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Unter dem Namen "Weekly Athlete" wollen wir euch regelmäßig von Sportlern berichten, die von uns betreut werden. Dabei wollen wir nicht nur von Weltklasse-Leistungen erzählen, sondern vor allen Dingen die persönlichen, sportlichen Ziele der Athleten in den Vordergrund stellen. Denn ein Wettkampfergebnis sagt selten aus, wie viel Tiefpunkte und Rückschläge den Weg holprig gemacht haben oder wie die Sportler aus kleinen Erfolgen in der Vorbereitung neue Motivation geschöpft haben. Bei der ersten Ausgabe von "Weekly Athlete" berichten wir vom Höhepunkt in der Ironman-Szene, der Weltmeisterschaft auf Hawaii, und richten unseren Fokus dabei auf die Profis Lange und Aernouts sowie die Agegrouper Tim, Killian und Markus.

Es war ein Tag der Rekorde: der Ironman Hawaii 2018. Im Rennen der Männer pulverisierte Patrick Lange den bisherigen Streckenrekord und legte eine Bestzeit von 7:52:39h hin. Und hatte nach dem Zieleinlauf immer noch genügend Kraft vor seiner Freundin in die Knie zu gehen. Vielleicht waren das genau die 1,6% Leistung, die wir bei Patrick im Rahmen eines Aero-Fittings auf der Bahn einsparen konnten, die ihm für den Antrag gereicht haben. Auch der Zweitplatzierte in Kona, Bart Aernouts, konnte einen neuen Rekord brechen, indem er unter der 8 Stunden-Marke blieb.

Die haushohe Favoritin bei den Frauen erwischte keinen guten Start, aber zeigte trotzdem einmal mehr, dass gegen sie kein Kraut gewachsen ist. Daniela Ryf löste den alten Rekord in Luft auf und setzt die Marke auf 8:26:18h – das war gute 20 Minuten schneller als die bisherige Bestzeit.

Auch von uns waren drei STAPS-Sportler auf der Insel und verfolgten ihre persönlichen, sportlichen Ziele. Für den einen war es der erste Ironman auf Hawaii im jungen Alter von 21 Jahren und für den anderen das 10. Finish in Kailua-Kona. Bereits in den vergangenen Jahren begleiteten wir einige Sportler nach Hawaii und erlebten dabei die unterschiedlichsten Geschichten bei der Vorbereitung und am Tag der Wahrheit. Vor allem Amateur-Sportler stehen vor dem Problem nur beschränkt viel Zeit dem Training opfern zu können und dadurch wird ein Ironman schnell mal zu einem Rechenspiel.

Das STAPS-Team aus Hamburg fieberte hingegen aus der Ferne mit und lud unter dem Motto „Aloha-Altona“, Freunde, Bekannte und Triathlon-Enthusiasten zum gemeinsamen Gucken der Live-Übertragung ein. Bei 26 Grad in Hamburg, Hawaii-Ketten und Palmen als Dekoration, Poke-Bowls und Kona Bier, verbreitete sich schnell hawaiianisches Feeling und wir hatten einen spannenden und coolen Abend zusammen, der sicherlich nächstes Jahr wiederholt wird.

Tim Rose – der Jüngling

Tim gehört mit seinen 21 Jahren zu den jüngeren Athleten im Starterfeld und es war für ihn die erste Teilnahme am Ironman auf der Insel. Insgesamt war der Wettkampf auf Hawaii sein vierter Ironman und durch den Sieg in seiner Altersklasse in Maastricht konnte er sich im Mai dieses Jahres qualifizieren. Tim wird von STAPS-Trainer Lukas betreut, der ihn spezifisch auf den Wettkampf vorbereitet hat. Für Lukas war es aus Trainer-Sicht wichtig, dass Tim ein solides Schwimmen abliefert, um dann eher konservativ die Radstrecke in Angriff zu nehmen und zum Abschluss Vollgas beim Laufen zu geben. Leider konnte Tim diese Taktik nicht wie geplant umsetzen, da ihn eine Erkältung in der Woche vor Rennbeginn heimsuchte. Im Wettkampf bekam er dann dafür die Rechnung und Tim erlitt einen energetischen Einbruch beim Laufen. Er musste sich zweimal übergeben und die Bronchien waren von der Krankheit noch angeschlagen. Dadurch wurden seine anvisierte Zeit und ein besseres Resultat verhindert, aber Tim zeigte sich trotz der Umstände zufrieden mit seinem Wettkampf:

Mein Ziel war ein gutes Rennen zu machen und mit der Leistung wäre ich am Ende in den Top-10 gewesen. Das hat ja durch die Krankheit in der Rennwoche leider nicht geklappt, weil sie für die Probleme im Rennen verantwortlich war. Unabhängig davon bin ich aber trotzdem stolz das Rennen dann doch erhobenen Hauptes ins Ziel gebracht zu haben“.

Auch sein Trainer Lukas war mit dem ersten Hawaii-Finish von seinem Athleten zufrieden und er ist sich sicher, dass Tims Zeit auf der Insel noch kommen wird.

Neben den sportlichen Rekorden, lebt der Ironman vor allem von seinen Emotionen und der unvergleichlichen Stimmung. Tim hat die Atmosphäre auf der Insel in Worte gefasst:

„Durch meine frühe Anreise habe ich ja die ganze "Entwicklung" in Kona mitbekommen aber ehrlich gesagt war bis zur Rennwoche nicht viel los. Dann wurde es aber von Tag zu Tag deutlich voller und vor allem draußen am Highway hat man es gemerkt. Trotzdem fand ich das Flair nicht so krass wie ich es aus den Erzählungen kenne. Da hätte ich mir schon mehr vorgestellt. Was jetzt natürlich nicht heißen soll, dass es uncool war und so gar keine Stimmung aufkam. Geil ist aber echt, dass man das Engagement der Locals merkt und sie mit Herzblut dabei sind. Die gratulieren dir ständig zum Rennen, als Volunteer haben sie an den Verpflegungen mega gut motiviert und die stehen einfach voll hinter dem Rennen! Das ist völlig anders als bei den Rennen in Europa.“

Killian Limmer - der Entspannte

Auch für Killian war der diesjährige Ironman auf Hawaii seine erste Teilnahme, nachdem er letztes Jahr die Qualifikation nur ganz knapp beim Ironman in Österreich verpasst hat. Seinen diesjährigen Startplatz sicherte sich Kilian an seinem Geburtstag, dem 1. Juli, in Klagenfurt mit einer Zeit von 9:31:30h. Von diesem Resultat motiviert war sein Ziel auch auf Hawaii eine Zeit unter 10h zu schaffen und gleichzeitig eine Platzierung unter den ersten 10 seiner Altersklasse zu belegen.

Für seine Trainerin Claudia war es im Vorfeld wichtig, dass Kilian den Ironman entspannt angeht, damit er für die letzte Disziplin noch genügend Reserven hat und er keinen „Wandertag“ einlegen muss. Beim Schwimmen suchte sich Killian gute Beine um mit zuschwimmen und sich damit aus dem größten Getümmel rauszuhalten. Doch kurz nach der Wende erwischte es ihn und er bekam einen heftigen Tritt ins Gesicht, sodass sich die Brille am Gesicht festsog. Dadurch bekam Kilian leichte Schwindelgefühle, die erst nach dem Ausstieg aus dem Wasser wieder verschwanden. Auf dem Rad fand Killian schnell einen guten Rhythmus, den er ohne ein Tief bis zum Ende durchhalten konnte. Auch die Ernährungsstrategie ging während des Radfahrens optimal auf und er konnte „entspannt“ in die Laufschuhe wechseln. Die letzte Disziplin konnte Killian mit einer Pace zwischen 4:30 und 5:00 angehen und musste zum Glück keinen Gehpausen einlegen.

Damit hat Killian sein Ziel mit einer Zeit von 9:48:40h weitaus unterboten und war mit seiner Leistung sehr zufrieden. Nur die Anderen aus seiner Leistungsklasse waren dieses Jahr überraschenderweise sehr schnell unterwegs, weswegen es für Killian „nur“ für einen 15. Platz gereicht hat.

Markus Ganser – der Jubiläumsfinisher

Markus kann man bereits als „alten Hasen“ bezeichnen, denn er finishte am Wochenende seinen 10. Ironman auf Hawaii. Die Qualifikation sicherte er sich mit einem vierten Platz beim Ironman Lanzarote Ende Mai. Zusammen mit seinem Trainer Niklas definierte Markus für jede Disziplin Zwischenziele, um bereits während des Wettkampfes kleine Erfolge feiern zu können.

Bei der ersten Disziplin bedeutete dies, dass Markus sich möglichst aus dem Trubel raushält und das Schwimmen eher verhalten angeht. Dies gelang ihm auch und er konnte ohne größere Schwierigkeiten nach 1:07h aus dem Wasser steigen. Daraufhin folgte seine Paradedisziplin, denn Markus ist ein außergewöhnlich starker Radfahrer und zählt in seiner Agegroup zur absoluten Spitze. Aufgrund negativer Erfahrungen im Vorfeld, nahm er sich jedoch beim Radfahren ein wenig zurück, um für den anschließenden Marathon noch Kraft zu haben. Trotz dosierter Fahrweise absolvierte er den Radsplit in 04:39h und meinte nach dem Wettkampf dazu:

„Ab aufs Rad und in diesem Jahr nicht Vollgas und Blinker links, sondern sehr bedacht und immer so 270 Watt auf der Uhr. Trotzdem bin ich eigentlich überall vorbei, nur halt nicht so schnell 😉“

Das dritte Ziel war es schließlich, einen möglichst gleichmäßigen Marathon zu absolvieren ohne dabei gegen Ende einzubrechen, denn das war häufig bereits das Problem. Auf diese Problematik hatte sich Niklas in der Vorbereitung speziell fokussiert und beispielsweise den Trainingsaufwand beim Laufen verstärkt. Zudem absolvierte Markus spezifische Koppeleinheiten mit Wettkamp-Intensität. Leider konnte er trotz seiner passiven Fahrweise auf dem Rad nur bis zum Halbmarathon seine anvisierte Pace laufen. „Es ging gar nix mehr, keine Power, mir war teils schwindelig und ich hatte echt Bedenken das Ziel zu sehen.“, so sein Statement nach dem Rennen. Markus musste sich mit großem Kampf bis zum Finish durchbeißen. Einer der Ursachen für den Einbruch sieht er in der kurzen Akklimatisation, da er aus beruflichen Gründen erst kurzfristig anreisen konnte.

Niklas bewunderte in der Vorbereitung immer wieder die eiserne Disziplin und die Aufopferungsbereitschaft von Markus. Nur wenige Athleten ziehen ihr Training so strikt zu jeder Tages- und Nachtzeit durch. Es kam nicht selten vor, dass Markus bereits vor 6 Uhr am Morgen auf dem Rad saß und mehrere Stunden Training absolvierte bevor er sein Geschäft (Radladen Ganser in Stolberg) aufschloss. In den letzten Vorbereitungsmonaten standen häufig mehr als 20 Stunden auf dem Trainingsplan, bevor unmittelbar vor Hawaii das Training reduziert wurde.

 

Der 10. Jubiläumsstart auf Hawaii sollte eigentlich sein Letzter werden – aber das kaufen wir ihm noch nicht ganz ab.

Markus Hein_Triathlon

Wer den Artikel über unser erfolgreiches letztes Wochenende gelesen hat, dürfte ihn schon kennen. Für alle anderen möchten wir euch heute einen unserer neuen Mitarbeiter vorstellen: Markus Hein. Markus ist seit Juli im Hamburger Institut als Sportwissenschaftler tätig und unterstützt dabei Marc, Yannick und Martin bei der Betreuung unserer Sportler.

Markus‘ berufliche Laufbahn begann an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf, wo er Biologie studierte und sein Diplom mit einer Note von 1,1 abschloss. Von seiner sportlichen Leidenschaft als Triathlet inspiriert, entschied er sich für den Master of Exercise Science and Coaching an der Deutschen Sporthochschule Köln. Seine Thesis schrieb er schließlich über die Intensivierung eines Ausdauertrainings mit EMS (Elektro-Myo-Stimulation) und erhielt auch dafür eine sehr gute Note.

Es folgten Jobs am Institut für Trainingswissenschaft der Deutschen Sporthochschule Köln, der C-Trainerschein Leistungssport Triathlon und die wissenschaftliche Mitarbeit im Institut für Sportmedizin in der Medizinischen Hochschule Hannover. Bis es ihn schließlich noch nördlicher nach Hamburg und zu uns ins STAPS Institut zog. Weil dem ambitionierten Triathleten eine Disziplin zu wenig ist, promoviert er derzeit nebenbei zu den Auswirkungen des Höhentrainings.

Markus Hein_Portrait

Seine Leidenschaft für den Ausdauersport entdeckte Markus bereits mit 10 Jahren, als er begann regelmäßig zu schwimmen und an Schwimmwettkämpfen teilzunehmen. Mit 16 Jahren kamen schließlich noch 2 Sportarten, in Form von Radfahren und Laufen, dazu und die Begeisterung für den Triathlonsport ist bis heute geblieben. So wurde Markus mehrmaliger Landesmeister in Niedersachsen sowie Deutscher Vizemeister auf der Kurzdistanz (AK 20). Doch die Triathlons auf Bundesligaebene waren ihm irgendwann nicht mehr genug und er wagte sich an etwas Größeres heran: einen Ironman. Mittlerweile hat er davon drei absolviert und dieses Jahr in Hamburg (Duathlon) seine Bestzeit mit 8:27h abgeliefert. Derzeit befindet er sich im Trainingsaufbau, um nächstes Jahr die Qualifikation für Hawaii zu schaffen.

Bereits am kommenden Montag könnt ihr Markus mit Bewegtbild und Ton erleben, denn er führt euch mit einem Video im Rahmen der STAPS Performance (Mon)Days durchs Institut im hohen Norden.

Liebe Sportler und Wegbegleiter des letzten Jahrzehnts,

mit diesem Blogeintrag möchte ich ganz persönlich zurückblicken auf ein Jahrzehnt bei STAPS. Im Juni dieses Jahres durfte ich mein 10-jähriges „Dienstjubiläum“ feiern und möchte das zum Anlass für ein paar Zeilen nehmen. Aber keine Angst, das wird jetzt keine Jubiläumsrede, sondern eine Reise in meine Vergangenheit und die des Instituts sowie ein Ausblick auf zukünftige Projekte.

Mein Name ist übrigens Björn Geesmann. Ich bin Sportwissenschaftler, 31 Jahre alt und Geschäftsführer von STAPS.

 

Die Leidenschaft für den Radsport

Im Sommer 2008 hatte ich als Praktikant meinen ersten Arbeitstag bei STAPS. Damals war ich Sportwissenschaftsstudent an der Deutschen Sporthochschule in Köln im zweiten Semester und bin durch eine Stellenausschreibung auf STAPS aufmerksam geworden. Ein Institut für Leistungsdiagnostik und Trainingsbetreuungen im Ausdauersport – für einen großen Fan des Radsports, wie ich es immer noch bin, klang das nach einer sehr guten Option, das in der Theorie Erlernte aus der Universität in der Praxis anzuwenden.

Radsport ist schon immer eine meiner großen Leidenschaften. Eine Sportart, bei der ich meinen Körper bis zum Äußersten quälen kann; für den ich aber auch die letzten Schulstunden sausen ließ, um ja nicht die Übertragung der Tour-de-France-Etappe im Fernsehen zu verpassen. Ein Sport für den ich in den französischen Alpen am Streckenrand stand, um Jan Ullrich und Andreas Klöden sowie deren Mitstreiter aus vollem Halse anzufeuern. Ein Sport an den ich im Mai 2007 aber auch kurzzeitig den Glauben verlor als Rolf Aldag und Erik Zabel Doping auf der Pressekonferenz gestanden. Man kann mich naiv nennen, aber im jungen Alter von 20 Jahren habe ich mir darüber damals wenig Gedanken gemacht.

Meine Sicht auf den Sport änderte sich zwar und ich toleriere keinerlei illegalen, leistungssteigernden Substanzen. Doch die Leidenschaft für den Radsport konnten mir diese Ereignisse nicht nehmen und ich wusste zu Beginn meines Studiums, dass der Ausdauersport der Bereich war, in dem ich später arbeiten wollte.

Der erste Arbeitstag: Wie funktioniert ein Leistungsmesser?

Zurück zu meinem ersten Arbeitstag bei STAPS, das damals noch an der Gleueler Straße in Köln-Lindenthal seinen Institutssitz hatte. Meine erste Aufgabe, die ich von meinem damaligen Chef und mittlerweile langjährigen Weggefährten Sebastian Weber aufgetragen bekam, war die Inventur der Leistungsmesser.

Nicht, dass ich nicht wusste, was ein Leistungsmesser war, aber in der Hand hatte ich vorher noch keinen und behandelte daher das kabelgebundene, gefühlt 2 Kilogramm schwere SRM-Powermeter wie ein rohes Ei. Nichts ahnend, dass die Dehnmessstreifen und die dazugehörige Leistungsmessung dieses Anbauteils in den kommenden Jahren eine derartige Bedeutung im Radsport und Triathlon einnehmen würde.

Die eigene Leistung objektiv messbar zu machen und das Verständnis der physiologischen Hintergründe, das faszinierte mich vom ersten Tag an – bis heute, übrigens. Nach erfolgreicher Inventur blieb ein ziemlich altes Powermeter ungenutzt übrig, welches den Weg an mein Rennrad fand und es mir so erleichterte, die Zusammenhänge besser zu verstehen.

 

Die eigenen Radsport-Idole auf dem Ergometer

Mein erstes Highlight bei STAPS erlebte ich dann im Winter 2008: Trainingslager auf Mallorca mit dem Team Columbia. Mark Cavendish, Kim Kirchen, Bradley Wiggins, Michael Rogers, George Hincapie – Radprofis, die ich sonst nur aus dem Fernsehen kannte, saßen jetzt auf „meinem“ Ergometer.

Ich freue mich heute noch, wenn ich an all die Radprofis denke, die ich schon einmal beim 15-sekündigen Sprinttest anschreien durfte. Von der etablierten Columbia-/ Highroad-Riege um Kim Kirchen, Andre Greipel und Michael Rogers bis hin zu den damaligen Jungstars um Edvald Boasson Hagen, Tejay van Garderen und Peter Velits. Von den Katusha-Fahrern um Oscar Freire und Joaquin Rodriguez bis hin zu Dreifach-Weltmeister Peter Sagan, dem ich sowohl im Team Cannondale als auch im BORA-hansgrohe-Trikot schon ins Ohrläppchen pieksen durfte.

Neben Grand-Tour-Etappensiegern, Mailand-Sanremo-Gewinnern und Weltmeistern fehlt noch ein Tour-de France-Gesamtsieger in dieser Aufstellung. Ein weißer Fleck auf meiner Liste, der hoffentlich noch überschrieben wird.

 

Die Begleitung der eigenen Athleten auf dem Weg zum sportlichen Erfolg

Nach Ende meines Praktikums fing ich im Jahr 2009 an fest bei STAPS zu arbeiten. Zu meinen Aufgaben gehörte neben der Durchführung von Leistungsdiagnostiken von Hobby-, Amateur und Profisportlern auch meine ersten eigenen Athleten im Training zu betreuen und zu coachen. Der Grund, weshalb mir die Sportwissenschaft und das Trainerleben immer schon sehr viel gegeben haben, ist die Möglichkeit, Sportler unterschiedlichster Leistungsklassen unter den vielfältigsten Voraussetzungen auf ein sportliches Ziel vorzubereiten. Jeder Weg ist dabei anders, jedes Ziel birgt neue Herausforderungen. Dabei zu erleben, wie der Sportler Erfolge feiert – ob eine persönliche Bestzeit beim Ötztaler Radmarathon oder der Sieg beim Ironman –, ist eben dieser Moment, den diese Berufung für mich ausmacht.

 

Übernahme des Unternehmens 2015

Nach meinem Praktikum und einigen Jahren als Angestellter habe ich das STAPS Institut zu Beginn des Jahres 2015 von meinem damaligen Chef Sebastian Weber übernommen.

Unser STAPS-Team bestand zu dieser Zeit aus meinen mittlerweile langjährigen Mitstreitern Hosea, Marc und Jonas, die die meisten von Euch kennen werden. Wir waren damals ein junges, aber natürlich auch relativ unerfahrenes Team. Einige Ideen waren sicherlich suboptimal, Lehrgeld haben wir auch bezahlt. Was aber über allem steht: Die Zusammenarbeit mit Hosea, Marc und Jonas hat die Entwicklung in den vergangenen Jahren überhaupt erst möglich gemacht – Danke!

Seit dieser Übernahme ist viel passiert: Wir haben 2015 unser Institut in Hamburg-Altona eröffnet, im gleichen Jahr zudem ein neues aerodynamisches Testverfahren auf die Beine gestellt. In 2017 dann unsere Dependance in München eröffnet und zudem in Zusammenarbeit mit meinen Freunden Daniel Schade und Lotte Kraus von gebioMized unsere neuen Bike-Fitting-Dienstleistungen eingeführt.

In den vergangenen fast vier Jahren hat sich dadurch auch mein Arbeitsleben deutlich verändert: Meine frühere Haupttätigkeit der Trainingsbetreuungen ist der Geschäftsführung gewichen. Dass ich mich im ersten Abschnitt dieses Artikels überhaupt vorstellen muss, fühlt sich komisch an. So kannte ich bis zum Ende des Jahres 2014 noch jeden Sportler von STAPS persönlich. Meine bis dahin sechsjährige Firmenzugehörigkeit gepaart mit einem relativ guten Namens- und fotografischen Gedächtnis führten dazu, dass ich die STAPS-Historie jedes einzelnen Kunden inklusive aktueller sportlicher Ziele, der Sauerstoffaufnahme-Kapazität und des Körperfettanteil ziemlich präzise wiedergeben konnte.

Was bis heute geblieben ist, ist die Tatsache, dass ich den Radsport und Triathlon nicht als Beruf empfinde. Natürlich verdiene ich mit der Trainingsbetreuung, den Aerodynamiktests und den Sitzpositionsoptimierungen meinen Lebensunterhalt; aber über allem steht, dass ich mein Hobby zum Beruf machen konnte. Und ich bin vor allem immer noch eins: Fan dieser Sportarten!

Ganz aufgeben habe ich die Arbeit an der Trainingsfront aber nicht und freue mich, dass ich heute noch vier Sportler betreuen darf.

Oft werde ich gefragt, ob es denn überhaupt Spaß macht, wenn man sich nun nur noch um die Geschäftsführung statt um das Sportliche kümmern muss. Die klare Antwort lautet Ja!

Schließlich darf ich heute gemeinsam mit 15 hervorragenden Kolleginnen und Kollegen, die allesamt nicht nur außergewöhnliche Fachleute, sondern zudem auch Persönlichkeiten sind, zusammenarbeiten. Wir diskutieren viel, wir streiten ab und zu und haben auch nicht unbedingt stressfreie Aufgaben in der täglichen Arbeit zu leisten. Aber ein Team aus jungen Leuten im Ausdauersport führen zu dürfen, ist die Wunschvorstellung, die ich bereits früher gehabt habe.

 

Ein Ausblick ohne Weitblick

Wie die Zukunft von STAPS aussieht? Wenn ich in den vergangenen zehn Jahren eine Sache besonders gelernt habe, dann, dass allzu langfristige Pläne wenig Sinn machen. Nach den ersten vier Jahren der Selbstständigkeit und stetigen Entwicklung gilt es für uns in den kommenden zwei Jahren erstmal, sich an die neuen Strukturen anzupassen, Prozesse zu optimieren und vor allem den Fokus weiterhin auf unsere Sportler zu legen.

Es ist unser größtes und wichtigstes Anliegen, unseren Triathleten, Radsportlern und Läufern immer die fortschrittlichsten und qualitativ hochwertigsten Leistungen zu liefern. In diesem Jahr haben wir zum Beispiel auf dem Trainingssektor mit der Einführung unserer neuen Trainingsplattform einen weiteren großen Schritt gemacht. Wir haben aber auch schon jetzt noch einige Optimierungen auf der To Do-Liste, die wir in den nächsten Monaten umsetzen wollen, um uns und unsere Leistungen für unsere Sportler weiter zu verbessern.

Wir möchten gemeinsam mit Euch, unseren Sportlern, noch viele Erfolge feiern. Euch schneller machen, eure physiologischen Baustellen optimieren und euch vor allem eine gehörige Portion Spaß im Training und Rennen bescheren.

Für mich steht eines fest: All diese Erlebnisse und Erfahrungen des vergangenen Jahrzehnts, all die persönlichen Bekanntschaften und das Entstehen dieses tollen STAPS-Teams hätte es ohne euer Vertrauen nicht gegeben. Dafür sage ich: vielen Dank!

10jahrestaps_team

 

Meilensteine in meiner Trainierkarriere: von Paris über Hawaii und die USA nach Roth

In den vergangenen zehn Jahren durfte ich circa 200 bis 250 Sportler betreuen, beraten, testen und auf dem Weg zum sportlichen Erfolg begleiten. Darunter sind die unterschiedlichsten Erfolge gewesen, auf die ich heute noch sehr gerne zurückblicke:

Agegrouper, die sich für die Ironman-Weltmeisterschaften auf Hawaii qualifiziert haben; Radmarathonis, die ihre Bestzeiten beim Ötztaler unterboten haben; Amateur-Radsportler, die ich auf dem Weg zum (Halb-) Profitum begleiten durfte. Einen glücklichen Sportler zu erleben, dessen sportlichen Weg ich mitgestalten konnte, war für mich jedes Mal ein echtes Highlight.

Unter all diesen Sportler waren Teams und Individuen, Wettkämpfe und Projekte, die mich nachhaltig beeindruckt haben. Die bedeutendsten und emotionalsten davon, möchte ich Euch hier vorstellen:

 

Paris-Brest-Paris 2011: das Heinemann XP-Team

Als ich 2010 begann, das Heinemann XP-Team auf die 2011er-Ausgabe von Paris-Brest-Paris vorzubereiten, stand ich zunächst vor vielen Fragezeichen. Wie bereitet man eine Gruppe Amateur-Radfahrer auf ein 1.200-Kilometer-Brevet vor? Was gilt es bei der Ernährung zu beachten und wie wirken sich die Wetterbedingungen aus? Fragen über Fragen, die am Ende dazu führten, dass ich anhand aufwändiger Untersuchungen meine Masterarbeit über die Auswirkungen einer Ultra-Ausdauerbelastung auf physio- und immunologische Parameter schrieb und das Heinemann XP-Team nicht nur meine betreuten Sportler, sondern zugleich meine Probandengruppe waren.

 

Zwischen Beruf und Profi-Triathlon: Astrid Stienen

Ab 2012 durfte ich mit Astrid Stienen erstmalige Erfahrungen in der Betreuung von Profi-Triathleten sammeln. Mit dem Sieg des Altersklassen-Europameistertitels beim Ironman Frankfurt 2013 und dem WM-Titel auf Hawaii in der Altersklasse 30-34 wechselte Astrid in den Profisport, in dem sie im Jahr 2015 den Ironman Schweden gewinnen konnte – am Tag der Eröffnungsfeier unseres Hamburger Instituts. Eine besondere Erfahrung war es, erstmals mit dem Profi-Triathlon in Berührung zu kommen und dabei gemeinsam mit Astrid den Spagat aus Vollzeit-Beruf (Ärztin) sowie Profi-Triathletin anzugehen.

 

Auf dem Weg in die WorldTour: „Mühli“ und „Pösti“

Meine größten Erfahrungen im Amateur-Radsport durfte ich ab 2012 mit dem Tirol Cycling Team sammeln. In Zusammenarbeit mit dem Sportlichen Leiter Roland Pils habe ich das Team bis 2016 sportwissenschaftlich betreut und trainiert. Im Fokus dabei stand die Entwicklung junger U23-Fahrer auf dem Weg in den Profi-Radsport. Früchte getragen hat diese Arbeit bei den beiden heutigen BORA-hansgrohe-Fahrern Gregor Mühlberger und Lukas Pöstlberger, die ich über Jahre begleiten durfte. Beide waren schon zu Tirol-Zeiten absolute Ausnahmetalente und es freut mich immer wieder auch heute noch zu sehen, wie die Jungs jetzt Rennen in der WorldTour gewinnen und im Sprintzug für Peter Sagan mitwirken.

Streckenrekord beim Race Across America: Anders & Axel

In 2014 bereitete ich neben den beiden Solo-Startern Guido Löhr und Stefan Schlegel auch ein Zweier-Team um Anders Asberg und Axel Fehlau auf das Race Across America vor. Bei einer derartigen Vorbereitung geht es nicht allein um die Erhöhung der anaeroben Schwelle oder die Senkung des Körperfettanteils. Vielmehr bieten Rennen wie das RAAM alle Facetten, die die Sportwissenschaft herzugeben vermag. Von der Streckenlänge (4.800 Kilometer) gepaart mit zahlreichen Höhenmetern (>10.000 HM) bis hin zu extremen Temperaturen (0-48 Grad) oder enormen Höhen (höchster Punkt auf 3.300 Metern). All diese Faktoren wollten in der Vorbereitung der Athleten auf dieses sportliche Highlight berücksichtigt werden – unter der Prämisse von nur zehn Stunden Trainingszeit pro Woche und dem Anspruch, das Rennen zu gewinnen.

Mit 6 Tagen 9 Stunden und 41 Sekunden halten wir heute noch den Streckenrekord im Zweier-Team. Gerade die Erfahrungen vor Ort waren damals sehr prägend und ein Erlebnis der ganz besonderen Art. Auch für die Crew eine nicht unerheblich anstrengende Woche, aber in Gedanken an Anders und Axel relativierte sich das damals wie heute.

Race Across America mit Axel Fehlau und Anders Asberg

Deutsche Meisterin mit nur einer Niere: Trixi Worrack

Es war nicht alles nur rosarot in den vergangenen Jahren. Ein wirklich schrecklicher Tag war der 20. März 2016 als meine Sportlerin Trixi Worrack, die ich im Vorjahr noch zum Deutschen Meistertitel auf der Straße führte, bei der Trofeo Binda schwer stürzte und in den folgenden Stunden ums Überleben kämpfte. Eine Notoperation, der Verlust einer Niere und viele Wochen Aufbautraining später reiste Trixi dann bereits im Juni wieder zu den Deutschen Meisterschaften nach Erfurt und sicherte sich den Titel im Zeitfahren. Sicherlich das schön-schlimmste Erlebnis der vergangenen zehn Jahre.

Die Trainingsbetreuung von Trixi seit 2014 bis heute ist immer wieder sehr lehrreich. Trixi ist ein „alter Hase“ und man lernt in der Zusammenarbeit mit ihr viel über den Frauenradsport. Dass sie ihren Zeitfahr-Titel 2017 verteidigen und sich vor ein paar Tagen den Weltmeistertitel im Mannschaftszeitfahren sichern konnte, ist dabei umso schöner.

Spektakel Challenge Roth 2018: Daniela Sämmler

Das vielleicht spektakulärste Erfolgserlebnis hatte ich in diesem Sommer bei der Challenge Roth mit Daniela Sämmler. Es ist müßig, zu versuchen die turbulenten 8,5 Rennstunden hier noch einmal wiederzugeben, da das Rennen viel zu facettenreich war, um in ein paar Zeilen wiedergegeben werden zu können. Am Ende stand nach einem Herzschlagfinale ein Überraschungssieg mit neun Sekunden Vorsprung gegenüber der Zweitplatzierten Lucy Charles zu Buche und Danni konnte sich den so begehrten Titel in Roth sichern. Ein wahninniges Rennen, welches ich versucht habe, in einem Blog-Beitrag aus meiner Perspektive halbwegs wiederzugeben. Ich weiß nicht, ob man erahnen kann, was dieser Tag für mich bedeutete. Es war vermutlich der spektakulärste in meinem STAPS-Jahrzehnt.

Daniela Sämmler in Roth

Einige Leser dieses Beitrags durfte ich in all den Jahren sportlich begleiten und auf ihre sportlichen Highlights vorbereiten. Was ihr nicht wisst: Es gibt eine Liste von Euch und ich habe garantiert keinen vergessen. Wenn Ihr diese Zeilen hier also lest, meldet euch mal! 😊

Danke für Euer Vertrauen in all den Jahren!

Liebe Grüße,

Björn

 

Marathon_Staffel_Header2

Ein erfolgreiches Wochenende liegt hinter den STAPS Mitarbeitern. Markus legt eine neue persönliche Marathon-Bestzeit hin, Lisa wird Deutsche Studentenmeisterin und das Kölner Institut übertrifft sein gestecktes Ziel beim Staffel-Marathon.

Köln, Sonntagmorgen um 9 Uhr: während die Meisten noch im Bett lagen und sich Gedanken machten, ob man Brunchen gehen sollte oder doch lieber zuhause frühstückt, trabten bereits unzählige Sportler in enger Laufklamotte rund um die Messe in Köln-Deutz auf und ab. Darunter auch Caro, Benjamin, Jonas und Niklas vom Kölner STAPS Institut, die sich für ihren Einsatz bei der Marathon Staffel aufwärmten. Um 10 Uhr ging es los und die Jungs schickten Caro als Startläuferin auf die Strecke und verteilten sich anschließend in der Stadt, um an den Wechselpunkten den Stab entgegen nehmen zu können. Caro lief auf ihrer „Heimstrecke“ eine super Zeit und legte damit den Grundstein für die Staffel. Als zweiter Läufer war Jonas an der Reihe und er fand schnell seinen Rhythmus. Dank der Unterstützung von Familie und Freunden an der Strecke erreichte auch Jonas die angesetzte Zeit. Benjamins Vorbereitung auf Sonntag lief leider nicht wie geplant, denn er wurde in der Woche zuvor von einer Erkältung ausgebremst. Dementsprechend „erholt“ stand er am Start und war umso erstaunter als er seine anvisierte Zielpace von 4:17/km unterbot. Niklas musste schließlich als Schlussläufer das Team ins Ziel bringen und entfesselte mit Aussicht auf die anschließende Verpflegung ungeahnte Kräfte. Er lief mit einer gigantischen Pace von 4:18/ km und beendete die Marathon-Staffel mit einer Zeit von 3:15:07h. Das Ziel war erreicht und Caro, Benjamin, Jonas und Niklas feierten und feuerten in der „Cheer Zone“ des #runsqdcgn bei Kölsch die weiteren Marathonis an.

Markus Hein RheinEnergie Marathon

Für weitere Erfolge haben unsere zwei neuen Mitarbeiter vom Hamburger Institut gesorgt, die wir euch hiermit vorstellen wollen. Markus Hein ist als Sportwissenschaftler seit Juli für uns tätig und unterstützt Marc, Martin und Yannick im hohen Norden. Der routinierte Ironman legte beim RheinEnergie Marathon in Köln eine Spitzenleistung ab und finishte mit einer Zeit von 2:55:25h. Damit konnte er seine persönliche Bestzeit um 30 Sekunden verbessern. Jedoch verlief sein Rennen nicht wie von ihm erhofft. Bereits bei Kilometer 15 merkte Markus, dass seine Beine müde wurden und er seinen angestrebten 4-er Schnitt nicht halten könnte. Er passte kurzerhand sein Pacing an und achtete verstärkt auf seine Verpflegung. Trotz dessen wurde er ab Kilometer 30 von Krämpfen überrascht und musste sich die letzten Kilometer durchkämpfen. Im Ziel angekommen verdrängte zum Glück die Freude über die neue Bestzeit seine Schmerzen in den Beinen. Bei der nachträglichen Analyse des Rennens kam er zu dem Schluss, dass vermutlich die fehlenden Umfänge aufgrund einer vorangehenden Verletzung der Auslöser für die Krämpfe waren. Zukünftig möchte er seinen Fokus jedoch wieder auf einen Ironman richten, da „danach die Beine nicht so krass schmerzen“ – so ein Zitat von Markus am Sonntagabend.

Lisa_DHM2

Ein weiterer Neuzugang im Hamburger Institut ist Lisa Robb, unser neuer Head of Marketing. Am Sonntag startete sie für ihre Bundesligamannschaft Team Stuttgart beim Finalrennen der deutschen Radbundesliga auf dem Bilster Berg. 20 Runden und damit 85km waren auf dem bergigen Kurs zu bewältigen. Wie erwartet gestaltete sich das Rennen als Ausscheidungsfahren und die Gruppe an der Spitze verkleinerte sich bei jeder Runde. Circa 16km vor Schluss konnte sich schließlich Beate Zanner im Solo absetzen und ihren kleinen Vorsprung bis ins Ziel retten. Die Entscheidung um die weiteren Plätze fiel aus einer 7-köpfigen Verfolgergruppe im Sprint, bei dem Lisa ihre Stärke voll ausspielen und damit einen hervorragenden 2. Platz einfahren konnte. Damit sicherte sie sich gleichzeitig den Deutschen Meistertitel der Studenten und schloss die Radbundesliga auf dem 9. Gesamtrang ab.

Für Markus und Lisa waren die Wettkämpfe die letzten der Saison und die Beiden freuen sich schon auf die lang ersehnte Off-Season.

Am 22. September konnte Daniela Sämmler den dritten Ironman-Sieg ihrer Karriere feiern. Beim Ironman Emilia Romagna in Italien stoppte die Uhr bei 9:05:49 Stunden, womit sie gleichzeitig einen neuen Streckenrekord aufstellte. Nur 10 min später kam ein weiterer STAPS-Sportler ins Ziel: Alessandro Scarpello. Er konnte damit den 5. Platz in seiner Altersgruppe belegen und verpasste mit seiner Zeit nur ganz knapp den Hawaii-Slot. Während sich Profi-Sportler wie Daniela akribisch auf ihre Wettkämpfe vorbereiten können, muss Alessandro seine Trainings strukturiert neben der Arbeit und der Familie absolvieren und einplanen. Wir wollen euch nun zeigen wo genau die Unterschiede in der Trainings- und Wettkampfplanung der beiden STAPS-Sportler liegen und wie sie gemeinsam mit STAPS ihre anvisierten Ziele erreichen.

Der Agegrouper: Alessandro Scarpello

Alessandro hat bereits 6 Jahre Wettkampferfahrung und wird seit November 2017 von STAPS betreut. Er arbeitet als Wirtschaftspsychologe in Vollzeit und unternimmt auch gerne neben der Arbeit und dem Training etwas mit Freunden und seiner Familie.

Trainingsgestaltung

In der Vorbereitungsperiode liegt Alessandros durchschnittliche Trainingszeit bei 10 bis 11 Stunden pro Woche. Die Einheiten absolviert er entweder vor der Arbeit ab 5 Uhr oder danach ab 18 Uhr. Regelmäßige, lange Grundlageneinheiten bleiben neben einem Vollzeitjob und der Familie meist auf der Strecke, weshalb Alessandro und seine Trainerin Caro kreativ werden müssen: die Feiertage werden gezielt für längere Einheiten oder Rad-Blöcke genutzt und auch ein Urlaub mit der Freundin auf Mallorca kann schnell in ein „Mini-Trainingslager“ umgemünzt werden. Im Sinne des Soziallebens vor allem mit Freiwasser-Einheiten im Meer oder kürzeren Läufen, ohne dabei übermäßig lange Radeinheiten einzubauen. In seinem Haupttrainingslager auf Lanzarote im März konnte Alessandro sich voll und ganz auf seine Wettkampfvorbereitung konzentrieren und kam auf bis zu 30 Stunden Training in einer Woche. Allerdings müssen solche intensiven Blöcke auch verkraftet werden, sodass Alessandro seine „Hausaufgaben“ vorab in der Heimat erledigt hatte, um den Umfang auf Lanzarote richtig nutzen und umsetzen zu können. Neben dem Schwimmen, Radfahren und Laufen gehört auch Yoga oder das Fitnessstudio zu einer gewöhnlichen Trainingswoche, um an seiner allgemeinen Athletik und der Stabilisation des Körpers zu arbeiten.

Sportliche Entwicklung

Seit November 2017 dürfen wir Alessandro bei seiner Leidenschaft unterstützen und konnten gemeinsam tolle Ergebnisse erzielen. So konnte er seine Physiologie seit letztem Jahr immens verbessern und sein Körpergewicht um 7kg sowie seinen Körperfettanteil um 4 Prozentpunkte senken. Über eine Grundumsatzmessung haben wir zu Beginn der Betreuung seinen Kalorienbedarf ermittelt. Seit dem Frühjahr 2018 hat Alessandro unter Aufsicht von Caro die Methode des intermittierenden Fastens angewandt und die Ergebnisse waren sehr zufriedenstellend. Das Gewicht ging stetig nach unten, ohne jedoch das Training oder die Leistung negativ zu beeinträchtigen. Darüber hinaus wurde das Training an die neue Ernährung angepasst und beispielsweise morgens die Fettstoffwechseleinheiten absolviert und abends die intensiveren Einheiten, nachdem die Speicher wieder mit Kohlenhydraten aufgefüllt waren.

Bei seinen Leistungsdaten auf dem Rad sticht vor allem die Steigerung der VO2max hervor, die er in nur 8 Monaten um 10% anheben konnte. Die Gewichtsabnahme hatte indes einen großen Einfluss auf die relative anaerobe Schwelle, die er um fast 20% steigern konnte und somit im September bereit für einen Ritt auf den italienischen 180 Kilometern war. Zudem konnte er seine anaerobe Schwelle beim Laufen um 8% gegenüber dem Vorjahr verbessern - dies bedeutet eine Verbesserung von knapp 5 Minuten (von 40 auf 35 Minuten) auf 10 Kilometern.

alessandro_ironman-italien

Wettkämpfe

Auf dem Weg zu seinem Highlight des Jahres, dem Ironman in Italien, haben wir zwei B-Wettkämpfe als Zwischenziele eingeplant. Die erste Überprüfung der Rennform fand am 3. Juni beim Mitteldistanz-Wettkampf im Kraichgau statt, wo Alessandro eine Gesamtzeit von 4:48:49 Uhr erzielte. Damit war er insgesamt zufrieden, jedoch war nach dem Wettkampf und der Analyse von Caro klar, dass der Fokus für die weiteren Einheiten auf der Verbesserung der Radleistung liegen sollte. Unmittelbar vor dem Ironman in Italien hat schließlich die Mitteldistanz in Hückeswagen am 11. August für einen Motivationsschub gesorgt. Sowohl beim Laufen als auch beim Schwimmen konnte Alessandro seine geplante Zeit übertreffen und daraus Vertrauen für die Langdistanz schöpfen.

Am 22. September stand schließlich der Höhepunkt für die Saison 2018 auf dem Plan: der Ironman Emilia Romagna. Der Tag lief perfekt für Alessandro und er konnte in allen drei Disziplinen seine anvisierte Zeit halten oder sogar unterbieten. Vor allem bei seiner „schwächsten“ Disziplin, dem Radfahren, konnte er seine und Caros Erwartungen mit einer Splitzeit von 4 Stunden und 53 Minuten übertreffen und legte so den Grundstein für einen erfolgreichen Renntag. Dass er sich mit seiner Endzeit von 09:15:43 Stunden und dem 5. Platz in seiner Altersklasse bereits sehr nah am Hawaii-Slot befand, krönte den Wettkampf in Italien und lässt auf nächstes Jahr hoffen.

Alessandros Statement zum Ironman-Wettkampf in Italien:

„Am Ende war ich nach für mich unglaublichen 9:15:43 im Ziel. Emotionen überwältigten mich einfach nur noch. Ich kann auch jetzt noch nicht beschreiben, wie ich darüber fühle. Die Qualifikation für Hawaii habe ich letztendlich um 5 Minuten verpasst. Bei der Slotvergabe war es mir im ersten Moment egal. Die Tage danach war ich doch ein wenig enttäuscht. Heute, ein paar Tage später, kann ich sagen, dass ich mehr als stolz bin. Die Zeit kann mir niemand nehmen, genau so wenig wie Platz 5 in der Altersklasse und Platz 47 Overall. Bis zu diesem Rennen dachte ich, dass Hawaii so gut unmöglich wäre. Jetzt weiß ich, dass Caro und ich das gemeinsam schaffen können und Hawaii weiterhin ein Traum ist, den wir realisieren können.“

 

Die Profi-Triathletin: Daniela Sämmler

Der Ironman Italien hatte für Daniela genau ein Ziel: die frühzeitige Qualifikation für den Ironman auf Hawaii in 2019. Durch das veränderte Qualifikationssystem für Profis in der neuen Saison zählen keine Punkte mehr, sondern ausschließlich Platzierungen, sodass mit dem Sieg der einzige Hawaii-Slot für die Frauen vergeben wurde.

Das Ziel war also klar: Nach einer hervorragenden Saison mit dem Sensationssieg bei der Challenge Roth, sollte in Italien das Ticket zur Weltmeisterschaft in Kailua-Kona gebucht werden.

Trainingsgestaltung

Die Saison von Daniela lässt sich eigentlich ganz grob in zwei Phasen einteilen: Bis zu den ersten Wettkämpfen im Mai und dann der Übergangsphase bis zum Saison-Highlight in Roth stand das tägliche Training im Fokus. Die groben Ziele: Die Manifestierung Dannis sehr guter Radleistung und die Verbesserung ihrer Laufform auf dem Weg zu einem 3-Stunden-Marathon.

Die zweite Phase der Saison kann schon fast nicht mehr unter die Kategorie Training fallen, da Daniela von Anfang Juli (Challenge Roth) bis zum Ironman Italien (22. September) auch noch am Ironman in Hamburg (29. Juli) teilnahm und sich damit eigentlich immer auf das nächste, anstehende Langdistanz-Rennen vorbereitete.

In diesen Phasen geht es für einen Profi weniger um den Ausbau physiologischer Baustellen, als vielmehr um die passende Erholung, Aktivierung und Detailoptimierung im Hinblick auf das nächste Rennen.

Wettkämpfe

Nach dem sensationellen Rennen in Roth und dem ernüchternden Ergebnis in Hamburg war es wichtig, den Fokus wieder vollständig auf Sieg zu stellen und die Konzentration bestmöglich hoch zu halten. Dabei sind auch für einen Vollprofi drei Langdistanz-Teilnahmen in einem Jahr – gerade auch innerhalb von drei Monaten – zu viel. Die frühe Qualifikation und die Planungssicherheit für 2019 waren aber Motivation genug, das Rennen um den Hawaii-Slot anzugehen.

Anders als bei Agegroupern sind End- oder Splitzeiten erstmal zweitrangig, der Blick auf die Konkurrenz ist deutlich entscheidender. So gestaltet sich eine Rennplanung zwar auch grob anhand von Leistungswerten auf dem Rad oder Minuten pro Kilometer beim Laufen, allerdings muss der Profi im Rennen deutlich häufiger agieren oder reagieren.

Nach einem suboptimalen Schwimmen konnte Daniela dann ihre Radstärke ausspielen, musste dafür aber auch einiges investieren. Das Ziel für den Radsplit war ein etwa 10-minütiger Vorsprung beim Wechsel auf die Laufstrecke, um den Marathon möglichst kontrolliert angehen zu können. Das gelang Daniela sehr gut und sie konnte den Vorsprung bis Kilometer 30 sogar auf phasenweise 17 Minuten auf die Verfolgerinnen ausbauen. Am Ende stand ein verdienter Sieg zu Buche, der aber viel härter erarbeitet war als es die Abstände vermuten lassen.

Daniela zum Rennen:

„Das war ein richtig richtig harter Tag. Sich für drei Langdistanzen in drei Monaten immer wieder im Training aufzuraffen, ist nicht einfach und erfordert viel Unterstützung von der Familie, den Freunden und dem Coach. Jetzt freue ich mich sehr über das Ticket nach Hawaii, die anstehende Saisonpause und die Vorbereitungen mit Björn auf eine spannende Saison 2019. Glückwunsch an alle Finisher, die sich heute ihre Ziele und Träume erfüllt haben und diesen tollen Tag genießen konnten. Aloha“

daniela_ironman-italien

 

Eins lässt sich in jedem Fall festhalten: sowohl für den Profi als auch den Agegrouper ist eine Langdistanz eine enorme körperliche Herausforderung und vermutlich für beide Lager gleich beanspruchend.

„In Italien war es toll zu sehen, dass wir mit Daniela und Alessandro zwei Sportler im Rennen hatten, die beide einen Plan verfolgt haben. Die gesteckten Ziele waren dabei ebenso wie die Vorbereitung kaum vergleichbar, ihre Erfolge konnten sie dann aber trotzdem in diesem Rennen feiern. Am Ende ist es genau das, was unsere tägliche Arbeit ausmacht: Sich immer wieder auf unterschiedliche Herausforderungen, Ziele und Persönlichkeiten einstellen und für und mit dem Sportler aus den gegebenen Voraussetzungen den bestmöglichen Erfolg herausholen. In Italien hat das super funktioniert und wir freuen uns sehr für die beiden“ so Björn Geesmann, Geschäftsführer von STAPS und Coach von Daniela, der das Rennen live an der Strecke verfolgen konnte.

Staps Performance Days

Am 19. Oktober geht es los mit den Performance Days und STAPS kommt zu euch nach Düsseldorf, Flensburg, Konstanz und 23 weiteren Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wir bieten dir bei unseren Performance Days unsere Rad-Diagnostik Granfondo RED als Einzeltest oder inklusive einer 4-wöchigen Trainingsbetreuung an. Mit dieser Diagnostik ermitteln wir nicht nur deinen aktuellen Leistungszustand, sondern decken vor allem auch deine physiologischen Baustellen für dein Training auf und diskutieren diese im anschließenden Gespräch. Mit der individuellen 4-wöchigen Trainingsbetreuung kannst du dich gezielt auf deine Saison 2019 vorbereiten. Dabei helfen dir nicht nur einer unserer STAPS-Trainer, sondern auch unsere neue Trainings-und Kommunikationsplattform von Today's Plan.

Wir möchten dir hier jetzt einen Überblick geben, wie diese Trainingsplanung aufgebaut ist, wie dein Trainer dir bei der Vorbereitung hilft und welche Vorzüge Today's Plan mit sich bringt:

Die drei Säulen der Trainingsplanung

Eine Leistungssteigerung im Training baut auf drei entscheidenden Säulen in der Planungsphase auf:

  1. Analyse der physiologischen Stärken und Schwächen per differenzierter Leistungsdiagnostik
  2. Berücksichtigung der sportlichen, beruflichen und sozialen Rahmenbedingungen des Sportlers
  3. Ausrichtung auf die sportlichen Ziele des Athleten

Diese drei Faktoren werden bei der individuellen Trainingsplanerstellung unserer STAPS-Coaches berücksichtigt.

Die Basis bildet die STAPS-Leistungsdiagnostik, die sich deutlich von herkömmlichen Diagnostik-Verfahren unterscheidet. Während es bei den praxisnahen FTP- oder Critical Power-Tests ausschließlich um die Ermittlung der aktuellen Leistungsfähigkeit geht, beinhaltet unser Diagnostik-Verfahren vor allem einen Blick ins „Innere“. Wir erfassen dabei deine physiologischen Stärken und Schwächen und betrachten die unterschiedlichen Energiebereitstellungswege (anaerob/ aerob), die für die Leistungserbringung essentiell sind, getrennt voneinander. Dadurch ergibt sich für unsere STAPS-Trainer die Möglichkeit, dir einen konkreten Plan zu erstellen, mit dem du exakt an deinen ganz individuellen Baustellen arbeiten kannst – ohne dabei über Junkmiles und planloses Training Zeit zu verlieren.

Da wir mit Sportlern jeder Leistungsklasse zusammenarbeiten, ist uns bewusst, dass die sportlichen, beruflichen und sozialen Rahmenbedingungen jedes Einzelnen sich voneinander unterscheiden können. Natürlich berücksichtigen unsere Coaches auch dein Umfeld und erstellen dir eine Planung, die genau auf dein wöchentliches Pensum zugeschnitten ist. Wie sieht deine verfügbare Trainingszeit neben dem Beruf und den sozialen Verpflichtungen aus? Stehen spezielle Trainingslager an? Gibt es alternative Trainingsmöglichkeiten wie Skilanglauf oder Möglichkeiten zum Indoor-Training?

Die sportliche Zielsetzung ist unerlässlich in der Planung des Trainings. Durch die Betreuung unserer STAPS-Sportler sind unsere Coaches in jedem Triathlon- und Radwettkampf erfahren und bereiten dich gezielt auf dein sportliches Highlight in 2019 vor. Aber auch beim Angriff anderer Herausforderungen stehen unsere Trainer euch zur Seite. Ob ihr eine Alpen-Überquerung plant, den Wunsch nach einer gesteigerten Fitness oder der Reduktion des Körpergewichts ohne Leistungseinbußen habt – die STAPS-Trainer bereiten euch optimal auf eure Ziele vor.

Profitiere von der Kompetenz unserer STAPS-Trainer

Unser Trainer-Team aus Köln, Hamburg und München besteht ausschließlich aus Sportwissenschaftlern und kann langjährige Erfahrungen im Ausdauersport vorweisen. Im Zuge der STAPS Performance Days lernst du deinen STAPS-Trainer bereits zum jeweiligen Tour-Termin kennen, da er mit dir im ausführlichen Auswertungsgespräch bereits viele wichtige Details deiner Leistungsdiagnostik bespricht und deinen aktuellen Leistungszustand aufzeigt. Und wenn du dich für die 4-wöchige Trainingsbetreuung entschieden hast, steht dir dein Trainer als persönlicher Kontakt während des Zeitraums deines Trainings mit Rat und Tat zur Seite.

Today’s Plan als starker Partner bei der Trainingsplanung

Der gesamte Trainingsplanungsprozess und die Kommunikation zwischen Athlet und Trainer finden auf der Online-Plattform Today’s Plan statt. Die Plattform ermöglicht eine übersichtliche Darstellung des geplanten und bereits absolvierten Trainings. Außerdem kann mittels strukturierter Trainingseinheiten das geplante Programm aus dem STAPS-Plan auf einen Smart-Trainer übertragen und direkt absolviert werden. Durch die Verknüpfung von Todays Plan mit diversen Trainingstools bekommt der STAPS-Coach alle relevanten Daten direkt im Anschluss an dein Training und kann mithilfe der umfangreichen Analysetools dieses bewerten. Somit kann der Coach auf eventuell auftretende Probleme im Trainingsprozess schnell reagieren und dadurch die Leistungsentwicklung positiv beeinflussen. Mittels der umfangreichen Kommunikationsmöglichkeiten ist ein schneller und direkter Austausch zwischen Athlet und Trainer sichergestellt.

Weitere Informationen zu den STAPS Performance Days 2019 findest du hier!

Today's plan wird die neue Trainingsplattform bei STAPS sein

Dass die Digitalisierung die vierte industrielle Revolution ist, dürfte unstrittig sein. Auch der Ausdauersport wird in diesem Zeitalter immer technischer, digitaler, „nerdiger“. Die Zeiten in denen Trainingseinheiten ausschließlich über Rundenzeiten und Streckenlängen definiert wurden oder die Herzfrequenz als wichtigste Trainingsmetrik galt, sind lange vorbei.

Mittlerweile bestimmen Parameter wie die Leistung mit all ihren Facetten das Training, Daten werden im Idealfall via Applikation auf das Smartphone übermittelt und „Big data“ ist endgültig auch im Amateur- und Profisport angekommen.

Auch das Leben des Trainers hat sich dadurch enorm verändert: Waren früher Trillerpfeife und Stoppuhr die wichtigsten Utensilien, beschäftigt man sich heute mit Regressionsgeraden aus Herzfrequenz und Leistung, benutzt „Scores“ zur Beschreibung der Belastung und arbeitet auch in der Erstellung, Übermittlung und Auswertung von Trainingsplänen digital.

Bei STAPS haben wir über viele Monate hinweg diskutiert, entwickelt und abgewogen, wie wir dem digitalen Fortschritt gerecht werden können und welches „Tool“ im Trainingsprozess all unsere Anforderungen erfüllt. Wir haben Trainingsplattformen ausprobiert, die zwar intuitiv und anschaulich sind, unter anderem aber in ihren Analysefunktionen von Trainingseinheiten einfach nicht ausreichend für unsere Ansprüche waren. Wir wollten zum einen die Trainer-Athleten-Zusammenarbeit von Excel-Listen und PDF-Dateien lösen, haben aber gleichzeitig immer wieder festgestellt, dass es externe Analyse-Programme wie GoldenCheetah oder SRM X benötigt, um die entsprechenden Informationen aus Trainingsdateien zu ziehen, die uns ein objektives Feedback geben.

Objektivität ist dabei nicht alles: Gerade das subjektive Feedback des Athleten und der zugehörige persönliche Kontakt sind für uns bei STAPS enorm wichtig. Wir haben nach einer Trainingsplattform gesucht, bei dem ein optimales Wechselspiel aus objektiven Analysefunktionen und Belastungsparametern einem subjektiven Feedback gegenübersteht und der Sportler seine Trainingseinheiten entsprechen für den Coach einordnen kann.

Today's plan wird die neue Trainingsplattform bei STAPS sein

today’s plan – Startup aus Australien mit viel Entwicklungspotential

Für die ideale Lösung haben wir lange gesucht, sie dann aber doch gefunden. Sie kommt gebürtig aus Australien und heißt today’s plan. Today’s plan ist seit mittlerweile drei Jahren auf dem Markt angesiedelt. Bereits zu Beginn wurde uns deutlich, dass diese Softwarelösung Potential hat und nicht nur an der Oberfläche der Datenanalyse und Trainingssteuerung kratzt, sondern in einigen Details passende Lösungen für uns und unsere Sportler liefern kann. Erste konkrete Gespräche mit dem jungen Team aus Australien haben wir dann im Frühjahr dieses Jahrs geführt, als today’s plan mit der Systemöffnung für die Sportart Triathlon endgültig sehr gute Argumente für eine ganzheitliche Zusammenarbeit lieferte.

Seit Mitte des Jahres haben wir intensiv an einer gemeinsamen Lösung gearbeitet und durften dabei zahlreiche Wünsche und Anpassungsvorschläge nach Australien schicken. Absolut überzeugend ist für uns die Option mit today’s plan einen Partner an unserer Seite zu haben, der enormes Know-How im digitalen Bereich mitbringt, gleichzeitig aber auf unsere Ideen eingeht und gemeinsam mit uns neue Features für die Software entwickelt.

Trainingsdatenanalyse im Triathlon und Radsport mit today's plan

Wie wir today’s plan in unsere Trainingsbetreuungen integrieren werden

Der Schritt eine Trainingsplattform ganzheitlich für all unsere Sportler einzuführen, muss gut vorbereitet sein. Wir werden in den kommenden Tagen den kompletten Trainingsprozess von der Übermittlung der Trainingspläne, der Datenanalyse und Teilen der Kommunikation von über 350 Athleten auf die neue Plattform verlagern. Dabei ist es uns das größte Anliegen, unseren Sportlern diesen Schritt so einfach wie möglich zu machen, damit sowohl unsere Trainer als auch unsere Sportler schnellstmöglich von den zahlreichen Vorteilen von today’s plan profitieren können.

Um diesen Prozess so reibungslos wie möglich zu gestalten, haben wir bereits eine vierwöchige Betaphase mit einigen Sportlern absolviert und dabei Feedbacks gesammelt und weitere Anpassungen vorgenommen. In der kommenden Woche werden wir dann den großen Umzug vollziehen und von da an all unsere Trainingsbetreuungen für jeden STAPS-Sportler auf today’s plan angehen.

Belastungsparameter anhand von Leistungen im Training für Radfahrer und Triathleten

Optimale Analysefunktion und Trainingsplanung , Konnektivität zu Zwift, Garmin und Co.

Today’s plan liefert dabei alles, was wir zuvor für eine optimale Trainingsplattform definiert haben: Die Analysefunktionen bieten sämtliche Berechnungen und Algorithmen, die wir für unerlässlich halten. Die Übertragung der Trainingspläne ist – ob im Browser oder via App – für unsere Sportler übersichtlich und schnell; lästiger E-Mailverkehr mit PDF- oder Excel-Mit der App von today's plan kommt der Trainingsplan für Radfahrer und Triathleten direkt aufs SmartphoneAnhängenwird damit überflüssig. Das Besondere an today’s plan ist zudem die Konnektivität zu allen wichtigen Software-Applikationen, die man sich heute aus dem Training nicht mehr wegdenken kann: Sei es die Datenübertragung von Garmin und Co. zur Trainingsdatenbank, aber auch das einfache Überspielen der Trainingseinheiten aus dem STAPS-Trainingsplan zu Zwift, um die Einheit dann dort auf der Rolle direkt abfahren zu können. In den kommenden Wochen werden wir euch noch viele Vorteile der Trainingsplattform vorstellen und euch zeigen, wie wir today’s plan im Trainingsalltag einsetzen.

Wir sind bereit ein neues Zeitalter der STAPS-Trainingsbetreuungen endlich beginnen zu dürfen. Jahrelang haben wir nach einer passenden Trainingsplattform gesucht, die unseren Anforderungen vollumfänglich gerecht wird. Hätten wir in der Zeit das Know-How, das Budget und die Zeit gehabt, eine Trainingsplattform selber zu entwickeln, wir hätten sie wie today’s plan gebaut.

Wir freuen uns, einen weiteren tollen Partner an unserer Seite zu haben!

Anschauliche Dashboards um alle Dinge rund um das Training und die Rennen im Radsport und Triathlon im Überblick zu haben

Mit dem vierwöchigen Trainingsplan der STAPS on Tour den Einstieg in strukturiertes Training finden!

Am 23. Februar startet unsere STAPS on Tour und führt uns von Köln, Hamburg und München in 23 weitere Städten in Deutschland und Österreich. Auch in diesem Jahr möchten wir nicht nur Deine Leistungsfähigkeit testen sowie Deine physiologischen Stärken und Schwächen analysieren, sondern diese auch gezielt mit Dir im Training verbessern. Dazu erhältst Du nach Deiner Leistungsdiagnostik eine vierwöchige Trainingsplanung durch unsere STAPS-Trainer. Wir möchten Dir hier jetzt einen Überblick geben, wie diese Trainingsplanung aufgebaut ist und warum sie Dich optimal auf 2018 vorbereiten wird:

Die drei Säulen der Trainingsplanung

Eine Leistungssteigerung im Training baut auf drei entscheidenden Säulen in der Planungsphase auf:

  1. Analyse der physiologischen Stärken und Schwächen per differenzierter Leistungsdiagnostik
  2. Berücksichtigung der sportlichen, beruflichen und sozialen Rahmenbedingungen des Sportlers
  3. Ausrichtung auf die sportlichen Ziele des Sportlers

All diese Faktoren werden nicht nur bei unseren Trainingsbetreuungen berücksichtigt, sondern fließen auch durch unsere Sportwissenschaftler in die Trainingsplanungen unserer STAPS on Tour ein.

Die Basis dabei stellt die Leistungsdiagnostik, die wir auf unserer Tour anbieten. Das Entscheidende: Die STAPS-Leistungsdiagnostik unterscheidet sich deutlich von herkömmlichen Diagnostik-Verfahren. Geht es – wie zum Beispiel auch bei praxisnahen FTP- oder Critical Power-Tests – ausschließlich um die Ermittlung der aktuellen Leistungsfähigkeit, beinhaltet unser Diagnostik-Verfahren vor Mit dem vierwöchigen Trainingsplan der STAPS on Tour den Einstieg in strukturiertes Training finden!allem einen Blick ins „Innere“. Wir erfassen dabei Deine physiologischen Stärken und Schwächen und betrachten Deine für die Leistungserbringung so wichtigen unterschiedlichen Energiebereitstellungswege (anaerob/ aerob) get rennt voneinander. Dadurch ergibt sich für unsere STAPS-Trainer die Möglichkeit, Dir einen konkreten „Plan“ zu erstellen, mit dem Du exakt an Deinen ganz individuellen „Baustellen“ arbeiten kannst – ohne dabei über Junkmiles und planloses Training Zeit zu verlieren.

Mit dem vierwöchigen Trainingsplan der STAPS on Tour den Einstieg in strukturiertes Training finden!Da wir mit Sportlern jeder Leistungsklasse zusammenarbeiten, ist uns bewusst, dass die sportlichen, beruflichen und sozialen Rahmenbedingungen jedes Einzelnen sich stark voneinander unterscheiden. Natürlich berücksichtigen unsere Coaches auch Deine Rahmenbedingungen und erstellen Dir eine Planung, die genau auf Dein wöchentlich mögliches Pensum zugeschnitten ist. Wie ist beispielsweise Deine verfügbare Trainingszeit? Stehen spezielle Trainingslager an? Gibt es alternative Trainingsmöglichkeiten wie Skilanglauf oder Möglichkeiten zum Indoor-Training? Und natürlich die Frage nach Deinem sozialen Umfeld – Familie, Beruf sowie sonstige Verpflichtungen –, das selbstverständlich beim Trainingsaufbau berücksichtigt wird.

Unerlässlich ist in der Planung des Trainings natürlich die sportliche Zielsetzung. Dabei kann diese nicht nur eine Herausforderung im Sinne eines Wettkampfs sein. Auch eine geplante Alpen-Überquerung mit dem Rennrad oder Mountainbike, der Wunsch nach einer gesteigerten Fitness oder die Reduktion des Körpergewichts ohne Leistungseinbußen sind spannende sportliche Ziele, denen sich Dein STAPS-Trainer im Zuge der STAPS on Tour widmen wird. Durch unsere Erfahrungen in der Betreuung unserer STAPS-Sportler sind unsere Coaches aber auch in jedem Triathlon- und Rad-Wettkampf erfahren und bereiten Dich gezielt auf Dein sportliches Highlight in 2018 vor.

Profitiere von der Kompetenz unserer STAPS-Trainer

All diese Aspekte fließen am Ende in die Trainingsplanung des vierwöchigen Trainingsplans auf der STAPS on Tour ein. Dabei profitierst Du als Sportler vor allem auch von der Kompetenz unseres Trainer-Teams, welches ausschließlich aus Sportwissenschaftlern besteht und langjährige Erfahrungen im Ausdauersport besitzt. Im Zuge der STAPS on Tour lernst Du Deinen STAPS-Trainer bereits zu dem jeweiligen Tour-Termin kennen, da er zu unseren Tour-Stopps vor Ort ist und mit Dir im ausführlichen Auswertungsgespräch bereits viele wichtige Details Deiner Leistungsdiagnostik bespricht und Dir einen Ausblick zum Training geben kann. Der selbe STAPS-Trainer wird sich dann auch im Nachgang um Deine Trainingsplanung kümmern und steht Dir als persönlicher Kontakt während des Zeitraums Deines Trainings mit Rat und Tat zur Seite.

Hier gehts zur STAPS on Tour - Frühjahr 2018!

Mit dem vierwöchigen Trainingsplan der STAPS on Tour den Einstieg in strukturiertes Training finden!

Rollentraining auf dem Rad im Winter

Da ist sie wieder: Die triste Zeit, in der das Rennradfahren beziehungsweise das Training auf der Straße hierzulande kaum noch Spaß macht. Allein die Auswahl und das Anziehen der wetterfesten Kleidung, die Entscheidung über die Route sowie das Putzen des Rades und die Reinigung der Bekleidung hinterher, die beinah mehr Zeit einnimmt als das eigentliche Training, kosten Zeit und Nerven. Ganz abgesehen, von der Gefahr zu stürzen und sich zu erkälten. Daher raten wir nicht nur unseren, sondern allen Sportlern, das Training phasenweise auf die Rolle zu verlagern. Denn das ist äußerst effizient. Dadurch, dass der klassische Rollentrainer mitTrainingseinheiten für das Radtraining im Winter auf der Rolle Bremse keinen Freilauf besitzt, zählt jeder Pedaltritt und so auch jede Sekunde beim Rollentraining. Auch bremsen keine Kreuzungen, Ampeln, Kreisverkehre das „Fahren“; und die Trainingsbereiche lassen sich viel leichter einhalten, da es weder wechselnde Winde noch wechselndes Gefälle gibt. Insgesamt haben die Junkmiles auf der Rolle keine Chance gesammelt zu werden, sofern der Athlet sich an ein sinnvolles Trainingsprogramm hält und nicht nur einfach herumrollert.

Passend zum Wintertraining auf der Rolle haben wir für euch vier kurzweilige und leistungssteigernde Workouts zusammengestellt, die jeder absolvieren kann, sofern er gesund ist und seine individuelle anaerobe Schwelle kennt. Denn auch Indoor ist es entscheidend, sich in den „richtigen“ Trainingsbereichen zu belasten, da bei der Leistungsentwicklung sonst einiges „falsch“ laufen kann.

Vor und nach allen aufgeführten Workouts sollten jeweils zehn Minuten im GA1-Bereich locker pedaliert werden – mit einer Trittfrequenz zwischen 80 und 105 Umdrehungen pro Minute.Rollentraining für den Winter - vier Einheiten die schneller machen

Schwellen-Intervalle

Primäres Ziel der sogenannten Schwellen-Intervalle ist die Verbesserung der aeroben Ausdauer beziehungsweise der maximalen Sauerstoffaufnahme. Erreicht wird dies durch den erhöhten Sauerstoffumsatz während des Intervalls, dass zwischen vier und acht Minuten dauern kann. Wie der Name schon sagt, liegt die Intensität während des Intervalls an der individuellen anaeroben Schwelle (ANS). Das bietet den Vorteil, dass die Leistung an der ANS die höchstmögliche Leistung ist, bei der der Laktatabbau noch die Laktatproduktion deckt und es so zu keiner signifikanten Akkumulation des Laktats im Blut kommt. Dadurch lassen sich relativ lange intensive Intervalle mit einer höheren Wiederholungszahl fahren. Der positive Effekt entsteht durch den Mehr-Umsatz an Sauerstoff: Die Aufnahme des Sauerstoffs steigt im submaximalen Bereich linear zur getretenen Leistung. Gehen wir also zum Beispiel von einem Sportler mit einer Schwellenleistung von 250 Watt (GA1-Bereich entsprechend bei 150 Watt) aus, so würde dieser bei einer einstündigen Einheit mit 4x6 Minuten im Schwellenbereich in diesen akkumulierten 24 Minuten etwa 40 Prozent mehr Sauerstoffumsatz haben, als im GA1-Bereich – und das, ohne dass die Laktatproduktion (anaerober Stoffwechsel) zu sehr angeregt wird.

Trainingseinheiten für das Radtraining im Winter auf der Rolle

Intermitted Exercise Training

Dieses hochintensive Training zielt ausschließlich auf die Erhöhung der Sauerstoffaufnahme (VO2max) ab und führt somit zu einer Verbesserung der aeroben Ausdauer – trotz der relativ kurzen, aber eben hochintensiven Belastungen. Die aktive Pause mit 20 oder 30 Sekunden ist so gewählt, dass der Sportler ein wenig regenerieren und etwas Laktat verstoffwechseln kann. Zu Nutze macht man sich durch die kurze Abfolge von Be-und Entlastung die „Trägheit“ der Sauerstoffaufnahme, die während der aktiven Erholung kaum absinkt. Dies ist vergleichbar mit der Herzfrequenz, die nach hochintensiven Belastungen in kurzen Pausen auch kaum absinkt. Durch dieses physiologische Phänomen fährt der Sportler zwar „nur“ zum Beispiel 10x40 Sekunden im hochintensiven Bereich, das aerobe System arbeitet aber quasi kontinuierlich über 10 Minuten auf hohem Niveau.

Mehr im Detail zu Intermitted Exercise im Vergleich zum klassischen Grundlagenausdauertraining in unserer Kategorie Science with STAPS - Wintertraining einmal effizient, bitte!

Trainingseinheiten für das Radtraining im Winter auf der Rolle

Kraftausdauer (K3) - Programm

Die kraftbetonten Einheiten ähneln dem Fahren am Berg, da durch eine geringere Trittfrequenz mit einem erhöhten Kraftanteil gefahren wird. Dadurch werden bewusst die „langsam-zuckenden“ Muskelfasern angesteuert, die im Vergleich zu ihren schnell-zuckenden „Verwandten“ kein Laktat produzieren. Der Gegenspieler der aeroben Ausdauer – die maximale Laktatbildungsrate – wird dadurch minimiert. Angenehme Nebeneffekte dieser Tretmühle: Das Fahren mit dickem Gang stärkt Bänder, Sehnen sowie Gelenke und der Athlet kann sich bei der Leistungsentfaltung auf den Tritt konzentrieren und bewusst die am Bewegungsablauf beteiligten Muskeln ansteuern.

Trainingseinheiten für das Radtraining im Winter auf der Rolle

Trittfrequenztraining

Wer seine Motorik effizient schulen will, sollte spezielle Technikeinheiten wie das Fahren mit hohen Frequenzen, kurze Antritte über 6 Sekunden oder das einbeinige Pedalieren ins Training einbauen. So verlangt das einbeinige Pedalieren vom Sportler einen sauberen Bewegungsablauf, da die ansonsten hilfreiche Unterstützung durch das andere Bein entfällt. Ziel der Einheit: Bei jeder Pedalumdrehung die aufgebrachte Leistung relativ verlustfrei und „flüssig“ in Vortrieb zu generieren. Gerade das Hochziehen des Pedals – im letzten Viertel der Kurbelumdrehung zwischen 270 und 360 Grad – sowie die Übergänge bei den Totpunkten oben und unten werden so geschult. Durch dieses spezielle Techniktraining übt der Sportler einen geschmeidigen Bewegungsablauf und die Zuhilfenahme seiner Beuger- und Steckermuskulatur in der Hüfte.

Trainingseinheiten für das Radtraining im Winter auf der Rolle

 

Copyright Fotos: Schlegel & Header @Jens Erbeck; Canyon @JoJo Harper

NDR Reporter Hendrik Maaßen auf dem Weg zum Ironman

Habt ihr gute Vorsätze für das neue Jahr? Etwa zur gleichen Zeit im vergangenen Jahr fasste sich NDR-Reporter Hendrik Maaßen ein Herz und setzte sich für 2017 einen besonderen Vorsatz: Die Teilnahme an der Erstaustragung des Ironmans in Hamburg.

Zur Vorbereitung begab sich Hendrik dabei in unsere Hände. Die Vorbereitung auf die 3,8km Schwimmen, 180km Radfahren und den abschließenden Marathon begann Anfang Januar mit einer ersten Triathlon-Diagnostik und einem BikeFitting Triathlon PRO (STAPS Leistungen) in unserem Hamburger Institut.

Wie Hendriks Vorbereitung auf den Ironman verlief? Welche Höhen und Tiefen er dabei erlebte und ob er das Ironman-Debüt erfolgreich abschließen konnte? Seht mehr dazu in der NDR-Dokumentation aus der Reihe der Sportclub Story: Das Ironman-Experiment!

Bild: @NDR Sportclub Story