STAPS Team Meeting

Das STAPS Team

Unser Experten-Team für deine sportlichen Ziele

Wir haben ein Ziel: Dich zum besten Athleten zu machen, der du sein kannst. Als junges und ambitioniertes Team aus Sportwissenschaftlern und Bikefittern begleiten wir dich mit unserer Expertise und unseren Erfahrungen auf deinem Weg zum sportlichen Erfolg. Mit jeder Menge Leidenschaft und mit noch mehr Fachwissen. Bei der Auswahl unserer Team-Mitglieder achten wir sehr genau auf fundiertes leistungsphysiologisches, trainingswissenschaftliches oder biomechanisches Wissen. Dieses erweitern wir durch Fortbildungen, Fachlektüre und Seminare fortwährend um die aktuellsten Erkenntnisse aus Profisport und Wissenschaft. Erkenntnisse, die wir anschließend in die Betreuung unserer Athleten mit einfließen lassen.

Wir begleiten dich auf dem Weg zu deinem sportlichen Ziel. Egal ob Zehn-Kilometer-Bestzeit oder Langdistanz-Finish – und indem wir das tun, erfüllen wir uns auch gleich noch unseren Traum: Wir durften unser eigenes sportliches Hobby zum Beruf machen und können jeden Tag aufs Neue gemeinsam mit unseren Sportlern unsere Leidenschaft für den Ausdauersport leben. Ziel erreicht!

Björn Geesmann_Portrait

Björn Geesmann

Geschäftsführung. Das klingt nach Schreibtischjob. Und ab und zu hält sich Björn auch tatsächlich hinter eben jenem auf. Es muss schließlich jemand aufpassen, dass nicht nur die Athleten laufen, sondern auch der Laden.

Lieber ist Björn aber „draußen“. Sei es aktiv auf dem Rad bei einer Feierabend-Runde am Hamburger Deich entlang oder vor Ort bei Langdistanz-Triathlons und anderen Events, um seine Athleten vor Ort anzufeuern und die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit live zu begutachten. Dass nach dem Roth-Sieg von Daniela Bleymehl 2018 Björns Stimme weg war, zeigt, dass ihn selbst nach mehr als zehn Jahren als Coach und Aero-Optimierer das Geschehen auf der Wettkampfstrecke nicht kalt lässt.

Björn kam 2008 ins STAPS-Team, noch bevor er 2012 sein Studium mit dem Master in „Exercise Science and Coaching“ an der Deutschen Sporthochschule in Köln beendete. Seine Masterarbeit über „Physiologische Auswirkungen einer Ultra-Ausdauerbelastung“, für die er eine 1,5 bekam, deutete bereits dezent darauf hin, dass er sich in der Rolle als Experte für Triathlon-Langdistanzen, Ultra-Ausdauerbelastungen sowie Aero-Optimierungen im Radsport und Triathlon wohl fühlen würde. Mehr als 250 Sportler unterschiedlichster Leistungsklassen hat er mittlerweile betreut. Darunter Top-Athleten wie die Triathlonprofis Daniela Bleymehl (u. a. Siege Challenge Roth und IM Barcelona 2018) und Astrid Stienen (1. Platz IM Kalmar 2015 und Barcelona 2016) oder Radsportlerin Trixi Worrack (Dt. Meisterin Straße 2015 und Zeitfahren 2016 und 2017). Genauso begleitet er aber auch Hobby-Sportler auf ihrem Weg zu ihren persönlichen Zielen. Und teils auch zu Ironman-Europa- und -Weltmeistertiteln in ihrer Altersklasse.

Hosea Frick_Portrait

Hosea Frick

Er ist der „Mann mit der Nadel“ auf der STAPS-Startwebseite. Aber Hosea hat neben seinen Modelqualitäten noch ganz andere – und für uns deutlich wichtigere – Fähigkeiten.


Seit 2014 ist er Teil unseres Teams, führt als Stellvertreter die Geschäfte, wenn Björn mal nicht da ist, und leitet das STAPS-Institut in München. Dort liegen die Berge quasi vor der Haustür, was seiner Expertise im Mountainbike- und Rennradsport nicht abträglich gewesen sein dürfte. Besonders im professionellen Bereich beider Disziplinen hat er in den vergangenen Jahren umfangreiche Erfahrungen gesammelt: zum Beispiel als Coach der MTB-Profis Reto Indergand und Lisa Brandau. Das bedeutet Wissen, von dem in seiner täglichen Arbeit auch seine Hobbysportler profitieren.

Damit neben der Theorie die Praxis nicht zu kurz kommt, ist Hosea selbst häufig auf den Trails im Münchner Umland unterwegs. Er weiß also in jeder Hinsicht, worauf es bei strukturiertem Training ankommt. Und das ist, neben einem sinnvollen Belastungsaufbau, auch die Regeneration. Speziell dafür ist Hosea unser Experte. Nicht, weil er sie auch gerne mal aktiv auf dem Münchner Oktoberfest praktiziert, sondern weil er sich bereits in seiner Masterarbeit über die „Muskuläre Regeneration nach Extrem-Belastungen“ (Note: 1,9) intensiv mit diesem Thema befasst hat.

David Reitmair_Portrait

David Reitmair

Wer inmitten der Nordtiroler Alpen aufwächst, umringt von zahlreichen Pässen, Steigungen und Bergen, der kann gar nicht anders, als sich mit Ausdauer auseinander zu setzen. David tat dies praktisch und sehr erfolgreich erst im Jugendfußball und auf Langlaufski sowie später (und noch immer) auf dem Rennrad und Mountainbike.


Dass der Praxis die Theorie folgte, war der nächste logische Schritt: David studierte Sportwissenschaften an der Sportuni Innsbruck, schloss mit einem Bachelor ab und bildet sich gerade in „Biomedical Engineering“ fort. Berufsbegleitend zu seinem Job bei STAPS in München.

Jonas Kraienhorst_Portrait

Jonas Kraienhorst

„Kopf runter!“ dürfte Jonas inzwischen fast so oft gesagt haben wie andere „Hallo“ oder „Gute Nacht“. Als Verantwortlicher für den Bereich der Aero- und Bikefittings ist er bei STAPS der Mann fürs Feine – und die Radbahn ist sein Büro.


Seit 2011 betreut Jonas, der selbst gern und oft auf dem (Zeit)Fahrrad im Kölner Umland unterwegs ist, STAPS-Sportler unterschiedlicher Leistungsklassen. Darunter sind Hochkaräter wie Fahrer der Profi-Radteams INEOS, Katusha Alpecin oder Movistar sowie die Triathlonprofis Jan Frodeno, Sebastian Kienle, Bart Aernouts, Cameron Wurf oder Andreas Böcherer. Mit ihnen sucht Jonas akribisch nach Stellschräubchen, um noch das eine oder andere Watt herauszuholen.

Energie sparen, speziell bei Ultra-Ausdauerleistungen, war bereits das Thema von Jonas‘ Bachelor-Arbeit über die „Erfassung von Parametern des Energie- und Flüssigkeitshaushalts bei einer Ultra-Ausdauerbelastung“ (Note: 1,3). Derzeit schreibt er an einer Masterarbeit über „Die physiologischen Auswirkungen des Race Across America“. Dieses Ultra-Radsportevent begleitet er seit einigen Jahren auch als Trainer, unter anderem als Team-Chef des Solo-Starters Stefan Schlegel. Und es ging auch schon das Gerücht, dass er sich im Team selbst einmal daran versuchen möchte …

Benjamin Schwan_Portrait

Benjamin Schwan

Bei Stollenreifen gibt es für Benjamin kein Halten mehr. Wenn er nicht gerade im Kölner STAPS-Institut an der Leistung der Athleten feilt, arbeitet er an seiner eigenen. Er weiß: Theorie ist nur halb so viel wert ohne Praxis und umgekehrt. Deshalb widmet er sich beidem zu gleichen Teilen.


Benjamin hat einen Schein als Trainer B Radsport, er hat Arbeiten geschrieben zu den Themen „Einfluss eines 40-km-Zeitfahrens auf den Wingate-Sprint und umgekehrt“ (Bachelor) sowie „Individuelle Ermüdungsdiagnostik im Radsport“ (Master) und er hat als wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität des Saarlandes gearbeitet.

Damit neben dem Kopf auch der Körper auf seine Kosten kommt, schwingt sich Benjamin regelmäßig auf sein Mountainbike. Gerne auch mit einer Startnummer am Lenker. Seit 20 Jahren ist der Sportwissenschaftler schon im Gelände unterwegs, bevorzugt bei nationalen Marathons. Bei STAPS kümmert er sich um Athleten, die ihr Training effizienter und zielgerichteter gestalten möchten. Egal, ob auf Stollenreifen oder Slicks.

Niklas Lehnen

Niklas Lehnen

Niklas schaut genau hin. Der Sportwissenschaftler mit Master-Abschluss ist Experte in Sachen Bikefitting und Trainingsbetreuung. Seit 2017 sorgt er im Kölner STAPS-Team dafür, dass seine Athleten ordentlich Druck aufs Pedal bringen.


Niklas absolvierte sein Studium an der Deutschen Sporthochschule Köln und ist seit August 2017 Mitglied des Kölner STAPS-Teams. Er selbst kommt aus dem Ballsport, spielte Tennis und Fußball und betreute auch eine Zeit lang während des Studiums einige Tennisspieler. Im Zuge seines Bachelorstudiums („B.Sc. Sport und Leistung“) fokussierte er sich auf den Ausdauersport sowie auf Kraft- und Athletiktraining.

Schon damals hospitierte er im Kölner STAPS-Institut und schrieb seine Abschlussarbeit über hochintensives Intervalltraining. Seinen Master („M.Sc. Exercise Science & Coaching“) schloss er mit einer Thesis über die simultane Anwendung von Elektrostimulation während des Ausdauertrainings ab. Nach Ende seines Studiums kümmerte er sich zunächst in Berlin um die Betreuung von Ausdauersportlern und deren optimale Positionierung auf dem Rad. Von dort kehrte Niklas nun ins heimische Rheinland zurück – und steht dort nicht nur im STAPS-Labor, sondern auch an der Startlinie einiger lokaler Lizenzrennen.

Patrick Marseille

Sportliche Leistung und was sie beeinflusst „erforschte“ Patrick früher als sein eigenes Testobjekt: Als Leistungssportler im Straßen- und Bahn-Radsport bekam er direkt zu spüren, ob er die Performance-beeinflussenden Faktoren richtig gesteuert hatte. Kein Wunder, dass dieses Thema ihn fasziniert.


Patrick weiß, wie wichtig strukturiertes und individuell angepasstes Training ist, um sein Potenzial als Athlet voll ausschöpfen zu können – aus eigener Erfahrung und einer soliden theoretischen Basis: Um die praktischen Erfahrungen mit den neuesten sportwissenschaftlichen Erkenntnissen zu unterfüttern, machte er eine Fitnesstrainer-Lizenz und ließ sich zum Übungsleiter im Breitensport ausbilden. Eine glatte eins bekam er für seine Bachelor-Arbeit an der TU München, deren Titel bereits wie eine eigene wissenschaftliche Abhandlung klingt: „Choking under pressure – Der Einfluss druckbedingter Aufmerksamkeitsprozesse und Lageorientierung auf die Leistung automatisierter Bewegungssequenzen“.

Seit 2017 ist Patrick im Münchner STAPS-Team. Und weil er auch weiterhin die Trainingspläne seiner Athleten nach den neuesten Erkenntnissen der Sportwissenschaft erstellen möchte, schreibt unser Experte in Sachen Athletiktraining, Trainingssteuerung und Leistungsdiagnostik gerade an seiner Masterarbeit in „Sport and Exercise Science“.

Die Experten für Training, Ernährung und Sitzpositionen im Radsport und Triathlon - Johnny Pölt

Johannes Pölt

Johannes „Johnny“ Pölt ist unser Mann für alles, was per pedales angetrieben wird. Er selbst fährt Rennrad, Mountainbike und Cyclocross. Kein Wunder, dass er deshalb unser Experte für Bike-Technik ist – und seit 2017 Bikefitter im Münchner STAPS-Institut.


Ein Leben ohne Fahrrad ist möglich, aber sinnlos. Deshalb machte Johnny seine Leidenschaft zum Beruf und 2014 seinen Abschluss als Fahrradmechaniker. Er arbeitete in einigen der besten Radläden Münchens, für große Marken wie Trek oder Bianchi, stellte aber bald schon fest, dass Schrauben und Verkaufen nicht genug ist, um sein Bikerherz ganz zu erfüllen. Deshalb ließ er sich 2015 von unserem Partner gebioMized zum Bikefitter ausbilden, um Athleten zu einer besseren Sitzposition auf dem Rad zu verhelfen. Und weil bei ihm biomechanisches Wissen auf jede Menge Know-how in Sachen Material, Biketechnik und -einstellung trifft, wird jeder Athlet VIP – very individually positioned.

Markus Hertlein_Portrait

Markus Hertlein

Er ist unser Mister Höhenmeter. Ob lang oder kurz, sobald eine Straße bergauf führt, ist Markus dabei. Gerne auch weit vorn, wie sein 12. Gesamtplatz beim Ötztaler Radmarathon 2017 und sein 5. Gesamtplatz beim Glocknerkönig belegen. 


Bei seiner Physis, die er mit „klein, aber oho“ beschreibt, liegen ihm Berge einfach besser als der Gegenwind auf den flachen Geraden am Deich. Das hat er bei seinem zweisemestrigen Studienabstecher in den Norden Deutschlands schnell gemerkt. Darum ist er für den Rest seines Studiums konsequenterweise dorthin gegangen, wo es richtig rauf geht: nach Österreich. Genauer: nach Salzburg, wo er sich der Sport- und Bewegungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Leistungssport widmete. Trotz seiner „Nebenaktivitäten“ in der Amateurradsportszene und seiner wissenschaftlichen Mitarbeit an der Uni Salzburg, verschiedenen Ausdauersportprojekten am Olympiastützpunkt Salzburg-Rif und einem Praktikum beim Thüringer Radsportverband, legte er eine Bachelor- und 2019 auch eine Masterarbeit vor, die jeweils eine eins vor dem Komma erhielten.

Dass wir uns jemanden, der im Bachelorstudium über den „Einfluss unterschiedlicher Sitzhöhen auf die Effizienz beim Radfahren“ schrieb, nicht entgehen lassen konnten, versteht sich wohl von selbst. Und am STAPS-Standort München, wo er schwerpunktmäßig im Bereich Trainingsplanung und Diagnostik tätig ist, hat Markus die Berge ja auch quasi vor der Haustür. Damit es nicht nur mit seinen Athleten, sondern auch mit ihm stetig aufwärts geht.

Yannick Nodler_Portrait

Yannick Nodler

14,02 – könnte Valentinstag sein. Ist aber die Zeit, in der Yannick bereits in der U18 die 110 Meter Hürden schaffte. Daneben war der ehemalige Leichtathlet auch beim Stabhochsprung und im Mehrkampf erfolgreich. Mit der C-Trainerlizenz für Leichtathletik legte er den Grundstein dafür, den Sport zu seinem Beruf zu machen.


Er arbeitete unter anderem für das Swiss Olympic Medical Center in Basel und den Olympiastützpunkt Rheinland, wo er Leistungsdiagnostiken durchführte und das Training von (hauptsächlich Hobby-)Sportlern betreute. Und wo er schon einmal im Rheinland war, studierte er auch gleich an der Deutschen Sporthochschule Köln, hospitierte 2013 und 2014 beim dortigen STAPS-Institut und schloss sein Bachelorstudium mit einer Arbeit über „Die Auswirkung von Kniebeugen und der Anwendung von Elektrostimulation, auf die Ausdauerleistungsfähigkeit“ ab.

Im wahrsten Sinnen „einen drauf“ packte er seinen Probanden dann in seiner Masterarbeit über „Die Effekte eines exzentrischen Krafttrainings auf Kraft- und Sprintparameter“. Die dürften das aber gut weggesteckt haben. Es waren schließlich unter anderem die Basketballer der Kölner Rheinstars, mit denen Yannick am Institut für Bewegungs- und Neurowissenschaften zusammenarbeitete. Seit 2017 ist er nun Teil des Hamburger STAPS-Teams und zeigt hier wieder einmal seine sportliche Vielseitigkeit. Natürlich als Trainer und BikeFitter für unsere Athleten, die er in seinem beruflichen Alltag auf dem Weg zur persönlichen Bestleistung unterstützt. Aber auch, was seine eigenen sportlichen Aktivitäten angeht: Wenn man sich sein Instagram-Profil so anschaut, ist Yannick selbst gerade auf dem besten Weg zum Wassersportler.

Markus Hein

Markus hat ein Diplom in Biologie – weil es ihn aber mehr interessierte, wie Ausdauertraining auf den menschlichen Körper wirkt, setzte er noch einen weiteren Studiengang drauf: den Master of Exercise Science und Coaching an der DSHS, den er mit einer Arbeit über „Die Intensivierung eines Ausdauertrainings mit EMS“ abschloss.


Es folgten Jobs am Institut für Trainingswissenschaft der Deutschen Sporthochschule, der C-Trainerschein Leistungssport Triathlon und die wissenschaftliche Mitarbeit am Institut für Sportmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover. Nun gehört Markus zum Hamburger STAPS-Team. Aber nur eine „Disziplin“ war dem Triathleten und ehemaligen Deutschen Kurzdistanzmeister sowie mehrfachen Niedersächsischen Landesmeister auf der Sprintdistanz schon immer zu wenig. Deshalb qualifizierte er sich 2019 mal eben beim Ironman Lanzarote für die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii und promoviert derzeit noch zu den Auswirkungen eines Höhentrainings auf die Physiologie.

Lisa Robb_Portrait

Lisa Robb

Tu Gutes und rede darüber. Weil das beste Trainingskonzept nichts nützt, wenn die Athleten nichts davon wissen, sorgt Lisa bei STAPS fürs entsprechende Marketing und hält unsere Fans und Freunde über Social Media darüber auf dem Laufenden, was sich bei uns so tut.


Das Know-how dafür hat sie dank eines Bachelor-Studiums „Marketing/Technische BWL“ an der HAW Hamburg, an das sie gleich noch den Master an der Fachhochschule Kiel anhängte. Für ihre Masterarbeit über Influencer Marketing bekam sie eine 1,3. Um die Studien-Theorie um Arbeits-Praxis zu ergänzen, jobbte Lisa bereits während ihres Studiums im Marketingbereich. Da sie, seit sie 14 Jahre alt ist, im Verein Radrennen fährt, im Nachwuchsbereich diverse Baden-Württembergische Landesmeister-Titel errang und auch im Landeskader startete, war es logische Konsequenz, ihr berufliches Können mit ihrer sportlichen Leidenschaft zu kombinieren. Und da sie ohnehin vom ehemaligen STAPS-Kollegen Marc Sauer trainiert wurde, war schnell klar, wo sie das tun könnte und nun auch tut. Ach ja: das Radfahren kommt trotzdem nicht zu kurz: Lisa ist in der Frauen-Bundesliga unterwegs, holte sich 2018 den 9. Platz bei den Deutschen Meisterschaften und in der Bundesliga-Gesamtwertung, landete bei internationalen UCI-Rennen mehrmals unter den Top10 und gewann den Deutschen Meistertitel der Studenten.

Jean Surmont_Portrait

Jean Surmont

Dass es nur eine Liebe im Leben gibt, trifft auf Jean nicht zu. Sein Herz gehört seiner Geburtsstadt Hamburg ebenso wie dem Triathlon. Obwohl der Dreikampf nicht seine erste sportliche Passion war. 18 Jahre lang spielte Jean ambitioniert Fußball, zeitweise kamen Eishockey und Tischtennis dazu und im Trampolinverein war er auch einmal.


Das ist aber auch das einzig Sprunghafte an ihm. Sein Studium der Sportwissenschaft, das er in Kiel absolvierte, hat er konsequent durchgezogen – und mit einer Bachelorarbeit zum Thema Leistungsprognosen im Laufen anhand des subjektiven Anstrengungsempfindens abgeschlossen. Gerade sitzt er an seiner Masterarbeit über den Einfluss von Atemmuskeltraining mittels Atemwiderstandsmaske auf die Leistungsfähigkeit im Laufen.

Qualifikationen scheint Jean ohnehin zu sammeln wie andere Briefmarken: er ist Fitnesstrainer B-Lizenz, Übungsleiter-B-Rehabilitationssport Innere Medizin und Orthopädie und hat zweieinhalb Jahre als Personal Trainer im funktionellen Krafttraining gearbeitet, bevor er nun ins STAPS-Team nach Hamburg gekommen ist. Und was gibt es Besseres, als mit seinen beiden Lieben in eine (berufliche) WG zu ziehen?

Jennifer Schlie_Portrait

Jennifer Schlie

Auf monotonen Lebens- und Sportautobahnen findet man Jennifer ganz bestimmt nicht. Allein schon die Anzahl an Ländern, in denen sie während ihres Studiums war, ist beeindruckend. Ihren Bachelor machte sie in den Niederlanden. Und auch da sprang sie vom Klischeezug und ging nach Maastricht, der einzigen Gegen in den Niederlanden, die nicht komplett flach ist.


Den Master of Science in Sports, Exercise and Human Performance sattelte sie dann an der Uni Münster drauf – mit einer Masterarbeit, bei der sie die Daten  an der amerikanischen Southern Connecticut State University sammelte. Die Arbeit beschäftigte sich mit dem Einfluss von kardiorespiratorischer Fitness auf den zentralen Blutdruck in der Aorta. Da sich Jennifer aber nicht nur für die Aorta, sondern generell für das Zusammenspiel von Sport und Gesundheit interessiert, betreute sie bereits während des Studiums im Institut für Leistung und Training Leistungsdiagnostiken. Ach ja, auch im aktiven Sport gibt sich Jennifer ziemlich „multifunktional“: in Münster war sie im Triathlon-Team und damit im Schwimmen, Laufen und auf dem Rad aktiv – und seit ihrer Jugend betreibt sie Kampfsport. Wenn das keine schlagenden Argumente sind.

Die Experten für Training, Ernährung und Sitzpositionen im Radsport und Triathlon - Sebastian Weber

Sebastian Weber

Der Name Sebastian kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie „ehrbar“. Und Ehre gebührt „unserem“ Sebastian in jedem Fall. Schließlich gäbe es STAPS ohne ihn nicht. Schon 2006, in seinem Diplom-Studium der Sportwissenschaften an der Deutschen Sporthochschule Köln, empfand er die Laktatmessung als Methode der Leistungsdiagnostik als zu ungenau.


Er baute die Parameter der maximalen aeroben (VO2max) und anaeroben (VLamax) Leistungsfähigkeit mit in die Analyse ein. Der Name seines „Babys“, STAPS, steht dabei für „System Theoretical Analysis of Performance in Sports“. Also salopp gesagt dafür, dass wir durch unsere besondere Testmethode ein umfangreiches Verständnis für den Energiestoffwechsel bekommen, ohne das sich eine Veränderung der Laktatkurve, zum Beispiel durch Training, gar nicht richtig interpretieren lässt.

Inzwischen hat sich Sebastian aus dem operativen Geschäft zurückgezogen, steht STAPS aber noch beratend zur Seite. Daneben arbeitet er an diversen anderen Projekten. 2007 begann er seine Karriere im Profi-Radsport beim damals neu formierten „Team Telekom“, seitdem war und ist er Headcoach diverser World-Tour-Teams und betreut außerdem einzelne Radprofi wie Tony Martin. Wie effizient er und seine Arbeitsmethoden sind, zeigt sich nicht nur im Preis, den ihm die Deutsche Sporthochschule Köln für die beste Diplomnote in der kürzesten Zeit verlieh. Sondern auch darin, dass er neben zahlreichen Erfolgen mit „seinen“ Teams und Athleten noch Zeit fand, die STAPS-Methodik zu einer Software mit dem gleichen systemtheoretischen Ansatz zu verfeinern: INSCYD. Und die setzen wir natürlich auch in unseren Instituten ein.