Diagnostiken im Bereich Sprint, Ausdauer, Kraft, Sprungkraft und Koordination - STAPS als Partner von Fortuna Düsseldorf

Wir freuen uns sehr über unsere neue Herausforderung im Fußball: Für die Saison 2018/2019 sind wir offizieller teamPARTNER von Fortuna Düsseldorf!

Nach über 15 Jahren im Ausdauersport möchten wir einen weiteren sportlichen Bereich für uns erschließen und widmen uns jetzt auch dem Teamsport. Dafür konnten wir für diese Saison mit dem Bundesliga-Aufsteiger aus Düsseldorf eine Partnerschaft schließen und unterstützen das Trainer-Team um Friedhelm Funkel. Für die erste Mannschaft um Michael Rensing, Diego Contento und Marvin Ducksch führen wir die Ausdauerleistungsdiagnostiken durch und beraten das Trainer-Team bei dem Übertrag der Diagnostik-Ergebnisse in das individuelle Training der Profis.

Physiologisches Profil und Energiestoffwechsel auch im Fußball

Die Besonderheit dabei: Unsere sportwissenschaftlichen Kernkompetenzen bringen wir dabei auch in den Fußball ein. Auch hier weichen wir von herkömmlichen Laktattests ab und haben ein neues Verfahren entwickelt, bei dem wir unter Zuhilfenahme unserer neuen Software INSCYD den Energiestoffwechsel der Fußballer bestimmen und analysieren. Neben der aktuellen Leistungsfähigkeit anhand von Schwellenbestimmungen, ermitteln wir – wie auch im Radsport und Laufen – den aeroben und anaeroben Stoffwechsel und können so individuelle physiologische Profile für die Sportler erstellen. Eine hohe Relevanz erhält dieser Aspekt vor allem, wenn man die physiologischen Daten der Athleten mit positionsspezifischen Bewegungsdaten aus dem Spiel abgleicht, um so Stärken und Schwächen der einzelnen Positionen auszumachen.

Modulares Testverfahren für den Teamsport

Neben der reinen Ausdauerdiagnostik sind wir noch einen Schritt weiter gegangen und haben ein ganzheitliches, modulares Testverfahren gebaut, mit dem wir auch die Sprungkraft, Sprintfähigkeit und Koordination der Teamsportler testen. So quantifizieren wir die einzelnen Sportarten auf unterschiedlichen Ebenen und können gemeinsam mit den Trainer-Teams Potentiale im Training und im Spiel ausfindig machen.

Unser Teamsport-Konzept findet ihr hier: STAPS im Teamsport

Wir freuen uns auf diese neue Herausforderung und möchten Euch an dieser Stelle einen Einblick in unsere Arbeiten mit der Fortuna geben!

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Offizielle Presseberichte:

Bericht auf der Website von Fortuna Düsseldorf

Bericht auf bild.de

Bericht auf express.de

Bericht auf rp-online.com

 

Photocredit: Christian Siedler

Der Anstieg nach L'Alpe d'Huez ist Teil unserer Leistungsdiagnostiken

Heute steht er auf dem Speiseplan, der wohl bekannteste Anstieg in der Geschichte der Tour de France: L‘Alpe d’Huez.Der Anstieg nach L'Alpe d'Huez ist Teil unserer Leistungsdiagnostiken

Über 21 Kehren führt der Weg zur Skistation nach L‘Alpe d’Huez, eine Gesamtlänge von 13,8 Kilometern mit einer durchschnittlichen Steigung von 8,1% wollen überwunden werden. Wie auch schon in den zahlreichen Jahren zuvor, kommt diesem Anstieg in diesem Jahr wieder eine besondere Bedeutung zu, da es sich hierbei um den Schlussanstieg der heutigen 12 Etappe handelt.

Das Schöne an diesen populären Anstieg ist, dass er relativ gleichmäßig und „kalkulierbar“ zu fahren ist. Es gibt keine ruppigen Rampen, gleichzeitig aber auch kein zwischenzeitliches Abflachen, bei dem der Rhythmus verloren gehen kann.

Der Asntieg nach L'Alpe d'Huez ist Teil unserer Leistungsdiagnostiken

Aufgrund dieser Gleichmäßigkeit als auch der Länge des Anstiegs stellt der Anstieg nach L‘Alpe d’Huez in unseren Rad-Diagnostiken die gelebte Realität dar. Anhand unserer Stoffwechselsimulationen errechnen wir für Sie, wie lange Sie – unter Berücksichtigung Ihrer Leistungsfähigkeit und Ihrem Systemgewicht – wie lange Sie für den Anstieg brauchen würden. Damit nicht genug: Zur bestmöglichen Einschätzung Ihres Leistungspotentials durch das anschließende Training, zeigen wir Ihnen zudem auf, wie viel Zeit Sie hoch nach L‘Alpe d’Huez sparen können, wenn Sie Ihre physiologischen Baustellen wie z.B. Ihre maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max) oder Ihre maximale Laktatbildungsrate (VLamax) im Training um einen definierten Prozentsatz verbessern.

Heute wollen wir Sie aber nicht mehr mit Leistungsdiagnostiken quälen und wünschen Ihnen stattdessen viel Spaß bei der Berichtserstattung der 12. Etappe bis hoch nach L‘Alpe d’Huez!

Eine ausführliche Vorschau der 12. Etappe finden Sie hier: Vorschau 12. Etappe auf cyclingmagazine.de

Das Optimum aus Mensch und Maschine - der Selbstversuch im BikeFitting des RennRad-Magazins

Das Optimum aus Mensch und Maschine - der Selbstversuch im BikeFitting des RennRad-MagazinsDie Gründe für ein optimal eingestelltes Rennrad sind offensichtlich. Viel Zeit, Energie und Geld investieren Rennradfahrer in Training und Material. Doch das optimale Zusammenspiel von Mensch und Maschine birgt für Viele noch ungenutztes Leistungspotential. Johann Fährmann vom RennRad-Magazin hat uns in unserem Münchner Institut besucht und einen Selbstversuch in puncto BikeFitting gestartet. Freundlicherweise hat uns das Magazin exklusiv für Euch den Artikel zur Verfügung gestellt.

Warum ein BikeFitting - unabhängig jeder Leistungs- und Altersklasse - zu mehr Spaß auf dem Rad verhelfen kann, lest ihr im Artikel des RennRad-Magazins 03/2018. Hier gehts zum kostenfreien Download: Leistung = Komfort x Zeit - BikeFitting Selbstversuch

Training mit dem Powermeter. Umsetzung, Analyse und Messung des Leistungsfortschritts

FTP versus anaerobe Schwelle

Im Vergleich zum recht „altmodischen“ Begriff der anaeroben Schwelle ist aktuell die Begrifflichkeit FTP („functional threshold power“) in Mode. Dabei beschreibt die FTP die höchstmögliche Leistung, die exakt über 60 Minuten aufrechterhalten werden kann. Für die anaerobe Schwelle hingegen lässt sich keine genaue Zeitdauer definieren, da diese unter anderem vom vorherrschenden Kohlenhydrat-Haushalt abhängt. Je gefüllter die Kohlenhydrat-Speicher sind, desto länger kann die Leistung für gewöhnlich gefahren werden. Grob lässt sich unter normalen Voraussetzungen von etwa 45 bis 90 Minuten möglicher Belastungszeit an der anaeroben Schwelle sprechen.

Im Vergleich der beiden Parameter gibt es einen entscheidenden Unterschied: Die anaerobe Schwelle ist ein Parameter, der mit dem Gleichgewicht aus Laktatproduktion und Laktatelimination einen realen physiologischen Zustand beschreibt. Die functional threshold power, oder kurz FTP, hingegen ist ein Mode-Begriff, der lediglich aus Gründen der Einfachheit erfunden wurde und pauschal auf eine fahrbare Leistung über 60 Minuten definiert wurde. Pauschalitäten gehören allerdings nicht in die sportliche Welt radfahrender Individuen und so stellt man – beim Versuch der Umsetzung – schnell fest, dass das Pacen einer bestimmten Leistung mit einem totalen Ermüdungszustand exakt nach 60 Minuten kaum möglich ist.

FTP vs. anaerobe Schwelle - Alle Infos zum Training mit dem Powermeter/ Leistungsmesser im Radsport und Triathlon

Selbsttest zur Bestimmung der Leistungsfähigkeit

Sogenannte Zeitfahr-Tests oder auch CP-Tests, ob im Flachen oder am Berg, sind die „klassischen“ Tests, um Trainingsfortschritte im Bereich der anaeroben Schwelle zu ermitteln. Die Dauer sollte nicht unbedingt unterhalb von 20 Minuten liegen, da die Auswirkung des anaeroben Stoffwechsels, der sich leider nicht exakt in der Praxis bestimmen lässt, mit abnehmender Zeitdauer immer größer und der Rückschluss auf die anaerobe Schwelle daher immer ungenauer wird.

Fälschlicherweise wird in der Literatur bei einem 20-minütigen Testverfahren immer ein pauschaler Abzug von 5 oder 10 Prozent herangezogen, um auf die anaerobe Schwelle abzuleiten. Da diese aber über eine Belastungsdauer von etwa 45 bis 90 Minuten (je nach Kohlenhydratspeicher und Pacing) definiert ist, spielt der anaerobe Stoffwechsel eine immense Rolle. Hast Du eine geringe maximale Laktatbildungsrate (VLamax: 0,3 bis 0,45 mmol/l/s), so reichen ausgehend von den 20 Minuten möglicherweise 5 Prozent Abzug oder weniger, da Du in den 20 Minuten des Tests vergleichsweise weniger Leistung über den anaeroben Stoffwechsel erbracht hast. Hast Du hingegen eine hohe maximale Laktatbildungsrate (VLamax: 0,7 bis 0,9 mmol/l/s) musst Du eher 10 bis 15 Prozent der Leistung über die 20 Minuten abziehen, um auf Deine individuelle anaerobe Schwelle zu schließen, da Du mit längerer Dauer der Belastung Deinem hohen Kohlenhydratstoffwechsel Tribut zollen wirst.

FTP vs. anaerobe Schwelle - Alle Infos zum Training mit dem Powermeter/ Leistungsmesser im Radsport und Triathlon

Zeitfahr-Test über 24 Minuten am Anstieg zum Kloster Luc (Mallorca)

Zeitdauer muss nicht exakt 20 Minuten betragen

Ist hingegen der anaerobe Stoffwechsel bekannt, ist die exakte Zeitdauer des Zeitfahr-Tests zweitrangig. Dieser sollte eine etwaige Aussagekraft über einen „Steady-State-Zustand“ ermöglichen und daher mindestens 8 Minuten lang sein. Ob der Praxistests – gerne in der Realität an einem Anstieg gefahren – dann aber 12 oder 18 Minuten lang ist, ist zweitrangig, da die Ableitung auf die anaerobe Schwelle unter Berücksichtigung des bekannten anaeroben Stoffwechsels sehr gut möglich ist.

Beispiel Zeitfahr-Test

Auf dem Bild sehen wir eine klassische Abweichung eines "Standard"-Tests. Das Zeitfahren findet am Anstieg zum Kloster Luc (Mallorca) statt, dauert 24 Minuten und zeigt eine durchschnittliche Leistung von 313 Watt auf. Unter der Kenntnis des anaeroben Stoffwechsels (VLamax: 0,68mmol/l/s) und unter Berücksichtigung der gefahrenen Dauer (24 Minuten) würde man bei diesem Sportler 7-8% von der gefahrenen Leistung abziehen, um auf die anaerobe Schwelle abzuleiten.

STAPS Advisor #3 – Training mit dem Powermeter

Viele weitere Infos zu Selbsttests mit dem Powermeter, als auch zur Umsetzung und Analyse des Trainings erhältst Du in unserem STAPS Advisor #3 – Training mit dem Powermeter!

Alle Infos zum Training mit dem Powermeter/ Leistungsmesser im Radsport und Triathlon

Videoanalysen, Druckmessungen am Sattel, der Pedalen und den Armpads und die Expertise unserer BikeFitter verhelfen Ihnen zur optimalen Sitzposition

Handwerk oder Wissenschaft?

Ist Bike-Fitting Handwerk oder Wissenschaft? Diese Frage stellen wir uns bei STAPS auch immer wieder und sind der Meinung, dass beides notwendig ist, um einen Radsportler oder Triathleten perfekt aufs Rad zu setzen. Denn einerseits fließen viele wissenschaftliche Erkenntnisse ein, damit der Athlet komfortabel aber auch leistungsfähig im Sattel sitzt. Andererseits müssen diese auch in den richtigen Kontext gesetzt und dann praktikabel umgesetzt werden. Denn nicht jeder kann beispielsweise die aerodynamisch günstigste oder biomechanisch beste Position stundenlang fahren beziehungsweise halten. Wir arbeiten mit Menschen, daher ist das handwerklich-individuelle Anpassen genauso wichtig wie die wissenschaftlichen Erkenntnisse dazu. Und der Bike-Fitter selbst – also der Mensch – spielt eine sehr wichtige Rolle. Er muss die Ergebnisse und Bilder interpretieren und die Erkenntnisse umsetzen – in einem begrenzten Spielraum. Denn: Auf dem Rad ist der Athlet durch die Kontaktpunkte am Lenker, Sattel und den Pedalen in eine Position „gezwungen“. Dafür haben aber kleine Veränderungen oft große Auswirkungen.

Videoanalysen, Druckmessungen am Sattel, der Pedalen und den Armpads und die Expertise unserer BikeFitter verhelfen Ihnen zur optimalen Sitzposition

Schneller fahren bei gleicher Anstrengung und dabei mehr Komfort beziehungsweise weniger Schmerzen haben. Das klingt verheißungsvoll, ist aber in der Praxis auch tatsächlich möglich. Denn mit dem Wissen um die Biomechanik des menschlichen Körpers können wir beinahe jeden Sportler optimal aufs Rad setzen. Entscheidend ist für uns nicht nur, dass er komfortabel - sprich schmerzfrei und stabil - auf dem Rad sitzt, sondern dass er auch das Optimum an Leistung aus dieser Position erbringen kann. Komfort und Leistungsoptimierung für sich betrachtet ist auch möglich, erfüllt aber nicht unseren Anspruch an eine Sitzpositionsanalyse unserer Sportler. Es wäre doch auch schade, wenn Watt liegengelassen werden und der Athlet dann letztendlich länger im Sattel sitzen muss als nötig. Daher ist auch die Kraftübertragung aufs Pedal einer der wichtigsten Punkte, die bei unseren Fittings im Fokus stehen. Immer in Kombination mit den individuellen Stärken und Schwächen des Sportlers sowie seinen sportlichen Zielen.

Mit einem Bike-Fitting passen wir das Rad an die Biomechanik und die Ziele des Athleten an. Und hier macht es keinen Unterschied, ob der Radfahrer gerade mit dem Sport begonnen hat, schonVideoanalysen, Druckmessungen am Sattel, der Pedalen und den Armpads und die Expertise unserer BikeFitter verhelfen Ihnen zur optimalen Sitzposition Jahre lang fährt oder vielleicht sogar Profi-Radsportler ist (Bike-Fitting Marcel Kittel vom Team Katusha Alpecin). Gerade für Einsteiger bietet ein Bike-Fitting die Möglichkeit sich möglichst früh an eine ergonomische Position zu gewöhnen und Beschwerden zu vermeiden. Gesundheitliche Probleme, die sich aus einer schlechten Sitzposition ergeben, tauchen erst gar nicht auf und müssen nicht langwierig abgewöhnt werden. Auch arrivierte Athleten sollten über ein Bike-Fitting nachdenken. Denn sobald sich beispielsweise die passiven Strukturen (Sehnen, Bänder etc.) oder die Muskulatur verändert oder das Ziel eines Athleten abweicht, macht es Sinn, die Position zu überprüfen.

Die wichtigsten Vorteile eines guten Bike-Fittings im Überblick:

  • Schmerzsymptome reduzieren oder vorbeugen
  • besseres Wohlbefinden / mehr Komfort
  • Leistung/Effizienz optimieren
  • Kraftübertragung verbessern
  • Ermüdungsminderung
  • Verletzungsrisiko reduzieren
  • Basis für aggressivere Aero-Positionen legen
  • passendes Equipment finden (welche Schuhe, welcher Lenker, welche Kurbellänge passt am besten)

Warum Pauschalitäten und Standardisierungen nicht zu einem Bike-Fitting passen

Doch warum überhaupt ein solch umfangreiches Bike-Fitting mit Videoanalysen und Druckmessbilder – die Sitzhöhe lässt sich doch viel einfacher ermitteln? Wirklich. Schneller vielleicht, aber keineswegs besser. Darüber sind wir uns mit allen Bike-Fittern einig.

Bike-Fitting ist eine sehr individuelle Angelegenheit. Daher ähnelt keine Sitzpositionsanalyse der anderen. Natürlich gibt es standardisierte Assessment-Tools beziehungsweise Techniken die eingesetzt werden, allerdings sind die Interpretation der Ergebnisse von Athlet zu Athlet unterschiedlich umzusetzen. Denn keine zwei Menschen sind genau gleich, nicht einmal Zwillinge.

Videoanalysen, Druckmessungen am Sattel, der Pedalen und den Armpads und die Expertise unserer BikeFitter verhelfen Ihnen zur optimalen Sitzposition

Die klassischen Regeln des Bike-Fittings mit Formeln a la „Sitzhöhe = Beinlänge x 0,885“ sind pauschalisiert und gehen demnach auch von einem Prototyp bzw. einem bestimmten menschlichen Modell aus, dass so in der Realität gar nicht zu finden ist. Mögen diese Systeme für alltägliche Fahrten mit dem Rad zur Arbeit für fünf oder zehn Minuten durchaus erfolgversprechend bzw. nützlich sein, so können sie gar nicht die komplette und komplexe Bandbreite einer individuellen optimalen Sitzposition abbilden. Wie auch?

Die menschliche Anatomie ist stark unterschiedlich, deswegen ist die Standardeinstellung nach Faustformeln in den meisten Fällen sehr weit weg vom Optimum. Bei gleichen Körpermaßen – also Bein, Rumpf- und Armlänge – kann alleine eine unterschiedliche Flexibilität in der Hüfte, Differenzen in der optimalen Sitzlänge von bis zu fünf Zentimetern ausmachen.

Ein Beispiel: Der Po schmerzt nach ungefähr einer Stunde im Sattel. Was ist die Lösung? Natürlich kann man überlegen sich einen neuen Sattel oder eine neue Hose zu kaufen und dieses Spiel mehrfach wiederholen. Es kann aber auch durchaus sein, dass man in einer ungünstigen Position – bedingt durch Sitzhöhe, Sattelneigung und Nachsitz – auf dem Sattel sitzt und daher einen Videoanalysen, Druckmessungen am Sattel, der Pedalen und den Armpads und die Expertise unserer BikeFitter verhelfen Ihnen zur optimalen Sitzpositionextrem hohen Druck ertragen muss. In solch einem Fall, ist es fast egal, welchen Sattel man fährt, solange die Position nicht optimal ist. Ähnliches gilt bei Problemen mit den Füßen wie brennende Sohle oder einschlafende Zehen. Man kann sich ständig neue Schuhe und auch Sohlen kaufen, man kann aber auch einmal fachmännisch kontrollieren lassen, woran es denn wirklich liegt und vielleicht war es am Ende ja „nur“ die Position der Cleats – vertikal wie horizontal.

Was bei den klassischen Sitzpositionsregeln und -messungen ja noch hinzu kommt: Sie unterscheiden nicht, wie derjenige auf dem Rad sitzt –  mehr „aerodynamischer“ Rennfahrer oder mehr „komfortabler“ Marathon-Fahrer. Auch berücksichtigen diese Sitzpositionsvorgaben selten die bevorzugte Griffposition am Lenker.

Daher sind solche Aussagen wie „Mit diesen 5 Tipps sitzen Sie optimal auf dem Rad“ genauso mit Vorsicht zu genießen wie „2 Kilo Gewicht verlieren in nur 3 Tagen“. Es ist durchaus möglich 2 Kilogramm leichter zu werden in drei Tagen, allerdings hat man da nicht das tatsächliche Körpergewicht beispielsweise über Körperfett verloren, sondern meist einfach Wasser ausgeschwemmt.

Klassischer Ablauf des Bike-Fittings

Interview

Noch bevor wir mit dem Messen und Optimieren überhaupt beginnen, besprechen wir mit dem Sportler, welche Ziele genau dieses Bike-Fitting haben soll und welche Ziele er auf dem Rad selbst anstrebt.Videoanalysen, Druckmessungen am Sattel, der Pedalen und den Armpads und die Expertise unserer BikeFitter verhelfen Ihnen zur optimalen Sitzposition

Prefit

Mit verschiedenen körperlichen Assessments ermitteln wir, wie flexibel aber auch stabil der Athlet selbst ist und ob irgendwelche Einschränkungen oder Vorschädigungen vorliegen.

Bike-Fitting durch Videoanalyse und Druckmessung:

Wir versuchen immer so realistisch wie möglich zu testen, daher machen wir alle Messungen im dynamischen Bewegungsablauf und auf dem Rad des Sportlers. Durch das gebioMized -System bekommen wir detaillierte Informationen über die Bewegungen auf dem Rad, die uns dabei helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Wir erklären die Messergebnisse, dabei bleibt das Vorgehen transparent und der Sportler kann alle Maßnahmen nachvollziehen. Eigene Einschätzungen der Veränderungen sowie Nachfragen sind immer erwünscht.

Zuallererst nehmen wir eine sogenannte Baseline auf. Das bedeutet: Wir analysieren, wie sich der Athlet bisher auf dem Bike bewegt. Davon ausgehend analysieren wir das Verbesserungspotenzial im Hinblick auf Beschwerden und Ziele. Über Druckmessfolien im Sattel, in den Schuhsohlen und den Armpads erhalten wir in Echtzeit sofort Informationen darüber, ob das Becken stabil im Sattel ‚sitzt‘ und ob sich bei Anpassungen von beispielsweise der Sitzhöhe oder des Nachsitzes die Kraftübertragung verändert.

Wenn auf den ersten Blick keine schwerwiegenden Probleme erkennbar sind, beginnen wir mit der Einstellung der Cleats am Schuh. Denn deren Positionierung beeinflusst die Sitzhöhe und die Position in der der Fahrer im Sattel sitzt. Fallen aber nach der Baseline-Messung bzw. der Betrachtung der Videosequenzen schon erste größere Baustellen auf, wie zum Beispiel eine viel zu hohe Sitzhöhe, so beginnen wir damit, diesen Umstand zu beheben. So kann es durchaus vorkommen, dass manchmal zwei Schritte vor und einer zurück gemacht werden müssen. Oder man manchmal sogar einen Schritt vor und zwei wieder zurück machen muss, da man während des Fitting-Prozesses erkennen muss, dass bestimmte Positionen nicht miteinander korrelieren.

Videoanalysen, Druckmessungen am Sattel, der Pedalen und den Armpads und die Expertise unserer BikeFitter verhelfen Ihnen zur optimalen Sitzposition

Doch jetzt aber weiter im Fitting-Prozess. Nach der Positionierung der Cleats bestimmen wir die optimale Sitzhöhe. Hierfür wird während der Pedalierbewegung besonders auf die Öffnung des Hüftgelenks sowie die Bewegung des Kniegelenks geachtet, da diese Aspekte unter anderem für die Kraftübertagung entscheidend sind.

Im Anschluss wird die horizontale Sattelposition im Zusammenspiel mit Sitzlänge und Lenkerhöhe eingestellt. Je nach Umfang des Bike-Fittings können neben den Videoanalysen auch Druckmessungen an der Sohle sowie dem Sattel helfen, die Positionierung fein zu tunen. Gerade bei Sitzbeschwerden hilft die Messung des Satteldrucks – kombiniert mit verschiedenen Sattel- und Hosenmodell – enorm, um diese Probleme zu beheben. Auch lässt sich bei der Satteldruckmessung sehr gut erkennen, wo die tatsächlichen Kontaktstellen zwischen Videoanalysen, Druckmessungen am Sattel, der Pedalen und den Armpads und die Expertise unserer BikeFitter verhelfen Ihnen zur optimalen SitzpositionFahrerpo und Satteldecke sind. Gerade die detaillierte Position auf dem Sattel wirkt sich extrem auf die Sitzhöhe auf.

Ähnlich verhält es sich bei der Kraftübertragung im Schuh, da auch hier die Druckmessfolien direkt - also live - zeigen, ob der Druck über den Fußballen bzw. der Fußsohle verteilt wird und das Ganze auch während der Trittfrequenz optimal eingesetzt wird.

Details, wie die Veränderung der Bremshebelposition oder Sattelneigung, werden je nach Potential und Bedarf zwischendurch eingebaut.

Neben der Dokumentation und Messung jedes einzelnen Zwischenschritts, machen wir abschließend wieder eine komplette finale Messung und können durch den Vergleich zur Baseline bzw. Ausgangslage ein Fazit ziehen, an welchen Punkten was verändert wurde, wie sich diese Optimierung dann auch in Zahlen „niederschlägt“ und vor allem, an welchen Stellen es über Anpassungen, Training und das Erledigen von Hausaufgaben weiteres Potential zur Verbesserung im fortlaufenden Fitting-Prozess der nächsten Monate gibt.

Report

Die festgelegte neue Sitzposition wird dokumentiert und in einem Report mit Vorher-Nachher- Bildern zusammengefasst und dem Sportler ausgehändigt. Denn für uns bei STAPS gilt immer der Grundsatz, Maßnahmen und Veränderungen an Mensch und Maschine nur zu ergreifen, wenn wir diese im Vorher-Nachher-Vergleich überprüfen und validieren können.

Zu unseren Bike-Fittings geht es hier: STAPS Bike-Fitting

Alle Infos zum Training mit dem Powermeter/ Leistungsmesser im Radsport und Triathlon

„Powermeter zählen zu den wichtigsten Erfindungen im Radsport, seit findige Urzeitler festgestellt haben, dass Räder grundsätzlich besser rollen, wenn sie rund sind. Mit einem – akkurat funktionierenden, richtig kalibrierten und eingestellten – Powermeter lassen sich nicht nur Trainingseinheiten sekundengenau steuern und Rennen analysieren; selbst die Bestimmung der menschlichen Physiologie, verschiedener Stoffwechselsysteme und individueller Stärken und Schwächen sind spätestens seit Einführung erster Leistungsmesser vor 28 Jahren möglich.“

In Zusammenarbeit mit uns ist in der RoadBIKE ein Special zum Thema Powermeter erschienen. Das möchten wir Euch nicht vorenthalten und bedanken uns bei der RoadBIKE für die Bereitstellung.

Viel Spaß beim Lesen!

 

STAPS on Tour mit Leistungsdiagnostiken und Training bei Peaks in Berlin

STAPS on Tour mit Leistungsdiagnostiken und Training bei Peaks in BerlinSTAPS on Tour-Partner: PEAKS Berlin

Unsere Anlaufstelle in der Hauptstadt: der Radladen PEAKS im Herzen Berlins.

PEAKS ist seit rund 25 Jahren in der Metropole ansässig und auf die Marken STEVENS und ASSOS spezialisiert. Der Grund liegt darin, dass das Team um Stefan Schulz großen Wert auf hohe Qualität und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis legt. PEAKS steht für ein Fahrradgeschäft mit individueller Beratung in Sachen Radkauf und Bekleidung, bietet die Möglichkeit eines BikeFitting und einen Reparaturservice mit hohem Qualitätsanspruch.

Warum PEAKS bei der STAPS on Tour dabei ist?

„Weil wir als als leidenschaftliche ehemalige Leistungssportler unsere Berliner Sportlern in ihrem Leistungsaufbau unterstützen wollen. Da wir persönlich sehr gute Erfahrungen mit STAPS gemacht haben, bietet die STAPS on Tour eine ideale Möglichkeit, etwas dazu beizutragen.“

Sofern ihr euch einen der letzten Termine sichern möchtet, hier geht’s zur Anmeldung: www.staps-online.com/tour.

PEAKS in Berlin findet ihr hier: PEAKS Berlin

STAPS on Tour - Partner_ Specialized Herrenberg

STAPS on Tour-Partner: Specialized Concept Store Herrenberg

Auf unserer STAPS on Tour machen wir an diesem Wochenende als auch am 20. & 21. April Station im Specialized Concept Store in Herrenberg. Für uns ist das ein Erlebnis der besonderen Art STAPS on Tour beim Specialized Concept Store in Herrenbergund das nicht nur auf Grund des exzellenten Kaffees seiner eigenen Kaffeemarke „Crema de Luxe“, den Ronny Scholz in seinem Laden gerne anbietet. Der loftartige Gebäudecharakter der ehemaligen Teamzentrale des Teams Gerolsteiner sorgt zusammen mit den großen Actionmotiven, dem Eichenholzboden und der warmen Beleuchtung für eine außergewöhnliche Shop-Atmosphäre. Hier wird Radsport seit mehreren Generationen gelebt.

Gründungsvater Hans-Michael Holzer, der bereits 1975 sein erstes Radsport Fachgeschäft in Herrenberg eröffnete ist uns als damaliger Teamchef der STAPS on Tour beim Specialized Concept Store in HerrenbergTeams Katusha und Gerolsteiner bestens bekannt. Für das Gerolsteiner-Team fuhr Ladeninhaber Ronny Scholz insgesamt acht Grand Tours, darunter auch fünf Mal die Tour de France. 2009 hat er seine aktive Karriere beendet und leitet inzwischen gemeinsam mit seiner Frau Vanessa, der Tochter von Hans-Michael Holzer, mit großer Expertise und Leidenschaft den Laden. Wir freuen uns auch bei der kommenden Tour an insgesamt vier Tagen wieder Station machen zu dürfen und werden bei unserem zweiten Aufenthalt einen Vortrag zum Thema Aerodynamik halten.

Sofern ihr euch einen der letzten Termine sichern möchtet, hier geht’s zur Anmeldung: www.staps-online.com/tour.

Specialized Concept Store in Herrenberg findet ihr hier: www.specialized-stuttgart.de

Wir suchen einen neuen BikeFitter für unser Kölner Institut

STAPS zählt zu den führenden Instituten in der Trainingsbetreuung, Leistungsdiagnostik und der biomechanischen und aerodynamischen Optimierung von Ausdauersportlern im deutschsprachigen Raum. Unsere Methoden sind weltweit einzigartig und genießen im nationalen und internationalen Freizeit-, Amateur- und Profisport hohe Anerkennung. Für unserer Hamburger Institut suchen wir jetzt Verstärkung:

ab April/ Mai 2018 einen Sportwissenschaftler/ Physiotherapeuten/ Zweirad-Mechaniker oä. (w/m) in Festanstellung oder freier Mitarbeit (Teilzeit, Perspektive für Vollzeit) als BikeFitter

Dabei möchten wir betonen, dass sich nach Möglichkeit für die ausgeschriebene Stelle mittelfristig (maximal 24 Monate) eine Anstellung in Vollzeit anschließt.

Du hast weitreichende Kenntnisse der Biomechanik und Aerodynamik, sowie eine abgeschlossene Ausbildung als Physiotherapeut/ Zweirad-Mechaniker und/oder ein abgeschlossenes Studium der Sportwissenschaft?

Dann findest du hier die ideale Stellenausschreibung für dich: BikeFitter HamburgBikefitter und Sportwissenschaftler gesucht als Verstärkung für unser Hamburger Institut


ab April/ Mai 2018 einen Sportwissenschaftler (w/m) in Festanstellung (Teilzeit, Perspektive für Vollzeit)

Dabei möchten wir betonen, dass sich nach Möglichkeit für die ausgeschriebene Stelle mittelfristig (maximal 24 Monate) eine Anstellung in Vollzeit anschließt.

Du hast weitreichende Kenntnisse der Leistungsphysiologie, Trainingssteuerung, Biomechanik und Aerodynamik sowie ein erfolgreich abgeschlossenes Studium der Sportwissenschaft (Schwerpunkt Trainingslehre, Leistungsdiagnostik, Leistungssport) oder ein aktuell noch laufendes Master-Studium?

Dann findest du hier die ideale Stellenausschreibung für dich: Sportwissenschaftler HamburgBikefitter und Sportwissenschaftler gesucht als Verstärkung für unser Hamburger Institut

Athleten-Vergleich der Laktatproduktion und des Laktatabbaus

Unser Markenname STAPS ist nicht einfach eine wilde Zusammensetzung aus verschiedenen Buchstaben. STAPS steht für „System Theoretical Analysis of Performance in Sports“.

Ein umfassendes Verständnis und die Berechnung des Energiestoffwechsels, die diffizile Verteilung aus Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel, Akkumulation und Elimination von Laktat. Was theoretisch klingen mag ist nichts weniger als die wissenschaftliche Basis hinter der Marke STAPS.

Unseren Ursprung haben wir vor über 15 Jahren an der Deutschen Sporthochschule in Köln erarbeitet. Das Resultat war Kohlenhydrat-Verbrauch und Fettstoffwechsel in der neuen STAPS-Software INSCYDdie Entwicklung einer neuartigen Testmethodik, die im Vergleich zu herkömmlichen Testverfahren wie dem Laktatstufentest, nicht nur präziser ist, sondern auch Aufschlüsse über die unterschiedlichen Wege des Energiestoffwechsels gibt. Dabei fußt unser diagnostisches Testverfahren auf der systemtheoretischen Zusammenführung unterschiedlicher Stoffwechselwege, aus dem ein physiologisches Gesamtbild des Sportlers entsteht.

Mehr als 15 Jahre später haben wir unsere Methodik verfeinert, weiterentwickelt und daraus eine Software entwickelt: INSCYD. Diese besitzt den gleichen systemtheoretischen Ansatz wie unsere bisherigen Diagnostiken und ist quasi dieDas neue Dashboard von INSCYD mit der Möglichkeit Athleten und Coaches anlegen zu können software-gewordene STAPS-Methodik, Verison 2.0. Darüber hinaus eröffnet uns INSCYD aber zwei Möglichkeit: Die aus unserer Diagnostik bekannte Analyse der Physiologie des Sportlers anhand von Praxistests (z.B. mit Powermeter) und die Erweiterung der STAPS-Methode auf weitere Sportarten, für die unsere Diagnostik-Methode bis dato nicht ausgelegt war (z.B. Schwimmen, Teamsportarten oä.).

In den kommenden Wochen werden wir INSCYD bereits verwenden und einige Sportler und Teams damit ausstatten. Im Laufe des Jahres werden wir die Software dann auch vollständig in den STAPS-Alltag integrieren und unseren Sportlern damit weitere Analysemöglichkeiten der eigenen Leistungsfähigkeit anbieten können.

Alle weiteren Infos zur neuen STAPS-Software unter www.staps-online.com/inscyd