Mit einem Sprinttest über 15 Sekunden ermitteln wir die maximale Laktatbildungsrate (VLamax)

STAPS hat sich in wenigen Jahren eine führende Stellung in der Trainingsbetreuung, Leistungsdiagnostik und Positionsoptimierung von Ausdauersportlern erarbeitet. Mit unseren einzigartigen Methoden arbeiten unsere qualifizierten Sportwissenschaftler täglich mit zahlreichen Sportlern im nationalen und internationalen Freizeit-, Amateur- und Profisport zusammen.

Wir bieten an unseren drei Standorten jeweils ein berufsorientierendes,
3-monatiges Praktikum für angehende Sportwissenschaftler (w/m) im Bereich Triathlon/ Radsport ab Februar 2019 an

Du hast bereits einige fachliche Kenntnisse in der Leistungsphysiologie, Trainingssteuerung, Biomechanik und Aerodynamik gesammelt, möchtest diese praktisch anwenden und dein Wissen ausbauen? Dann haben wir eine passende Option für dich.

Hier findest du die Stellenauschreibungen zu den drei Praktikas:

Stellenausschreibung Praktikum Köln

Stellenausschreibung Praktikum München

Stellenausschreibung Praktikum Hamburg

Hast Du nach dieser Chance gesucht? Wir freuen uns auf deine vollständige Bewerbung bis zum 10. Januar 2019, ausschließlich via Email an Björn Geesmann:
contact@staps-online.com

Neue Mitarbeiter für STAPS gesucht!

Mit den Performance Days machen wir nicht nur in deiner Nähe Halt und testen dich mit der Leistungsdiagnostik Grandfondo Red, sondern bieten dir zusätzlich die Möglichkeit einer 4-wöchigen Trainingsbetreuung an. Was die Betreuung auszeichnet und welche essentiellen Rollen unsere Trainer, deren Kompetenzen und die Trainingsplattform today’s plan spielen, haben wir für dich beim heutigen Performance (Mon)Day zusammengefasst.

Die STAPS-Trainer

STAPS-Trainer sind nicht nur studierte Sportwissenschaftler mit einem Bachelor- oder Masterabschluss sowie leistungssportlichem Hintergrund (Physiologie, Biomechanik, Ernährungswissenschaft, Psychologie), sondern besitzen auch eine sportliche Vita (STAPS Trainer Lukas Naegele bei der Berglauf-WM). Im Rahmen der Trainingsbetreuung ermitteln sie dein Stärken-Schwächen-Profil, erstellen deine Trainingspläne mithilfe von today’s plan, reagieren auf Veränderungen, vermitteln dir wichtiges Wissen zum Beispiel in puncto Ernährung und geben Tipps und Hilfestellung bei der Umsetzung. Wir sind davon überzeugt, dass der persönliche Kontakt zwischen dir und deinem Coach elementar für deine Weiterentwicklung ist und den wohl wichtigsten Baustein einer erfolgreichen Trainingsbetreuung darstellt. Mithilfe der Trainingsplattform today’s plan kann dein Trainer schnell auf Fragen von dir antworten und unmittelbar auf Abweichungen vom Plan reagieren.

Das STAPS-Team - die Experten für Leistungsdiagnostiken, Training, Ernährung und Sitzpositionen

 Es wird allerdings nicht nur in eine Richtung gesprochen, denn ein guter Trainer steht im ständigen Dialog mit dir und „verarbeitet“  das Feedback. Einer der Gründe, warum wir keine vorgefertigten Trainingspläne herausgeben und neue Trainingspläne immer nur nach Rückmeldung geschrieben werden. Für einen echten Leistungsfortschritt ist es elementar, dass dein Trainer immer auf deine aktuelle Situation – physisch wie psychisch – reagiert.Das STAPS-Team - die Experten für Leistungsdiagnostiken, Training, Ernährung und Sitzpositionen

Die STAPS-Trainingsbetreuung – Strategie und Struktur

Eine erfolgreiche Trainingsbetreuung steht bei STAPS immer auf drei entscheidenden Säulen:

  1. Dein physiologisches Stärken- und Schwächen-Profil, das über die STAPS-Leistungsdiagnostik ermittelt und immer wieder überprüft wird.
  2. Deine persönlichen Rahmenbedingungen, die für das Training wichtig sind. Dazu zählen beispielsweise verfügbare Trainingszeit, spezielle Trainingslager, alternative Trainingsmöglichkeiten und natürlich das soziale Umfeld wie Familie, Beruf sowie sonstige Verpflichtungen. Alles wird aufeinander abgestimmt.
  3. Deine Ziele. Das kann eine Platzierung oder eine Zeit bei einem bestimmten Wettkampf sein. Dein Ziel kann aber auch sein, Gewicht zu verlieren oder sportlich leistungsfähiger zu werden.Physiologische Stärken und Schwächen des Sports aufdecken, um diese im Training zu verbessern

Das Training bei STAPS

Das Training bei STAPS zeichnet sich durch die Individualität aus. Ausgerichtet an deinen persönlichen Stärken und Schwächen, deinen Zielen und natürlich dem Zeitbudget bekommst du dein Training „verschrieben“.

Bei den STAPS Performance Days lernst du direkt deinen Trainer kennen mit dem du deine Ziele und Rahmenbedingungen durchsprechen kannst. Auf diesen aufbauend werden die Trainingspläne geschrieben, um die physiologischen „Baustellen“ zu berücksichtigen. Daher liegt kein Algorithmus wie bei einer Software, einer App oder Trainingsplattform hinter unseren Trainingsplänen.

Keine andere Sportart als das Radfahren beziehungsweise das Radfahren im Triathlon liefert mehr zugängliche Trainingsdaten. „Leistung“ lässt sich nur in diesen Sportarten präzise messen, analysieren und zur Trainingssteuerung nutzen. Gerade dieses „Fahren nach Zahlen“ ist äußerst effizient und zeitsparend. Es kann sozusagen minutiös geplant werden, kein Meter wird umsonst gefahren und es schützt vor Über- wie Unterforderung gleichermaßen. Die Datenanalyse – über Leistung oder Herzfrequenz – hilft nicht nur das Training zu kontrollieren, sondern auch Trainingserfolge unmittelbar sichtbar zu machen und den Fortschritt schnell auf die zukünftigen Einheiten anzupassen. Außerdem analysieren unsere Coaches die Leistungsdaten aus den Rennen beziehungsweise Wettkämpfen und können hier Rückschüsse in Abhängigkeit zur Energieversorgung und der eingeschlagenen Pacingstrategie ziehen.

Ernährung

Sport und Ernährung gehören zusammen, weswegen dieser Bereich durch die STAPS-Trainingsbetreuung abgedeckt wird. Bestimmte Trainingseinheiten erfordern zwangsläufig sogar eine Ernährungsstrategie vor, während und nach der Belastung, um das Trainingsziel zu erreichen. Bei der individuellen Trainingsplanung berücksichtigen wir natürlich deine Veranlagung, deine Trainings- und Wettkampfziele sowie deine persönlichen Begleitumstände. Wir nutzen zudem im Jahresverlauf bestimmte Trainingseinheiten dazu, eine Ernährungsstrategie für den Wettkampf auszuprobieren, damit du dir sicher sein kannst, was du am Renntag verträgst und wann du was essen solltest. Wir geben dir eine Strategie für den Wettkampf mit auf den Weg, damit du weißt, wann du wie viel an Flüssigkeit, Kohlenhydrate und anderen Makronährstoffen zu sich nehmen solltest und wie du Bio-Booster wie rote Bete oder Koffein leistungssteigend einsetzen kannst.

Das perfekte Pacing

Aufgrund der Stoffwechselanalyse und dem Fett- und Kohlenhydrat-Verbrauch, die Teile der STAPS-Leistungsdiagnostik sind, können wir Pacing-Strategien entwickeln und mit gezielten Einheiten die richtige Ernährungsweise für den Wettkampf trainieren.

Die STAPS Performance Days - Leistungsdiagnostiken in deiner Nähe

Du bist an einer Leistungsdiagnostik beziehungsweise einer Trainingsbetreuung interessiert? Dann sichere dir jetzt noch einen der letzten Termine auf unseren Performance Days oder kontaktiere uns unter contact@staps-online.com. Alle Termine und die Möglichkeit zur Anmeldung findest du hier.

Diese Woche stellen wir euch einen weiteren Neuzugang im Hamburger Institut vor: Lisa Robb. Lisa ist seit Mitte September Teil des STAPS Teams und kümmert sich um alle Themen rund ums Marketing.

Tu Gutes und rede darüber. Weil das beste Trainingskonzept nichts nützt, wenn die Athleten nichts davon wissen, sorgt Lisa Robb bei STAPS fürs entsprechende Marketing und hält unsere Fans und Freunde über Social Media darüber auf dem Laufenden.

Das Know-how dafür hat sie dank eines Bachelor-Studiums „Marketing/Technische BWL“ an der HAW Hamburg, an das sie gleich noch den Master an der Fachhochschule Kiel anhängte. Für ihre Masterarbeit über Influencer Marketing bekam sie eine Note von 1,3. Um die Studien-Theorie um Arbeits-Praxis zu ergänzen, jobbte Lisa bereits während ihres Studiums im Marketingbereich.

Da sie, seit sie 14 Jahre alt ist, im Verein Radrennen fährt, im Nachwuchsbereich diverse Baden-Württembergische Landesmeister-Titel errang und auch im Landeskader startete, war es logische Konsequenz, ihr berufliches Können mit ihrer sportlichen Leidenschaft zu kombinieren. Und da sie ohnehin von STAPS-Kollege Marc Sauer, dem Leiter unseres Hamburger Standorts, trainiert wurde, war schnell klar, wo sie das tun könnte und nun auch tut. Ach ja, das Radfahren kommt trotzdem nicht zu kurz: Lisa ist in der Frauen-Bundesliga unterwegs, holte sich 2018 den 9. Platz bei den Deutschen Meisterschaften und in der Bundesliga-Gesamtwertung, landete bei internationalen UCI-Rennen mehrmals unter den Top-25 und gewann den Deutschen Meistertitel der Studenten.

Markus Hein_Triathlon

Wer den Artikel über unser erfolgreiches letztes Wochenende gelesen hat, dürfte ihn schon kennen. Für alle anderen möchten wir euch heute einen unserer neuen Mitarbeiter vorstellen: Markus Hein. Markus ist seit Juli im Hamburger Institut als Sportwissenschaftler tätig und unterstützt dabei Marc, Yannick und Martin bei der Betreuung unserer Sportler.

Markus‘ berufliche Laufbahn begann an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf, wo er Biologie studierte und sein Diplom mit einer Note von 1,1 abschloss. Von seiner sportlichen Leidenschaft als Triathlet inspiriert, entschied er sich für den Master of Exercise Science and Coaching an der Deutschen Sporthochschule Köln. Seine Thesis schrieb er schließlich über die Intensivierung eines Ausdauertrainings mit EMS (Elektro-Myo-Stimulation) und erhielt auch dafür eine sehr gute Note.

Es folgten Jobs am Institut für Trainingswissenschaft der Deutschen Sporthochschule Köln, der C-Trainerschein Leistungssport Triathlon und die wissenschaftliche Mitarbeit im Institut für Sportmedizin in der Medizinischen Hochschule Hannover. Bis es ihn schließlich noch nördlicher nach Hamburg und zu uns ins STAPS Institut zog. Weil dem ambitionierten Triathleten eine Disziplin zu wenig ist, promoviert er derzeit nebenbei zu den Auswirkungen des Höhentrainings.

Markus Hein_Portrait

Seine Leidenschaft für den Ausdauersport entdeckte Markus bereits mit 10 Jahren, als er begann regelmäßig zu schwimmen und an Schwimmwettkämpfen teilzunehmen. Mit 16 Jahren kamen schließlich noch 2 Sportarten, in Form von Radfahren und Laufen, dazu und die Begeisterung für den Triathlonsport ist bis heute geblieben. So wurde Markus mehrmaliger Landesmeister in Niedersachsen sowie Deutscher Vizemeister auf der Kurzdistanz (AK 20). Doch die Triathlons auf Bundesligaebene waren ihm irgendwann nicht mehr genug und er wagte sich an etwas Größeres heran: einen Ironman. Mittlerweile hat er davon drei absolviert und dieses Jahr in Hamburg (Duathlon) seine Bestzeit mit 8:27h abgeliefert. Derzeit befindet er sich im Trainingsaufbau, um nächstes Jahr die Qualifikation für Hawaii zu schaffen.

Bereits am kommenden Montag könnt ihr Markus mit Bewegtbild und Ton erleben, denn er führt euch mit einem Video im Rahmen der STAPS Performance (Mon)Days durchs Institut im hohen Norden.

Liebe Sportler und Wegbegleiter des letzten Jahrzehnts,

mit diesem Blogeintrag möchte ich ganz persönlich zurückblicken auf ein Jahrzehnt bei STAPS. Im Juni dieses Jahres durfte ich mein 10-jähriges „Dienstjubiläum“ feiern und möchte das zum Anlass für ein paar Zeilen nehmen. Aber keine Angst, das wird jetzt keine Jubiläumsrede, sondern eine Reise in meine Vergangenheit und die des Instituts sowie ein Ausblick auf zukünftige Projekte.

Mein Name ist übrigens Björn Geesmann. Ich bin Sportwissenschaftler, 31 Jahre alt und Geschäftsführer von STAPS.

 

Die Leidenschaft für den Radsport

Im Sommer 2008 hatte ich als Praktikant meinen ersten Arbeitstag bei STAPS. Damals war ich Sportwissenschaftsstudent an der Deutschen Sporthochschule in Köln im zweiten Semester und bin durch eine Stellenausschreibung auf STAPS aufmerksam geworden. Ein Institut für Leistungsdiagnostik und Trainingsbetreuungen im Ausdauersport – für einen großen Fan des Radsports, wie ich es immer noch bin, klang das nach einer sehr guten Option, das in der Theorie Erlernte aus der Universität in der Praxis anzuwenden.

Radsport ist schon immer eine meiner großen Leidenschaften. Eine Sportart, bei der ich meinen Körper bis zum Äußersten quälen kann; für den ich aber auch die letzten Schulstunden sausen ließ, um ja nicht die Übertragung der Tour-de-France-Etappe im Fernsehen zu verpassen. Ein Sport für den ich in den französischen Alpen am Streckenrand stand, um Jan Ullrich und Andreas Klöden sowie deren Mitstreiter aus vollem Halse anzufeuern. Ein Sport an den ich im Mai 2007 aber auch kurzzeitig den Glauben verlor als Rolf Aldag und Erik Zabel Doping auf der Pressekonferenz gestanden. Man kann mich naiv nennen, aber im jungen Alter von 20 Jahren habe ich mir darüber damals wenig Gedanken gemacht.

Meine Sicht auf den Sport änderte sich zwar und ich toleriere keinerlei illegalen, leistungssteigernden Substanzen. Doch die Leidenschaft für den Radsport konnten mir diese Ereignisse nicht nehmen und ich wusste zu Beginn meines Studiums, dass der Ausdauersport der Bereich war, in dem ich später arbeiten wollte.

Der erste Arbeitstag: Wie funktioniert ein Leistungsmesser?

Zurück zu meinem ersten Arbeitstag bei STAPS, das damals noch an der Gleueler Straße in Köln-Lindenthal seinen Institutssitz hatte. Meine erste Aufgabe, die ich von meinem damaligen Chef und mittlerweile langjährigen Weggefährten Sebastian Weber aufgetragen bekam, war die Inventur der Leistungsmesser.

Nicht, dass ich nicht wusste, was ein Leistungsmesser war, aber in der Hand hatte ich vorher noch keinen und behandelte daher das kabelgebundene, gefühlt 2 Kilogramm schwere SRM-Powermeter wie ein rohes Ei. Nichts ahnend, dass die Dehnmessstreifen und die dazugehörige Leistungsmessung dieses Anbauteils in den kommenden Jahren eine derartige Bedeutung im Radsport und Triathlon einnehmen würde.

Die eigene Leistung objektiv messbar zu machen und das Verständnis der physiologischen Hintergründe, das faszinierte mich vom ersten Tag an – bis heute, übrigens. Nach erfolgreicher Inventur blieb ein ziemlich altes Powermeter ungenutzt übrig, welches den Weg an mein Rennrad fand und es mir so erleichterte, die Zusammenhänge besser zu verstehen.

 

Die eigenen Radsport-Idole auf dem Ergometer

Mein erstes Highlight bei STAPS erlebte ich dann im Winter 2008: Trainingslager auf Mallorca mit dem Team Columbia. Mark Cavendish, Kim Kirchen, Bradley Wiggins, Michael Rogers, George Hincapie – Radprofis, die ich sonst nur aus dem Fernsehen kannte, saßen jetzt auf „meinem“ Ergometer.

Ich freue mich heute noch, wenn ich an all die Radprofis denke, die ich schon einmal beim 15-sekündigen Sprinttest anschreien durfte. Von der etablierten Columbia-/ Highroad-Riege um Kim Kirchen, Andre Greipel und Michael Rogers bis hin zu den damaligen Jungstars um Edvald Boasson Hagen, Tejay van Garderen und Peter Velits. Von den Katusha-Fahrern um Oscar Freire und Joaquin Rodriguez bis hin zu Dreifach-Weltmeister Peter Sagan, dem ich sowohl im Team Cannondale als auch im BORA-hansgrohe-Trikot schon ins Ohrläppchen pieksen durfte.

Neben Grand-Tour-Etappensiegern, Mailand-Sanremo-Gewinnern und Weltmeistern fehlt noch ein Tour-de France-Gesamtsieger in dieser Aufstellung. Ein weißer Fleck auf meiner Liste, der hoffentlich noch überschrieben wird.

 

Die Begleitung der eigenen Athleten auf dem Weg zum sportlichen Erfolg

Nach Ende meines Praktikums fing ich im Jahr 2009 an fest bei STAPS zu arbeiten. Zu meinen Aufgaben gehörte neben der Durchführung von Leistungsdiagnostiken von Hobby-, Amateur und Profisportlern auch meine ersten eigenen Athleten im Training zu betreuen und zu coachen. Der Grund, weshalb mir die Sportwissenschaft und das Trainerleben immer schon sehr viel gegeben haben, ist die Möglichkeit, Sportler unterschiedlichster Leistungsklassen unter den vielfältigsten Voraussetzungen auf ein sportliches Ziel vorzubereiten. Jeder Weg ist dabei anders, jedes Ziel birgt neue Herausforderungen. Dabei zu erleben, wie der Sportler Erfolge feiert – ob eine persönliche Bestzeit beim Ötztaler Radmarathon oder der Sieg beim Ironman –, ist eben dieser Moment, den diese Berufung für mich ausmacht.

 

Übernahme des Unternehmens 2015

Nach meinem Praktikum und einigen Jahren als Angestellter habe ich das STAPS Institut zu Beginn des Jahres 2015 von meinem damaligen Chef Sebastian Weber übernommen.

Unser STAPS-Team bestand zu dieser Zeit aus meinen mittlerweile langjährigen Mitstreitern Hosea, Marc und Jonas, die die meisten von Euch kennen werden. Wir waren damals ein junges, aber natürlich auch relativ unerfahrenes Team. Einige Ideen waren sicherlich suboptimal, Lehrgeld haben wir auch bezahlt. Was aber über allem steht: Die Zusammenarbeit mit Hosea, Marc und Jonas hat die Entwicklung in den vergangenen Jahren überhaupt erst möglich gemacht – Danke!

Seit dieser Übernahme ist viel passiert: Wir haben 2015 unser Institut in Hamburg-Altona eröffnet, im gleichen Jahr zudem ein neues aerodynamisches Testverfahren auf die Beine gestellt. In 2017 dann unsere Dependance in München eröffnet und zudem in Zusammenarbeit mit meinen Freunden Daniel Schade und Lotte Kraus von gebioMized unsere neuen Bike-Fitting-Dienstleistungen eingeführt.

In den vergangenen fast vier Jahren hat sich dadurch auch mein Arbeitsleben deutlich verändert: Meine frühere Haupttätigkeit der Trainingsbetreuungen ist der Geschäftsführung gewichen. Dass ich mich im ersten Abschnitt dieses Artikels überhaupt vorstellen muss, fühlt sich komisch an. So kannte ich bis zum Ende des Jahres 2014 noch jeden Sportler von STAPS persönlich. Meine bis dahin sechsjährige Firmenzugehörigkeit gepaart mit einem relativ guten Namens- und fotografischen Gedächtnis führten dazu, dass ich die STAPS-Historie jedes einzelnen Kunden inklusive aktueller sportlicher Ziele, der Sauerstoffaufnahme-Kapazität und des Körperfettanteil ziemlich präzise wiedergeben konnte.

Was bis heute geblieben ist, ist die Tatsache, dass ich den Radsport und Triathlon nicht als Beruf empfinde. Natürlich verdiene ich mit der Trainingsbetreuung, den Aerodynamiktests und den Sitzpositionsoptimierungen meinen Lebensunterhalt; aber über allem steht, dass ich mein Hobby zum Beruf machen konnte. Und ich bin vor allem immer noch eins: Fan dieser Sportarten!

Ganz aufgeben habe ich die Arbeit an der Trainingsfront aber nicht und freue mich, dass ich heute noch vier Sportler betreuen darf.

Oft werde ich gefragt, ob es denn überhaupt Spaß macht, wenn man sich nun nur noch um die Geschäftsführung statt um das Sportliche kümmern muss. Die klare Antwort lautet Ja!

Schließlich darf ich heute gemeinsam mit 15 hervorragenden Kolleginnen und Kollegen, die allesamt nicht nur außergewöhnliche Fachleute, sondern zudem auch Persönlichkeiten sind, zusammenarbeiten. Wir diskutieren viel, wir streiten ab und zu und haben auch nicht unbedingt stressfreie Aufgaben in der täglichen Arbeit zu leisten. Aber ein Team aus jungen Leuten im Ausdauersport führen zu dürfen, ist die Wunschvorstellung, die ich bereits früher gehabt habe.

 

Ein Ausblick ohne Weitblick

Wie die Zukunft von STAPS aussieht? Wenn ich in den vergangenen zehn Jahren eine Sache besonders gelernt habe, dann, dass allzu langfristige Pläne wenig Sinn machen. Nach den ersten vier Jahren der Selbstständigkeit und stetigen Entwicklung gilt es für uns in den kommenden zwei Jahren erstmal, sich an die neuen Strukturen anzupassen, Prozesse zu optimieren und vor allem den Fokus weiterhin auf unsere Sportler zu legen.

Es ist unser größtes und wichtigstes Anliegen, unseren Triathleten, Radsportlern und Läufern immer die fortschrittlichsten und qualitativ hochwertigsten Leistungen zu liefern. In diesem Jahr haben wir zum Beispiel auf dem Trainingssektor mit der Einführung unserer neuen Trainingsplattform einen weiteren großen Schritt gemacht. Wir haben aber auch schon jetzt noch einige Optimierungen auf der To Do-Liste, die wir in den nächsten Monaten umsetzen wollen, um uns und unsere Leistungen für unsere Sportler weiter zu verbessern.

Wir möchten gemeinsam mit Euch, unseren Sportlern, noch viele Erfolge feiern. Euch schneller machen, eure physiologischen Baustellen optimieren und euch vor allem eine gehörige Portion Spaß im Training und Rennen bescheren.

Für mich steht eines fest: All diese Erlebnisse und Erfahrungen des vergangenen Jahrzehnts, all die persönlichen Bekanntschaften und das Entstehen dieses tollen STAPS-Teams hätte es ohne euer Vertrauen nicht gegeben. Dafür sage ich: vielen Dank!

10jahrestaps_team

 

Meilensteine in meiner Trainierkarriere: von Paris über Hawaii und die USA nach Roth

In den vergangenen zehn Jahren durfte ich circa 200 bis 250 Sportler betreuen, beraten, testen und auf dem Weg zum sportlichen Erfolg begleiten. Darunter sind die unterschiedlichsten Erfolge gewesen, auf die ich heute noch sehr gerne zurückblicke:

Agegrouper, die sich für die Ironman-Weltmeisterschaften auf Hawaii qualifiziert haben; Radmarathonis, die ihre Bestzeiten beim Ötztaler unterboten haben; Amateur-Radsportler, die ich auf dem Weg zum (Halb-) Profitum begleiten durfte. Einen glücklichen Sportler zu erleben, dessen sportlichen Weg ich mitgestalten konnte, war für mich jedes Mal ein echtes Highlight.

Unter all diesen Sportler waren Teams und Individuen, Wettkämpfe und Projekte, die mich nachhaltig beeindruckt haben. Die bedeutendsten und emotionalsten davon, möchte ich Euch hier vorstellen:

 

Paris-Brest-Paris 2011: das Heinemann XP-Team

Als ich 2010 begann, das Heinemann XP-Team auf die 2011er-Ausgabe von Paris-Brest-Paris vorzubereiten, stand ich zunächst vor vielen Fragezeichen. Wie bereitet man eine Gruppe Amateur-Radfahrer auf ein 1.200-Kilometer-Brevet vor? Was gilt es bei der Ernährung zu beachten und wie wirken sich die Wetterbedingungen aus? Fragen über Fragen, die am Ende dazu führten, dass ich anhand aufwändiger Untersuchungen meine Masterarbeit über die Auswirkungen einer Ultra-Ausdauerbelastung auf physio- und immunologische Parameter schrieb und das Heinemann XP-Team nicht nur meine betreuten Sportler, sondern zugleich meine Probandengruppe waren.

 

Zwischen Beruf und Profi-Triathlon: Astrid Stienen

Ab 2012 durfte ich mit Astrid Stienen erstmalige Erfahrungen in der Betreuung von Profi-Triathleten sammeln. Mit dem Sieg des Altersklassen-Europameistertitels beim Ironman Frankfurt 2013 und dem WM-Titel auf Hawaii in der Altersklasse 30-34 wechselte Astrid in den Profisport, in dem sie im Jahr 2015 den Ironman Schweden gewinnen konnte – am Tag der Eröffnungsfeier unseres Hamburger Instituts. Eine besondere Erfahrung war es, erstmals mit dem Profi-Triathlon in Berührung zu kommen und dabei gemeinsam mit Astrid den Spagat aus Vollzeit-Beruf (Ärztin) sowie Profi-Triathletin anzugehen.

 

Auf dem Weg in die WorldTour: „Mühli“ und „Pösti“

Meine größten Erfahrungen im Amateur-Radsport durfte ich ab 2012 mit dem Tirol Cycling Team sammeln. In Zusammenarbeit mit dem Sportlichen Leiter Roland Pils habe ich das Team bis 2016 sportwissenschaftlich betreut und trainiert. Im Fokus dabei stand die Entwicklung junger U23-Fahrer auf dem Weg in den Profi-Radsport. Früchte getragen hat diese Arbeit bei den beiden heutigen BORA-hansgrohe-Fahrern Gregor Mühlberger und Lukas Pöstlberger, die ich über Jahre begleiten durfte. Beide waren schon zu Tirol-Zeiten absolute Ausnahmetalente und es freut mich immer wieder auch heute noch zu sehen, wie die Jungs jetzt Rennen in der WorldTour gewinnen und im Sprintzug für Peter Sagan mitwirken.

Streckenrekord beim Race Across America: Anders & Axel

In 2014 bereitete ich neben den beiden Solo-Startern Guido Löhr und Stefan Schlegel auch ein Zweier-Team um Anders Asberg und Axel Fehlau auf das Race Across America vor. Bei einer derartigen Vorbereitung geht es nicht allein um die Erhöhung der anaeroben Schwelle oder die Senkung des Körperfettanteils. Vielmehr bieten Rennen wie das RAAM alle Facetten, die die Sportwissenschaft herzugeben vermag. Von der Streckenlänge (4.800 Kilometer) gepaart mit zahlreichen Höhenmetern (>10.000 HM) bis hin zu extremen Temperaturen (0-48 Grad) oder enormen Höhen (höchster Punkt auf 3.300 Metern). All diese Faktoren wollten in der Vorbereitung der Athleten auf dieses sportliche Highlight berücksichtigt werden – unter der Prämisse von nur zehn Stunden Trainingszeit pro Woche und dem Anspruch, das Rennen zu gewinnen.

Mit 6 Tagen 9 Stunden und 41 Sekunden halten wir heute noch den Streckenrekord im Zweier-Team. Gerade die Erfahrungen vor Ort waren damals sehr prägend und ein Erlebnis der ganz besonderen Art. Auch für die Crew eine nicht unerheblich anstrengende Woche, aber in Gedanken an Anders und Axel relativierte sich das damals wie heute.

Race Across America mit Axel Fehlau und Anders Asberg

Deutsche Meisterin mit nur einer Niere: Trixi Worrack

Es war nicht alles nur rosarot in den vergangenen Jahren. Ein wirklich schrecklicher Tag war der 20. März 2016 als meine Sportlerin Trixi Worrack, die ich im Vorjahr noch zum Deutschen Meistertitel auf der Straße führte, bei der Trofeo Binda schwer stürzte und in den folgenden Stunden ums Überleben kämpfte. Eine Notoperation, der Verlust einer Niere und viele Wochen Aufbautraining später reiste Trixi dann bereits im Juni wieder zu den Deutschen Meisterschaften nach Erfurt und sicherte sich den Titel im Zeitfahren. Sicherlich das schön-schlimmste Erlebnis der vergangenen zehn Jahre.

Die Trainingsbetreuung von Trixi seit 2014 bis heute ist immer wieder sehr lehrreich. Trixi ist ein „alter Hase“ und man lernt in der Zusammenarbeit mit ihr viel über den Frauenradsport. Dass sie ihren Zeitfahr-Titel 2017 verteidigen und sich vor ein paar Tagen den Weltmeistertitel im Mannschaftszeitfahren sichern konnte, ist dabei umso schöner.

Spektakel Challenge Roth 2018: Daniela Sämmler

Das vielleicht spektakulärste Erfolgserlebnis hatte ich in diesem Sommer bei der Challenge Roth mit Daniela Sämmler. Es ist müßig, zu versuchen die turbulenten 8,5 Rennstunden hier noch einmal wiederzugeben, da das Rennen viel zu facettenreich war, um in ein paar Zeilen wiedergegeben werden zu können. Am Ende stand nach einem Herzschlagfinale ein Überraschungssieg mit neun Sekunden Vorsprung gegenüber der Zweitplatzierten Lucy Charles zu Buche und Danni konnte sich den so begehrten Titel in Roth sichern. Ein wahninniges Rennen, welches ich versucht habe, in einem Blog-Beitrag aus meiner Perspektive halbwegs wiederzugeben. Ich weiß nicht, ob man erahnen kann, was dieser Tag für mich bedeutete. Es war vermutlich der spektakulärste in meinem STAPS-Jahrzehnt.

Daniela Sämmler in Roth

Einige Leser dieses Beitrags durfte ich in all den Jahren sportlich begleiten und auf ihre sportlichen Highlights vorbereiten. Was ihr nicht wisst: Es gibt eine Liste von Euch und ich habe garantiert keinen vergessen. Wenn Ihr diese Zeilen hier also lest, meldet euch mal! 😊

Danke für Euer Vertrauen in all den Jahren!

Liebe Grüße,

Björn

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Anastasia Kempinger

Um einen sportlichen Wettkampf erfolgreich zu bestreiten, fließt im Training vorher monatelang viel Schweiß, einige Entbehrungen müssen eingegangen werden und der innere Schweinehund ein ums andere Mal überwunden werden. Auch der Spaß darf dabei nicht zu kurz kommen, der Druck mit dem Näherkommen des Renntages nicht zu groß werden. Eine optimale Vorbereitung auf einen Radmarathon wie den Ötztaler ist komplex – neben dem reinen Training zählt die Ernährung, das passende Material und eine Pacingstrategie gilt es auszuarbeiten. Oft geht die Vorbereitung aber noch weit darüber hinaus: Es geht um die Integration des geliebten Sports in den Alltag, um das Überwinden von Tiefs im Training und um das Finden der richtigen Dosis aus Spaß und Durchhaltevermögen!

In unserem Portrait unserer Ötztaler-Starter 2018 haben uns viele unserer STAPS-Sportler ein Statement zu ihrer Vorbereitung gegeben. Wir haben uns dazu die Statements von Anastasia, Eugen und Christian herausgepickt und ihre Coaches Patrick, Niklas und Lukas nach ihren Einschätzungen zur Vorbereitung befragt:

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Anastasia Kempinger

Anastasia Kempinger

Ich hatte eigentlich nicht gedacht, dass ich mich über einen längeren Zeitraum zum regelmäßigen Training überwinden kann. Das Training war immer sehr fordernd aber selten überfordernd. Sehr positiv ist, dass man trotz eines begrenzten Zeitaufwands doch zu einem sehr guten Trainingsergebnis kommt. Spaß hat das Training nicht immer gemacht, aber jetzt bei den Radmarathons weiter vorne mitzufahren und dabei auch mehr Spaß zu haben – dafür hat sich die Mühe doch gelohnt. Der Trainingserfolg und der Zuspruch von Patrick haben mich dann motiviert beim Ötztaler zu starten.

Wir haben uns von Anastasias Coach Patrick (STAPS München) ein Statement eingeholt:

Ich habe Anastasia als motivierte Athletin kennengelernt, die bis dahin jedoch keinerlei Erfahrung mit dem regelmäßigen Training nach einem Trainingsplan hatte. Ihr anfängliches Ziel war es, sich über sechs Monate strukturiert auf die anstehende Radmarathon-Saison vorzubereiten, um zum einen schneller zu fahren und zum anderen dadurch noch mehr Spaß zu haben. Das Besondere: Vom Ötztaler Radmarathon war damals noch gar keine Rede!

Das ganze Frühjahr über arbeitete Anastasia ihre Trainingseinheiten vorbildlich ab und wenn es einmal nicht so gut lief, kamen von ihrer Seite schon beinahe entschuldigende Worte. Somit bestand meine Aufgabe als Trainer vor allem darin, ihr aufzuzeigen, dass ich mit ihrem Trainingsplan zwar einen klaren Plan verfolge und jede Trainingseinheit ihre Daseinsberechtigung hat, ihr Plan aber keine Vorgaben enthält, die in Stein gemeißelt sind und um alles in der Welt einzuhalten sind. Dadurch gab ich Anastasia die Freiheit ihre Trainingseinheiten selbstständig etwas anzupassen, um ihr an stressigen Tagen oder an Tagen, an denen sie sich einmal nicht gut fühlte, den Druck zu nehmen. Bei STAPS sind wir der Überzeugung, dass sich nur so langfristig der Spaß am Training garantieren lässt.

Ein strukturiertes Training lebt vor allem von Kontinuität und diese erreicht man am nachhaltigsten durch Motivation und Spaß – Anastasia hatte beides! Von ihrer neuen „Freiheit“ machte Anastasia allerdings kaum Gebrauch und spulte ihr Programm über die sechs Monate vorbildlich und hoch motiviert ab. Ihrem Feedback nach fühlte sie sich durch den Plan nicht mehr unter Druck gesetzt und ich bekam keine entschuldigenden E-Mails mehr, wenn mal ein Intervall mit der falschen Trittfrequenz gefahren wurde oder gar eine Minute zu kurz war.

Nach den ersten erfolgreich absolvierten Radmarathons war dann klar: regelmäßiges Training nach Plan macht nicht immer nur Spaß, das schnellere Fahren bei den Radmarathons (und das Einsammeln männlicher Konkurrenten am Berg) allerdings schon.

Nach fünf Monaten regelmäßigem Training konnte Anastasia eine stolze Leistungssteigerung erzielen: Von 184 Watt bzw. 2,7 Watt pro Kilogramm Körpergewicht an der anaeroben Schwelle steigerte sie ihr Leistung auf 227 Watt und 3,4 Watt pro Kilogramm Körpergewicht  – der Lohn für ihr regelmäßiges Training. Etwas unsicher „gestand“ sie mir dann, dass sie einen Startplatz für den Ötztaler Radmarathon hat, sich aber nicht sicher sei, ob sie das schaffen würde. Da ich wusste, dass sie nach wie vor motiviert und mit Spaß trainiert, wir noch ein paar Monate Zeit hatten und zudem eine deutliche Leistungssteigerung erzielen konnte, war mir sofort klar, dass ihre Sorgen unberechtigt waren und einer erfolgreichen „Ötzi“-Teilnahme nichts im Wege stehen würde. Motiviert durch das bereits Erreichte und meine Zuversicht wurden aus sechs Monaten erfolgreicher Zusammenarbeit dann 12 Monate und wie ich letztes Wochenende vor Ort live miterleben durfte, finishte Anastasia ihren ersten „Ötzi“ (trotz widrigsten Wetterbedingungen mit Regen, Nebel und Kälte) souverän unterhalb von 12 Stunden.

Glückwunsch Anastasia und Danke für die tolle Zusammenarbeit!

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Eugen Böger

Eugen Böger 

Die Vorbereitung mit Niklas war sehr gut. Fahre schon seit 10 Jahren mit Wattmessung und Trainingsplan (Onlineplattform 2peak), aber seit März mit persönlichem Trainer. Das sind Welten!

Die Einheiten waren immer genau richtig: gequält ja, aber immer im Rahmen. Habe mich oft über die Kraft in den Beinen gewundert. Schauen wir mal, ob meine Bestzeit von 12 Stunden und 7 Sekunden geknackt werden kann.

Wir haben uns von Eugens Coach Niklas (STAPS Köln) ein Statement eingeholt: 

Die Zusammenarbeit mit Eugen begann mit einer Leistungsdiagnostik Ende März bei unserem STAPS on Tour-Termin in Münster. Eugen sagte uns vor dem Test, er sei ein „Diesel“, der erst über eine gewisse Renn- oder Trainingsdauer seine Stärken ausspielen kann, sich aber mit kürzeren und intensiveren Belastungen schwertut.

Das Besondere bei Eugen war, dass sich seine subjektive Einschätzung des „Diesels“ nicht wirklich mit den Ergebnissen der Leistungsdiagnostik deckte. Seine maximale Laktatbildungsrate (VLamax) – die den anaeroben Stoffwechsel charakterisiert – deutete mit einem Wert von 0,61 mmol/l/s auf einen erhöhten Kohlenhydratverbrauch hin. Die maximale Sauerstoffaufnahme – die den aeroben Stoffwechsel charakterisiert – war mit 4.300 Millilitern pro Minute eher überdurchschnittlich, sodass intensive Belastungen eigentlich möglich gut fahrbar sein müssten.

Ende März hatte Eugen noch sein „Wintergewicht“, sodass seine relative Leistungsfähigkeit mit 2,66 Watt pro Kilogramm Körpergewicht an der anaeroben Schwelle noch zu gering war, um die anvisierten Anstiege des Ötztaler Radmarathons erfolgreich zu erklimmen.

Es ergaben sich also für Eugen zu Beginn der Betreuung folgende physiologischen Baustellen im Hinblick auf den „Ötzi“:

  1. Die maximale Laktatbildungsrate zu senken und darüber den Kohlenhydratstoffwechsel senken
  2. die maximale Sauerstoffaufnahme erhöhen, die zwar schon gut war, für eine Leistungssteigerung aber immer zuträglich ist
  3. das Körpergewicht über eine Reduktion des Körperfettanteils verringern und über eine Kombination aus Training und Ernährung peu á peu in Richtung Ötztaler-Gewicht bringen

Unter Berücksichtigung der physiologischen Baustellen, der Zielsetzung Ötztaler und der verfügbaren Trainingsmöglichkeiten, haben wir Eugen eine individuelle Rahmenplanung inklusive detaillierter Trainingspläne geschrieben, über die ich gerne einen kleinen Eindruck geben wollen:

Im wechselhaften Frühjahr fokussierten wir uns mit vielen kürzeren, dafür intensiveren Einheiten auf die Erhöhung der Sauerstoffaufnahme. So stand oftmals nur eine Einheit am Wochenende oder an den Feiertagen auf dem Plan, die man von der Dauer her als „Grundlageneinheit“ identifizieren würde. Die intensiven Einheiten mit Intervallen im Entwicklungsbereich und teilweise auch im Spitzenbereich waren in der Form neu für Eugen, zeigten aber auch schnell Wirkung. Die Anstiege im heimischen Sauerland konnten nach kurzer Zeit flüssiger gefahren werden und die entsprechenden Wattzahlen deutlich länger aufrechterhalten werden.

Richtung Sommer verlagerten wir den Schwerpunkt etwas mehr auf den Umfang, ohne diesen dabei übermäßig zu erhöhen. Stattdessen verbrachte Eugen auch zunehmend Zeit in seinem Zielleistungsbereich für den Wettkampf in Kombination mit spezifischen Trittfrequenzen. Außerdem sollte Eugen regelmäßig ohne vorherige Kohlenhydrat-Aufnahme in das Training starten, um seinen Kohlenhydratverbrauch zu senken.

Die letzten Wochen vor dem Wettkampf kamen Schlüsseleinheiten hinzu, in denen er auch in längeren Einheiten immer wieder signifikante Zeiträume bei seiner Zielleistung für den Wettkampf fahren sollte. Diese hatten auch zum Zweck, die gleichmäßige Leistungsabgabe über einen gewissen Zeitraum im Sinne des Renn-Pacings zu schulen und die Ernährungsstrategie für den Wettkampf zu testen.

Die letzte Leistungsdiagnostik zwei Wochen vor seinem Saison-Highlight zeigte die gewünschten Verbesserungen:

Die relative Leistungsfähigkeit an der anaeroben Schwelle stieg von 2,66 auf 3,19 Watt pro Kilogramm Körpergewicht. Die Leistung, die Eugen an den Anstiegen über längere Zeiträume aufrechterhalten kann, ohne dabei seine Kohlenhydratspeicher zu rasch aufzubrauchen, stieg von ca. 180 Watt auf einen Zielwert von 210 Watt. Die Diagnostik diente dabei nicht nur zur Festlegung der Pacing-Strategie für den Ötztaler, sondern stimmte Eugen im Hinblick auf sein Highlight auch Zuversicht.

Am Renntag setzte Eugen die Vorgaben zur Leistung und Energieaufnahme perfekt um. Trotz der schwierigen Wetterbedingungen konnte er seine bisherige Bestzeit um fast eine Stunde auf 11:06 Stunden unterbieten.

Herzlichen Glückwunsch zur neuen Bestzeit und dem erfolgreichen Finish, Eugen!

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Christian Brause

Christian Brause

Pain is temporary! Lukas weiß allerdings, dass “temporary” ein zeitlich sehr weit dehnbarer Begriff ist und “Pain” wurde aus meinen Wortschatz mittlerweile entfernt.

 Wir haben uns von Christians Coach Lukas (STAPS München) ein Statement eingeholt:

Christian hat seine erste STAPS-Leistungsdiagnostik im Oktober 2016 im Rahmen der STAPS on Tour in Herrenberg gemacht. Zwar musste Christian sich ein ums andere Mal im Training auch „strecken“, bereits von Beginn der Zusammenarbeit an konnte er seine größte Baustelle – die maximale Laktatbildungsrate – aber erfolgreich verbessern.

Besonders für lange Rennen wie den Ötztaler Radmarathon ist dieser physiologische Parameter, der den Kohlenhydrat-Verbrauch sehr deutlich mitbestimmt, ein wichtiger Baustein für ein optimales Rennen. Zusätzlich ging es darum die aerobe Kapazität und damit die Möglichkeit über die Fette Energie zu generieren, zu vergrößern. Neben Christians Full-Time-Job und berufsbedingten Auslandsreisen war es in vier Trainingseinheiten pro Woche das Ziel, die Effizienz im Training optimal auszunutzen. Kohlenhydrat-arme Trainingseinheiten mit kratorientierten, unterschwelligen Intervallen zur Senkung der Laktatbildungsrate; hoch-intensive Belastungen an oder oberhalb der anaeroben Schwelle zur Steigerung der Sauerstoffaufnahme – Christians Plan kannte keine „planlosen“ Einheiten ohne konkretes Trainingsziel.

Es gibt nahezu keinen Fahrer, der seine 8 bis 12 Trainingsstunden pro Woche präziser und gewissenhafter abgefahren ist als Christian. Schmerzen, Leiden, Grenzen verschieben – was auf dem Plan stand, wurde durchgeführt und nicht selten kam es vor, dass Christian in seinem Wochenfeedback zum Training von neuen „Grenzerfahrungen“ berichtete. Aber der Erfolg kann sich sehen lassen: Begonnen mit einer Schwellenleistung von 3,5 Watt pro Kilogramm Körpergewicht, zeigte die abschließenden Diagnostik vor dem Ötztaler eine Schwellenleistung von 4,24 Watt pro Kilogramm. Topfit, hochmotiviert und ausgestattet mit einem guten strategischen Plan in Bezug auf Pacingstrategie und Nahrungszufuhr während des Rennens, konnten eigentlich nur noch die äußeren Bedingungen Christian von einer Sub-9-Stunden-Zeit abhalten.

Christian, Lust auf neue Grenzerfahrungen? Die 9-Stunden-Marke muss geknackt werden! 😉

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018

Der Ötztaler Radmarathon 2018 ist Geschichte. Mit 238 Kilometern und 5.500 Höhenmetern ist der wohl beliebteste Radmarathon im deutschsprachigen Raum eigentlich schon herausfordernd genug. Am gestrigen Renntag meinte es zudem das Wetter nicht unbedingt gut mit den insgesamt 4.780 Teilnehmern. Aus diesem Teilnehmerfeld haben wir insgesamt 37 Sportler auf die diesjährige Ausgabe des “Ötzis” trainingstechnisch vorbereitet. Nachdem wir Euch unsere Ötztaler-Starter aus 2017 mit einem kurzen Portrait vorgestellt haben, wollten wir Euch in diesem Jahr einen deutlich größeren Überblick über unsere Ötzi-Sportler geben und haben diese nach einem Statement zur Vorbereitung auf die Veranstaltung gefragt. Viel Spaß mit dem Ötzi-Portraits unserer STAPS-Sportler:

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Christian Brause

Christian Brause

Alter: 39

STAPS-Coach: Lukas Naegele

Ötztaler-Teilnahme: 4. Teilnahme

Statement:

Pain is temporary! Lukas weiß allerdings, dass “temporary” ein zeitlich sehr weit dehnbarer Begriff ist und “Pain” wurde aus meinen Wortschatz mittlerweile entfernt. 😉

Zielzeit 2018: 9:11.41 Stunden

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Anastasia Kempinger

Anastasia Kempinger

Alter: 47

STAPS-Coach: Patrick Marseille

Ötztaler-Teilnahme: 1. Teilnahme

Statement:

Ich hatte eigentlich nicht gedacht, dass ich mich über einen längeren Zeitraum zum regelmäßigen Training überwinden kann. Das Training war immer sehr fordernd aber selten überfordernd. Sehr positiv ist, dass man trotz eines begrenzten Zeitaufwands doch zu einem sehr guten Trainingsergebnis kommt. Spaß hat das Training nicht immer gemacht, aber jetzt bei den Radmarathons weiter vorne mitzufahren und dabei auch mehr Spaß zu haben – dafür hat sich die Mühe doch gelohnt. Der Trainingserfolg und der Zuspruch von Patrick haben mich dann motiviert beim Ötztaler zu starten.

Zielzeit 2018: 11:57.11 Stunden

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Patrick Lucke

Patrick Lucke

Alter: 40

STAPS-Coach: Martin Benthack

Ötztaler-Teilnahme: 4. Teilnahme

Statement:

Ich habe mich seit Ende 2017 mit Martin zusammen auf meinen eigentlichen Höhepunkt, den IRONMAN 2018 in Hamburg, vorbereitet. Ich habe ihn erfolreich in 9:41 Std. gefinished! 

Da der Ötzi erst danach stattfindet, wollte ich den nun gern kurzfristig als B-Event mitnehmen. Bin gespannt wie sich mein IRONMAN-Training auf den Ötzi auswirkt. Ziel wäre eine Zeit unter 10 Stunden. Der Trainingsschwerpunkt ist nun nach dem Ironman und dem verdienten Urlaub aufs Rad gewandert. Ich sitze nun während der letzten zwei Wochen nur auf dem Bike und arbeite mich durch verschiedene Intervalle.

Zielzeit 2018: 10:18.53 Stunden

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Werner Böhm

Werner Böhm

Alter: 69

STAPS-Coach: Jonas Kraienhorst

Ötztaler-Teilnahme: 9. Teilnahme

Statement:

Mein Trainingsplan war sehr abwechslungsreich und trotzdem musste hin und wieder der innere Schweinehund überwunden werden!

Zielzeit 2018: 10:50.20 Stunden

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Johann Bollen

Johann Bollen

Alter: 49

STAPS-Coach: Yannick Nodler

Ötztaler-Teilnahme: 2. Teilnahme

Statement:

Das Training war zunächst fokussiert auf die Teilnahme am Race across Germany am 29.06.2018. Dies sollte der Hauptwettkampf des Jahres 2018 für mich sein (1.111 Kilometer, ca. 8.000 Höhenmeter). Hier hatte das Training offensichtlich den richtigen Ansatz, da ich trotz eines zwischenzeitlichen leichten Bandscheibenvorfalls in der Vorbereitung das Rennen auf Platz 5 beenden konnte. Die Finisherzeit von 47:34 h hat darüber hinaus die Qualifikation für das RAAM eingebracht.

In den ersten Wochen nach dem Race across Germany musste ich mich durch ein leichtes Tief kämpfen. Während dieser Zeit war das Training eher harte Arbeit, als das es Spaß gebracht hat. Inzwischen ist der Spaß aber zurück, und ich fühle mich sehr gut vorbereitet und fit für den Ötzi. Nachdem es 2017 nur um das Ankommen ging, werde ich versuchen in diesem Jahr eine für mich gute Zeit zu fahren.

Die Betreuung durch STAPS hat mein Training aber auch grundlegend verändert. Erstmals habe ich strukturiert trainiert. Vorher bin ich eigentlich nur zum Spaß gefahren, und habe die Dauer der Trainings einfach nach Bedarf verlängert. Durch das watt-basierte Training mit dem Leistungsmesser und einem Trainingsplan hat sich der zeitliche Aufwand gar nicht erhöht, Die Qualität und Intensität aber sehr wohl. Dadurch konnte ich meine Leistungsfähigkeit deutlich verbessern.

Zielzeit 2018: 10:48.12 Stunden

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Michael Wappelhorst

Michael Wappelhorst

Alter: 52

STAPS-Coach: Caro Schneider

Ötztaler-Teilnahme: 6. Teilnahme

Statement:

Ich habe mich schon mit Trainingsmethodik im Radsport beschäftigt, als noch lange Grundlagen-Einheiten das Maß der Dinge waren. Seit diesem Jahr lasse ich mich von STAPS coachen und habe mein Training hin zu kürzeren, aber intensiven Einheiten umgestellt. Auch bei Themen wie der Ernährung im Wettkampf konnte ich mit Hilfe meines Coaches Caro Einiges optimieren. Die Vorbereitung auf den Ötztaler war teilweise schon hart, hat aber sehr viel Spaß gemacht. Wenn jetzt noch eine persönliche Bestzeit dabei herausspringt, wäre die Saison perfekt.

Zielzeit 2018: 9:00.26 Stunden

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Matthias Kemnitz

Matthias Kemnitz

Alter: 38

STAPS-Coach: Yannick Nodler

Ötztaler-Teilnahme: 1. Teilnahme

Statement:

Yannick hat sich immer – so gut es ging – nach meinen Vorgaben gerichtet, das heißt die Tage an denen Training möglich ist oder auch nicht. Vieles macht Spaß und Einiges gar nicht, aber gerade diesen Einheiten gilt es, eine hohe Aufmerksamkeit zu widmen. Yannick ist für mich wahrscheinlich genau der richtige Ansprechpartner. Immer motiviert, hier und da mal mit kritischen Blicken auf Wettkampf – oder Trainingsdaten. Also um es kurz zu machen: Großes Lob von mir für Yannick. Ich denke aber, dass er weiß wie sehr ich ihn schätze 😉

Zielzeit 2018: 9:25.46 Stunden

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Klaus Stucke

Klaus Stucke

Alter: 52

STAPS-Coach: Jonas Kraienhorst

Ötztaler-Teilnahme: 11. Teilnahme

Statement:

Dieses Jahr 2018 war der Fokus im Training voll auf das Rennradfahren ausgerichtet. Die letztjährige Teilnahme am Ötzi konnte für mich nicht stattfinden, da ich bei einem Mountainbike-Rennen (Juli 2017) eine schlimme Schulterverletzung hatte. Totalausfall für ein halbes Jahr. Weihnachten konnte ich gerademal den rechten Arm senkrecht nach oben strecken.

Die Trainingsbetreuung durch Jonas wurde so angepasst, dass ich auf der Rolle mit fixiertem Arm mein Training ab November starten konnte. Zur Trainingsintensität kann ich sagen, es hat immer Spaß gemacht, den von Jonas geschriebenen Plan zu absolvieren!

„Absolvieren“ heißt immer auch ein klein wenig, den inneren Schweinhund bei Regen und Schneetreiben zu überwinden. Nur so geht es, wenn man weiterkommen will!

Zielzeit 2018: 9:41.03 Stunden

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Mark Pigors

Mark Pigors

Alter: 34

STAPS-Coach: Caro Schneider

Ötztaler-Teilnahme: 3. Teilnahme

Statement:

In diesem Jahr gehe ich perfekt vorbereitet beim Ötztaler an den Start. Eine ganze Saison ohne Krankheiten oder Verletzungen und der herrliche Sommer bildeten die perfekte Grundlage um dank Caros Plan die Leistung ordentlich zu steigern. Wie gut das funktioniert hat, hat sich schon bei den Radmarathons Tannheimer Tal oder Arlberg-Giro gezeigt. Danke an Caro für die optimale Vorbereitung! Jetzt gilt es, das auch beim Ötztaler auf die Straße zu bringen.

Zielzeit 2018: 8:32.30 Stunden

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Jens Erbeck

Jens Erbeck

Alter: 48

STAPS-Coach: Benjamin Schwan

Ötztaler-Teilnahme: 4. Teilnahme

Statement:

Nach fast 7 Jahren STAPS-Training, mit einer kurzen Pause, wollte ich dieses Jahr wieder voll angreifen. Leider passte es gesundheitlich nicht und mein Training beschäftigt sich nun eher mit dem Basisaufbau. Den Ötztaler kann ich mir jedoch nicht entgehen lassen. So muss STAPS mich dieses Mal nur „unbeschadet“ über die Berge bringen. 2019 dann wieder Vollgas!  Meine Lieblingseinheit von Benjamin ist 60 Minuten im oberen G2 und alle 3 Minuten 10 Sekunden im Spitzenbereich.

Zielzeit 2018: 7:17.41 Stunden bis St.Leonhard

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Eugen Böger

Eugen Böger

Alter: 61

STAPS-Coach: Niklas Lehnen

Ötztaler-Teilnahme: 3. Teilnahme

Statement:

Die Vorbereitung mit Niklas war sehr gut. Fahre schon seit 10 Jahren mit Wattmessung und Trainingsplan (Onlineplattform 2peak), aber seit März mit persönlichem Trainer. Das sind Welten!

Die Einheiten waren immer genau richtig: geqäult ja, aber immer im Rahmen. Habe mich oft über die Kraft in den Beinen gewundert. Schauen wir mal, ob meine Bestzeit von 12 Stunden und 7 Sekunden geknackt werden kann.

Zielzeit 2018: 11:06.40 Stunden

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Günter Kempinger

Günter Kempinger

Alter: 48

STAPS-Coach: Patrick Marseille

Ötztaler-Teilnahme: 3. Teilnahme

Statement:

Das Training bzw. die Vorbereitung auf den Ötzi liefen für mich dieses Jahr richtig gut. Keine krankheitsbedingten Pausen, im Frühjahr ein tolles Trainingslager auf Mallorca, das schöne Wetter, gelungene Vorbereitungswettkämpfe, keine Stürze oder Unfälle und vor allem die professionelle Betreuung durch Patrick Marseille prägen die diesjährige Saison.

Harte Intervalle bereits im Winter machten mir anfangs echt zu schaffen. So harte Intensitäten in der frühen Vorbereitungsphase war ich nicht gewöhnt. Hatte ich so noch nicht praktiziert. Diese „40/20 IE Quälerei“ war für mich eine echte Herausforderung. In der Vergangenheit hatte ich tendenziell viele Kilometer mit eher moderatem Tempo abgespult, und jetzt das…

Gezieltes Fahren ohne Kohlenhydrat-Zufuhr hatten ebenso einen tollen Effekt. Hoch lebe die Fettverbrennung! Die war bei mir ja definitiv ausbaufähig…

Die Schinderei ist auf alle Fälle richtig effektiv! Genial! Hat sich voll gelohnt! Merci Patrick!

Natürlich hat es auch Spaß gemacht. Nicht immer, aber meistens!

Ich plane schon für nächstes Jahr. Kann mir gut vorstellen, dass ich das Know-how von STAPS weiterhin nutzen werde.

Zielzeit 2018: 8:41.36 Stunden

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Mario Selim

Mario Semlin

Alter: 50

STAPS-Coach: Yannick Nodler

Ötztaler-Teilnahme: 3. Teilnahme

Statement:

Mein Ziel (deshalb entschied ich mit für STAPS) war es den Ötzi unter 10 Stunden zu fahren. Zweimal bisher deutlich verfehlt, obwohl ich in vielen Rennen im GCC gute Ergebnisse hatte und sehr leicht bin. Der Fokus im Training lag auf der Verbesserung der Kraftausdauer und Senkung der VLamax, sowie der gezielten Zufuhr von Kohlenhydraten. Elendig viele lange G2-Intervalle ;-). Spaß machte vor allem, dass ich sah, dass man auch im Alte rvon 50 Jahren durch gezieltes Training noch besser werden kann, welches sich unter anderem mit dem 2.Platz AK am Schleizer Dreieck bestätigte. 

Zielzeit 2018: 10:12.48 Stunden

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Markus Wenzel

Markus Wenzel

Alter: 40

STAPS-Coach: Claudia Uhl

Ötztaler-Teilnahme: 1. Teilnahme

Statement:

Die Vorbereitung lief seit Oktober 2017 und es waren schon einige Entbehrungen und viel Schweiß nötig. Die Trainings waren abwechslungsreich, aber auch anspruchsvoll. Der erste Test mit dem Dolomiten Marathon verlief noch durchwachsen, aber mit dem Näherkommen des Ötztalers, wurden auch die Ergebnisse besser. Der letzte Härtetest, der Stoneman mit 290 Kilometern und 4.900 Höhenmetern verlief vielversprechend und ich bin guter Dinge, den Ötzi gut zu absolvieren. Zumal der letzte Leistungstest bei STAPS am 23. August eine sehr positive Richtung aufzeigte. 

Zielzeit 2018: 10:40.22 Stunden

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Mike Schawohl

Mike Schawohl

Alter: 34

STAPS-Coach: Benjamin Schwan

Ötztaler-Teilnahme: 1. Teilnahme

Statement:

Das Training war des öfteren recht hart in den Sommermonaten aufgrund der recht hohen Temperaturen. Nach einigen GCC Rennen dem 312 er und den Dolomiten Marathon kommt mein persönliches Saison Highlight der Ötzi!

Zielzeit 2018: 2:26.35 Stunden bis Kühtai

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Sebastian Kelb

Sebastian Kelb

Alter: 40

STAPS-Coach: Marc Sauer

Ötztaler-Teilnahme: 9. Teilnahme

Statement:

Ich freue mich sehr auf den Ötzi. Die Vorbereitung durch Marc war super. Trondheim-Oslo lief schon perfekt und ich bin sehr gespannt, ob es beim Ötzi auch so super laufen wird. Besonders “schöne” Einheiten in der Vorbereitung waren Bergintervalle am Brocken, mit bis zu sechs Auffahrten.

Zielzeit 2018: 10:31.33 Stunden

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Roland Walz

Roland Walz

Alter: 47

STAPS-Coach: Benjamin Schwan

Ötztaler-Teilnahme: 1. Teilnahme

Statement:

Es ist mein erster Ötztaler und ich dachte eigentlich nicht, dass ich einen Startplatz bekomme. Aber siehe da…läuft! Das Training läuft super und ist auch sehr hart. Habe nur Freitags und Montags trainingsfrei. Macht aber voll Laune. Hatte im August meine 2. Leistungsdiagnostik und schon leichte Verbesserungen. Trainiere seit Mitte März und habe aktuell knapp 6.000 Kilometer in den Beinen. Freue mich riesig auf den Ötztaler und werde Benjamin weiter als Coach für nächstes Jahr einsetzen.

Zielzeit 2018: 2:23.40 Stunden bis Kühtai

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Michael Wachtendonk

Michael Wachtendonk

Alter: 39

STAPS-Coach: Lukas Naegele

Ötztaler-Teilnahme: 1. Teilnahme

Statement:

Die Vorbereitung auf den Ötztaler war sehr unspezifisch, da primär der Ironman Klagenfurt und Barcelona für 2018 auf  dem Programm standen, sowie insbesondere das Schleifen der Laufform. Daher ist der Ötztaler eher eine nette Abwechslung in schöner Umgebung als ein wirkliches Saisonhighlight. Somit war die Berg-Vorbereitung auch nicht allzu quälend, sondern wurde nur ab und zu spezifisch angesprochen. Aber der Rest des Vorbereitungsprogramms seit November 2017 für 2018 würde ich jetzt auch nicht unbedingt als Schonprogramm bezeichnen… Im Endeffekt haben wir das Triathlon-Training nicht für den Ötztaler verändert, von daher wird es spannend sein zu sehen, ob der Spagat Ironman und Ötztaler halbwegs funktioniert. Die Ambitionen sind daher meinerseits defensiv, aber mein Trainer Lukas meint eine Zeit unter 9 Stunden ist allemal drin. Ich werde am Sonntag erleben, ob er Recht hat!

Zielzeit 2018: 9:07.30 Stunden

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Michael Leykum

Michael Leykum

Alter: 52

STAPS-Coach: Caro Schneider

Ötztaler-Teilnahme: 11. Teilnahme

Statement:

Zeit sich seinen Traum zu erfüllen und das Finisher Trikot zu ergattern.

Zielzeit 2018: 9:04.51 Stunden

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Frank Rengers

Frank Rengers

Alter: 55

STAPS-Coach: Patrick Marseille

Ötztaler-Teilnahme: 5. Teilnahme

Statement:

Nach vier Teilnahmen am Ötztaler Radmarathon ohne Trainingsplan wollte ich mal wissen ob in meinem Alter, mit gezieltem Training, noch eine Leistungssteigerung möglich ist. Deshalb habe ich mich für ein Jahr Training mit STAPS-Unterstützung entschieden mit dem Ziel den Ötztaler Radmarathon 2018 unter 10 Stunden zu fahren. Nachdem ich im letzten Jahr meine beste Zeit (11:32 Stunden) gefahren bin, habe ich das Ziel sehr hoch angelegt, aber für meinen Coach Patrick Marseille erstmal kein Problem. Nun war die Devise „raus aus der Komfortzone und rein in die Intervalle“, die für mich erstmal sehr ungewohnt waren. Vor allem im Winter war es manchmal sehr schwer sich dafür zu motivieren. Es hat aber letztendlich sehr viel Spaß gemacht, da die Trainingspläne von Patrick sehr abwechslungsreich waren. Leider brachte der letzte Test im Juli 2018 nicht das Ergebnis was wir uns erwartet hätten (4 Watt/Kg), aber ich gehe trotzdem optimistisch am 2. September an den Start. Denn abgerechnet wird zum Schluss. Mein Motto: „Never give up“!

Zielzeit 2018: 10:41.17 Stunden

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Bilgin Aydin

Bilgin Aydin

Alter: 46

STAPS-Coach: Caro Schneider

Ötztaler-Teilnahme: 5. Teilnahme

Statement:

Durch einen Unfall Anfang Mai (linkes Handgelenk) musste ich meinen Trainingswettkampf Tour de Kärnten absagen und bei bestem Wetter auf der Rolle trainieren. Die fehlende Wettkampfhärte konnte ich teilweise mit Rennen auf der Zwift-Plattform kompensieren. Trainingstechnisch waren die Kohlenhydrat-freien Einheiten am Wochenende eine große Herausforderung, z.B. Freitags Abends die Speicher leeren und Samstag morgen kohlenhydrat-frei starten. Das drückt auf die Stimmung und erfordert eine gewisse Disziplin. 

Zielzeit 2018: 10:04.07 Stunden

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Michael Krämer

Michael Krämer

Alter: 48

STAPS-Coach: Caro Schneider

Ötztaler-Teilnahme: 1. Teilnahme

Statement:

Das Besondere für mich ist, wie gut die Entwicklung mit vermeindlich geringem Aufwand funktioniert. Das Training hat meistens Freude bereitet und ließ sich immer wieder innerhalb meiner Selbstständigkeit einbauen!

Zielzeit 2018: 11:04.33 Stunden

Lukas Naegele als erfahrener Ultraläufer beim Kult-Triathlon im Allgäu

Insider im Triathlon behaupten ja, dass STAPS-Mitarbeiter Lukas in diesem Sommer Ultra-Marathons wie den Großglockner-Ultratrail oder den Eiger-Ultratrail nur gelaufen ist, um sich bestmöglich auf den legendären Kuhsteig beim Allgäu-Triathlon vorzubereiten. Ob es etwas gebracht hat und wie es ihm bei seinem Triathlon-Debüt erging, lest ihr in seinem Bericht:

 

„Wie, du hast noch nie einen Triathlon gemacht?“, die Frage, die ich im Frühjahr als Sportlicher Leiter beim Hannes-Hawaii-Tours-Camp auf Mallorca gefühlte tausend Mal zu hören bekam, nagte an mir! Dass ich schon lange dem Ausdauersport verfallen bin, schon unzählige Marathons, Ultramarathons, Trail-Läufe absolviert hatte…nebensächlich. Ich wollte nicht immer als „der Läufer“ abgestempelt werden, aber der legendäre Dreikampf, bestehend aus Schwimmen, Radfahren und Laufen, stand eben noch nicht auf meiner Haben-Seite. Das musste geändert werden!

Über das großartige Team von Hannes Hawaii Tours war die Verbindung zum Allgäu Triathlon der entscheidende Wegbereiter und noch im Camp wurde die Anmeldung zum KULT-Triathlon fixiert. Es wurde also ernst! Ein bisschen schwimmen, ein bisschen Radfahren – fortan schmückten zwei weitere Disziplinen meinen sonst immer recht gleich aussehenden (Lauf-)trainingsplan. Neben diversen Ultratrails in diesem Sommer, fehlte mir allerdings die letzte Konsequenz im Training und das Fragezeichen hinter der Sinnhaftigkeit meiner Teilnahme wuchs von Tag zu Tag. Die Aufregung gipfelte in den letzten Tagen vor dem Start! Schwimmen, Wechseln, Radfahren, Wechseln… auf was habe ich mich da bloß eingelassen?

Lukas Naegele als erfahrener Ultraläufer beim Kult-Triathlon im Allgäu

Am gestrigen Sonntag gab es dann kein Zurück mehr. Ich zog meinen Neo an, begab mich in die Einschwimm-Zone, versuchte ein paar Züge zu schwimmen und meinen Puls zu beruhigen. Das Wetter war traumhaft, der Alpsee glitzerte in seiner ganzen Schönheit noch völlig ruhig in der Morgensonne. Das sollte sich gleich ändern!

Ein lauter Knall und los ging das wilde Getümmel. Ich schwamm los wie ein Irrer, versuchte meinen Platz in der Masse hunderter hochmotivierter Athleten zu behaupten und meinen Rhythmus zu finden. „Ruhig bleiben“, ging es mir ständig durch den Kopf. Nicht verunsichern lassen, keine Panik kriegen – es funktionierte. Die erste Boje, der Landgang, alles lief nach Plan!

Knapp unter 35 Minuten zeigte die Uhr, als die erste Disziplin geschafft war. Ich rannte in die Wechselzone, hochkonzentriert keinen Fehler zu machen: Neo aus, Startnummernband an, Brille, Helm und ab dafür. Es fühlte sich verdammt gut an!

Lukas Naegele als erfahrener Ultraläufer beim Kult-Triathlon im Allgäu

Zum ersten Mal konnte ich mir ein Lächeln nicht verkneifen. Schnell fand ich meinen Rhythmus auf dem Rad, konnte Platz um Platz gut machen. Die zwei anspruchsvollen Radrunden mit über 1.000 Höhenmetern liefen perfekt. Mein Ernährungsplan ging auf und auch in der zweiten Runde hatte ich noch genügend Dampf in den Beinen um das angeschlagene Tempo durchzudrücken. 2:30 Stunden für die 84km – es passte gut auf dem Rad!

Lukas Naegele als erfahrener Ultraläufer beim Kult-Triathlon im Allgäu

Jetzt nur noch laufen. Als erfahrener Läufer dachte ich: Easy! Falsch gedacht… Socken an, Schuhe an, Gel in die Tasche, Cap auf. Auch der zweite Wechsel lief reibungslos und ich rannte los. Dass sich die Beine nach dem Radfahren absolut miserabel anfühlen können, wusste ich. Dass sie sich aber so miserabel anfühlen können, war für mich auch ein neues, ziemlich unangenehmes Gefühl. Die Pace zeigte 3:45 Minuten pro Kilometer. Eigentlich ein Tempo, dass ich auf jeden Fall durchlaufen können sollte und wollte. Mit der Vorbelastung der beiden ersten Disziplinen ging das aber nicht. Ich spürte wie die Hitze dem Körper zusetzte, wie die müden Beine mit jedem Schritt noch müder wurden, wie die Energie von Kilometer zu Kilometer schwand. Ich beschloss an jeder Verpflegungsstation anzuhalten, mir die Zeit zu nehmen die Speicher aufzufüllen und den Körper zu kühlen. Ein guter Plan. Das „Laufgefühl“ kehrte zurück, die Pace stabilisierte sich. Am legendären Kuhsteig war nochmals Gänsehaut angesagt. Allmählich wich die Anspannung dem Genuss – trotz der Qualen und Schmerzen am ganzen Körper. Ich begann zu realisieren, dass ich meinen ersten Triathlon erfolgreich finishen würde.

Adrenalin, Gänsehaut, Glückseligkeit. Dieses absolut einzigartige Erlebnis war geschafft. Ich werde es wohl nochmals machen – irgendwann. Und ein Platz 15 zum Einstand ist für einen Läufer doch gar nicht so schlecht! 😉

Lukas Ergebnisse beim Allgäu-Triathlon geht es hier: Ergebnisse Mitteldistanz Allgäu-Triathlon

Lukas Naegele als erfahrener Ultraläufer beim Kult-Triathlon im Allgäu

STAPS ist eines der weltweit führenden Institute für Trainingsbetreuung, Leistungsdiagnostik sowie der biomechanischen und aerodynamischen Optimierung von Ausdauersportlern. Dank unser weltweit einzigartigen Methodik betreuen wir an unseren Standorten in Köln, Hamburg und München neben namhaften Profiathleten auch zahlreiche Amateur- und Freizeitsportler (national und international). Wir wollen unser Team weiter stärken und suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen

Marketing-Manager in Teilzeit oder auf freiberuflicher Basis (m/w)

Deine Aufgaben bei uns:

  • Marketing Management
    • Fortlaufende Umsetzung, Evaluierung und Weiterentwicklung von Marketing-Maßnahmen
    • Entwicklung und Umsetzung neuer Maßnahmen zur Optimierung der Zielgruppenansprache
    • Übergeordnete Website-Analyse und -optimierung
  • Content Management
    • Weiterentwicklung und Pflege des Content-Kalenders
    • Selbstständige (redaktionelle) Content-Erstellung
    • Content-Koordination von earned und paid media
    • Verwaltung und Bearbeitung von Bild- und Videomaterial

Dein Profil:

  • Einschlägige Berufserfahrung im (Sport-)Marketing und Content Management
  • Erfahrung in der Arbeit mit Content Management Systemen, Google Analytics sowie Suchmaschinen-Marketing (SEO, SEA)
  • Eigeninitiative, Begeisterungsfähigkeit und Kreativität

Was wir Dir bieten:

  • Eine spannende und abwechslungsreiche Aufgabe mit hohem Kreativpotential und Eigenverantwortung
  • Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice-Möglichkeit sowie flexible Arbeit an unseren Standorten in Deutschland (bevorzugt Köln)
  • Ein junges Team mit flachen Hierarchien

Bist Du bereit für eine neue Herausforderung? Dann schicke Deine Bewerbung bis zum 31. August 2018 ausschließlich via Email an Björn Geesmann: contact@staps-online.com.

Wir freuen uns darauf, Dich kennenzulernen!

Neue Mitarbeiter für STAPS gesucht!

 

Das Münchener Institut sucht Verstärkung im Bereich der Leistungsdiagnostik

Das STAPS Institut hat sich in wenigen Jahren eine führende Stellung in der Trainingsbetreuung, Leistungsdiagnostik und der biomechanischen und aerodynamischen Optimierung von Ausdauersportlern erarbeitet. Unsere Methoden sind weltweit einzigartig und genießen im nationalen und internationalen Freizeit-, Amateur- und Profisport hohe Anerkennung. Im Zuge unserer Expansion suchen wir für das Hamburger Institut:

ab September/ Oktober 2018 einen Sportwissenschaftler (w/m) in Festanstellung (Teilzeit, Perspektive für Vollzeit)

Dabei möchten wir betonen, dass sich nach Möglichkeit für die ausgeschriebene Stelle mittelfristig (maximal 24 Monate) eine Anstellung in Vollzeit anschließt.

Du hast weitreichende Kenntnisse der Leistungsphysiologie, Trainingssteuerung, Biomechanik und Aerodynamik sowie ein erfolgreich abgeschlossenes Studium der Sportwissenschaft (Schwerpunkt Trainingslehre, Leistungsdiagnostik, Leistungssport) oder ein aktuell noch laufendes Master-Studium?

Darüber hinaus verfügst Du über praktisches Wissen und Erfahrung im Bereich Triathlon und/oder Radsport, welches Du wortgewandt vermitteln kannst? Als neue(r) Mitarbeiter(in) bei STAPS führst Du physiologische und biomechanische Diagnostiken durch, berätst Kunden basierend auf den Ergebnissen, erstellst Trainingsprogramme und betreust Sportler(innen) via Email, Telefon und persönlich.

Als Teamplayer bringst Du dabei Deine Erfahrung und Dein Wissen ein, arbeitest dennoch eigenständig und übernimmst Verantwortung. Mit Deinem überdurchschnittlichen Engagement, welches Du teilweise in freier Zeiteinteilung umsetzt, bist Du fester Bestandteil eines jungen Teams bei STAPS. Im täglichen Umgang mit unseren Kunden bist Du kommunikativ und verfügst über ein selbstbewusstes Auftreten.

Hast Du nach dieser Chance gesucht? Dann freuen wir uns auf Deine Bewerbung bis zum 31. August 2018, ausschließlich via Email an Björn Geesmann: contact@staps-online.com

 

Bikefitter und Sportwissenschaftler gesucht als Verstärkung für unser Hamburger Institut