Mit einem Sprinttest über 15 Sekunden ermitteln wir die maximale Laktatbildungsrate (VLamax)

STAPS hat sich in wenigen Jahren eine führende Stellung in der Trainingsbetreuung, Leistungsdiagnostik und Positionsoptimierung von Ausdauersportlern erarbeitet. Mit unseren einzigartigen Methoden arbeiten unsere qualifizierten Sportwissenschaftler täglich mit zahlreichen Sportlern im nationalen und internationalen Freizeit-, Amateur- und Profisport zusammen.

Wir bieten an unseren drei Standorten jeweils ein berufsorientierendes,
3-monatiges Praktikum für angehende Sportwissenschaftler (w/m) im Bereich Triathlon/ Radsport ab Februar 2019 an

Du hast bereits einige fachliche Kenntnisse in der Leistungsphysiologie, Trainingssteuerung, Biomechanik und Aerodynamik gesammelt, möchtest diese praktisch anwenden und dein Wissen ausbauen? Dann haben wir eine passende Option für dich.

Hier findest du die Stellenauschreibungen zu den drei Praktikas:

Stellenausschreibung Praktikum Köln

Stellenausschreibung Praktikum München

Stellenausschreibung Praktikum Hamburg

Hast Du nach dieser Chance gesucht? Wir freuen uns auf deine vollständige Bewerbung bis zum 10. Januar 2019, ausschließlich via Email an Björn Geesmann:
contact@staps-online.com

Neue Mitarbeiter für STAPS gesucht!

Performance Days

Unzählige Kilometer auf der Autobahn, zahlreiche Pedalumdrehungen und ganz viel Schweiß: das war unsere Tour quer durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Unsere Performance Days neigen sich dem Ende zu und es ist Zeit für ein Resümee der Tour. Wir waren diesen Herbst und Winter an mehr Standorten als jemals zuvor und durften mehr Athleten ins Ohr pieksen als bei den vorherigen Tourterminen. Welche durchschnittlichen Werte von den Athleten erzielt wurden und was unsere Mitarbeiter während der Tour geleistet haben, haben wir für euch ganz klassisch in einem Auswertebogen zusammengefasst:

Wir möchten uns bei allen Athleten und vor allem auch den Partnern bedanken, die unsere diesjährigen Performance Days ermöglicht haben!

Im September haben wir den Schritt gewagt und dir unsere neue Trainingsplattform today’s plan vorgestellt. Seit der Einführung darfst du das Tool auf Herz und Nieren testen und die Premium-Version nutzen. Wir haben viel Rückmeldung von unseren Athleten erhalten und arbeiten jeden Tag daran die Plattform für dich noch besser zu gestalten. Nach der Testphase wird die Nutzung der Premium-Version von today’s plan ab dem Jahreswechsel für alle WHITE- und RED-Kunden kostenpflichtig (10 Euro im Monat). Die Basic-Variante erhältst du weiterhin kostenlos mit deiner Trainingsbetreuung. Für eine flexible Nutzung hat das Premium-Paket eine Kündigungsfrist von 4 Wochen.

Worin sich die Premium- von der Basic-Variante unterscheidet, haben wir für dich zusammengefasst.

 

Dashboard

Das Dashboard ist der Ort, an dem alle deine Trainingsdaten zusammenfließen und deine aktuelle Form und deine Leistungsentwicklung in Form von übersichtlichen Graphen und Diagrammen dargestellt werden. Hier trumpft die Premium-Version mit einer riesigen Auswahl an Schaubildern und Analysetools auf. Somit kannst du deine Leistungsentwicklung jederzeit verfolgen und beispielsweise auch Vergleiche mit deiner Form aus der Vergangenheit anstellen.

In der Basisvariante wird dir ein abgespecktes Dashboard zur Verfügung gestellt. Dazu gehört eine Listenansicht der kürzlich absolvierten sowie der bevorstehenden Trainingseinheiten. Ergänzt wird das Dashboard durch ein Balkendiagramm über den Trainingsumfang und einer Gegenüberstellung der geplanten und durchgeführten Einheiten.

Premium-Version: Anzeige und Analyse der Spitzenleistungen über bestimmte Zeitdauern

Analysemöglichkeiten der Trainingseinheiten

Die Premium-Version geht bei der Anzeige der Trainingseinheit einen deutlichen Schritt weiter als die Basic-Variante und liefert dir unter anderem Informationen zu deinen Spitzenwerten, deinen Leistungs- und Herzfrequenzbereichen und gibt dir eine ausführliche Analyse der absolvierten Einheit. Darüber hinaus kannst du deine Intervalle einzeln analysieren und mit den geplanten Werten vergleichen. Kurze Videos von today’s plan liefern dir zusätzliche Informationen zu deinen geplanten Einheiten. Die Anzeige der Belastung fügt deine absolvierten Einheiten in deine Leistungskurve ein und vermittelt dir einen schnellen Überblick über deinen aktuellen Fitness- und Ermüdungszustand.

Die Basic-Version beschränkt sich auf die Grundinformationen deiner Trainingseinheit. Dazu gehören beispielsweise die Zusammenfassung der Daten mit Durchschnitts- und Maximalwerten und die Beschreibung der geplanten Einheit.

Premium-Version: Anzeige der Belastung einer absolvierten Einheit

Saisonplaner

Der Saisonplaner steht ausschließlich den Premium-Nutzern zur Verfügung. Dieser befindet sich unterhalb des Kalenders und ermöglicht dir den Einblick in die von deinem Coach geplante Periodisierung des Trainings. Damit kannst du ganz einfach nachvollziehen, welcher Zweck und welches Ziel gerade hinter deinem Training steht und ermöglicht dir den Fokus auf deine gesteckten Wettkämpfe. Mithilfe der Kennzahlen ATL, CTL, TScore und TSB kannst du deinen aktuellen Leistungszustand analysieren und die Entwicklung in den nächsten Wochen erkennen. Zudem behältst du den Überblick über deine geplanten Veranstaltungen und siehst auf einen Blick wie sich deine Leistungskurve bis dahin entwickeln kann.

Premium-Version: Saisonplaner

Today’s plan-App

Die today’s plan App ist die To-Go Version der Desktopseite und steht nur den Premium-Nutzern zur Verfügung. Sie ermöglicht dir überall und jederzeit auf deine Trainingspläne und absolvierten Einheiten zuzugreifen und bietet dir eine vereinfachte Möglichkeit der Eingabe deiner subjektiven Tagesdaten. Zudem verfügt die App über eine Konnektivität zu Garmin Connect, Strava, Zwift und weiteren Trainingstools. Über die Kommunikationsfunktion kannst du darüber hinaus schnell und einfach Kontakt zu deinem Trainer aufnehmen.

Mit der App von today's plan kommt der Trainingsplan für Radfahrer und Triathleten direkt aufs Smartphone

STAPS Community (in Planung):

Ein weiteres Feature, welches die Premium-Version beinhaltet, ist der exklusive Zugang zur STAPS Community. Wir planen zukünftig einen eigenen Raum für die Premium-Abonnenten aufzubauen, in dem man seine eigenen Leistungsdaten mit denen der Community vergleichen kann. Zudem bietet das Feature die Möglichkeit sich mit den anderen Mitgliedern untereinander auszutauschen und sich gegenseitig zu motivieren.

Bei der Einrichtung von today’s plan hilft dir natürlich auch dein Coach! Wenn wir dich mit den Vorteilen der Premium-Version überzeugen konnten, melde dich einfach bei deinem Trainer, der dein Abonnement ändern kann und dir auch für offene Fragen zur Seite steht.

Petermann_Beitragsbild2

Die STAPS Performance Days sind in vollem Gange und zahlreiche Athleten wurden bereits von uns getestet und haben die ersten Einheiten aus ihren Trainingsplänen absolviert. Eine davon ist Ira Petermann, die Mitte Oktober zum Startschuss unserer Tour in Hamburg zur Leistungsdiagnostik war und seitdem von Yannick im Zuge der 4-wöchigen Trainingsbetreuung begleitet wird. Die ambitionierte Triathletin muss als berufstätige Mutter einiges unter einen Hut bringen und sich täglich im Zeitmanagement üben. Wie ein individuell gestalteter Trainingsplan sich an ihre Gegebenheiten anpasst und wie sie die ersten Wochen nach der Leistungsdiagnostik erlebt hat, haben wir für euch bei Ira nachgefragt.

Hallo Ira, wir freuen uns, dass du bei uns warst und hoffen dir hat die Leistungsdiagnostik gefallen!

Warum hast du dich für einen Leistungstest entschieden?

Ich wollte gerne mehr über meine Trainingsbereiche wissen. Da mein Puls immer sehr hoch ist, wusste ich nicht wo bei mir der GA1 oder GA2 Bereich liegt. Gezieltes Training war somit schwierig.

Wie hat dir die Leistungsdiagnostik gefallen und würdest du nochmals zu uns kommen?

Sehr gut! Ich hätte gedacht, dass die Belastungstests länger wären und war überrascht welche Schlüsse man aus zwei doch kurzen Tests ziehen kann. Und ja, ich würde nochmals vorbeikommen.

Warst du mit den Ergebnissen zufrieden?

Es ging ja nicht um zufrieden oder nicht. Ich wollte einfach wissen wo ich stehe. Aber natürlich hört jede Frau gern, dass der Körperfettanteil im sehr guten Bereich liegt.😊

Wie erging es dir in den ersten Wochen mit dem neuen Trainingsplan?

Da ich noch nie von einem Trainer betreut wurde war es zunächst einmal ungewohnt, aber ich finde, dass man sich schnell daran gewöhnt. Erst fühlt man sich fremdgesteuert und hat das Gefühl, dass man jetzt noch zusätzliche Verpflichtungen auf gebürgt bekommt, aber dann macht man einfach was da im Plan steht. Wird schon richtig sein. Man muss sich nicht großartig Gedanken machen.

Was war die größte Herausforderung bei der Umsetzung?

Wenn zum Beispiel eine 3 Stunden Radfahrt im Programm steht, es aber draußen Hunde und Katzen regnet und man das dann auf die Rolle verlegen muss. Zeitlich konnte man die Einheiten ja auch gut mal einen Tag vor oder nach hinten schieben.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Das Gefühl, dass der Trainer auch tatsächlich jede gemachte Einheit anguckt und bewertet. Und natürlich jederzeit auch für Fragen zur Verfügung steht.

Danke Ira für das kurze Interview! Wir wünschen dir weiterhin viel Spaß bei der Umsetzung deines Trainingsplans.

Petermann_2

Yannick hat zusammen mit Ira die Leistungsdiagnostik Grandfondo Red durchgeführt und versorgt sie seitdem mit einem Trainingsplan. Er sieht Iras größte Stärke in ihrer guten Laktatbildungsrate, die derzeit bei 0,51 mmol/L/s liegt. Bis zu ihrem Saisonziel, dem Vierlanden Mitteldistanz Triathlon im Juni, gilt es trotzdem diesen Wert zu optimieren. Um dies anzugehen plant Yannick spezifische VLamax Trainings ein, die mit vorentleerten Kohlenhydratspeichern absolviert werden müssen. Die Einheit kann dann beispielsweise so aussehen:

  • Aufwärmen
  • 3x10min im G2-Bereich bei einer Trittfrequenz von 70 U/min
  • Intervallpause von 5min im G1-Bereich
  • Nach der Einheit sollte darauf geachtet werden, dass die Speicher wieder mit Kohlenhydraten aufgefüllt werden.

Die größte Baustelle sieht Yannick beim VO2max Wert, weshalb er den Fokus des Plans auf diesen Parameter gerichtet hat. Ein Auszug aus Iras Trainingsplan zeigt ein Beispiel für eine Trainingseinheit zur Verbesserung der maximalen Sauerstoffaufnahme:

  • Mindestens 15min Aufwärmen
  • 5x1min im oberen G1-Bereich bei einer Trittfrequenz von 110 oder höher im Wechsel mit 1min im G1-Bereich bei normaler Trittfrequenz
  • 10min im G1-Bereich
  • 4x3min im unteren SB-Bereich im Wechsel mit 4min im G1-Bereich
  • Ausfahren

Nach dem 4-wöchigen Trainingsplan, der im Rahmen der Performance Days gebucht wurde, würde sich der Fokus auch noch auf weitere Stellschrauben richten. Im Hinblick auf Iras Saisonziele liegt bei der Wettkampfernährung sehr großes Potenzial, an dem gearbeitet werden könnte. Zudem verspricht das Erlernen des richtigen Pacings beim Triathlon weitere Verbesserungsmöglichkeiten.

Du hast auch Lust auf einen individuellen Trainingsplan oder möchtest dich testen, um zu sehen wo deine Leistungsbereiche liegen? Wir sind noch bis Mitte Dezember on Tour und machen auch bei dir um die Ecke Halt. Alle Standorte und die freien Termine findest du hier.

Weekly Athlete Julian Erhardt_beitragsbild

Always remember – pain is temporary! So das Motto von Julian Erhardt, einer unserer Sportler, den wir seit diesem Winter begleiten dürfen. Julian ist nach eigener Aussage Vollbluttriathlet und geht dem Multisport bereits seit einigen Jahren nach. Inspiriert von seinem Vater, der selbst leidenschaftlicher Triathlet ist, hat er sich im Alter von 16 Jahren für den Triathlon als Leistungssport entschieden. Durch kontinuierliches und sinnvoll aufgebautes Training schaffte er es 2009 in den D-Kader des Bayerischen Triathlon-Verbands aufgenommen zu werden. Es folgten landes- und bundesweite Erfolge, wodurch er schließlich nach dem Abitur die Chance bekam am Olympiastützpunkt Saarbrücken zu trainieren. Dort begann Julian zudem sein Studium der Sportwissenschaften. In den drei Jahren am Stützpunkt konnte sich Julian stetig weiter entwickeln und sich dadurch einen Platz im Erdinger Alkoholfrei Perspektivteam sichern. Bereits bei seiner dritten Mitteldistanz schaffte er beim gut besetzten Chiemsee Triathlon den Sprung aufs Podium und bestätigte seine Form mit der schnellsten Laufzeit des Tages.

Nach erfolgreichem Abschluss seines Bachelorstudiums ging es für den gebürtigen Bayer wieder zurück nach Übersee. Die Gegend rund um den Chiemsee inspiriert Julian jeden Tag aufs Neue und motiviert ihn bei seinem täglichen Training.

Letzte Woche durften wir Julian persönlich kennenlernen, denn er war bei uns im Münchner Institut zur Leistungsdiagnostik. Claudia führte mit ihm die umfassende Triathlon RED Diagnostik durch, bei dem sowohl die Rad- als auch die Laufleistung getestet und für jede Sportart ein physiologisches Profil erstellt wird. Während der Diagnostik zeigte sich, dass Julian beim Laufen bereits eine gute VO2max bei gleichzeitig niedriger VLamax mitbringt, was gute Voraussetzungen für seine  geplanten Wettkämpfe sind. Jedoch kann er seine Leistungsfähigkeit derzeit nicht voll ausschöpfen, da er noch deutliche Einbußen in der Laufökonomie hat und somit einiges an Potential verschenkt. Seine Trainerin Claudia möchte daher in den kommenden Wochen den Fokus auf die Übertragung seiner Leistungsfähigkeit auf die Straße legen. Das Ziel ist dabei durch eine Kombination von Technik- und Intervalltraining Fortschritte zu machen. Die geplanten Einheiten sehen dann beispielsweise Bergaufläufe oder Sprungkrafttraining zur Verbesserung der Technik oder kurze, hoch-intensive Intervalle vor.

Weekly Athlete Julian Erhardt

Interessante Resultate brachte zudem die Diagnostik auf dem Rad. Dabei zeigte sich, dass Julian sowohl in der maximalen Sauerstoffaufnahmen (VO2max) als auch in der maximalen Laktatbildungsrate (VLamax) noch Verbesserungspotentiale bietet. Claudia plant für die kommenden Wochen möglichst effiziente Reize im Training zu setzen, um damit seine Performance weiter zu verbessern. Empfohlen werden beispielsweise kohlenhydratfreie Einheiten, die sich vorwiegend im Grundlagenbereich abspielen und unter anderem auch K3-Intervalle (Kraftausdauer-Intervalle, leicht unterhalb der anaerobe Schwelle mit niedriger Tretfrequenz) beinhalten, um die VLamax zu senken. Zu Optimierung der VO2max plant Claudia zunächst längere Intervalle im Entiwicklungsbereich ein, um schließlich auf kürzere und höher-intensive Intervalle umzusteigen.

Abgerundet wurde die Leistungsdiagnostik mit der Analyse seiner Ernährung sowie Verpflegung während des Wettkampfes, bei der weitere Stellschrauben entdeckt wurden. Claudia war insgesamt zufrieden mit dem Verlauf der Diagnostik und bestätigte dies nach dem Test:

„Julian bringt schon eine sehr gute Basis mit. Allerdings schafft er es gerade noch nicht optimal seine gute Form von der Olympischen Distanz auf die Mitteldistanz zu bringen. Dies werden wir in den nächsten Wochen angehen. Ich bin schon sehr gespannt auf seine Ergebnisse bei der nächsten Leistungsdiagnostik!“

Auch Julian war mit seinem ersten Besuch in unserem Institut zufrieden und seine Erwartungen wurden mehr als erfüllt.

„Die einzelnen Tests waren natürlich sehr fordernd, wie es selbstverständlich auch gewünscht ist. Dadurch, dass die Belastungsstufen jedoch meist recht kurz gewählt wurden, bzw. auch zwei Rampentests zum Einsatz kamen, sind auch die vier Tests in kurzer Zeit hintereinander allesamt gut zu bewältigen und liefern aussagekräftige Daten.”

Darüber hinaus war er begeistert von der guten Betreuung während der Tests und der sehr ausführlichen Besprechung im Anschluss.

„Mit einer professionellen Hingabe für die Thematik hat sich Claudia für meine Analyse Zeit genommen und meine zahlreichen Fragen für die Umsetzung der Ergebnisse im Training stets verständlich und praxisnah beantwortet. So konnten wir gemeinsam wichtige Baustellen für die nächsten Wochen und Monate im Training erkennen und nun ist es an mir an den Schwächen mit den genauen Daten aus der Diagnostik zu arbeiten.“

Zenith Gesundheitszentraum_Fitnessraum

Wir freuen uns, dass wir mit dem Zenith Gesundheitszentrum einen neuen Partner gefunden haben, dem Qualität und persönliche Betreuung genauso wichtig ist wie uns. Das Zentrum verbindet Physiotherapie und Training unter einem Dach. Sowohl Amateur- als auch Spitzensportler vertrauen auf die Kompetenz des Teams vor Ort, wenn es um Sportphysiotherapie und regenerative Maßnahmen geht. Neben Faszientherapie und -training bietet das Gesundheitszentrum auch Beratung zur gesunden Ernährung und Supplementierung an.

Gesundheitszentrum Zenith_Fitnessraum

Um Rücken- und Gelenkproblemen vorzubeugen und zu behandeln, setzt das Zenith Gesundheitszentrum auf das five-Konzept, das durch innovative Therapieformen leichte bis starke Schmerzen lindern kann. Neu hinzugekommen ist ein hauseigenes Restaurant, in dem ausschließlich mit regionalen, saisonalen und täglich frischen Lebensmitteln gekocht wird. Perfekt, um es sich nach unserer Leistungsdiagnostik vor Ort noch gutgehen zu lassen und die Speicher wieder aufzufüllen.

Zenith Gesundheitszentrum_Kochwerk

Für die diesjährigen Performance Days sind leider bereits alle Termine ausgebucht, aber wir sind uns sicher, dass wir im nächsten Jahr wiederkommen werden!
Weitere Infos rund um die Performance Days und freie Termine an anderen Standorten findest du hier: Performance Days.

Mit einem Sprinttest über 15 Sekunden ermitteln wir die maximale Laktatbildungsrate (VLamax)

Kennst du schon deine VLamax? Zu unserem heutigen Performance (Mon)Day erklären wir dir diesen physiologischen Parameter, der neben der maximalen Sauerstoffaufnahme (VO2max) zu den wichtigsten Kenngrößen der Ausdauerleistungsfähigkeit gehört. Die VLamax ist dabei seit über 10 Jahren fester Bestandteil unserer STAPS-Diagnostiken und für unsere Trainer ein essentieller Parameter, den wir im Training mit dir verändern wollen, um deine Leistungsfähigkeit, deinen Fettstoffwechsel und deiner Erholungsfähigkeit zu verbessern.

VO2max ist bekannt, die VLamax auch?

VO2max – ein Begriff, der in den vergangenen Monaten immer häufiger im Ausdauersport auftaucht. War er vor Jahren nur „Eingeweihten“ wie Sportwissenschaftlern und Trainern ein Begriff, so schmeißen jetzt auch schon sportlich ambitionierte Hobbyrennradfahrer mit dieser Definition um sich. Kein Wunder, findet sich ihre Erwähnung immer häufiger in Artikeln über Profiradsportler. Doch was bedeutet VO2max und warum ist sie von so großer Bedeutung? Die VO2max steht für die maximale Sauerstoffaufnahme und gilt als ein wichtiges Kriterium der Ausdauerleistungsfähigkeit.

Anders verhält es sich allerdings mit der VLamax – einem Parameter der noch unbekannter, keineswegs aber unwichtiger, ist. Beiden gleich ist sowohl ein “V”, dies bezeichnet eine Flussrate, als auch ein „kleines“ max, das den maximalen Zustand der Flussrate beschreibt. Der einzige, wenn auch große Unterschied der beiden Parameter liegt also im transportierten “Stoff”: Beim einen ist es der Sauerstoff (O2), bei dem anderen das Laktat (La).

Ergo: VLamax steht für die maximale Laktatbildungsrate und gibt einen Einblick in den anaeroben Stoffwechsel des Sportlers. Vereinfacht erklärt werden im anaeroben Stoffwechsel Kohlenhydrate ohne Zuhilfenahme von Sauerstoff in Laktat umgewandelt. Dadurch spielt die Laktatbildungsrate nicht nur eine entscheidende Rolle bei der Übersäuerung des Sportlers nach höchst-intensiven Belastungen, sondern auch generell bei der Verstoffwechselung von Kohlenhydraten bei klassischen Ausdauerbelastungen.

Das physiologische Profil, welches bei einer Leistungsdiagnostik erstellt wird

Der Gegenspieler der aeroben Leistungsfähigkeit

Warum? Weil das Eine das Andere bedingt! Die VLamax ist der “Gegenspieler” des aeroben Stoffwechsels (VO2max). Zwar nimmt die maximale Laktatbildungsrate positiven Einfluss auf kurzzeitig-intensive Belastungen wie Sprints oder Attacken, bringt aber unter anderem aufgrund des Kohlenhydratverbrauchs ebenso Einschränkungen für die Dauerleistungsfähigkeit des Athleten mit sich. Hinzu kommt, dass nicht nur die Dauerleistungsfähigkeit, sondern auch der Fettstoffwechsel, ebenso wie die Erholungsfähigkeit von der Laktatbildungsrate beeinflusst werden.

Vergleichbar mit der VO2max können mit höherer VLamax auch höhere Leistungen erbracht werden. Dies gilt allerdings nur für kurzzeitige, hochintensive Belastungen wie Sprints oder Attacken. Überschreiten diese Intensitäten eine kurze Zeitdauer von mehreren Sekunden oder wenigen Minuten, führt die übermäßige Produktion von Laktat schnell zu einer Veränderung des pH-Werts im Blut – und damit zu einer Übersäuerung der Muskulatur und einem Leistungsabfall.

Allerdings hat die VLamax wie schon oben beschrieben großen Einfluss auf die „klassische“ Ausdauerleistungsfähigkeit. Sie beeinflusst die Laktatproduktion und -anhäufung, die Erholungsfähigkeit und die Fähigkeit, Fette zu verstoffwechseln. Für eine hohe Dauerleistungsfähigkeit oder anaerobe Schwelle wäre daher eine sehr geringe VLamax sinnvoll. Siehe hierzu auch die Animation, die verdeutlicht, wie eine geringe VLamax (0,3 mmol/l/s) die Kohlenhydrate geradezu schont und vermehrt Fette zur Energiegewinnung heranzieht.Science with STAPS | Die VLamax - maximale Laktatbildungsrate

Denn: Je geringer der Wert, desto niedriger die Aktivität des anaeroben Stoffwechsels. Zur Orientierung: Vermutlich über 95% aller Ausdauersportler liegen im Bereich von 0,3 mmol/l/s (Produktion von Millimol Laktat pro Liter Blut pro Sekunde) bis 0,9 mmol/l/s.

Triathlon: je niedriger, desto besser. Radsport: abhängig von der Rennbelastung

Im Triathlon lässt sich die optimale Ausrichtung des anaeroben Stoffwechsel vorsichtig pauschalisieren: Je geringer die maximale Laktatbildungsrate, desto besser. Selbst auf eine Sprintdistanz ist die Belastung über einen Zeitraum von ca. 20 bis 40 Minuten (je nach Einzeldisziplin) hoch. Umso deutlicher ist es auf der Langdistanz: Eine geringe Laktatproduktion spart durch den ausgeprägten Fettstoffwechsel Kohlenhydrate und erlaubt das Fahren submaximaler Leistungen.

Weniger deutlich ist die Ausrichtung der VLamax im Radsport: Für längere Belastungen ohne Leistungsspitzen (Radmarathons, Einzelzeitfahren, Kletterpartien etc.) sind extrem tiefe Werte (<0,35 mmol/l/s) erstrebenswert. Sind allerdings – wie bei Kriterien, Straßenrennen o. ä. – phasenweise hoch-intensive Belastungen nötig, empfiehlt sich eine Laktatbildungsrate von 0,40 bis 0,50 mmol/l/s. Reine Straßensprinter oder Bahnfahrer liegen bei der VLamax zumeist darüber, da diese Form der Energiebereitstellung bei maximalen Belastungen von hoher Bedeutung ist. Daher lässt sich für den Radsport keine ideale Laktatbildungsrate angeben, da diese von den Anforderungen des Wettkampfs abhängig ist.

Entscheidend ist – sowohl im Radsport als auch im Triathlon –, dass der maximalen Laktatbildungsrate eine gleichfalls entscheidende Rolle bei der Ermittlung der Ausdauerleistungsfähigkeit zukommt. Die Laktatbildungsrate ist erfolgsbestimmend und muss individuell bestimmt werden, um die Hintergründe der Physiologie des Sportlers zu erfahren und diese im Trainingsprozess einbeziehen zu können!

Die STAPS Performance Days - Leistungsdiagnostiken in deiner Nähe

STAPS Performance Days – Bestimme deine VLamax vor deiner Haustür!

Unsere Leistungsdiagnostiken bieten wir an unseren drei Standorten in Köln, Hamburg und München, während unserer Performance Days aber auch vor deiner Haustür an. Dazu “touren” wir quer durch Deutschland und sind auch in der Schweiz und in Österreich anzutreffen. Deine VLamax wie auch deine VO2max, deine anaerobe Schwelle und deinen Fettstoffwechsel kannst du dort bestimmen lassen und dir sogar von unseren STAPS-Trainer eine 4-wöchige Trainingsplanung erstellen lassen. Diese zielt natürlich auf deine individuellen, physiologischen Baustellen ab und veranschaulicht dir zudem, welche Trainingsinhalte zur Senkung deiner Laktatbildungsrate erfolgsversprechend sind.

Alle Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung findest du hier: STAPS Performance Days – Winter 2018

Am 22. September konnte Daniela Sämmler den dritten Ironman-Sieg ihrer Karriere feiern. Beim Ironman Emilia Romagna in Italien stoppte die Uhr bei 9:05:49 Stunden, womit sie gleichzeitig einen neuen Streckenrekord aufstellte. Nur 10 min später kam ein weiterer STAPS-Sportler ins Ziel: Alessandro Scarpello. Er konnte damit den 5. Platz in seiner Altersgruppe belegen und verpasste mit seiner Zeit nur ganz knapp den Hawaii-Slot. Während sich Profi-Sportler wie Daniela akribisch auf ihre Wettkämpfe vorbereiten können, muss Alessandro seine Trainings strukturiert neben der Arbeit und der Familie absolvieren und einplanen. Wir wollen euch nun zeigen wo genau die Unterschiede in der Trainings- und Wettkampfplanung der beiden STAPS-Sportler liegen und wie sie gemeinsam mit STAPS ihre anvisierten Ziele erreichen.

Der Agegrouper: Alessandro Scarpello

Alessandro hat bereits 6 Jahre Wettkampferfahrung und wird seit November 2017 von STAPS betreut. Er arbeitet als Wirtschaftspsychologe in Vollzeit und unternimmt auch gerne neben der Arbeit und dem Training etwas mit Freunden und seiner Familie.

Trainingsgestaltung

In der Vorbereitungsperiode liegt Alessandros durchschnittliche Trainingszeit bei 10 bis 11 Stunden pro Woche. Die Einheiten absolviert er entweder vor der Arbeit ab 5 Uhr oder danach ab 18 Uhr. Regelmäßige, lange Grundlageneinheiten bleiben neben einem Vollzeitjob und der Familie meist auf der Strecke, weshalb Alessandro und seine Trainerin Caro kreativ werden müssen: die Feiertage werden gezielt für längere Einheiten oder Rad-Blöcke genutzt und auch ein Urlaub mit der Freundin auf Mallorca kann schnell in ein „Mini-Trainingslager“ umgemünzt werden. Im Sinne des Soziallebens vor allem mit Freiwasser-Einheiten im Meer oder kürzeren Läufen, ohne dabei übermäßig lange Radeinheiten einzubauen. In seinem Haupttrainingslager auf Lanzarote im März konnte Alessandro sich voll und ganz auf seine Wettkampfvorbereitung konzentrieren und kam auf bis zu 30 Stunden Training in einer Woche. Allerdings müssen solche intensiven Blöcke auch verkraftet werden, sodass Alessandro seine „Hausaufgaben“ vorab in der Heimat erledigt hatte, um den Umfang auf Lanzarote richtig nutzen und umsetzen zu können. Neben dem Schwimmen, Radfahren und Laufen gehört auch Yoga oder das Fitnessstudio zu einer gewöhnlichen Trainingswoche, um an seiner allgemeinen Athletik und der Stabilisation des Körpers zu arbeiten.

Sportliche Entwicklung

Seit November 2017 dürfen wir Alessandro bei seiner Leidenschaft unterstützen und konnten gemeinsam tolle Ergebnisse erzielen. So konnte er seine Physiologie seit letztem Jahr immens verbessern und sein Körpergewicht um 7kg sowie seinen Körperfettanteil um 4 Prozentpunkte senken. Über eine Grundumsatzmessung haben wir zu Beginn der Betreuung seinen Kalorienbedarf ermittelt. Seit dem Frühjahr 2018 hat Alessandro unter Aufsicht von Caro die Methode des intermittierenden Fastens angewandt und die Ergebnisse waren sehr zufriedenstellend. Das Gewicht ging stetig nach unten, ohne jedoch das Training oder die Leistung negativ zu beeinträchtigen. Darüber hinaus wurde das Training an die neue Ernährung angepasst und beispielsweise morgens die Fettstoffwechseleinheiten absolviert und abends die intensiveren Einheiten, nachdem die Speicher wieder mit Kohlenhydraten aufgefüllt waren.

Bei seinen Leistungsdaten auf dem Rad sticht vor allem die Steigerung der VO2max hervor, die er in nur 8 Monaten um 10% anheben konnte. Die Gewichtsabnahme hatte indes einen großen Einfluss auf die relative anaerobe Schwelle, die er um fast 20% steigern konnte und somit im September bereit für einen Ritt auf den italienischen 180 Kilometern war. Zudem konnte er seine anaerobe Schwelle beim Laufen um 8% gegenüber dem Vorjahr verbessern – dies bedeutet eine Verbesserung von knapp 5 Minuten (von 40 auf 35 Minuten) auf 10 Kilometern.

alessandro_ironman-italien

Wettkämpfe

Auf dem Weg zu seinem Highlight des Jahres, dem Ironman in Italien, haben wir zwei B-Wettkämpfe als Zwischenziele eingeplant. Die erste Überprüfung der Rennform fand am 3. Juni beim Mitteldistanz-Wettkampf im Kraichgau statt, wo Alessandro eine Gesamtzeit von 4:48:49 Uhr erzielte. Damit war er insgesamt zufrieden, jedoch war nach dem Wettkampf und der Analyse von Caro klar, dass der Fokus für die weiteren Einheiten auf der Verbesserung der Radleistung liegen sollte. Unmittelbar vor dem Ironman in Italien hat schließlich die Mitteldistanz in Hückeswagen am 11. August für einen Motivationsschub gesorgt. Sowohl beim Laufen als auch beim Schwimmen konnte Alessandro seine geplante Zeit übertreffen und daraus Vertrauen für die Langdistanz schöpfen.

Am 22. September stand schließlich der Höhepunkt für die Saison 2018 auf dem Plan: der Ironman Emilia Romagna. Der Tag lief perfekt für Alessandro und er konnte in allen drei Disziplinen seine anvisierte Zeit halten oder sogar unterbieten. Vor allem bei seiner „schwächsten“ Disziplin, dem Radfahren, konnte er seine und Caros Erwartungen mit einer Splitzeit von 4 Stunden und 53 Minuten übertreffen und legte so den Grundstein für einen erfolgreichen Renntag. Dass er sich mit seiner Endzeit von 09:15:43 Stunden und dem 5. Platz in seiner Altersklasse bereits sehr nah am Hawaii-Slot befand, krönte den Wettkampf in Italien und lässt auf nächstes Jahr hoffen.

Alessandros Statement zum Ironman-Wettkampf in Italien:

„Am Ende war ich nach für mich unglaublichen 9:15:43 im Ziel. Emotionen überwältigten mich einfach nur noch. Ich kann auch jetzt noch nicht beschreiben, wie ich darüber fühle. Die Qualifikation für Hawaii habe ich letztendlich um 5 Minuten verpasst. Bei der Slotvergabe war es mir im ersten Moment egal. Die Tage danach war ich doch ein wenig enttäuscht. Heute, ein paar Tage später, kann ich sagen, dass ich mehr als stolz bin. Die Zeit kann mir niemand nehmen, genau so wenig wie Platz 5 in der Altersklasse und Platz 47 Overall. Bis zu diesem Rennen dachte ich, dass Hawaii so gut unmöglich wäre. Jetzt weiß ich, dass Caro und ich das gemeinsam schaffen können und Hawaii weiterhin ein Traum ist, den wir realisieren können.“

 

Die Profi-Triathletin: Daniela Sämmler

Der Ironman Italien hatte für Daniela genau ein Ziel: die frühzeitige Qualifikation für den Ironman auf Hawaii in 2019. Durch das veränderte Qualifikationssystem für Profis in der neuen Saison zählen keine Punkte mehr, sondern ausschließlich Platzierungen, sodass mit dem Sieg der einzige Hawaii-Slot für die Frauen vergeben wurde.

Das Ziel war also klar: Nach einer hervorragenden Saison mit dem Sensationssieg bei der Challenge Roth, sollte in Italien das Ticket zur Weltmeisterschaft in Kailua-Kona gebucht werden.

Trainingsgestaltung

Die Saison von Daniela lässt sich eigentlich ganz grob in zwei Phasen einteilen: Bis zu den ersten Wettkämpfen im Mai und dann der Übergangsphase bis zum Saison-Highlight in Roth stand das tägliche Training im Fokus. Die groben Ziele: Die Manifestierung Dannis sehr guter Radleistung und die Verbesserung ihrer Laufform auf dem Weg zu einem 3-Stunden-Marathon.

Die zweite Phase der Saison kann schon fast nicht mehr unter die Kategorie Training fallen, da Daniela von Anfang Juli (Challenge Roth) bis zum Ironman Italien (22. September) auch noch am Ironman in Hamburg (29. Juli) teilnahm und sich damit eigentlich immer auf das nächste, anstehende Langdistanz-Rennen vorbereitete.

In diesen Phasen geht es für einen Profi weniger um den Ausbau physiologischer Baustellen, als vielmehr um die passende Erholung, Aktivierung und Detailoptimierung im Hinblick auf das nächste Rennen.

Wettkämpfe

Nach dem sensationellen Rennen in Roth und dem ernüchternden Ergebnis in Hamburg war es wichtig, den Fokus wieder vollständig auf Sieg zu stellen und die Konzentration bestmöglich hoch zu halten. Dabei sind auch für einen Vollprofi drei Langdistanz-Teilnahmen in einem Jahr – gerade auch innerhalb von drei Monaten – zu viel. Die frühe Qualifikation und die Planungssicherheit für 2019 waren aber Motivation genug, das Rennen um den Hawaii-Slot anzugehen.

Anders als bei Agegroupern sind End- oder Splitzeiten erstmal zweitrangig, der Blick auf die Konkurrenz ist deutlich entscheidender. So gestaltet sich eine Rennplanung zwar auch grob anhand von Leistungswerten auf dem Rad oder Minuten pro Kilometer beim Laufen, allerdings muss der Profi im Rennen deutlich häufiger agieren oder reagieren.

Nach einem suboptimalen Schwimmen konnte Daniela dann ihre Radstärke ausspielen, musste dafür aber auch einiges investieren. Das Ziel für den Radsplit war ein etwa 10-minütiger Vorsprung beim Wechsel auf die Laufstrecke, um den Marathon möglichst kontrolliert angehen zu können. Das gelang Daniela sehr gut und sie konnte den Vorsprung bis Kilometer 30 sogar auf phasenweise 17 Minuten auf die Verfolgerinnen ausbauen. Am Ende stand ein verdienter Sieg zu Buche, der aber viel härter erarbeitet war als es die Abstände vermuten lassen.

Daniela zum Rennen:

„Das war ein richtig richtig harter Tag. Sich für drei Langdistanzen in drei Monaten immer wieder im Training aufzuraffen, ist nicht einfach und erfordert viel Unterstützung von der Familie, den Freunden und dem Coach. Jetzt freue ich mich sehr über das Ticket nach Hawaii, die anstehende Saisonpause und die Vorbereitungen mit Björn auf eine spannende Saison 2019. Glückwunsch an alle Finisher, die sich heute ihre Ziele und Träume erfüllt haben und diesen tollen Tag genießen konnten. Aloha“

daniela_ironman-italien

 

Eins lässt sich in jedem Fall festhalten: sowohl für den Profi als auch den Agegrouper ist eine Langdistanz eine enorme körperliche Herausforderung und vermutlich für beide Lager gleich beanspruchend.

„In Italien war es toll zu sehen, dass wir mit Daniela und Alessandro zwei Sportler im Rennen hatten, die beide einen Plan verfolgt haben. Die gesteckten Ziele waren dabei ebenso wie die Vorbereitung kaum vergleichbar, ihre Erfolge konnten sie dann aber trotzdem in diesem Rennen feiern. Am Ende ist es genau das, was unsere tägliche Arbeit ausmacht: Sich immer wieder auf unterschiedliche Herausforderungen, Ziele und Persönlichkeiten einstellen und für und mit dem Sportler aus den gegebenen Voraussetzungen den bestmöglichen Erfolg herausholen. In Italien hat das super funktioniert und wir freuen uns sehr für die beiden“ so Björn Geesmann, Geschäftsführer von STAPS und Coach von Daniela, der das Rennen live an der Strecke verfolgen konnte.

Staps Performance Days

Am 19. Oktober geht es los mit den Performance Days und STAPS kommt zu euch nach Düsseldorf, Flensburg, Konstanz und 23 weiteren Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wir bieten dir bei unseren Performance Days unsere Rad-Diagnostik Granfondo RED als Einzeltest oder inklusive einer 4-wöchigen Trainingsbetreuung an. Mit dieser Diagnostik ermitteln wir nicht nur deinen aktuellen Leistungszustand, sondern decken vor allem auch deine physiologischen Baustellen für dein Training auf und diskutieren diese im anschließenden Gespräch. Mit der individuellen 4-wöchigen Trainingsbetreuung kannst du dich gezielt auf deine Saison 2019 vorbereiten. Dabei helfen dir nicht nur einer unserer STAPS-Trainer, sondern auch unsere neue Trainings-und Kommunikationsplattform von Today’s Plan.

Wir möchten dir hier jetzt einen Überblick geben, wie diese Trainingsplanung aufgebaut ist, wie dein Trainer dir bei der Vorbereitung hilft und welche Vorzüge Today’s Plan mit sich bringt:

Die drei Säulen der Trainingsplanung

Eine Leistungssteigerung im Training baut auf drei entscheidenden Säulen in der Planungsphase auf:

  1. Analyse der physiologischen Stärken und Schwächen per differenzierter Leistungsdiagnostik
  2. Berücksichtigung der sportlichen, beruflichen und sozialen Rahmenbedingungen des Sportlers
  3. Ausrichtung auf die sportlichen Ziele des Athleten

Diese drei Faktoren werden bei der individuellen Trainingsplanerstellung unserer STAPS-Coaches berücksichtigt.

Die Basis bildet die STAPS-Leistungsdiagnostik, die sich deutlich von herkömmlichen Diagnostik-Verfahren unterscheidet. Während es bei den praxisnahen FTP- oder Critical Power-Tests ausschließlich um die Ermittlung der aktuellen Leistungsfähigkeit geht, beinhaltet unser Diagnostik-Verfahren vor allem einen Blick ins „Innere“. Wir erfassen dabei deine physiologischen Stärken und Schwächen und betrachten die unterschiedlichen Energiebereitstellungswege (anaerob/ aerob), die für die Leistungserbringung essentiell sind, getrennt voneinander. Dadurch ergibt sich für unsere STAPS-Trainer die Möglichkeit, dir einen konkreten Plan zu erstellen, mit dem du exakt an deinen ganz individuellen Baustellen arbeiten kannst – ohne dabei über Junkmiles und planloses Training Zeit zu verlieren.

Da wir mit Sportlern jeder Leistungsklasse zusammenarbeiten, ist uns bewusst, dass die sportlichen, beruflichen und sozialen Rahmenbedingungen jedes Einzelnen sich voneinander unterscheiden können. Natürlich berücksichtigen unsere Coaches auch dein Umfeld und erstellen dir eine Planung, die genau auf dein wöchentliches Pensum zugeschnitten ist. Wie sieht deine verfügbare Trainingszeit neben dem Beruf und den sozialen Verpflichtungen aus? Stehen spezielle Trainingslager an? Gibt es alternative Trainingsmöglichkeiten wie Skilanglauf oder Möglichkeiten zum Indoor-Training?

Die sportliche Zielsetzung ist unerlässlich in der Planung des Trainings. Durch die Betreuung unserer STAPS-Sportler sind unsere Coaches in jedem Triathlon- und Radwettkampf erfahren und bereiten dich gezielt auf dein sportliches Highlight in 2019 vor. Aber auch beim Angriff anderer Herausforderungen stehen unsere Trainer euch zur Seite. Ob ihr eine Alpen-Überquerung plant, den Wunsch nach einer gesteigerten Fitness oder der Reduktion des Körpergewichts ohne Leistungseinbußen habt – die STAPS-Trainer bereiten euch optimal auf eure Ziele vor.

Profitiere von der Kompetenz unserer STAPS-Trainer

Unser Trainer-Team aus Köln, Hamburg und München besteht ausschließlich aus Sportwissenschaftlern und kann langjährige Erfahrungen im Ausdauersport vorweisen. Im Zuge der STAPS Performance Days lernst du deinen STAPS-Trainer bereits zum jeweiligen Tour-Termin kennen, da er mit dir im ausführlichen Auswertungsgespräch bereits viele wichtige Details deiner Leistungsdiagnostik bespricht und deinen aktuellen Leistungszustand aufzeigt. Und wenn du dich für die 4-wöchige Trainingsbetreuung entschieden hast, steht dir dein Trainer als persönlicher Kontakt während des Zeitraums deines Trainings mit Rat und Tat zur Seite.

Today’s Plan als starker Partner bei der Trainingsplanung

Der gesamte Trainingsplanungsprozess und die Kommunikation zwischen Athlet und Trainer finden auf der Online-Plattform Today’s Plan statt. Die Plattform ermöglicht eine übersichtliche Darstellung des geplanten und bereits absolvierten Trainings. Außerdem kann mittels strukturierter Trainingseinheiten das geplante Programm aus dem STAPS-Plan auf einen Smart-Trainer übertragen und direkt absolviert werden. Durch die Verknüpfung von Todays Plan mit diversen Trainingstools bekommt der STAPS-Coach alle relevanten Daten direkt im Anschluss an dein Training und kann mithilfe der umfangreichen Analysetools dieses bewerten. Somit kann der Coach auf eventuell auftretende Probleme im Trainingsprozess schnell reagieren und dadurch die Leistungsentwicklung positiv beeinflussen. Mittels der umfangreichen Kommunikationsmöglichkeiten ist ein schneller und direkter Austausch zwischen Athlet und Trainer sichergestellt.

Weitere Informationen zu den STAPS Performance Days 2019 findest du hier!

Today's plan wird die neue Trainingsplattform bei STAPS sein

Dass die Digitalisierung die vierte industrielle Revolution ist, dürfte unstrittig sein. Auch der Ausdauersport wird in diesem Zeitalter immer technischer, digitaler, „nerdiger“. Die Zeiten in denen Trainingseinheiten ausschließlich über Rundenzeiten und Streckenlängen definiert wurden oder die Herzfrequenz als wichtigste Trainingsmetrik galt, sind lange vorbei.

Mittlerweile bestimmen Parameter wie die Leistung mit all ihren Facetten das Training, Daten werden im Idealfall via Applikation auf das Smartphone übermittelt und „Big data“ ist endgültig auch im Amateur- und Profisport angekommen.

Auch das Leben des Trainers hat sich dadurch enorm verändert: Waren früher Trillerpfeife und Stoppuhr die wichtigsten Utensilien, beschäftigt man sich heute mit Regressionsgeraden aus Herzfrequenz und Leistung, benutzt „Scores“ zur Beschreibung der Belastung und arbeitet auch in der Erstellung, Übermittlung und Auswertung von Trainingsplänen digital.

Bei STAPS haben wir über viele Monate hinweg diskutiert, entwickelt und abgewogen, wie wir dem digitalen Fortschritt gerecht werden können und welches „Tool“ im Trainingsprozess all unsere Anforderungen erfüllt. Wir haben Trainingsplattformen ausprobiert, die zwar intuitiv und anschaulich sind, unter anderem aber in ihren Analysefunktionen von Trainingseinheiten einfach nicht ausreichend für unsere Ansprüche waren. Wir wollten zum einen die Trainer-Athleten-Zusammenarbeit von Excel-Listen und PDF-Dateien lösen, haben aber gleichzeitig immer wieder festgestellt, dass es externe Analyse-Programme wie GoldenCheetah oder SRM X benötigt, um die entsprechenden Informationen aus Trainingsdateien zu ziehen, die uns ein objektives Feedback geben.

Objektivität ist dabei nicht alles: Gerade das subjektive Feedback des Athleten und der zugehörige persönliche Kontakt sind für uns bei STAPS enorm wichtig. Wir haben nach einer Trainingsplattform gesucht, bei dem ein optimales Wechselspiel aus objektiven Analysefunktionen und Belastungsparametern einem subjektiven Feedback gegenübersteht und der Sportler seine Trainingseinheiten entsprechen für den Coach einordnen kann.

Today's plan wird die neue Trainingsplattform bei STAPS sein

today’s plan – Startup aus Australien mit viel Entwicklungspotential

Für die ideale Lösung haben wir lange gesucht, sie dann aber doch gefunden. Sie kommt gebürtig aus Australien und heißt today’s plan. Today’s plan ist seit mittlerweile drei Jahren auf dem Markt angesiedelt. Bereits zu Beginn wurde uns deutlich, dass diese Softwarelösung Potential hat und nicht nur an der Oberfläche der Datenanalyse und Trainingssteuerung kratzt, sondern in einigen Details passende Lösungen für uns und unsere Sportler liefern kann. Erste konkrete Gespräche mit dem jungen Team aus Australien haben wir dann im Frühjahr dieses Jahrs geführt, als today’s plan mit der Systemöffnung für die Sportart Triathlon endgültig sehr gute Argumente für eine ganzheitliche Zusammenarbeit lieferte.

Seit Mitte des Jahres haben wir intensiv an einer gemeinsamen Lösung gearbeitet und durften dabei zahlreiche Wünsche und Anpassungsvorschläge nach Australien schicken. Absolut überzeugend ist für uns die Option mit today’s plan einen Partner an unserer Seite zu haben, der enormes Know-How im digitalen Bereich mitbringt, gleichzeitig aber auf unsere Ideen eingeht und gemeinsam mit uns neue Features für die Software entwickelt.

Trainingsdatenanalyse im Triathlon und Radsport mit today's plan

Wie wir today’s plan in unsere Trainingsbetreuungen integrieren werden

Der Schritt eine Trainingsplattform ganzheitlich für all unsere Sportler einzuführen, muss gut vorbereitet sein. Wir werden in den kommenden Tagen den kompletten Trainingsprozess von der Übermittlung der Trainingspläne, der Datenanalyse und Teilen der Kommunikation von über 350 Athleten auf die neue Plattform verlagern. Dabei ist es uns das größte Anliegen, unseren Sportlern diesen Schritt so einfach wie möglich zu machen, damit sowohl unsere Trainer als auch unsere Sportler schnellstmöglich von den zahlreichen Vorteilen von today’s plan profitieren können.

Um diesen Prozess so reibungslos wie möglich zu gestalten, haben wir bereits eine vierwöchige Betaphase mit einigen Sportlern absolviert und dabei Feedbacks gesammelt und weitere Anpassungen vorgenommen. In der kommenden Woche werden wir dann den großen Umzug vollziehen und von da an all unsere Trainingsbetreuungen für jeden STAPS-Sportler auf today’s plan angehen.

Belastungsparameter anhand von Leistungen im Training für Radfahrer und Triathleten

Optimale Analysefunktion und Trainingsplanung, Konnektivität zu Zwift, Garmin und Co.

Today’s plan liefert dabei alles, was wir zuvor für eine optimale Trainingsplattform definiert haben: Die Analysefunktionen bieten sämtliche Berechnungen und Algorithmen, die wir für unerlässlich halten. Die Übertragung der Trainingspläne ist – ob im Browser oder via App – für unsere Sportler übersichtlich und schnell; lästiger E-Mailverkehr mit PDF- oder Excel-Mit der App von today's plan kommt der Trainingsplan für Radfahrer und Triathleten direkt aufs SmartphoneAnhängenwird damit überflüssig. Das Besondere an today’s plan ist zudem die Konnektivität zu allen wichtigen Software-Applikationen, die man sich heute aus dem Training nicht mehr wegdenken kann: Sei es die Datenübertragung von Garmin und Co. zur Trainingsdatenbank, aber auch das einfache Überspielen der Trainingseinheiten aus dem STAPS-Trainingsplan zu Zwift, um die Einheit dann dort auf der Rolle direkt abfahren zu können. In den kommenden Wochen werden wir euch noch viele Vorteile der Trainingsplattform vorstellen und euch zeigen, wie wir today’s plan im Trainingsalltag einsetzen.

Wir sind bereit ein neues Zeitalter der STAPS-Trainingsbetreuungen endlich beginnen zu dürfen. Jahrelang haben wir nach einer passenden Trainingsplattform gesucht, die unseren Anforderungen vollumfänglich gerecht wird. Hätten wir in der Zeit das Know-How, das Budget und die Zeit gehabt, eine Trainingsplattform selber zu entwickeln, wir hätten sie wie today’s plan gebaut.

Wir freuen uns, einen weiteren tollen Partner an unserer Seite zu haben!

Anschauliche Dashboards um alle Dinge rund um das Training und die Rennen im Radsport und Triathlon im Überblick zu haben