Andi Böcherer beim Aerodynamik-Test zur Optimierung der Sitzposition auf dem Rad

Der Kampf gegen den Luftwiderstand wird nicht nur im Zeitfahren und im Triathlon, sondern auch im Straßenradsport immer wichtiger. Geht es um Spitzenleistungen, Zeitersparnisse oder ganz einfach um die bestmögliche Performance im Wettkampf, ist die Aerodynamik des Sportlers ein ganz entscheidender Faktor. Daher haben wir mit unserem STAPS getAERO einen Aerodynamiktest entwickelt, der in Kombination mit unseren Bike-Fittings die Aerodynamik eines Jeden – ob Profi oder Hobbysportler – auf ein höheres Level hebt.

Du möchtest die Vorzüge des getAEROs kennenlernen? Alle Informationen zur Revolution in der Aerodynamik des Radsports und Triathlons findest Du hier: die Aerodynamik-Revolution!

Unsere nächsten getAERO-Termine findest Du hier:

Mittwoch, 12. September 2018 Augsburg
Donnerstag, 13. September 2018 Augsburg
Freitag, 14. September 2018 Augsburg
Dienstag, 25. September 2018 Büttgen
Mittwoch, 26. September 2018 Büttgen
Donnerstag, 4. Oktober 2018 Büttgen
Freitag, 5. Oktober 2018 Büttgen
Mittwoch, 14. November 2018 Augsburg
Donnerstag, 15. November 2018 Augsburg
Freitag, 16. November 2018 Augsburg
Dienstag, 27. November 2018 Büttgen
Mittwoch, 28. November 2018 Büttgen
Dienstag, 11. Dezember 2018 Büttgen
Mittwoch, 12. Dezember 2018 Büttgen

Du möchtest aerodynamischer werden? Dann sicher Dir einen Termin für eine Aero-Optimierung unter staps-online.com/get-aero oder kontaktiere uns für eine unverbindliche Beratung!

Vor jeder Optimierung der Aeroposition empfehlen wir ein BikeFitting, um eine stabile Basis für die Position zu legen.

Egal, ob man Rennrad- oder Triathlonzeitschriften durchblättert, Foren durchstöbert oder einem die Werbeslogans der Fahrradbranche ins Auge stechen; eine Botschaft ist immer gleich: „Aero is everything!“ Frei übersetzt: Aerodynamik ist alles. Mittlerweile wird nicht mehr nur proklamiert, um wieviel Watt das eine Laufrad schneller ist als das andere. Selbst der Bierbauch wird seziert und auf seine aerodynamischen Eigenschaften getestet. Dabei steht eine Frage über allem: Wieviel Watt spare ich ein?

Aber ist diese reine Leistungsersparnis bei einer definierten Geschwindigkeit wirklich immer „everything“? Nein, überhaupt nicht. Denn die aerodynamischste Position und das strömungsgünstigste Material ist erst dann „alles“, wenn sie mit der Biomechanik des Athleten „matcht“. Was nützt einem Ironman-Starter die „schnellste“ Position, wenn er diese nur für wenige Minuten halten kann? Was bringt das im Windkanal hervorragend getestete Laufrad für Vorteile, wenn es nicht mit dem Rahmen harmoniert? Solche Beispiele ließen sich beliebig fortsetzen.

Alles muss bei der Suche nach der optimalen Position und dem dazu passenden Materialsetup berücksichtigt werden. Denn auch das Equipment wie Helm, Anzug und Laufräder werden von der Position des Athleten auf dem Rad extrem beeinflusst. ABER: Gerade, was das Material betrifft, muss eines in aller Deutlichkeit erklärt werden. Mensch und Material machen zwar 70 bis 80 Prozent des Luftwiderstandes aus. Aber der Mensch beziehungsweise seine Position auf dem Rad sind hier die größte Bremse. Nicht etwa der Helm oder Trikot und Hose.

70 bis 80% des Luftwiderstandes gehen vom Athleten selber aus, nicht vom Aero-Helm oder Aero-Anzug

Mit unserem STAPS getAERO bieten wir einen Aerodynamiktest, der all die unterschiedlichen Faktoren dynamisch berücksichtigt; während der Fahrer also Druck auf das Pedal bringt und Vortrieb erzeugt. Denn was nützen Windkanaltest, wenn der künstlich erzeugte Wind in einem bestimmten Strömungswinkel auf Maschine und Mensch trifft, der vielleicht sogar noch statisch auf dem Rad sitzt. Entscheidend ist doch, was das sich bewegende dynamische System aus Mensch, Maschine und Material für Widerstände erzeugt und wie sich diese verringern lassen. Lest dazu auch unseren Beitrag zur Aero-Revolution!

Mit unserem innovativen Aerodynamiktest ermitteln wir – unter Einbeziehung aller Parameter – folgende Werte: In welcher Haltung bringt der Athlet die meisten Watt aufs Pedal? Wie verteilt sich der Druck auf die Kontaktpunkte am Sattel, den Armpads beziehungsweise dem Lenker und Schuhsohle? Welche Position auf dem Rad vereint das Beste aus all diesen Messungen sowie Untersuchungen und ist überdies noch aerodynamisch günstig. Um all das für jeden Sportler ganz individuell herauszufinden, beginnen wir mit unserem Aerodynamiktest anders als gedacht nicht auf der Radrennbahn, sondern beim Bikefitting im Labor.

Vor jedem BikeFitting sollte ein Physio-Check erfolgen, der die Verkürzungen und Einschränkungen des Sportlers offen legt.

Erst der Physio-, dann der Aerodynamik-Check!

Je tiefer das Cockpit, desto besser? Je runder der Rücken, desto aerodynamischer? Zugegebenermaßen sind das rhetorische Fragen, die klar mit Nein beantwortet werden können. Denn all diese Fragen vernachlässigen das Wichtigste: das Individuum – den Sportler.

Bevor überhaupt aerodynamische Veränderungen an Mensch und Maschine vorgenommen werden, sollte überprüft werden, welche biomechanischen und physiologischen Eigenschaften der Radsportler oder Triathlet überhaupt mitbringt. Die eigene Athletik sollte zuallererst auf dem Prüfstand stehen. dabei sollte gecheckt werden, welche Range of Motion – die komplette Bewegungsamplitude - inklusive Mobilität, Flexibilität und Stabilität – der Sportler mitbringt.

Liegen beispielsweise Asymmetrien oder Dysbalancen vor? Sind bestimmte Muskelgruppen aufgrund jahrelanger, einseitiger Belastungen verkürzt? Oder wird der Bewegungsablauf aufgrund früherer Verletzungen oder Erkrankungen eingeschränkt?

Wir empfehlen unseren Sportlern daher ausnahmslos immer, mit uns vor dem Aerodynamiktest ein BikeFitting durchzuführen, bei dem eben solche Fragen beantwortet und im Weiteren (Aero)-Fittingprozess berücksichtigt werden.

Vor jeder Optimierung der Aeroposition empfehlen wir ein BikeFitting, um eine stabile Basis für die Position zu legen.

Dynamische Bewegungsanalyse im Labor – das PREAERO-Fitting

Eine schnelle aerodynamische Position kann nur auf ein gutes Fundament gebaut werden. Zu diesem Fundament gehört eine stabile Position auf dem Rad, die eine optimale Kraftübertragung überhaupt erst zulässt und zudem – in Abhängigkeit der Disziplin – auch „komfortabel“ sein sollte. Denn jede noch so aerodynamische Position verliert ihre Vorteile, wenn der Sportler diese nicht lange halten kann oder einen hohen muskulären Mehraufwand betreiben muss, um diese einzunehmen beziehungsweise sich „klein“ zu machen.

Mit einer dynamischen Bewegungsanalyse wird über Videoaufnahmen der Gelenkwinkel und per Druckmessungen an den drei Kontaktstellen zwischen Sportler und Rad (Sattel, Schuh, Armauflage) die Position „quantifiziert“. Über Druckmessfolien im Sattel, in den Schuhsohlen und den Armpads erhalten wir sofort Informationen darüber, ob das Becken stabil im Sattel ‚sitzt‘. Nur ein stabiles Becken kann auf Dauer den Beinen ermöglichen, permanent Leistung zu erzeugen – ohne unnötige Verluste.

Das biomechanische Fundament zur Optimierung der Aero-Position wird also im Bikefitting-Labor gelegt. Bis dato haben wir im Velodrom oder Windkanal noch keinen Athleten erstmalig angetroffen, der bereits eine perfekte Sitzpostition innehatte. Daher gilt: Erst die Stabilität in Kombination mit der Kraftübertragung verbessern und die Basis legen, dann die Aerodynamik optimieren!

Auch bereits beim BikeFitting lassen sich Sekunden im Aerobereich sparen

 Sekunden sparen beim Bikefitting

Aerodynamikerkenntnisse können nicht nur im Velodrom, sondern auch im Labor gewonnen werden. Wir haben für Euch ganz konkrete Beispiele, die wir während des PREAERO-Fitting mitberücksichtigen:

Sitzhöhe

Natürlich würde man seine Sitzhöhe nicht künstlich absenken, um mehr „aero“ zu sein. Aber eine tiefere Sitzposition hat nachweislich positive Effekte auf die Reduzierung des Luftwiderstands.

Sattel – Nachsitz, Neigung und Shape

Die Einstellung als auch die Wahl des Sattels haben immensen Einfluss auf die Aerodynamik. Sitzt man auf diesem unkomfortabel, rutscht man häufiger auf diesem rum oder begibt sich aus der Aeroposition heraus in den Basebar. Speziell jeder Triathlet sollte hinterfragen, wieviel Zeit er in einem Wettkampf dann doch auf dem Basebar verbringt und ob er diese Zeit nicht einfach und schnell durch eine optimale Sitzposition mit passender Sattelwahl lösen kann.

Cockpithöhe

Natürlich kann es große Vorteile haben, das Cockpit abzusenken. Aber wie tief kann man dieses einstellen, ohne an Sattel-Stabilität oder Kraftübertragung einzubüßen? Eine Frage, die sich im Labor sehr gut beantworten lässt.

Kurbellänge

Eine kürzere Kurbel hat bis zu einer gewissen Länge eigentlich keine Auswirkungen auf die Kraftübertragung, da das verringerte Drehmoment zumeist mit einer höheren Tretfrequenz ausgeglichen wird. Große Vorteile hat eine kürzere Kurbel aber zum Beispiel auf den Hüftwinkel zwischen Oberschenkel und Oberkörper, da dieser sich mit einer Reduktion der Kurbellänge vergrößert. Dadurch ergibt sich Potential, das Cockpit weiter zu senken oder den Sportler „länger“ zu setzen und ihn so aerodynamischer zu machen.

Armpadbreite

Eine Verkleinerung der Frontalfläche steht häufig mit einem Aero-Gewinn in Zusammenhang. Im Labor lässt sich zum Beispiel bestimmen, wie schmal der Abstand zwischen den Armpads gewählt werden kann und wie sich der Druck auf diese durch Veränderungen verteilt. Auch lässt sich unter Laborbedingungen überprüfen, ob Einschränkungen speziell im Brustbereich oder auf die Atmung vorliegen.

Die Aero-Revolution im Triathlon und Radsport – der STAPS getAERO

Zeit, die Aerodynamik im Velodrom in „freier Fahrt“ zu optimieren

Das Fundament ist jetzt gelegt, die reine Verbesserung der Aerodynamik ist an der Reihe! Durch eine stabile Position auf dem Rad kann der Sportler sein volles Aero-Potential ausschöpfen. Dabei kennt der Aero-Fitter schon die körperlichen Stärken und Schwächen des Sportlers und weiß aus der Erfahrung des BikeFittings, wie aggressiv er die Position ausreizen kann, ohne dabei an Komfort, Stabilität oder Kraftübertragung Einbußen zu riskieren.

Die Aerodynamik des Sportlers –ausgedrückt in seinem CdA-Wert (Luftwiderstand) – ist das Zusammenspiel zahlreicher Faktoren. Eine Position kann nur aggressiv-aerodynamisch sein, wenn das Fundament stabil ist. Das Cockpit kann vor allem dann optimiert werden, wenn der Hüftwinkel angepasst ist und Potential für Veränderungen bietet. Und am Ende ist eine Verbesserung der Aerodynamik nur dann sinnvoll, wenn die Position vom Athleten auch gehalten und gefahren werden kann. Is aero everything? Jein - nur, wenn die notwendigen Voraussetzungen geschaffen sind! Richtig muss es heißen: Performance is everything! Und da nimmt die Aerodynamik einen entscheidenden Anteil von ein.

Wir haben für Euch 5 Tipps auf dem Weg zur perfekten Aeroposition gesammelt: Der STAPS Advisor #2!

 

Photocredit Patrick Lange und Bart Aernouts: Christian Siedler

Photocredit Andi Böcherer: Marcel Hilger

Die Aero-Revolution im Triathlon und Radsport – der STAPS getAERO

Der Kampf gegen den Luftwiderstand wird nicht nur im Zeitfahren und im Triathlon, sondern auch im Straßenradsport immer wichtiger. Geht es um Spitzenleistungen, Zeitersparnisse oder ganz einfach um die bestmögliche Performance im Wettkampf, ist die Aerodynamik des Sportlers ein ganz entscheidender Faktor. Wurde früher im Radsport nur Aerodynamik nur mit Zeitfahren „verbunden“, ist man sich mittlerweile auch der enormen Einsparpotentiale beim klassischen Straßenrennen bewusst. Wenn beispielsweise ein Fahrer beim Verrichten der Nachführarbeit an der Spitze des Feldes fährt, um die Fluchtgruppe einzuholen, zählt jedes eingesparte Watt beim Luftwiderstand. Ergebnis: Der Athlet kann dann bei gleicher Leistung einfach schneller fahren. Übrigens: schon ab geringsten Geschwindigkeiten sind Einsparungen relevant.

Mit dem Thema der Aerodynamik und der Optimierung von Wettkampfleistungen über die Verringerung des Luftwiderstandes beschäftigen wir uns bei STAPS bereits seit über zehn Jahren. Gerade im Profi-Radsport haben wir damals mit Positions- und Materialveränderungen experimentiert und überprüft, welche Veränderungen davon sich wie auf die Leistung bei vorgegebener Geschwindigkeit auswirken.

Damals wurde im Vergleich zu heute noch mit „old school“-Methoden gearbeitet: Die Räder wurden mit einem SRM-Powermeter ausgestattet, die zu fahrenden Geschwindigkeiten im Velodrom wurde dem Athleten vorgegeben und mittels Trillerpfeife wurde ihm signalisiert, ob er zu schnell oder zu langsam unterwegs war. Nach jedem Testlauf wurde kontrolliert, ob der Athlet weniger Leistung bei gleicher Geschwindigkeit benötigte.

Aero-Revolution I: Das GARMIN Track Aero System

GARMIN Track Aero System als Gold-Standard in der Aero-Optimierung

Photocredit: Christian Siedler

Vorbei sind heute diese Zeiten, in denen Fahrer mit einer bestimmten Geschwindigkeit von 40 oder 45 km/h auf dem Oval kreiseln mussten, um aerodynamische Fortschritte zu dokumentieren. Vor rund drei Jahren durften wir von STAPS an der ersten Revolution im Bereich der Aerodynamik-Optimierungen mitarbeiten: dem Alphamantis Track Aero System. Diese moderne Technik macht es möglich den Luftwiderstand, CdA, in Echtzeit zu ermitteln, während der Fahrer auf dem Rad sitzt. Dabei ist es egal in welcher Geschwindigkeit er unterwegs ist. Mittels einer sogenannten Bridge, die am Rad befestigt wird, lassen sich die Daten wie Leistung, Trittfrequenz und Herzfrequenz direkt schnurlos übertragen und es kann live verfolget werden, welche Veränderung wie viel Watt einsparen. Dieses System ermittelt den Luftwiderstand im Velodrom in Echtzeit unter Berücksichtigung von Systemgewicht, Leistung des Athleten, Luftdichte und Bahngeometrie.

Von der Messtechnik und der mobilen Verwendung war auch das US-amerikanische Unternehmen GARMIN, das weltweit zu den führenden Herstellern von Navigationsgeräten, Headunits, Wearabels und Sensoren zählt, so begeistert, dass er das kanadische Unternehmen in sein Portfolio aufnahm.

Spitzentriathleten wie Jan Frodeno und Patrick Lange sowie Top-Radteams wie Movistar und Co. vertrauen auf unser Aero-Fitting

Seitdem wir diese modernen Messtechniken nutzen, haben wir nicht nur die Position zahlreicher Triathleten und Radsportler aus dem Hobby- und Amateursektor optimiert; auch Triathlon-Profis wie Jan Frodeno, Patrick Lange oder Andi Böcherer sowie Profirad-Teams wie Katusha Alpecin und Movistar haben solch professionelle Aero-Tests absolviert.

Die Aero-Revolution im Triathlon und Radsport – der STAPS getAERO

Photocredit: Felix Rüdiger

Aero-Revolution II: Die Kombination aus Aerodynamik und Biomechanik – der getAERO-Test

Früher hat man sich hauptsächlich um die Aerodynamik gekümmert und die biomechanischen Aspekte haben nur eine untergeordnete Rolle gespielt. Aber mittlerweile erkennt man, dass nicht nur die Kraftübertragung, sondern auch die Stabilität bzw. der Komfort ganz entscheidende Faktoren sind, die sich gegenseitig beeinflussen. Im Einzelnen sind das Kraftübertragung am Pedal, Aerodynamik im Cockpit und Stabilität im Sattel. Verändert man einen dieser Kontaktpunkte, greift man in das System ein.

Daher haben wir uns in den vergangenen Monaten Gedanken gemacht, wie wir unser Wissen und unser Know-how über Aerodynamik und Performance noch besser in den Radsport und Triathlon transferieren können. Damit auch die Jedermann-, Hobby- und Amateursportlern den bestmöglichen Nutzen daraus ziehen können.

Die Aero-Revolution im Triathlon und Radsport – der STAPS getAERO

Photocredit: Marcel Hilger

Aero-Optimierungen funktionieren nur ganzheitlich - Stabilität und Komfort als Basis

Dabei steht für uns ein Credo im Mittelpunkt: Aero-Optimierung ist nicht einfach der Kauf eines angeblich strömungsgünstigeren Laufrads oder Trinksystems. Aero-Optimierung ist auch nicht einfach das Absenken des Cockpits oder das „Länger-Setzen“ des Sportlers.

Aero-Optimierungen funktionieren nur „ganzheitlich“, indem die physischen Voraussetzungen des Sportlers berücksichtigt werden und zunächst über biomechanische Verbesserungen die Basis für eine aerodynamische Position gelegt wird.

Daher haben wir mit unserem STAPS getAERO einen Aerodynamiktest entwickelt, der in Kombination mit unseren Bike-Fittings Aerodynamik jeden – ob Profi oder Hobbysportler – auf ein höheres Level hebt.

Daher optimieren wir zunächst Ihre Position auf dem Rad im Labor, setzen Sie stabil und komfortabel auf den Sattel, bevor wir dann aerodynamische Veränderungen im Velodrom vornehmen und die so wichtigen Watts einsparen. Das Suchen und Finden Ihrer optimalen Aero-Position ist ein Prozess, der mit einem kleinen Physio-Check in unseren Bike-Fitting-Laboren beginnt und mit der Suche nach dem letzten Watt bei der Wahl des schnellsten Anzuges oder Helms aufhört.

Der STAPS getAERO ist dabei ein exklusives und einzigartiges Testverfahren, welches nicht nur Profisportlern zu einer aerooptimierten Position verhilft, sondern auch Hobby- und Amateursportlern dabei unterstützt, ihren Luftwiderstand zu verringern und ihre optimale Aeroposition zu finden.

Hier geht es zum STAPS getAERO!

Andi Böcherer beim Aerodynamik-Test zur Optimierung der Sitzposition auf dem Rad

Photocredit: Marcel Hilger

STAPS ist eines der weltweit führenden Institute für Trainingsbetreuung, Leistungsdiagnostik sowie der biomechanischen und aerodynamischen Optimierung von Ausdauersportlern. Dank unser weltweit einzigartigen Methodik betreuen wir an unseren Standorten in Köln, Hamburg und München neben namhaften Profiathleten auch zahlreiche Amateur- und Freizeitsportler (national und international). Wir wollen unser Team weiter stärken und suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen

Marketing-Manager in Teilzeit oder auf freiberuflicher Basis (m/w)

Deine Aufgaben bei uns:

  • Marketing Management
    • Fortlaufende Umsetzung, Evaluierung und Weiterentwicklung von Marketing-Maßnahmen
    • Entwicklung und Umsetzung neuer Maßnahmen zur Optimierung der Zielgruppenansprache
    • Übergeordnete Website-Analyse und -optimierung
  • Content Management
    • Weiterentwicklung und Pflege des Content-Kalenders
    • Selbstständige (redaktionelle) Content-Erstellung
    • Content-Koordination von earned und paid media
    • Verwaltung und Bearbeitung von Bild- und Videomaterial

Dein Profil:

  • Einschlägige Berufserfahrung im (Sport-)Marketing und Content Management
  • Erfahrung in der Arbeit mit Content Management Systemen, Google Analytics sowie Suchmaschinen-Marketing (SEO, SEA)
  • Eigeninitiative, Begeisterungsfähigkeit und Kreativität

Was wir Dir bieten:

  • Eine spannende und abwechslungsreiche Aufgabe mit hohem Kreativpotential und Eigenverantwortung
  • Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice-Möglichkeit sowie flexible Arbeit an unseren Standorten in Deutschland (bevorzugt Köln)
  • Ein junges Team mit flachen Hierarchien

Bist Du bereit für eine neue Herausforderung? Dann schicke Deine Bewerbung bis zum 31. August 2018 ausschließlich via Email an Björn Geesmann: contact@staps-online.com.

Wir freuen uns darauf, Dich kennenzulernen!

Neue Mitarbeiter für STAPS gesucht!

 

Das Münchener Institut sucht Verstärkung im Bereich der Leistungsdiagnostik

Das STAPS Institut hat sich in wenigen Jahren eine führende Stellung in der Trainingsbetreuung, Leistungsdiagnostik und der biomechanischen und aerodynamischen Optimierung von Ausdauersportlern erarbeitet. Unsere Methoden sind weltweit einzigartig und genießen im nationalen und internationalen Freizeit-, Amateur- und Profisport hohe Anerkennung. Im Zuge unserer Expansion suchen wir für das Hamburger Institut:

ab September/ Oktober 2018 einen Sportwissenschaftler (w/m) in Festanstellung (Teilzeit, Perspektive für Vollzeit)

Dabei möchten wir betonen, dass sich nach Möglichkeit für die ausgeschriebene Stelle mittelfristig (maximal 24 Monate) eine Anstellung in Vollzeit anschließt.

Du hast weitreichende Kenntnisse der Leistungsphysiologie, Trainingssteuerung, Biomechanik und Aerodynamik sowie ein erfolgreich abgeschlossenes Studium der Sportwissenschaft (Schwerpunkt Trainingslehre, Leistungsdiagnostik, Leistungssport) oder ein aktuell noch laufendes Master-Studium?

Darüber hinaus verfügst Du über praktisches Wissen und Erfahrung im Bereich Triathlon und/oder Radsport, welches Du wortgewandt vermitteln kannst? Als neue(r) Mitarbeiter(in) bei STAPS führst Du physiologische und biomechanische Diagnostiken durch, berätst Kunden basierend auf den Ergebnissen, erstellst Trainingsprogramme und betreust Sportler(innen) via Email, Telefon und persönlich.

Als Teamplayer bringst Du dabei Deine Erfahrung und Dein Wissen ein, arbeitest dennoch eigenständig und übernimmst Verantwortung. Mit Deinem überdurchschnittlichen Engagement, welches Du teilweise in freier Zeiteinteilung umsetzt, bist Du fester Bestandteil eines jungen Teams bei STAPS. Im täglichen Umgang mit unseren Kunden bist Du kommunikativ und verfügst über ein selbstbewusstes Auftreten.

Hast Du nach dieser Chance gesucht? Dann freuen wir uns auf Deine Bewerbung bis zum 31. August 2018, ausschließlich via Email an Björn Geesmann: contact@staps-online.com

 

Bikefitter und Sportwissenschaftler gesucht als Verstärkung für unser Hamburger Institut

Das Münchener Institut sucht Verstärkung im Bereich der Leistungsdiagnostik

Das STAPS Institut hat sich in wenigen Jahren eine führende Stellung in der Trainingsbetreuung, Leistungsdiagnostik und aerodynamischen Optimierung von Ausdauersportlern erarbeitet. Unsere Methoden sind weltweit einzigartig und genießen im nationalen und internationalen Freizeit-, Amateur- und Profisport hohe Anerkennung.

Für unser STAPS-Team im Münchner Institut suchen wir für ein Praktikum ab September/ Oktober einen Sportwissenschaftler/ Sportstudenten (w/m).

Du hast bereits erste Kenntnisse der Leistungsphysiologie, Trainingssteuerung und Biomechanik? Mindestens ein abgeschlossenes drittes Semester eines sportwissenschaftlichen Studiengangs (Bachelor)? Darüber hinaus verfügst Du über praktisches Wissen und Erfahrung im Bereich Triathlon und/oder Radsport, welches Du wortgewandt vermitteln kannst? Als Praktikant bei STAPS führst Du physiologische und biomechanische Diagnostiken durch, erhältst Einblicke in die Trainingsplanung vom Amateur bis zum Profi.

Hauptsächlich würden wir Dich gerne flexibel in unserem Diagnostikbereich mit einer Stundenanzahl von ca. 30h/Woche einbinden.

Haben wir Dein Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Deine kurze Bewerbung bis zum 31. August 2018, ausschließlich via Email an Hosea Frick: h.frick@staps-online.com

Bikefitter und Sportwissenschaftler gesucht als Verstärkung für unser Hamburger Institut

Nach dem Ironman Frankfurt und der Challenge Roth ist vor dem Ironman Hamburg: Daniela Sämmler zu Besuch bei STAPS

Nach dem Ironman Frankfurt und der Challenge Roth ist vor dem Ironman Hamburg. Dieser startet für die knapp 2.500 Teilnehmer am kommenden Wochenende mit einem Sprung in die Binnenalster, bevor es auf den 180 Radkilometern zwei Mal am Deich entlang Richtung Geesthacht geht und der abschließende Marathon an der Außenalster gelaufen wird.

Im vergangenen Jahr war der Ironman Hamburg der Wettkampf, auf den wir – nach dem Ötztaler Radmarathon – die zweitmeisten Athleten trainingstechnisch vorbereiten durften. Auch in diesem Jahr haben wir viele trainierte Sportler am Sonntag am Start, aber auch zahlreiche Triathletinnen und Triathleten, die uns für eine Leistungsdiagnostik, ein BikeFitting oder einen Aerodynamiktest auf der Radbahn besucht haben.

Ob Du am Wochenende in Hamburg startest oder nicht: Wir möchten Dich sehr gerne zu einem Get-together am Freitag, den 27. Juli ab 17.30 Uhr in unser Hamburger Institut einladen. Dort hast Du die Möglichkeit, Dich mit Gleichgesinnten auszutauschen, ein Erdinger Alkoholfrei zu trinken oder vielleicht sogar erstmalig überhaupt unsere Räumlichkeiten zu besichtigen und Dich mit unseren Sportwissenschaftlern auszutauschen.

Du besuchst uns am Freitag? Dann hinterlass uns doch eine Zusage in unserer Facebook-Veranstaltung oder schreib uns eine kurze Nachricht an contact@staps-online.com, damit wir besser planen können.

Nach dem Ironman Frankfurt und der Challenge Roth ist vor dem Ironman Hamburg: Daniela Sämmler zu Besuch bei STAPS

Daniela Sämmler in Hamburg am Start und beim Get-together zu Besuch

Mit dabei sein wird mit Daniela Sämmler auch die diesjährige Siegerin der Challenge Roth und Vorjahressiegerin des Ironman Hamburgs. Daniela möchte in diesem Jahr gerne ihren Sieg in der Hansestadt verteidigen und hat sich viel vorgenommen - mit Sarah Crowley, Helle Frederiksen und Anja Beranek ist ein spannendes Frauenrennen vorprogrammiert.

Von 17.30 Uhr bis ca. 18.00 Uhr kannst Du Daniela bei uns antreffen. Und pssst…. Daniela wird nicht einfach nur so vorbei schauen, sondern auch noch den Gewinner ihrer aktuell laufenden Verlosung, bei der es einen STAPS get-AERO!-BikeFitting zu gewinnen gibt, ziehen. Wenn du auch an der Verlosung teilnehmen möchtest, findest du hier den Link dazu: Facebook-Gewinnspiel STAPS get-AERO!.

Schau am Freitag bei unserem Get-together vorbei, wir freuen uns auf Deinen Besuch!Das Hamburger Institut bietet Leistungsdiagnostiken und BikeFittings an und lädt vor dem Ironman Hamburg ein

Get-together bei STAPS in Hamburg

Beginn: 17.30 Uhr (bis ca. 19.30/20.00 Uhr)

Adresse:
STAPS Hamburg
Altonaer Poststraße 13a
22767 Hamburg

Neue Partnerschaft mit dem Team Erdinger Alkoholfrei um Patrick Lange, Nils Frommhold und Daniela Sämmler

Die Farbe ERDINGER-Blau ist aus dem Triathlon-Feld eigentlich nicht wegzudenken. Mit über 5.000 Altersklassen-Athleten, dem Perspektivteam aus drei Nachwuchs-Athleten und dem Profi-Team um Patrick Lange und Daniela Sämmler ist das Team Erdinger Alkoholfrei die größte Triathlon-Community im deutschsprachigen Raum.

Bereits seit 2006 setzt die Brauerei aus Erding im Marketing auf die Sportart Triathlon und gehört damit zu den langjährigsten Partnern im Multisport. Wir freuen uns sehr darüber, nun unsere Kooperation mit dem Team Erdinger Alkoholfrei als neuer Silber-Partner ankündigen zu dürfen!

Neue Partnerschaft mit dem Team Erdinger Alkoholfrei um Patrick Lange, Nils Frommhold und Daniela Sämmler

Photo-Credit: Ingo Kutsche

Unsere ersten Berührungspunkte haben wir bei STAPS vor allem mit einigen Profi-Athleten aus dem Team gehabt. So arbeiten wir seit zwei Jahren unter anderem im Bereich der Bike- und Aerodynamik-Optimierungen gemeinsam mit unserem Partner gebioMized mit dem amtierenden IRONMAN-Weltmeister Patrick Lange sowie mit Nils Frommhold, dem Roth-Sieger aus 2015, zusammen. Mit Daniela Sämmler, die gemeinsam mit Laura Philipp die Speerspitze bei den weiblichen Athleten des Teams bildet, durften wir vor zwei Wochen mit dem Sieg der Challenge Roth einen der größten Siege in der STAPS-Geschichte feiern.

Neue Partnerschaft mit dem Team Erdinger Alkoholfrei um Patrick Lange, Nils Frommhold und Daniela Sämmler

Photo-Credit: Tom Tittmann

Seit 2018 kümmern wir uns neben den Profi-Athleten auch um das Perspektivteam und durften Anna-Lena Pohl, Fabian Günther und Fabian Reuter schon zur Leistungsdiagnostik und zum BikeFitting in unseren Instituten begrüßen. In enger Zusammenarbeit mit der Team-Managerin Wenke Kujala möchten wir dabei für die Perspektivsportler gerne unseren Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen und arbeiten aktuell an einem langfristigen Konzept zur Entwicklung des Nachwuchses.

Mit der neuen Partnerschaft als Silber-Partner des Teams ist es unser großes Ziel, unsere Leistungen nicht nur an die Profis und Perspektiv-Sportler des Teams weiter zu geben, sondern auch mit der großen Community aus Altersklassen-Athleten zu arbeiten. Dabei freuen wir uns sehr darauf, unsere Expertise und unsere Erfahrungen aus dem Profi-Triathlon auch in das Training und den Wettkampf der AK-Sportler einbringen zu können.

Ein netter Nebeneffekt: Wir werden euch in Köln, Hamburg und München sicherlich auch auf eine Flasche Erdinger Alkoholfrei einladen!

Du interessierst dich auch für das Team Erdinger Alkoholfrei? Dann findest du hier alle wichtigen Informationen dazu: Team Erdinger Alkoholfrei.

Neue Partnerschaft mit dem Team Erdinger Alkoholfrei um Patrick Lange, Nils Frommhold und Daniela Sämmler

Photo-Credit: Christian Siedler

Aero-Optimierung mit den IRONMAN Europameisterschaft-Anwärtern Jan Frodeno, Patrick Lange, Andi Böcherer, Patrick Nilsson und Nick Kastelein.

Nach Roth ist vor Frankfurt: Kaum sind die Athletinnen und Athleten bei der Challenge Roth über die Ziellinie gelaufen, stehen schon die IRONMAN Europameisterschaften in Frankfurt vor der Tür. Das Feld der Profis ist dabei wieder top besetzt und mit Weltklasse-Athletinnen und Athleten gespickt. Bei den Frauen finden wir mit Daniela Ryf und Sarah Crowley die Nummer 1 und 3 der letztjährigen Weltmeisterschaften auf Hawaii und zudem mit Anne Haug eine deutsche Top-Athletin, die erstmals auf der Langdistanz startet. Im Männerfeld sind mit den amtierenden und ehemaligen IRONMAN-Weltmeistern Patrick Lange und Jan Frodeno zwei Athleten am Start, die sicherlich nicht nur die Europameisterschaft, sondern im Oktober auch die Weltmeisterschaft für sich entscheiden wollen. Ähnlich wie bei den Frauen interessieren aber auch bei den Männern nicht nur Favorit 1 und 2. Mit Andi Böcherer, Patrik Nilsson und Nick Kastelein sind weitere Profis am Start, die sich um die Podiumsplätze streiten werden.

Mit den fünf genannten Favoriten aus dem männlichen Profifeld durften wir in den vergangenen Jahren auf dem Fitting-Sektor - sowohl im Labor, als auch im Velodrom - gemeinsam mit unserem Partner gebioMized aus Münster zusammenarbeiten. Betrachtet man sich die Entwicklungen der Aero-Positionen in den vergangenen 2-3 Jahren, so fällt auf, dass man als Profi das Feld der Positions- und Aero-Optimierungen nicht mehr außen vorlassen kann, sondern diese Optimierungen notwendig sind, um in der Weltelite konkurrenzfähig zu sein.

Aus unserer Arbeit der vergangenen Monate und Jahre geben wir Euch hier gerne einen Einblick:

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Montag, der 02. Juli 2018. Es ist 16 Uhr. Eine Nacht und etwa 24 Stunden nach dem Finish wird mir so langsam klar, was am Sonntag in Roth passiert ist: Daniela Sämmler hat in einem beeindruckenden Rennen nicht nur den deutschen Rekord auf der Langdistanz auf Ansage gebrochen, sondern sich vor allem gegen die Weltelite um Lucy Charles und Kaisa Sali den Sieg der Challenge Roth erkämpft.

Berichte, Interviews und Videos zum Rennen gibt es genügend. Gerne möchte ich, Björn Geesmann, euch das Rennen einmal aus der Perspektive des Coaches erzählen und euch ein paar Einblicke hinter die Kulissen geben.

Seit fast zwei Jahren arbeiten wir bei STAPS schon mit Daniela zusammen, diagnostizieren ihre Leistungsfähigkeit und optimieren gemeinsam mit unserem Partner gebioMized ihre Position auf dem Rad – sowohl im Labor als auch im Velodrom. Seit März dieses Jahres betreue ich Daniela auch als Coach und durfte sie auf ihr Saison-Highlight in Roth vorbereiten. Dass mich das später an einem einzigen Sonntag im Juli gefühlte 10 Jahre meines Lebens kosten sollte, war mir damals nicht bewusst. 😉

In der Vorbereitung öffnet sich der Knoten in Heilbronn

In der Vorbereitung auf Roth gab es für Daniela drei Vorbereitungs-Rennen: Die Ironman 70.3s in Marbella und im Kraichgau, sowie die Challenge in Heilbronn. Vielleicht kommt letzterem auf dem Papier die geringste Bedeutung zu, allerdings war das Rennen auf dem Weg nach Roth das wichtigste. Das Rennen in Marbella war aufgrund der zahlreichen Höhenmeter auf dem Rad eher ungünstig und weniger für Dannis Radstärke geeignet. Im Kraichgau ergatterte sie hinter Laura Philipp den zweiten Platz und konnte sich in einem spannenden Halbmarathon-Finale erstmals in ihrer Karriere gegen die langjährige Konkurrentin Yvonne van Vlerken durchsetzen. Ein erster kleiner Fingerzeig!

Nach dem Ergebnis im Kraichgau und den vielen qualitativen Kilometern im Wasser, auf dem Rad und in den Laufschuhen, habe ich das erste Mal an Dannis Ansage gedacht, in Roth den deutschen Rekord auf der Langdistanz (Sandra Wallenhorst, 8:47:26 Stunden beim Ironman Austria 2008) brechen zu wollen.

Der anschließende Start in Heilbronn war zunächst gar nicht geplant. Danni erzählte in der Woche nach dem Kraichgau davon, dort gerne starten zu wollen und dass ich eine Nacht über die Entscheidung schlafen soll. Das war aus zwei Gründen überhaupt nicht nötig:

  1. Danni konnte die Challenge bereits im vergangenen Jahr gewinnen. Zudem ist die Strecke quasi vor ihrer Haustür und das Rennen bot eine perfekte Möglichkeit, sich das nötige Selbstvertrauen für Roth zu holen.
  2. Zwei Wochen vor einer Langdistanz ist eine Mitteldistanz, die man gewinnen kann für einen Sportler viel schöner, als im Training dreieinhalb Stunden alleine Rad zu fahren und darauf zwei Stunden zu koppeln.

Einzige Bedingung vom Coach: Das Rennen mit 100% Attacke angehen, zu keiner Zeit nachlässig werden und im Idealfall alle drei Zwischenzeiten für sich zu entscheiden. Dass es dann aufgrund eines Tritts zu Beginn des Schwimmens „nur“ zur fünftbesten Schwimmzeit und später zur zweibesten Halbmarathon-Zeit reicht, lässt sich bei insgesamt 7 Minuten Vorsprung auf Gesamtplatz 2 vollkommen verschmerzen.

Vielleicht bin ich da etwas sehr aus dem Radsport geprägt. Aber ähnlich wie dort zum Beispiel vom Übergang aus dem U23-Bereich in den Elitebereich gilt für einen Profi: Nicht das Siegen verlieren! Im Training kann man sehr gute Leistungen vollbringen, auch zweite und dritte Plätze können riesige Erfolge sein. Aber ab und an ist es eben auch wichtig als Erster über die Ziellinie zu laufen und deutlich zu machen, dass man hier und heute nicht zu schlagen ist. Die Challenge Heilbronn war dafür das perfekte Rennen!

Daniela Sämmlers Sieg bei der Challenge Heilbronn in der Vorbereitung

Renntaktik für das Saison-Highlight – der Plan A

Ich zahle für den nachfolgenden Satz sehr gerne die bekannten drei Euro ins Phrasenschwein: So ein Tag bei einem Langdistanz-Rennen ist lang. Umso wichtiger war es, Daniela in den vielen Gesprächen vor dem eigentlichen Renntag auf die unterschiedlichen Szenarien vorzubereiten. Wie ist der Abstand zu Lucy Charles nach dem Schwimmen? Gibt es im Feld weibliche Profis, die ihr Tempo auf dem Rad folgen können? Welche Zeiten brauchen wir in den einzelnen Disziplinen, um den deutschen Rekord auf der Langdistanz zu brechen?

Heraus kam ein Plan A. Natürlich auch ein Plan B, C, D… Aber den A-Plan möchte ich euch gerne vorstellen:

Voller Fokus aus das Schwimmen bei der Challenge Roth mit Daniela Sämmler

Dass Danni trotz ihrer Schwimmstärke gegen die ehemalige Profi-Schwimmerin Lucy Charles einen großen Abstand nach dem Schwimmen bekommt, war klar. Nach einem perfekten Schwimmen hätten wir mit 6 Minuten gerechnet, ohne Sahnetag im Wasser eher mit 8 Minuten.

Letzteres Szenario war der Fall: Mit einer Zeit von 46:48 Minuten „brannte“ Lucy das Schwimmen ab und sicherte sich die schnellste Zeit des Tages. Nicht nur der weiblichen Profis, Lucy war auch eine Minute schneller als die männlichen Profis um Andi Dreitz, Sebastian Kienle und Co.

Ein erster kleiner Dämpfer und nun mal nicht das absolute Traum-Ergebnis. Aber eben weiterhin Plan A.

Auf den letzten Rad-Kilometer den Druck erhöhen

Es war klar, dass das Radfahren Dannis Paradedisziplin in Roth sein wird. Das taktische Ziel: Ein einsamer Radsplit über 180 Kilometer. Das mag komisch klingen, hatte aber renntechnisch große Bewandtnis.

Dass sie Lucy Charles nach dem großen Vorsprung beim Schwimmen nur schwierig einholt, war eingeplant. Entscheidend war aber auch, gerade die schnellen Läuferinnen und damit insbesondere Kaisa Sali (2:59 Stunden beim Ironman Südafrika 2017) auf Abstand zu halten und erst gar nicht aufschließen zu lassen.

Der Plan A sah vor, in der ersten Stunde auf dem Rad direkt das Leaderboard zu ordnen, den Abstand nach vorne konstant zu halten oder zu verkürzen und auf die Verfolgerinnen nach dem Schwimmen direkt eine Gap aufzubauen. Dann das Rennen kontrolliert anzugehen, um anschließend nach etwa 120 bis 130 Kilometern noch einmal das Tempo zu erhöhen und damit Druck auf die Konkurrenz aufzubauen.

Danni konnte zwar nach dem Schwimmen bereits einen Vorsprung um die Mitstreiterinnen um Kaisa Sali, Yvonne van Vlerken und Laura Sidall aufweisen, der ganz große Punch musste aber aufgrund eines blöden Malheurs ausbleiben: Danni verlor etwa bei Kilometer 20 ihre Flasche mit der kompletten Kohlenhydrat-Versorgung und musste daher bereits nach der ersten Rennstunde an der Verpflegungsstation anhalten, um sich ihre Rennversorgung zu sichern.

Nachdem Danni dieses Problem aber super gelöst hat und sich trotzdem sehr gut versorgt hat, ging zumindest der zweite Teil der Rad-Taktik voll auf: Lag sie nach den ersten 90 Kilometern noch 7 Minuten hinter Lucy und nur 1:30 Minuten vor Kaisa Sali, konnte sie bis zum Wechsel auf die Laufstrecke die Abstände deutlich zu ihren Gunsten verbessern. Durch eine beeindruckende zweite Radrunde schmolz die Differenz nach vorne auf 3:45 Minuten und vergrößerte sich zu Kaisa, Yvonne und Laura auf über 7 Minuten.

Ähnlich wie beim Schwimmen auch hat der eigentliche Plan A ein paar Dellen und Kratzer erlitten. Es wäre aber kein Langdistanz-Rennen, wenn man nicht auch trotz des Plan As ein paar Hürden und Herausforderungen nehmen müsste. Mit einer Zeit von 4:41:44 Stunden legte Danni trotz des Winds und der Probleme mit der Renn-Versorgung einen sensationellen Rad-Split hin.

Daniela Sämmler bei der Challenge Roth am Solarer Berg

Das Rennen möglichst lange offenhalten

Es gab ein Szenario, welches wir erst zwei Tage vor dem Rennen besprochen haben. Was passiert eigentlich, wenn Danni Lucy einholt? Wie gehen wir vor, wenn es für Danni um den Sieg geht?

Ein Szenario, welches man – anders als das Schwimmen und den Radsplit – nie zu Ende denken kann, da in den Rennstunden vorher so viele Ereignisse passieren. Aber eins war von vorne herein klar: Lucy Charles geht sicherlich als Favoritin ins Ziel. Auch Kaisa Sali wurden spätestens nach ihrem fünften Platz auf Hawaii im letzten Jahr in den Medien höhere Siegchancen prognostiziert.  Allerdings war Danni und mir klar, dass wir den Sieg nicht einfach hergeben werden. Ihre körperliche Verfassung, die Vorbereitung der letzten Monate und das im Training erarbeitete Selbstvertrauen waren gut genug, um uns zumindest in sehr kleiner Runde klar zu machen, dass wir das Rennen möglichst lange offenhalten wollen und der internationalen Konkurrenz bei einem Heimrennen nichts schenken werden. Dieser Plan war auch in der zweiten Wechselzone noch ein realistischer Plan!

Entwicklung der Abstände bei der Challenge Roth im Profi-Frauen Rennen

Entwicklung der Abstände und Zeiten zwischen den Profi-Frauen (Quelle: endurance-data.com)

Ein konstanter Marathon mit neuer Bestzeit!

In den vergangenen Monaten haben Danni und ich viel am Laufen gearbeitet. Ihre bisherige Bestzeit auf dem anschließenden Marathon ist mit 3:08 Stunden (Ironman Hamburg Copenhagen 2017) gut gewesen, im internationalen Vergleich aber noch etwas von der Spitze entfernt. Nach sehr guten Trainingsmonaten und den erfolgreichen Mitteldistanzen war das Ziel für den Marathon eine 3:05 Stunden. Wenn alles perfekt läuft konnten wir uns auch eine Zeit von 3:03 Stunden vorstellen. Dass Danni am Ende mit einer 3:04:10 Stunden eher die perfekte Variante gelaufen ist, ist eines dieser i-Tüpfelchen, über das ich mich maximal gefreut habe.

Dabei war der Plan für den Marathon vorher klar: Möglichst konstant das eigene Tempo angehen. Anlaufen im 4:15 Minuten pro Kilometer-Tempo (Marathon-Zeit von 3:00 Stunden); hintenraus Pace einzubüßen ist natürlich logisch. Es war uns klar, dass Danni eine realistische Chance auf das Podium hat, wenn sie das Tempo bis zur Kilometer-Marke 28 oder 30 aufrechterhalten kann.

Das Verrückte am Marathon letzten Sonntag: An Platz zwei liegend wurden die Abstände immer geringer. Nach vorne, allerdings auch nach hinten. Kaisa Sali startete fulminant in den Marathon und holte auf den ersten 8 Kilometern bereits zwei Minuten auf Danni auf. Die Devise für uns: Nicht nervös machen lassen, dieses Tempo kann auch Kaisa nicht über 20 oder 30 Kilometer gehen. Für die nächsten zwei Minuten Abstandsverkürzung braucht sie dann auch nicht mehr 8, sondern schon 16 Kilometer und war nach 25 Kilometern immer noch 3:08 Minuten zurück.

Gleichzeitig wurde aber auch der Abstand nach vorne zu Lucy nach 25 Laufkilometern von 3:45 Minuten auf 2:24 Minuten verkürzt. Eine realistische Chance auf Platz 1? Ein Rückfall auf Platz 3? Das Rennen war offener, als wir uns das jemals vorher ausgemalt hätten!

Daniela Sämmler auf der Laufstrecke am Kanal bei der Challenge Roth

Die letzten 12 Laufkilometer entscheiden das Rennen

Die erste Rennentscheidung passierte eigentlich bei Kilometer 30: Kaisa Sali lag immer noch 2:12 Minuten zurück und konnte diesen Rückstand auch seit einigen Kilometern nicht mehr signifikant verkürzen. Bei Kilometer 31 stieg dieser sogar an und es wurde uns klar, dass Danni das Rennen auf dem zweiten Platz beenden kann, wenn sie nicht mehr einbricht.

Der Abstand auf Lucy Charles war zu dem Zeitpunkt auf 30 Sekunden geschmolzen und die Szenerie für ein Herzschlag-Finale fertig.

Da Danni Lucy in Sichtweite hatte und klar war, dass Kaisa nicht mehr rankommen kann, waren Abstände und Zwischenzeit überflüssig. Meine Kommunikation von außen wich von „Lauf kontrolliert dein Tempo weiter, du hast 2:13 Minuten nach vorne und 3:15 Minuten nach hinten, lass dich nicht nervös machen“ zu „HOL SIE DIR JETZT, DU KANNST DAS DING HIER HEUTE GEWINNEN!!!“. Auch für den Coach ein anstrengender Tag – leider lässt es sich bei dem Gedanken an die Athleten nur schwierig klagen.

Wie das Rennen zu Ende ging ist Jedem klar, der am Sonntag zugeschaut hat. Dass bei einem Langdistanz-Rennen über 3,8 Kilometern Schwimmen, 180 Kilometern Radfahren und 42 Kilometern die Plätze 1 und 2 innerhalb von 9 Sekunden liegen, spricht Bände. Nichts sagt allerdings mehr über das Rennen aus, als das untenstehende Video.

Die Siegerehrung bei der Challenge Roth

Plan A? Auch nicht mehr als Theorie!

Danni konnte in Roth den Plan A durchsetzen. Leichte Anpassungen aufgrund verlorener Radflasche, eines nicht perfekten Schwimmens – aber eigentlich Plan A. Wenn man sich solche Pläne im Vorhinein als Coach zurechtlegt, ist das fundiert; man erlaubt sich das, weil man den Sportler sehr gut aus dem Training kennt und weiß, was er im Stande ist zu leisten. Auch während des Rennens habe ich versucht mit Dannis wunderbaren Supportern rund um ihren Freund Moritz, Einfluss auf das Renngeschehen zu nehmen und Danni bestmöglich zu unterstützen.

Am Ende ist ein Plan aber auch nur ein Plan. Nicht viel mehr als eine Theorie. Die Umsetzung des Plans muss der Sportler im Main-Donau-Kanal, Richtung Greding, am Solarer Berg, dann an der Lände, am Kanal, später in Büchenbach und zurück auf dem Weg zur Finishline alleine umsetzen. Gegen die Konkurrenz, das Wetter, Schmerzen und Krämpfe und die riesige Anspannung rund um dieses Spektakel. All das hat Danni am vergangenen Sonntag wahnsinnig toll gemacht. In über 10 Jahren in diesem Sport habe ich noch nie bei einem Rennen so sehr mitgefiebert und mich am Ende so – vor allem für sie - gefreut.

Um es mit Dannis Worten von der Siegerehrung zu sagen: Man muss an sich glauben. Ob als Agegrouper oder Profi; ob im Triathlon oder im realen Leben.

Danke für diesen tollen Tag, Danni!

Renn-Bericht auf tri-mag.de:

https://tri-mag.de/szene/packendes-duell-zwischen-daniela-saemmler-und-lucy-charles

Photo-Credit: Ingo Kutsche Fotografie