Performance Days

Unzählige Kilometer auf der Autobahn, zahlreiche Pedalumdrehungen und ganz viel Schweiß: das war unsere Tour quer durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Unsere Performance Days neigen sich dem Ende zu und es ist Zeit für ein Resümee der Tour. Wir waren diesen Herbst und Winter an mehr Standorten als jemals zuvor und durften mehr Athleten ins Ohr pieksen als bei den vorherigen Tourterminen. Welche durchschnittlichen Werte von den Athleten erzielt wurden und was unsere Mitarbeiter während der Tour geleistet haben, haben wir für euch ganz klassisch in einem Auswertebogen zusammengefasst:

Wir möchten uns bei allen Athleten und vor allem auch den Partnern bedanken, die unsere diesjährigen Performance Days ermöglicht haben!

Mit den Performance Days machen wir nicht nur in deiner Nähe Halt und testen dich mit der Leistungsdiagnostik Grandfondo Red, sondern bieten dir zusätzlich die Möglichkeit einer 4-wöchigen Trainingsbetreuung an. Was die Betreuung auszeichnet und welche essentiellen Rollen unsere Trainer, deren Kompetenzen und die Trainingsplattform today’s plan spielen, haben wir für dich beim heutigen Performance (Mon)Day zusammengefasst.

Die STAPS-Trainer

STAPS-Trainer sind nicht nur studierte Sportwissenschaftler mit einem Bachelor- oder Masterabschluss sowie leistungssportlichem Hintergrund (Physiologie, Biomechanik, Ernährungswissenschaft, Psychologie), sondern besitzen auch eine sportliche Vita (STAPS Trainer Lukas Naegele bei der Berglauf-WM). Im Rahmen der Trainingsbetreuung ermitteln sie dein Stärken-Schwächen-Profil, erstellen deine Trainingspläne mithilfe von today’s plan, reagieren auf Veränderungen, vermitteln dir wichtiges Wissen zum Beispiel in puncto Ernährung und geben Tipps und Hilfestellung bei der Umsetzung. Wir sind davon überzeugt, dass der persönliche Kontakt zwischen dir und deinem Coach elementar für deine Weiterentwicklung ist und den wohl wichtigsten Baustein einer erfolgreichen Trainingsbetreuung darstellt. Mithilfe der Trainingsplattform today’s plan kann dein Trainer schnell auf Fragen von dir antworten und unmittelbar auf Abweichungen vom Plan reagieren.

Das STAPS-Team - die Experten für Leistungsdiagnostiken, Training, Ernährung und Sitzpositionen

 Es wird allerdings nicht nur in eine Richtung gesprochen, denn ein guter Trainer steht im ständigen Dialog mit dir und „verarbeitet“  das Feedback. Einer der Gründe, warum wir keine vorgefertigten Trainingspläne herausgeben und neue Trainingspläne immer nur nach Rückmeldung geschrieben werden. Für einen echten Leistungsfortschritt ist es elementar, dass dein Trainer immer auf deine aktuelle Situation – physisch wie psychisch – reagiert.Das STAPS-Team - die Experten für Leistungsdiagnostiken, Training, Ernährung und Sitzpositionen

Die STAPS-Trainingsbetreuung – Strategie und Struktur

Eine erfolgreiche Trainingsbetreuung steht bei STAPS immer auf drei entscheidenden Säulen:

  1. Dein physiologisches Stärken- und Schwächen-Profil, das über die STAPS-Leistungsdiagnostik ermittelt und immer wieder überprüft wird.
  2. Deine persönlichen Rahmenbedingungen, die für das Training wichtig sind. Dazu zählen beispielsweise verfügbare Trainingszeit, spezielle Trainingslager, alternative Trainingsmöglichkeiten und natürlich das soziale Umfeld wie Familie, Beruf sowie sonstige Verpflichtungen. Alles wird aufeinander abgestimmt.
  3. Deine Ziele. Das kann eine Platzierung oder eine Zeit bei einem bestimmten Wettkampf sein. Dein Ziel kann aber auch sein, Gewicht zu verlieren oder sportlich leistungsfähiger zu werden.Physiologische Stärken und Schwächen des Sports aufdecken, um diese im Training zu verbessern

Das Training bei STAPS

Das Training bei STAPS zeichnet sich durch die Individualität aus. Ausgerichtet an deinen persönlichen Stärken und Schwächen, deinen Zielen und natürlich dem Zeitbudget bekommst du dein Training „verschrieben“.

Bei den STAPS Performance Days lernst du direkt deinen Trainer kennen mit dem du deine Ziele und Rahmenbedingungen durchsprechen kannst. Auf diesen aufbauend werden die Trainingspläne geschrieben, um die physiologischen „Baustellen“ zu berücksichtigen. Daher liegt kein Algorithmus wie bei einer Software, einer App oder Trainingsplattform hinter unseren Trainingsplänen.

Keine andere Sportart als das Radfahren beziehungsweise das Radfahren im Triathlon liefert mehr zugängliche Trainingsdaten. „Leistung“ lässt sich nur in diesen Sportarten präzise messen, analysieren und zur Trainingssteuerung nutzen. Gerade dieses „Fahren nach Zahlen“ ist äußerst effizient und zeitsparend. Es kann sozusagen minutiös geplant werden, kein Meter wird umsonst gefahren und es schützt vor Über- wie Unterforderung gleichermaßen. Die Datenanalyse – über Leistung oder Herzfrequenz – hilft nicht nur das Training zu kontrollieren, sondern auch Trainingserfolge unmittelbar sichtbar zu machen und den Fortschritt schnell auf die zukünftigen Einheiten anzupassen. Außerdem analysieren unsere Coaches die Leistungsdaten aus den Rennen beziehungsweise Wettkämpfen und können hier Rückschüsse in Abhängigkeit zur Energieversorgung und der eingeschlagenen Pacingstrategie ziehen.

Ernährung

Sport und Ernährung gehören zusammen, weswegen dieser Bereich durch die STAPS-Trainingsbetreuung abgedeckt wird. Bestimmte Trainingseinheiten erfordern zwangsläufig sogar eine Ernährungsstrategie vor, während und nach der Belastung, um das Trainingsziel zu erreichen. Bei der individuellen Trainingsplanung berücksichtigen wir natürlich deine Veranlagung, deine Trainings- und Wettkampfziele sowie deine persönlichen Begleitumstände. Wir nutzen zudem im Jahresverlauf bestimmte Trainingseinheiten dazu, eine Ernährungsstrategie für den Wettkampf auszuprobieren, damit du dir sicher sein kannst, was du am Renntag verträgst und wann du was essen solltest. Wir geben dir eine Strategie für den Wettkampf mit auf den Weg, damit du weißt, wann du wie viel an Flüssigkeit, Kohlenhydrate und anderen Makronährstoffen zu sich nehmen solltest und wie du Bio-Booster wie rote Bete oder Koffein leistungssteigend einsetzen kannst.

Das perfekte Pacing

Aufgrund der Stoffwechselanalyse und dem Fett- und Kohlenhydrat-Verbrauch, die Teile der STAPS-Leistungsdiagnostik sind, können wir Pacing-Strategien entwickeln und mit gezielten Einheiten die richtige Ernährungsweise für den Wettkampf trainieren.

Die STAPS Performance Days - Leistungsdiagnostiken in deiner Nähe

Du bist an einer Leistungsdiagnostik beziehungsweise einer Trainingsbetreuung interessiert? Dann sichere dir jetzt noch einen der letzten Termine auf unseren Performance Days oder kontaktiere uns unter contact@staps-online.com. Alle Termine und die Möglichkeit zur Anmeldung findest du hier.

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Anastasia Kempinger

Um einen sportlichen Wettkampf erfolgreich zu bestreiten, fließt im Training vorher monatelang viel Schweiß, einige Entbehrungen müssen eingegangen werden und der innere Schweinehund ein ums andere Mal überwunden werden. Auch der Spaß darf dabei nicht zu kurz kommen, der Druck mit dem Näherkommen des Renntages nicht zu groß werden. Eine optimale Vorbereitung auf einen Radmarathon wie den Ötztaler ist komplex – neben dem reinen Training zählt die Ernährung, das passende Material und eine Pacingstrategie gilt es auszuarbeiten. Oft geht die Vorbereitung aber noch weit darüber hinaus: Es geht um die Integration des geliebten Sports in den Alltag, um das Überwinden von Tiefs im Training und um das Finden der richtigen Dosis aus Spaß und Durchhaltevermögen!

In unserem Portrait unserer Ötztaler-Starter 2018 haben uns viele unserer STAPS-Sportler ein Statement zu ihrer Vorbereitung gegeben. Wir haben uns dazu die Statements von Anastasia, Eugen und Christian herausgepickt und ihre Coaches Patrick, Niklas und Lukas nach ihren Einschätzungen zur Vorbereitung befragt:

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Anastasia Kempinger

Anastasia Kempinger

Ich hatte eigentlich nicht gedacht, dass ich mich über einen längeren Zeitraum zum regelmäßigen Training überwinden kann. Das Training war immer sehr fordernd aber selten überfordernd. Sehr positiv ist, dass man trotz eines begrenzten Zeitaufwands doch zu einem sehr guten Trainingsergebnis kommt. Spaß hat das Training nicht immer gemacht, aber jetzt bei den Radmarathons weiter vorne mitzufahren und dabei auch mehr Spaß zu haben – dafür hat sich die Mühe doch gelohnt. Der Trainingserfolg und der Zuspruch von Patrick haben mich dann motiviert beim Ötztaler zu starten.

Wir haben uns von Anastasias Coach Patrick (STAPS München) ein Statement eingeholt:

Ich habe Anastasia als motivierte Athletin kennengelernt, die bis dahin jedoch keinerlei Erfahrung mit dem regelmäßigen Training nach einem Trainingsplan hatte. Ihr anfängliches Ziel war es, sich über sechs Monate strukturiert auf die anstehende Radmarathon-Saison vorzubereiten, um zum einen schneller zu fahren und zum anderen dadurch noch mehr Spaß zu haben. Das Besondere: Vom Ötztaler Radmarathon war damals noch gar keine Rede!

Das ganze Frühjahr über arbeitete Anastasia ihre Trainingseinheiten vorbildlich ab und wenn es einmal nicht so gut lief, kamen von ihrer Seite schon beinahe entschuldigende Worte. Somit bestand meine Aufgabe als Trainer vor allem darin, ihr aufzuzeigen, dass ich mit ihrem Trainingsplan zwar einen klaren Plan verfolge und jede Trainingseinheit ihre Daseinsberechtigung hat, ihr Plan aber keine Vorgaben enthält, die in Stein gemeißelt sind und um alles in der Welt einzuhalten sind. Dadurch gab ich Anastasia die Freiheit ihre Trainingseinheiten selbstständig etwas anzupassen, um ihr an stressigen Tagen oder an Tagen, an denen sie sich einmal nicht gut fühlte, den Druck zu nehmen. Bei STAPS sind wir der Überzeugung, dass sich nur so langfristig der Spaß am Training garantieren lässt.

Ein strukturiertes Training lebt vor allem von Kontinuität und diese erreicht man am nachhaltigsten durch Motivation und Spaß – Anastasia hatte beides! Von ihrer neuen „Freiheit“ machte Anastasia allerdings kaum Gebrauch und spulte ihr Programm über die sechs Monate vorbildlich und hoch motiviert ab. Ihrem Feedback nach fühlte sie sich durch den Plan nicht mehr unter Druck gesetzt und ich bekam keine entschuldigenden E-Mails mehr, wenn mal ein Intervall mit der falschen Trittfrequenz gefahren wurde oder gar eine Minute zu kurz war.

Nach den ersten erfolgreich absolvierten Radmarathons war dann klar: regelmäßiges Training nach Plan macht nicht immer nur Spaß, das schnellere Fahren bei den Radmarathons (und das Einsammeln männlicher Konkurrenten am Berg) allerdings schon.

Nach fünf Monaten regelmäßigem Training konnte Anastasia eine stolze Leistungssteigerung erzielen: Von 184 Watt bzw. 2,7 Watt pro Kilogramm Körpergewicht an der anaeroben Schwelle steigerte sie ihr Leistung auf 227 Watt und 3,4 Watt pro Kilogramm Körpergewicht  – der Lohn für ihr regelmäßiges Training. Etwas unsicher „gestand“ sie mir dann, dass sie einen Startplatz für den Ötztaler Radmarathon hat, sich aber nicht sicher sei, ob sie das schaffen würde. Da ich wusste, dass sie nach wie vor motiviert und mit Spaß trainiert, wir noch ein paar Monate Zeit hatten und zudem eine deutliche Leistungssteigerung erzielen konnte, war mir sofort klar, dass ihre Sorgen unberechtigt waren und einer erfolgreichen „Ötzi“-Teilnahme nichts im Wege stehen würde. Motiviert durch das bereits Erreichte und meine Zuversicht wurden aus sechs Monaten erfolgreicher Zusammenarbeit dann 12 Monate und wie ich letztes Wochenende vor Ort live miterleben durfte, finishte Anastasia ihren ersten „Ötzi“ (trotz widrigsten Wetterbedingungen mit Regen, Nebel und Kälte) souverän unterhalb von 12 Stunden.

Glückwunsch Anastasia und Danke für die tolle Zusammenarbeit!

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Eugen Böger

Eugen Böger 

Die Vorbereitung mit Niklas war sehr gut. Fahre schon seit 10 Jahren mit Wattmessung und Trainingsplan (Onlineplattform 2peak), aber seit März mit persönlichem Trainer. Das sind Welten!

Die Einheiten waren immer genau richtig: gequält ja, aber immer im Rahmen. Habe mich oft über die Kraft in den Beinen gewundert. Schauen wir mal, ob meine Bestzeit von 12 Stunden und 7 Sekunden geknackt werden kann.

Wir haben uns von Eugens Coach Niklas (STAPS Köln) ein Statement eingeholt: 

Die Zusammenarbeit mit Eugen begann mit einer Leistungsdiagnostik Ende März bei unserem STAPS on Tour-Termin in Münster. Eugen sagte uns vor dem Test, er sei ein „Diesel“, der erst über eine gewisse Renn- oder Trainingsdauer seine Stärken ausspielen kann, sich aber mit kürzeren und intensiveren Belastungen schwertut.

Das Besondere bei Eugen war, dass sich seine subjektive Einschätzung des „Diesels“ nicht wirklich mit den Ergebnissen der Leistungsdiagnostik deckte. Seine maximale Laktatbildungsrate (VLamax) – die den anaeroben Stoffwechsel charakterisiert – deutete mit einem Wert von 0,61 mmol/l/s auf einen erhöhten Kohlenhydratverbrauch hin. Die maximale Sauerstoffaufnahme – die den aeroben Stoffwechsel charakterisiert – war mit 4.300 Millilitern pro Minute eher überdurchschnittlich, sodass intensive Belastungen eigentlich möglich gut fahrbar sein müssten.

Ende März hatte Eugen noch sein „Wintergewicht“, sodass seine relative Leistungsfähigkeit mit 2,66 Watt pro Kilogramm Körpergewicht an der anaeroben Schwelle noch zu gering war, um die anvisierten Anstiege des Ötztaler Radmarathons erfolgreich zu erklimmen.

Es ergaben sich also für Eugen zu Beginn der Betreuung folgende physiologischen Baustellen im Hinblick auf den „Ötzi“:

  1. Die maximale Laktatbildungsrate zu senken und darüber den Kohlenhydratstoffwechsel senken
  2. die maximale Sauerstoffaufnahme erhöhen, die zwar schon gut war, für eine Leistungssteigerung aber immer zuträglich ist
  3. das Körpergewicht über eine Reduktion des Körperfettanteils verringern und über eine Kombination aus Training und Ernährung peu á peu in Richtung Ötztaler-Gewicht bringen

Unter Berücksichtigung der physiologischen Baustellen, der Zielsetzung Ötztaler und der verfügbaren Trainingsmöglichkeiten, haben wir Eugen eine individuelle Rahmenplanung inklusive detaillierter Trainingspläne geschrieben, über die ich gerne einen kleinen Eindruck geben wollen:

Im wechselhaften Frühjahr fokussierten wir uns mit vielen kürzeren, dafür intensiveren Einheiten auf die Erhöhung der Sauerstoffaufnahme. So stand oftmals nur eine Einheit am Wochenende oder an den Feiertagen auf dem Plan, die man von der Dauer her als „Grundlageneinheit“ identifizieren würde. Die intensiven Einheiten mit Intervallen im Entwicklungsbereich und teilweise auch im Spitzenbereich waren in der Form neu für Eugen, zeigten aber auch schnell Wirkung. Die Anstiege im heimischen Sauerland konnten nach kurzer Zeit flüssiger gefahren werden und die entsprechenden Wattzahlen deutlich länger aufrechterhalten werden.

Richtung Sommer verlagerten wir den Schwerpunkt etwas mehr auf den Umfang, ohne diesen dabei übermäßig zu erhöhen. Stattdessen verbrachte Eugen auch zunehmend Zeit in seinem Zielleistungsbereich für den Wettkampf in Kombination mit spezifischen Trittfrequenzen. Außerdem sollte Eugen regelmäßig ohne vorherige Kohlenhydrat-Aufnahme in das Training starten, um seinen Kohlenhydratverbrauch zu senken.

Die letzten Wochen vor dem Wettkampf kamen Schlüsseleinheiten hinzu, in denen er auch in längeren Einheiten immer wieder signifikante Zeiträume bei seiner Zielleistung für den Wettkampf fahren sollte. Diese hatten auch zum Zweck, die gleichmäßige Leistungsabgabe über einen gewissen Zeitraum im Sinne des Renn-Pacings zu schulen und die Ernährungsstrategie für den Wettkampf zu testen.

Die letzte Leistungsdiagnostik zwei Wochen vor seinem Saison-Highlight zeigte die gewünschten Verbesserungen:

Die relative Leistungsfähigkeit an der anaeroben Schwelle stieg von 2,66 auf 3,19 Watt pro Kilogramm Körpergewicht. Die Leistung, die Eugen an den Anstiegen über längere Zeiträume aufrechterhalten kann, ohne dabei seine Kohlenhydratspeicher zu rasch aufzubrauchen, stieg von ca. 180 Watt auf einen Zielwert von 210 Watt. Die Diagnostik diente dabei nicht nur zur Festlegung der Pacing-Strategie für den Ötztaler, sondern stimmte Eugen im Hinblick auf sein Highlight auch Zuversicht.

Am Renntag setzte Eugen die Vorgaben zur Leistung und Energieaufnahme perfekt um. Trotz der schwierigen Wetterbedingungen konnte er seine bisherige Bestzeit um fast eine Stunde auf 11:06 Stunden unterbieten.

Herzlichen Glückwunsch zur neuen Bestzeit und dem erfolgreichen Finish, Eugen!

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Christian Brause

Christian Brause

Pain is temporary! Lukas weiß allerdings, dass “temporary” ein zeitlich sehr weit dehnbarer Begriff ist und “Pain” wurde aus meinen Wortschatz mittlerweile entfernt.

 Wir haben uns von Christians Coach Lukas (STAPS München) ein Statement eingeholt:

Christian hat seine erste STAPS-Leistungsdiagnostik im Oktober 2016 im Rahmen der STAPS on Tour in Herrenberg gemacht. Zwar musste Christian sich ein ums andere Mal im Training auch „strecken“, bereits von Beginn der Zusammenarbeit an konnte er seine größte Baustelle – die maximale Laktatbildungsrate – aber erfolgreich verbessern.

Besonders für lange Rennen wie den Ötztaler Radmarathon ist dieser physiologische Parameter, der den Kohlenhydrat-Verbrauch sehr deutlich mitbestimmt, ein wichtiger Baustein für ein optimales Rennen. Zusätzlich ging es darum die aerobe Kapazität und damit die Möglichkeit über die Fette Energie zu generieren, zu vergrößern. Neben Christians Full-Time-Job und berufsbedingten Auslandsreisen war es in vier Trainingseinheiten pro Woche das Ziel, die Effizienz im Training optimal auszunutzen. Kohlenhydrat-arme Trainingseinheiten mit kratorientierten, unterschwelligen Intervallen zur Senkung der Laktatbildungsrate; hoch-intensive Belastungen an oder oberhalb der anaeroben Schwelle zur Steigerung der Sauerstoffaufnahme – Christians Plan kannte keine „planlosen“ Einheiten ohne konkretes Trainingsziel.

Es gibt nahezu keinen Fahrer, der seine 8 bis 12 Trainingsstunden pro Woche präziser und gewissenhafter abgefahren ist als Christian. Schmerzen, Leiden, Grenzen verschieben – was auf dem Plan stand, wurde durchgeführt und nicht selten kam es vor, dass Christian in seinem Wochenfeedback zum Training von neuen „Grenzerfahrungen“ berichtete. Aber der Erfolg kann sich sehen lassen: Begonnen mit einer Schwellenleistung von 3,5 Watt pro Kilogramm Körpergewicht, zeigte die abschließenden Diagnostik vor dem Ötztaler eine Schwellenleistung von 4,24 Watt pro Kilogramm. Topfit, hochmotiviert und ausgestattet mit einem guten strategischen Plan in Bezug auf Pacingstrategie und Nahrungszufuhr während des Rennens, konnten eigentlich nur noch die äußeren Bedingungen Christian von einer Sub-9-Stunden-Zeit abhalten.

Christian, Lust auf neue Grenzerfahrungen? Die 9-Stunden-Marke muss geknackt werden! 😉

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018

Der Ötztaler Radmarathon 2018 ist Geschichte. Mit 238 Kilometern und 5.500 Höhenmetern ist der wohl beliebteste Radmarathon im deutschsprachigen Raum eigentlich schon herausfordernd genug. Am gestrigen Renntag meinte es zudem das Wetter nicht unbedingt gut mit den insgesamt 4.780 Teilnehmern. Aus diesem Teilnehmerfeld haben wir insgesamt 37 Sportler auf die diesjährige Ausgabe des “Ötzis” trainingstechnisch vorbereitet. Nachdem wir Euch unsere Ötztaler-Starter aus 2017 mit einem kurzen Portrait vorgestellt haben, wollten wir Euch in diesem Jahr einen deutlich größeren Überblick über unsere Ötzi-Sportler geben und haben diese nach einem Statement zur Vorbereitung auf die Veranstaltung gefragt. Viel Spaß mit dem Ötzi-Portraits unserer STAPS-Sportler:

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Christian Brause

Christian Brause

Alter: 39

STAPS-Coach: Lukas Naegele

Ötztaler-Teilnahme: 4. Teilnahme

Statement:

Pain is temporary! Lukas weiß allerdings, dass “temporary” ein zeitlich sehr weit dehnbarer Begriff ist und “Pain” wurde aus meinen Wortschatz mittlerweile entfernt. 😉

Zielzeit 2018: 9:11.41 Stunden

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Anastasia Kempinger

Anastasia Kempinger

Alter: 47

STAPS-Coach: Patrick Marseille

Ötztaler-Teilnahme: 1. Teilnahme

Statement:

Ich hatte eigentlich nicht gedacht, dass ich mich über einen längeren Zeitraum zum regelmäßigen Training überwinden kann. Das Training war immer sehr fordernd aber selten überfordernd. Sehr positiv ist, dass man trotz eines begrenzten Zeitaufwands doch zu einem sehr guten Trainingsergebnis kommt. Spaß hat das Training nicht immer gemacht, aber jetzt bei den Radmarathons weiter vorne mitzufahren und dabei auch mehr Spaß zu haben – dafür hat sich die Mühe doch gelohnt. Der Trainingserfolg und der Zuspruch von Patrick haben mich dann motiviert beim Ötztaler zu starten.

Zielzeit 2018: 11:57.11 Stunden

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Patrick Lucke

Patrick Lucke

Alter: 40

STAPS-Coach: Martin Benthack

Ötztaler-Teilnahme: 4. Teilnahme

Statement:

Ich habe mich seit Ende 2017 mit Martin zusammen auf meinen eigentlichen Höhepunkt, den IRONMAN 2018 in Hamburg, vorbereitet. Ich habe ihn erfolreich in 9:41 Std. gefinished! 

Da der Ötzi erst danach stattfindet, wollte ich den nun gern kurzfristig als B-Event mitnehmen. Bin gespannt wie sich mein IRONMAN-Training auf den Ötzi auswirkt. Ziel wäre eine Zeit unter 10 Stunden. Der Trainingsschwerpunkt ist nun nach dem Ironman und dem verdienten Urlaub aufs Rad gewandert. Ich sitze nun während der letzten zwei Wochen nur auf dem Bike und arbeite mich durch verschiedene Intervalle.

Zielzeit 2018: 10:18.53 Stunden

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Werner Böhm

Werner Böhm

Alter: 69

STAPS-Coach: Jonas Kraienhorst

Ötztaler-Teilnahme: 9. Teilnahme

Statement:

Mein Trainingsplan war sehr abwechslungsreich und trotzdem musste hin und wieder der innere Schweinehund überwunden werden!

Zielzeit 2018: 10:50.20 Stunden

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Johann Bollen

Johann Bollen

Alter: 49

STAPS-Coach: Yannick Nodler

Ötztaler-Teilnahme: 2. Teilnahme

Statement:

Das Training war zunächst fokussiert auf die Teilnahme am Race across Germany am 29.06.2018. Dies sollte der Hauptwettkampf des Jahres 2018 für mich sein (1.111 Kilometer, ca. 8.000 Höhenmeter). Hier hatte das Training offensichtlich den richtigen Ansatz, da ich trotz eines zwischenzeitlichen leichten Bandscheibenvorfalls in der Vorbereitung das Rennen auf Platz 5 beenden konnte. Die Finisherzeit von 47:34 h hat darüber hinaus die Qualifikation für das RAAM eingebracht.

In den ersten Wochen nach dem Race across Germany musste ich mich durch ein leichtes Tief kämpfen. Während dieser Zeit war das Training eher harte Arbeit, als das es Spaß gebracht hat. Inzwischen ist der Spaß aber zurück, und ich fühle mich sehr gut vorbereitet und fit für den Ötzi. Nachdem es 2017 nur um das Ankommen ging, werde ich versuchen in diesem Jahr eine für mich gute Zeit zu fahren.

Die Betreuung durch STAPS hat mein Training aber auch grundlegend verändert. Erstmals habe ich strukturiert trainiert. Vorher bin ich eigentlich nur zum Spaß gefahren, und habe die Dauer der Trainings einfach nach Bedarf verlängert. Durch das watt-basierte Training mit dem Leistungsmesser und einem Trainingsplan hat sich der zeitliche Aufwand gar nicht erhöht, Die Qualität und Intensität aber sehr wohl. Dadurch konnte ich meine Leistungsfähigkeit deutlich verbessern.

Zielzeit 2018: 10:48.12 Stunden

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Michael Wappelhorst

Michael Wappelhorst

Alter: 52

STAPS-Coach: Caro Schneider

Ötztaler-Teilnahme: 6. Teilnahme

Statement:

Ich habe mich schon mit Trainingsmethodik im Radsport beschäftigt, als noch lange Grundlagen-Einheiten das Maß der Dinge waren. Seit diesem Jahr lasse ich mich von STAPS coachen und habe mein Training hin zu kürzeren, aber intensiven Einheiten umgestellt. Auch bei Themen wie der Ernährung im Wettkampf konnte ich mit Hilfe meines Coaches Caro Einiges optimieren. Die Vorbereitung auf den Ötztaler war teilweise schon hart, hat aber sehr viel Spaß gemacht. Wenn jetzt noch eine persönliche Bestzeit dabei herausspringt, wäre die Saison perfekt.

Zielzeit 2018: 9:00.26 Stunden

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Matthias Kemnitz

Matthias Kemnitz

Alter: 38

STAPS-Coach: Yannick Nodler

Ötztaler-Teilnahme: 1. Teilnahme

Statement:

Yannick hat sich immer – so gut es ging – nach meinen Vorgaben gerichtet, das heißt die Tage an denen Training möglich ist oder auch nicht. Vieles macht Spaß und Einiges gar nicht, aber gerade diesen Einheiten gilt es, eine hohe Aufmerksamkeit zu widmen. Yannick ist für mich wahrscheinlich genau der richtige Ansprechpartner. Immer motiviert, hier und da mal mit kritischen Blicken auf Wettkampf – oder Trainingsdaten. Also um es kurz zu machen: Großes Lob von mir für Yannick. Ich denke aber, dass er weiß wie sehr ich ihn schätze 😉

Zielzeit 2018: 9:25.46 Stunden

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Klaus Stucke

Klaus Stucke

Alter: 52

STAPS-Coach: Jonas Kraienhorst

Ötztaler-Teilnahme: 11. Teilnahme

Statement:

Dieses Jahr 2018 war der Fokus im Training voll auf das Rennradfahren ausgerichtet. Die letztjährige Teilnahme am Ötzi konnte für mich nicht stattfinden, da ich bei einem Mountainbike-Rennen (Juli 2017) eine schlimme Schulterverletzung hatte. Totalausfall für ein halbes Jahr. Weihnachten konnte ich gerademal den rechten Arm senkrecht nach oben strecken.

Die Trainingsbetreuung durch Jonas wurde so angepasst, dass ich auf der Rolle mit fixiertem Arm mein Training ab November starten konnte. Zur Trainingsintensität kann ich sagen, es hat immer Spaß gemacht, den von Jonas geschriebenen Plan zu absolvieren!

„Absolvieren“ heißt immer auch ein klein wenig, den inneren Schweinhund bei Regen und Schneetreiben zu überwinden. Nur so geht es, wenn man weiterkommen will!

Zielzeit 2018: 9:41.03 Stunden

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Mark Pigors

Mark Pigors

Alter: 34

STAPS-Coach: Caro Schneider

Ötztaler-Teilnahme: 3. Teilnahme

Statement:

In diesem Jahr gehe ich perfekt vorbereitet beim Ötztaler an den Start. Eine ganze Saison ohne Krankheiten oder Verletzungen und der herrliche Sommer bildeten die perfekte Grundlage um dank Caros Plan die Leistung ordentlich zu steigern. Wie gut das funktioniert hat, hat sich schon bei den Radmarathons Tannheimer Tal oder Arlberg-Giro gezeigt. Danke an Caro für die optimale Vorbereitung! Jetzt gilt es, das auch beim Ötztaler auf die Straße zu bringen.

Zielzeit 2018: 8:32.30 Stunden

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Jens Erbeck

Jens Erbeck

Alter: 48

STAPS-Coach: Benjamin Schwan

Ötztaler-Teilnahme: 4. Teilnahme

Statement:

Nach fast 7 Jahren STAPS-Training, mit einer kurzen Pause, wollte ich dieses Jahr wieder voll angreifen. Leider passte es gesundheitlich nicht und mein Training beschäftigt sich nun eher mit dem Basisaufbau. Den Ötztaler kann ich mir jedoch nicht entgehen lassen. So muss STAPS mich dieses Mal nur „unbeschadet“ über die Berge bringen. 2019 dann wieder Vollgas!  Meine Lieblingseinheit von Benjamin ist 60 Minuten im oberen G2 und alle 3 Minuten 10 Sekunden im Spitzenbereich.

Zielzeit 2018: 7:17.41 Stunden bis St.Leonhard

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Eugen Böger

Eugen Böger

Alter: 61

STAPS-Coach: Niklas Lehnen

Ötztaler-Teilnahme: 3. Teilnahme

Statement:

Die Vorbereitung mit Niklas war sehr gut. Fahre schon seit 10 Jahren mit Wattmessung und Trainingsplan (Onlineplattform 2peak), aber seit März mit persönlichem Trainer. Das sind Welten!

Die Einheiten waren immer genau richtig: geqäult ja, aber immer im Rahmen. Habe mich oft über die Kraft in den Beinen gewundert. Schauen wir mal, ob meine Bestzeit von 12 Stunden und 7 Sekunden geknackt werden kann.

Zielzeit 2018: 11:06.40 Stunden

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Günter Kempinger

Günter Kempinger

Alter: 48

STAPS-Coach: Patrick Marseille

Ötztaler-Teilnahme: 3. Teilnahme

Statement:

Das Training bzw. die Vorbereitung auf den Ötzi liefen für mich dieses Jahr richtig gut. Keine krankheitsbedingten Pausen, im Frühjahr ein tolles Trainingslager auf Mallorca, das schöne Wetter, gelungene Vorbereitungswettkämpfe, keine Stürze oder Unfälle und vor allem die professionelle Betreuung durch Patrick Marseille prägen die diesjährige Saison.

Harte Intervalle bereits im Winter machten mir anfangs echt zu schaffen. So harte Intensitäten in der frühen Vorbereitungsphase war ich nicht gewöhnt. Hatte ich so noch nicht praktiziert. Diese „40/20 IE Quälerei“ war für mich eine echte Herausforderung. In der Vergangenheit hatte ich tendenziell viele Kilometer mit eher moderatem Tempo abgespult, und jetzt das…

Gezieltes Fahren ohne Kohlenhydrat-Zufuhr hatten ebenso einen tollen Effekt. Hoch lebe die Fettverbrennung! Die war bei mir ja definitiv ausbaufähig…

Die Schinderei ist auf alle Fälle richtig effektiv! Genial! Hat sich voll gelohnt! Merci Patrick!

Natürlich hat es auch Spaß gemacht. Nicht immer, aber meistens!

Ich plane schon für nächstes Jahr. Kann mir gut vorstellen, dass ich das Know-how von STAPS weiterhin nutzen werde.

Zielzeit 2018: 8:41.36 Stunden

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Mario Selim

Mario Semlin

Alter: 50

STAPS-Coach: Yannick Nodler

Ötztaler-Teilnahme: 3. Teilnahme

Statement:

Mein Ziel (deshalb entschied ich mit für STAPS) war es den Ötzi unter 10 Stunden zu fahren. Zweimal bisher deutlich verfehlt, obwohl ich in vielen Rennen im GCC gute Ergebnisse hatte und sehr leicht bin. Der Fokus im Training lag auf der Verbesserung der Kraftausdauer und Senkung der VLamax, sowie der gezielten Zufuhr von Kohlenhydraten. Elendig viele lange G2-Intervalle ;-). Spaß machte vor allem, dass ich sah, dass man auch im Alte rvon 50 Jahren durch gezieltes Training noch besser werden kann, welches sich unter anderem mit dem 2.Platz AK am Schleizer Dreieck bestätigte. 

Zielzeit 2018: 10:12.48 Stunden

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Markus Wenzel

Markus Wenzel

Alter: 40

STAPS-Coach: Claudia Uhl

Ötztaler-Teilnahme: 1. Teilnahme

Statement:

Die Vorbereitung lief seit Oktober 2017 und es waren schon einige Entbehrungen und viel Schweiß nötig. Die Trainings waren abwechslungsreich, aber auch anspruchsvoll. Der erste Test mit dem Dolomiten Marathon verlief noch durchwachsen, aber mit dem Näherkommen des Ötztalers, wurden auch die Ergebnisse besser. Der letzte Härtetest, der Stoneman mit 290 Kilometern und 4.900 Höhenmetern verlief vielversprechend und ich bin guter Dinge, den Ötzi gut zu absolvieren. Zumal der letzte Leistungstest bei STAPS am 23. August eine sehr positive Richtung aufzeigte. 

Zielzeit 2018: 10:40.22 Stunden

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Mike Schawohl

Mike Schawohl

Alter: 34

STAPS-Coach: Benjamin Schwan

Ötztaler-Teilnahme: 1. Teilnahme

Statement:

Das Training war des öfteren recht hart in den Sommermonaten aufgrund der recht hohen Temperaturen. Nach einigen GCC Rennen dem 312 er und den Dolomiten Marathon kommt mein persönliches Saison Highlight der Ötzi!

Zielzeit 2018: 2:26.35 Stunden bis Kühtai

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Sebastian Kelb

Sebastian Kelb

Alter: 40

STAPS-Coach: Marc Sauer

Ötztaler-Teilnahme: 9. Teilnahme

Statement:

Ich freue mich sehr auf den Ötzi. Die Vorbereitung durch Marc war super. Trondheim-Oslo lief schon perfekt und ich bin sehr gespannt, ob es beim Ötzi auch so super laufen wird. Besonders “schöne” Einheiten in der Vorbereitung waren Bergintervalle am Brocken, mit bis zu sechs Auffahrten.

Zielzeit 2018: 10:31.33 Stunden

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Roland Walz

Roland Walz

Alter: 47

STAPS-Coach: Benjamin Schwan

Ötztaler-Teilnahme: 1. Teilnahme

Statement:

Es ist mein erster Ötztaler und ich dachte eigentlich nicht, dass ich einen Startplatz bekomme. Aber siehe da…läuft! Das Training läuft super und ist auch sehr hart. Habe nur Freitags und Montags trainingsfrei. Macht aber voll Laune. Hatte im August meine 2. Leistungsdiagnostik und schon leichte Verbesserungen. Trainiere seit Mitte März und habe aktuell knapp 6.000 Kilometer in den Beinen. Freue mich riesig auf den Ötztaler und werde Benjamin weiter als Coach für nächstes Jahr einsetzen.

Zielzeit 2018: 2:23.40 Stunden bis Kühtai

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Michael Wachtendonk

Michael Wachtendonk

Alter: 39

STAPS-Coach: Lukas Naegele

Ötztaler-Teilnahme: 1. Teilnahme

Statement:

Die Vorbereitung auf den Ötztaler war sehr unspezifisch, da primär der Ironman Klagenfurt und Barcelona für 2018 auf  dem Programm standen, sowie insbesondere das Schleifen der Laufform. Daher ist der Ötztaler eher eine nette Abwechslung in schöner Umgebung als ein wirkliches Saisonhighlight. Somit war die Berg-Vorbereitung auch nicht allzu quälend, sondern wurde nur ab und zu spezifisch angesprochen. Aber der Rest des Vorbereitungsprogramms seit November 2017 für 2018 würde ich jetzt auch nicht unbedingt als Schonprogramm bezeichnen… Im Endeffekt haben wir das Triathlon-Training nicht für den Ötztaler verändert, von daher wird es spannend sein zu sehen, ob der Spagat Ironman und Ötztaler halbwegs funktioniert. Die Ambitionen sind daher meinerseits defensiv, aber mein Trainer Lukas meint eine Zeit unter 9 Stunden ist allemal drin. Ich werde am Sonntag erleben, ob er Recht hat!

Zielzeit 2018: 9:07.30 Stunden

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Michael Leykum

Michael Leykum

Alter: 52

STAPS-Coach: Caro Schneider

Ötztaler-Teilnahme: 11. Teilnahme

Statement:

Zeit sich seinen Traum zu erfüllen und das Finisher Trikot zu ergattern.

Zielzeit 2018: 9:04.51 Stunden

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Frank Rengers

Frank Rengers

Alter: 55

STAPS-Coach: Patrick Marseille

Ötztaler-Teilnahme: 5. Teilnahme

Statement:

Nach vier Teilnahmen am Ötztaler Radmarathon ohne Trainingsplan wollte ich mal wissen ob in meinem Alter, mit gezieltem Training, noch eine Leistungssteigerung möglich ist. Deshalb habe ich mich für ein Jahr Training mit STAPS-Unterstützung entschieden mit dem Ziel den Ötztaler Radmarathon 2018 unter 10 Stunden zu fahren. Nachdem ich im letzten Jahr meine beste Zeit (11:32 Stunden) gefahren bin, habe ich das Ziel sehr hoch angelegt, aber für meinen Coach Patrick Marseille erstmal kein Problem. Nun war die Devise „raus aus der Komfortzone und rein in die Intervalle“, die für mich erstmal sehr ungewohnt waren. Vor allem im Winter war es manchmal sehr schwer sich dafür zu motivieren. Es hat aber letztendlich sehr viel Spaß gemacht, da die Trainingspläne von Patrick sehr abwechslungsreich waren. Leider brachte der letzte Test im Juli 2018 nicht das Ergebnis was wir uns erwartet hätten (4 Watt/Kg), aber ich gehe trotzdem optimistisch am 2. September an den Start. Denn abgerechnet wird zum Schluss. Mein Motto: „Never give up“!

Zielzeit 2018: 10:41.17 Stunden

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Bilgin Aydin

Bilgin Aydin

Alter: 46

STAPS-Coach: Caro Schneider

Ötztaler-Teilnahme: 5. Teilnahme

Statement:

Durch einen Unfall Anfang Mai (linkes Handgelenk) musste ich meinen Trainingswettkampf Tour de Kärnten absagen und bei bestem Wetter auf der Rolle trainieren. Die fehlende Wettkampfhärte konnte ich teilweise mit Rennen auf der Zwift-Plattform kompensieren. Trainingstechnisch waren die Kohlenhydrat-freien Einheiten am Wochenende eine große Herausforderung, z.B. Freitags Abends die Speicher leeren und Samstag morgen kohlenhydrat-frei starten. Das drückt auf die Stimmung und erfordert eine gewisse Disziplin. 

Zielzeit 2018: 10:04.07 Stunden

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Michael Krämer

Michael Krämer

Alter: 48

STAPS-Coach: Caro Schneider

Ötztaler-Teilnahme: 1. Teilnahme

Statement:

Das Besondere für mich ist, wie gut die Entwicklung mit vermeindlich geringem Aufwand funktioniert. Das Training hat meistens Freude bereitet und ließ sich immer wieder innerhalb meiner Selbstständigkeit einbauen!

Zielzeit 2018: 11:04.33 Stunden

Neue Partnerschaft mit dem Team Erdinger Alkoholfrei um Patrick Lange, Nils Frommhold und Daniela Sämmler

Die Farbe ERDINGER-Blau ist aus dem Triathlon-Feld eigentlich nicht wegzudenken. Mit über 5.000 Altersklassen-Athleten, dem Perspektivteam aus drei Nachwuchs-Athleten und dem Profi-Team um Patrick Lange und Daniela Sämmler ist das Team Erdinger Alkoholfrei die größte Triathlon-Community im deutschsprachigen Raum.

Bereits seit 2006 setzt die Brauerei aus Erding im Marketing auf die Sportart Triathlon und gehört damit zu den langjährigsten Partnern im Multisport. Wir freuen uns sehr darüber, nun unsere Kooperation mit dem Team Erdinger Alkoholfrei als neuer Silber-Partner ankündigen zu dürfen!

Neue Partnerschaft mit dem Team Erdinger Alkoholfrei um Patrick Lange, Nils Frommhold und Daniela Sämmler

Photo-Credit: Ingo Kutsche

Unsere ersten Berührungspunkte haben wir bei STAPS vor allem mit einigen Profi-Athleten aus dem Team gehabt. So arbeiten wir seit zwei Jahren unter anderem im Bereich der Bike- und Aerodynamik-Optimierungen gemeinsam mit unserem Partner gebioMized mit dem amtierenden IRONMAN-Weltmeister Patrick Lange sowie mit Nils Frommhold, dem Roth-Sieger aus 2015, zusammen. Mit Daniela Sämmler, die gemeinsam mit Laura Philipp die Speerspitze bei den weiblichen Athleten des Teams bildet, durften wir vor zwei Wochen mit dem Sieg der Challenge Roth einen der größten Siege in der STAPS-Geschichte feiern.

Neue Partnerschaft mit dem Team Erdinger Alkoholfrei um Patrick Lange, Nils Frommhold und Daniela Sämmler

Photo-Credit: Tom Tittmann

Seit 2018 kümmern wir uns neben den Profi-Athleten auch um das Perspektivteam und durften Anna-Lena Pohl, Fabian Günther und Fabian Reuter schon zur Leistungsdiagnostik und zum BikeFitting in unseren Instituten begrüßen. In enger Zusammenarbeit mit der Team-Managerin Wenke Kujala möchten wir dabei für die Perspektivsportler gerne unseren Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen und arbeiten aktuell an einem langfristigen Konzept zur Entwicklung des Nachwuchses.

Mit der neuen Partnerschaft als Silber-Partner des Teams ist es unser großes Ziel, unsere Leistungen nicht nur an die Profis und Perspektiv-Sportler des Teams weiter zu geben, sondern auch mit der großen Community aus Altersklassen-Athleten zu arbeiten. Dabei freuen wir uns sehr darauf, unsere Expertise und unsere Erfahrungen aus dem Profi-Triathlon auch in das Training und den Wettkampf der AK-Sportler einbringen zu können.

Ein netter Nebeneffekt: Wir werden euch in Köln, Hamburg und München sicherlich auch auf eine Flasche Erdinger Alkoholfrei einladen!

Du interessierst dich auch für das Team Erdinger Alkoholfrei? Dann findest du hier alle wichtigen Informationen dazu: Team Erdinger Alkoholfrei.

Neue Partnerschaft mit dem Team Erdinger Alkoholfrei um Patrick Lange, Nils Frommhold und Daniela Sämmler

Photo-Credit: Christian Siedler

Erfahrungen von Katrin Meyer bei der Challenge in Roth

In der vergangenen Woche haben wir Euch die Challenge Roth mit dem Bericht von Coach Björn zum Sieg von Daniela Sämmler näher gebracht. An dieser Stelle möchten wir ebenso all die Agegrouper huldigen, die in Roth, Frankfurt und bei allen anderen Rennen auf der Langdistanz eine tolle Leistung abliefern. Dazu haben wir für Euch einen Erfahrungsbericht von STAPS-Sportlerin Katrin Meyer, die ihr Langdistanz-Debüt in Roth in einer Zeit von 12:20:38h finishte. Katrins Erlebnisse am längsten Tag des Jahres:

Und auf einmal war er da. Der 1. Juli 2018. Der Tag, auf den ich die letzten sieben Monate hintrainiert habe. Der Tag der Challenge Roth. Der Tag meiner ersten Langdistanz, meines elften Triathlons überhaupt. Aber als Kölnerin ist diese Zahl irgendwie bezeichnend …

Es ist 5:00 Uhr, als ich aus dem Shuttlebus, der meine Mitstreiter und mich zum Schwimmstart brachte, verlasse. Es dämmert, die Lufttemperatur beträgt knackige 12 Grad. Ich biege von der Hauptstraße auf die Zufahrt zum Kanal, die eine 90 Grad Kurve beschreibt. Es ist das erste Mal an diesem Tag, dass ich kurz innehalten muss. Atmen. Die Sonne geht gerade über dem Kanal auf, epische Musik dröhnt aus den Lautsprechern. In der Wechselzone ist bereits emsiges Treiben. Und ich stehe da und weiß nicht, ob ich für den heutigen Tag bereit bin. Atmen.

Mein Rad hat die Nacht auch ohne mich gut überstanden. „George“ steht in perfekter Position, direkt am Mittelgang, gegenüber vom Aufstieg.  Noch einmal Luftdruck kontrollieren – passt. Ich klicke meine Schuhe ein, befülle meine Flaschen und platziere meine benötigte Verpflegung. Noch schnell den Radbeutel abgeben und schon ist über eine Stunde vergangen. Ich treffe kurz Björn und wärme mich in der Sonne auf. Kurz danach kommt auch schon Caro, die mich als Trainerin auf den heutigen Tag vorbereitet hat. Es kann nichts mehr schiefgehen. Es knallt, die Profis sind unterwegs. Caro gibt mir das Zeichen: Neo anziehen. Und viel zu schnell schickt sie mich auch schon auf die Reise. Ich verabschiede mich von meiner kleinen Supporter-Crew, die es zum Start geschafft hat. Atmen.

Es ist 7:00 Uhr. Ich stehe am Schwimmeinstig mit 250 anderen Ladies. Wir haben heute alle ein gemeinsames Ziel: Über uns hinauszuwachsen. Ich gehe ins Wasser, wo es deutlich wärmer ist als draußen und schwimme mit dem Pulk in Richtung Startline. Atmen. Der Schuss kommt und auf einmal geht alles von ganz selbst. Am Ende des Feldes positioniert, schwimme ich den Mädels vor mir hinterher. Ich schwimme mein Tempo, mit Kraft, lasse mich aber nicht mitreißen. Denn das ist eine meiner größten Ängste, dass mir die Luft ausgeht. Als schwache Schwimmerin habe ich noch viel Zeit vor mir. Als es nach 1,5 Kilometern um die erste Wendeboje geht, habe ich die Linie nicht perfekt getroffen, aber dafür kann ich dem Landkreis Roth nun ein 1-A GPS-Profil des Kanals zur Verfügung stellen. Den habe ich spitzenmäßig von links nach rechts vermessen. Der Rückweg läuft, ich bin besser drin. Die zweite Wendemarke ist gefühlt schneller da als die erste und schon bin am Ausstieg. Nicht schnell, aber ich habe meine Angstdisziplin hinter mir und stehe wieder mit beiden Beinen fest am Boden! Atmen.Erfahrungen von Katrin Meyer bei der Challenge in Roth

Ich laufe Richtung Wechselzelt, schnappe mir meinen Beutel und habe auch schon eine tolle Helferin neben mir, die mir meine Sachen abnimmt. Socken an, Brille und Helm auf und schon geht’s ab zum Rad. Den Weg kenne ich. Ich schnappe mir meinen „George“ und bin auch direkt am Start der Radstrecke. Aufgesprungen und ab geht die wilde Fahrt. Ich biege auf die Hauptstraße, an der schon so viele Leute uns Athleten auf die Strecke verabschieden. Nur noch 180 Kilometer. Atmen.

Schon nach der zweiten Kurve feuert mich der erste Teil meiner Crew mehr als lautstark an. Spätestens jetzt müssten alle wach sein. Doch dann bin ich mit Erfahrungen von Katrin Meyer bei der Challenge in Rothmir allein. Ich kenne die Runde von meiner Probefahrt, erinnere mich an viele Stellen und so vergehen die Kilometer gefühlt viel zu schnell. Es kommen der erste Hotspot in Greding, viel zu schnell der Kränzleinberg und schon bin ich zurück in Hilpoltstein. Und ich weiß, was jetzt kommt. Links und rechts von mir weisen mir die Drängelgitter den Weg, die grünen Werbebanner des Hauptsponsors leuchten in der Sonne. Ich biege ab und er ist vor mir: der Solarer Berg. Atmen. Tausende Menschen hinter der Absperrung jubeln uns entgegen. Atmen. Ich gucke den Anstieg hoch, die Absperrgitter hören weit hinten auf und ich sehe nur noch Menschen. Sie verschlucken die Straße und die Athleten sprichwörtlich. Man sieht nichts anderes mehr. Atmen. Ich sprinte an den beiden Triathleten vor mir vorbei, damit ich am Anstieg mein Tempo fahren kann. Es wird immer enger, der Anstieg steiler. Es ist kaum in Worte zu fassen. Die Fans an der Strecke tragen uns förmlich den Berg hinauf, sie feuern an, klatschen, klopfen einem auf die Schulter, machen Heiratsanträge. Ja, definitiv ein Moment, in dem einem die Tränen kommen. Wahnsinn! Atmen. Denn du darfst heute noch einmal hier hoch. Geil!

Auch die zweite Radrunde vergeht viel zu schnell. Ich halte mich an die abgesprochenen Wattbereiche, versuche konstant zu fahren. Nach und nach sammele ich immer mehr Mädels ein. In den wenigen Momenten, in denen ich merke, dass es sich etwas schwerer anfühlt, erinnere ich mich an die Worte von Björn: Bleib geduldig. Bleibe ich, denn schließlich darf ich gleich Laufen. Meine Supporter tauchen immer wieder unverhofft an der Strecke auf. Bis auf die Biermeile, da habe ich die Mädels vermutet … Schnapsdrosseln … Und ruck zuck ist es vorbei. Ich bin angekommen. In Roth. An der Wechselzone 2. Zum ersten Mal in meinem Leben bin ich 180 km Rad gefahren. Atmen.

Ich springe – mehr oder weniger elegant – von meinem Rad. Ein Helfer nimmt es mir ab. Ich finde meinen Beutel direkt, stehe im vollkommen überfüllten Wechselzelt und bin spontan überfordert. Eine Helferin nimmt mir meinen Beutel aus und mich an die Hand und schon sitze ich auf einer freien Bank. Sie hilft mir, meine Laufsachen anzuziehen. Die Griffe sind geübt und nach drei Minuten schickt sie mich los auf die Laufstrecke. Es ist geschafft. Nur noch Laufen. Nur noch 42 Kilometer bis ins Ziel. Krass. Ich kann es nicht fassen. Atmen.

Meine Beine sind schwer, der Hintern brennt (Videoaufzeichnungen dokumentieren eine nicht ganz so diplomatische Ausdrucksweise zur Verfassung meines Hinterteils). Wie immer laufe ich viel zu schnell an: 5:40er Schnitt hat Caro gesagt, die Uhr zeigt 4:14… Langsam! Bleib ruhig. Atme! Ich finde meinen Rhythmus. Und schon sind sie wieder da: meine Supporter. Und ich weiß, dass sie es sind, die mich – gemeinsam mit den vielen anderen Triathlon-Erfahrungen von Katrin Meyer bei der Challenge in RothFans – ins Ziel tragen werden. Unser Plan geht auf, ich halte mein Tempo im Bereich von 5:30 bis 5:40. Doch die Beine werden schwerer. Die LäuferInnen neben mir fangen an zu gehen. Soll ich das auch tun? Nein. Doch bei Kilometer 19 kommt die erste Erschöpfung. Ich muss kurz gehen. Gleich kommt eine Verpflegungsstelle. Ich trabe wieder los, reduziere mein Tempo, denke nun von Versorgungsstation zu Versorgungsstation. Alle zwei Kilometer eine kleine Pause, um mich zu vernünftig zu verpflegen. „Verpflegung mit hoher Energiedichte!“ kommt es vom Chef am Rand. Es läuft und läuft und läuft. Nicht so schnell wie erhofft, aber ich laufe. Im Gegensatz zu vielen anderen. Immer wieder sind meine Leute da, schreien mich an, laufen ein Stück mit, motivieren mich, sind für mich da. Ich muss zu diesem Zeitpunkt einfach nur noch laufen. Und so geht es dem Ziel entgegen. Die vielen Zuschauer sind noch immer an den Hotspots der Strecke und sorgen für Gänsehaut. Noch zwei Kilometer, noch einer, ich bin da. Das Eventgelände. Ich biege links ab, die Massen drängen sich an die Gitter, rufen unsere Namen. Atmen.

Erster Torbogen. Ich sehe den Einlauf ins Station. Nummer noch mal kontrollieren und nun ist er da, dieser Moment, der die letzten sieben Monate bestimmt hat. Auf den Rängen jubeln die zahllosen Zuschauer. Ich sehe meine Leute. Sie sind alle da. Sie lassen Konfetti für mich regnen. Eine letzte Ehrenrunde durch das Stadion. Genießen. Eine Stimmung, die ihresgleichen sucht. Mehr kann es vermutlich nicht geben. Ich bin da, ich bin im Ziel. Ich bin ein Challenger. Atmen!

Katrins Erlebnisse rund um den Triathlon kann man am besten auf ihrem Instagram-Account verfolgen!

Erfahrungen von Katrin Meyer bei der Challenge in Roth

Montag, der 02. Juli 2018. Es ist 16 Uhr. Eine Nacht und etwa 24 Stunden nach dem Finish wird mir so langsam klar, was am Sonntag in Roth passiert ist: Daniela Sämmler hat in einem beeindruckenden Rennen nicht nur den deutschen Rekord auf der Langdistanz auf Ansage gebrochen, sondern sich vor allem gegen die Weltelite um Lucy Charles und Kaisa Sali den Sieg der Challenge Roth erkämpft.

Berichte, Interviews und Videos zum Rennen gibt es genügend. Gerne möchte ich, Björn Geesmann, euch das Rennen einmal aus der Perspektive des Coaches erzählen und euch ein paar Einblicke hinter die Kulissen geben.

Seit fast zwei Jahren arbeiten wir bei STAPS schon mit Daniela zusammen, diagnostizieren ihre Leistungsfähigkeit und optimieren gemeinsam mit unserem Partner gebioMized ihre Position auf dem Rad – sowohl im Labor als auch im Velodrom. Seit März dieses Jahres betreue ich Daniela auch als Coach und durfte sie auf ihr Saison-Highlight in Roth vorbereiten. Dass mich das später an einem einzigen Sonntag im Juli gefühlte 10 Jahre meines Lebens kosten sollte, war mir damals nicht bewusst. 😉

In der Vorbereitung öffnet sich der Knoten in Heilbronn

In der Vorbereitung auf Roth gab es für Daniela drei Vorbereitungs-Rennen: Die Ironman 70.3s in Marbella und im Kraichgau, sowie die Challenge in Heilbronn. Vielleicht kommt letzterem auf dem Papier die geringste Bedeutung zu, allerdings war das Rennen auf dem Weg nach Roth das wichtigste. Das Rennen in Marbella war aufgrund der zahlreichen Höhenmeter auf dem Rad eher ungünstig und weniger für Dannis Radstärke geeignet. Im Kraichgau ergatterte sie hinter Laura Philipp den zweiten Platz und konnte sich in einem spannenden Halbmarathon-Finale erstmals in ihrer Karriere gegen die langjährige Konkurrentin Yvonne van Vlerken durchsetzen. Ein erster kleiner Fingerzeig!

Nach dem Ergebnis im Kraichgau und den vielen qualitativen Kilometern im Wasser, auf dem Rad und in den Laufschuhen, habe ich das erste Mal an Dannis Ansage gedacht, in Roth den deutschen Rekord auf der Langdistanz (Sandra Wallenhorst, 8:47:26 Stunden beim Ironman Austria 2008) brechen zu wollen.

Der anschließende Start in Heilbronn war zunächst gar nicht geplant. Danni erzählte in der Woche nach dem Kraichgau davon, dort gerne starten zu wollen und dass ich eine Nacht über die Entscheidung schlafen soll. Das war aus zwei Gründen überhaupt nicht nötig:

  1. Danni konnte die Challenge bereits im vergangenen Jahr gewinnen. Zudem ist die Strecke quasi vor ihrer Haustür und das Rennen bot eine perfekte Möglichkeit, sich das nötige Selbstvertrauen für Roth zu holen.
  2. Zwei Wochen vor einer Langdistanz ist eine Mitteldistanz, die man gewinnen kann für einen Sportler viel schöner, als im Training dreieinhalb Stunden alleine Rad zu fahren und darauf zwei Stunden zu koppeln.

Einzige Bedingung vom Coach: Das Rennen mit 100% Attacke angehen, zu keiner Zeit nachlässig werden und im Idealfall alle drei Zwischenzeiten für sich zu entscheiden. Dass es dann aufgrund eines Tritts zu Beginn des Schwimmens „nur“ zur fünftbesten Schwimmzeit und später zur zweibesten Halbmarathon-Zeit reicht, lässt sich bei insgesamt 7 Minuten Vorsprung auf Gesamtplatz 2 vollkommen verschmerzen.

Vielleicht bin ich da etwas sehr aus dem Radsport geprägt. Aber ähnlich wie dort zum Beispiel vom Übergang aus dem U23-Bereich in den Elitebereich gilt für einen Profi: Nicht das Siegen verlieren! Im Training kann man sehr gute Leistungen vollbringen, auch zweite und dritte Plätze können riesige Erfolge sein. Aber ab und an ist es eben auch wichtig als Erster über die Ziellinie zu laufen und deutlich zu machen, dass man hier und heute nicht zu schlagen ist. Die Challenge Heilbronn war dafür das perfekte Rennen!

Daniela Sämmlers Sieg bei der Challenge Heilbronn in der Vorbereitung

Renntaktik für das Saison-Highlight – der Plan A

Ich zahle für den nachfolgenden Satz sehr gerne die bekannten drei Euro ins Phrasenschwein: So ein Tag bei einem Langdistanz-Rennen ist lang. Umso wichtiger war es, Daniela in den vielen Gesprächen vor dem eigentlichen Renntag auf die unterschiedlichen Szenarien vorzubereiten. Wie ist der Abstand zu Lucy Charles nach dem Schwimmen? Gibt es im Feld weibliche Profis, die ihr Tempo auf dem Rad folgen können? Welche Zeiten brauchen wir in den einzelnen Disziplinen, um den deutschen Rekord auf der Langdistanz zu brechen?

Heraus kam ein Plan A. Natürlich auch ein Plan B, C, D… Aber den A-Plan möchte ich euch gerne vorstellen:

Voller Fokus aus das Schwimmen bei der Challenge Roth mit Daniela Sämmler

Dass Danni trotz ihrer Schwimmstärke gegen die ehemalige Profi-Schwimmerin Lucy Charles einen großen Abstand nach dem Schwimmen bekommt, war klar. Nach einem perfekten Schwimmen hätten wir mit 6 Minuten gerechnet, ohne Sahnetag im Wasser eher mit 8 Minuten.

Letzteres Szenario war der Fall: Mit einer Zeit von 46:48 Minuten „brannte“ Lucy das Schwimmen ab und sicherte sich die schnellste Zeit des Tages. Nicht nur der weiblichen Profis, Lucy war auch eine Minute schneller als die männlichen Profis um Andi Dreitz, Sebastian Kienle und Co.

Ein erster kleiner Dämpfer und nun mal nicht das absolute Traum-Ergebnis. Aber eben weiterhin Plan A.

Auf den letzten Rad-Kilometer den Druck erhöhen

Es war klar, dass das Radfahren Dannis Paradedisziplin in Roth sein wird. Das taktische Ziel: Ein einsamer Radsplit über 180 Kilometer. Das mag komisch klingen, hatte aber renntechnisch große Bewandtnis.

Dass sie Lucy Charles nach dem großen Vorsprung beim Schwimmen nur schwierig einholt, war eingeplant. Entscheidend war aber auch, gerade die schnellen Läuferinnen und damit insbesondere Kaisa Sali (2:59 Stunden beim Ironman Südafrika 2017) auf Abstand zu halten und erst gar nicht aufschließen zu lassen.

Der Plan A sah vor, in der ersten Stunde auf dem Rad direkt das Leaderboard zu ordnen, den Abstand nach vorne konstant zu halten oder zu verkürzen und auf die Verfolgerinnen nach dem Schwimmen direkt eine Gap aufzubauen. Dann das Rennen kontrolliert anzugehen, um anschließend nach etwa 120 bis 130 Kilometern noch einmal das Tempo zu erhöhen und damit Druck auf die Konkurrenz aufzubauen.

Danni konnte zwar nach dem Schwimmen bereits einen Vorsprung um die Mitstreiterinnen um Kaisa Sali, Yvonne van Vlerken und Laura Sidall aufweisen, der ganz große Punch musste aber aufgrund eines blöden Malheurs ausbleiben: Danni verlor etwa bei Kilometer 20 ihre Flasche mit der kompletten Kohlenhydrat-Versorgung und musste daher bereits nach der ersten Rennstunde an der Verpflegungsstation anhalten, um sich ihre Rennversorgung zu sichern.

Nachdem Danni dieses Problem aber super gelöst hat und sich trotzdem sehr gut versorgt hat, ging zumindest der zweite Teil der Rad-Taktik voll auf: Lag sie nach den ersten 90 Kilometern noch 7 Minuten hinter Lucy und nur 1:30 Minuten vor Kaisa Sali, konnte sie bis zum Wechsel auf die Laufstrecke die Abstände deutlich zu ihren Gunsten verbessern. Durch eine beeindruckende zweite Radrunde schmolz die Differenz nach vorne auf 3:45 Minuten und vergrößerte sich zu Kaisa, Yvonne und Laura auf über 7 Minuten.

Ähnlich wie beim Schwimmen auch hat der eigentliche Plan A ein paar Dellen und Kratzer erlitten. Es wäre aber kein Langdistanz-Rennen, wenn man nicht auch trotz des Plan As ein paar Hürden und Herausforderungen nehmen müsste. Mit einer Zeit von 4:41:44 Stunden legte Danni trotz des Winds und der Probleme mit der Renn-Versorgung einen sensationellen Rad-Split hin.

Daniela Sämmler bei der Challenge Roth am Solarer Berg

Das Rennen möglichst lange offenhalten

Es gab ein Szenario, welches wir erst zwei Tage vor dem Rennen besprochen haben. Was passiert eigentlich, wenn Danni Lucy einholt? Wie gehen wir vor, wenn es für Danni um den Sieg geht?

Ein Szenario, welches man – anders als das Schwimmen und den Radsplit – nie zu Ende denken kann, da in den Rennstunden vorher so viele Ereignisse passieren. Aber eins war von vorne herein klar: Lucy Charles geht sicherlich als Favoritin ins Ziel. Auch Kaisa Sali wurden spätestens nach ihrem fünften Platz auf Hawaii im letzten Jahr in den Medien höhere Siegchancen prognostiziert.  Allerdings war Danni und mir klar, dass wir den Sieg nicht einfach hergeben werden. Ihre körperliche Verfassung, die Vorbereitung der letzten Monate und das im Training erarbeitete Selbstvertrauen waren gut genug, um uns zumindest in sehr kleiner Runde klar zu machen, dass wir das Rennen möglichst lange offenhalten wollen und der internationalen Konkurrenz bei einem Heimrennen nichts schenken werden. Dieser Plan war auch in der zweiten Wechselzone noch ein realistischer Plan!

Entwicklung der Abstände bei der Challenge Roth im Profi-Frauen Rennen

Entwicklung der Abstände und Zeiten zwischen den Profi-Frauen (Quelle: endurance-data.com)

Ein konstanter Marathon mit neuer Bestzeit!

In den vergangenen Monaten haben Danni und ich viel am Laufen gearbeitet. Ihre bisherige Bestzeit auf dem anschließenden Marathon ist mit 3:08 Stunden (Ironman Hamburg Copenhagen 2017) gut gewesen, im internationalen Vergleich aber noch etwas von der Spitze entfernt. Nach sehr guten Trainingsmonaten und den erfolgreichen Mitteldistanzen war das Ziel für den Marathon eine 3:05 Stunden. Wenn alles perfekt läuft konnten wir uns auch eine Zeit von 3:03 Stunden vorstellen. Dass Danni am Ende mit einer 3:04:10 Stunden eher die perfekte Variante gelaufen ist, ist eines dieser i-Tüpfelchen, über das ich mich maximal gefreut habe.

Dabei war der Plan für den Marathon vorher klar: Möglichst konstant das eigene Tempo angehen. Anlaufen im 4:15 Minuten pro Kilometer-Tempo (Marathon-Zeit von 3:00 Stunden); hintenraus Pace einzubüßen ist natürlich logisch. Es war uns klar, dass Danni eine realistische Chance auf das Podium hat, wenn sie das Tempo bis zur Kilometer-Marke 28 oder 30 aufrechterhalten kann.

Das Verrückte am Marathon letzten Sonntag: An Platz zwei liegend wurden die Abstände immer geringer. Nach vorne, allerdings auch nach hinten. Kaisa Sali startete fulminant in den Marathon und holte auf den ersten 8 Kilometern bereits zwei Minuten auf Danni auf. Die Devise für uns: Nicht nervös machen lassen, dieses Tempo kann auch Kaisa nicht über 20 oder 30 Kilometer gehen. Für die nächsten zwei Minuten Abstandsverkürzung braucht sie dann auch nicht mehr 8, sondern schon 16 Kilometer und war nach 25 Kilometern immer noch 3:08 Minuten zurück.

Gleichzeitig wurde aber auch der Abstand nach vorne zu Lucy nach 25 Laufkilometern von 3:45 Minuten auf 2:24 Minuten verkürzt. Eine realistische Chance auf Platz 1? Ein Rückfall auf Platz 3? Das Rennen war offener, als wir uns das jemals vorher ausgemalt hätten!

Daniela Sämmler auf der Laufstrecke am Kanal bei der Challenge Roth

Die letzten 12 Laufkilometer entscheiden das Rennen

Die erste Rennentscheidung passierte eigentlich bei Kilometer 30: Kaisa Sali lag immer noch 2:12 Minuten zurück und konnte diesen Rückstand auch seit einigen Kilometern nicht mehr signifikant verkürzen. Bei Kilometer 31 stieg dieser sogar an und es wurde uns klar, dass Danni das Rennen auf dem zweiten Platz beenden kann, wenn sie nicht mehr einbricht.

Der Abstand auf Lucy Charles war zu dem Zeitpunkt auf 30 Sekunden geschmolzen und die Szenerie für ein Herzschlag-Finale fertig.

Da Danni Lucy in Sichtweite hatte und klar war, dass Kaisa nicht mehr rankommen kann, waren Abstände und Zwischenzeit überflüssig. Meine Kommunikation von außen wich von „Lauf kontrolliert dein Tempo weiter, du hast 2:13 Minuten nach vorne und 3:15 Minuten nach hinten, lass dich nicht nervös machen“ zu „HOL SIE DIR JETZT, DU KANNST DAS DING HIER HEUTE GEWINNEN!!!“. Auch für den Coach ein anstrengender Tag – leider lässt es sich bei dem Gedanken an die Athleten nur schwierig klagen.

Wie das Rennen zu Ende ging ist Jedem klar, der am Sonntag zugeschaut hat. Dass bei einem Langdistanz-Rennen über 3,8 Kilometern Schwimmen, 180 Kilometern Radfahren und 42 Kilometern die Plätze 1 und 2 innerhalb von 9 Sekunden liegen, spricht Bände. Nichts sagt allerdings mehr über das Rennen aus, als das untenstehende Video.

Die Siegerehrung bei der Challenge Roth

Plan A? Auch nicht mehr als Theorie!

Danni konnte in Roth den Plan A durchsetzen. Leichte Anpassungen aufgrund verlorener Radflasche, eines nicht perfekten Schwimmens – aber eigentlich Plan A. Wenn man sich solche Pläne im Vorhinein als Coach zurechtlegt, ist das fundiert; man erlaubt sich das, weil man den Sportler sehr gut aus dem Training kennt und weiß, was er im Stande ist zu leisten. Auch während des Rennens habe ich versucht mit Dannis wunderbaren Supportern rund um ihren Freund Moritz, Einfluss auf das Renngeschehen zu nehmen und Danni bestmöglich zu unterstützen.

Am Ende ist ein Plan aber auch nur ein Plan. Nicht viel mehr als eine Theorie. Die Umsetzung des Plans muss der Sportler im Main-Donau-Kanal, Richtung Greding, am Solarer Berg, dann an der Lände, am Kanal, später in Büchenbach und zurück auf dem Weg zur Finishline alleine umsetzen. Gegen die Konkurrenz, das Wetter, Schmerzen und Krämpfe und die riesige Anspannung rund um dieses Spektakel. All das hat Danni am vergangenen Sonntag wahnsinnig toll gemacht. In über 10 Jahren in diesem Sport habe ich noch nie bei einem Rennen so sehr mitgefiebert und mich am Ende so – vor allem für sie – gefreut.

Um es mit Dannis Worten von der Siegerehrung zu sagen: Man muss an sich glauben. Ob als Agegrouper oder Profi; ob im Triathlon oder im realen Leben.

Danke für diesen tollen Tag, Danni!

Renn-Bericht auf tri-mag.de:

https://tri-mag.de/szene/packendes-duell-zwischen-daniela-saemmler-und-lucy-charles

Photo-Credit: Ingo Kutsche Fotografie

Individuelle Trainingspläne, differenzierte Leistungsdiagnostiken und eine Sitzpositionanalyse zur Vorbereitung auf einen Radmarathon

Zahlreiche Sportler durften wir in den vergangenen Jahren bereits auf unterschiedlichste Radmarathons vorbereiten und haben uns damit einen hohen Erfahrungsschatz angeeignet. Darunter war unter anderem auch Laila Orenos, die den Ötztaler Radmarathon vier Mal in Folge gewinnen konnte (Link zum Rennbericht). Die Bandbreite der STAPS-Sportler in der Radmarathon-Szene ist dabei groß. In 2017 haben wir insgesamt 42 Sportler auf den “Ötztaler” vorbereitet und einige STAPS-Athleten portraitiert.

Im Hinblick auf diese Saison haben wir dazu ein besonderes Special für Dich: Wir möchten gemeinsam mit Dir Deine Vorbereitung auf Dein sportliches Highlight in 2018 angehen. Dafür haben wir ein Paket – bestehend aus STAPS-Diagnostiken, einer individuellen, zielgerichteten Trainingsbetreuung, der Optimierung Deiner Sitzposition und vielen hilfreichen Tipps und Tricks – geschnürt, welches Dir zum erfolgreichen Finish bei Deinem Radmarathon verhilft.

Unser Radmarathon-Special für die Saison 2018 findest Du hier: STAPS Radmarathon-Special 2018

Trainingslager von Hannes Hawaii Tours und STAPS auf Mallorca. Dein perfekter Einstieg in die Radsport und Triathlon-Saison!

Es kommt zusammen, was zusammen gehört: Wir freuen uns, dass wir unsere Zusammenarbeit mit dem legendären Reiseveranstalter für Ausdauersportler, Hannes Hawaii Tours, bekannt geben dürfen.

Seit über 20 Jahren veranstaltet der heutige Marktführer Hannes Hawaii Tours bereits Wettkampfreisen und Trainingslager für Ausdauersportler – speziell für Triathleten. Auch zahlreiche unserer trainingsbetreuten Sportlerinnen und Sportler sind in den vergangenen Jahren in die Trainingslager oder zu Wettkämpfen über „Hannes“ geflogen und haben den Service der Allgäuer schätzen gelernt.

Aufgrund der gemeinsamen Leidenschaft für den Triathlonsport und der Überschneidungen in unseren Zielgruppen haben wir uns von STAPS und dem Team um Hannes Blaschke und Christoph Fürleger – standesgemäß auf Hawaii im Zuge des Ironmans –  auf eine Zusammenarbeit verständigt, die jetzt mit unserem ersten gemeinsamen Trainingslager ins Rollen kommt:

Trainingslager von Hannes Hawaii Tours und STAPS auf Mallorca. Dein perfekter Einstieg in die Radsport und Triathlon-Saison!

Vom 07. bis 21. April werden die beiden STAPS-Trainer Lukas Naegele und Björn Geesmann gemeinsam mit Christoph Fürleger ein Triathlon-Trainingslager auf Mallorca veranstalten. Der Trainingsplan für die Tage ist dabei schon ausgearbeitet – die Sportlerinnen und Sportler erwartet dabei Einiges: strukturierte Trainingseinheiten im Laufen, Radfahren und Schwimmen auf Basis der STAPS-Trainingsphilosophie, Critical Power-Tests am Berg, Workshops zur Lauf- und Schwimmtechnik, gemeinsame Analyse der Trainingsdateien, Vorträge zu den unterschiedlichsten Themen (Physiologie, Training, Ernährung, Sitz- und Aeroposition) und vieles mehr.

Zusätzlich profitiert jeder Teilnehmer natürlich von dem bekannten „Hannes“-Standard bestehend aus einer tollen Unterkunft (4-Sterne Hotel Beach Trainingslager von Hannes Hawaii Tours und STAPS auf Mallorca. Dein perfekter Einstieg in die Radsport und Triathlon-Saison!Club Font de sa Cala), Miträdern, einer Werkstatt, sowie einem Testcenter mit zahlreichen Produkten der Partner von Hannes Hawaii Tours (u.a. GARMIN, Oakley, Schwalbe).

Du hast Lust Dich gemeinsam mit Hannes Hawaii Tours und STAPS auf die neue Saison vorzubereiten? Dann findest Du hier alle Informationen und die Möglichkeit einer unverbindlichen Anfrage: Hannes Hawaii Tours – Trainingslager Mallorca

Du hast Fragen zu den Inhalten des Trainingslagers und möchtest sichergehen, dass das Trainingslager für Dich passend ist? Dann schreib uns eine Nachricht an contact@staps-online.com.

Melde Dich an – wir haben trainingstechnisch einiges mit Dir vor!

 

Photocredit: Hannes Hawaii Tours