Im September haben wir den Schritt gewagt und dir unsere neue Trainingsplattform today’s plan vorgestellt. Seit der Einführung darfst du das Tool auf Herz und Nieren testen und die Premium-Version nutzen. Wir haben viel Rückmeldung von unseren Athleten erhalten und arbeiten jeden Tag daran die Plattform für dich noch besser zu gestalten. Nach der Testphase wird die Nutzung der Premium-Version von today’s plan ab dem Jahreswechsel für alle WHITE- und RED-Kunden kostenpflichtig (10 Euro im Monat). Die Basic-Variante erhältst du weiterhin kostenlos mit deiner Trainingsbetreuung. Für eine flexible Nutzung hat das Premium-Paket eine Kündigungsfrist von 4 Wochen.

Worin sich die Premium- von der Basic-Variante unterscheidet, haben wir für dich zusammengefasst.

 

Dashboard

Das Dashboard ist der Ort, an dem alle deine Trainingsdaten zusammenfließen und deine aktuelle Form und deine Leistungsentwicklung in Form von übersichtlichen Graphen und Diagrammen dargestellt werden. Hier trumpft die Premium-Version mit einer riesigen Auswahl an Schaubildern und Analysetools auf. Somit kannst du deine Leistungsentwicklung jederzeit verfolgen und beispielsweise auch Vergleiche mit deiner Form aus der Vergangenheit anstellen.

In der Basisvariante wird dir ein abgespecktes Dashboard zur Verfügung gestellt. Dazu gehört eine Listenansicht der kürzlich absolvierten sowie der bevorstehenden Trainingseinheiten. Ergänzt wird das Dashboard durch ein Balkendiagramm über den Trainingsumfang und einer Gegenüberstellung der geplanten und durchgeführten Einheiten.

Premium-Version: Anzeige und Analyse der Spitzenleistungen über bestimmte Zeitdauern

Analysemöglichkeiten der Trainingseinheiten

Die Premium-Version geht bei der Anzeige der Trainingseinheit einen deutlichen Schritt weiter als die Basic-Variante und liefert dir unter anderem Informationen zu deinen Spitzenwerten, deinen Leistungs- und Herzfrequenzbereichen und gibt dir eine ausführliche Analyse der absolvierten Einheit. Darüber hinaus kannst du deine Intervalle einzeln analysieren und mit den geplanten Werten vergleichen. Kurze Videos von today’s plan liefern dir zusätzliche Informationen zu deinen geplanten Einheiten. Die Anzeige der Belastung fügt deine absolvierten Einheiten in deine Leistungskurve ein und vermittelt dir einen schnellen Überblick über deinen aktuellen Fitness- und Ermüdungszustand.

Die Basic-Version beschränkt sich auf die Grundinformationen deiner Trainingseinheit. Dazu gehören beispielsweise die Zusammenfassung der Daten mit Durchschnitts- und Maximalwerten und die Beschreibung der geplanten Einheit.

Premium-Version: Anzeige der Belastung einer absolvierten Einheit

Saisonplaner

Der Saisonplaner steht ausschließlich den Premium-Nutzern zur Verfügung. Dieser befindet sich unterhalb des Kalenders und ermöglicht dir den Einblick in die von deinem Coach geplante Periodisierung des Trainings. Damit kannst du ganz einfach nachvollziehen, welcher Zweck und welches Ziel gerade hinter deinem Training steht und ermöglicht dir den Fokus auf deine gesteckten Wettkämpfe. Mithilfe der Kennzahlen ATL, CTL, TScore und TSB kannst du deinen aktuellen Leistungszustand analysieren und die Entwicklung in den nächsten Wochen erkennen. Zudem behältst du den Überblick über deine geplanten Veranstaltungen und siehst auf einen Blick wie sich deine Leistungskurve bis dahin entwickeln kann.

Premium-Version: Saisonplaner

Today’s plan-App

Die today’s plan App ist die To-Go Version der Desktopseite und steht nur den Premium-Nutzern zur Verfügung. Sie ermöglicht dir überall und jederzeit auf deine Trainingspläne und absolvierten Einheiten zuzugreifen und bietet dir eine vereinfachte Möglichkeit der Eingabe deiner subjektiven Tagesdaten. Zudem verfügt die App über eine Konnektivität zu Garmin Connect, Strava, Zwift und weiteren Trainingstools. Über die Kommunikationsfunktion kannst du darüber hinaus schnell und einfach Kontakt zu deinem Trainer aufnehmen.

Mit der App von today's plan kommt der Trainingsplan für Radfahrer und Triathleten direkt aufs Smartphone

STAPS Community (in Planung):

Ein weiteres Feature, welches die Premium-Version beinhaltet, ist der exklusive Zugang zur STAPS Community. Wir planen zukünftig einen eigenen Raum für die Premium-Abonnenten aufzubauen, in dem man seine eigenen Leistungsdaten mit denen der Community vergleichen kann. Zudem bietet das Feature die Möglichkeit sich mit den anderen Mitgliedern untereinander auszutauschen und sich gegenseitig zu motivieren.

Bei der Einrichtung von today’s plan hilft dir natürlich auch dein Coach! Wenn wir dich mit den Vorteilen der Premium-Version überzeugen konnten, melde dich einfach bei deinem Trainer, der dein Abonnement ändern kann und dir auch für offene Fragen zur Seite steht.

Petermann_Beitragsbild2

Die STAPS Performance Days sind in vollem Gange und zahlreiche Athleten wurden bereits von uns getestet und haben die ersten Einheiten aus ihren Trainingsplänen absolviert. Eine davon ist Ira Petermann, die Mitte Oktober zum Startschuss unserer Tour in Hamburg zur Leistungsdiagnostik war und seitdem von Yannick im Zuge der 4-wöchigen Trainingsbetreuung begleitet wird. Die ambitionierte Triathletin muss als berufstätige Mutter einiges unter einen Hut bringen und sich täglich im Zeitmanagement üben. Wie ein individuell gestalteter Trainingsplan sich an ihre Gegebenheiten anpasst und wie sie die ersten Wochen nach der Leistungsdiagnostik erlebt hat, haben wir für euch bei Ira nachgefragt.

Hallo Ira, wir freuen uns, dass du bei uns warst und hoffen dir hat die Leistungsdiagnostik gefallen!

Warum hast du dich für einen Leistungstest entschieden?

Ich wollte gerne mehr über meine Trainingsbereiche wissen. Da mein Puls immer sehr hoch ist, wusste ich nicht wo bei mir der GA1 oder GA2 Bereich liegt. Gezieltes Training war somit schwierig.

Wie hat dir die Leistungsdiagnostik gefallen und würdest du nochmals zu uns kommen?

Sehr gut! Ich hätte gedacht, dass die Belastungstests länger wären und war überrascht welche Schlüsse man aus zwei doch kurzen Tests ziehen kann. Und ja, ich würde nochmals vorbeikommen.

Warst du mit den Ergebnissen zufrieden?

Es ging ja nicht um zufrieden oder nicht. Ich wollte einfach wissen wo ich stehe. Aber natürlich hört jede Frau gern, dass der Körperfettanteil im sehr guten Bereich liegt.😊

Wie erging es dir in den ersten Wochen mit dem neuen Trainingsplan?

Da ich noch nie von einem Trainer betreut wurde war es zunächst einmal ungewohnt, aber ich finde, dass man sich schnell daran gewöhnt. Erst fühlt man sich fremdgesteuert und hat das Gefühl, dass man jetzt noch zusätzliche Verpflichtungen auf gebürgt bekommt, aber dann macht man einfach was da im Plan steht. Wird schon richtig sein. Man muss sich nicht großartig Gedanken machen.

Was war die größte Herausforderung bei der Umsetzung?

Wenn zum Beispiel eine 3 Stunden Radfahrt im Programm steht, es aber draußen Hunde und Katzen regnet und man das dann auf die Rolle verlegen muss. Zeitlich konnte man die Einheiten ja auch gut mal einen Tag vor oder nach hinten schieben.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Das Gefühl, dass der Trainer auch tatsächlich jede gemachte Einheit anguckt und bewertet. Und natürlich jederzeit auch für Fragen zur Verfügung steht.

Danke Ira für das kurze Interview! Wir wünschen dir weiterhin viel Spaß bei der Umsetzung deines Trainingsplans.

Petermann_2

Yannick hat zusammen mit Ira die Leistungsdiagnostik Grandfondo Red durchgeführt und versorgt sie seitdem mit einem Trainingsplan. Er sieht Iras größte Stärke in ihrer guten Laktatbildungsrate, die derzeit bei 0,51 mmol/L/s liegt. Bis zu ihrem Saisonziel, dem Vierlanden Mitteldistanz Triathlon im Juni, gilt es trotzdem diesen Wert zu optimieren. Um dies anzugehen plant Yannick spezifische VLamax Trainings ein, die mit vorentleerten Kohlenhydratspeichern absolviert werden müssen. Die Einheit kann dann beispielsweise so aussehen:

  • Aufwärmen
  • 3x10min im G2-Bereich bei einer Trittfrequenz von 70 U/min
  • Intervallpause von 5min im G1-Bereich
  • Nach der Einheit sollte darauf geachtet werden, dass die Speicher wieder mit Kohlenhydraten aufgefüllt werden.

Die größte Baustelle sieht Yannick beim VO2max Wert, weshalb er den Fokus des Plans auf diesen Parameter gerichtet hat. Ein Auszug aus Iras Trainingsplan zeigt ein Beispiel für eine Trainingseinheit zur Verbesserung der maximalen Sauerstoffaufnahme:

  • Mindestens 15min Aufwärmen
  • 5x1min im oberen G1-Bereich bei einer Trittfrequenz von 110 oder höher im Wechsel mit 1min im G1-Bereich bei normaler Trittfrequenz
  • 10min im G1-Bereich
  • 4x3min im unteren SB-Bereich im Wechsel mit 4min im G1-Bereich
  • Ausfahren

Nach dem 4-wöchigen Trainingsplan, der im Rahmen der Performance Days gebucht wurde, würde sich der Fokus auch noch auf weitere Stellschrauben richten. Im Hinblick auf Iras Saisonziele liegt bei der Wettkampfernährung sehr großes Potenzial, an dem gearbeitet werden könnte. Zudem verspricht das Erlernen des richtigen Pacings beim Triathlon weitere Verbesserungsmöglichkeiten.

Du hast auch Lust auf einen individuellen Trainingsplan oder möchtest dich testen, um zu sehen wo deine Leistungsbereiche liegen? Wir sind noch bis Mitte Dezember on Tour und machen auch bei dir um die Ecke Halt. Alle Standorte und die freien Termine findest du hier.

Zenith Gesundheitszentraum_Fitnessraum

Wir freuen uns, dass wir mit dem Zenith Gesundheitszentrum einen neuen Partner gefunden haben, dem Qualität und persönliche Betreuung genauso wichtig ist wie uns. Das Zentrum verbindet Physiotherapie und Training unter einem Dach. Sowohl Amateur- als auch Spitzensportler vertrauen auf die Kompetenz des Teams vor Ort, wenn es um Sportphysiotherapie und regenerative Maßnahmen geht. Neben Faszientherapie und -training bietet das Gesundheitszentrum auch Beratung zur gesunden Ernährung und Supplementierung an.

Gesundheitszentrum Zenith_Fitnessraum

Um Rücken- und Gelenkproblemen vorzubeugen und zu behandeln, setzt das Zenith Gesundheitszentrum auf das five-Konzept, das durch innovative Therapieformen leichte bis starke Schmerzen lindern kann. Neu hinzugekommen ist ein hauseigenes Restaurant, in dem ausschließlich mit regionalen, saisonalen und täglich frischen Lebensmitteln gekocht wird. Perfekt, um es sich nach unserer Leistungsdiagnostik vor Ort noch gutgehen zu lassen und die Speicher wieder aufzufüllen.

Zenith Gesundheitszentrum_Kochwerk

Für die diesjährigen Performance Days sind leider bereits alle Termine ausgebucht, aber wir sind uns sicher, dass wir im nächsten Jahr wiederkommen werden!
Weitere Infos rund um die Performance Days und freie Termine an anderen Standorten findest du hier: Performance Days.

Mit einem Sprinttest über 15 Sekunden ermitteln wir die maximale Laktatbildungsrate (VLamax)

Kennst du schon deine VLamax? Zu unserem heutigen Performance (Mon)Day erklären wir dir diesen physiologischen Parameter, der neben der maximalen Sauerstoffaufnahme (VO2max) zu den wichtigsten Kenngrößen der Ausdauerleistungsfähigkeit gehört. Die VLamax ist dabei seit über 10 Jahren fester Bestandteil unserer STAPS-Diagnostiken und für unsere Trainer ein essentieller Parameter, den wir im Training mit dir verändern wollen, um deine Leistungsfähigkeit, deinen Fettstoffwechsel und deiner Erholungsfähigkeit zu verbessern.

VO2max ist bekannt, die VLamax auch?

VO2max – ein Begriff, der in den vergangenen Monaten immer häufiger im Ausdauersport auftaucht. War er vor Jahren nur „Eingeweihten“ wie Sportwissenschaftlern und Trainern ein Begriff, so schmeißen jetzt auch schon sportlich ambitionierte Hobbyrennradfahrer mit dieser Definition um sich. Kein Wunder, findet sich ihre Erwähnung immer häufiger in Artikeln über Profiradsportler. Doch was bedeutet VO2max und warum ist sie von so großer Bedeutung? Die VO2max steht für die maximale Sauerstoffaufnahme und gilt als ein wichtiges Kriterium der Ausdauerleistungsfähigkeit.

Anders verhält es sich allerdings mit der VLamax – einem Parameter der noch unbekannter, keineswegs aber unwichtiger, ist. Beiden gleich ist sowohl ein “V”, dies bezeichnet eine Flussrate, als auch ein „kleines“ max, das den maximalen Zustand der Flussrate beschreibt. Der einzige, wenn auch große Unterschied der beiden Parameter liegt also im transportierten “Stoff”: Beim einen ist es der Sauerstoff (O2), bei dem anderen das Laktat (La).

Ergo: VLamax steht für die maximale Laktatbildungsrate und gibt einen Einblick in den anaeroben Stoffwechsel des Sportlers. Vereinfacht erklärt werden im anaeroben Stoffwechsel Kohlenhydrate ohne Zuhilfenahme von Sauerstoff in Laktat umgewandelt. Dadurch spielt die Laktatbildungsrate nicht nur eine entscheidende Rolle bei der Übersäuerung des Sportlers nach höchst-intensiven Belastungen, sondern auch generell bei der Verstoffwechselung von Kohlenhydraten bei klassischen Ausdauerbelastungen.

Das physiologische Profil, welches bei einer Leistungsdiagnostik erstellt wird

Der Gegenspieler der aeroben Leistungsfähigkeit

Warum? Weil das Eine das Andere bedingt! Die VLamax ist der “Gegenspieler” des aeroben Stoffwechsels (VO2max). Zwar nimmt die maximale Laktatbildungsrate positiven Einfluss auf kurzzeitig-intensive Belastungen wie Sprints oder Attacken, bringt aber unter anderem aufgrund des Kohlenhydratverbrauchs ebenso Einschränkungen für die Dauerleistungsfähigkeit des Athleten mit sich. Hinzu kommt, dass nicht nur die Dauerleistungsfähigkeit, sondern auch der Fettstoffwechsel, ebenso wie die Erholungsfähigkeit von der Laktatbildungsrate beeinflusst werden.

Vergleichbar mit der VO2max können mit höherer VLamax auch höhere Leistungen erbracht werden. Dies gilt allerdings nur für kurzzeitige, hochintensive Belastungen wie Sprints oder Attacken. Überschreiten diese Intensitäten eine kurze Zeitdauer von mehreren Sekunden oder wenigen Minuten, führt die übermäßige Produktion von Laktat schnell zu einer Veränderung des pH-Werts im Blut – und damit zu einer Übersäuerung der Muskulatur und einem Leistungsabfall.

Allerdings hat die VLamax wie schon oben beschrieben großen Einfluss auf die „klassische“ Ausdauerleistungsfähigkeit. Sie beeinflusst die Laktatproduktion und -anhäufung, die Erholungsfähigkeit und die Fähigkeit, Fette zu verstoffwechseln. Für eine hohe Dauerleistungsfähigkeit oder anaerobe Schwelle wäre daher eine sehr geringe VLamax sinnvoll. Siehe hierzu auch die Animation, die verdeutlicht, wie eine geringe VLamax (0,3 mmol/l/s) die Kohlenhydrate geradezu schont und vermehrt Fette zur Energiegewinnung heranzieht.Science with STAPS | Die VLamax - maximale Laktatbildungsrate

Denn: Je geringer der Wert, desto niedriger die Aktivität des anaeroben Stoffwechsels. Zur Orientierung: Vermutlich über 95% aller Ausdauersportler liegen im Bereich von 0,3 mmol/l/s (Produktion von Millimol Laktat pro Liter Blut pro Sekunde) bis 0,9 mmol/l/s.

Triathlon: je niedriger, desto besser. Radsport: abhängig von der Rennbelastung

Im Triathlon lässt sich die optimale Ausrichtung des anaeroben Stoffwechsel vorsichtig pauschalisieren: Je geringer die maximale Laktatbildungsrate, desto besser. Selbst auf eine Sprintdistanz ist die Belastung über einen Zeitraum von ca. 20 bis 40 Minuten (je nach Einzeldisziplin) hoch. Umso deutlicher ist es auf der Langdistanz: Eine geringe Laktatproduktion spart durch den ausgeprägten Fettstoffwechsel Kohlenhydrate und erlaubt das Fahren submaximaler Leistungen.

Weniger deutlich ist die Ausrichtung der VLamax im Radsport: Für längere Belastungen ohne Leistungsspitzen (Radmarathons, Einzelzeitfahren, Kletterpartien etc.) sind extrem tiefe Werte (<0,35 mmol/l/s) erstrebenswert. Sind allerdings – wie bei Kriterien, Straßenrennen o. ä. – phasenweise hoch-intensive Belastungen nötig, empfiehlt sich eine Laktatbildungsrate von 0,40 bis 0,50 mmol/l/s. Reine Straßensprinter oder Bahnfahrer liegen bei der VLamax zumeist darüber, da diese Form der Energiebereitstellung bei maximalen Belastungen von hoher Bedeutung ist. Daher lässt sich für den Radsport keine ideale Laktatbildungsrate angeben, da diese von den Anforderungen des Wettkampfs abhängig ist.

Entscheidend ist – sowohl im Radsport als auch im Triathlon –, dass der maximalen Laktatbildungsrate eine gleichfalls entscheidende Rolle bei der Ermittlung der Ausdauerleistungsfähigkeit zukommt. Die Laktatbildungsrate ist erfolgsbestimmend und muss individuell bestimmt werden, um die Hintergründe der Physiologie des Sportlers zu erfahren und diese im Trainingsprozess einbeziehen zu können!

Die STAPS Performance Days - Leistungsdiagnostiken in deiner Nähe

STAPS Performance Days – Bestimme deine VLamax vor deiner Haustür!

Unsere Leistungsdiagnostiken bieten wir an unseren drei Standorten in Köln, Hamburg und München, während unserer Performance Days aber auch vor deiner Haustür an. Dazu “touren” wir quer durch Deutschland und sind auch in der Schweiz und in Österreich anzutreffen. Deine VLamax wie auch deine VO2max, deine anaerobe Schwelle und deinen Fettstoffwechsel kannst du dort bestimmen lassen und dir sogar von unseren STAPS-Trainer eine 4-wöchige Trainingsplanung erstellen lassen. Diese zielt natürlich auf deine individuellen, physiologischen Baustellen ab und veranschaulicht dir zudem, welche Trainingsinhalte zur Senkung deiner Laktatbildungsrate erfolgsversprechend sind.

Alle Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung findest du hier: STAPS Performance Days – Winter 2018

Die größte „Bremse“ im Kampf gegen den Wind bist du selbst! Denn 75 bis 85 Prozent des Luftwiderstands erzeugt der Sportler selbst. Dieser wissenschaftlichen Erkenntnis sind wir vorletzte Woche im Rahmen des getAERO-Specials: Pay “watt” you get! mit 13 Athleten nachgegangen und haben getestet wie viel Watt jeder durch optimales AeroFitting einsparen kann. Dazu haben wir die Sportler zunächst bei uns ins BikeFitting Labor in Köln, Hamburg oder Köln eingeladen und mit ihnen ein  PREAERO Fitting durchgeführt. Ein paar Wochen später ging es schließlich ins Velodrom nach Augsburg, um dort die Aeroposition zu optimieren.

Das Besondere am getAERO-Special? Die Sportler zahlten dabei lediglich die eingesparte Wattleistung. Als Richtlinie für die Leistungsersparnis gilt die Differenz der benötigen Leistung zwischen Ausgangsmessung (Baseline) und dem aerodynamischsten Testlauf. Als Richtgeschwindigkeit für den Leistungsvergleich haben wir die angestrebte Wettkampfgeschwindigkeit der Sportler herangezogen.

Du bist auch an einem AeroFitting interessiert und möchtest wissen wie viel Watt wir bei dir einsparen können? Wir haben in diesem Jahr noch ein paar wenige Termine im November und Dezember zu vergeben. Alle Daten und die Möglichkeit zur Anmeldung findest du hier: STAPS getAERO

Wie viel Watt wir optimieren konnten und, ob wir beim Aero-Special auch Mal leer ausgegangen sind, erfahrt ihr hier.

Immanuel Stark

Einsparung: 16 Watt bei 48km/h

Wettkampfziele: Bundesliga Zeitfahren und Zeitfahren bei UCI-Rundfahrten

Gamechanger:  Zum einen wurde das Cockpit schmaler gestellt und ein anderes Sattelmodell gewählt, womit Immanuel viel stabiler auf dem Rad sitzt und nicht mehr nach vorne rutscht

Feedback aus den 2 Tagen:

An beiden Testtagen wurde ich sehr gut beraten. Zudem wurde umgehend auf Vorschläge und Rückmeldungen von mir eingegangen. Insgesamt hat man gemerkt, dass die Jungs echt Spaß an der Sache haben und auch mir hat das AeroFitting gut gefallen!“

Martin Knaup

Einsparung: 0 Watt bei 38km/h

Wettkampfziel:  70.3 Zell am See

Gamechanger: leider keiner – scheinbar war sein Know-How aus seiner Arbeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Biomechanik beim Zentrum für Luft- und Raumfahrtmedizin der Luftwaffe ausreichend, um seine Position selbst perfekt einzustellen

Feedback aus den 2 Tagen:

„Das getAERO-Paket hat mich vor Fehlinvestitionen in Material bewahrt und gezeigt, dass ich keine Stellschrauben mehr in der Aeroposition habe.“

Kay Schöbel

Einsparung: 10 Watt bei 36km/h

Feedback aus den 2 Tagen:

„Mein Fazit ist insgesamt absolut positiv und ich bin überzeugt davon mit Euch die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Auch der Ansatz (erst Fitting, dann Status Quo mit Benny für die Trainingsplanung) wird absolut richtig sei.

Ich habe übers Wochenende tatsächlich viel an Euch gedacht und den Freitag in Augsburg mehrfach Revue passieren lassen – was mir sehr gefiel war nicht nur euer top-professionelles Angebot, sondern vielmehr auch die lockere und freundschaftliche Atmosphäre. Ich bin schlichtweg begeistert, und das von Euch allen, ob von Niklas, Johnny oder Jonas!

Natürlich bin ich am Sonntag direkt meine „Referenzrunde“ fürs TT gefahren und wie besprochen ist es für mich nicht nur deutlich komfortabler, ich war auch gemessen schneller als üblich unterwegs!! Die „Schulterschmerzen“ waren nicht mehr so ausgeprägt, und ich bin sicher, dass das jetzt einfach nur noch Trainings- und Gewöhnungssache ist.“

Oliver Arera von Imhoff

Einsparung: 28 Watt bei 36km/h

Hauptwettkampf 2019: Ironman Emilia-Romagna oder Challenge Almere

Game-Changer: Der Tilt im Cockpit auf circa 14° und eine verlängerte Sitzlänge über Extensions eingestellt, die eine passive Haltung im Rücken ermöglichen.

Feedback aus den 2 Tagen:

„Ich wurde vom PREAERO Fitting bis hin zum AeroFitting professionell, freundlich und kompetent betreut. Keine Frage blieb unbeantwortet. Dank des “Anamnese-Fragebogens” wussten alle beteiligten Bike-Fitter bestens über mich und meine Bedürfnisse und Pläne Bescheid und konnten individuell auf mich eingehen. Das PREAERO Fitting im Labor mit Lukas war super interessant und fand in sehr angenehmer Atmosphäre statt. Dies wurde mit dem AeroFitting auf der Radbahn Augsburg mit Johannes und Jonas nahtlos weitergeführt. Dank ausführlicher Erklärung aller Details und Abläufe war immer klar, was zu tun ist. Die Ausdauer, Geduld und das Engagement der STAPS-Mitarbeiter war enorm. Vielen Dank nochmals. Mein Fazit der beiden Tage lautet daher: Mit dem STAPS AeroFitting hast Du dauerhaft Rückenwind 😉 „

Jürgen Klindworth

Einsparung: 8 Watt bei 36km/h

Wettkampfziel: IM Hawaii Qualifikation

Feedback aus den 2 Tagen:

„Es war aufregend das 1. Mal auf einer Radrennbahn zu fahren und sehr interessant deine professionelle Arbeit zu verfolgen. Das hat mir sehr gut gefallen. Ich fühlte mich sehr gut betreut!”

Marvin Hirsch

Einsparung: 13 Watt bei 36km/h

Wettkampfziel: Top10 beim Ironman 70.3 WM Nizza

Feedback aus den 2 Tagen:

„Ich fand es absolut krass auf der Radbahn zu fahren. Der Ablauf der beiden Tage und die Datenaufbereitung war sehr professionell und wissenschaftlich – top!”

Frank Gehse

Einsparung: 7 Watt bei 40km/h

Wettkampfziel: IM Hamburg; 70.3 Challenge WM in der Slowakei

Feedback aus den 2 Tagen:

Das Paket PREAERO und der Bahntest hat mir wirklich sehr gut gefallen. Während des Bikefittings in Hamburg wurde der Sattel um gut 1,5 cm weiter nach hinten geschoben, da ich ja über einen leichten Druck in der linken Kniescheibe „klagte“. Mit dieser Einstellung bin ich dann den Tag vor dem AeroFitting 70 Km gefahren und ich war begeistert wie gut sich die Position anfühlte und, dass ich kein unangenehmes Gefühl mehr im Knie hatte.”

Kilian Roensch

Einsparung: 15 Watt bei 36km/h

WettkampfzieleIM Kalmar und IM Barcelona

Feedback aus den 2 Tagen:

„Die beiden Tage waren top und haben meine Erwartungen übertroffen. Schon die Arbeit an der Satteleinstellung war überragend und geduldsam. Auf der Bahn waren die ersten Runden noch ungewohnt. Nach der Warm-up Phase ging es aber locker von der Hand. Von Turn zu Turn wuchs das Selbstvertrauen und durch die Arbeit an der Position kam noch mehr Stabilität in das System. Das am Ende 14W Ersparnis im Raum standen war für mich kaum zu glauben, weil ich bis dato der Meinung war schon sehr gut auf dem Bike zu sitzen. Diese Aktion kam für mich genau zum richtigen Zeitpunkt und ich habe es tatsächlich gleich jemanden weiterempfohlen.”

Wolfgang Götschhofer

Einsparung: 8 Watt bei 45km/h

Wettkampfziel: UCI Masters WM

Feedback aus den 2 Tagen:

„Zum Fitting kann ich nur sagen: einfach genial, man spürt das jeder Mitarbeiter diesen Sport lebt! Insgesamt hat sich die beiden Tage voll ausgezahlt – Ich konnte viel neues dazulernen bei den Tests was mich optimistisch auf die kommende Saison blicken lässt.”

Frank Schreiner

Einsparung: 24 Watt bei 36km/h

Feedback aus den 2 Tagen:

“Beim Fitting hat es mir gefallen, dass nicht nur auf die Aerodynamik sondern auch auf den Komfort der Position geachtet wurde, um anschließend hoffentlich auch gut Laufen zu können.

Mein Fazit der beiden Tage: sehr freundliches und kompetentes Team! Ich bin begeistert, dass sie sich so viel Zeit genommen haben- Top!”

Reik Badelt

Einsparung: 15 Watt bei 36km/h

Olaf Borsutzky

Einsparung: 6 Watt bei 36km/h

Feedback aus den 2 Tagen: 

“Das gewissenhafte und gründliche PREAERO Fitting hat fast die größere Optimierung bringen können: Durch einen anderen Sattel sitze ich nun stabiler auf dem Bike und habe einen besseren Kraftfluss.

Mich hat an beiden Tagen ein super nettes und geduldiges Team erwartet, das mit einer professionellen Herangehensweise überzeugt hat. Mir hat der lange Tag mit Fitting am Vormittag und getAERO am Nachmittag total viel Spaß gemacht! Wenn ich auch nicht viele Watt mit nach Hause genommen habe, waren es doch viele positive Eindrücke, Tipps und ein gutes Gefühl.”

Stefan Rauschenbach

Einsparung: 25 Watt bei 38km/h

Wettkampfziel: IronMan Frankfurt

Feedback aus den 2 Tagen: 

Durch das PREAERO Fitting habe ich jetzt nicht nur eine bequemere sondern auch eine schnellere Position. Die Atmosphäre war an beiden Tagen sehr professionell, aber trotzdem lustig und super freundlich. Vor allem hat mich die Erkenntnis, dass “tief” nicht immer “schnell” bedeutet, beeindruckt. Zudem habe ich vom STAPS-Team viele wichtige Informationen zur besseren Sitzhaltung erhalten.  Bin immer noch total begeistert von meiner Einsparung und dem tollen Wochenende.”

 

Du bist auch an einem AeroFitting interessiert und möchtest wissen wie viel Watt wir bei dir einsparen können? Wir haben in diesem Jahr noch ein paar wenige Termine im November und Dezember zu vergeben. Alle Daten und die Möglichkeit zur Anmeldung findest du hier:  STAPS getAERO

Der Herbst in Deutschland erinnerte noch stark an den Sommer, aber mit schlechterem Wetter wird jedem klar: der Winter steht vor der Tür! In der heutigen Ausgabe der STAPS Performance (Mon)Days wollen wir euch zeigen wie ihr die kalten Monate für effektives Training nutzen könnt und wie euch unsere Coaches und unsere Trainingsplattform dabei unterstützen können!

Das Training im Winter assoziieren viele mit kalten Temperaturen, früher Dunkelheit und häufig sogar nassem Wetter. Neben dem Draußen-Training, ausgestattet mit witterungsbedingten Materialien wie passender Bereifung, Lichtsystemen und Co., kann man auch mit dem Rollentrainer effektives Training absolvieren. Nicht nur, dass man von äußeren Einflüssen frei ist, auch „Junkmiles“ durch Pausen an Kreuzungen und Ampeln sind aufgespart. Durch die Konnektivität der Smarttrainer mit diversen Trainingstools lässt sich das Training optimal planen und abfahren. An Unterhaltungsmöglichkeiten mangelt es in Zeiten von Tacx, Zwift und Co. auch nicht mehr.

today‘s plan und die Verknüpfung zu Garmin, Zwift und Co.

Mit der Einführung unserer neuen Trainingsplattform todays plan können wir euch den Übergang zur Trainingsumsetzung auf der Rolle noch einfacher machen. Unsere Plattform kann mit allen gängigen Aufzeichnungsgeräten wie Garmin, Wahoo, Polar und fitbit verbunden werden, wodurch ein ständiger Austausch der Daten ermöglicht wird. Neben dem Hochladen deiner Trainingsdaten funktioniert der Weg aber auch anders herum: Die Trainingseinheiten, die dir dein Coach im Zuge deiner Trainingsbetreuung oder während der 4-wöchigen Betreuung der Performance Days bei today’s plan aufgeschrieben hat, kannst du einfach auf deinen Radcomputer oder deinen Smarttrainer laden. Dadurch kannst du die Einheit – ob auf dem Rollentrainer oder draußen – präzise abfahren oder das Training sogar durch deinen Smarttrainer direkt steuern lassen. Today’s plan bietet auch eine Konnektivität zur beliebten Software Zwift. Auch hier lässt sich das Training hochladen und schließlich von Zwift steuern lassen. “Schummeln” bei den Wattbereichen ist dann leider nicht mehr möglich, aber das Training wird höchst effizient.

Effizientes (und kurzweiliges) Training auf der Rolle

Neben der Qualität der Trainingsumsetzung – bei der der Rollentrainer im Winter eine große Rolle spielen kann – ist das Ziel des einzelnen Trainingsplans sowie des kurz-, mittel- und langfristigen Trainingsaufbau wichtig. Wir zeigen euch exemplarisch anhand einer einzelnen Trainingseinheit, wie ihr die Effizienz im Training steigern könnt.

Trainingsziel: Steigerung der maximalen Sauerstoffaufnahme (VO2max)

Proband: STAPS-Mitarbeiter

Untersuchung: Grundlageneinheit vs. intensive IE-Einheit (“intermitted exercise”)

Die maximale Sauerstoffaufnahme zählt zu den wichtigsten physiologischen Parametern und ist für uns – gerade bei eingeschränktem Trainingsumfang – eines der ersten Dinge, die wir im Wintertraining anpassen wollen. Eine Verbesserung der maximalen Sauerstoffaufnahme führt u.a. zu einer erhöhten Dauerleistung (anaerobe Schwelle) und eines verbesserten Fettstoffwechsels. Als probates Trainingsmittel gilt das sogenannte “intermitted exercise” (IE), welches sich durch hohe Effektivität auszeichnet. Beim IE-Training kann sich der Sportler die Eigenschaften der Sauerstoffaufnahme zu Nutze machen: Die Kinetik der VO2 ist eher träge – vergleichbar, wie z.B. die Herzfrequenz. Das IE-Training ist deshalb so gestaltet, dass ein IE-Intervall grundsätzlich eine Minute dauert und sich in eine Intervallphase (30-40s, @100% der VO2max) und eine Pausephase (ca. 20-30s, im G1-Bereich) unterteilen lässt. Diese Intervalle werden dann ca. 6-10 Mal nacheinander absolviert. Der große Vorteil liegt darin, dass die Pausenzeiten so kurz gehalten sind, dass die träge Sauerstoffaufnahme sich kaum absenkt und daher für die komplette Dauer auf einem hohen Niveau läuft. Inhaltlich sprechen wir also von 6-10 Mal 30-40s an der VO2max. Für die Sauerstoffaufnahme kommt das aber 6-10 Minuten im Bereich der VO2max gleich.

Wir haben für euch einen Vergleich aufgestellt und eine reine G1-Einheit über eine Stunde mit einer IE-Einheit (30s Intervall/ 30s Pause) verglichen. Passend zu den Trainingseinheiten haben wir die Leistung [Watt], die Herzfrequenz [1/min] und natürlich die Sauerstoffaufnahme [ml/min] aufgezeichnet:

Die Grundlageneinheit wurde mit 140 Watt durchschnittlich über exakt 60 Minuten gefahren, wodurch sich im Mittel eine VO2 von 2.161 ml/min ergab. Akkumuliert ergibt sich über eine Stunde eine O2-Menge von 129 Litern.

Die IE-Einheit war so gestaltet, dass unser Proband sich zunächst 10 Minuten im G1-Bereich aufgewärmt hat, dann 2x 10 IEs (30s/ 30s) mit kurzer Pause gefahren ist und sich danach ausgerollt hat.

Das Ergebnis: die durchschnittliche Leistung lag bei 185 Watt, die VO2 im Mittel bei 2.744 ml/min, wodurch sich eine O2-Menge von 120 Litern ergab – bei 44 Minuten Dauer. Bei fast gleicher Menge an verarbeitetem Sauerstoff hat der Sportler also eine Viertelstunde weniger Tretzeit benötigt und damit 25% Trainingszeit eingespart. Oder anders gesagt: In einer Stunde Trainingszeit ist es durch IE-Einheiten möglich, deutlich mehr Sauerstoff durch den Körper zu schleusen, um so sehr zeiteffektiv für wichtige Anpassungen der VO2max zu sorgen!

Eine perfekte Einheit also für Tage, an denen weniger Trainingszeit zur Verfügung steht, man aber trotzdem qualitativ trainieren möchte. Vielleicht sogar eine Abwechslung für die Mittagspause?

Die optimale Kombination für effizientes und erfolgreiches Wintertraining bekommst du auf unseren Performance Days:

In über 26 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz bieten wir unsere Leistungsdiagnostiken an, mit denen du deine physiologischen Baustellen für den Winter genau definieren lassen kannst. Unsere Coaches beraten dich im direkten Anschluss an die Diagnostik vor Ort und betreuen dich auf Wunsch im Nachgang über vier Wochen trainingstechnisch. Der Austausch erfolgt dabei über today’s plan, sodass du – wie oben beschrieben – deinen individuellen Trainingsplan direkt auf deinen Smarttrainer oder Garmin übertragen kannst.

Hier geht es zu den STAPS Performance Days.

Liebe Sportler und Wegbegleiter des letzten Jahrzehnts,

mit diesem Blogeintrag möchte ich ganz persönlich zurückblicken auf ein Jahrzehnt bei STAPS. Im Juni dieses Jahres durfte ich mein 10-jähriges „Dienstjubiläum“ feiern und möchte das zum Anlass für ein paar Zeilen nehmen. Aber keine Angst, das wird jetzt keine Jubiläumsrede, sondern eine Reise in meine Vergangenheit und die des Instituts sowie ein Ausblick auf zukünftige Projekte.

Mein Name ist übrigens Björn Geesmann. Ich bin Sportwissenschaftler, 31 Jahre alt und Geschäftsführer von STAPS.

 

Die Leidenschaft für den Radsport

Im Sommer 2008 hatte ich als Praktikant meinen ersten Arbeitstag bei STAPS. Damals war ich Sportwissenschaftsstudent an der Deutschen Sporthochschule in Köln im zweiten Semester und bin durch eine Stellenausschreibung auf STAPS aufmerksam geworden. Ein Institut für Leistungsdiagnostik und Trainingsbetreuungen im Ausdauersport – für einen großen Fan des Radsports, wie ich es immer noch bin, klang das nach einer sehr guten Option, das in der Theorie Erlernte aus der Universität in der Praxis anzuwenden.

Radsport ist schon immer eine meiner großen Leidenschaften. Eine Sportart, bei der ich meinen Körper bis zum Äußersten quälen kann; für den ich aber auch die letzten Schulstunden sausen ließ, um ja nicht die Übertragung der Tour-de-France-Etappe im Fernsehen zu verpassen. Ein Sport für den ich in den französischen Alpen am Streckenrand stand, um Jan Ullrich und Andreas Klöden sowie deren Mitstreiter aus vollem Halse anzufeuern. Ein Sport an den ich im Mai 2007 aber auch kurzzeitig den Glauben verlor als Rolf Aldag und Erik Zabel Doping auf der Pressekonferenz gestanden. Man kann mich naiv nennen, aber im jungen Alter von 20 Jahren habe ich mir darüber damals wenig Gedanken gemacht.

Meine Sicht auf den Sport änderte sich zwar und ich toleriere keinerlei illegalen, leistungssteigernden Substanzen. Doch die Leidenschaft für den Radsport konnten mir diese Ereignisse nicht nehmen und ich wusste zu Beginn meines Studiums, dass der Ausdauersport der Bereich war, in dem ich später arbeiten wollte.

Der erste Arbeitstag: Wie funktioniert ein Leistungsmesser?

Zurück zu meinem ersten Arbeitstag bei STAPS, das damals noch an der Gleueler Straße in Köln-Lindenthal seinen Institutssitz hatte. Meine erste Aufgabe, die ich von meinem damaligen Chef und mittlerweile langjährigen Weggefährten Sebastian Weber aufgetragen bekam, war die Inventur der Leistungsmesser.

Nicht, dass ich nicht wusste, was ein Leistungsmesser war, aber in der Hand hatte ich vorher noch keinen und behandelte daher das kabelgebundene, gefühlt 2 Kilogramm schwere SRM-Powermeter wie ein rohes Ei. Nichts ahnend, dass die Dehnmessstreifen und die dazugehörige Leistungsmessung dieses Anbauteils in den kommenden Jahren eine derartige Bedeutung im Radsport und Triathlon einnehmen würde.

Die eigene Leistung objektiv messbar zu machen und das Verständnis der physiologischen Hintergründe, das faszinierte mich vom ersten Tag an – bis heute, übrigens. Nach erfolgreicher Inventur blieb ein ziemlich altes Powermeter ungenutzt übrig, welches den Weg an mein Rennrad fand und es mir so erleichterte, die Zusammenhänge besser zu verstehen.

 

Die eigenen Radsport-Idole auf dem Ergometer

Mein erstes Highlight bei STAPS erlebte ich dann im Winter 2008: Trainingslager auf Mallorca mit dem Team Columbia. Mark Cavendish, Kim Kirchen, Bradley Wiggins, Michael Rogers, George Hincapie – Radprofis, die ich sonst nur aus dem Fernsehen kannte, saßen jetzt auf „meinem“ Ergometer.

Ich freue mich heute noch, wenn ich an all die Radprofis denke, die ich schon einmal beim 15-sekündigen Sprinttest anschreien durfte. Von der etablierten Columbia-/ Highroad-Riege um Kim Kirchen, Andre Greipel und Michael Rogers bis hin zu den damaligen Jungstars um Edvald Boasson Hagen, Tejay van Garderen und Peter Velits. Von den Katusha-Fahrern um Oscar Freire und Joaquin Rodriguez bis hin zu Dreifach-Weltmeister Peter Sagan, dem ich sowohl im Team Cannondale als auch im BORA-hansgrohe-Trikot schon ins Ohrläppchen pieksen durfte.

Neben Grand-Tour-Etappensiegern, Mailand-Sanremo-Gewinnern und Weltmeistern fehlt noch ein Tour-de France-Gesamtsieger in dieser Aufstellung. Ein weißer Fleck auf meiner Liste, der hoffentlich noch überschrieben wird.

 

Die Begleitung der eigenen Athleten auf dem Weg zum sportlichen Erfolg

Nach Ende meines Praktikums fing ich im Jahr 2009 an fest bei STAPS zu arbeiten. Zu meinen Aufgaben gehörte neben der Durchführung von Leistungsdiagnostiken von Hobby-, Amateur und Profisportlern auch meine ersten eigenen Athleten im Training zu betreuen und zu coachen. Der Grund, weshalb mir die Sportwissenschaft und das Trainerleben immer schon sehr viel gegeben haben, ist die Möglichkeit, Sportler unterschiedlichster Leistungsklassen unter den vielfältigsten Voraussetzungen auf ein sportliches Ziel vorzubereiten. Jeder Weg ist dabei anders, jedes Ziel birgt neue Herausforderungen. Dabei zu erleben, wie der Sportler Erfolge feiert – ob eine persönliche Bestzeit beim Ötztaler Radmarathon oder der Sieg beim Ironman –, ist eben dieser Moment, den diese Berufung für mich ausmacht.

 

Übernahme des Unternehmens 2015

Nach meinem Praktikum und einigen Jahren als Angestellter habe ich das STAPS Institut zu Beginn des Jahres 2015 von meinem damaligen Chef Sebastian Weber übernommen.

Unser STAPS-Team bestand zu dieser Zeit aus meinen mittlerweile langjährigen Mitstreitern Hosea, Marc und Jonas, die die meisten von Euch kennen werden. Wir waren damals ein junges, aber natürlich auch relativ unerfahrenes Team. Einige Ideen waren sicherlich suboptimal, Lehrgeld haben wir auch bezahlt. Was aber über allem steht: Die Zusammenarbeit mit Hosea, Marc und Jonas hat die Entwicklung in den vergangenen Jahren überhaupt erst möglich gemacht – Danke!

Seit dieser Übernahme ist viel passiert: Wir haben 2015 unser Institut in Hamburg-Altona eröffnet, im gleichen Jahr zudem ein neues aerodynamisches Testverfahren auf die Beine gestellt. In 2017 dann unsere Dependance in München eröffnet und zudem in Zusammenarbeit mit meinen Freunden Daniel Schade und Lotte Kraus von gebioMized unsere neuen Bike-Fitting-Dienstleistungen eingeführt.

In den vergangenen fast vier Jahren hat sich dadurch auch mein Arbeitsleben deutlich verändert: Meine frühere Haupttätigkeit der Trainingsbetreuungen ist der Geschäftsführung gewichen. Dass ich mich im ersten Abschnitt dieses Artikels überhaupt vorstellen muss, fühlt sich komisch an. So kannte ich bis zum Ende des Jahres 2014 noch jeden Sportler von STAPS persönlich. Meine bis dahin sechsjährige Firmenzugehörigkeit gepaart mit einem relativ guten Namens- und fotografischen Gedächtnis führten dazu, dass ich die STAPS-Historie jedes einzelnen Kunden inklusive aktueller sportlicher Ziele, der Sauerstoffaufnahme-Kapazität und des Körperfettanteil ziemlich präzise wiedergeben konnte.

Was bis heute geblieben ist, ist die Tatsache, dass ich den Radsport und Triathlon nicht als Beruf empfinde. Natürlich verdiene ich mit der Trainingsbetreuung, den Aerodynamiktests und den Sitzpositionsoptimierungen meinen Lebensunterhalt; aber über allem steht, dass ich mein Hobby zum Beruf machen konnte. Und ich bin vor allem immer noch eins: Fan dieser Sportarten!

Ganz aufgeben habe ich die Arbeit an der Trainingsfront aber nicht und freue mich, dass ich heute noch vier Sportler betreuen darf.

Oft werde ich gefragt, ob es denn überhaupt Spaß macht, wenn man sich nun nur noch um die Geschäftsführung statt um das Sportliche kümmern muss. Die klare Antwort lautet Ja!

Schließlich darf ich heute gemeinsam mit 15 hervorragenden Kolleginnen und Kollegen, die allesamt nicht nur außergewöhnliche Fachleute, sondern zudem auch Persönlichkeiten sind, zusammenarbeiten. Wir diskutieren viel, wir streiten ab und zu und haben auch nicht unbedingt stressfreie Aufgaben in der täglichen Arbeit zu leisten. Aber ein Team aus jungen Leuten im Ausdauersport führen zu dürfen, ist die Wunschvorstellung, die ich bereits früher gehabt habe.

 

Ein Ausblick ohne Weitblick

Wie die Zukunft von STAPS aussieht? Wenn ich in den vergangenen zehn Jahren eine Sache besonders gelernt habe, dann, dass allzu langfristige Pläne wenig Sinn machen. Nach den ersten vier Jahren der Selbstständigkeit und stetigen Entwicklung gilt es für uns in den kommenden zwei Jahren erstmal, sich an die neuen Strukturen anzupassen, Prozesse zu optimieren und vor allem den Fokus weiterhin auf unsere Sportler zu legen.

Es ist unser größtes und wichtigstes Anliegen, unseren Triathleten, Radsportlern und Läufern immer die fortschrittlichsten und qualitativ hochwertigsten Leistungen zu liefern. In diesem Jahr haben wir zum Beispiel auf dem Trainingssektor mit der Einführung unserer neuen Trainingsplattform einen weiteren großen Schritt gemacht. Wir haben aber auch schon jetzt noch einige Optimierungen auf der To Do-Liste, die wir in den nächsten Monaten umsetzen wollen, um uns und unsere Leistungen für unsere Sportler weiter zu verbessern.

Wir möchten gemeinsam mit Euch, unseren Sportlern, noch viele Erfolge feiern. Euch schneller machen, eure physiologischen Baustellen optimieren und euch vor allem eine gehörige Portion Spaß im Training und Rennen bescheren.

Für mich steht eines fest: All diese Erlebnisse und Erfahrungen des vergangenen Jahrzehnts, all die persönlichen Bekanntschaften und das Entstehen dieses tollen STAPS-Teams hätte es ohne euer Vertrauen nicht gegeben. Dafür sage ich: vielen Dank!

10jahrestaps_team

 

Meilensteine in meiner Trainierkarriere: von Paris über Hawaii und die USA nach Roth

In den vergangenen zehn Jahren durfte ich circa 200 bis 250 Sportler betreuen, beraten, testen und auf dem Weg zum sportlichen Erfolg begleiten. Darunter sind die unterschiedlichsten Erfolge gewesen, auf die ich heute noch sehr gerne zurückblicke:

Agegrouper, die sich für die Ironman-Weltmeisterschaften auf Hawaii qualifiziert haben; Radmarathonis, die ihre Bestzeiten beim Ötztaler unterboten haben; Amateur-Radsportler, die ich auf dem Weg zum (Halb-) Profitum begleiten durfte. Einen glücklichen Sportler zu erleben, dessen sportlichen Weg ich mitgestalten konnte, war für mich jedes Mal ein echtes Highlight.

Unter all diesen Sportler waren Teams und Individuen, Wettkämpfe und Projekte, die mich nachhaltig beeindruckt haben. Die bedeutendsten und emotionalsten davon, möchte ich Euch hier vorstellen:

 

Paris-Brest-Paris 2011: das Heinemann XP-Team

Als ich 2010 begann, das Heinemann XP-Team auf die 2011er-Ausgabe von Paris-Brest-Paris vorzubereiten, stand ich zunächst vor vielen Fragezeichen. Wie bereitet man eine Gruppe Amateur-Radfahrer auf ein 1.200-Kilometer-Brevet vor? Was gilt es bei der Ernährung zu beachten und wie wirken sich die Wetterbedingungen aus? Fragen über Fragen, die am Ende dazu führten, dass ich anhand aufwändiger Untersuchungen meine Masterarbeit über die Auswirkungen einer Ultra-Ausdauerbelastung auf physio- und immunologische Parameter schrieb und das Heinemann XP-Team nicht nur meine betreuten Sportler, sondern zugleich meine Probandengruppe waren.

 

Zwischen Beruf und Profi-Triathlon: Astrid Stienen

Ab 2012 durfte ich mit Astrid Stienen erstmalige Erfahrungen in der Betreuung von Profi-Triathleten sammeln. Mit dem Sieg des Altersklassen-Europameistertitels beim Ironman Frankfurt 2013 und dem WM-Titel auf Hawaii in der Altersklasse 30-34 wechselte Astrid in den Profisport, in dem sie im Jahr 2015 den Ironman Schweden gewinnen konnte – am Tag der Eröffnungsfeier unseres Hamburger Instituts. Eine besondere Erfahrung war es, erstmals mit dem Profi-Triathlon in Berührung zu kommen und dabei gemeinsam mit Astrid den Spagat aus Vollzeit-Beruf (Ärztin) sowie Profi-Triathletin anzugehen.

 

Auf dem Weg in die WorldTour: „Mühli“ und „Pösti“

Meine größten Erfahrungen im Amateur-Radsport durfte ich ab 2012 mit dem Tirol Cycling Team sammeln. In Zusammenarbeit mit dem Sportlichen Leiter Roland Pils habe ich das Team bis 2016 sportwissenschaftlich betreut und trainiert. Im Fokus dabei stand die Entwicklung junger U23-Fahrer auf dem Weg in den Profi-Radsport. Früchte getragen hat diese Arbeit bei den beiden heutigen BORA-hansgrohe-Fahrern Gregor Mühlberger und Lukas Pöstlberger, die ich über Jahre begleiten durfte. Beide waren schon zu Tirol-Zeiten absolute Ausnahmetalente und es freut mich immer wieder auch heute noch zu sehen, wie die Jungs jetzt Rennen in der WorldTour gewinnen und im Sprintzug für Peter Sagan mitwirken.

Streckenrekord beim Race Across America: Anders & Axel

In 2014 bereitete ich neben den beiden Solo-Startern Guido Löhr und Stefan Schlegel auch ein Zweier-Team um Anders Asberg und Axel Fehlau auf das Race Across America vor. Bei einer derartigen Vorbereitung geht es nicht allein um die Erhöhung der anaeroben Schwelle oder die Senkung des Körperfettanteils. Vielmehr bieten Rennen wie das RAAM alle Facetten, die die Sportwissenschaft herzugeben vermag. Von der Streckenlänge (4.800 Kilometer) gepaart mit zahlreichen Höhenmetern (>10.000 HM) bis hin zu extremen Temperaturen (0-48 Grad) oder enormen Höhen (höchster Punkt auf 3.300 Metern). All diese Faktoren wollten in der Vorbereitung der Athleten auf dieses sportliche Highlight berücksichtigt werden – unter der Prämisse von nur zehn Stunden Trainingszeit pro Woche und dem Anspruch, das Rennen zu gewinnen.

Mit 6 Tagen 9 Stunden und 41 Sekunden halten wir heute noch den Streckenrekord im Zweier-Team. Gerade die Erfahrungen vor Ort waren damals sehr prägend und ein Erlebnis der ganz besonderen Art. Auch für die Crew eine nicht unerheblich anstrengende Woche, aber in Gedanken an Anders und Axel relativierte sich das damals wie heute.

Race Across America mit Axel Fehlau und Anders Asberg

Deutsche Meisterin mit nur einer Niere: Trixi Worrack

Es war nicht alles nur rosarot in den vergangenen Jahren. Ein wirklich schrecklicher Tag war der 20. März 2016 als meine Sportlerin Trixi Worrack, die ich im Vorjahr noch zum Deutschen Meistertitel auf der Straße führte, bei der Trofeo Binda schwer stürzte und in den folgenden Stunden ums Überleben kämpfte. Eine Notoperation, der Verlust einer Niere und viele Wochen Aufbautraining später reiste Trixi dann bereits im Juni wieder zu den Deutschen Meisterschaften nach Erfurt und sicherte sich den Titel im Zeitfahren. Sicherlich das schön-schlimmste Erlebnis der vergangenen zehn Jahre.

Die Trainingsbetreuung von Trixi seit 2014 bis heute ist immer wieder sehr lehrreich. Trixi ist ein „alter Hase“ und man lernt in der Zusammenarbeit mit ihr viel über den Frauenradsport. Dass sie ihren Zeitfahr-Titel 2017 verteidigen und sich vor ein paar Tagen den Weltmeistertitel im Mannschaftszeitfahren sichern konnte, ist dabei umso schöner.

Spektakel Challenge Roth 2018: Daniela Sämmler

Das vielleicht spektakulärste Erfolgserlebnis hatte ich in diesem Sommer bei der Challenge Roth mit Daniela Sämmler. Es ist müßig, zu versuchen die turbulenten 8,5 Rennstunden hier noch einmal wiederzugeben, da das Rennen viel zu facettenreich war, um in ein paar Zeilen wiedergegeben werden zu können. Am Ende stand nach einem Herzschlagfinale ein Überraschungssieg mit neun Sekunden Vorsprung gegenüber der Zweitplatzierten Lucy Charles zu Buche und Danni konnte sich den so begehrten Titel in Roth sichern. Ein wahninniges Rennen, welches ich versucht habe, in einem Blog-Beitrag aus meiner Perspektive halbwegs wiederzugeben. Ich weiß nicht, ob man erahnen kann, was dieser Tag für mich bedeutete. Es war vermutlich der spektakulärste in meinem STAPS-Jahrzehnt.

Daniela Sämmler in Roth

Einige Leser dieses Beitrags durfte ich in all den Jahren sportlich begleiten und auf ihre sportlichen Highlights vorbereiten. Was ihr nicht wisst: Es gibt eine Liste von Euch und ich habe garantiert keinen vergessen. Wenn Ihr diese Zeilen hier also lest, meldet euch mal! 😊

Danke für Euer Vertrauen in all den Jahren!

Liebe Grüße,

Björn

 

Today's plan wird die neue Trainingsplattform bei STAPS sein

Dass die Digitalisierung die vierte industrielle Revolution ist, dürfte unstrittig sein. Auch der Ausdauersport wird in diesem Zeitalter immer technischer, digitaler, „nerdiger“. Die Zeiten in denen Trainingseinheiten ausschließlich über Rundenzeiten und Streckenlängen definiert wurden oder die Herzfrequenz als wichtigste Trainingsmetrik galt, sind lange vorbei.

Mittlerweile bestimmen Parameter wie die Leistung mit all ihren Facetten das Training, Daten werden im Idealfall via Applikation auf das Smartphone übermittelt und „Big data“ ist endgültig auch im Amateur- und Profisport angekommen.

Auch das Leben des Trainers hat sich dadurch enorm verändert: Waren früher Trillerpfeife und Stoppuhr die wichtigsten Utensilien, beschäftigt man sich heute mit Regressionsgeraden aus Herzfrequenz und Leistung, benutzt „Scores“ zur Beschreibung der Belastung und arbeitet auch in der Erstellung, Übermittlung und Auswertung von Trainingsplänen digital.

Bei STAPS haben wir über viele Monate hinweg diskutiert, entwickelt und abgewogen, wie wir dem digitalen Fortschritt gerecht werden können und welches „Tool“ im Trainingsprozess all unsere Anforderungen erfüllt. Wir haben Trainingsplattformen ausprobiert, die zwar intuitiv und anschaulich sind, unter anderem aber in ihren Analysefunktionen von Trainingseinheiten einfach nicht ausreichend für unsere Ansprüche waren. Wir wollten zum einen die Trainer-Athleten-Zusammenarbeit von Excel-Listen und PDF-Dateien lösen, haben aber gleichzeitig immer wieder festgestellt, dass es externe Analyse-Programme wie GoldenCheetah oder SRM X benötigt, um die entsprechenden Informationen aus Trainingsdateien zu ziehen, die uns ein objektives Feedback geben.

Objektivität ist dabei nicht alles: Gerade das subjektive Feedback des Athleten und der zugehörige persönliche Kontakt sind für uns bei STAPS enorm wichtig. Wir haben nach einer Trainingsplattform gesucht, bei dem ein optimales Wechselspiel aus objektiven Analysefunktionen und Belastungsparametern einem subjektiven Feedback gegenübersteht und der Sportler seine Trainingseinheiten entsprechen für den Coach einordnen kann.

Today's plan wird die neue Trainingsplattform bei STAPS sein

today’s plan – Startup aus Australien mit viel Entwicklungspotential

Für die ideale Lösung haben wir lange gesucht, sie dann aber doch gefunden. Sie kommt gebürtig aus Australien und heißt today’s plan. Today’s plan ist seit mittlerweile drei Jahren auf dem Markt angesiedelt. Bereits zu Beginn wurde uns deutlich, dass diese Softwarelösung Potential hat und nicht nur an der Oberfläche der Datenanalyse und Trainingssteuerung kratzt, sondern in einigen Details passende Lösungen für uns und unsere Sportler liefern kann. Erste konkrete Gespräche mit dem jungen Team aus Australien haben wir dann im Frühjahr dieses Jahrs geführt, als today’s plan mit der Systemöffnung für die Sportart Triathlon endgültig sehr gute Argumente für eine ganzheitliche Zusammenarbeit lieferte.

Seit Mitte des Jahres haben wir intensiv an einer gemeinsamen Lösung gearbeitet und durften dabei zahlreiche Wünsche und Anpassungsvorschläge nach Australien schicken. Absolut überzeugend ist für uns die Option mit today’s plan einen Partner an unserer Seite zu haben, der enormes Know-How im digitalen Bereich mitbringt, gleichzeitig aber auf unsere Ideen eingeht und gemeinsam mit uns neue Features für die Software entwickelt.

Trainingsdatenanalyse im Triathlon und Radsport mit today's plan

Wie wir today’s plan in unsere Trainingsbetreuungen integrieren werden

Der Schritt eine Trainingsplattform ganzheitlich für all unsere Sportler einzuführen, muss gut vorbereitet sein. Wir werden in den kommenden Tagen den kompletten Trainingsprozess von der Übermittlung der Trainingspläne, der Datenanalyse und Teilen der Kommunikation von über 350 Athleten auf die neue Plattform verlagern. Dabei ist es uns das größte Anliegen, unseren Sportlern diesen Schritt so einfach wie möglich zu machen, damit sowohl unsere Trainer als auch unsere Sportler schnellstmöglich von den zahlreichen Vorteilen von today’s plan profitieren können.

Um diesen Prozess so reibungslos wie möglich zu gestalten, haben wir bereits eine vierwöchige Betaphase mit einigen Sportlern absolviert und dabei Feedbacks gesammelt und weitere Anpassungen vorgenommen. In der kommenden Woche werden wir dann den großen Umzug vollziehen und von da an all unsere Trainingsbetreuungen für jeden STAPS-Sportler auf today’s plan angehen.

Belastungsparameter anhand von Leistungen im Training für Radfahrer und Triathleten

Optimale Analysefunktion und Trainingsplanung, Konnektivität zu Zwift, Garmin und Co.

Today’s plan liefert dabei alles, was wir zuvor für eine optimale Trainingsplattform definiert haben: Die Analysefunktionen bieten sämtliche Berechnungen und Algorithmen, die wir für unerlässlich halten. Die Übertragung der Trainingspläne ist – ob im Browser oder via App – für unsere Sportler übersichtlich und schnell; lästiger E-Mailverkehr mit PDF- oder Excel-Mit der App von today's plan kommt der Trainingsplan für Radfahrer und Triathleten direkt aufs SmartphoneAnhängenwird damit überflüssig. Das Besondere an today’s plan ist zudem die Konnektivität zu allen wichtigen Software-Applikationen, die man sich heute aus dem Training nicht mehr wegdenken kann: Sei es die Datenübertragung von Garmin und Co. zur Trainingsdatenbank, aber auch das einfache Überspielen der Trainingseinheiten aus dem STAPS-Trainingsplan zu Zwift, um die Einheit dann dort auf der Rolle direkt abfahren zu können. In den kommenden Wochen werden wir euch noch viele Vorteile der Trainingsplattform vorstellen und euch zeigen, wie wir today’s plan im Trainingsalltag einsetzen.

Wir sind bereit ein neues Zeitalter der STAPS-Trainingsbetreuungen endlich beginnen zu dürfen. Jahrelang haben wir nach einer passenden Trainingsplattform gesucht, die unseren Anforderungen vollumfänglich gerecht wird. Hätten wir in der Zeit das Know-How, das Budget und die Zeit gehabt, eine Trainingsplattform selber zu entwickeln, wir hätten sie wie today’s plan gebaut.

Wir freuen uns, einen weiteren tollen Partner an unserer Seite zu haben!

Anschauliche Dashboards um alle Dinge rund um das Training und die Rennen im Radsport und Triathlon im Überblick zu haben

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Anastasia Kempinger

Um einen sportlichen Wettkampf erfolgreich zu bestreiten, fließt im Training vorher monatelang viel Schweiß, einige Entbehrungen müssen eingegangen werden und der innere Schweinehund ein ums andere Mal überwunden werden. Auch der Spaß darf dabei nicht zu kurz kommen, der Druck mit dem Näherkommen des Renntages nicht zu groß werden. Eine optimale Vorbereitung auf einen Radmarathon wie den Ötztaler ist komplex – neben dem reinen Training zählt die Ernährung, das passende Material und eine Pacingstrategie gilt es auszuarbeiten. Oft geht die Vorbereitung aber noch weit darüber hinaus: Es geht um die Integration des geliebten Sports in den Alltag, um das Überwinden von Tiefs im Training und um das Finden der richtigen Dosis aus Spaß und Durchhaltevermögen!

In unserem Portrait unserer Ötztaler-Starter 2018 haben uns viele unserer STAPS-Sportler ein Statement zu ihrer Vorbereitung gegeben. Wir haben uns dazu die Statements von Anastasia, Eugen und Christian herausgepickt und ihre Coaches Patrick, Niklas und Lukas nach ihren Einschätzungen zur Vorbereitung befragt:

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Anastasia Kempinger

Anastasia Kempinger

Ich hatte eigentlich nicht gedacht, dass ich mich über einen längeren Zeitraum zum regelmäßigen Training überwinden kann. Das Training war immer sehr fordernd aber selten überfordernd. Sehr positiv ist, dass man trotz eines begrenzten Zeitaufwands doch zu einem sehr guten Trainingsergebnis kommt. Spaß hat das Training nicht immer gemacht, aber jetzt bei den Radmarathons weiter vorne mitzufahren und dabei auch mehr Spaß zu haben – dafür hat sich die Mühe doch gelohnt. Der Trainingserfolg und der Zuspruch von Patrick haben mich dann motiviert beim Ötztaler zu starten.

Wir haben uns von Anastasias Coach Patrick (STAPS München) ein Statement eingeholt:

Ich habe Anastasia als motivierte Athletin kennengelernt, die bis dahin jedoch keinerlei Erfahrung mit dem regelmäßigen Training nach einem Trainingsplan hatte. Ihr anfängliches Ziel war es, sich über sechs Monate strukturiert auf die anstehende Radmarathon-Saison vorzubereiten, um zum einen schneller zu fahren und zum anderen dadurch noch mehr Spaß zu haben. Das Besondere: Vom Ötztaler Radmarathon war damals noch gar keine Rede!

Das ganze Frühjahr über arbeitete Anastasia ihre Trainingseinheiten vorbildlich ab und wenn es einmal nicht so gut lief, kamen von ihrer Seite schon beinahe entschuldigende Worte. Somit bestand meine Aufgabe als Trainer vor allem darin, ihr aufzuzeigen, dass ich mit ihrem Trainingsplan zwar einen klaren Plan verfolge und jede Trainingseinheit ihre Daseinsberechtigung hat, ihr Plan aber keine Vorgaben enthält, die in Stein gemeißelt sind und um alles in der Welt einzuhalten sind. Dadurch gab ich Anastasia die Freiheit ihre Trainingseinheiten selbstständig etwas anzupassen, um ihr an stressigen Tagen oder an Tagen, an denen sie sich einmal nicht gut fühlte, den Druck zu nehmen. Bei STAPS sind wir der Überzeugung, dass sich nur so langfristig der Spaß am Training garantieren lässt.

Ein strukturiertes Training lebt vor allem von Kontinuität und diese erreicht man am nachhaltigsten durch Motivation und Spaß – Anastasia hatte beides! Von ihrer neuen „Freiheit“ machte Anastasia allerdings kaum Gebrauch und spulte ihr Programm über die sechs Monate vorbildlich und hoch motiviert ab. Ihrem Feedback nach fühlte sie sich durch den Plan nicht mehr unter Druck gesetzt und ich bekam keine entschuldigenden E-Mails mehr, wenn mal ein Intervall mit der falschen Trittfrequenz gefahren wurde oder gar eine Minute zu kurz war.

Nach den ersten erfolgreich absolvierten Radmarathons war dann klar: regelmäßiges Training nach Plan macht nicht immer nur Spaß, das schnellere Fahren bei den Radmarathons (und das Einsammeln männlicher Konkurrenten am Berg) allerdings schon.

Nach fünf Monaten regelmäßigem Training konnte Anastasia eine stolze Leistungssteigerung erzielen: Von 184 Watt bzw. 2,7 Watt pro Kilogramm Körpergewicht an der anaeroben Schwelle steigerte sie ihr Leistung auf 227 Watt und 3,4 Watt pro Kilogramm Körpergewicht  – der Lohn für ihr regelmäßiges Training. Etwas unsicher „gestand“ sie mir dann, dass sie einen Startplatz für den Ötztaler Radmarathon hat, sich aber nicht sicher sei, ob sie das schaffen würde. Da ich wusste, dass sie nach wie vor motiviert und mit Spaß trainiert, wir noch ein paar Monate Zeit hatten und zudem eine deutliche Leistungssteigerung erzielen konnte, war mir sofort klar, dass ihre Sorgen unberechtigt waren und einer erfolgreichen „Ötzi“-Teilnahme nichts im Wege stehen würde. Motiviert durch das bereits Erreichte und meine Zuversicht wurden aus sechs Monaten erfolgreicher Zusammenarbeit dann 12 Monate und wie ich letztes Wochenende vor Ort live miterleben durfte, finishte Anastasia ihren ersten „Ötzi“ (trotz widrigsten Wetterbedingungen mit Regen, Nebel und Kälte) souverän unterhalb von 12 Stunden.

Glückwunsch Anastasia und Danke für die tolle Zusammenarbeit!

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Eugen Böger

Eugen Böger 

Die Vorbereitung mit Niklas war sehr gut. Fahre schon seit 10 Jahren mit Wattmessung und Trainingsplan (Onlineplattform 2peak), aber seit März mit persönlichem Trainer. Das sind Welten!

Die Einheiten waren immer genau richtig: gequält ja, aber immer im Rahmen. Habe mich oft über die Kraft in den Beinen gewundert. Schauen wir mal, ob meine Bestzeit von 12 Stunden und 7 Sekunden geknackt werden kann.

Wir haben uns von Eugens Coach Niklas (STAPS Köln) ein Statement eingeholt: 

Die Zusammenarbeit mit Eugen begann mit einer Leistungsdiagnostik Ende März bei unserem STAPS on Tour-Termin in Münster. Eugen sagte uns vor dem Test, er sei ein „Diesel“, der erst über eine gewisse Renn- oder Trainingsdauer seine Stärken ausspielen kann, sich aber mit kürzeren und intensiveren Belastungen schwertut.

Das Besondere bei Eugen war, dass sich seine subjektive Einschätzung des „Diesels“ nicht wirklich mit den Ergebnissen der Leistungsdiagnostik deckte. Seine maximale Laktatbildungsrate (VLamax) – die den anaeroben Stoffwechsel charakterisiert – deutete mit einem Wert von 0,61 mmol/l/s auf einen erhöhten Kohlenhydratverbrauch hin. Die maximale Sauerstoffaufnahme – die den aeroben Stoffwechsel charakterisiert – war mit 4.300 Millilitern pro Minute eher überdurchschnittlich, sodass intensive Belastungen eigentlich möglich gut fahrbar sein müssten.

Ende März hatte Eugen noch sein „Wintergewicht“, sodass seine relative Leistungsfähigkeit mit 2,66 Watt pro Kilogramm Körpergewicht an der anaeroben Schwelle noch zu gering war, um die anvisierten Anstiege des Ötztaler Radmarathons erfolgreich zu erklimmen.

Es ergaben sich also für Eugen zu Beginn der Betreuung folgende physiologischen Baustellen im Hinblick auf den „Ötzi“:

  1. Die maximale Laktatbildungsrate zu senken und darüber den Kohlenhydratstoffwechsel senken
  2. die maximale Sauerstoffaufnahme erhöhen, die zwar schon gut war, für eine Leistungssteigerung aber immer zuträglich ist
  3. das Körpergewicht über eine Reduktion des Körperfettanteils verringern und über eine Kombination aus Training und Ernährung peu á peu in Richtung Ötztaler-Gewicht bringen

Unter Berücksichtigung der physiologischen Baustellen, der Zielsetzung Ötztaler und der verfügbaren Trainingsmöglichkeiten, haben wir Eugen eine individuelle Rahmenplanung inklusive detaillierter Trainingspläne geschrieben, über die ich gerne einen kleinen Eindruck geben wollen:

Im wechselhaften Frühjahr fokussierten wir uns mit vielen kürzeren, dafür intensiveren Einheiten auf die Erhöhung der Sauerstoffaufnahme. So stand oftmals nur eine Einheit am Wochenende oder an den Feiertagen auf dem Plan, die man von der Dauer her als „Grundlageneinheit“ identifizieren würde. Die intensiven Einheiten mit Intervallen im Entwicklungsbereich und teilweise auch im Spitzenbereich waren in der Form neu für Eugen, zeigten aber auch schnell Wirkung. Die Anstiege im heimischen Sauerland konnten nach kurzer Zeit flüssiger gefahren werden und die entsprechenden Wattzahlen deutlich länger aufrechterhalten werden.

Richtung Sommer verlagerten wir den Schwerpunkt etwas mehr auf den Umfang, ohne diesen dabei übermäßig zu erhöhen. Stattdessen verbrachte Eugen auch zunehmend Zeit in seinem Zielleistungsbereich für den Wettkampf in Kombination mit spezifischen Trittfrequenzen. Außerdem sollte Eugen regelmäßig ohne vorherige Kohlenhydrat-Aufnahme in das Training starten, um seinen Kohlenhydratverbrauch zu senken.

Die letzten Wochen vor dem Wettkampf kamen Schlüsseleinheiten hinzu, in denen er auch in längeren Einheiten immer wieder signifikante Zeiträume bei seiner Zielleistung für den Wettkampf fahren sollte. Diese hatten auch zum Zweck, die gleichmäßige Leistungsabgabe über einen gewissen Zeitraum im Sinne des Renn-Pacings zu schulen und die Ernährungsstrategie für den Wettkampf zu testen.

Die letzte Leistungsdiagnostik zwei Wochen vor seinem Saison-Highlight zeigte die gewünschten Verbesserungen:

Die relative Leistungsfähigkeit an der anaeroben Schwelle stieg von 2,66 auf 3,19 Watt pro Kilogramm Körpergewicht. Die Leistung, die Eugen an den Anstiegen über längere Zeiträume aufrechterhalten kann, ohne dabei seine Kohlenhydratspeicher zu rasch aufzubrauchen, stieg von ca. 180 Watt auf einen Zielwert von 210 Watt. Die Diagnostik diente dabei nicht nur zur Festlegung der Pacing-Strategie für den Ötztaler, sondern stimmte Eugen im Hinblick auf sein Highlight auch Zuversicht.

Am Renntag setzte Eugen die Vorgaben zur Leistung und Energieaufnahme perfekt um. Trotz der schwierigen Wetterbedingungen konnte er seine bisherige Bestzeit um fast eine Stunde auf 11:06 Stunden unterbieten.

Herzlichen Glückwunsch zur neuen Bestzeit und dem erfolgreichen Finish, Eugen!

 

STAPS-Sportler beim Ötztaler-Radmarathon 2018: Christian Brause

Christian Brause

Pain is temporary! Lukas weiß allerdings, dass “temporary” ein zeitlich sehr weit dehnbarer Begriff ist und “Pain” wurde aus meinen Wortschatz mittlerweile entfernt.

 Wir haben uns von Christians Coach Lukas (STAPS München) ein Statement eingeholt:

Christian hat seine erste STAPS-Leistungsdiagnostik im Oktober 2016 im Rahmen der STAPS on Tour in Herrenberg gemacht. Zwar musste Christian sich ein ums andere Mal im Training auch „strecken“, bereits von Beginn der Zusammenarbeit an konnte er seine größte Baustelle – die maximale Laktatbildungsrate – aber erfolgreich verbessern.

Besonders für lange Rennen wie den Ötztaler Radmarathon ist dieser physiologische Parameter, der den Kohlenhydrat-Verbrauch sehr deutlich mitbestimmt, ein wichtiger Baustein für ein optimales Rennen. Zusätzlich ging es darum die aerobe Kapazität und damit die Möglichkeit über die Fette Energie zu generieren, zu vergrößern. Neben Christians Full-Time-Job und berufsbedingten Auslandsreisen war es in vier Trainingseinheiten pro Woche das Ziel, die Effizienz im Training optimal auszunutzen. Kohlenhydrat-arme Trainingseinheiten mit kratorientierten, unterschwelligen Intervallen zur Senkung der Laktatbildungsrate; hoch-intensive Belastungen an oder oberhalb der anaeroben Schwelle zur Steigerung der Sauerstoffaufnahme – Christians Plan kannte keine „planlosen“ Einheiten ohne konkretes Trainingsziel.

Es gibt nahezu keinen Fahrer, der seine 8 bis 12 Trainingsstunden pro Woche präziser und gewissenhafter abgefahren ist als Christian. Schmerzen, Leiden, Grenzen verschieben – was auf dem Plan stand, wurde durchgeführt und nicht selten kam es vor, dass Christian in seinem Wochenfeedback zum Training von neuen „Grenzerfahrungen“ berichtete. Aber der Erfolg kann sich sehen lassen: Begonnen mit einer Schwellenleistung von 3,5 Watt pro Kilogramm Körpergewicht, zeigte die abschließenden Diagnostik vor dem Ötztaler eine Schwellenleistung von 4,24 Watt pro Kilogramm. Topfit, hochmotiviert und ausgestattet mit einem guten strategischen Plan in Bezug auf Pacingstrategie und Nahrungszufuhr während des Rennens, konnten eigentlich nur noch die äußeren Bedingungen Christian von einer Sub-9-Stunden-Zeit abhalten.

Christian, Lust auf neue Grenzerfahrungen? Die 9-Stunden-Marke muss geknackt werden! 😉

Andi Böcherer beim Aerodynamik-Test zur Optimierung der Sitzposition auf dem Rad

Der Kampf gegen den Luftwiderstand wird nicht nur im Zeitfahren und im Triathlon, sondern auch im Straßenradsport immer wichtiger. Geht es um Spitzenleistungen, Zeitersparnisse oder ganz einfach um die bestmögliche Performance im Wettkampf, ist die Aerodynamik des Sportlers ein ganz entscheidender Faktor. Daher haben wir mit unserem STAPS getAERO einen Aerodynamiktest entwickelt, der in Kombination mit unseren Bike-Fittings die Aerodynamik eines Jeden – ob Profi oder Hobbysportler – auf ein höheres Level hebt.

Du möchtest die Vorzüge des getAEROs kennenlernen? Alle Informationen zur Revolution in der Aerodynamik des Radsports und Triathlons findest Du hier: die Aerodynamik-Revolution!

Unsere nächsten getAERO-Termine findest Du hier:

Mittwoch, 12. September 2018 Augsburg
Donnerstag, 13. September 2018 Augsburg
Freitag, 14. September 2018 Augsburg
Dienstag, 25. September 2018 Büttgen
Mittwoch, 26. September 2018 Büttgen
Donnerstag, 4. Oktober 2018 Büttgen
Freitag, 5. Oktober 2018 Büttgen
Mittwoch, 14. November 2018 Augsburg
Donnerstag, 15. November 2018 Augsburg
Freitag, 16. November 2018 Augsburg
Dienstag, 27. November 2018 Büttgen
Mittwoch, 28. November 2018 Büttgen
Dienstag, 11. Dezember 2018 Büttgen
Mittwoch, 12. Dezember 2018 Büttgen

Du möchtest aerodynamischer werden? Dann sicher Dir einen Termin für eine Aero-Optimierung unter staps-online.com/get-aero oder kontaktiere uns für eine unverbindliche Beratung!