Pay watt you get

Die größte „Bremse“ im Kampf gegen den Wind bist du selbst! Denn 75 bis 85 Prozent des Luftwiderstands erzeugt der Sportler selbst. Was nützt dir also der aerodynamischste Rahmen, Laufradsatz oder Helm, wenn deine Sitzposition nicht strömungsgünstig ist? Bevor du also weiteres Geld in Aero-Material investierst, setze dieses lieber für dich selber ein. Und zwar sehr effizient und wirklich nur dann, wenn du wirklich Watt sparst: mit unserem getAERO-Special Pay “watt” you get!

Weiterlesen

Pay watt you get

Die größte „Bremse“ im Kampf gegen den Wind bist du selbst! Denn 75 bis 85 Prozent des Luftwiderstands erzeugt der Sportler selbst. Dieser wissenschaftlichen Erkenntnis sind wir vorletzte Woche im Rahmen des getAERO-Specials: Pay “watt” you get! mit 13 Athleten nachgegangen und haben getestet wie viel Watt jeder durch optimales AeroFitting einsparen kann. Dazu haben wir die Sportler zunächst bei uns ins BikeFitting Labor in Köln, Hamburg oder Köln eingeladen und mit ihnen ein  PREAERO Fitting durchgeführt. Ein paar Wochen später ging es schließlich ins Velodrom nach Augsburg, um dort die Aeroposition zu optimieren.

Weiterlesen

Andi Böcherer beim Aerodynamik-Test zur Optimierung der Sitzposition auf dem Rad

Der Kampf gegen den Luftwiderstand wird nicht nur im Zeitfahren und im Triathlon, sondern auch im Straßenradsport immer wichtiger. Geht es um Spitzenleistungen, Zeitersparnisse oder ganz einfach um die bestmögliche Performance im Wettkampf, ist die Aerodynamik des Sportlers ein ganz entscheidender Faktor. Daher haben wir mit unserem STAPS getAERO einen Aerodynamiktest entwickelt, der in Kombination mit unseren Bike-Fittings die Aerodynamik eines Jeden – ob Profi oder Hobbysportler – auf ein höheres Level hebt.

Du möchtest die Vorzüge des getAEROs kennenlernen? Alle Informationen zur Revolution in der Aerodynamik des Radsports und Triathlons findest Du hier: die Aerodynamik-Revolution!

Weiterlesen

Vor jeder Optimierung der Aeroposition empfehlen wir ein BikeFitting, um eine stabile Basis für die Position zu legen.

Egal, ob man Rennrad- oder Triathlonzeitschriften durchblättert, Foren durchstöbert oder einem die Werbeslogans der Fahrradbranche ins Auge stechen; eine Botschaft ist immer gleich: „Aero is everything!“ Frei übersetzt: Aerodynamik ist alles. Mittlerweile wird nicht mehr nur proklamiert, um wieviel Watt das eine Laufrad schneller ist als das andere. Selbst der Bierbauch wird seziert und auf seine aerodynamischen Eigenschaften getestet. Dabei steht eine Frage über allem: Wieviel Watt spare ich ein?

Weiterlesen

Die Aero-Revolution im Triathlon und Radsport – der STAPS getAERO

Der Kampf gegen den Luftwiderstand wird nicht nur im Zeitfahren und im Triathlon, sondern auch im Straßenradsport immer wichtiger. Geht es um Spitzenleistungen, Zeitersparnisse oder ganz einfach um die bestmögliche Performance im Wettkampf, ist die Aerodynamik des Sportlers ein ganz entscheidender Faktor. Wurde früher im Radsport nur Aerodynamik nur mit Zeitfahren „verbunden“, ist man sich mittlerweile auch der enormen Einsparpotentiale beim klassischen Straßenrennen bewusst. Wenn beispielsweise ein Fahrer beim Verrichten der Nachführarbeit an der Spitze des Feldes fährt, um die Fluchtgruppe einzuholen, zählt jedes eingesparte Watt beim Luftwiderstand. Ergebnis: Der Athlet kann dann bei gleicher Leistung einfach schneller fahren. Übrigens: schon ab geringsten Geschwindigkeiten sind Einsparungen relevant.

Weiterlesen

Neue Partnerschaft mit dem Team Erdinger Alkoholfrei um Patrick Lange, Nils Frommhold und Daniela Sämmler

Die Farbe ERDINGER-Blau ist aus dem Triathlon-Feld eigentlich nicht wegzudenken. Mit über 5.000 Altersklassen-Athleten, dem Perspektivteam aus drei Nachwuchs-Athleten und dem Profi-Team um Patrick Lange und Daniela Sämmler ist das Team Erdinger Alkoholfrei die größte Triathlon-Community im deutschsprachigen Raum.

Bereits seit 2006 setzt die Brauerei aus Erding im Marketing auf die Sportart Triathlon und gehört damit zu den langjährigsten Partnern im Multisport. Wir freuen uns sehr darüber, nun unsere Kooperation mit dem Team Erdinger Alkoholfrei als neuer Silber-Partner ankündigen zu dürfen!

Weiterlesen

Aero-Optimierung mit den IRONMAN Europameisterschaft-Anwärtern Jan Frodeno, Patrick Lange, Andi Böcherer, Patrick Nilsson und Nick Kastelein.

Nach Roth ist vor Frankfurt: Kaum sind die Athletinnen und Athleten bei der Challenge Roth über die Ziellinie gelaufen, stehen schon die IRONMAN Europameisterschaften in Frankfurt vor der Tür. Das Feld der Profis ist dabei wieder top besetzt und mit Weltklasse-Athletinnen und Athleten gespickt. Bei den Frauen finden wir mit Daniela Ryf und Sarah Crowley die Nummer 1 und 3 der letztjährigen Weltmeisterschaften auf Hawaii und zudem mit Anne Haug eine deutsche Top-Athletin, die erstmals auf der Langdistanz startet. Im Männerfeld sind mit den amtierenden und ehemaligen IRONMAN-Weltmeistern Patrick Lange und Jan Frodeno zwei Athleten am Start, die sicherlich nicht nur die Europameisterschaft, sondern im Oktober auch die Weltmeisterschaft für sich entscheiden wollen. Ähnlich wie bei den Frauen interessieren aber auch bei den Männern nicht nur Favorit 1 und 2. Mit Andi Böcherer, Patrik Nilsson und Nick Kastelein sind weitere Profis am Start, die sich um die Podiumsplätze streiten werden.

Mit den fünf genannten Favoriten aus dem männlichen Profifeld durften wir in den vergangenen Jahren auf dem Fitting-Sektor – sowohl im Labor, als auch im Velodrom – gemeinsam mit unserem Partner gebioMized aus Münster zusammenarbeiten. Betrachtet man sich die Entwicklungen der Aero-Positionen in den vergangenen 2-3 Jahren, so fällt auf, dass man als Profi das Feld der Positions- und Aero-Optimierungen nicht mehr außen vorlassen kann, sondern diese Optimierungen notwendig sind, um in der Weltelite konkurrenzfähig zu sein.

Aus unserer Arbeit der vergangenen Monate und Jahre geben wir Euch hier gerne einen Einblick:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Montag, der 02. Juli 2018. Es ist 16 Uhr. Eine Nacht und etwa 24 Stunden nach dem Finish wird mir so langsam klar, was am Sonntag in Roth passiert ist: Daniela Sämmler hat in einem beeindruckenden Rennen nicht nur den deutschen Rekord auf der Langdistanz auf Ansage gebrochen, sondern sich vor allem gegen die Weltelite um Lucy Charles und Kaisa Sali den Sieg der Challenge Roth erkämpft.

Berichte, Interviews und Videos zum Rennen gibt es genügend. Gerne möchte ich, Björn Geesmann, euch das Rennen einmal aus der Perspektive des Coaches erzählen und euch ein paar Einblicke hinter die Kulissen geben.

Seit fast zwei Jahren arbeiten wir bei STAPS schon mit Daniela zusammen, diagnostizieren ihre Leistungsfähigkeit und optimieren gemeinsam mit unserem Partner gebioMized ihre Position auf dem Rad – sowohl im Labor als auch im Velodrom. Seit März dieses Jahres betreue ich Daniela auch als Coach und durfte sie auf ihr Saison-Highlight in Roth vorbereiten. Dass mich das später an einem einzigen Sonntag im Juli gefühlte 10 Jahre meines Lebens kosten sollte, war mir damals nicht bewusst. 😉

In der Vorbereitung öffnet sich der Knoten in Heilbronn

In der Vorbereitung auf Roth gab es für Daniela drei Vorbereitungs-Rennen: Die Ironman 70.3s in Marbella und im Kraichgau, sowie die Challenge in Heilbronn. Vielleicht kommt letzterem auf dem Papier die geringste Bedeutung zu, allerdings war das Rennen auf dem Weg nach Roth das wichtigste. Das Rennen in Marbella war aufgrund der zahlreichen Höhenmeter auf dem Rad eher ungünstig und weniger für Dannis Radstärke geeignet. Im Kraichgau ergatterte sie hinter Laura Philipp den zweiten Platz und konnte sich in einem spannenden Halbmarathon-Finale erstmals in ihrer Karriere gegen die langjährige Konkurrentin Yvonne van Vlerken durchsetzen. Ein erster kleiner Fingerzeig!

Nach dem Ergebnis im Kraichgau und den vielen qualitativen Kilometern im Wasser, auf dem Rad und in den Laufschuhen, habe ich das erste Mal an Dannis Ansage gedacht, in Roth den deutschen Rekord auf der Langdistanz (Sandra Wallenhorst, 8:47:26 Stunden beim Ironman Austria 2008) brechen zu wollen.

Der anschließende Start in Heilbronn war zunächst gar nicht geplant. Danni erzählte in der Woche nach dem Kraichgau davon, dort gerne starten zu wollen und dass ich eine Nacht über die Entscheidung schlafen soll. Das war aus zwei Gründen überhaupt nicht nötig:

  1. Danni konnte die Challenge bereits im vergangenen Jahr gewinnen. Zudem ist die Strecke quasi vor ihrer Haustür und das Rennen bot eine perfekte Möglichkeit, sich das nötige Selbstvertrauen für Roth zu holen.
  2. Zwei Wochen vor einer Langdistanz ist eine Mitteldistanz, die man gewinnen kann für einen Sportler viel schöner, als im Training dreieinhalb Stunden alleine Rad zu fahren und darauf zwei Stunden zu koppeln.

Einzige Bedingung vom Coach: Das Rennen mit 100% Attacke angehen, zu keiner Zeit nachlässig werden und im Idealfall alle drei Zwischenzeiten für sich zu entscheiden. Dass es dann aufgrund eines Tritts zu Beginn des Schwimmens „nur“ zur fünftbesten Schwimmzeit und später zur zweibesten Halbmarathon-Zeit reicht, lässt sich bei insgesamt 7 Minuten Vorsprung auf Gesamtplatz 2 vollkommen verschmerzen.

Vielleicht bin ich da etwas sehr aus dem Radsport geprägt. Aber ähnlich wie dort zum Beispiel vom Übergang aus dem U23-Bereich in den Elitebereich gilt für einen Profi: Nicht das Siegen verlieren! Im Training kann man sehr gute Leistungen vollbringen, auch zweite und dritte Plätze können riesige Erfolge sein. Aber ab und an ist es eben auch wichtig als Erster über die Ziellinie zu laufen und deutlich zu machen, dass man hier und heute nicht zu schlagen ist. Die Challenge Heilbronn war dafür das perfekte Rennen!

Daniela Sämmlers Sieg bei der Challenge Heilbronn in der Vorbereitung

Renntaktik für das Saison-Highlight – der Plan A

Ich zahle für den nachfolgenden Satz sehr gerne die bekannten drei Euro ins Phrasenschwein: So ein Tag bei einem Langdistanz-Rennen ist lang. Umso wichtiger war es, Daniela in den vielen Gesprächen vor dem eigentlichen Renntag auf die unterschiedlichen Szenarien vorzubereiten. Wie ist der Abstand zu Lucy Charles nach dem Schwimmen? Gibt es im Feld weibliche Profis, die ihr Tempo auf dem Rad folgen können? Welche Zeiten brauchen wir in den einzelnen Disziplinen, um den deutschen Rekord auf der Langdistanz zu brechen?

Heraus kam ein Plan A. Natürlich auch ein Plan B, C, D… Aber den A-Plan möchte ich euch gerne vorstellen:

Voller Fokus aus das Schwimmen bei der Challenge Roth mit Daniela Sämmler

Dass Danni trotz ihrer Schwimmstärke gegen die ehemalige Profi-Schwimmerin Lucy Charles einen großen Abstand nach dem Schwimmen bekommt, war klar. Nach einem perfekten Schwimmen hätten wir mit 6 Minuten gerechnet, ohne Sahnetag im Wasser eher mit 8 Minuten.

Letzteres Szenario war der Fall: Mit einer Zeit von 46:48 Minuten „brannte“ Lucy das Schwimmen ab und sicherte sich die schnellste Zeit des Tages. Nicht nur der weiblichen Profis, Lucy war auch eine Minute schneller als die männlichen Profis um Andi Dreitz, Sebastian Kienle und Co.

Ein erster kleiner Dämpfer und nun mal nicht das absolute Traum-Ergebnis. Aber eben weiterhin Plan A.

Auf den letzten Rad-Kilometer den Druck erhöhen

Es war klar, dass das Radfahren Dannis Paradedisziplin in Roth sein wird. Das taktische Ziel: Ein einsamer Radsplit über 180 Kilometer. Das mag komisch klingen, hatte aber renntechnisch große Bewandtnis.

Dass sie Lucy Charles nach dem großen Vorsprung beim Schwimmen nur schwierig einholt, war eingeplant. Entscheidend war aber auch, gerade die schnellen Läuferinnen und damit insbesondere Kaisa Sali (2:59 Stunden beim Ironman Südafrika 2017) auf Abstand zu halten und erst gar nicht aufschließen zu lassen.

Der Plan A sah vor, in der ersten Stunde auf dem Rad direkt das Leaderboard zu ordnen, den Abstand nach vorne konstant zu halten oder zu verkürzen und auf die Verfolgerinnen nach dem Schwimmen direkt eine Gap aufzubauen. Dann das Rennen kontrolliert anzugehen, um anschließend nach etwa 120 bis 130 Kilometern noch einmal das Tempo zu erhöhen und damit Druck auf die Konkurrenz aufzubauen.

Danni konnte zwar nach dem Schwimmen bereits einen Vorsprung um die Mitstreiterinnen um Kaisa Sali, Yvonne van Vlerken und Laura Sidall aufweisen, der ganz große Punch musste aber aufgrund eines blöden Malheurs ausbleiben: Danni verlor etwa bei Kilometer 20 ihre Flasche mit der kompletten Kohlenhydrat-Versorgung und musste daher bereits nach der ersten Rennstunde an der Verpflegungsstation anhalten, um sich ihre Rennversorgung zu sichern.

Nachdem Danni dieses Problem aber super gelöst hat und sich trotzdem sehr gut versorgt hat, ging zumindest der zweite Teil der Rad-Taktik voll auf: Lag sie nach den ersten 90 Kilometern noch 7 Minuten hinter Lucy und nur 1:30 Minuten vor Kaisa Sali, konnte sie bis zum Wechsel auf die Laufstrecke die Abstände deutlich zu ihren Gunsten verbessern. Durch eine beeindruckende zweite Radrunde schmolz die Differenz nach vorne auf 3:45 Minuten und vergrößerte sich zu Kaisa, Yvonne und Laura auf über 7 Minuten.

Ähnlich wie beim Schwimmen auch hat der eigentliche Plan A ein paar Dellen und Kratzer erlitten. Es wäre aber kein Langdistanz-Rennen, wenn man nicht auch trotz des Plan As ein paar Hürden und Herausforderungen nehmen müsste. Mit einer Zeit von 4:41:44 Stunden legte Danni trotz des Winds und der Probleme mit der Renn-Versorgung einen sensationellen Rad-Split hin.

Daniela Sämmler bei der Challenge Roth am Solarer Berg

Das Rennen möglichst lange offenhalten

Es gab ein Szenario, welches wir erst zwei Tage vor dem Rennen besprochen haben. Was passiert eigentlich, wenn Danni Lucy einholt? Wie gehen wir vor, wenn es für Danni um den Sieg geht?

Ein Szenario, welches man – anders als das Schwimmen und den Radsplit – nie zu Ende denken kann, da in den Rennstunden vorher so viele Ereignisse passieren. Aber eins war von vorne herein klar: Lucy Charles geht sicherlich als Favoritin ins Ziel. Auch Kaisa Sali wurden spätestens nach ihrem fünften Platz auf Hawaii im letzten Jahr in den Medien höhere Siegchancen prognostiziert.  Allerdings war Danni und mir klar, dass wir den Sieg nicht einfach hergeben werden. Ihre körperliche Verfassung, die Vorbereitung der letzten Monate und das im Training erarbeitete Selbstvertrauen waren gut genug, um uns zumindest in sehr kleiner Runde klar zu machen, dass wir das Rennen möglichst lange offenhalten wollen und der internationalen Konkurrenz bei einem Heimrennen nichts schenken werden. Dieser Plan war auch in der zweiten Wechselzone noch ein realistischer Plan!

Entwicklung der Abstände bei der Challenge Roth im Profi-Frauen Rennen

Entwicklung der Abstände und Zeiten zwischen den Profi-Frauen (Quelle: endurance-data.com)

Ein konstanter Marathon mit neuer Bestzeit!

In den vergangenen Monaten haben Danni und ich viel am Laufen gearbeitet. Ihre bisherige Bestzeit auf dem anschließenden Marathon ist mit 3:08 Stunden (Ironman Hamburg Copenhagen 2017) gut gewesen, im internationalen Vergleich aber noch etwas von der Spitze entfernt. Nach sehr guten Trainingsmonaten und den erfolgreichen Mitteldistanzen war das Ziel für den Marathon eine 3:05 Stunden. Wenn alles perfekt läuft konnten wir uns auch eine Zeit von 3:03 Stunden vorstellen. Dass Danni am Ende mit einer 3:04:10 Stunden eher die perfekte Variante gelaufen ist, ist eines dieser i-Tüpfelchen, über das ich mich maximal gefreut habe.

Dabei war der Plan für den Marathon vorher klar: Möglichst konstant das eigene Tempo angehen. Anlaufen im 4:15 Minuten pro Kilometer-Tempo (Marathon-Zeit von 3:00 Stunden); hintenraus Pace einzubüßen ist natürlich logisch. Es war uns klar, dass Danni eine realistische Chance auf das Podium hat, wenn sie das Tempo bis zur Kilometer-Marke 28 oder 30 aufrechterhalten kann.

Das Verrückte am Marathon letzten Sonntag: An Platz zwei liegend wurden die Abstände immer geringer. Nach vorne, allerdings auch nach hinten. Kaisa Sali startete fulminant in den Marathon und holte auf den ersten 8 Kilometern bereits zwei Minuten auf Danni auf. Die Devise für uns: Nicht nervös machen lassen, dieses Tempo kann auch Kaisa nicht über 20 oder 30 Kilometer gehen. Für die nächsten zwei Minuten Abstandsverkürzung braucht sie dann auch nicht mehr 8, sondern schon 16 Kilometer und war nach 25 Kilometern immer noch 3:08 Minuten zurück.

Gleichzeitig wurde aber auch der Abstand nach vorne zu Lucy nach 25 Laufkilometern von 3:45 Minuten auf 2:24 Minuten verkürzt. Eine realistische Chance auf Platz 1? Ein Rückfall auf Platz 3? Das Rennen war offener, als wir uns das jemals vorher ausgemalt hätten!

Daniela Sämmler auf der Laufstrecke am Kanal bei der Challenge Roth

Die letzten 12 Laufkilometer entscheiden das Rennen

Die erste Rennentscheidung passierte eigentlich bei Kilometer 30: Kaisa Sali lag immer noch 2:12 Minuten zurück und konnte diesen Rückstand auch seit einigen Kilometern nicht mehr signifikant verkürzen. Bei Kilometer 31 stieg dieser sogar an und es wurde uns klar, dass Danni das Rennen auf dem zweiten Platz beenden kann, wenn sie nicht mehr einbricht.

Der Abstand auf Lucy Charles war zu dem Zeitpunkt auf 30 Sekunden geschmolzen und die Szenerie für ein Herzschlag-Finale fertig.

Da Danni Lucy in Sichtweite hatte und klar war, dass Kaisa nicht mehr rankommen kann, waren Abstände und Zwischenzeit überflüssig. Meine Kommunikation von außen wich von „Lauf kontrolliert dein Tempo weiter, du hast 2:13 Minuten nach vorne und 3:15 Minuten nach hinten, lass dich nicht nervös machen“ zu „HOL SIE DIR JETZT, DU KANNST DAS DING HIER HEUTE GEWINNEN!!!“. Auch für den Coach ein anstrengender Tag – leider lässt es sich bei dem Gedanken an die Athleten nur schwierig klagen.

Wie das Rennen zu Ende ging ist Jedem klar, der am Sonntag zugeschaut hat. Dass bei einem Langdistanz-Rennen über 3,8 Kilometern Schwimmen, 180 Kilometern Radfahren und 42 Kilometern die Plätze 1 und 2 innerhalb von 9 Sekunden liegen, spricht Bände. Nichts sagt allerdings mehr über das Rennen aus, als das untenstehende Video.

Die Siegerehrung bei der Challenge Roth

Plan A? Auch nicht mehr als Theorie!

Danni konnte in Roth den Plan A durchsetzen. Leichte Anpassungen aufgrund verlorener Radflasche, eines nicht perfekten Schwimmens – aber eigentlich Plan A. Wenn man sich solche Pläne im Vorhinein als Coach zurechtlegt, ist das fundiert; man erlaubt sich das, weil man den Sportler sehr gut aus dem Training kennt und weiß, was er im Stande ist zu leisten. Auch während des Rennens habe ich versucht mit Dannis wunderbaren Supportern rund um ihren Freund Moritz, Einfluss auf das Renngeschehen zu nehmen und Danni bestmöglich zu unterstützen.

Am Ende ist ein Plan aber auch nur ein Plan. Nicht viel mehr als eine Theorie. Die Umsetzung des Plans muss der Sportler im Main-Donau-Kanal, Richtung Greding, am Solarer Berg, dann an der Lände, am Kanal, später in Büchenbach und zurück auf dem Weg zur Finishline alleine umsetzen. Gegen die Konkurrenz, das Wetter, Schmerzen und Krämpfe und die riesige Anspannung rund um dieses Spektakel. All das hat Danni am vergangenen Sonntag wahnsinnig toll gemacht. In über 10 Jahren in diesem Sport habe ich noch nie bei einem Rennen so sehr mitgefiebert und mich am Ende so – vor allem für sie – gefreut.

Um es mit Dannis Worten von der Siegerehrung zu sagen: Man muss an sich glauben. Ob als Agegrouper oder Profi; ob im Triathlon oder im realen Leben.

Danke für diesen tollen Tag, Danni!

Renn-Bericht auf tri-mag.de:

https://tri-mag.de/szene/packendes-duell-zwischen-daniela-saemmler-und-lucy-charles

Photo-Credit: Ingo Kutsche Fotografie

Das Optimum aus Mensch und Maschine - der Selbstversuch im BikeFitting des RennRad-Magazins

Das Optimum aus Mensch und Maschine - der Selbstversuch im BikeFitting des RennRad-MagazinsDie Gründe für ein optimal eingestelltes Rennrad sind offensichtlich. Viel Zeit, Energie und Geld investieren Rennradfahrer in Training und Material. Doch das optimale Zusammenspiel von Mensch und Maschine birgt für Viele noch ungenutztes Leistungspotential. Johann Fährmann vom RennRad-Magazin hat uns in unserem Münchner Institut besucht und einen Selbstversuch in puncto BikeFitting gestartet. Freundlicherweise hat uns das Magazin exklusiv für Euch den Artikel zur Verfügung gestellt.

Warum ein BikeFitting – unabhängig jeder Leistungs- und Altersklasse – zu mehr Spaß auf dem Rad verhelfen kann, lest ihr im Artikel des RennRad-Magazins 03/2018. Hier gehts zum kostenfreien Download: Leistung = Komfort x Zeit – BikeFitting Selbstversuch

Videoanalysen, Druckmessungen am Sattel, der Pedalen und den Armpads und die Expertise unserer BikeFitter verhelfen Ihnen zur optimalen Sitzposition

Handwerk oder Wissenschaft?

Ist Bike-Fitting Handwerk oder Wissenschaft? Diese Frage stellen wir uns bei STAPS auch immer wieder und sind der Meinung, dass beides notwendig ist, um einen Radsportler oder Triathleten perfekt aufs Rad zu setzen. Denn einerseits fließen viele wissenschaftliche Erkenntnisse ein, damit der Athlet komfortabel aber auch leistungsfähig im Sattel sitzt. Andererseits müssen diese auch in den richtigen Kontext gesetzt und dann praktikabel umgesetzt werden. Denn nicht jeder kann beispielsweise die aerodynamisch günstigste oder biomechanisch beste Position stundenlang fahren beziehungsweise halten. Wir arbeiten mit Menschen, daher ist das handwerklich-individuelle Anpassen genauso wichtig wie die wissenschaftlichen Erkenntnisse dazu. Und der Bike-Fitter selbst – also der Mensch – spielt eine sehr wichtige Rolle. Er muss die Ergebnisse und Bilder interpretieren und die Erkenntnisse umsetzen – in einem begrenzten Spielraum. Denn: Auf dem Rad ist der Athlet durch die Kontaktpunkte am Lenker, Sattel und den Pedalen in eine Position „gezwungen“. Dafür haben aber kleine Veränderungen oft große Auswirkungen.

Videoanalysen, Druckmessungen am Sattel, der Pedalen und den Armpads und die Expertise unserer BikeFitter verhelfen Ihnen zur optimalen Sitzposition

Schneller fahren bei gleicher Anstrengung und dabei mehr Komfort beziehungsweise weniger Schmerzen haben. Das klingt verheißungsvoll, ist aber in der Praxis auch tatsächlich möglich. Denn mit dem Wissen um die Biomechanik des menschlichen Körpers können wir beinahe jeden Sportler optimal aufs Rad setzen. Entscheidend ist für uns nicht nur, dass er komfortabel – sprich schmerzfrei und stabil – auf dem Rad sitzt, sondern dass er auch das Optimum an Leistung aus dieser Position erbringen kann. Komfort und Leistungsoptimierung für sich betrachtet ist auch möglich, erfüllt aber nicht unseren Anspruch an eine Sitzpositionsanalyse unserer Sportler. Es wäre doch auch schade, wenn Watt liegengelassen werden und der Athlet dann letztendlich länger im Sattel sitzen muss als nötig. Daher ist auch die Kraftübertragung aufs Pedal einer der wichtigsten Punkte, die bei unseren Fittings im Fokus stehen. Immer in Kombination mit den individuellen Stärken und Schwächen des Sportlers sowie seinen sportlichen Zielen.

Mit einem Bike-Fitting passen wir das Rad an die Biomechanik und die Ziele des Athleten an. Und hier macht es keinen Unterschied, ob der Radfahrer gerade mit dem Sport begonnen hat, schonVideoanalysen, Druckmessungen am Sattel, der Pedalen und den Armpads und die Expertise unserer BikeFitter verhelfen Ihnen zur optimalen Sitzposition Jahre lang fährt oder vielleicht sogar Profi-Radsportler ist (Bike-Fitting Marcel Kittel vom Team Katusha Alpecin). Gerade für Einsteiger bietet ein Bike-Fitting die Möglichkeit sich möglichst früh an eine ergonomische Position zu gewöhnen und Beschwerden zu vermeiden. Gesundheitliche Probleme, die sich aus einer schlechten Sitzposition ergeben, tauchen erst gar nicht auf und müssen nicht langwierig abgewöhnt werden. Auch arrivierte Athleten sollten über ein Bike-Fitting nachdenken. Denn sobald sich beispielsweise die passiven Strukturen (Sehnen, Bänder etc.) oder die Muskulatur verändert oder das Ziel eines Athleten abweicht, macht es Sinn, die Position zu überprüfen.

Die wichtigsten Vorteile eines guten Bike-Fittings im Überblick:

  • Schmerzsymptome reduzieren oder vorbeugen
  • besseres Wohlbefinden / mehr Komfort
  • Leistung/Effizienz optimieren
  • Kraftübertragung verbessern
  • Ermüdungsminderung
  • Verletzungsrisiko reduzieren
  • Basis für aggressivere Aero-Positionen legen
  • passendes Equipment finden (welche Schuhe, welcher Lenker, welche Kurbellänge passt am besten)

Warum Pauschalitäten und Standardisierungen nicht zu einem Bike-Fitting passen

Doch warum überhaupt ein solch umfangreiches Bike-Fitting mit Videoanalysen und Druckmessbilder – die Sitzhöhe lässt sich doch viel einfacher ermitteln? Wirklich. Schneller vielleicht, aber keineswegs besser. Darüber sind wir uns mit allen Bike-Fittern einig.

Bike-Fitting ist eine sehr individuelle Angelegenheit. Daher ähnelt keine Sitzpositionsanalyse der anderen. Natürlich gibt es standardisierte Assessment-Tools beziehungsweise Techniken die eingesetzt werden, allerdings sind die Interpretation der Ergebnisse von Athlet zu Athlet unterschiedlich umzusetzen. Denn keine zwei Menschen sind genau gleich, nicht einmal Zwillinge.

Videoanalysen, Druckmessungen am Sattel, der Pedalen und den Armpads und die Expertise unserer BikeFitter verhelfen Ihnen zur optimalen Sitzposition

Die klassischen Regeln des Bike-Fittings mit Formeln a la „Sitzhöhe = Beinlänge x 0,885“ sind pauschalisiert und gehen demnach auch von einem Prototyp bzw. einem bestimmten menschlichen Modell aus, dass so in der Realität gar nicht zu finden ist. Mögen diese Systeme für alltägliche Fahrten mit dem Rad zur Arbeit für fünf oder zehn Minuten durchaus erfolgversprechend bzw. nützlich sein, so können sie gar nicht die komplette und komplexe Bandbreite einer individuellen optimalen Sitzposition abbilden. Wie auch?

Die menschliche Anatomie ist stark unterschiedlich, deswegen ist die Standardeinstellung nach Faustformeln in den meisten Fällen sehr weit weg vom Optimum. Bei gleichen Körpermaßen – also Bein, Rumpf- und Armlänge – kann alleine eine unterschiedliche Flexibilität in der Hüfte, Differenzen in der optimalen Sitzlänge von bis zu fünf Zentimetern ausmachen.

Ein Beispiel: Der Po schmerzt nach ungefähr einer Stunde im Sattel. Was ist die Lösung? Natürlich kann man überlegen sich einen neuen Sattel oder eine neue Hose zu kaufen und dieses Spiel mehrfach wiederholen. Es kann aber auch durchaus sein, dass man in einer ungünstigen Position – bedingt durch Sitzhöhe, Sattelneigung und Nachsitz – auf dem Sattel sitzt und daher einen Videoanalysen, Druckmessungen am Sattel, der Pedalen und den Armpads und die Expertise unserer BikeFitter verhelfen Ihnen zur optimalen Sitzpositionextrem hohen Druck ertragen muss. In solch einem Fall, ist es fast egal, welchen Sattel man fährt, solange die Position nicht optimal ist. Ähnliches gilt bei Problemen mit den Füßen wie brennende Sohle oder einschlafende Zehen. Man kann sich ständig neue Schuhe und auch Sohlen kaufen, man kann aber auch einmal fachmännisch kontrollieren lassen, woran es denn wirklich liegt und vielleicht war es am Ende ja „nur“ die Position der Cleats – vertikal wie horizontal.

Was bei den klassischen Sitzpositionsregeln und -messungen ja noch hinzu kommt: Sie unterscheiden nicht, wie derjenige auf dem Rad sitzt –  mehr „aerodynamischer“ Rennfahrer oder mehr „komfortabler“ Marathon-Fahrer. Auch berücksichtigen diese Sitzpositionsvorgaben selten die bevorzugte Griffposition am Lenker.

Daher sind solche Aussagen wie „Mit diesen 5 Tipps sitzen Sie optimal auf dem Rad“ genauso mit Vorsicht zu genießen wie „2 Kilo Gewicht verlieren in nur 3 Tagen“. Es ist durchaus möglich 2 Kilogramm leichter zu werden in drei Tagen, allerdings hat man da nicht das tatsächliche Körpergewicht beispielsweise über Körperfett verloren, sondern meist einfach Wasser ausgeschwemmt.

Klassischer Ablauf des Bike-Fittings

Interview

Noch bevor wir mit dem Messen und Optimieren überhaupt beginnen, besprechen wir mit dem Sportler, welche Ziele genau dieses Bike-Fitting haben soll und welche Ziele er auf dem Rad selbst anstrebt.Videoanalysen, Druckmessungen am Sattel, der Pedalen und den Armpads und die Expertise unserer BikeFitter verhelfen Ihnen zur optimalen Sitzposition

Prefit

Mit verschiedenen körperlichen Assessments ermitteln wir, wie flexibel aber auch stabil der Athlet selbst ist und ob irgendwelche Einschränkungen oder Vorschädigungen vorliegen.

Bike-Fitting durch Videoanalyse und Druckmessung:

Wir versuchen immer so realistisch wie möglich zu testen, daher machen wir alle Messungen im dynamischen Bewegungsablauf und auf dem Rad des Sportlers. Durch das gebioMized -System bekommen wir detaillierte Informationen über die Bewegungen auf dem Rad, die uns dabei helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Wir erklären die Messergebnisse, dabei bleibt das Vorgehen transparent und der Sportler kann alle Maßnahmen nachvollziehen. Eigene Einschätzungen der Veränderungen sowie Nachfragen sind immer erwünscht.

Zuallererst nehmen wir eine sogenannte Baseline auf. Das bedeutet: Wir analysieren, wie sich der Athlet bisher auf dem Bike bewegt. Davon ausgehend analysieren wir das Verbesserungspotenzial im Hinblick auf Beschwerden und Ziele. Über Druckmessfolien im Sattel, in den Schuhsohlen und den Armpads erhalten wir in Echtzeit sofort Informationen darüber, ob das Becken stabil im Sattel ‚sitzt‘ und ob sich bei Anpassungen von beispielsweise der Sitzhöhe oder des Nachsitzes die Kraftübertragung verändert.

Wenn auf den ersten Blick keine schwerwiegenden Probleme erkennbar sind, beginnen wir mit der Einstellung der Cleats am Schuh. Denn deren Positionierung beeinflusst die Sitzhöhe und die Position in der der Fahrer im Sattel sitzt. Fallen aber nach der Baseline-Messung bzw. der Betrachtung der Videosequenzen schon erste größere Baustellen auf, wie zum Beispiel eine viel zu hohe Sitzhöhe, so beginnen wir damit, diesen Umstand zu beheben. So kann es durchaus vorkommen, dass manchmal zwei Schritte vor und einer zurück gemacht werden müssen. Oder man manchmal sogar einen Schritt vor und zwei wieder zurück machen muss, da man während des Fitting-Prozesses erkennen muss, dass bestimmte Positionen nicht miteinander korrelieren.

Videoanalysen, Druckmessungen am Sattel, der Pedalen und den Armpads und die Expertise unserer BikeFitter verhelfen Ihnen zur optimalen Sitzposition

Doch jetzt aber weiter im Fitting-Prozess. Nach der Positionierung der Cleats bestimmen wir die optimale Sitzhöhe. Hierfür wird während der Pedalierbewegung besonders auf die Öffnung des Hüftgelenks sowie die Bewegung des Kniegelenks geachtet, da diese Aspekte unter anderem für die Kraftübertagung entscheidend sind.

Im Anschluss wird die horizontale Sattelposition im Zusammenspiel mit Sitzlänge und Lenkerhöhe eingestellt. Je nach Umfang des Bike-Fittings können neben den Videoanalysen auch Druckmessungen an der Sohle sowie dem Sattel helfen, die Positionierung fein zu tunen. Gerade bei Sitzbeschwerden hilft die Messung des Satteldrucks – kombiniert mit verschiedenen Sattel- und Hosenmodell – enorm, um diese Probleme zu beheben. Auch lässt sich bei der Satteldruckmessung sehr gut erkennen, wo die tatsächlichen Kontaktstellen zwischen Videoanalysen, Druckmessungen am Sattel, der Pedalen und den Armpads und die Expertise unserer BikeFitter verhelfen Ihnen zur optimalen SitzpositionFahrerpo und Satteldecke sind. Gerade die detaillierte Position auf dem Sattel wirkt sich extrem auf die Sitzhöhe auf.

Ähnlich verhält es sich bei der Kraftübertragung im Schuh, da auch hier die Druckmessfolien direkt – also live – zeigen, ob der Druck über den Fußballen bzw. der Fußsohle verteilt wird und das Ganze auch während der Trittfrequenz optimal eingesetzt wird.

Details, wie die Veränderung der Bremshebelposition oder Sattelneigung, werden je nach Potential und Bedarf zwischendurch eingebaut.

Neben der Dokumentation und Messung jedes einzelnen Zwischenschritts, machen wir abschließend wieder eine komplette finale Messung und können durch den Vergleich zur Baseline bzw. Ausgangslage ein Fazit ziehen, an welchen Punkten was verändert wurde, wie sich diese Optimierung dann auch in Zahlen „niederschlägt“ und vor allem, an welchen Stellen es über Anpassungen, Training und das Erledigen von Hausaufgaben weiteres Potential zur Verbesserung im fortlaufenden Fitting-Prozess der nächsten Monate gibt.

Report

Die festgelegte neue Sitzposition wird dokumentiert und in einem Report mit Vorher-Nachher- Bildern zusammengefasst und dem Sportler ausgehändigt. Denn für uns bei STAPS gilt immer der Grundsatz, Maßnahmen und Veränderungen an Mensch und Maschine nur zu ergreifen, wenn wir diese im Vorher-Nachher-Vergleich überprüfen und validieren können.

Zu unseren Bike-Fittings geht es hier: STAPS Bike-Fitting