Wäre das nicht toll, wenn man sich seine Partner einfach nach Sympathiewerten aussuchen könnte? Haben wir gemacht – und arbeiten künftig mit dem australischen Triathleten Cameron Wurf zusammen. Wobei der Begriff „Triathlet“ ziemlich kurz greift für einen Mann mit dieser Historie. „Multisporttalent“ trifft es wohl eher. Schließlich startete Wurf schon als Ruderer bei den Olympischen Spielen, fuhr als Radprofi zweimal den Giro d’Italia und holte sich bei den Ozeanischen Spielen den Titel im Einzelzeitfahren.

Jetzt also Triathlon. Seit 2016 ist Cameron Wurf als Profi-Triathlet unterwegs, und zwar gleich auf der Langdistanz und gleich mit großem Erfolg, speziell in Gestalt von zwei Ironman-Siegen 2017 in Wales und vergangenen Mai in Australien. Seine für einen Ex-Profiradsportler zugegebenermaßen wenig überraschende Paradedisziplin: der Bike-Split! Und genau da kommen gebioMized und STAPS ins Spiel. Denn auch wenn Cameron Wurf etwa mit deutlichem Abstand den Rekord auf der Radstrecke in Kona hält, sieht er gerade bei seiner Sitzposition durchaus noch Optimierungspotenzial.

Nicht einfach irgendeine weitere Fitting-Crew

„Als Cameron auf uns zukam, waren wir uns tatsächlich nicht sicher, wie wir so einen schnellen Mann noch schneller machen sollen“, erinnert sich STAPS-Geschäftsführer Björn Geesmann. Doch der Australier versicherte: „Ich bin mir sicher, dass ihr die Richtigen für den Job seid!“

Nach den ersten Tests im gebioMized concept-lab Köln und im Velodrom in Büttgen sah sich Wurf bestätigt: „Die Art und Weise wie ihr einen ganzen Tag darauf verwendet die biomechanisch zu mir passende Position zu finden, um dann erst anschließend nach dem Speed zu schauen hat mir gezeigt: das ist nicht einfach nur irgendeine weitere Fitting-Crew.“ 

Bring it on!

Genau wie der schnelle Australier sich auf die Langstrecke spezialisiert hat, ist übrigens auch die Zusammenarbeit mit ihm langfristig angelegt. Dabei hat der erste Saisonhöhepunkt mit dem Sieg beim Ironman Australien schon einmal ziemlich gut funktioniert. Am Sonntag wartet jetzt mit der Challenge Roth das nächste Highlight. Was genau wir mit Cameron Wurf gemacht haben und was er in dieser Saison noch alles vorhat, erzählen wir später.

Aber so viel dürfen wir schon verraten: Dass Cameron Wurf sich mittlerweile nicht nur deutlich komfortabler auf dem Rad fühlt, sondern auch messbar schneller unterwegs ist, möchte er gerne als Kampfansage an die Konkurrenz verstanden wissen. Oder um es mit seinen Worten auszudrücken: „Bring it on!“