Vor jeder Optimierung der Aeroposition empfehlen wir ein BikeFitting, um eine stabile Basis für die Position zu legen.

Egal, ob man Rennrad- oder Triathlonzeitschriften durchblättert, Foren durchstöbert oder einem die Werbeslogans der Fahrradbranche ins Auge stechen; eine Botschaft ist immer gleich: „Aero is everything!“ Frei übersetzt: Aerodynamik ist alles. Mittlerweile wird nicht mehr nur proklamiert, um wieviel Watt das eine Laufrad schneller ist als das andere. Selbst der Bierbauch wird seziert und auf seine aerodynamischen Eigenschaften getestet. Dabei steht eine Frage über allem: Wieviel Watt spare ich ein?

Aber ist diese reine Leistungsersparnis bei einer definierten Geschwindigkeit wirklich immer „everything“? Nein, überhaupt nicht. Denn die aerodynamischste Position und das strömungsgünstigste Material ist erst dann „alles“, wenn sie mit der Biomechanik des Athleten „matcht“. Was nützt einem Ironman-Starter die „schnellste“ Position, wenn er diese nur für wenige Minuten halten kann? Was bringt das im Windkanal hervorragend getestete Laufrad für Vorteile, wenn es nicht mit dem Rahmen harmoniert? Solche Beispiele ließen sich beliebig fortsetzen.

Alles muss bei der Suche nach der optimalen Position und dem dazu passenden Materialsetup berücksichtigt werden. Denn auch das Equipment wie Helm, Anzug und Laufräder werden von der Position des Athleten auf dem Rad extrem beeinflusst. ABER: Gerade, was das Material betrifft, muss eines in aller Deutlichkeit erklärt werden. Mensch und Material machen zwar 70 bis 80 Prozent des Luftwiderstandes aus. Aber der Mensch beziehungsweise seine Position auf dem Rad sind hier die größte Bremse. Nicht etwa der Helm oder Trikot und Hose.

70 bis 80% des Luftwiderstandes gehen vom Athleten selber aus, nicht vom Aero-Helm oder Aero-Anzug

Mit unserem STAPS getAERO bieten wir einen Aerodynamiktest, der all die unterschiedlichen Faktoren dynamisch berücksichtigt; während der Fahrer also Druck auf das Pedal bringt und Vortrieb erzeugt. Denn was nützen Windkanaltest, wenn der künstlich erzeugte Wind in einem bestimmten Strömungswinkel auf Maschine und Mensch trifft, der vielleicht sogar noch statisch auf dem Rad sitzt. Entscheidend ist doch, was das sich bewegende dynamische System aus Mensch, Maschine und Material für Widerstände erzeugt und wie sich diese verringern lassen. Lest dazu auch unseren Beitrag zur Aero-Revolution!

Mit unserem innovativen Aerodynamiktest ermitteln wir – unter Einbeziehung aller Parameter – folgende Werte: In welcher Haltung bringt der Athlet die meisten Watt aufs Pedal? Wie verteilt sich der Druck auf die Kontaktpunkte am Sattel, den Armpads beziehungsweise dem Lenker und Schuhsohle? Welche Position auf dem Rad vereint das Beste aus all diesen Messungen sowie Untersuchungen und ist überdies noch aerodynamisch günstig. Um all das für jeden Sportler ganz individuell herauszufinden, beginnen wir mit unserem Aerodynamiktest anders als gedacht nicht auf der Radrennbahn, sondern beim Bikefitting im Labor.

Vor jedem BikeFitting sollte ein Physio-Check erfolgen, der die Verkürzungen und Einschränkungen des Sportlers offen legt.

Erst der Physio-, dann der Aerodynamik-Check!

Je tiefer das Cockpit, desto besser? Je runder der Rücken, desto aerodynamischer? Zugegebenermaßen sind das rhetorische Fragen, die klar mit Nein beantwortet werden können. Denn all diese Fragen vernachlässigen das Wichtigste: das Individuum – den Sportler.

Bevor überhaupt aerodynamische Veränderungen an Mensch und Maschine vorgenommen werden, sollte überprüft werden, welche biomechanischen und physiologischen Eigenschaften der Radsportler oder Triathlet überhaupt mitbringt. Die eigene Athletik sollte zuallererst auf dem Prüfstand stehen. dabei sollte gecheckt werden, welche Range of Motion – die komplette Bewegungsamplitude – inklusive Mobilität, Flexibilität und Stabilität – der Sportler mitbringt.

Liegen beispielsweise Asymmetrien oder Dysbalancen vor? Sind bestimmte Muskelgruppen aufgrund jahrelanger, einseitiger Belastungen verkürzt? Oder wird der Bewegungsablauf aufgrund früherer Verletzungen oder Erkrankungen eingeschränkt?

Wir empfehlen unseren Sportlern daher ausnahmslos immer, mit uns vor dem Aerodynamiktest ein BikeFitting durchzuführen, bei dem eben solche Fragen beantwortet und im Weiteren (Aero)-Fittingprozess berücksichtigt werden.

Vor jeder Optimierung der Aeroposition empfehlen wir ein BikeFitting, um eine stabile Basis für die Position zu legen.

Dynamische Bewegungsanalyse im Labor – das PREAERO-Fitting

Eine schnelle aerodynamische Position kann nur auf ein gutes Fundament gebaut werden. Zu diesem Fundament gehört eine stabile Position auf dem Rad, die eine optimale Kraftübertragung überhaupt erst zulässt und zudem – in Abhängigkeit der Disziplin – auch „komfortabel“ sein sollte. Denn jede noch so aerodynamische Position verliert ihre Vorteile, wenn der Sportler diese nicht lange halten kann oder einen hohen muskulären Mehraufwand betreiben muss, um diese einzunehmen beziehungsweise sich „klein“ zu machen.

Mit einer dynamischen Bewegungsanalyse wird über Videoaufnahmen der Gelenkwinkel und per Druckmessungen an den drei Kontaktstellen zwischen Sportler und Rad (Sattel, Schuh, Armauflage) die Position „quantifiziert“. Über Druckmessfolien im Sattel, in den Schuhsohlen und den Armpads erhalten wir sofort Informationen darüber, ob das Becken stabil im Sattel ‚sitzt‘. Nur ein stabiles Becken kann auf Dauer den Beinen ermöglichen, permanent Leistung zu erzeugen – ohne unnötige Verluste.

Das biomechanische Fundament zur Optimierung der Aero-Position wird also im Bikefitting-Labor gelegt. Bis dato haben wir im Velodrom oder Windkanal noch keinen Athleten erstmalig angetroffen, der bereits eine perfekte Sitzpostition innehatte. Daher gilt: Erst die Stabilität in Kombination mit der Kraftübertragung verbessern und die Basis legen, dann die Aerodynamik optimieren!

Auch bereits beim BikeFitting lassen sich Sekunden im Aerobereich sparen

 Sekunden sparen beim Bikefitting

Aerodynamikerkenntnisse können nicht nur im Velodrom, sondern auch im Labor gewonnen werden. Wir haben für Euch ganz konkrete Beispiele, die wir während des PREAERO-Fitting mitberücksichtigen:

Sitzhöhe

Natürlich würde man seine Sitzhöhe nicht künstlich absenken, um mehr „aero“ zu sein. Aber eine tiefere Sitzposition hat nachweislich positive Effekte auf die Reduzierung des Luftwiderstands.

Sattel – Nachsitz, Neigung und Shape

Die Einstellung als auch die Wahl des Sattels haben immensen Einfluss auf die Aerodynamik. Sitzt man auf diesem unkomfortabel, rutscht man häufiger auf diesem rum oder begibt sich aus der Aeroposition heraus in den Basebar. Speziell jeder Triathlet sollte hinterfragen, wieviel Zeit er in einem Wettkampf dann doch auf dem Basebar verbringt und ob er diese Zeit nicht einfach und schnell durch eine optimale Sitzposition mit passender Sattelwahl lösen kann.

Cockpithöhe

Natürlich kann es große Vorteile haben, das Cockpit abzusenken. Aber wie tief kann man dieses einstellen, ohne an Sattel-Stabilität oder Kraftübertragung einzubüßen? Eine Frage, die sich im Labor sehr gut beantworten lässt.

Kurbellänge

Eine kürzere Kurbel hat bis zu einer gewissen Länge eigentlich keine Auswirkungen auf die Kraftübertragung, da das verringerte Drehmoment zumeist mit einer höheren Tretfrequenz ausgeglichen wird. Große Vorteile hat eine kürzere Kurbel aber zum Beispiel auf den Hüftwinkel zwischen Oberschenkel und Oberkörper, da dieser sich mit einer Reduktion der Kurbellänge vergrößert. Dadurch ergibt sich Potential, das Cockpit weiter zu senken oder den Sportler „länger“ zu setzen und ihn so aerodynamischer zu machen.

Armpadbreite

Eine Verkleinerung der Frontalfläche steht häufig mit einem Aero-Gewinn in Zusammenhang. Im Labor lässt sich zum Beispiel bestimmen, wie schmal der Abstand zwischen den Armpads gewählt werden kann und wie sich der Druck auf diese durch Veränderungen verteilt. Auch lässt sich unter Laborbedingungen überprüfen, ob Einschränkungen speziell im Brustbereich oder auf die Atmung vorliegen.

Die Aero-Revolution im Triathlon und Radsport – der STAPS getAERO

Zeit, die Aerodynamik im Velodrom in „freier Fahrt“ zu optimieren

Das Fundament ist jetzt gelegt, die reine Verbesserung der Aerodynamik ist an der Reihe! Durch eine stabile Position auf dem Rad kann der Sportler sein volles Aero-Potential ausschöpfen. Dabei kennt der Aero-Fitter schon die körperlichen Stärken und Schwächen des Sportlers und weiß aus der Erfahrung des BikeFittings, wie aggressiv er die Position ausreizen kann, ohne dabei an Komfort, Stabilität oder Kraftübertragung Einbußen zu riskieren.

Die Aerodynamik des Sportlers –ausgedrückt in seinem CdA-Wert (Luftwiderstand) – ist das Zusammenspiel zahlreicher Faktoren. Eine Position kann nur aggressiv-aerodynamisch sein, wenn das Fundament stabil ist. Das Cockpit kann vor allem dann optimiert werden, wenn der Hüftwinkel angepasst ist und Potential für Veränderungen bietet. Und am Ende ist eine Verbesserung der Aerodynamik nur dann sinnvoll, wenn die Position vom Athleten auch gehalten und gefahren werden kann. Is aero everything? Jein – nur, wenn die notwendigen Voraussetzungen geschaffen sind! Richtig muss es heißen: Performance is everything! Und da nimmt die Aerodynamik einen entscheidenden Anteil von ein.

Wir haben für Euch 5 Tipps auf dem Weg zur perfekten Aeroposition gesammelt: Der STAPS Advisor #2!

 

Photocredit Patrick Lange und Bart Aernouts: Christian Siedler

Photocredit Andi Böcherer: Marcel Hilger

Lukas Naegele als erfahrener Ultraläufer beim Kult-Triathlon im Allgäu

Insider im Triathlon behaupten ja, dass STAPS-Mitarbeiter Lukas in diesem Sommer Ultra-Marathons wie den Großglockner-Ultratrail oder den Eiger-Ultratrail nur gelaufen ist, um sich bestmöglich auf den legendären Kuhsteig beim Allgäu-Triathlon vorzubereiten. Ob es etwas gebracht hat und wie es ihm bei seinem Triathlon-Debüt erging, lest ihr in seinem Bericht:

 

„Wie, du hast noch nie einen Triathlon gemacht?“, die Frage, die ich im Frühjahr als Sportlicher Leiter beim Hannes-Hawaii-Tours-Camp auf Mallorca gefühlte tausend Mal zu hören bekam, nagte an mir! Dass ich schon lange dem Ausdauersport verfallen bin, schon unzählige Marathons, Ultramarathons, Trail-Läufe absolviert hatte…nebensächlich. Ich wollte nicht immer als „der Läufer“ abgestempelt werden, aber der legendäre Dreikampf, bestehend aus Schwimmen, Radfahren und Laufen, stand eben noch nicht auf meiner Haben-Seite. Das musste geändert werden!

Über das großartige Team von Hannes Hawaii Tours war die Verbindung zum Allgäu Triathlon der entscheidende Wegbereiter und noch im Camp wurde die Anmeldung zum KULT-Triathlon fixiert. Es wurde also ernst! Ein bisschen schwimmen, ein bisschen Radfahren – fortan schmückten zwei weitere Disziplinen meinen sonst immer recht gleich aussehenden (Lauf-)trainingsplan. Neben diversen Ultratrails in diesem Sommer, fehlte mir allerdings die letzte Konsequenz im Training und das Fragezeichen hinter der Sinnhaftigkeit meiner Teilnahme wuchs von Tag zu Tag. Die Aufregung gipfelte in den letzten Tagen vor dem Start! Schwimmen, Wechseln, Radfahren, Wechseln… auf was habe ich mich da bloß eingelassen?

Lukas Naegele als erfahrener Ultraläufer beim Kult-Triathlon im Allgäu

Am gestrigen Sonntag gab es dann kein Zurück mehr. Ich zog meinen Neo an, begab mich in die Einschwimm-Zone, versuchte ein paar Züge zu schwimmen und meinen Puls zu beruhigen. Das Wetter war traumhaft, der Alpsee glitzerte in seiner ganzen Schönheit noch völlig ruhig in der Morgensonne. Das sollte sich gleich ändern!

Ein lauter Knall und los ging das wilde Getümmel. Ich schwamm los wie ein Irrer, versuchte meinen Platz in der Masse hunderter hochmotivierter Athleten zu behaupten und meinen Rhythmus zu finden. „Ruhig bleiben“, ging es mir ständig durch den Kopf. Nicht verunsichern lassen, keine Panik kriegen – es funktionierte. Die erste Boje, der Landgang, alles lief nach Plan!

Knapp unter 35 Minuten zeigte die Uhr, als die erste Disziplin geschafft war. Ich rannte in die Wechselzone, hochkonzentriert keinen Fehler zu machen: Neo aus, Startnummernband an, Brille, Helm und ab dafür. Es fühlte sich verdammt gut an!

Lukas Naegele als erfahrener Ultraläufer beim Kult-Triathlon im Allgäu

Zum ersten Mal konnte ich mir ein Lächeln nicht verkneifen. Schnell fand ich meinen Rhythmus auf dem Rad, konnte Platz um Platz gut machen. Die zwei anspruchsvollen Radrunden mit über 1.000 Höhenmetern liefen perfekt. Mein Ernährungsplan ging auf und auch in der zweiten Runde hatte ich noch genügend Dampf in den Beinen um das angeschlagene Tempo durchzudrücken. 2:30 Stunden für die 84km – es passte gut auf dem Rad!

Lukas Naegele als erfahrener Ultraläufer beim Kult-Triathlon im Allgäu

Jetzt nur noch laufen. Als erfahrener Läufer dachte ich: Easy! Falsch gedacht… Socken an, Schuhe an, Gel in die Tasche, Cap auf. Auch der zweite Wechsel lief reibungslos und ich rannte los. Dass sich die Beine nach dem Radfahren absolut miserabel anfühlen können, wusste ich. Dass sie sich aber so miserabel anfühlen können, war für mich auch ein neues, ziemlich unangenehmes Gefühl. Die Pace zeigte 3:45 Minuten pro Kilometer. Eigentlich ein Tempo, dass ich auf jeden Fall durchlaufen können sollte und wollte. Mit der Vorbelastung der beiden ersten Disziplinen ging das aber nicht. Ich spürte wie die Hitze dem Körper zusetzte, wie die müden Beine mit jedem Schritt noch müder wurden, wie die Energie von Kilometer zu Kilometer schwand. Ich beschloss an jeder Verpflegungsstation anzuhalten, mir die Zeit zu nehmen die Speicher aufzufüllen und den Körper zu kühlen. Ein guter Plan. Das „Laufgefühl“ kehrte zurück, die Pace stabilisierte sich. Am legendären Kuhsteig war nochmals Gänsehaut angesagt. Allmählich wich die Anspannung dem Genuss – trotz der Qualen und Schmerzen am ganzen Körper. Ich begann zu realisieren, dass ich meinen ersten Triathlon erfolgreich finishen würde.

Adrenalin, Gänsehaut, Glückseligkeit. Dieses absolut einzigartige Erlebnis war geschafft. Ich werde es wohl nochmals machen – irgendwann. Und ein Platz 15 zum Einstand ist für einen Läufer doch gar nicht so schlecht! 😉

Lukas Ergebnisse beim Allgäu-Triathlon geht es hier: Ergebnisse Mitteldistanz Allgäu-Triathlon

Lukas Naegele als erfahrener Ultraläufer beim Kult-Triathlon im Allgäu

Die Aero-Revolution im Triathlon und Radsport – der STAPS getAERO

Der Kampf gegen den Luftwiderstand wird nicht nur im Zeitfahren und im Triathlon, sondern auch im Straßenradsport immer wichtiger. Geht es um Spitzenleistungen, Zeitersparnisse oder ganz einfach um die bestmögliche Performance im Wettkampf, ist die Aerodynamik des Sportlers ein ganz entscheidender Faktor. Wurde früher im Radsport nur Aerodynamik nur mit Zeitfahren „verbunden“, ist man sich mittlerweile auch der enormen Einsparpotentiale beim klassischen Straßenrennen bewusst. Wenn beispielsweise ein Fahrer beim Verrichten der Nachführarbeit an der Spitze des Feldes fährt, um die Fluchtgruppe einzuholen, zählt jedes eingesparte Watt beim Luftwiderstand. Ergebnis: Der Athlet kann dann bei gleicher Leistung einfach schneller fahren. Übrigens: schon ab geringsten Geschwindigkeiten sind Einsparungen relevant.

Mit dem Thema der Aerodynamik und der Optimierung von Wettkampfleistungen über die Verringerung des Luftwiderstandes beschäftigen wir uns bei STAPS bereits seit über zehn Jahren. Gerade im Profi-Radsport haben wir damals mit Positions- und Materialveränderungen experimentiert und überprüft, welche Veränderungen davon sich wie auf die Leistung bei vorgegebener Geschwindigkeit auswirken.

Damals wurde im Vergleich zu heute noch mit „old school“-Methoden gearbeitet: Die Räder wurden mit einem SRM-Powermeter ausgestattet, die zu fahrenden Geschwindigkeiten im Velodrom wurde dem Athleten vorgegeben und mittels Trillerpfeife wurde ihm signalisiert, ob er zu schnell oder zu langsam unterwegs war. Nach jedem Testlauf wurde kontrolliert, ob der Athlet weniger Leistung bei gleicher Geschwindigkeit benötigte.

Aero-Revolution I: Das GARMIN Track Aero System

GARMIN Track Aero System als Gold-Standard in der Aero-Optimierung

Photocredit: Christian Siedler

Vorbei sind heute diese Zeiten, in denen Fahrer mit einer bestimmten Geschwindigkeit von 40 oder 45 km/h auf dem Oval kreiseln mussten, um aerodynamische Fortschritte zu dokumentieren. Vor rund drei Jahren durften wir von STAPS an der ersten Revolution im Bereich der Aerodynamik-Optimierungen mitarbeiten: dem Alphamantis Track Aero System. Diese moderne Technik macht es möglich den Luftwiderstand, CdA, in Echtzeit zu ermitteln, während der Fahrer auf dem Rad sitzt. Dabei ist es egal in welcher Geschwindigkeit er unterwegs ist. Mittels einer sogenannten Bridge, die am Rad befestigt wird, lassen sich die Daten wie Leistung, Trittfrequenz und Herzfrequenz direkt schnurlos übertragen und es kann live verfolget werden, welche Veränderung wie viel Watt einsparen. Dieses System ermittelt den Luftwiderstand im Velodrom in Echtzeit unter Berücksichtigung von Systemgewicht, Leistung des Athleten, Luftdichte und Bahngeometrie.

Von der Messtechnik und der mobilen Verwendung war auch das US-amerikanische Unternehmen GARMIN, das weltweit zu den führenden Herstellern von Navigationsgeräten, Headunits, Wearabels und Sensoren zählt, so begeistert, dass er das kanadische Unternehmen in sein Portfolio aufnahm.

Spitzentriathleten wie Jan Frodeno und Patrick Lange sowie Top-Radteams wie Movistar und Co. vertrauen auf unser Aero-Fitting

Seitdem wir diese modernen Messtechniken nutzen, haben wir nicht nur die Position zahlreicher Triathleten und Radsportler aus dem Hobby- und Amateursektor optimiert; auch Triathlon-Profis wie Jan Frodeno, Patrick Lange oder Andi Böcherer sowie Profirad-Teams wie Katusha Alpecin und Movistar haben solch professionelle Aero-Tests absolviert.

Die Aero-Revolution im Triathlon und Radsport – der STAPS getAERO

Photocredit: Felix Rüdiger

Aero-Revolution II: Die Kombination aus Aerodynamik und Biomechanik – der getAERO-Test

Früher hat man sich hauptsächlich um die Aerodynamik gekümmert und die biomechanischen Aspekte haben nur eine untergeordnete Rolle gespielt. Aber mittlerweile erkennt man, dass nicht nur die Kraftübertragung, sondern auch die Stabilität bzw. der Komfort ganz entscheidende Faktoren sind, die sich gegenseitig beeinflussen. Im Einzelnen sind das Kraftübertragung am Pedal, Aerodynamik im Cockpit und Stabilität im Sattel. Verändert man einen dieser Kontaktpunkte, greift man in das System ein.

Daher haben wir uns in den vergangenen Monaten Gedanken gemacht, wie wir unser Wissen und unser Know-how über Aerodynamik und Performance noch besser in den Radsport und Triathlon transferieren können. Damit auch die Jedermann-, Hobby- und Amateursportlern den bestmöglichen Nutzen daraus ziehen können.

Die Aero-Revolution im Triathlon und Radsport – der STAPS getAERO

Photocredit: Marcel Hilger

Aero-Optimierungen funktionieren nur ganzheitlich – Stabilität und Komfort als Basis

Dabei steht für uns ein Credo im Mittelpunkt: Aero-Optimierung ist nicht einfach der Kauf eines angeblich strömungsgünstigeren Laufrads oder Trinksystems. Aero-Optimierung ist auch nicht einfach das Absenken des Cockpits oder das „Länger-Setzen“ des Sportlers.

Aero-Optimierungen funktionieren nur „ganzheitlich“, indem die physischen Voraussetzungen des Sportlers berücksichtigt werden und zunächst über biomechanische Verbesserungen die Basis für eine aerodynamische Position gelegt wird.

Daher haben wir mit unserem STAPS getAERO einen Aerodynamiktest entwickelt, der in Kombination mit unseren Bike-Fittings Aerodynamik jeden – ob Profi oder Hobbysportler – auf ein höheres Level hebt.

Daher optimieren wir zunächst Ihre Position auf dem Rad im Labor, setzen Sie stabil und komfortabel auf den Sattel, bevor wir dann aerodynamische Veränderungen im Velodrom vornehmen und die so wichtigen Watts einsparen. Das Suchen und Finden Ihrer optimalen Aero-Position ist ein Prozess, der mit einem kleinen Physio-Check in unseren Bike-Fitting-Laboren beginnt und mit der Suche nach dem letzten Watt bei der Wahl des schnellsten Anzuges oder Helms aufhört.

Der STAPS getAERO ist dabei ein exklusives und einzigartiges Testverfahren, welches nicht nur Profisportlern zu einer aerooptimierten Position verhilft, sondern auch Hobby- und Amateursportlern dabei unterstützt, ihren Luftwiderstand zu verringern und ihre optimale Aeroposition zu finden.

Hier geht es zum STAPS getAERO!

Andi Böcherer beim Aerodynamik-Test zur Optimierung der Sitzposition auf dem Rad

Photocredit: Marcel Hilger

STAPS ist eines der weltweit führenden Institute für Trainingsbetreuung, Leistungsdiagnostik sowie der biomechanischen und aerodynamischen Optimierung von Ausdauersportlern. Dank unser weltweit einzigartigen Methodik betreuen wir an unseren Standorten in Köln, Hamburg und München neben namhaften Profiathleten auch zahlreiche Amateur- und Freizeitsportler (national und international). Wir wollen unser Team weiter stärken und suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen

Marketing-Manager in Teilzeit oder auf freiberuflicher Basis (m/w)

Deine Aufgaben bei uns:

  • Marketing Management
    • Fortlaufende Umsetzung, Evaluierung und Weiterentwicklung von Marketing-Maßnahmen
    • Entwicklung und Umsetzung neuer Maßnahmen zur Optimierung der Zielgruppenansprache
    • Übergeordnete Website-Analyse und -optimierung
  • Content Management
    • Weiterentwicklung und Pflege des Content-Kalenders
    • Selbstständige (redaktionelle) Content-Erstellung
    • Content-Koordination von earned und paid media
    • Verwaltung und Bearbeitung von Bild- und Videomaterial

Dein Profil:

  • Einschlägige Berufserfahrung im (Sport-)Marketing und Content Management
  • Erfahrung in der Arbeit mit Content Management Systemen, Google Analytics sowie Suchmaschinen-Marketing (SEO, SEA)
  • Eigeninitiative, Begeisterungsfähigkeit und Kreativität

Was wir Dir bieten:

  • Eine spannende und abwechslungsreiche Aufgabe mit hohem Kreativpotential und Eigenverantwortung
  • Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice-Möglichkeit sowie flexible Arbeit an unseren Standorten in Deutschland (bevorzugt Köln)
  • Ein junges Team mit flachen Hierarchien

Bist Du bereit für eine neue Herausforderung? Dann schicke Deine Bewerbung bis zum 31. August 2018 ausschließlich via Email an Björn Geesmann: contact@staps-online.com.

Wir freuen uns darauf, Dich kennenzulernen!

Neue Mitarbeiter für STAPS gesucht!

 

Das Münchener Institut sucht Verstärkung im Bereich der Leistungsdiagnostik

Das STAPS Institut hat sich in wenigen Jahren eine führende Stellung in der Trainingsbetreuung, Leistungsdiagnostik und der biomechanischen und aerodynamischen Optimierung von Ausdauersportlern erarbeitet. Unsere Methoden sind weltweit einzigartig und genießen im nationalen und internationalen Freizeit-, Amateur- und Profisport hohe Anerkennung. Im Zuge unserer Expansion suchen wir für das Hamburger Institut:

ab September/ Oktober 2018 einen Sportwissenschaftler (w/m) in Festanstellung (Teilzeit, Perspektive für Vollzeit)

Dabei möchten wir betonen, dass sich nach Möglichkeit für die ausgeschriebene Stelle mittelfristig (maximal 24 Monate) eine Anstellung in Vollzeit anschließt.

Du hast weitreichende Kenntnisse der Leistungsphysiologie, Trainingssteuerung, Biomechanik und Aerodynamik sowie ein erfolgreich abgeschlossenes Studium der Sportwissenschaft (Schwerpunkt Trainingslehre, Leistungsdiagnostik, Leistungssport) oder ein aktuell noch laufendes Master-Studium?

Darüber hinaus verfügst Du über praktisches Wissen und Erfahrung im Bereich Triathlon und/oder Radsport, welches Du wortgewandt vermitteln kannst? Als neue(r) Mitarbeiter(in) bei STAPS führst Du physiologische und biomechanische Diagnostiken durch, berätst Kunden basierend auf den Ergebnissen, erstellst Trainingsprogramme und betreust Sportler(innen) via Email, Telefon und persönlich.

Als Teamplayer bringst Du dabei Deine Erfahrung und Dein Wissen ein, arbeitest dennoch eigenständig und übernimmst Verantwortung. Mit Deinem überdurchschnittlichen Engagement, welches Du teilweise in freier Zeiteinteilung umsetzt, bist Du fester Bestandteil eines jungen Teams bei STAPS. Im täglichen Umgang mit unseren Kunden bist Du kommunikativ und verfügst über ein selbstbewusstes Auftreten.

Hast Du nach dieser Chance gesucht? Dann freuen wir uns auf Deine Bewerbung bis zum 31. August 2018, ausschließlich via Email an Björn Geesmann: contact@staps-online.com

 

Bikefitter und Sportwissenschaftler gesucht als Verstärkung für unser Hamburger Institut

Das Münchener Institut sucht Verstärkung im Bereich der Leistungsdiagnostik

Das STAPS Institut hat sich in wenigen Jahren eine führende Stellung in der Trainingsbetreuung, Leistungsdiagnostik und aerodynamischen Optimierung von Ausdauersportlern erarbeitet. Unsere Methoden sind weltweit einzigartig und genießen im nationalen und internationalen Freizeit-, Amateur- und Profisport hohe Anerkennung.

Für unser STAPS-Team im Münchner Institut suchen wir für ein Praktikum ab September/ Oktober einen Sportwissenschaftler/ Sportstudenten (w/m).

Du hast bereits erste Kenntnisse der Leistungsphysiologie, Trainingssteuerung und Biomechanik? Mindestens ein abgeschlossenes drittes Semester eines sportwissenschaftlichen Studiengangs (Bachelor)? Darüber hinaus verfügst Du über praktisches Wissen und Erfahrung im Bereich Triathlon und/oder Radsport, welches Du wortgewandt vermitteln kannst? Als Praktikant bei STAPS führst Du physiologische und biomechanische Diagnostiken durch, erhältst Einblicke in die Trainingsplanung vom Amateur bis zum Profi.

Hauptsächlich würden wir Dich gerne flexibel in unserem Diagnostikbereich mit einer Stundenanzahl von ca. 30h/Woche einbinden.

Haben wir Dein Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Deine kurze Bewerbung bis zum 31. August 2018, ausschließlich via Email an Hosea Frick: h.frick@staps-online.com

Bikefitter und Sportwissenschaftler gesucht als Verstärkung für unser Hamburger Institut