ROT // Etappensieger Tony MARTIN (Deutschland / Team Etixx - Quick Step) - 4. Etappe Seraing - Cambrai - Tour de France 2015 - TourDeFrance - "Tour de France" - TdF - © Roth-Foto - Roth & Roth - Markus und Michael Roth - Rosenhof 15, 50226 Frechen - www.Roth-Foto.de - Weitere Fotos in der Bilddatenbank www.Roth-Foto.de NUR DEUTSCHLAND - *** Local Caption *** - copyright by: ROTH-FOTO - Roth & Roth, Rosenhof 15, 50226 Frechen, Abdruck + jede Verwendung honorarpflichtig. Honorar ist MwSt-pflichtig: + 7% MwSt. Veroeffentlichung ausschliesslich fuer journalistisch-publizistische Zwecke. Verwendung bedingt das Einverstaendniss unserer AGBs unter: www.Roth-Foto.de

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Endlich – Tony Martin in gelb. Nach drei unglücklichen, ärgerlichen und enttäuschenden Tagen für Tony, heute der Ritt ins gelbe Trikot. Und das mit Ansage!

Im STAPS Institut zu Gast war heute STAPS-Gründer und Tony Martin-Trainer Sebastian Weber. Das erste Gesprächsthema war klar: Ein etwas ärgerlicher Ausgang des Auftakt-Zeitfahrens, bei dem Tony sicherlich schon gerne die Gesamtführung übernommen hätte. Dann die 2. Etappe von Utrecht nach Zelande mit einem – drücken wir es vorsichtig aus – unglücklichen Rennfinale, in dem Fabian Cancellara sich mit dem 3. Platz die nötige Zeitbonifikation sichert, um Tony das eigentlich schon sicher geglaubte gelbe Trikot noch auf der Ziellinie auszuziehen. “Cancellara hat’s stark gemacht, wir haben’s versaut”, so das Résumé von Martin auf radsport-news.com.

Kaum weniger dramatisch dann die 3. Etappe mit dem Finale an der Mur de Huy, bei dem Tony mit 40s Rückstand ins Ziel kommt und das gelbe Trikot an Chris Froome geht – mit genau einer Sekunde Vorsprung.

Sebastians Aussage nach der Diskussion um die letzten Tage der Tour: Heute packt es Tony!

Tourdefrance_2015_Sieg

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5 Stunden später und 25km vor dem Etappenziel in Cambrai stehen alle STAPS-Mitarbeiter vor dem Fernseher versammelt. Tony hat Defekt, muss das Rad wechseln, wird durch die Etixx-Quickstep-Kollegen wieder an das Feld herangeführt, fährt die letzten beiden Pavés von vorne. Dann 3,5km die Attacke und der Soloritt ins Ziel. Auf die Frage, wieviel Leistung Tony für diese 3,5km aufs Pedal bringt, die Antwort: “Jenseits der 500W”. Wir sparen uns den Versuch das Ganze nur für eine Minute auf dem Ergometer durchzuhalten… In jedem Fall können ihn weder die Mannen um Chris Froome, noch der Sprintzug von John Degenkolb von diesem Triumph abhalten. Tony gewinnt die Etappe und angelt sich das höchstverdiente Maillot Jaune. Und wir sind uns ganz sicher, dass jeder im Feld und vor dem Fernseher Tony diesen Sieg und vor allem das gelbe Trikot von Herzen gönnt!

Nach diesen geilen Tag verabschieden wir uns in den Feierabend und stoßen an. Auf dich, Tony!

Die Lebensgeschichte von Gregor Iwanoff, die wir in der letzten Woche vorgestellt haben, hat viele Leute bewegt. Wir bedanken uns schon jetzt für die zahlreichen Views, Kommentare und Nachrichten!

Nachdem Gregor in jungen Jahren seinen Bewegungsdrang auf ärztlichen Rat einstellen musste, ist er seit einigen Jahren zurück im Sport. Sein Repertoire an Sportarten ist breit gefächert, seine Spezialdisziplin liegt dabei vor allem auf dem Mountainbike. Als er uns Mitte März erstmalig zum STAPS-Test und zu den Filmaufnahmen der Videoreihe besuchte, brachte Gregor natürlich schon eine ordentliche Form mit, die wir in den letzten drei Monaten noch deutlich ausbauen konnten.

Deutliche Steigerung mit durchschnittlich 7-8 Wochenstunden Training

Wir präsentieren ein paar Zahlen:4

Der erste STAPS-Test ermittelte eine anaerobe Schwelle von 282 Watt. Relativiert man den Wert auf sein Körpergewicht ergeben sich 3,74 W/kg. Diese Schwelle setzt sich zusammen aus einer maximalen Sauerstoffaufnahme (VO2max) von 60,6 ml/min/kg und einer maximalen Laktatbildungsrate (VLamax) von 0,50 mmol/l/s. Der Fettanteil – natürlich wie es sich für einen Personal-Trainer gehört – bei nahezu perfekten 11,6%.

Durch die genaue Ermittlung seiner physiologischen Stellschrauben, konnte das Training durch STAPS-Trainer Marc Sauer bei durchschnittlichen 7-8 Trainingsstunden pro Woche sehr effizient gestaltet werden. Die gesunde Mischung aus kohlenhydrat-armen Einheiten und intensiveren Fahrten führten zu einem tollen Ergebnis:

Seine Leistungsfähigkeit konnte er auf exakte 4 W/kg und damit um knapp 7% steigern – in nur drei Monaten. Die deutliche Senkungen der Laktatbildungsrate auf 0,41 mmol/l/s zeigt, dass die kohlenhydrat-armen Einheiten bei Gregor voll anschlagen!

Gerne würden wir Euch nach dem Teaser der letzten Woche jetzt den ersten Teil der STAPS-Leistungsdiagnostik von Gregor bei uns zeigen!

www.gregoriwanoff.de

 www.facebook.com/gregoriwanoff

Ein Dank an die Videoproduktion an Thomas Fritscher | thomas@enizehates.de