Liebe Sportler und Wegbegleiter des letzten Jahrzehnts,

mit diesem Blogeintrag möchte ich ganz persönlich zurückblicken auf ein Jahrzehnt bei STAPS. Im Juni dieses Jahres durfte ich mein 10-jähriges „Dienstjubiläum“ feiern und möchte das zum Anlass für ein paar Zeilen nehmen. Aber keine Angst, das wird jetzt keine Jubiläumsrede, sondern eine Reise in meine Vergangenheit und die des Instituts sowie ein Ausblick auf zukünftige Projekte.

Mein Name ist übrigens Björn Geesmann. Ich bin Sportwissenschaftler, 31 Jahre alt und Geschäftsführer von STAPS.

 

Die Leidenschaft für den Radsport

Im Sommer 2008 hatte ich als Praktikant meinen ersten Arbeitstag bei STAPS. Damals war ich Sportwissenschaftsstudent an der Deutschen Sporthochschule in Köln im zweiten Semester und bin durch eine Stellenausschreibung auf STAPS aufmerksam geworden. Ein Institut für Leistungsdiagnostik und Trainingsbetreuungen im Ausdauersport – für einen großen Fan des Radsports, wie ich es immer noch bin, klang das nach einer sehr guten Option, das in der Theorie Erlernte aus der Universität in der Praxis anzuwenden.

Radsport ist schon immer eine meiner großen Leidenschaften. Eine Sportart, bei der ich meinen Körper bis zum Äußersten quälen kann; für den ich aber auch die letzten Schulstunden sausen ließ, um ja nicht die Übertragung der Tour-de-France-Etappe im Fernsehen zu verpassen. Ein Sport für den ich in den französischen Alpen am Streckenrand stand, um Jan Ullrich und Andreas Klöden sowie deren Mitstreiter aus vollem Halse anzufeuern. Ein Sport an den ich im Mai 2007 aber auch kurzzeitig den Glauben verlor als Rolf Aldag und Erik Zabel Doping auf der Pressekonferenz gestanden. Man kann mich naiv nennen, aber im jungen Alter von 20 Jahren habe ich mir darüber damals wenig Gedanken gemacht.

Meine Sicht auf den Sport änderte sich zwar und ich toleriere keinerlei illegalen, leistungssteigernden Substanzen. Doch die Leidenschaft für den Radsport konnten mir diese Ereignisse nicht nehmen und ich wusste zu Beginn meines Studiums, dass der Ausdauersport der Bereich war, in dem ich später arbeiten wollte.

Der erste Arbeitstag: Wie funktioniert ein Leistungsmesser?

Zurück zu meinem ersten Arbeitstag bei STAPS, das damals noch an der Gleueler Straße in Köln-Lindenthal seinen Institutssitz hatte. Meine erste Aufgabe, die ich von meinem damaligen Chef und mittlerweile langjährigen Weggefährten Sebastian Weber aufgetragen bekam, war die Inventur der Leistungsmesser.

Nicht, dass ich nicht wusste, was ein Leistungsmesser war, aber in der Hand hatte ich vorher noch keinen und behandelte daher das kabelgebundene, gefühlt 2 Kilogramm schwere SRM-Powermeter wie ein rohes Ei. Nichts ahnend, dass die Dehnmessstreifen und die dazugehörige Leistungsmessung dieses Anbauteils in den kommenden Jahren eine derartige Bedeutung im Radsport und Triathlon einnehmen würde.

Die eigene Leistung objektiv messbar zu machen und das Verständnis der physiologischen Hintergründe, das faszinierte mich vom ersten Tag an – bis heute, übrigens. Nach erfolgreicher Inventur blieb ein ziemlich altes Powermeter ungenutzt übrig, welches den Weg an mein Rennrad fand und es mir so erleichterte, die Zusammenhänge besser zu verstehen.

 

Die eigenen Radsport-Idole auf dem Ergometer

Mein erstes Highlight bei STAPS erlebte ich dann im Winter 2008: Trainingslager auf Mallorca mit dem Team Columbia. Mark Cavendish, Kim Kirchen, Bradley Wiggins, Michael Rogers, George Hincapie – Radprofis, die ich sonst nur aus dem Fernsehen kannte, saßen jetzt auf „meinem“ Ergometer.

Ich freue mich heute noch, wenn ich an all die Radprofis denke, die ich schon einmal beim 15-sekündigen Sprinttest anschreien durfte. Von der etablierten Columbia-/ Highroad-Riege um Kim Kirchen, Andre Greipel und Michael Rogers bis hin zu den damaligen Jungstars um Edvald Boasson Hagen, Tejay van Garderen und Peter Velits. Von den Katusha-Fahrern um Oscar Freire und Joaquin Rodriguez bis hin zu Dreifach-Weltmeister Peter Sagan, dem ich sowohl im Team Cannondale als auch im BORA-hansgrohe-Trikot schon ins Ohrläppchen pieksen durfte.

Neben Grand-Tour-Etappensiegern, Mailand-Sanremo-Gewinnern und Weltmeistern fehlt noch ein Tour-de France-Gesamtsieger in dieser Aufstellung. Ein weißer Fleck auf meiner Liste, der hoffentlich noch überschrieben wird.

 

Die Begleitung der eigenen Athleten auf dem Weg zum sportlichen Erfolg

Nach Ende meines Praktikums fing ich im Jahr 2009 an fest bei STAPS zu arbeiten. Zu meinen Aufgaben gehörte neben der Durchführung von Leistungsdiagnostiken von Hobby-, Amateur und Profisportlern auch meine ersten eigenen Athleten im Training zu betreuen und zu coachen. Der Grund, weshalb mir die Sportwissenschaft und das Trainerleben immer schon sehr viel gegeben haben, ist die Möglichkeit, Sportler unterschiedlichster Leistungsklassen unter den vielfältigsten Voraussetzungen auf ein sportliches Ziel vorzubereiten. Jeder Weg ist dabei anders, jedes Ziel birgt neue Herausforderungen. Dabei zu erleben, wie der Sportler Erfolge feiert – ob eine persönliche Bestzeit beim Ötztaler Radmarathon oder der Sieg beim Ironman –, ist eben dieser Moment, den diese Berufung für mich ausmacht.

 

Übernahme des Unternehmens 2015

Nach meinem Praktikum und einigen Jahren als Angestellter habe ich das STAPS Institut zu Beginn des Jahres 2015 von meinem damaligen Chef Sebastian Weber übernommen.

Unser STAPS-Team bestand zu dieser Zeit aus meinen mittlerweile langjährigen Mitstreitern Hosea, Marc und Jonas, die die meisten von Euch kennen werden. Wir waren damals ein junges, aber natürlich auch relativ unerfahrenes Team. Einige Ideen waren sicherlich suboptimal, Lehrgeld haben wir auch bezahlt. Was aber über allem steht: Die Zusammenarbeit mit Hosea, Marc und Jonas hat die Entwicklung in den vergangenen Jahren überhaupt erst möglich gemacht – Danke!

Seit dieser Übernahme ist viel passiert: Wir haben 2015 unser Institut in Hamburg-Altona eröffnet, im gleichen Jahr zudem ein neues aerodynamisches Testverfahren auf die Beine gestellt. In 2017 dann unsere Dependance in München eröffnet und zudem in Zusammenarbeit mit meinen Freunden Daniel Schade und Lotte Kraus von gebioMized unsere neuen Bike-Fitting-Dienstleistungen eingeführt.

In den vergangenen fast vier Jahren hat sich dadurch auch mein Arbeitsleben deutlich verändert: Meine frühere Haupttätigkeit der Trainingsbetreuungen ist der Geschäftsführung gewichen. Dass ich mich im ersten Abschnitt dieses Artikels überhaupt vorstellen muss, fühlt sich komisch an. So kannte ich bis zum Ende des Jahres 2014 noch jeden Sportler von STAPS persönlich. Meine bis dahin sechsjährige Firmenzugehörigkeit gepaart mit einem relativ guten Namens- und fotografischen Gedächtnis führten dazu, dass ich die STAPS-Historie jedes einzelnen Kunden inklusive aktueller sportlicher Ziele, der Sauerstoffaufnahme-Kapazität und des Körperfettanteil ziemlich präzise wiedergeben konnte.

Was bis heute geblieben ist, ist die Tatsache, dass ich den Radsport und Triathlon nicht als Beruf empfinde. Natürlich verdiene ich mit der Trainingsbetreuung, den Aerodynamiktests und den Sitzpositionsoptimierungen meinen Lebensunterhalt; aber über allem steht, dass ich mein Hobby zum Beruf machen konnte. Und ich bin vor allem immer noch eins: Fan dieser Sportarten!

Ganz aufgeben habe ich die Arbeit an der Trainingsfront aber nicht und freue mich, dass ich heute noch vier Sportler betreuen darf.

Oft werde ich gefragt, ob es denn überhaupt Spaß macht, wenn man sich nun nur noch um die Geschäftsführung statt um das Sportliche kümmern muss. Die klare Antwort lautet Ja!

Schließlich darf ich heute gemeinsam mit 15 hervorragenden Kolleginnen und Kollegen, die allesamt nicht nur außergewöhnliche Fachleute, sondern zudem auch Persönlichkeiten sind, zusammenarbeiten. Wir diskutieren viel, wir streiten ab und zu und haben auch nicht unbedingt stressfreie Aufgaben in der täglichen Arbeit zu leisten. Aber ein Team aus jungen Leuten im Ausdauersport führen zu dürfen, ist die Wunschvorstellung, die ich bereits früher gehabt habe.

 

Ein Ausblick ohne Weitblick

Wie die Zukunft von STAPS aussieht? Wenn ich in den vergangenen zehn Jahren eine Sache besonders gelernt habe, dann, dass allzu langfristige Pläne wenig Sinn machen. Nach den ersten vier Jahren der Selbstständigkeit und stetigen Entwicklung gilt es für uns in den kommenden zwei Jahren erstmal, sich an die neuen Strukturen anzupassen, Prozesse zu optimieren und vor allem den Fokus weiterhin auf unsere Sportler zu legen.

Es ist unser größtes und wichtigstes Anliegen, unseren Triathleten, Radsportlern und Läufern immer die fortschrittlichsten und qualitativ hochwertigsten Leistungen zu liefern. In diesem Jahr haben wir zum Beispiel auf dem Trainingssektor mit der Einführung unserer neuen Trainingsplattform einen weiteren großen Schritt gemacht. Wir haben aber auch schon jetzt noch einige Optimierungen auf der To Do-Liste, die wir in den nächsten Monaten umsetzen wollen, um uns und unsere Leistungen für unsere Sportler weiter zu verbessern.

Wir möchten gemeinsam mit Euch, unseren Sportlern, noch viele Erfolge feiern. Euch schneller machen, eure physiologischen Baustellen optimieren und euch vor allem eine gehörige Portion Spaß im Training und Rennen bescheren.

Für mich steht eines fest: All diese Erlebnisse und Erfahrungen des vergangenen Jahrzehnts, all die persönlichen Bekanntschaften und das Entstehen dieses tollen STAPS-Teams hätte es ohne euer Vertrauen nicht gegeben. Dafür sage ich: vielen Dank!

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Meilensteine in meiner Trainierkarriere: von Paris über Hawaii und die USA nach Roth

In den vergangenen zehn Jahren durfte ich circa 200 bis 250 Sportler betreuen, beraten, testen und auf dem Weg zum sportlichen Erfolg begleiten. Darunter sind die unterschiedlichsten Erfolge gewesen, auf die ich heute noch sehr gerne zurückblicke:

Agegrouper, die sich für die Ironman-Weltmeisterschaften auf Hawaii qualifiziert haben; Radmarathonis, die ihre Bestzeiten beim Ötztaler unterboten haben; Amateur-Radsportler, die ich auf dem Weg zum (Halb-) Profitum begleiten durfte. Einen glücklichen Sportler zu erleben, dessen sportlichen Weg ich mitgestalten konnte, war für mich jedes Mal ein echtes Highlight.

Unter all diesen Sportler waren Teams und Individuen, Wettkämpfe und Projekte, die mich nachhaltig beeindruckt haben. Die bedeutendsten und emotionalsten davon, möchte ich Euch hier vorstellen:

 

Paris-Brest-Paris 2011: das Heinemann XP-Team

Als ich 2010 begann, das Heinemann XP-Team auf die 2011er-Ausgabe von Paris-Brest-Paris vorzubereiten, stand ich zunächst vor vielen Fragezeichen. Wie bereitet man eine Gruppe Amateur-Radfahrer auf ein 1.200-Kilometer-Brevet vor? Was gilt es bei der Ernährung zu beachten und wie wirken sich die Wetterbedingungen aus? Fragen über Fragen, die am Ende dazu führten, dass ich anhand aufwändiger Untersuchungen meine Masterarbeit über die Auswirkungen einer Ultra-Ausdauerbelastung auf physio- und immunologische Parameter schrieb und das Heinemann XP-Team nicht nur meine betreuten Sportler, sondern zugleich meine Probandengruppe waren.

 

Zwischen Beruf und Profi-Triathlon: Astrid Stienen

Ab 2012 durfte ich mit Astrid Stienen erstmalige Erfahrungen in der Betreuung von Profi-Triathleten sammeln. Mit dem Sieg des Altersklassen-Europameistertitels beim Ironman Frankfurt 2013 und dem WM-Titel auf Hawaii in der Altersklasse 30-34 wechselte Astrid in den Profisport, in dem sie im Jahr 2015 den Ironman Schweden gewinnen konnte – am Tag der Eröffnungsfeier unseres Hamburger Instituts. Eine besondere Erfahrung war es, erstmals mit dem Profi-Triathlon in Berührung zu kommen und dabei gemeinsam mit Astrid den Spagat aus Vollzeit-Beruf (Ärztin) sowie Profi-Triathletin anzugehen.

 

Auf dem Weg in die WorldTour: „Mühli“ und „Pösti“

Meine größten Erfahrungen im Amateur-Radsport durfte ich ab 2012 mit dem Tirol Cycling Team sammeln. In Zusammenarbeit mit dem Sportlichen Leiter Roland Pils habe ich das Team bis 2016 sportwissenschaftlich betreut und trainiert. Im Fokus dabei stand die Entwicklung junger U23-Fahrer auf dem Weg in den Profi-Radsport. Früchte getragen hat diese Arbeit bei den beiden heutigen BORA-hansgrohe-Fahrern Gregor Mühlberger und Lukas Pöstlberger, die ich über Jahre begleiten durfte. Beide waren schon zu Tirol-Zeiten absolute Ausnahmetalente und es freut mich immer wieder auch heute noch zu sehen, wie die Jungs jetzt Rennen in der WorldTour gewinnen und im Sprintzug für Peter Sagan mitwirken.

Streckenrekord beim Race Across America: Anders & Axel

In 2014 bereitete ich neben den beiden Solo-Startern Guido Löhr und Stefan Schlegel auch ein Zweier-Team um Anders Asberg und Axel Fehlau auf das Race Across America vor. Bei einer derartigen Vorbereitung geht es nicht allein um die Erhöhung der anaeroben Schwelle oder die Senkung des Körperfettanteils. Vielmehr bieten Rennen wie das RAAM alle Facetten, die die Sportwissenschaft herzugeben vermag. Von der Streckenlänge (4.800 Kilometer) gepaart mit zahlreichen Höhenmetern (>10.000 HM) bis hin zu extremen Temperaturen (0-48 Grad) oder enormen Höhen (höchster Punkt auf 3.300 Metern). All diese Faktoren wollten in der Vorbereitung der Athleten auf dieses sportliche Highlight berücksichtigt werden – unter der Prämisse von nur zehn Stunden Trainingszeit pro Woche und dem Anspruch, das Rennen zu gewinnen.

Mit 6 Tagen 9 Stunden und 41 Sekunden halten wir heute noch den Streckenrekord im Zweier-Team. Gerade die Erfahrungen vor Ort waren damals sehr prägend und ein Erlebnis der ganz besonderen Art. Auch für die Crew eine nicht unerheblich anstrengende Woche, aber in Gedanken an Anders und Axel relativierte sich das damals wie heute.

Race Across America mit Axel Fehlau und Anders Asberg

Deutsche Meisterin mit nur einer Niere: Trixi Worrack

Es war nicht alles nur rosarot in den vergangenen Jahren. Ein wirklich schrecklicher Tag war der 20. März 2016 als meine Sportlerin Trixi Worrack, die ich im Vorjahr noch zum Deutschen Meistertitel auf der Straße führte, bei der Trofeo Binda schwer stürzte und in den folgenden Stunden ums Überleben kämpfte. Eine Notoperation, der Verlust einer Niere und viele Wochen Aufbautraining später reiste Trixi dann bereits im Juni wieder zu den Deutschen Meisterschaften nach Erfurt und sicherte sich den Titel im Zeitfahren. Sicherlich das schön-schlimmste Erlebnis der vergangenen zehn Jahre.

Die Trainingsbetreuung von Trixi seit 2014 bis heute ist immer wieder sehr lehrreich. Trixi ist ein „alter Hase“ und man lernt in der Zusammenarbeit mit ihr viel über den Frauenradsport. Dass sie ihren Zeitfahr-Titel 2017 verteidigen und sich vor ein paar Tagen den Weltmeistertitel im Mannschaftszeitfahren sichern konnte, ist dabei umso schöner.

Spektakel Challenge Roth 2018: Daniela Sämmler

Das vielleicht spektakulärste Erfolgserlebnis hatte ich in diesem Sommer bei der Challenge Roth mit Daniela Sämmler. Es ist müßig, zu versuchen die turbulenten 8,5 Rennstunden hier noch einmal wiederzugeben, da das Rennen viel zu facettenreich war, um in ein paar Zeilen wiedergegeben werden zu können. Am Ende stand nach einem Herzschlagfinale ein Überraschungssieg mit neun Sekunden Vorsprung gegenüber der Zweitplatzierten Lucy Charles zu Buche und Danni konnte sich den so begehrten Titel in Roth sichern. Ein wahninniges Rennen, welches ich versucht habe, in einem Blog-Beitrag aus meiner Perspektive halbwegs wiederzugeben. Ich weiß nicht, ob man erahnen kann, was dieser Tag für mich bedeutete. Es war vermutlich der spektakulärste in meinem STAPS-Jahrzehnt.

Daniela Sämmler in Roth

Einige Leser dieses Beitrags durfte ich in all den Jahren sportlich begleiten und auf ihre sportlichen Highlights vorbereiten. Was ihr nicht wisst: Es gibt eine Liste von Euch und ich habe garantiert keinen vergessen. Wenn Ihr diese Zeilen hier also lest, meldet euch mal! 😊

Danke für Euer Vertrauen in all den Jahren!

Liebe Grüße,

Björn