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STAPS beim Ironman auf Hawaii – ein kleiner Einblick

Aloha liebe Sportsfreunde,

viele Grüße aus Kailua-Kona wünsch ich euch!

Meine Uhr zeigt 18.00 Uhr an, ich habe also noch eine Nacht vor mir, bevor morgen um 6.35 Uhr der Startschuss zu den legendären Ironman-Weltmeisterschaften hier auf Hawaii fällt. Diese Nacht wird kurz: Um 4.45 Uhr in der Früh werde ich das Hotel verlassen und mich in Richtung Dig me beach begeben, um die über 2.400 Startern beim Schwimmstart am Pier anzufeuern.

Seit nunmehr einer Woche bin ich jetzt auf Hawaii und darf mir zum ersten Mal das Spektakel rund um dieses Multisport-Event vor Ort anschauen. Ich habe versucht möglichst viel von der Stimmung aufzusaugen: Das morgendliche Schwimmen am Pier zum Coffee-boat, dieNationenparade beim Ironman auf Hawaii Nationenparade am Ali’i Drive, den hawaiianischen Kaffee, das „Castaway“ der Kona Brewing Company, rohen Thunfisch, das Bestaunen der Schildkröten im Pazifik und vieles mehr. Natürlich habe ich mir auch die verschiedensten Materialentwicklungen auf der Expo angeschaut, Partner besucht, tolle Gespräche geführt und mich sehr darüber gefreut, am gefühlt anderen Ende der Welt so viele bekannte Gesichter zu sehen.

Ich habe aber vor allem versucht zu verstehen, warum dieses Rennen die Bezeichnung des härtesten Rennens der Welt trägt. Das war mir aber bereits nach zwei Tagen klar:

Es ist hier – speziell heute – heiß. Wobei man heiß relativieren muss: Es hat eigentlich „nur“ um die 32 Grad Celsius, allerdings ist die Luftfeuchtigkeit so hoch, dass die Luft sehr drückend und schwül wirkt. Aufgrund leichten Jetlags bin ich an den ersten Tagen noch um 5.30 Uhr laufen gewesen, was – gerade in Gedenken an den wohl vorherrschenden deutschen Winter bei der Rückkehr nächste Woche – noch recht angenehm war. Verschiebt man den Lauf aber um etwa eine Stunde nach hinten (so wie heute Morgen), gilt gefühlt die Faustformel, dass man nach Beendigung des Laufs noch etwa selbige Zeit, wie für den Lauf selber benötigt wurde, stillsitzen muss, um Herr über das Schwitzen zu werden. Das direkte Duschen nach dem Laufen macht keinen Sinn.

Auch das Schwimmen ist ungewohnt. Im Fühlinger See Kölns schmeckt das Wasser weitaus weniger salzig und der Schwimmen am Dig me beach - Pier beim Ironman auf HawaiiWellengang ist bedeutend geringer. Gerade das „Durchschaukeln“ aufgrund der starken Wellen, gepaart mit großem Durst aufgrund des salzigen Wassers sorgte für das ein oder andere flaue Gefühl. Gut, der Anblick des bunten Fischtreibens unter mir und der morgendliche Kaffee im Wasser beim Coffee-boat sind natürlich jeden Salzgeschmack wert. Auch Schildkröten gibt es im Fühlinger weniger. Aber ich bin mir sicher, dass die Athleten morgen keinen Gedanken ans Coffee-boat verschwenden und keinen Blick für die bunten Fische unter sich haben werden.

Vorgestern bin ich Teile der Radstrecke abgefahren. Was mir als Hawaii-Theoretiker bis dato klar war: Es ist windig und heiß auf der Radstrecke. Was mir aber – offen gesprochen – nicht klar war, ist die widerlich wellige Streckentopografie. Flach ist es eigentlich nie. Es geht nur hoch oder runter – im Übrigen ebenso beim Laufen. Einen gleichmäßigen Rhythmus zu finden ist quasi unmöglich, sodass man immer wieder reflektieren muss, um nicht zu überpacen. Hinzu kommt der sich drehende Wind. Auf dem Rückweg von Hawi haben die Jan Frodenos und Sebastian Kienles dieser Welt wohl zu erwartenden Rückenwind und fahren per se eher 46 km/h als 36 km/h. Dadurch wirken die „Anstiege“ auch eher wie Wellen, sodass diese Jungs das kleine Kettenblatt vorne wohl auch in Kailua hätten lassen können. Da sich der Wind aber gegen Mittag zu drehen beginnt, hat der Agegrouper im worst case auf Hin- und Rückweg Gegenwind. Das fand ich schon früher in der Theorie immer sehr zermürbend. Als ich jetzt draußen auf dem Highway war und verstanden habe, was der Hawaiianer mit Gegenwind meint, ist mir zudem noch mal ganz deutlich in Erinnerung gerufen worden, warum ich hier – wie bei jedem Ironman, aber hier eben noch mal etwas mehr – wahnsinnigen Respekt vor jedem einzelnen Teilnehmer habe.

Lange Rede, kurzer ehrfürchtiger Sinn: Schon als Tourist wird klar, was den Ironman auf Hawaii auszeichnet. Ich habe in dieser Woche viel über das Rennen gelernt und freu mich über diese Erfahrung. Die hawaiianischen Bedingungen morgen im Rennen zu erleben und an diesem Tag erfolgreich zu finishen – dafür wünsche ich schon jetzt jedem Athleten viel Erfolg und einen tollen Tag!

Expertentalks auf tri-mag.de

Natürlich habe ich auch versucht ein paar Tipps und Infos für die Vorbereitungen auf Hawaii oder im Hinblick auf eine mögliche Qualifikation für die Ironman-WM zu geben. Dazu habe ich mir bis dato drei Mal gemeinsam mit dem triathlon-Magazin-Herausgeber Frank Wechsel ein schattiges Plätzchen auf der Insel gesucht, um spontan und frei heraus über das Training, die Ernährung, das Material und vieles mehr zu plaudern.

Hier unsere „Expertentalks“:

Teil 1 – Was braucht man für eine Hawaii-Qualifikation?

Teil 2 – Das Radfahren beim Ironman Hawaii

Teil 3 – Der Weg zum Ironman Hawaii 2018 beginnt jetzt!

Ab morgen bin ich Fan!

Am heutigen Pre-Race-Abend werde ich noch letzte Vorbereitungen für morgen treffen und mich dann zu diversen Nerd-Talks mit dem ein oder anderen Szene-Mitglied treffen. Zudem findet nebenan die „Thank God I am not racing“-Party statt – das klingt nach einer Veranstaltung auf der ich richtig bin.

Eines zieht sich seit nunmehr einer Woche durch jeden Tag: Die Vorfreude auf das Rennen morgen. Morgen bin ich hier nicht als Sportwissenschaftler oder Coach, sondern vor allem als Fan eines beeindruckenden Rennens mit inspirierenden Athleten. Ich werde an zahlreichen Streckenabschnitten stehen und, wenn schon nicht auf der Strecke selber, aber dann zumindest vom Streckenrand aus, Vollgas zu geben. Ich freu mich wahnsinnig auf alle Athleten, mit denen wir in den letzten Monaten zusammengearbeitet haben wie die Canyon-Athleten um Jan Frodeno, Patrick Lange und Nick Kastelein; aber auch auf jeden einzelnen Age-Grouper, den wir hierher begleiten durften. Tipp für euch für morgen: Erschreckt euch bitte nicht, wenn es plötzlich laut wird! 😉

Euch zuhause wünsche ich viel Spaß in eurer persönlichen langen Hawaii-Nacht. Viel Spaß mit den zahlreichen Berichterstattungen und spezielle Grüße auch nach Hamburg zur langen Hawaii-Nacht des triathlon-Magazins in unserem Institut!

Liebe Grüße,

Björn

Unsere Trainingsbetreuungen für ihren sportlichen Erfolg im Radsport und Triathlon

Coached by STAPS – unsere Trainingsbetreuungen

„Ich brauch keinen Trainer, ich bin ja kein Profi.“ Solche Aussagen bekommen wir bei STAPS öfter zu hören, wenn wir erzählen, was wir machen. Oder: „Für einen Coach bin ich zu schlecht – das lohnt sich nicht“ – das sind auch Sätze, die gerne an uns adressiert werden. Dabei ist doch ein gut strukturiertes Training der Schlüssel zum Erfolg. Und wer will schließlich nicht schneller oder besser werden?

Coaching – darunter verstehen wir bei STAPS vielmehr als nur Intensitätsbereiche festzulegen, Trainingspläne zu schreiben und auszuwerten. Unser Verständnis von Coaching besteht aus vielen Facetten, die alle dazu führen, den Athleten besser zu machen; egal ob er Hobbysportler, ambitionierte Jedermann, Amateur oder Profi ist. Und dafür haben wir unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung, von denen unsere Athleten alle profitieren. Dazu zählt neben der Leistungsdiagnostik und dem Schreiben der Trainingspläne sowie dem Analysieren der Einheiten, auch auf ein aufs Training und den Wettkampf abgestimmte Ernährungsvorgabe, das Erarbeiten einer Pacing-Strategie – sei es für Radmarathons und Langstreckenevents, Zeitfahren oder Triathlon -, sowie optional ein individuelles Bike-Fitting, das Verbesserungspotential für Tretökonomie und Kraftübertragung bietet.

Die STAPS-Trainer

Zuallererst einmal profitieren die Sportler, die wir trainieren, von der Kompetenz unseres Trainer-Teams. Diese erstellen ein Stärken-Schwächen-Profil, schreiben die Trainingspläne, reagieren auf Veränderungen, vermitteln wichtiges Wissen z. B. in puncto Ernährung, geben Tipps und Hilfestellung bei der Umsetzung. Wir sind davon überzeugt, dass der persönliche Kontakt zwischen Sportler und Coach elementar für die Weiterentwicklung des Athleten ist und den wohl wichtigsten Das STAPS-Team - die Experten für Leistungsdiagnostiken, Training, Ernährung und SitzpositionenBaustein einer erfolgreichen Trainingsbetreuung darstellt. Und daher legen wir bei der Auswahl unserer Mitarbeiter extremen Wert auf fachliche wie soziale Kompetenz. STAPS-Trainer sind nicht nur studierte Sportwissenschaftler mit einem Bachelor- oder Masterabschluss sowie leistungssportlichem Background (Physiologie, Biomechanik, Ernährungswissenschaft, Psychologie), sondern besitzen zumeist auch eine sportliche Vita (STAPS Trainer Lukas Naegele bei der Berglauf-WM). Außerdem bilden sich die Mitglieder unser Trainer-Team regelmäßig fort, besuchen Kongresse, und studieren bzw. promovieren teilweise noch parallel, um ihr Wissen zu vertiefen und ihren Horizont zu erweitern. Kurzum: Sie alle wissen also, worüber sie schreiben und wovon sie reden – und können das dem Athleten auch vermitteln. Das haben jedenfalls unzählige Feedback-Gespräch, die wir mit den von uns betreuten Sportlern geführt haben, ergeben.

Unsere Coaches halten direkten Kontakt zu den Sportlern über Telefon, Mail und Skype oder korrespondieren face-to-face bei Diagnostik-Terminen oder wennDas STAPS-Team - die Experten für Leistungsdiagnostiken, Training, Ernährung und Sitzpositionen gewünscht auch vor oder bei wichtigen Wettkämpfen. Es wird allerdings nicht nur in eine Richtung gesprochen, denn ein guter Coach steht im ständigen Dialog mit seinem Athleten, „verarbeitet“ immer auch das Feedback. Einer der Gründe, warum wir keine vorgefertigten Trainingspläne herausgeben und neue Trainingspläne immer nur nach Rückmeldung des Athleten geschrieben werden. Für einen echten Leistungsfortschritt ist es elementar, dass der Trainer immer auf die aktuelle Situation des Sportlers – physisch wie psychisch – reagiert.

Unsere Sportwissenschaftlerinnen und Sportwissenschaftler findet ihr hier!

Das STAPS-Team - die Experten für Leistungsdiagnostiken, Training, Ernährung und Sitzpositionen

Die STAPS-Trainingsbetreuung – Strategie und Struktur

Eine erfolgreiche Trainingsbetreuung steht bei STAPS immer auf drei entscheidenden Säulen:

  1. Ein physiologisches Stärken- und Schwächen-Profil des Sportlers, das über die STAPS-Leistungsdiagnostik ermittelt und immer wieder überprüft wird.
  2. Die Rahmenbedingungen des Sportlers, die für das Training wichtig sind. Dazu zählen beispielsweise verfügbare Trainingszeit, spezielle Trainingslager, alternative Trainingsmöglichkeiten und natürlich das soziale Umfeld wie Familie, Beruf sowie sonstige Verpflichtungen. Alles wird aufeinander abgestimmt.
  3. Die Ziele des Sportlers. Das kann eine Platzierung oder eine Zeit bei einem bestimmten Wettkampf sein. Das Ziel kann aber auch sein, Gewicht zu verlieren oder sportlich leistungsfähiger zu werden. Das bestimmt der Sportler selbst, wir unterstützen ihn dabei, sich realistische Ziele zu setzen.Physiologische Stärken und Schwächen des Sports aufdecken, um diese im Training zu verbessern

Das Training bei STAPS

Wer bei STAPS trainiert, wird individuell betreut. Ausgerichtet an den persönlichen Stärken und Schwächen, den Zielen und natürlich dem Zeitbudget bekommt der Athlet sein Training „verschrieben“.

Bevor es aber überhaupt losgeht, gibt es ein persönliches Kennenlernen, erstmal am Telefon und auf jeden Fall direkt bei der ersten Leistungsdiagnostik. Auf diese aufbauend werden erst dann die Trainingspläne geschrieben, um die physiologischen „Baustellen“ zu berücksichtigen. Daher liegt kein Algorithmus wie bei einer Software, einer App oder Trainingsplattform hinter unseren Trainingsplänen.

Bei der Konzeption der Trainingspläne setzen wir auf moderne wissenschaftlich überprüfbare Erkenntnisse. Bei uns gibt es Physiologische Stärken und Schwächen des Sports aufdecken, um diese im Training zu verbessernkeine Philosophie, geprägt von einem bestimmten Trainings-„Duktus“. Das Schrubben zeitaufwendiger Grundlagenkilometer im Winter? Keine Option für einen individuellen Trainingsplan. Für uns gibt es keine Trainingsinhalte, die sich nach der Jahreszeit richten, Übungseinheiten werden ausschließlich auf Basis der drei Säulen des STAPS-Trainings abgestimmt. Auch im Winter kann eine Einheit kurz und knackig sein, wenn es zur Entwicklung des Sportlers beiträgt. (Science with STAPS: Wintertraining einmal effizient bitte!)

Auch gibt es kein Ausprobieren wie „erst mal drei Monate Grundlage, dann mal 2 Wochen intensiv trainieren“. Erstens motiviert solch ein Training nicht sonderlich, zweitens – und viel wichtiger – legt die Leistungsdiagnostik die Schwächen offen, an denen direkt gearbeitet werden kann. Um objektiv festzustellen, dass das Training „anschlägt“ und den gewünschten Effekt erzielt, wird anhand weiterer Diagnostiken der Leistungsfortschritt und die Entwicklung der Physiologie des Sportlers regelmäßig kontrolliert. Daher gibt es bei dieser Konzeption des Trainings eine Art „Garantie“, dass man weder Stunden noch Kilometer großartig verschenkt und nach 3 Monaten feststellt, dass „Grundlage“ eben doch nicht der richtige Ansatz war.

Trainingseinheiten sind lediglich das Tool. Sie miteinander sinnvoll zu verknüpfen, sie individuell auf den Formzustand des Athleten anzustimmen und in den Alltag eines Hobbysportlers zu integrieren, ohne ihn zu überfordern noch zu unterfordern – darin besteht eine wichtige Eigenschaft des modernen Coachings.

Keine andere Sportart als das Radfahren beziehungsweise das Radfahren im Triathlon liefert mehr einfach zugängliche Trainingsdaten. „Leistung“ lässt sich nur in diesen Sportarten präzise messen, analysieren und zur Trainingssteuerung nutzen. Gerade dieses „Fahren nach Zahlen“ ist äußerst effizient und zeitsparend. Es kann sozusagen minutiös geplant werden, kein Meter wird umsonst gefahren und es schützt vor Über- wie Unterforderung gleichermaßen. Das soll aber im Umkehrschluss nicht bedeuten, dass unsere Athleten nicht auch mal nach Lust und Laune einen Roadtrip machen dürfen. Hier können wir genauso über die Analyse der Leistungsdaten Rückschlüsse ziehen und diese Touren als Training einordnen.

Die Datenanalyse – über Leistung oder Herzfrequenz – hilft nicht nur das Training zu kontrollieren, sondern auch Trainingserfolge schnell sichtbar zu machen und den Fortschritt schnell auf die zukünftigen Einheiten anzupassen. Außerdem analysieren unsere Coaches die Leistungsdaten aus den Rennen beziehungsweise Wettkämpfen und können hier sehr schnell Rückschüsse in Abhängigkeit zur Energieversorgung und der eingeschlagenen Pacingstrategie ziehen.

Rennanalyse der Siegerin Laila Orenos beim Ötztaler Radmarathon 2017

Ernährung

Sport und Ernährung gehören zusammen. Bestimmte Trainingseinheiten erfordern zwangsläufig sogar eine Ernährungsstrategie vor, während und nach der Belastung, um das Trainingsziel zu erreichen. Daher ist die Ernährung Teil einer jeden STAPS-Trainingsbetreuung.

So ist ein effizientes Training des Fettstoffwechsels mit gefüllten Glykogenspeicher schlichtweg unmöglich, genauso wenig machen hochintensive Einheiten ohneFettstoffwechseltraining richtig gemacht! eine ausreichendende Versorgung mit dem Treibstoff Kohlenhydrat Sinn. Auch können bestimmte Substanzen wie Nitrate in Form Roter Bete (Science with STAPS: Ökonomischer mit Roter Bete) oder Koffein die Leistungsfähigkeit verbessern; andere dagegen wie zum Beispiel Vitamin C den Trainingsreiz schwächen. All dies berücksichtigen wir bei der individuellen Trainingsplanung unserer Athleten. Genauso wie das Thema Gewicht, dass natürlich gerade bei dem Thema Watt pro Kilogramm eine „schwerwiegende“ Rolle spielt. Allerdings alles in Abhängigkeit von individueller Veranlagung, Training bzw. Wettkampfziel sowie den persönlichen Begleitumständen:

Ein Satz noch zum oftmals falsch verstandenen Thema „Nüchtern-Training“. Hier finden wir den Begriff häufig falsch verstanden. Bei uns fährt man selten nüchtern, stattdessen setzen wir bei der Trainingsform „train low“ auf eine kohlenhydratarme Ernährung und legen mehr Wert auf die Zufuhr von Fett und Eiweiß und versuchen so, dass die Kalorienbilanz auf einem ähnlichen Niveau bleibt wie bei einer kohlenhydratreichen Ernährung. Hungern muss also niemand. Die Angaben lauten eher „Starte die Einheit ohne Kohlenhydrate“, statt das Wort „nüchtern“ zu verwenden. Außerdem wird diese Trainingsform nur dann von uns eingesetzt, wenn bestimmte physiologische Baustellen verändert werden sollen (z.B. Senkung der maximalen Laktatbildungsrate, Verbesserung des Fettstoffwechsels etc.).

Mehr dazu auch in unserem STAPS Advisor #1 zum Fettstoffwechseltraining!

Wir nutzen zudem im Jahresverlauf bestimmte Trainingseinheiten dazu, eine Ernährungsstrategie für den Wettkampf auszuprobieren, damit der Sportler sich sicher sein kann, was er in der Rennhektik verträgt und wann er was essen muss. Wir geben dem Athleten eine Strategie für den Wettkampf mit auf den Weg, damit er weiß, wann er wie viel an Flüssigkeit, Kohlenhydrate, ggf. anderen Makronährstoffen (gerade im Ultra-Ausdauerbereich) zu sich nehmen sollte und wie er Bio-Booster wie rote Bete oder Koffein leistungssteigend einsetzt.

Natürlich „monitoren“ wir auch nach einem Wettkampf diese Strategie und analysieren das Rennen. (Ernährungsstrategie Alpen-Challenge 2017)

Taktik-Tipps: Das perfekte Pacing

Bitte nicht falsch verstehen, wir werden den von uns trainierten Radsportlern niemals sagen, wo sie im Rennen eine Attacke lancieren sollen – dafür sind zum Beispiel im Profisport die sportlichen Leiter zuständig. Was wir anhand der vielen physiologischen Parameter aber problemlos voraussagen können, ist das perfekte Pacing. Also mit welcher Leistung bestimmte Rennabschnitte gefahren werden können, ohne dass der Athlet einbricht. Das gilt natürlich nicht nur für Langstreckenevents oder Radmarathons, sondern besonders für Zeitfahren sowie den Radsplit im Triathlon. Gerade bei letzterem ist es extrem wichtig, clever mit den Kräften hauszuhalten, da ja darauf noch ein (Marathon-) Lauf folgt. Aufgrund der Stoffwechselanalyse und dem Fett- und Kohlenhydrat-Verbrauch, die Teile der STAPS-Leistungsdiagnostik sind, können wie hier sogar bestimmte Zeiten voraussagen.

Fazit

Ihr Wunsch ist es doch, schneller zu fahren bzw. besser zu werden? Dann investieren Sie in den Motor und das sind Sie. Und nicht immer wieder in das Chassis wie die Carbonlaufräder, den superleichten Rahmen oder die elektrische Schaltung. Wir „Tuner“ von STAPS freuen uns schon darauf, ein paar PS mehr aus Ihnen herauszuholen. Noch Fragen? Dann einfach anrufen oder eine Mail schreiben!

Alle Informationen zu unseren Trainingspaketen und -angeboten finden Sie hier: STAPS-Betreuungen

Leistungsdiagnostiken für Profis und Jedermann im Check

Leistungsdiagnostiken im Check des TOUR-Magazins

Oldie but Goldie

Der Leistungsdiagnostik-Check “Wie gut bin ich?” (02/2010) aus dem TOUR-Magazin ist mittlerweile sechs Jahre alt, hat dabei aber nicht an Aktualität verloren. Auch Du möchtest zur Vorbereitung auf die neue Saison Deinen Leistungsstand bestimmen und zudem die Hintergründe Deiner Leistungsfähigkeit erfahren? Du möchtest Deine Stärken und Schwächen kennen lernen und wissen, wie effizientes und effektives Training funktionieren kann?

Die TOUR hat dazu passend unterschiedliche Methoden der Leistungsdiagnostik unter die Lupe genommen. Wir wünschen Dir viel Spaß beim Lesen des Artikel und bedanken uns für die Bereitstellung des Artikels beim TOUR Magazin.

Nicht nur, dass die STAPS-Methode Dir die entscheidenden Erkenntnisse für ein effizientes und effektives Training liefert: Wir sind zudem mit der STAPS on Tour ganz in Deiner Nähe. Hier geht es zu unseren Tourdaten – STAPS on Tour Winter 2017!

 

STAPS München – Start und Eröffnungsfeier

Nach Köln und Hamburg haben wir in dieser Woche auch unser neues Institut in München eröffnet. Dieses liegt in der Landsberger Straße 408 in München-Pasing, verkehrsgünstig zu erreichen und nach den neuesten und höchsten Standards in puncto Trainingswissenschaft und Leistungsdiagnostik ausgestattet.

Warum gerade München? Weil wir bereits zahlreiche Sportler aus dem Süden betreuen und auf unseren „STAPS on Tour“-Terminen gemerkt haben, dass eine große Nachfrage nach dauerhafter STAPS München - Institutsleiter Hosea FrickTrainingsbetreuung sowie Diagnostik vor Ort besteht. Zudem bietet uns die Radrennbahn in Augsburg, die nicht einmal eine Autostunde vom Institut entfernt liegt, beste Voraussetzungen um unsere innovativen Aero-Tests durchzuführen. Oder kurz gesagt: Um im Süden Athleten – seien es ambitionierte Hobbysportler, Amateure oder Profis – beim Erreichen ihrer sportlichen Ziele mit unserer Expertise und unseren Erfahrungen zu unterstützen!

Geleitet wird das dritte STAPS Institut von unserem langjährigen und erfahrenen Mitarbeiter Hosea Frick. Der renommierte Sportwissenschaftler (M. Sc. Exercise Science and Coaching, Deutsche Sporthochschule Köln) fährt nicht nur selbst gerne Rad, sondern verkörpert auch die STAPS-Philosophie.

Quälerei auf höchstem Niveau – in unserem neuen Institut

Auf 190 Quadratmetern gibt es in unseren neuen Räumlichkeiten natürlich auch ein Diagnostik-Labor, in dem wir euch immer wieder zu Bestleistungen bringen werden. Um euch eine höchstmögliche Qualität zu bieten, steht Euch nur das beste Test-Equipment zur Verfügung.

Bei den Tests auf dem Rad setzen wir auf ein Hochleistungsergometer der Firma SRM, welches selbst im höchstmöglichen Leistungsbereich, wie z.B. bei den 15-sekündigen Sprint-Tests unserer STAPS-Diagnostik, für Präzision steht. Die Lauf-Diagnostiken absolvieren die Sportler auf einem WOODWAY Pro Das STAPS-Ergometer von SRMXL-Laufband. Ausgestattet mit einer extra großen Lauffläche und bestehend aus einer Vielzahl an Lamellen, zählt dies zu den besten Laufbändern im Diagnostik-Bereich.

Auch sämtliche Analysen der körperlichen Daten wie Atemgase und Blutabnahmen am Ohrläppchen führen wir mit hochqualitativen Geräten durch – Spirometrien der Firma nSpire Health und Laktatanalysegeräten von EKF Diagnostics.

Ebenso wie unsere Institute in Köln und Hamburg zählt auch das neue Münchener Institut zu den am besten ausgestatteten im deutschsprachigen Raum.

Immer gut zu erreichen: perfekte Verkehrsanbindung

Entscheidend bei der Standortwahl all unserer Institute war und ist die Verkehrsanbindung, um euch eine möglichst stressfreie neues STAPS Institut in MünchenAnreise zu gewährleisten. Unser neuer Standort an der Landsberger Straße 408 in München ist in direkter Anbindung zu den Autobahnen A8, A99 und A96 – innerhalb von wenigen Minuten erreicht man uns über den Münchener Autobahnring, ohne in den zentralen Münchener Verkehr zu gelangen. Genügend Parkmöglichkeiten sind selbstverständlich direkt am Institut vorhanden.

Wer nicht mit dem Auto kommt, nutzt die gute Anbindung per öffentlichem Personennahverkehr sowie zum Münchener Flughafen. Der Fernbahnhof Pasing ist zu Fuß zu erreichen (ca. 15 Minuten), zum Münchener Flughafen dauert die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmittel knapp 1 Stunde, mit dem Taxi oder Leihwagen 30 Minuten.

Aerotest get-AERO! – schnelle Anbindung zum Velodrom Augsburg

In den vergangenen Monaten haben wir mit unserem innovativen Aerodynamik-Test get-AERO! schon viel Zeit im Velodrom in Augsburg verbracht. Die Eröffnung unseres neuen Instituts gibt uns die Möglichkeit unsere Aero-Optimierungen bestmöglich mit den Fittings im Labor zu verbinden. Ähnlich wie in Köln und dem Velodrom in Büttgen (bei Neuss) liegt die Anbindung zwischen unserem Institut in München und der Radbahn in Augsburg bei weniger als einer Stunde Fahrtzeit.

Save the date – Eröffnungsfeier am 16. September!

Die Einweihung unseres Instituts wollen wir natürlich mit euch feiern. Daher laden wir alle STAPS-Sportler, Partner und Interessenten zu unserer offiziellen Eröffnungsfeier am Samstag, den 16.09.2017 ab 16 Uhr in das neue Institut ein. Wir freuen uns auf viele tolle Gäste aus unserem Umfeld – seid dabei und besucht uns am 16. September in München!

Ihr könnt die Eröffnungsfeier nicht mehr abwarten und möchtet schon vorab einen Termin für eine Leistungsdiagnostik oder ein BikeFitting in unseren neuen Räumlichkeiten? Die Termin-Vergabe ist über unser Kontaktformular oder telefonisch (0221 46 00 76 90) möglich.

Wir freuen uns schon jetzt auf unser neues Zuhause in München und hoffen euch zur Eröffnungsfeier begrüßen zu dürfen!

Neues STAPS Institut in München!

STAPS München – der nächste Meilenstein

Nach Köln und Hamburg eröffnen wir nun auch ein Institut in München. Ab August 2017 testen und beraten wir euch auch in der bayerischen Landeshauptstadt. Unser neues Institut liegt in der Landsberger Straße 408 in München-Pasing, verkehrsgünstig zu erreichen und nach den neuesten und höchsten Standards in puncto Trainingswissenschaft und Leistungsdiagnostik ausgestattet.

Warum gerade München? Weil wir bereits zahlreiche Sportler aus dem Süden betreuen und auf unseren „STAPS on Tour“-Terminen gemerkt haben, dass eine große Nachfrage nach dauerhafter STAPS München - Institutsleiter Hosea FrickTrainingsbetreuung sowie Diagnostik vor Ort besteht. Zudem bietet uns die Radrennbahn in Augsburg, die nicht einmal eine Autostunde vom Institut entfernt liegt, beste Voraussetzungen um unsere innovativen Aero-Tests durchzuführen. Oder kurz gesagt: Um im Süden Athleten – seien es ambitionierte Hobbysportler, Amateure oder Profis – beim Erreichen ihrer sportlichen Ziele mit unserer Expertise und unseren Erfahrungen zu unterstützen!

Geleitet wird das dritte STAPS Institut von unserem langjährigen und erfahrenen Mitarbeiter Hosea Frick. Der renommierte Sportwissenschaftler (M. Sc. Exercise Science and Coaching, Deutsche Sporthochschule Köln) fährt nicht nur selbst gerne Rad, sondern verkörpert auch die STAPS-Philosophie.

Quälerei auf höchstem Niveau – in unserem neuen Institut

Auf 190 Quadratmetern gibt es in unseren neuen Räumlichkeiten natürlich auch ein Diagnostik-Labor, in dem wir euch immer wieder zu Bestleistungen bringen werden. Um euch eine höchstmögliche Qualität zu bieten, steht Euch nur das beste Test-Equipment zur Verfügung.

Bei den Tests auf dem Rad setzen wir auf ein Hochleistungsergometer der Firma SRM, welches selbst im höchstmöglichen Leistungsbereich, wie z.B. bei den 15-sekündigen Sprint-Tests unserer STAPS-Diagnostik, für Präzision steht. Die Lauf-Diagnostiken absolvieren die Sportler auf einem WOODWAY Pro Das STAPS-Ergometer von SRMXL-Laufband. Ausgestattet mit einer extra großen Lauffläche und bestehend aus einer Vielzahl an Lamellen, zählt dies zu den besten Laufbändern im Diagnostik-Bereich.

Auch sämtliche Analysen der körperlichen Daten wie Atemgase und Blutabnahmen am Ohrläppchen führen wir mit hochqualitativen Geräten durch – Spirometrien der Firma nSpire Health und Laktatanalysegeräten von EKF Diagnostics.

Ebenso wie unsere Institute in Köln und Hamburg zählt auch das neue Münchener Institut zu den am besten ausgestatteten im deutschsprachigen Raum.

Immer gut zu erreichen: perfekte Verkehrsanbindung

Entscheidend bei der Standortwahl all unserer Institute war und ist die Verkehrsanbindung, um euch eine möglichst stressfreie neues STAPS Institut in MünchenAnreise zu gewährleisten. Unser neuer Standort an der Landsberger Straße 408 in München ist in direkter Anbindung zu den Autobahnen A8, A99 und A96 – innerhalb von wenigen Minuten erreicht man uns über den Münchener Autobahnring, ohne in den zentralen Münchener Verkehr zu gelangen. Genügend Parkmöglichkeiten sind selbstverständlich direkt am Institut vorhanden.

Wer nicht mit dem Auto kommt, nutzt die gute Anbindung per öffentlichem Personennahverkehr sowie zum Münchener Flughafen. Der Fernbahnhof Pasing ist zu Fuß zu erreichen (ca. 15 Minuten), zum Münchener Flughafen dauert die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmittel knapp 1 Stunde, mit dem Taxi oder Leihwagen 30 Minuten.

Aerotest get-AERO! – schnelle Anbindung zum Velodrom Augsburg

In den vergangenen Monaten haben wir mit unserem innovativen Aerodynamik-Test get-AERO! schon viel Zeit im Velodrom in Augsburg verbracht. Die Eröffnung unseres neuen Instituts gibt uns die Möglichkeit unsere Aero-Optimierungen bestmöglich mit den Fittings im Labor zu verbinden. Ähnlich wie in Köln und dem Velodrom in Büttgen (bei Neuss) liegt die Anbindung zwischen unserem Institut in München und der Radbahn in Augsburg bei weniger als einer Stunde Fahrtzeit.

Save the date – Eröffnungsfeier am 16. September!

Die Einweihung unseres Instituts wollen wir natürlich mit euch feiern. Daher laden wir alle STAPS-Sportler, Partner und Interessenten zu unserer offiziellen Eröffnungsfeier am Samstag, den 16.09.2017 in das neue Institut ein (genauere Infos folgen). Bereits ab Anfang August könnt ihr in unseren neuen Räumlichkeiten eine STAPS-Diagnostik absolvieren, die Terminvergabe ist schon jetzt über unser Kontaktformular oder telefonisch (0221 46 00 76 90) möglich.

Wir freuen uns schon jetzt auf unser neues Zuhause in München und hoffen euch zur Eröffnungsfeier begrüßen zu dürfen!


Stellenausschreibung: Wir suchen als Verstärkung für unser Institut in München einen Sportwissenschaftler

STAPS München sucht Verstärkung

Im Zuge unserer Institutseröffnung in München suchen wir Verstärkung:

Sportwissenschaftler (w/m) in Teilzeit im Bereich Training & Diagnostik

Du hast weitreichende Kenntnisse der Leistungsphysiologie, Trainingssteuerung, Biomechanik und Aerodynamik sowie ein erfolgreich abgeschlossenes Studium der Sportwissenschaft oder ein aktuell noch laufendes Master-Studium? Darüber hinaus liegt Deine Leidenschaft im Triathlon und/oder Radsport?

Dann findest Du hier eine Stellenausschreibung als STAPS-Trainer (Teilzeit, Perspektive für Vollzeit) ab Juli 2017 (Bewerbungsfrist: 23. Juni 2017): Werde Teil des STAPS-Teams!

Sportwissenschaftler, Physiotherapeut oä. (w/m) in Teilzeit als BikeFitter

Du hast weitreichende Kenntnisse der Biomechanik und Aerodynamik, sowie eine abgeschlossene Ausbildung der Physiotherapie und/oder ein abgeschlossenes Studium der Sportwissenschaft oä.? Du hast Erfahrung in der praktischen Analyse und Arbeit mit Menschen (Physiotherapie oä.) und biomechanischer Messtechnik?

Dann findest Du hier eine Stellenausschreibung als STAPS-BikeFitter (Teilzeit, Perspektive für Vollzeit) ab Juli 2017 (Bewerbungsfrist: 23. Juni 2017): Werde Teil des STAPS-Teams!

Stellenausschreibung: Wir suchen als Verstärkung für unser Institut in München einen Sportwissenschaftler

Stellenausschreibung STAPS: BikeFitter (w/m) in Teilzeit im Bereich Triathlon/ Radsport

Das STAPS Institut hat sich in wenigen Jahren eine führende Stellung in der Trainingsbetreuung, Leistungsdiagnostik und der biomechanischen und aerodynamischen Optimierung von Ausdauersportlern erarbeitet. Unsere Methoden sind weltweit einzigartig und genießen im nationalen und internationalen Freizeit-, Amateur- und Profisport hohe Anerkennung. Im Zuge unserer Institutseröffnung in München suchen wir:

ab Juli 2017 einen Sportwissenschaftler, Physiotherapeuten oä. (w/m) in Festanstellung (Teilzeit, mit Perspektive für Vollzeit) als BikeFitter

Dabei möchten wir betonen, dass sich nach Möglichkeit für die ausgeschriebene Stelle mittelfristig eine Anstellung in Vollzeit anschließt.

Du hast weitreichende Kenntnisse der Biomechanik und Aerodynamik, sowie eine abgeschlossene Ausbildung der Physiotherapie und/oder ein abgeschlossenes Studium der Sportwissenschaft oä.?

Darüber hinaus hast Du Erfahrung in der praktischen Analyse und Arbeit mit Menschen (Physiotherapie oä.) und biomechanischer Messtechnik? Zudem bist du selber leidenschaftlicher Radfahrer oder Triathlet und verfügst über handwerkliche Fähigkeiten in der Rad-Mechanik?

Als neue(r) Mitarbeiter(in) im BikeFitting bei STAPS führst Du vorrangig biomechanische und aerodynamische Diagnostiken durch, berätst Kunden basierend auf den Ergebnissen und arbeitest täglich mit modernster Analysetechnik.

Als Teamplayer bringst Du dabei Deine Erfahrung und Dein Wissen ein, arbeitest dennoch eigenständig und übernimmst Verantwortung. Mit Deinem überdurchschnittlichen Engagement, welches Du teilweise in freier Zeiteinteilung umsetzt, bist Du fester Bestandteil eines jungen Teams bei STAPS. Im täglichen Umgang mit unseren Kunden bist Du kommunikativ und verfügst über ein selbstbewusstes Auftreten.

Hast Du nach dieser Chance gesucht? Dann freuen wir uns auf Deine Bewerbung bis zum 23. Juni 2017, ausschließlich via Email an Björn Geesmann: contact@staps-online.com

Hier geht es zu einer weiteren Stellenausschreibung für einen Sportwissenschaftler im Bereich Training & Diagnostik!

Science with STAPS: Wintertraining einmal effizient, bitte!

Die Saison 2016 kommt – ganz bestimmt. Daher ist es Zeit, sich langsam aber sicher darauf vorzubereiten: Möge das Wintertraining beginnen!

Bei dem Gedanken an das Training im Winter, denken viele an kalte Temperaturen, die frühe Dunkelheit und häufig sogar nasses Wetter. Dass es mit einem Rollentrainer eine Möglichkeit gibt, den äußeren Einflüssen zu entkommen ist zwar bekannt, macht die Stimmungslage aber häufig nicht viel besser. Stundenlanges Rollenfahren hat oft viele negative BeFredericgleiterscheinungen: Das Fernsehprogramm nervt, die DVD-Sammlung – in Abhängigkeit ihrer Größe – nähert sich dem Ende oder muss sogar wiederiederholt werden – unterm Strich keine wirklich begeisternde Situation.

Schluss mit dem Gejammer und rauf auf die Rolle! – es gibt kein Trainingsgerät für Radfahrer oder Triathleten, auf dem man das Training so effektiv und mit so viel Qualität bestreiten kann, wie auf der Rolle. Um euch das zu veranschaulichen widmet sich unsere “Science with STAPS”-Reihe heute einer examplarischen Rollenheit und zeigt die Effektivität dieser:

Trainingsziel: Steigerung der maximalen Sauerstoffaufnahme (VO2max)

Proband: STAPS-Mitarbeiter Frédéric Margue

Untersuchung: Grundlageneinheit vs. intensive IE-Einheit (“intermitted exercise”)

Die maximale Sauerstoffaufnahme zählt zu den wichtigsten physiologischen Parametern und ist für uns – gerade bei eingeschränktem Trainingsumfang – eines der ersten Dinge, die wir im Wintertraining anpassen wollen. Als probates Trainingsmittel gilt das sogenannte “intermitted exercise” (IE), welches sich durch hohe Effektivität auszeichnet. Beim IE-Training kann sich der Sportler die Eigenschaften der Sauerstoffaufnahme zu Nutze machen: Die Kinetik der VO2 ist eher träge – vergleichbar, wie z.B. die Herzfrequenz. Das IE-Training ist deshG1-Einheitalb so gestaltet, dass ein IE-Intervall grundsätzlich eine Minute dauert und sich in eine Intervallphase (30-40s, @100% der VO2max) und eine Pausephase (ca. 20-30s, @G1-Bereich) unterteilen lässt. Diese Intervalle werden dann ca. 6-10x nacheinander absolviert. Der große Vorteil liegt darin, dass die Pausenzeiten so kurz gehalten sind, dass die träge Sauerstoffaufnahme sich kaum absenkt und daher für die komplette Dauer auf einem hohen Niveau läuft. Inhaltlich sprechen wir also von 6-10 x 30-40s an der VO2max, für die Sauerstoffaufnahme kommt das aber 6-10 Minuten im Bereich der VO2max gleich.

Frédéric hat für euch einen Vergleich aufgestellt und eine reine G1-Einheit über eine Stunde mit eIE-Einheitiner IE-Einheit (30s Intervall/ 30s Pause) verglichen. Passend zu den Trainingseinheiten haben wir die Leistung [Watt], die Herzfrequenz [1/min] und natürlich die Sauerstoffaufnahme [ml/min] aufgezeichnet:

Die Grundlageneinheit ist Frédéric mit 140 Watt durchschnittlich über exakt 60 Minuten gefahren und hat dabei im Mittel eine VO2 von 2.161 ml/min gehabt. Dadurch ergibt sich in der Summe eine O2-Menge von 129 Litern.

Die IE-Einheit war so gestaltet, dass Frédéric sich zunächst 10 Minuten im G1-Bereich aufgewärmt hat, dann 2x10x IEs (30/30) gefahren ist mit kurzer Pause und sich danach ausgerollt hat. Das Ergebnis: die durchschnittliche Leistung lag bei 185 Watt, die VO2 im Mittel bei 2.744 ml/min, wodurch sich eine O2-Menge von 120 Litern ergab – bei 44 Minuten Dauer. Bei fast gleicher Menge an verarbeitetem Sauerstoff hat Frédéric also eine Viertelstunde weniger Tretzeit benötigt und damit 25% Trainingszeit eingespart. Oder anders gesagt: In einer Stunde Trainingszeit ist es durch IE-Einheiten möglich, deutlich mehr Sauerstoff durch den Körper zu schleusen, um so sehr zeiteffektiv für wichtige Anpassungen der VO2max zu sorgen!

Eine perfekte Einheit also für Tage, an denen weniger Trainingszeit zur Verfügung steht, man aber trotzdem qualitativ trainieren möchte. Vielleicht sogar eine Abwechslung für die Mittagspause?

Leertreten geht nicht

Einen Effizienz-Vorteil bietet das Rollentraining gegenüber dem “Draussen-Training” auch bei der Einhaltung der Trainingsbereiche oder überhaupPowerchart outsidet beim “Treten”. Ist man draussen unterwegs, muss man an Ampeln und Kreuzungen anhalten, kann bergab den Trainingsbereich nicht halten, etc. Viele Momente, in denen man nicht tritt – und damit auch nicht trainiert!

Die beiden nebenstehenden Bilder zeigen die Häufigkeitsverteilung der Leistung bei einer 3-stündige Einheit draussen und auf der Rolle. Auffällig ist dabei, dass der Sportler in der Indoor-Einheit lediglich wenige Minuten (<3 Minuten) “leer” tritt. Dem gegenüber zeigt die Outdoor-Einheit eine Leertretzeit (<20 Watt) von ca. 25 Minuten, die aufsummierte Zeit unterhalb des G1-Bereichs dürfte sogar bei >30 Minuten liegen. Ein Sechstel der gesamten Trainingseinheit gehen also draussen verloren!Powerchart inside

Dass gerade das Fahren höherer Umfänge draussen bedeutend schöner ist – da sind sich vermutlich alle Sportler einig. Allerdings gibt es genügend Zeitfenster, in denen man auch mit 30-45min Trainingszeit auf der Rolle sehr effektiv und erfolgreich trainieren kann.

Der goldene Mittelwert macht’s also!