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STAPS München – Start und Eröffnungsfeier

Nach Köln und Hamburg haben wir in dieser Woche auch unser neues Institut in München eröffnet. Dieses liegt in der Landsberger Straße 408 in München-Pasing, verkehrsgünstig zu erreichen und nach den neuesten und höchsten Standards in puncto Trainingswissenschaft und Leistungsdiagnostik ausgestattet.

Warum gerade München? Weil wir bereits zahlreiche Sportler aus dem Süden betreuen und auf unseren „STAPS on Tour“-Terminen gemerkt haben, dass eine große Nachfrage nach dauerhafter STAPS München - Institutsleiter Hosea FrickTrainingsbetreuung sowie Diagnostik vor Ort besteht. Zudem bietet uns die Radrennbahn in Augsburg, die nicht einmal eine Autostunde vom Institut entfernt liegt, beste Voraussetzungen um unsere innovativen Aero-Tests durchzuführen. Oder kurz gesagt: Um im Süden Athleten – seien es ambitionierte Hobbysportler, Amateure oder Profis – beim Erreichen ihrer sportlichen Ziele mit unserer Expertise und unseren Erfahrungen zu unterstützen!

Geleitet wird das dritte STAPS Institut von unserem langjährigen und erfahrenen Mitarbeiter Hosea Frick. Der renommierte Sportwissenschaftler (M. Sc. Exercise Science and Coaching, Deutsche Sporthochschule Köln) fährt nicht nur selbst gerne Rad, sondern verkörpert auch die STAPS-Philosophie.

Quälerei auf höchstem Niveau – in unserem neuen Institut

Auf 190 Quadratmetern gibt es in unseren neuen Räumlichkeiten natürlich auch ein Diagnostik-Labor, in dem wir euch immer wieder zu Bestleistungen bringen werden. Um euch eine höchstmögliche Qualität zu bieten, steht Euch nur das beste Test-Equipment zur Verfügung.

Bei den Tests auf dem Rad setzen wir auf ein Hochleistungsergometer der Firma SRM, welches selbst im höchstmöglichen Leistungsbereich, wie z.B. bei den 15-sekündigen Sprint-Tests unserer STAPS-Diagnostik, für Präzision steht. Die Lauf-Diagnostiken absolvieren die Sportler auf einem WOODWAY Pro Das STAPS-Ergometer von SRMXL-Laufband. Ausgestattet mit einer extra großen Lauffläche und bestehend aus einer Vielzahl an Lamellen, zählt dies zu den besten Laufbändern im Diagnostik-Bereich.

Auch sämtliche Analysen der körperlichen Daten wie Atemgase und Blutabnahmen am Ohrläppchen führen wir mit hochqualitativen Geräten durch – Spirometrien der Firma nSpire Health und Laktatanalysegeräten von EKF Diagnostics.

Ebenso wie unsere Institute in Köln und Hamburg zählt auch das neue Münchener Institut zu den am besten ausgestatteten im deutschsprachigen Raum.

Immer gut zu erreichen: perfekte Verkehrsanbindung

Entscheidend bei der Standortwahl all unserer Institute war und ist die Verkehrsanbindung, um euch eine möglichst stressfreie neues STAPS Institut in MünchenAnreise zu gewährleisten. Unser neuer Standort an der Landsberger Straße 408 in München ist in direkter Anbindung zu den Autobahnen A8, A99 und A96 – innerhalb von wenigen Minuten erreicht man uns über den Münchener Autobahnring, ohne in den zentralen Münchener Verkehr zu gelangen. Genügend Parkmöglichkeiten sind selbstverständlich direkt am Institut vorhanden.

Wer nicht mit dem Auto kommt, nutzt die gute Anbindung per öffentlichem Personennahverkehr sowie zum Münchener Flughafen. Der Fernbahnhof Pasing ist zu Fuß zu erreichen (ca. 15 Minuten), zum Münchener Flughafen dauert die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmittel knapp 1 Stunde, mit dem Taxi oder Leihwagen 30 Minuten.

Aerotest get-AERO! – schnelle Anbindung zum Velodrom Augsburg

In den vergangenen Monaten haben wir mit unserem innovativen Aerodynamik-Test get-AERO! schon viel Zeit im Velodrom in Augsburg verbracht. Die Eröffnung unseres neuen Instituts gibt uns die Möglichkeit unsere Aero-Optimierungen bestmöglich mit den Fittings im Labor zu verbinden. Ähnlich wie in Köln und dem Velodrom in Büttgen (bei Neuss) liegt die Anbindung zwischen unserem Institut in München und der Radbahn in Augsburg bei weniger als einer Stunde Fahrtzeit.

Save the date – Eröffnungsfeier am 16. September!

Die Einweihung unseres Instituts wollen wir natürlich mit euch feiern. Daher laden wir alle STAPS-Sportler, Partner und Interessenten zu unserer offiziellen Eröffnungsfeier am Samstag, den 16.09.2017 ab 16 Uhr in das neue Institut ein. Wir freuen uns auf viele tolle Gäste aus unserem Umfeld – seid dabei und besucht uns am 16. September in München!

Ihr könnt die Eröffnungsfeier nicht mehr abwarten und möchtet schon vorab einen Termin für eine Leistungsdiagnostik oder ein BikeFitting in unseren neuen Räumlichkeiten? Die Termin-Vergabe ist über unser Kontaktformular oder telefonisch (0221 46 00 76 90) möglich.

Wir freuen uns schon jetzt auf unser neues Zuhause in München und hoffen euch zur Eröffnungsfeier begrüßen zu dürfen!

Aerodynamik im Triathlon unter die Lupe genommen von Roy Hinnen

AeRoy Hinnen – Mensch oder Maschine? Was in Sachen Aerodynamik wirklich wichtig ist!

Im vergangenen Jahr haben wir von STAPS gemeinsam mit Triathlon-Coach und Aero-Pionier Roy Hinnen einen ersten Aero-Tag durchgeführt, bei dem wir unterschiedliche Triathlon-Einteiler unter die Lupe genommen haben. Die Resonanz damals: riesig! Grund genug, um unser Projekt gemeinsam mit Roy fortzusetzen und dem „Kind“ einen passenden Namen zu geben: das Projekt AeRoy Hinnen. Wir haben für euch einige Infos zusammengefasst, zudem findet ihr ein Video des Test-Tages am Ende des Artikels.

Anmerkung von STAPS: Die folgenden Ergebnisse sind Einzelfallanalysen, bezogen auf Roy Hinnen. Körper- und positionsspezifischen Unterschiede beziehen sich in diesem Fall auf Roy und werden voraussichtlich bei jedem Sportler zu abweichenden Ergebnissen führen. Grund genug, die eigene Aerodynamik analysieren zu lassen!Aerodynamik im Triathlon unter die Lupe genommen von Roy Hinnen

Mensch oder Maschine? Was in Sachen Aerodynamik wirklich wichtig ist

Die großen Rennen rücken näher. Damit wächst die Aufregung vieler Sportler und gelegentlich auch die Kauf-Motivation. Egal, ob es um Sekunden für eine Quali, die persönliche Bestleistung oder einfach den Kampf gegen die Konkurrenz geht – die Verlockung noch schnell einen neuen Satz Felgen, einen Aerohelm nach Vorbild der Stars oder den vermeintlichen Top-Anzug zu kaufen ist groß. Schließlich suggeriert einem die Werbung, dass all das den entscheidenden Zeitvorteil bringen kann. Doch tut es das wirklich?

Roy Hinnen und STAPS gingen dieser Frage im Augsburger Velodrom nach. „Projekt AeROy Hinnen“ lautete der Arbeitstitel. Dahinter verbarg sich keine geringere Frage als „Mensch oder Maschine?“ Wo verbirgt sich das größte Optimierungspotential in Sachen Aerodynamik auf dem Zeitfahrrad?

Mit der Testplanung und Durchführung war das STAPS Institut aus Köln, Hamburg und München betraut. Geschäftsführer Björn Geesmann arbeitet als Coach seit knapp zehn Jahren mit Athleten aller Leistungsklassen und beschäftigt sich seit langer Zeit mit Aero-Optimierungen. Größen des Triathlon-Sports, wie Jan Frodeno, Andreas Böcherer oder Daniela Sämmler waren in den vergangenen Monaten zu Gast, um auch 2017 perfekt aerodynamisch auf dem Rad zu sitzen.

Roy Hinnen darf man getrost als Aero-Pionier bezeichnen. Immerhin brachte der 50-jährige Schweizer, der seit 1998 auch als Coach tätig ist, schon in den 80er Jahren den Aerolenker nach Europa. „Material hatte im Triathlon schon seit jeher einen hohen Stellenwert,“ erklärt er sein ungebrochenes Interesse an Optimierung. „Wir haben schon damals immensen Aufwand betrieben, um uns und unser Material ständig zu verbessern. Nachdem es seinerzeit noch gar keine entsprechenden Produkte gab, haben wir uns einfach selbst etwas gebaut.“

Vier Testreihen mit unterschiedlichem Fokus

Natürlich lassen sich auch in der Aerodynamik Äpfel nicht mit Birnen vergleichen. Deshalb wurden bereits im Vorfeld vier verschiedene Testdurchläufe ausgearbeitet und geplant. Im wahrsten Sinne von Kopf bis Fuß sollte das Optimierungspotential betrachtet werden. Zunächst ging es um den idealen Helm und die Kopfhaltung. Weiter wurde – wie auch schon beim ersten Aufeinandertreffen von STAPS und Roy Hinnen – im Bereich Kleidung, insbesondere Oberbekleidung, getestet. Ernährung und Transportlösungen, sowie Trittfrequenz und Tretmuster bildeten den Abschluss der zwei Test-Tage.

Dabei wurde vor jedem Test eine sogenannte Baseline ermittelt. Dazu werden zunächst verschiedene Daten in das Alphamantis-System – ein innovatives System, welches den Luftwiderstand des Sportlers in Echtzeit misst – eingegeben. Die Datensammlung ist dabei komplex: Luftdichte, Bahngeometrie, Powermeter-Signale, System-Gewicht aus Rad und Fahrer – die Liste setzt sich weiter fort. Der Testlauf Roy Hinnens erfolgte mit ausgewähltem, und für alle weiteren Testläufe normiertem Material. Rad-Setup, Gang, Position, Anzug, Helm und Brille wurden nach der Baseline nicht mehr verändert, außer sie lagen im Fokus des Tests. Nur so lassen sich akkurate Aussagen bezüglich Watt-Unterschieden treffen.

Test 1: In Deckung! Wie dich die richtige Kopfhaltung schneller macht

Vor wenigen Jahren noch waren die Aerohelme möglichst lang und spitz zulaufend. Bei jeder kleinsten Bewegung, die die windschnittige Kopfbedeckung aus ihrer Idealposition brachte, pfiff es im Wind. Kaum überraschend: Diese Bewegungen kosteten Sekunden. Mittlerweile setzt man deshalb auf fast kugel- besser noch tropfenförmige Helmformen. Doch auch mit diesen Helmen gilt es eine möglichst gute Position einzunehmen und vor allem zu halten. Wie die perfekte Aero-Kopfhaltung aussieht, darum drehte sich die erste Testreihe auf der Radrennbahn in Augsburg.

Aerodynamik im Triathlon unter die Lupe genommen von Roy HinnenDoch beginnen wir mit „preisewerterem“ Material. Warum braucht es überhaupt einen Wettkampfhelm? Tut es nicht auch der ganz normale Straßenhelm? Der Test zeigt deutlich: In sauberer Aeroposition hat die Wettkampfversion durchaus ihre Berechtigung: 8,1 Watt (@40km/h) zusätzlich benötigt beispielsweise ein Specialized S-Works Evade (ein durchaus aerodynamisch optimierter Straßenhelm) im Vergleich zum MET Drone Zeitfahrhelm.

Entscheidend dabei ist jedoch die saubere Aeroposition, wie der Test mit „bewegtem Kopf“ zeigt.

Neben dem MET Drone, der eine leichte Spitze aufweist, schickten wir den deutlich kürzeren Giro Aerohead in den Test. Dabei fuhr Roy Hinnen einmal in je sauberer Aeroposition, im nächsten Durchgang simulierte er eine unruhige Position, schaute in regelmäßigen Abständen nach unten auf den Tacho, und streckte damit die Helmspitze in den Wind.

Das Ergebnis: Der MET Aerohelm brachte in Bewegung sogar 1,6 Watt Verlust. Der Giro 0,5 Watt Verlust. Testsieger war in diesem Fall sogar der Specialized Straßenhelm mit lediglich 0,1 Watt Differenz.

Fazit: Wer tatsächlich vom teuren Aerohelm profitieren möchte, der muss eine optimale Position einnehmen und vor allem auch dauerhaft halten können. Wer dazu neigt, sich viel zu bewegen, der fährt mit dem optimierten Straßenhelm, wie der Specialized einer ist, meist sogar besser.

Wie wichtig die Position selbst in Details ist, zeigten weitere Tests: Ein aufgerichtetes Fahren im „Basebar“ beispielsweise erfordert 51,6 Watt mehr Aufwand bei 40 km/h Geschwindigkeit als das windschnittige Ducken auf dem Zeitfahrlenker. Gut, das Ergebnis dürfte nun nicht überraschend sein.

Anders sieht es bei der Veränderung von Kleinigkeiten aus: Schon eine schmalere Armhaltung kann aus aerodynamischer Sicht von Vorteil sein. Während die breite Position der Extensions (Armpads auf 28,5cm, Extensions auf 16cm) bei Roy Hinnen 255,8 Watt Leistung bei 40 km/h erfordert, sind es bei dem Testlauf mit schmalster möglicher Einstellung (Armpads 25,5cm, Extensions auf 8cm) 252,1 Watt – immerhin 3,7 Watt weniger.Aerodynamik im Triathlon unter die Lupe genommen von Roy Hinnen

Noch besser schneidet derjenige ab, der den Kopf dauerhaft mit Blick nach vorne zwischen den Schultern einziehen kann. Der sogenannte „Shoulder Shrug”, der die Silhouette noch schmaler macht, bringt ganze 9,8 Watt Ersparnis.

Fazit: Mit idealer Sitzposition und kleinen Veränderungen lassen sich deutlich Watt einsparen. Voraussetzung ist jedoch, dass man die Position einnehmen kann (Schlagwort Beweglichkeit) und diese auch dauerhaft halten kann (Schlagwort Stabilität).

Test 2: Kleider machen (schnelle) Leute – Wie du mit der richtigen Wettkampfkleidung Sekunden sparst

Der windschnittige Einteiler findet sich mittlerweile in jedem triathletischen Kleiderschrank. Bereits im letzten Jahr bewiesen Roy Hinnen und STAPS mit einem groß angelegten Aerotest, was für den Wettkampfzwirn am wichtigsten ist: Die perfekte Passform entscheidet über Sekunden. Doch was, wenn das Wettkampf-Wettrikot einmal nicht mitspielt? Was, wenn kaltes Wetter zusätzliche Kleidung nötig macht, oder Hitze nach Kühlung verlangt?

Wer eine Regenjacke zum Witterungsschutz über den Einteiler anzieht, muss mit bis zu 15,8 Watt zusätzlichem Aufwand rechnen. Das normale Radtrikot schneidet mit 6,5 zusätzlichen Watt im Vergleich zum Einteiler ebenfalls nicht besonders gut ab. Es lohnt sich also in einen gutsitzenden Einteiler zu investieren. Wie der Test Aerodynamik im Triathlon unter die Lupe genommen von Roy Hinnendes letzten Jahres zeigte, kommt es aber auch hier nicht auf das Topmodell an, sondern eher darauf, dass er perfekt und faltenlos sitzt. Denn jede Falte kostet Zeit.

Habt ihr euch bei kaltem und regnerischen Wetter nicht auch schon einmal gefragt wie aerodynamisch ein Neoprenanzug ist? Oder bei Hitze, wie es wäre, nur in Shorts zu fahren?

Im „Nur-zum-Spaß-Test“ – schließlich sind beide Varianten laut Regelwerk nicht erlaubt – schneidet der Neo mit lediglich 3,5 zusätzlichen Watt gar nicht schlecht ab. Knapp zehn Watt mehr ergab ein separater Vergleich zur Baseline mit Trikot bei 40 km/h zwischen Fahren mit Oberbekleidung und ohne.

Test 3: So kommst du in Tritt: Wie Trittfrequenz und Tretmuster deine Radzeit beeinflussen

Dampflok oder Turbo-Turbine? Während die einen auf eine hohe Trittfrequenz setzen, schwören die anderen auf wenige Umdrehungen. Auf der Suche nach dem „perfekten“ Tritt werden seit jeher Rad- und Triathlon-Profis analysiert und dennoch ist es schwer eine Antwort darauf zu finden. Warum das so ist, das versuchten Roy Hinnen und STAPS herauszufinden.

Zunächst stellte sich das Team die Frage, ob die Trittfrequenz eine Auswirkung auf die Aerodynamik hat. Dazu wurde Roy mit Trittfrequenzmesser losgeschickt. Mit 65, 85 und 100 Umdrehungen pro Minute fuhr er je einen Testdurchgang. Der Hintergedanke: Kostet die zusätzliche Bewegung bei hoher Trittfrequenz Watt? Das Testergebnis bei 40 Kilometern pro Stunde ergab kaum Unterschiede bei 65 U/min benötigte der Schweizer 262,2 Watt, bei 85 U/min 262,7 Watt und bei 100 U/min 263,2 Watt. vernachlässigbare Größen.

Ähnlich geringe Auswirkungen zeigte ein Testdurchgang mit verändertem Tretmuster. Fuhr Roy mit nach außen gedrehten Knien benötigte er 264,7 Watt – lediglich 0,8 Watt mehr als mit seiner normalen, schmalen Kniehaltung.

Etwas deutlicher sah der Unterschied aus, schafft man es, die Sattelhöhe zu verringern. Was beispielsweise dann nötig ist, wenn der Schuh flacher gebaut ist, oder sich die Cleat-Position in die Mitte des Schuhes verschiebt. Bei einer Baseline von 264,9 Watt wurde die Sattelhöhe um 1 cm verringert. Die Veränderung brachte eine Reduktion auf 262,9 Watt mit sich – zwei Watt Ersparnis. Setzt man im Gegensatz dazu den Athleten um 1cm höher auf das Rad wirkt sich dies mit 0,5 Watt zusätzlichem Aufwand aus.

Test 4: Ernährung im Aerotest – wenn dich deine Wettkampfverpflegung langsam macht

Wer im Ausdauersport konstant Leistung bringen und schnellstmöglich ins Ziel kommen will, der muss sich unterwegs verpflegen. Deshalb wird eingepackt: Zwei Flaschen hinter dem Sattel, eine ins Rahmendreieck, Verpflegung ins Oberrohrtäschchen und zwischen den Extensions. Doch verändert das Gepäck die Aerodynamik? Macht dich deine Verpflegung vielleicht sogar langsam?

Nicht umsonst wurde in den vergangenen Jahren in Sachen Zeitfahrrad vor allem an einer Stelle weiterentwickelt: Systemintegration. Denn klar ist: Ungünstig platzierte Verpflegung macht langsam!Aerodynamik im Triathlon unter die Lupe genommen von Roy Hinnen

Wo also hin, mit all den Flaschen, Riegeln und Gels? Aero-Sieger, wenn es um Gels und Riegel geht, ist mit lediglich 1,2 Watt Verlust die radeigene vollintegrierte Box des Canyon Zeitfahrrad. Sie versteckt sich so gut, dass kaum aerodynamische Nachteile zu finden sind. Dagegen bringen die auf dem Oberrohr aufgeklebten Gels 2,8 Watt Mehraufwand. Wer sich also ein neues Rad zulegen möchte, der sollte auf gut integrierte Verstaumöglichkeiten achten. Alternative ist das Oberrohrtäschchen, das sich mit Klett anbringen lässt. Wichtig dabei ist jedoch, dass es sauber am Steuerrohr abschließt und nichts absteht.

Ebenso im Test waren verschiedene Möglichkeiten der Trinkflaschenbefestigung. Einerseits wäre da die klassische Unterbringung im Rahmendreieck. Oder aber, man montiert einen Flaschenhalter hinter dem Sattel. Dritte Variante ist das Anbringen eines der vielfältigen Lenker-Trinksysteme.

Im Test zeigte die Profile Trinklösung mit flach gelegter Flasche zwischen den Lenkerextensions einen Mehraufwand von 2,9 Watt. Die kompakte Einschieb-Flasche für zwischen die Extensions mit etwas mehr Füllmenge und demnach Aerodynamik im Triathlon unter die Lupe genommen von Roy Hinnenauch Volumen kostet 1,9 Watt bei 40km/h im Vergleich zur Baseline ohne Trinksysteme. Die klassisch im Rahmendreieck platzierten Flaschen waren mit 11,7 zusätzlichen Watt bei 40km/h die denkbar schlechteste Lösung.

Die deutlich günstigste Variante in Sachen Aerodynamik ist es jedoch, Flaschen hinter dem Sattel anzubringen. Wer ganz akribisch ist, der achtet hier zudem auf die Position und rückt die Flaschen so nah wie möglich an den Sattel heran und richtet sie im 45° Winkel nach hinten. Im Vergleich zu senkrecht platzierten Flaschen (0,9 Watt mehr gegenüber ohne Flaschen) bringt der Winkel sogar 0,5 Watt Ersparnis.

Fazit: Mensch UND Maschine

Um auf die Ausgangsfrage nach Mensch und Maschine zurückzukommen: Natürlich hat Material einen großen Einfluss auf die Aerodynamik. Allerdings ist in Bezug auf die Windschnittigkeit weniger entscheidend, ob ein Schein mehr oder weniger über die Ladentheke wechselt. Viel mehr gilt es das Material perfekt auf den Athleten abzustimmen. Wenn das Zusammenspiel funktioniert, dann sind auch die Aerowerte gut. Deshalb rät STAPS Geschäftsführer Björn Geesmann: „Man sollte immer erst an die eigene Position denken, bevor man unnötig viel Geld z.B. in Laufräder investiert. 80% Luftwiderstand gehen vom Sportler selbst aus, da wäre es im ersten Schritt deutlich sinnvoller 500 Euro für eine Sitzpositionsoptimierung oder besser einen Aerotest zu investieren, um 80% Widerstand zu optimieren, als 2.000 € für einen Satz Laufräder bei maximal 5-8% Optimierungspotential.

 

Photo & Text: Christine Waitz

Tony Martins Vorbereitung im Kampf um das gelbe Trikot der Tour de France

Go for gelb! – Einblick in die Aero-Vorbereitung von Tony Martin

Wenn am Samstagnachmittag Tony Martin ins Auftaktzeitfahren der Tour de France startet, werden zwei Zuschauer ganz gespannt am Streckenrad stehen und Stilstudien betreiben – Björn Geesmann von STAPS und Daniel Schade von gebioMized. Sie sind die Väter von Tony Martins aerodynamischer Position, die ihn auf hohe Geschwindigkeiten bringen und zu Gelb führen soll. Geesmann und Schade arbeiten schon seit Jahren mit Tony Martin zusammen, doch das Projekt Tour-Sieg in Düsseldorf ist schon etwas Einzigartiges. Bereits im vergangenen Herbst, nach den Weltmeisterschaften in Doha, ging das Team auf die Bahn und feilte an Martins Position. „Die große Herausforderung war, dass Tony mit dem Wechsel zu Katusha Alpecin mit komplett neuem Material ausgestattet wurde“, erklärt Geesmann. Nicht nur das Zeitfahrrad änderte sich – vom Specialized Shiv zum Canyon Speedmax –; auch die Parts wie Lenker oder Sattel sowie das gesamte Equipment wie Bekleidung und Helm waren aufgrund der Ausrüsterverträge des neuen Teams komplett andere. „Eigentlich mussten wir bei null beginnen“, sagt Björn Geesmann. „Wir haben sogar die Rahmengröße in Frage gestellt und ein Modell in S und eines in M aufgebaut“, erklärt Geesmann.

Doch bevor überhaupt auf der Bahn nach dem Einsparpotenzial geforscht wurde, ging es zum sogenannten Pre-Fitting. Denn aller Anfang ist ein sogenanntes biomechanischer Check-up. Hier wird zuallererst dieTony Martins Vorbereitung im Kampf um das gelbe Trikot der Tour de France Stabilität des Beckens im Sattel und die Kraftübertragung der Fußsohle am Pedal untersucht. „Nur, wenn der Fahrer stabil im Sattel sitzt, funktioniert die Kraftübertragung auch verlustfrei“, erklärt Daniel Schade. Erkennen lässt sich eine instabile Position beziehungsweise „schlechte“ Position an den sogenannten Shifts – so bezeichnen die Experten das kurze Vor- oder Zurücksetzen auf dem Sattel – sowie bei der Begutachtung des Schaubildes der Druckmessfolie am Sattel. Was liegt im grünen Bereich, welche Stellen sind gelb- oder gar rotgefärbt; und wie hoch ist der Druck hier auf wenigen Quadratzentimetern? „Die Beantwortung ist nicht ganz unerheblich, gerade für Zeitfahren, die etwas länger sind. Der Fahrer muss eine Position auch immer halten können“, erklärt Schade. „Wenn wir hier sehen, dass ungeheuer hoher Druck flächendeckend auf dem Sattel lastet, ist das ein klares Indiz dafür, etwas an der Position oder dem Sattelmodell zu ändern“, so Schade weiter. Ob die Sitzposition dem Optimum nahe kommt, zeigt sich auch direkt an der Messung der Leistung mittels Druckmessfolien in den Schuhsohlen. „Kommt zu wenig bzw. zu ungleichmäßig Leistung an, müssen wir evaluieren“ erklärt Schade. Erst wenn diese beiden Kontaktstellen „abgearbeitet“ sind, beginnen die tatsächlichen aerodynamischen Tests und das magische Dreieck aus den Schenkeln Kraftübertragung am Pedal, Stabilität im Sattel wird durch die Aerodynamik im Cockpit komplettiert.

 

Die Herausforderung bei Tony Martin bestand darin, ein passendes Sattelmodell seines neuen Ausrüsters zu finden, und in Kombination mit der Sitzhöhe und dem Vor- und Nachsitz des Sattels ihn so zu positionieren, dass er sowohl stabil als auch komfortabel im Sattel sitzt. „Für uns war es ganz angenehm, dass er seinen Schuhausstatter nicht wechseln musste– so hatten wir eine Baustelle weniger“, sagt Daniel Schade.

„Früher hat man unglaublich viel Wert auf die Aerodynamik gelegt und sich bei der Position im Sattel sowie der Kraftübertragung aufs Pedal auf das Gefühl das Athleten verlassen“, sagt Björn Geesmann. DieseTony Martins Vorbereitung im Kampf um das gelbe Trikot der Tour de France Zeiten sind vorbei. Heute kann alles sichtbar gemacht werden – in Echtzeit. Und so wird auch bei Aerodynamik-Tests nicht nur der momentane Luftwiderstand des Fahrers ermittelt, sondern auch immer wieder kontrolliert, inwieweit sich die biomechanischen Werte am Sattel bzw. den Fußsohlen verändern. „Wir können einen Fahrer in eine radikale, sehr tiefe Position bringen, dann aber dafür in Kauf nehmen, dass er dies nur kurze Zeit halten kann beziehungsweise dadurch sein Power-Output verringert wird“, erklärt Geesmann. Hier ist immer die Frage zu beantworten, was ist für den Wettkampf besonders wichtig – Komfort, Stabilität oder Aerodynamik? „Gerade für Sprinter baut man Prolog-Positionen, die wirklich schmerzen, dafür unheimlich aerodynamisch sind“, erklärt Schade. Die Strapazen nimmt der Fahrer dann aber gern in Kauf – für fünf Minuten und eine Top-Platzierung.Aerodynamik-Test mit Tony Martin zur Vorbereitung auf die Tour de France

Wenn STAPS und gebioMized auf der Bahn Aerodynamik-Checks machen, erinnert das stark an Formel-1-Tests. In Echtzeit bekommen die Männer an den Laptops jede Veränderung des Luftwiderstands (CdA) mitgeteilt. Möglich macht dies moderne Alphamantis-Technik, die Leistungsdaten, Geschwindigkeit sowie Trittfrequenz aufzeichnet und per WLAN an den Rechner schickt. Die Software errechnet damit unter Berücksichtigung von Parametern wie Bahnlänge, Kurvenneigung und aktuell herrschender Luftdichte den Aero-Wert aus, wodurch sich Prognosen abgeben lassen, welche Auswirkungen die Veränderungen auf einer vorher festgelegte Strecke haben. „Noch während der Fahrer seine Runden dreht, können wir sehen, was welcher Wechsel mit sich bringt“, erklärt Björn Geesmann.
Im Fall von Tony Martin wurde nicht nur das Set-up des Rades unter die Lupe genommen und moderat verändert; es wurden auch verschiedene Helm- und Zeitfahrmodelle sowie Überschuhe und Aerosocken dem Aerodynamik-Check unterzogen. Mit Erfolg, denn es wurde einiges an Watt eingespart. Dies muss dann am Samstag nicht zur Überwindung des Luftwiderstandes eingesetzt werden, sondern kann direkt in Vortrieb verwandelt werden – Go for „Gelb“!

Aero-Interview mit Tony Martin

Übrigens: Tony Martin ist nicht der einzige Tour-de-France-Teilnehmer, der durch die Hände von Björn Geesmann und Daniel Schade ging. Die Equipe Movistar mit dem junge Deutsche Jasha Sütterlin, der die Chance hat, beim Zeitfahren in die Top 5 zu fahren und das Weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers zu holen, genauso wie Fahrer des Teams Katusha Alpecin. Geesmann und Schade haben also genug zu tun, Stilstudien zu betreiben.

 

Photo: Saron Duchardt | saronduchardt.de

Videos: Canyon & Seb Montaz Studio

Neues STAPS Institut in München!

STAPS München – der nächste Meilenstein

Nach Köln und Hamburg eröffnen wir nun auch ein Institut in München. Ab August 2017 testen und beraten wir euch auch in der bayerischen Landeshauptstadt. Unser neues Institut liegt in der Landsberger Straße 408 in München-Pasing, verkehrsgünstig zu erreichen und nach den neuesten und höchsten Standards in puncto Trainingswissenschaft und Leistungsdiagnostik ausgestattet.

Warum gerade München? Weil wir bereits zahlreiche Sportler aus dem Süden betreuen und auf unseren „STAPS on Tour“-Terminen gemerkt haben, dass eine große Nachfrage nach dauerhafter STAPS München - Institutsleiter Hosea FrickTrainingsbetreuung sowie Diagnostik vor Ort besteht. Zudem bietet uns die Radrennbahn in Augsburg, die nicht einmal eine Autostunde vom Institut entfernt liegt, beste Voraussetzungen um unsere innovativen Aero-Tests durchzuführen. Oder kurz gesagt: Um im Süden Athleten – seien es ambitionierte Hobbysportler, Amateure oder Profis – beim Erreichen ihrer sportlichen Ziele mit unserer Expertise und unseren Erfahrungen zu unterstützen!

Geleitet wird das dritte STAPS Institut von unserem langjährigen und erfahrenen Mitarbeiter Hosea Frick. Der renommierte Sportwissenschaftler (M. Sc. Exercise Science and Coaching, Deutsche Sporthochschule Köln) fährt nicht nur selbst gerne Rad, sondern verkörpert auch die STAPS-Philosophie.

Quälerei auf höchstem Niveau – in unserem neuen Institut

Auf 190 Quadratmetern gibt es in unseren neuen Räumlichkeiten natürlich auch ein Diagnostik-Labor, in dem wir euch immer wieder zu Bestleistungen bringen werden. Um euch eine höchstmögliche Qualität zu bieten, steht Euch nur das beste Test-Equipment zur Verfügung.

Bei den Tests auf dem Rad setzen wir auf ein Hochleistungsergometer der Firma SRM, welches selbst im höchstmöglichen Leistungsbereich, wie z.B. bei den 15-sekündigen Sprint-Tests unserer STAPS-Diagnostik, für Präzision steht. Die Lauf-Diagnostiken absolvieren die Sportler auf einem WOODWAY Pro Das STAPS-Ergometer von SRMXL-Laufband. Ausgestattet mit einer extra großen Lauffläche und bestehend aus einer Vielzahl an Lamellen, zählt dies zu den besten Laufbändern im Diagnostik-Bereich.

Auch sämtliche Analysen der körperlichen Daten wie Atemgase und Blutabnahmen am Ohrläppchen führen wir mit hochqualitativen Geräten durch – Spirometrien der Firma nSpire Health und Laktatanalysegeräten von EKF Diagnostics.

Ebenso wie unsere Institute in Köln und Hamburg zählt auch das neue Münchener Institut zu den am besten ausgestatteten im deutschsprachigen Raum.

Immer gut zu erreichen: perfekte Verkehrsanbindung

Entscheidend bei der Standortwahl all unserer Institute war und ist die Verkehrsanbindung, um euch eine möglichst stressfreie neues STAPS Institut in MünchenAnreise zu gewährleisten. Unser neuer Standort an der Landsberger Straße 408 in München ist in direkter Anbindung zu den Autobahnen A8, A99 und A96 – innerhalb von wenigen Minuten erreicht man uns über den Münchener Autobahnring, ohne in den zentralen Münchener Verkehr zu gelangen. Genügend Parkmöglichkeiten sind selbstverständlich direkt am Institut vorhanden.

Wer nicht mit dem Auto kommt, nutzt die gute Anbindung per öffentlichem Personennahverkehr sowie zum Münchener Flughafen. Der Fernbahnhof Pasing ist zu Fuß zu erreichen (ca. 15 Minuten), zum Münchener Flughafen dauert die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmittel knapp 1 Stunde, mit dem Taxi oder Leihwagen 30 Minuten.

Aerotest get-AERO! – schnelle Anbindung zum Velodrom Augsburg

In den vergangenen Monaten haben wir mit unserem innovativen Aerodynamik-Test get-AERO! schon viel Zeit im Velodrom in Augsburg verbracht. Die Eröffnung unseres neuen Instituts gibt uns die Möglichkeit unsere Aero-Optimierungen bestmöglich mit den Fittings im Labor zu verbinden. Ähnlich wie in Köln und dem Velodrom in Büttgen (bei Neuss) liegt die Anbindung zwischen unserem Institut in München und der Radbahn in Augsburg bei weniger als einer Stunde Fahrtzeit.

Save the date – Eröffnungsfeier am 16. September!

Die Einweihung unseres Instituts wollen wir natürlich mit euch feiern. Daher laden wir alle STAPS-Sportler, Partner und Interessenten zu unserer offiziellen Eröffnungsfeier am Samstag, den 16.09.2017 in das neue Institut ein (genauere Infos folgen). Bereits ab Anfang August könnt ihr in unseren neuen Räumlichkeiten eine STAPS-Diagnostik absolvieren, die Terminvergabe ist schon jetzt über unser Kontaktformular oder telefonisch (0221 46 00 76 90) möglich.

Wir freuen uns schon jetzt auf unser neues Zuhause in München und hoffen euch zur Eröffnungsfeier begrüßen zu dürfen!


Stellenausschreibung: Wir suchen als Verstärkung für unser Institut in München einen Sportwissenschaftler

STAPS München sucht Verstärkung

Im Zuge unserer Institutseröffnung in München suchen wir Verstärkung:

Sportwissenschaftler (w/m) in Teilzeit im Bereich Training & Diagnostik

Du hast weitreichende Kenntnisse der Leistungsphysiologie, Trainingssteuerung, Biomechanik und Aerodynamik sowie ein erfolgreich abgeschlossenes Studium der Sportwissenschaft oder ein aktuell noch laufendes Master-Studium? Darüber hinaus liegt Deine Leidenschaft im Triathlon und/oder Radsport?

Dann findest Du hier eine Stellenausschreibung als STAPS-Trainer (Teilzeit, Perspektive für Vollzeit) ab Juli 2017 (Bewerbungsfrist: 23. Juni 2017): Werde Teil des STAPS-Teams!

Sportwissenschaftler, Physiotherapeut oä. (w/m) in Teilzeit als BikeFitter

Du hast weitreichende Kenntnisse der Biomechanik und Aerodynamik, sowie eine abgeschlossene Ausbildung der Physiotherapie und/oder ein abgeschlossenes Studium der Sportwissenschaft oä.? Du hast Erfahrung in der praktischen Analyse und Arbeit mit Menschen (Physiotherapie oä.) und biomechanischer Messtechnik?

Dann findest Du hier eine Stellenausschreibung als STAPS-BikeFitter (Teilzeit, Perspektive für Vollzeit) ab Juli 2017 (Bewerbungsfrist: 23. Juni 2017): Werde Teil des STAPS-Teams!

Stellenausschreibung: Wir suchen als Verstärkung für unser Institut in München einen Sportwissenschaftler

Stellenausschreibung STAPS: Sportwissenschaftler (w/m) in Teilzeit im Bereich Triathlon/ Radsport

Das STAPS Institut hat sich in wenigen Jahren eine führende Stellung in der Trainingsbetreuung, Leistungsdiagnostik und der biomechanischen und aerodynamischen Optimierung von Ausdauersportlern erarbeitet. Unsere Methoden sind weltweit einzigartig und genießen im nationalen und internationalen Freizeit-, Amateur- und Profisport hohe Anerkennung. Im Zuge unserer Institutseröffnung in München suchen wir:

ab Juli 2017 einen Sportwissenschaftler (w/m) in Festanstellung (Teilzeit, mit Perspektive für Vollzeit)

Dabei möchten wir betonen, dass sich nach Möglichkeit für die ausgeschriebene Stelle mittelfristig eine Anstellung in Vollzeit anschließt.

Du hast weitreichende Kenntnisse der Leistungsphysiologie, Trainingssteuerung, Biomechanik und Aerodynamik sowie ein erfolgreich abgeschlossenes Studium der Sportwissenschaft (Schwerpunkt Trainingslehre, Leistungsdiagnostik, Leistungssport) oder ein aktuell noch laufendes Master-Studium?

Darüber hinaus verfügst Du über praktisches Wissen und Erfahrung im Bereich Triathlon und/oder Radsport, welches Du wortgewandt vermitteln kannst? Als neue(r) Mitarbeiter(in) bei STAPS führst Du physiologische und biomechanische Diagnostiken durch, berätst Kunden basierend auf den Ergebnissen, erstellst Trainingsprogramme und betreust Sportler(innen) via Email, Telefon und persönlich.

Als Teamplayer bringst Du dabei Deine Erfahrung und Dein Wissen ein, arbeitest dennoch eigenständig und übernimmst Verantwortung. Mit Deinem überdurchschnittlichen Engagement, welches Du teilweise in freier Zeiteinteilung umsetzt, bist Du fester Bestandteil eines jungen Teams bei STAPS. Im täglichen Umgang mit unseren Kunden bist Du kommunikativ und verfügst über ein selbstbewusstes Auftreten.

Hast Du nach dieser Chance gesucht? Dann freuen wir uns auf Deine Bewerbung bis zum 23. Juni 2017, ausschließlich via Email an Björn Geesmann: contact@staps-online.com

Hier geht es zu einer weiteren Stellenausschreibung im Bereich BikeFitting!

Tony Martin mit City-Rad zum Zeitfahren der Tour de France in Düsseldorf 4

+++ Eilmeldung: Tony Martin beim Zeitfahren der Tour de France in Düsseldorf mit City-Rad am Start +++

Einige eingeweihte Aero-Spatzen pfiffen es bereits von den Dächern, jetzt ist die Sensation perfekt: Tony Martin wird am 1. Juli beim Zeitfahren der Tour de France in Düsseldorf auf sein Zeitfahr-Rad verzichten und stattdessen mit dem Canyon „Commuter“ – dem City-Rad des Koblenzer Rad-Herstellers – an den Start gehen.

Bereits erste Aerodynamik-Tests im vergangenen Dezember im Trainingslager in Valencia haben gezeigt, dass der Commuter aufgrund seiner ausgefeilten Bauweise nicht einfach nur ein normales City-Rad ist. Das vollintegrierte Vorderlicht, der luftleitende Gepäckträger und auch der Riemenantrieb bieten klare Luftwiderstand-reduzierende Vorteile gegenüber dem Speedmax.

Vorteile, auf die der 4-fache Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin beim Tour-Auftakt in Düsseldorf nicht verzichten möchte: „Ein 14 Kilometer langes Zeitfahren zum Start der Tour de France mit derTony Martin mit City-Rad zum Zeitfahren der Tour de France in Düsseldorf 3 Aussicht auf das gelbe Trikot – das sind Situationen, in denen das beste Material am Ende über Millisekunden entscheidet. Um nichts dem Zufall zu überlassen setze ich daher auf das aerodynamischste Rad, auf dem ich je gesessen habe: den Canyon Commuter“, so der detailverliebte Kapitän des Teams Katusha Alpecin (zum Aero-Interview mit Tony Martin).

Für die Welt des Radsports wird diese Nachricht eine Sensation sein, für den Radausrüster Canyon ist der Commuter lediglich das Ergebnis jahrelanger Arbeit auf dem Gebiet der Aerodynamik. Als sich die Verpflichtung von Tony Martin für das Team Katusha Alpecin abzeichnete, begann das Team um Liasion Manager Andreas Walzer bereits mit der Entwicklung eines noch schnelleren, noch aerodynamischeren Rads als dem Speedmax.

Dazu Andreas Walzer: „Außergewöhnliche Situationen erfordern ungewöhnliche Maßnahmen! Wenn du auf dem Gebiet der Aerodynamik noch größere Schritte machen willst, musst du kreativ sein. Um für Tony das beste Setup für Düsseldorf zu bauen, haben wir daher den Sektor „Aero-Rad“ komplett auf den Kopf gestellt und unsereTony Martin mit City-Rad zum Zeitfahren der Tour de France in Düsseldorf Ideen von Null begonnen. Das Ergebnis wird die komplette Disziplin des Zeitfahrens neu definieren!“.

Ein entscheidender Teil der Entwicklung waren die späteren Aerodynamik-Tests im Velodrom in Valencia, die Canyon, Katusha Alpecin, Tony Martin und STAPS gemeinsam abhielten. Die größte Herausforderung war es dabei, den Aero-Test-erfahrenen Tony Martin von der ungewöhnlichen Maßnahme zu überzeugen.

„Zu Beginn kam ich mit dem Rad noch nicht sonderlich gut zurecht, mit der Zeit wurde es aber immer besser. Am Ende waren kleinste Details entscheidend, um die Jagd nach dem gelben Trikot mit dem Commuter anzugehen!“

Insgesamt mehrere Tage haben sich die Aero-Experten dazu auf der Radbahn eingeschlossen, um jedes noch so kleine Detail mit dem bisherigen Speedmax zu vergleichen: Das Aero-Cockpit gegen das vollintegrierte Vorderlicht, der Ketten- gegen den Riemenantrieb, die Aero-Laufräder gegen die Reifen mit Schutzblechen.

Der Teufel steckt im Detail: Um alle erdenklichen Zehntelsekunden auf der Düsseldorfer Kö einzusparen, wurde jedes noch so kleine Anbauteil der beiden Räder verglichen. Die Ergebnisse waren selbst für erfahrene Aerodynamiker beeindruckend. Dazu Björn Geesmann von STAPS: „Der Commuter besitzt schlichtweg das Potential der „Gamechanger“ im Kampf gegen die Uhr zu sein. Einen Zeitfahrweltmeister wie Tony zu überzeugen ist nicht einfach. Am Ende haben ihn gerade die Vorteile des aerodynamischen Gepäckträgers, der die Luft deutlich besser anlegt und leitet als jedes Scheibenrad, überzeugt.“

Natürlich wird es im Vergleich zum Testmodell beim Test noch ein paar Umbaumaßnahmen geben. Zum Beispiel werden Zipps 8080-Laufräder Tony Martin mit City-Rad zum Zeitfahren der Tour de France in Düsseldorfeingesetzt und ein Aero-Aufsatz montiert, der erst kurz vor der Tour zu sehen sein wird. Denn bisher war die Sitzposition auf diesem aerodynamisch optimierten Rahmen noch nicht optimal – wie sich jeder denken kann. Aber dank der STAPS-Experten konnte auch hier eine Lösung gefunden werden, die beim Tour-Start in Düsseldorf für viel Aufmerksamkeit sorgen wird. Details dazu werden zu einem geeigneten Zeitpunkt bekannt gegeben.

Wir dürfen gespannt sein, ob der Traum vom gelben Trikot in Düsseldorf wahr wird. Mit dem Canyon Commuter haben sich Tonys Chancen auf das gelbe Trikot aber noch einmal deutlich erhöht. Nicht zu unterschätzen ist zudem die Geheimwaffe des Commuters: Bei Regenwetter wird Tony durch die integrierten Schutzbleche und die Regenreifen deutliche Vorteile gegenüber den anderen Roleuren haben!

Wir wünschen Tony für Düsseldorf viel Erfolg!

Photo: Saron Duchardt | saronduchardt.de / Daniel Beck

Ein Blick hinter die Kulissen: STAPS im Canyon.Home

Speedmax, Aeroad, Ultimate – die Produktpalette von Canyon ist uns im Zuge unserer engen Kooperation mit dem Koblenzer Radhersteller aus diversen Aero-Fittings hinreichend bekannt. Boris Stein, Patrick Lange, Tony Martin, das World Tour-Team Katusha-Alpecin; um nur einige Namen von Canyon-Athleten zu nennen, mit denen wir in den letzten Wochen zusammenarbeiten durften.

Optimierungen im Bereich der Aerodynamik gehen immer mit einer hohen Kenntnis über das Material einher. Nicht nur jeder Athlet, auch jedes Rad bringt seine eigenen Eigenschaften, Geometrien und Einstellungsmöglichkeiten mit sich. Da wir gerade im Profisport sehr häufig mit Rädern aus Koblenz arbeiten, wollten wir die Produkte von Canyon noch besser kennen lernen und haben das Canyon.Home besucht.

Blick hinter die Kulissen: STAPS im Canyon.Home!Kurz vor Weihnachten sind wir mit den beiden STAPS-Teams aus Köln und Hamburg der Einladung von Liaison Manager Andreas Walzer gefolgt, der sich federführend um die Belange der Profi-Athleten von Canyon kümmert.

Nach einer Koffein-Supplementierung durch den frisch eingetroffenen Frodissimo-Kaffee im Café des Canyon.Home, haben wir den Show-Room besucht und durch Andreas Walzer zahlreiche Informationen über die verschiedenen Produkte aus dem Straßen-, MTB- und Triathlon-Bereich bekommen.

Die Abteilung des Qualitätsmanagements Canyons sucht sicherlich seines Gleichen. Gordon Koenen, Director Quality Management, hat uns einen Blick hinter die Kulissen der Qualitätskontrolle gegeben: Zahlreiche Stresstests, denen sich Rahmen, Gabeln, Lenker und Co. aussetzen müssen. Ein CT-Scanner, mit dem jede Gabel vor dem Verkauf gescannt wird. Und besonders über das Canyon-interne System: Jedes verbaute Element eines Rahmen-Kits bekommt einen Identifikations-Code. Dadurch lässt sich auch bei einem möglichen Gabel-Bruch während der Kopfsteinpflaster-Passagen Paris-Roubaix’ noch im Nachgang auflösen, ob diese Gabel bereits bei Auslieferung fehlerhaft war und ein Defekt ggf. werksseitig übersehen wurde.

Gordon‘s Fazit: Neben des umfangreichen technischen Qualitätsmanagements zählt auch immer das Feedback der Straße. Blick hinter die Kulissen: STAPS im Canyon.Home!Deshalb ist die Forschung in diesem Bereich auch ein nie endendes Projekt: Durch Materialtests im Labor sowie auf der Straße mit den Profis bleibt Canyon jederzeit auf dem aktuellsten Stand und garantiert dadurch die bestmögliche Qualität der Räder.

Im Anschluss an die Abteilung des Qualitätsmanagements informierte uns Sebastian Jadczak, Director Development Road, Produktmanagement, über die neusten Projekte im Hause Canyon. Das bestimmende Thema auch in Koblenz: Scheibenbremsen im Straßenradsport. Seit neustem wird auch das Aeroad mit Scheibenbremsen ausgeliefert. Zudem darf die Radsport-Welt auf viele spannende Entwicklungen aus Koblenz gespannt sein – wir wollen aber noch nicht zu viel verraten!

Das Canyon.Home ist besonders, genau wie die Marke Canyon auch. Für uns war der Besuch in Koblenz ein beeindruckender Blick hinter die Kulissen einer führenden Marke in der Welt des Radsports und Triathlons. Wir freuen uns auf eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit und besonders auf weitere Athleten aus dem Canyon-Lager, die uns in den kommenden Wochen für Aero-Optimierungen besuchen werden – stay tuned!

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Fotos: (c) Saron Duchardt | www.saronduchardt.de

Tony Martin im Aero-Interview bei STAPS

Aero-Interview mit Tony Martin

Zur Vorbereitung auf die Saison 2017 arbeiten wir mit dem Profi-Radteam Katusha Alpecin zusammen. Mehr dazu in unserem Beitrag zur Aero-Partnerschaft mit dem Team um Tony Martin und Alex Kristoff: STAPS neuer Aero-Partner von Katusha Alpecin.

Prominentester und stärkster Neuzugang des Teams ist der Aero-Fitting mit Tony Martin und Katusha Alpecin im Velodrom Valenciaviermalige Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin. Eines der Saisonziele des 31-jährigen Deutschen ist der Gewinn des Auftaktzeitfahrens bei der Tour de France in Düsseldorf. Bei einem Erfolg würde er dann nach 2015 das Gelbe Trikot erneut überstreifen. Wir haben mit ihm im Velodrom Valencia ein kleines Aero-Interview mit ihm geführt:

Wie gefallen Dir solche Aerodynamik-Test?

Generell denkst Du als Athlet bei solchen Terminen daran, dass du einen Trainingstag verlierst. Also erst einmal nervig. Aber wenn du dann auf der Bahn bist, ein ganzes Team um dich herumhast, dass sich um dich kümmert, und du spürst, dass „step by step“ ein paar Watt herausgekitzelt werden, dann macht das unheimlich Spaß. Das treibt einen dann richtig an.

Wirst Du dann auch selbst zum Tüftler?

Ja man probiert man natürlich vieles aus. Die ganze Unternehmung bekommt eine positive Dynamik, einen Challenge Charakter beziehungsweise ich selbst spürt dann auch ein bisschen einen Findertrieb. Aber es ist Teamwork. Jeder trägt seinen Teil dazu bei – Katusha SportsAero-Fitting mit Tony Martin und Katusha Alpecin im Velodrom Valencia mit der Bekleidung, Canyon mit dem Material, gebioMized mit dem Fitting, STAPS mit dem Testverfahren und ich noch mit dem Performance-Gedanken, was sich wohl wo noch herausholen lässt. Dieser Mix aus verschiedensten Inputs gibt dann am Ende ein schönes Ergebnis. Durch die Baseline-Messung zu Beginn sieht man deutlich, wo man begonnen hat und am Ende zeigt sich, dass man 7 Watt, 12 Watt, wie viel auch immer eingespart. Da sagt man sich dann am Ende des Tages: Da hätte ich heute lange trainieren müssen, um diese Verbesserung herauszuholen.

Rechnest Du tatsächlich dagegen, wie viel Du dafür hättest trainieren müssen?

Natürlich. Diese Verbesserungen, die wir jetzt beim Aerodynamik-Test in Valencia erzielt haben, kann ich in meinen Bereichen durchs Training kaum mehr erreichen.

Aero-Fitting mit Tony Martin und Katusha Alpecin im Velodrom Valencia

Aero-Partnerschaft zwischen STAPS und dem Profi-Radteam Katusha Alpecin

#racetowin lautet nicht nur der Hashtag des WorldTour Radrennstalls Katusha Alpecin, es ist auch deren Motto. Damit es noch mehr Siege gibt – in der Saison 2016 waren es 25 – hat sich die Equipe für die Saison 2017 nochmals verstärkt – mit insgesamt 11 „neuen“ Fahrern. Prominentester und stärkster Neuzugang: der viermalige Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin (Aero-Interview mit Tony Martin) . Eines der Saisonziele des 31-jährigen Deutschen ist der Gewinn des Auftaktzeitfahrens bei der Tour de France in Düsseldorf. Bei einem Erfolg würde er dann nach 2015 das Gelbe Trikot erneut überstreifen.

Um im Zeitfahren erfolgreich zu sein, ist neben der Physis und Psyche auch das Material und die Aerodynamik entscheidend. Daher setzt Katusha Alpecin auf der Jagd nach den letzten Sekunden und möglichen Optimierungspotentialen auf STAPS und arbeitet mit uns auf dem Sektor der Aerodynamik zusammen.

Aero-Gespann aus Canyon, gebioMized und STAPS

Um bei der Erfüllung von #racetowin nichts dem Zufall zu überlassen, setzt das Team Katusha Alpecin auf eine Kombination, die auch bereits in der Triathlon-Welt überzeugt: die Aero-Fitting mit Tony Martin und Katusha Alpecin im Velodrom ValenciaAero-Zusammenarbeit zwischen Radausstatter Canyon, unserem Fitting-Partner gebioMized und uns. In dieser Konstellation haben wir bereits zahlreiche Optimierungen an Aeropositionen und Material vorgenommen und durften dadurch Teil der beeindruckenden Erfolge von Boris Stein und Patrick Lange beim Ironman auf Hawaii sein. Unsere Expertise sowie die gemeinsamen Erfahrungen aus mittlerweile zahlreichen Aerodynamik-Tests übertragen wir jetzt gemeinsam mit gebioMized auf das Team um Tony Martin, Alexander Kristoff und Co. Das Ziel dabei ist die perfekte Abstimmung aus der Aerodynamik und gleichzeitigen Stabilität der Katusha Alpecin-Fahrer auf dem Zeitfahrrad Speedmax CF SLX 9.0 – #precisionisinthedetail!

Katusha Alpecin im Kampf gegen die Uhr

Der Kader von Katusha Alpecin besteht aus 26 Fahrern. Darunter findet sich die Zeitfahrer-Fraktion mit etablierten Rouleuren wie Tony Martin (Aero-Interview mit Tony Martin) und Michael Mørkøv oder auch Nachwuchs-Hoffnungen wie Marco Mathis (U23-Zeitfahr-Weltmeister 2016) und Mads Würtz Schmidt (U23-Zeitfahr-Weltmeister 2015). Nicht weniger entscheidend ist eine optimierte Aero-Position natürlich auch für die Rundfahrer wie Ilnur Zakarin, Rein Taaramäe und Simon Spilak. Wer in der Gesamtwertung von Rundfahrten oder gar Grand Tours vorne dabei sein will, sollte auf den Kampf gegen die Uhr optimal vorbereitet sein und auch bei möglichen Mannschaftszeitfahren ein Team aus aerodynamischen „Zeitfahrern“ um sich versammeln. Selbst für Sprinter oder Klassikerfahrer wie Alex Kristoff kann sich eine kürzere Rundfahrt wie bei den „Drei Tagen von de Panne“ (2.HC) im Zeitfahren entscheiden, sodass wir auch mit diesen Akteuren intensiv auf der Radbahn an der Position gefeilt haben.Aero-Fitting mit Tony Martin und Katusha Alpecin im Velodrom Valencia

Aerodays in Calpe

Die ersten Tests mit dem Team Katusha Alpecin fanden bereits im Trainingslager in Calpe an der Costa Blanca im Dezember vergangenen Jahres statt. Gemeinsam mit Sportwissenschaftlern und Physiotherapeuten von gebioMized haben wir eine Woche vor Ort verbracht, zunächst „Vorarbeiten“ mit den Fahrern im Hotel gemacht, bevor wir dann für ein paar Tage ins Velodrom nach Valencia gegangen sind.

Um die unterschiedlichen Voraussetzungen der Fahrer zu nivellieren und erste große Vorarbeiten zu leisten, verbringen wir vor den Tests auf der Radrennbahn einige Zeit mit sogenannten „Pre-Fittings“. Da Aero-Fitting mit Tony Martin und Katusha Alpecin im Velodrom Valenciaes für uns wichtig ist, Veränderungen in Zahlen sichtbar zu machen, setzen wir bei den Pre-Fittings auf die Expertise und Messtechnik von gebioMized. Durch Messungen an den drei Kontaktstellen Hintern-Sattel, Fuß-Pedale sowie Arm/Hand-Lenker können wir für die Fahrer nicht nur erste Druckpunkte an den genannten Stellen analysieren, sondern zum Beispiel auch anhand von Bewegungen während der Fahrt den Kraftangriffspunkt am Sattel eruieren. Dadurch erkennen wir, wie stabil der Fahrer in seiner aktuellen Position sitzt, speziell am Sattel vielleicht ungewollte Bewegungen vollführt und im „worst case“ seine Position sogar durch ein kurzes Vor- oder Zurücksetzen auf dem Sattel (sogenannte „Shifts“) korrigieren muss.

Nachdem wir dann in den Pre-Fittings alle Fragen zur Sitzposition, zur Wahl des Sattels und zur Stabilität auf dem Sattel beantwortet haben, starten wir mir den Tests im Velodrom. Dort machen wir zunächst eine „Baseline“-Messung, um den Ist-Zustand der Aero-Fitting mit Tony Martin und Katusha Alpecin im Velodrom Valenciaaerodynamischen Position zu erfassen. Im Anschluss nehmen wir – in Abhängigkeit der „Baustellen“ des Athleten – die Optimierungen der aerodynamischen Positionen vor. Wir arbeiten dabei vermehrt am Cockpit des Canyon Zeitfahrrads, haben Einstellungsmöglichkeiten über die Armpads, unterschiedliche Extensions, geneigte Lenker etc. Ein zumeist großer Spielraum, selbstverständlich immer unter der Berücksichtigung der UCI-Spielregeln. Sobald wir eine einzelne Veränderung vorgenommen haben, absolviert der Fahrer erneut Messrunden im Velodrom (ca. 2.000 bis 2.800 Meter insgesamt, bei einer Rundenlänge von 250 Meter), damit wir eine direkte Rückmeldung zur Positions- oder Materialveränderung bekommen und diese analysieren können. Zudem haben wir durch die „mobile“ Messtechnik von gebioMized, die Möglichkeit den Satteldruck in Echtzeit während des Fahrens zu erfassen und können dadurch die Stabilität des Fahrers aus den Pre-Fittings überprüfen. Dieses Prozedere wiederholen wir so lange, bis wir für jeden einzelnen Fahrer das optimale Verhältnis einer aerodynamischen und stabilen Position gefunden haben.

Wie komplex derartige Aerodynamik-Testtage im Velodrom sind, zeigt das Video – siehe unten. Neben den Mitarbeitern und Aero-Experten von gebioMized und STAPS haben wir zudem vier bis fünf Fahrer, drei Mechaniker, drei Soigneure sowie mehrere Sportliche Leiter und Trainer vor Ort.

Bisher waren wir für eine Woche im Dezember und für eine Woche im Januar in Calpe beziehungsweise Valencia vor Ort. Wir werden über diese Tests und unsere Partnerschaft zum Team Katusha Alpecin in den nächsten Wochen noch detailliert berichten und freuen uns schon jetzt auf weitere Aerodays und erkenntnisreiche Optimierungen mit Tony Martin, Alex Kristoff und Co.

Wir haben für Euch ein Interview mit Tony Martin geführt: Aero-Interview mit Tony Martin

Photo 1&2: @Saron Duchardt www.saronduchardt.de /Photo 3: @Tim de Waele/ Photo 4: Daniel Beck/ Video: @katushacycling @sebastien.montaz.rosset

Gutschein zu Weihnachten für Leistungsdiagnostiken, Bike-Fittings oder Aero-Fittings von STAPS

Du suchst ein passendes Weihnachtsgeschenk?

Hast du schon passende Geschenke für Weihnachten? Die STAPS-Gutscheine sind bestens geeignet!

Schenk deiner Familie, deinen Freunden und Bekannten oder deinen Trainingskollegen etwas Sportliches: Passend zu Weihnachten haben wir für euch STAPS-Geschenkgutscheine. Die Gutscheine sind universell und können für alle STAPS-Diagnostiken, Aero- & Bike-Fittings eingesetzt werden.

Passend zu Weihnachten haben wir für euch zudem folgendes Angebot*: Bestell bis zum Sonntag, den 18. Dezember (4. Advent) einen Gutschein über ein beliebiges Testverfahren und du erhälst auf dieses 10% Rabatt. Den Geschenkgutschein schicken wir dir natürlich rechtzeitig zu und du kannst anderen zu Weihnachten eine sportliche Freude machen!

Sichert euch jetzt ein tolles Weihnachtsgeschenk und verschenkt euren Liebsten einen STAPS-Gutschein. Für das Angebot kontaktiert uns telefonisch unter 0221 46 00 76 90 oder schreibt uns eine Nachricht an contact@staps-online.com.

Das gesamte STAPS-Team wünscht euch allen eine tolle Weihnachtszeit!

* der Geschenkgutschein kann nicht mit anderen Rabatt-Aktionen (z.B. STAPS on Tour) kombiniert werden. Der Betrag kann nicht ausgezahlt werden. Das Rabatt-Angebot gilt nur bis zum 18. Dezember 2016. Das Angebot gilt ausschließlich für Testverfahren (Diagnostiken, Bike- und Aero-Fittings), nicht aber für Trainingsbetreuungen.