24h Rennen Duisburg | Sieg Torsten Weber und Björn Fischer

Das 24h-Rennen von Duisburg in STAPS-Händen – Torsten Weber und Björn Fischer ganz vorne!

Das MTB-Rennen über 24 Stunden im Duisburger Landschaftspark Nord wird in der Szene immer beliebter. Bereits nach wenigen Stunden waren alle Startplätze für die Veranstaltung vom letzten 24h Rennen Duisburg | Sieg Torsten Weber und Björn FischerWochenende ausgebucht. Für uns war die Veranstaltung in diesem Jahr besonders erfolgreich: Mit Torsten Weber und Björn Fischer konnten zwei STAPS-Sportler die Plätze 1 und 2 in der Solokategorie belegen.

In Duisburg gilt es einen Rundkurs mit einer Länge 8km zu überwinden – natürlich so häufig wie in 24h möglich. Die diesjährige Auflage war mit Pierre Bischoff – dem Solo-Sieger des Race Across Americas – prominent besetzt, der nach der anfänglichen Führung das Rennen allerdings vorzeitig nach 7 Stunden beenden musste.

Torsten und Björn konnten sich in den ersten Stunden auf den Plätze 2 und 3 etablieren und folgten konzentriert der vorgegebenen Pacing-Strategie. Nach dem Ausscheiden Pierre Bischoffs lag Björn in den Abendstunden in Front, dicht gefolgt von Torsten. In den frühen Morgenstunden setzte Torsten dann noch einmal alles auf eine Karte und konnte sich innerhalb von 40 Kilometern vor Björn setzen und die Führung übernehmen. Die Spitzenplatz ließ er sich auch nicht mehr nehmen und gewann das Rennen nach über 600km und insgesamt 74 Runden mit einer Runde Vorsprung vor Björn.

What it takes to win?

Torsten und Björn sind langjährige STAPS-Sportler und konnten in den vergangenen Jahren Ihre Leistungsfähigkeit immer weiter steigern.

Björn Fischer (seit 2012 betreut) weist mittlerweile bei aktuellem Wettkampfgewicht von 68kg eine 24h Rennen Duisburg | Sieg Torsten Weber und Björn FischerSchwellenleistung von 350 Watt auf – demnach souverän über 5 Watt pro Kilogramm Körpergewicht. Das Rennen in Duisburg war nicht unbedingt sein absoluter Saisonhöhepunkt. Neben den Zeitfahren auf der Kölner Panzerstraße nahm Björn in diesem Jahr u.a. an der Tour de Kärnten und dem Langstrecken-Rennen Trondheim-Oslo teil und konnte dabei ebenfalls sehr gute Ergebnisse erzielen.

Torsten Weber (seit 2014 betreut) hat einen beeindruckenden Weg hinter sich. Bevor wir aber zu viel aus unserer Perspektive erzählen, lassen wir lieber seinen eigenen Bericht vom letzten Formcheck sprechen:

Torstens Erfahrungsbericht vom letzten Form-Check am 19. Juli 2016

Heute stand wieder ein Formcheck bei STAPS in Köln mit meinem Trainer Hosea Frick an. Da mich schon einige nach dem Ablauf von solch einer Diagnostik gefragt hatten:

Nach der scheinheiligen Begrüßung (ich meine erkannt zu haben, dass ein Gewisser Folterfetisch im Grinsen von Hosea steckt…?) und einem Glas Wasser bekommt man sofort den nötigen Wink, dass es jetzt Schluss mit lustig ist: “Nach dem Umziehen direkt auf die Waage!”

… super ?. Ich hasse Waagen. Besonders die bei STAPS da sie immer 24h Rennen Duisburg | Sieg Torsten Weber und Björn Fischer2 kg mehr anzeigt als zuhause ??. Diesmal sind es aber gut 5kg weniger als letztes Mal. ?
(Nach dem Wiegen erst mal das Glas Wasser trinken… vorher habe ich es nicht angerührt. Jedes Gramm zählt ??. )

Und damit man auch genau weiß wieviel genau man zu fett ist geht es direkt zur Körperfettanteil – Messung. ? (Euch zuliebe verzichte ich auf weitere Details. Nur soviel: da habe ich noch genug Potential.

Nachdem man dann Gewichts- und Fett-demoralisiert ist und sich Warmgefahren hat darf man sich 15sek. bis zum Popillenstillstand auf dem SRM Ergometer auskotzen. (Ich glaub ja immer noch, dass es in Wirklichkeit 20sek. sind ?)
Der Sprint ist dazu da festzustellen wieviel Kohlenhydrate der Körper zur Energiebereitstellung verwendet. Daraus lässt sich dann auf den wichtigen Fettverbrennungswert (VLamax) schließen. Je niedriger dieser Wert umso “spritsparender” arbeitet der Körper.

Dann kommt meine Spezialdisziplin: 10min so ruhig als möglich sitzen bleiben und regelmäßig gefühlte 40L Blut am Ohrläppchen abzapfen lassen. ?

Und zu guter Letzt der Rampentest. Man muss sich das so vorstellen:
Man fährt eine Steigung (Rampe) hoch, welche mit der Zeit immer steiler wird. (Alle 30sek. + 25Watt).
Geht zuerst ganz gut. Bis plötzlich das Gefühl von : “Uups. Jetzt fängst an weh zu tun ” gefolgt von “drisss! Jetzt wirds eng!” eintritt. Man versucht verzweifelt die Trittfrequenz von ca. 90 zu halten, und immer wenn es etwas absinkt wieder die 90 zu erreichen. Dies macht man so lange bis man denkt: “scheissssse! Ach, 87 tuts ja auch noch !”??
Dann beginnt dasselbe Spiel mit 87 ? bis kurz danach endgültig Schluss ist und man das Gefühl/Angst hat die Atemmaske fast mit einzuatmen. (kurz danach hat man aber IMMER das Gefühl das evtl 10sek. noch gegangen wären! ??.. )

Nach dem Duschen und nachdem alle Sternchen verflogen sind wartet schon ein Kaffee und der Trainer mit den Ergebnissen um alles zu besprechen auf einen. (Die Besprechung hat bei mir auch schon mal 2 Std. gedauert. Eine irre Geduld haben die dabei auch wirklich alles so genau und simple zu erklären, dass selbst ich es kapiere!)

Mit den erreichten Ergebnissen bin ich mehr als zufrieden! In allen Bereichen konnte ich mich nochmals deutlich verbessern, wobei die Schwellenleistung mit ca. 15% die deutlichste Verbesserung zeigte [Edit STAPS: Mittlerweile jenseits der 330 Watt] und ich so langsam an meinen VLamax Zielwert von 0,4 dran komme.

Aber es sind noch genug Baustellen zu beackern ?. Die nächste “Großbaustelle” wird nun auch zielstrebig angegangen:24h Rennen Duisburg | Sieg Torsten Weber und Björn Fischer

Um es auf den Punkt zu bringen…Ich bin eindeutig zu fett. Und nun müssen 6kg Fettmasse weichen ?
Einerseits schlecht, andererseits ein Leistungspotential welches einem zum Greifen nahe vor den Füßen liegt.

Ein Bergfloh werde ich wohl nie werden, aber nach einem langen Gespräch und Planung mit Hosea nach dem Test bin ich aber guter Dinge dies zu schaffen!

Es war wiedermal ein genialer Tag bei STAPS! Super, wieviel Zeit sie sich nehmen um Testergebnisse, Training, Ernährung, Rennen und unendlich offene Fragen zu beantworten!
Für jeden der mit minimalem zeitl. Aufwand langfristig besser werden möchte, und/oder nur einen abwechslungsreichen (aber oft sehr schmerzhaften ?) Trainingsplan sucht, dem kann ich STAPS nur empfehlen!

Danke für die letzten beiden Jahre!

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