Alle Infos zum Training mit dem Powermeter/ Leistungsmesser im Radsport und Triathlon

Powermeter-Special - RoadBIKE 03/16

„Powermeter zählen zu den wichtigsten Erfindungen im Radsport, seit findige Urzeitler festgestellt haben, dass Räder grundsätzlich besser rollen, wenn sie rund sind. Mit einem – akkurat funktionierenden, richtig kalibrierten und eingestellten – Powermeter lassen sich nicht nur Trainingseinheiten sekundengenau steuern und Rennen analysieren; selbst die Bestimmung der menschlichen Physiologie, verschiedener Stoffwechselsysteme und individueller Stärken und Schwächen sind spätestens seit Einführung erster Leistungsmesser vor 28 Jahren möglich.“

In Zusammenarbeit mit uns ist in der RoadBIKE ein Special zum Thema Powermeter erschienen. Das möchten wir Euch nicht vorenthalten und bedanken uns bei der RoadBIKE für die Bereitstellung.

Viel Spaß beim Lesen!

 

Athleten-Vergleich der Laktatproduktion und des Laktatabbaus

Neue STAPS-Software INSCYD auf dem Markt

Unser Markenname STAPS ist nicht einfach eine wilde Zusammensetzung aus verschiedenen Buchstaben. STAPS steht für „System Theoretical Analysis of Performance in Sports“.

Ein umfassendes Verständnis und die Berechnung des Energiestoffwechsels, die diffizile Verteilung aus Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel, Akkumulation und Elimination von Laktat. Was theoretisch klingen mag ist nichts weniger als die wissenschaftliche Basis hinter der Marke STAPS.

Unseren Ursprung haben wir vor über 15 Jahren an der Deutschen Sporthochschule in Köln erarbeitet. Das Resultat war Kohlenhydrat-Verbrauch und Fettstoffwechsel in der neuen STAPS-Software INSCYDdie Entwicklung einer neuartigen Testmethodik, die im Vergleich zu herkömmlichen Testverfahren wie dem Laktatstufentest, nicht nur präziser ist, sondern auch Aufschlüsse über die unterschiedlichen Wege des Energiestoffwechsels gibt. Dabei fußt unser diagnostisches Testverfahren auf der systemtheoretischen Zusammenführung unterschiedlicher Stoffwechselwege, aus dem ein physiologisches Gesamtbild des Sportlers entsteht.

Mehr als 15 Jahre später haben wir unsere Methodik verfeinert, weiterentwickelt und daraus eine Software entwickelt: INSCYD. Diese besitzt den gleichen systemtheoretischen Ansatz wie unsere bisherigen Diagnostiken und ist quasi dieDas neue Dashboard von INSCYD mit der Möglichkeit Athleten und Coaches anlegen zu können software-gewordene STAPS-Methodik, Verison 2.0. Darüber hinaus eröffnet uns INSCYD aber zwei Möglichkeit: Die aus unserer Diagnostik bekannte Analyse der Physiologie des Sportlers anhand von Praxistests (z.B. mit Powermeter) und die Erweiterung der STAPS-Methode auf weitere Sportarten, für die unsere Diagnostik-Methode bis dato nicht ausgelegt war (z.B. Schwimmen, Teamsportarten oä.).

In den kommenden Wochen werden wir INSCYD bereits verwenden und einige Sportler und Teams damit ausstatten. Im Laufe des Jahres werden wir die Software dann auch vollständig in den STAPS-Alltag integrieren und unseren Sportlern damit weitere Analysemöglichkeiten der eigenen Leistungsfähigkeit anbieten können.

Alle weiteren Infos zur neuen STAPS-Software unter www.staps-online.com/inscyd

Individuelle Trainingspläne, differenzierte Leistungsdiagnostiken und eine Sitzpositionanalyse zur Vorbereitung auf einen Radmarathon

Dein Radmarathon 2018 – 6 Monate Vorbereitung mit STAPS

Zahlreiche Sportler durften wir in den vergangenen Jahren bereits auf unterschiedlichste Radmarathons vorbereiten und haben uns damit einen hohen Erfahrungsschatz angeeignet. Darunter war unter anderem auch Laila Orenos, die den Ötztaler Radmarathon vier Mal in Folge gewinnen konnte (Link zum Rennbericht). Die Bandbreite der STAPS-Sportler in der Radmarathon-Szene ist dabei groß. In 2017 haben wir insgesamt 42 Sportler auf den "Ötztaler" vorbereitet und einige STAPS-Athleten portraitiert.

Im Hinblick auf diese Saison haben wir dazu ein besonderes Special für Dich: Wir möchten gemeinsam mit Dir Deine Vorbereitung auf Dein sportliches Highlight in 2018 angehen. Dafür haben wir ein Paket – bestehend aus STAPS-Diagnostiken, einer individuellen, zielgerichteten Trainingsbetreuung, der Optimierung Deiner Sitzposition und vielen hilfreichen Tipps und Tricks – geschnürt, welches Dir zum erfolgreichen Finish bei Deinem Radmarathon verhilft.

Unser Radmarathon-Special für die Saison 2018 findest Du hier: STAPS Radmarathon-Special 2018

Mit dem vierwöchigen Trainingsplan der STAPS on Tour den Einstieg in strukturiertes Training finden!

STAPS on Tour – per individuellem Vier-Wochenplan clever mit strukturiertem Training beginnen

Am 23. Februar startet unsere STAPS on Tour und führt uns von Köln, Hamburg und München in 23 weitere Städten in Deutschland und Österreich. Auch in diesem Jahr möchten wir nicht nur Deine Leistungsfähigkeit testen sowie Deine physiologischen Stärken und Schwächen analysieren, sondern diese auch gezielt mit Dir im Training verbessern. Dazu erhältst Du nach Deiner Leistungsdiagnostik eine vierwöchige Trainingsplanung durch unsere STAPS-Trainer. Wir möchten Dir hier jetzt einen Überblick geben, wie diese Trainingsplanung aufgebaut ist und warum sie Dich optimal auf 2018 vorbereiten wird:

Die drei Säulen der Trainingsplanung

Eine Leistungssteigerung im Training baut auf drei entscheidenden Säulen in der Planungsphase auf:

  1. Analyse der physiologischen Stärken und Schwächen per differenzierter Leistungsdiagnostik
  2. Berücksichtigung der sportlichen, beruflichen und sozialen Rahmenbedingungen des Sportlers
  3. Ausrichtung auf die sportlichen Ziele des Sportlers

All diese Faktoren werden nicht nur bei unseren Trainingsbetreuungen berücksichtigt, sondern fließen auch durch unsere Sportwissenschaftler in die Trainingsplanungen unserer STAPS on Tour ein.

Die Basis dabei stellt die Leistungsdiagnostik, die wir auf unserer Tour anbieten. Das Entscheidende: Die STAPS-Leistungsdiagnostik unterscheidet sich deutlich von herkömmlichen Diagnostik-Verfahren. Geht es – wie zum Beispiel auch bei praxisnahen FTP- oder Critical Power-Tests – ausschließlich um die Ermittlung der aktuellen Leistungsfähigkeit, beinhaltet unser Diagnostik-Verfahren vor Mit dem vierwöchigen Trainingsplan der STAPS on Tour den Einstieg in strukturiertes Training finden!allem einen Blick ins „Innere“. Wir erfassen dabei Deine physiologischen Stärken und Schwächen und betrachten Deine für die Leistungserbringung so wichtigen unterschiedlichen Energiebereitstellungswege (anaerob/ aerob) get rennt voneinander. Dadurch ergibt sich für unsere STAPS-Trainer die Möglichkeit, Dir einen konkreten „Plan“ zu erstellen, mit dem Du exakt an Deinen ganz individuellen „Baustellen“ arbeiten kannst – ohne dabei über Junkmiles und planloses Training Zeit zu verlieren.

Mit dem vierwöchigen Trainingsplan der STAPS on Tour den Einstieg in strukturiertes Training finden!Da wir mit Sportlern jeder Leistungsklasse zusammenarbeiten, ist uns bewusst, dass die sportlichen, beruflichen und sozialen Rahmenbedingungen jedes Einzelnen sich stark voneinander unterscheiden. Natürlich berücksichtigen unsere Coaches auch Deine Rahmenbedingungen und erstellen Dir eine Planung, die genau auf Dein wöchentlich mögliches Pensum zugeschnitten ist. Wie ist beispielsweise Deine verfügbare Trainingszeit? Stehen spezielle Trainingslager an? Gibt es alternative Trainingsmöglichkeiten wie Skilanglauf oder Möglichkeiten zum Indoor-Training? Und natürlich die Frage nach Deinem sozialen Umfeld – Familie, Beruf sowie sonstige Verpflichtungen –, das selbstverständlich beim Trainingsaufbau berücksichtigt wird.

Unerlässlich ist in der Planung des Trainings natürlich die sportliche Zielsetzung. Dabei kann diese nicht nur eine Herausforderung im Sinne eines Wettkampfs sein. Auch eine geplante Alpen-Überquerung mit dem Rennrad oder Mountainbike, der Wunsch nach einer gesteigerten Fitness oder die Reduktion des Körpergewichts ohne Leistungseinbußen sind spannende sportliche Ziele, denen sich Dein STAPS-Trainer im Zuge der STAPS on Tour widmen wird. Durch unsere Erfahrungen in der Betreuung unserer STAPS-Sportler sind unsere Coaches aber auch in jedem Triathlon- und Rad-Wettkampf erfahren und bereiten Dich gezielt auf Dein sportliches Highlight in 2018 vor.

Profitiere von der Kompetenz unserer STAPS-Trainer

All diese Aspekte fließen am Ende in die Trainingsplanung des vierwöchigen Trainingsplans auf der STAPS on Tour ein. Dabei profitierst Du als Sportler vor allem auch von der Kompetenz unseres Trainer-Teams, welches ausschließlich aus Sportwissenschaftlern besteht und langjährige Erfahrungen im Ausdauersport besitzt. Im Zuge der STAPS on Tour lernst Du Deinen STAPS-Trainer bereits zu dem jeweiligen Tour-Termin kennen, da er zu unseren Tour-Stopps vor Ort ist und mit Dir im ausführlichen Auswertungsgespräch bereits viele wichtige Details Deiner Leistungsdiagnostik bespricht und Dir einen Ausblick zum Training geben kann. Der selbe STAPS-Trainer wird sich dann auch im Nachgang um Deine Trainingsplanung kümmern und steht Dir als persönlicher Kontakt während des Zeitraums Deines Trainings mit Rat und Tat zur Seite.

Hier gehts zur STAPS on Tour - Frühjahr 2018!

Mit dem vierwöchigen Trainingsplan der STAPS on Tour den Einstieg in strukturiertes Training finden!

Trainingslager von Hannes Hawaii Tours und STAPS auf Mallorca. Dein perfekter Einstieg in die Radsport und Triathlon-Saison!

Aloha auf Mallorca – Triathlon-Trainingslager mit Hannes Hawaii Tours und STAPS

Es kommt zusammen, was zusammen gehört: Wir freuen uns, dass wir unsere Zusammenarbeit mit dem legendären Reiseveranstalter für Ausdauersportler, Hannes Hawaii Tours, bekannt geben dürfen.

Seit über 20 Jahren veranstaltet der heutige Marktführer Hannes Hawaii Tours bereits Wettkampfreisen und Trainingslager für Ausdauersportler – speziell für Triathleten. Auch zahlreiche unserer trainingsbetreuten Sportlerinnen und Sportler sind in den vergangenen Jahren in die Trainingslager oder zu Wettkämpfen über „Hannes“ geflogen und haben den Service der Allgäuer schätzen gelernt.

Aufgrund der gemeinsamen Leidenschaft für den Triathlonsport und der Überschneidungen in unseren Zielgruppen haben wir uns von STAPS und dem Team um Hannes Blaschke und Christoph Fürleger – standesgemäß auf Hawaii im Zuge des Ironmans –  auf eine Zusammenarbeit verständigt, die jetzt mit unserem ersten gemeinsamen Trainingslager ins Rollen kommt:

Trainingslager von Hannes Hawaii Tours und STAPS auf Mallorca. Dein perfekter Einstieg in die Radsport und Triathlon-Saison!

Vom 07. bis 21. April werden die beiden STAPS-Trainer Lukas Naegele und Björn Geesmann gemeinsam mit Christoph Fürleger ein Triathlon-Trainingslager auf Mallorca veranstalten. Der Trainingsplan für die Tage ist dabei schon ausgearbeitet – die Sportlerinnen und Sportler erwartet dabei Einiges: strukturierte Trainingseinheiten im Laufen, Radfahren und Schwimmen auf Basis der STAPS-Trainingsphilosophie, Critical Power-Tests am Berg, Workshops zur Lauf- und Schwimmtechnik, gemeinsame Analyse der Trainingsdateien, Vorträge zu den unterschiedlichsten Themen (Physiologie, Training, Ernährung, Sitz- und Aeroposition) und vieles mehr.

Zusätzlich profitiert jeder Teilnehmer natürlich von dem bekannten „Hannes“-Standard bestehend aus einer tollen Unterkunft (4-Sterne Hotel Beach Trainingslager von Hannes Hawaii Tours und STAPS auf Mallorca. Dein perfekter Einstieg in die Radsport und Triathlon-Saison!Club Font de sa Cala), Miträdern, einer Werkstatt, sowie einem Testcenter mit zahlreichen Produkten der Partner von Hannes Hawaii Tours (u.a. GARMIN, Oakley, Schwalbe).

Du hast Lust Dich gemeinsam mit Hannes Hawaii Tours und STAPS auf die neue Saison vorzubereiten? Dann findest Du hier alle Informationen und die Möglichkeit einer unverbindlichen Anfrage: Hannes Hawaii Tours – Trainingslager Mallorca

Du hast Fragen zu den Inhalten des Trainingslagers und möchtest sichergehen, dass das Trainingslager für Dich passend ist? Dann schreib uns eine Nachricht an contact@staps-online.com.

Melde Dich an – wir haben trainingstechnisch einiges mit Dir vor!

 

Photocredit: Hannes Hawaii Tours

STAPS on Tour - unsere Leistungsdiagnostiken in deiner Nähe!

STAPS on Tour-Startschuss am 23. Februar – jetzt anmelden!

Als wir im Juni 2012 das erste Mal mit unserer mobilen Leistungsdiagnostik „on Tour“ gegangen sind, haben wir gerade mal drei Orte besucht. Damals hatten wir in unseren kühnsten Träumen nicht daran geglaubt, dass unsere STAPS on Tour einmal quer durch die Republik und sogar bis in die angrenzenden Nachbarländer verlaufen würde. Aufgrund der tollen Resonanz unserer STAPS on Tour-Sportler in den vergangenen Jahren werden wir auch in diesem Frühjahr wieder unsere STAPS-Diagnostik mobil an 44 Test-Tagen und 23 Standorten außerhalb unserer Institute in Köln, Hamburg und München anbieten.STAPS on Tour - unsere Leistungsdiagnostiken in deiner Nähe!

Der Startschuss zur STAPS on Tour fällt dabei in diesem Jahr am 23. Februar, wenn wir in Köln und München beginnen. Auch in diesem Frühjahr haben wir wieder versucht, bestmöglich für Dich erreichbar zu sein und haben dazu mit unseren Partnern einen umfangreichen Tour-Plan ausgearbeitet, den Du hier einsehen kannst – Standorte und Termine der STAPS on Tour.

Dabei möchten wir vor allem eins: Gemeinsam mit Dir Dein Frühjahrs-Training für die Saison 2018 gestalten. In diesem Jahr bieten wir Dir dazu unsere STAPS-Diagnostik Granfondo RED inklusive einer individuellen vierwöchigen Trainingsplanung durch unsere qualifizierten STAPS-Trainer zum Angebotspreis für 229€ (statt 365€) an. Dabei möchten wir Dir Deine Möglichkeiten durch strukturiertes Training aufzeigen: Auf Basis der Leistungsdiagnostik erstellt Dir Dein persönlicher STAPS-Trainer eine Trainingsplanung basierend auf Deinen physiologischen Stärken und Schwächen; berücksichtigt dabei Deine sportlichen und persönlichen Rahmenbedingungen und hat Deine sportlichen Ziele für 2018 fest im Blick. All diese Faktoren fließen in Deine individuelle Trainingsplanung ein, für die Dir Dein STAPS-Trainer in dem Zeitraum des Trainings als Ansprechpartner mit Rat und Tat zur Seite steht.

Du möchtest Deinen aktuellen Leistungszustand bestimmen lassen? Deine physiologischen Stärken und Schwächen analysiert bekommen? Oder Dich mit Hilfe unserer STAPS-Trainer auf Deine Saison 2018 vorbereiten? Dann melde Dich zu unserer STAPS on Tour an!

Weitere Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung unter staps-online.com/tour


Gewinne einen Aufenthalt im Rennrad- und Triathlonhotel Mohrenwirt

Wir haben ein tolles Gewinnspiel für Dich: Auf unserer Facebook-Seite kannst Du einen Aufenthalt im legendären Rennrad- und Triathlonhotel Mohrenwirt in Fuschl am See gewinnen. Dieser Aufenthalt beinhaltet drei Übernachtungen für zwei Personen inklusive der exklusiven Sportpauschale, die sämtliche Sportler-Inklusivleistungen beinhaltet.

Perfekte Trainingsbedingungen gesucht? Das Hotel Mohrenwirt ist dafür der optimale Ort. Zahlreiche Radsport- und Triathlon-Profis sind über die Saison Rennrad- und Triathlonhotel Mohrenwirt in Fuschl am Seehinweg im Mohrenwirt anzutreffen, um unter besten Bedingungen zu trainieren. Nutze auch Du die Gelegenheit und sichere Dir die Chance für einen Aufenthalt im Salzkammergut.

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, like unseren Post zum Gewinnspiel und teile uns in den Kommentaren mit, welchen Trainingspartner Du gerne mit zum Fuschlsee nehmen möchtest. Mit einem Like und einem Kommentar nimmst Du am Gewinnspiel teil. Den Gewinner werden wir zum Start unserer STAPS on Tour am 23. & 24. Februar auslosen und auf Facebook bekannt geben.

Hier geht es zum Gewinnspiel!

Alle Infos zum Rennrad- und Triathlonhotel Mohrenwirt in Fuschl am See

Skilanglaufen als Alternative im Training für Radsportler und Triathleten

Alternativtraining Skilanglauf: Transfereffekte clever nutzen

Mal so richtig durch die Gegend „brettern“ – da sind sich Rad-und Triathlonprofis einig, dass macht im Winter am meisten Spaß auf Langlaufskiern. Kein Wunder also, dass in der radfreien Zeit die Radler und modernen Ausdauerdreikämpfer durch den Schnee gleiten. Denn wie beim Radfahren auch, ist der Sportler draußen an der frischen Luft, genießt die Natur und kann im Training mit dem Gelände spielen – sprich an den Anstiegen und Abfahrten die Intensität dem Gelände anpassen. Was als Bonus noch hinzukommt – die komplette Oberkörpermuskulatur wird durch den Stockeinsatz und das „dynamische“ Halten des Gleichgewichts automatisch mittrainiert. Wer das Gleiten in der Loipe beherrscht, der kann sich mit hohen Geschwindigkeiten auch in der Ebene belohnen, macht ganz anständig Strecke und spürt den Fahrtwind im Gesicht, was motiviert und im Training für Abwechslung sorgt.

Auch Lukas Pöstlberger, Profi bei Bora-hansgrohe und ehemaliger STAPS-Athlet, der seit Kindesbeinen auf den dünnen Brettern steht, sagt: „Richtig Spaß macht es, wenn der Ski unter einem ins Gleiten kommt. Das macht die Faszination des Langlaufens aus. Allerdings ist hier zuerst Technik und Stil gefragt, um die Kraft bestmöglich auf die Bretter zu bekommen.“

Gerade als Alternativtraining fürs Radfahren, das hierzulande im Moment wenig Spaß macht und außerhalb der eigenen vier Wände bei den chaotischenSkilanglaufen als Alternative im Training für Radsportler und Triathleten Witterungsverhältnissen nur schwer möglich ist, ist das Skilanglaufen die Alternative Nummer eins – nicht nur für Profis, sondern auch für ambitionierte Radamateure und Triathleten. Physiologisch betrachtet, setzt dass Skilanglaufen einen starken Reiz für die maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max); aufgrund der vermehrt beteiligten Muskulatur und der damit einhergehenden erhöhten Intensität der Belastung kommt es zu einem hohen Sauerstoffdurchfluss und einem erhöhten Energieumsatz. Wer die Langlauf-Technik richtig beherrscht, schult seine Koordination – Beine und Arme müssen zusammenspielen – trainiert nicht nur seine Muskulatur, sondern beugt auch Verletzungen vor. Gerade die Muskeln, Sehnen und Bänder im Adduktorenbereich, die bei vielen Triathleten durchs Laufen stark beansprucht werden, können so gekräftigt werden.

Doch alle drei Triathlondisziplinen profitieren vom Skilanglauf. Fürs Radfahren besonders vorteilhaft: bei niedriger bis mittlerer Intensität lassen sich mehrstündige Touren unternehmen in denen beispielsweise auch Schwellen-Intervalle eingestreut werden können. Hinzu kommt noch, dass der Sport den gesamten Körper beansprucht und die allgemeine Athletik fördert.

Fürs Laufen profitiert der Sportler gleich in vielfacher Hinsicht. Denn beim Skilanglaufen werden ähnliche Muskelbereiche aktiviert. Außerdem erfolgt Skilanglaufen als Alternative im Training für Radsportler und Triathletendurch das aktive Aufrichten und den Abdruck bereits nach nur wenigen Einheiten eine muskuläre Anpassung der Gluten sowie Ab- und Adduktoren, was zu einer verbesserten Hüftstreckung, einem optimiertem Fußaufsatz und einer Stärkung der Achsstabilität der Knie führt. In Kombination mit der Kräftigung und Stabilisierung der Oberkörper- bzw. Rumpfmuskulatur, bei denen gerade die tieferliegenden kleinen Muskeln dauerhaft aktiviert werden, um das Gleichgewicht zu halten, resultiert daraus eine ökonomische sprich stilistisch saubere Lauftechnik. Ein vergleichsweiße geringer Impact ermöglicht einen hohen Trainingsumfang bei reduzierter mechanischer Belastung. Dies kann speziell nach einer längeren Laufpause oder noch fehlenden Trainingsumfängen eine hilfreiche Ergänzung im Training darstellen.

Selbst fürs Schwimmen gibt es Benefits. Denn auch hier kann der Athlet die Transfereffekte beim Training der Oberkörpermuskultur sowie dem Einsatz der großen Muskelgruppen gewinnbringend nutzen.

Auch unser STAPS Trainer Lukas Naegele, einer der besten deutschen Trailläufer, nutzt das Skilanglaufen als Alternativtraining im Winter, um sich optimal auf die Trail- und Marathonsaison 2018 vorzubereiten. Nach seinem Umzug von Köln nach München kann man den gebürtigen Schwarzwälder auf den Loipen und Bergen rund um München antreffen. „Die Möglichkeit mein Training in den Wintermonaten abwechslungsreich und effektiv zu gestalten, motiviert mich enorm, um einfacher die gesetzten Ziele zu erreichen. Bereits in der Vorbereitung der Saison 2012 bis 2015 habe ich in Freiburg die umliegenden Berge und Loipen zur Vorbereitung genutzt. Nun freue ich mich natürlich mit den Bergen und Loipen um München ein großes und abwechslungsreiches Trainingsgebiet vorzufinden“, so Lukas. Wenn er nicht Trainingspläne schreibt, Leistungsdiagnostiken und Bike-Fittings durchführt, tourt er mit den Ski am Heimgarten bei Ohlstadt, am Kramer bei Garmisch-Partenkirchen oder geht Langlaufen auf den Loipen rund um Oberammergau.

Für Euch haben wir von STAPS einige Workouts zusammengestellt, die Ihr ergänzend Eures klassischen Rad, Lauf- oder Schwimmtrainings absolviert könnt.


Trainingsbeispiele Alternativ-Training:

Alternativen zum Radtraining

Beispiel 1: Kombination Langlauf und Rad/ Rolle

Moderat-intensive Langlaufeinheit (ca. 75-120 Minuten)

  • Inhalt: moderat-intensives Programm; vergleichbar zu wechselnden Belastungen im GA1-, GA2 und EB-Bereich auf dem Rad
  • Zielsetzung: Entleerung der Kohlenhydrat-Speicher & Erzielung eines hohen Energieumsatzes

ergänzendes Rollentraining mit kraftorientierten Intervallen (ca. 60 Minuten)

Beispiel 2: Skilanglauf-Schwerpunkt in profiliertem Gelände

Skilanglauf mit einigen Höhenmetern (ca. 120-180 Minuten)

  • Inhalt: wechselnde Intensitäten und Belastungen ergeben sich automatisch durch das Streckenprofil
  • Ziel: Verbesserung der Beinkraft, Erhöhung des Sauerstoffumsatzes und Erzielung eines relativ hohen Energieumsatzes

Beispiel 3: Kombination aus Rad-/ Rollentraining und Langlauf

Vorgeschaltetes Rollentraining (ca. 60-90 Minuten)

  • Inhalt: entweder moderat-intensiv (GA1-/GA2-Bereich) und reduzierter Kohlenhydrat-Zufuhr zuvor oder intensiver (z.B. mit Schwellen-Intervallen) und adäquater Kohlenhydrat-Zufuhr vor der Einheit
  • Ziel: Gesamtenergieumsatz erhöhen, Alternative zu langem Rollentraining schaffen und Sauerstoffaufnahme ansprechen

ergänzende Langlaufeinheit (ca. 90-150 Minuten)

  • Inhalt: relativ moderates Training, eher im Grundlagenbereich
  • Ziel: Erhöhung des Trainingsumfangs/ Sauerstoff- und Energieumsatzes durch Alternative zum Rollentraining

Alternativen zum Lauftraining

Beispiel 1: Erhöhung der Verbesserung der Sauerstoffaufnahme (VO2max) und Laufökonomie durch Langlaufen

Skilanglauf am Berg (ca. 90-150 Minuten)

  • Inhalt: längeren, intensiven Intervallen (ca. Schwellen-Bereich; 3-5x für 5-10 Minuten)
  • Ziel: Verbesserung der VO2max, der Beinkraft und der Laufökonomie

Beispiel 2: Fettstoffwechseltraining und Trainingsumfang ohne mechanische Überlastung

längere Skilanglaufeinheit im Grundlagenbereich

  • Inhalt: umfangsorientiere Einheit, dabei mit einer eingeschränkten Kohlenhydrat-Zufuhr starten (Menge der Kohlenhydrate je nach Dauer der Einheit)
  • Ziel: Verbesserung der Bildungsrate und damit Verbesserung des Fettstoffwechsels - ohne übermäßige mechanische Belastung!

Beispiel 3: Kombination aus Skilanglauf und Lauftraining

Langlaufeinheit als Vorbelastung zur Laufeinheit (ca. 60-120 Minuten)

  • Inhalt: moderat-intensive Einheit Skilanglauf
  • Ziel: Reduktion der Kohlenhydrat-Speicher, um die Qualität des Fettstoffwechsel-Laufs zu erhöhen

Ergänzende Laufeinheit zur Verbesserung des Fettstoffwechsels (ca. 45-60 Minuten)

  • Inhalt: im Anschluss an die Langlaufeinheit (entweder direkt "gekoppelt" oder mit etwas Zeitversatz und ergänzender Kohlenhydrat-Zufuhr) Fettstoffwechseltraining im Dauerlauf extensiv oder Dauerlauf intensiv-Bereich
  • Ziel: Gesamtenergieumsatz und Trainingsumfang erhöhen und den Fettstoffwechsel qualitativ trainieren; dabei aber mit einer geringeren Belastung für Sehnen, Bänder und Gelenke im Vergleich zu umfangsorientiertem, reinen Lauftraining

Alternativen zum Schwimmtraining

Beispiel 1: Technische Langlaufeinheit (ca. 45-90 Minuten)

  • Inhalt: intensivere Intervalle im Doppelstockschub (z.B. 4x4 Minuten im Schwellen-Bereich mit 4-minütiger Erholung im GA1-Bereich)
  • Ziel: hohe muskuläre Belastung und Verbesserung der Kraftausdauer

 

Skilanglaufen als Alternative im Training für Radsportler und Triathleten

 

Rollentraining auf dem Rad im Winter

Rock `n` Rollentraining – vier Rolleneinheiten für euer Wintertraining

Da ist sie wieder: Die triste Zeit, in der das Rennradfahren beziehungsweise das Training auf der Straße hierzulande kaum noch Spaß macht. Allein die Auswahl und das Anziehen der wetterfesten Kleidung, die Entscheidung über die Route sowie das Putzen des Rades und die Reinigung der Bekleidung hinterher, die beinah mehr Zeit einnimmt als das eigentliche Training, kosten Zeit und Nerven. Ganz abgesehen, von der Gefahr zu stürzen und sich zu erkälten. Daher raten wir nicht nur unseren, sondern allen Sportlern, das Training phasenweise auf die Rolle zu verlagern. Denn das ist äußerst effizient. Dadurch, dass der klassische Rollentrainer mitTrainingseinheiten für das Radtraining im Winter auf der Rolle Bremse keinen Freilauf besitzt, zählt jeder Pedaltritt und so auch jede Sekunde beim Rollentraining. Auch bremsen keine Kreuzungen, Ampeln, Kreisverkehre das „Fahren“; und die Trainingsbereiche lassen sich viel leichter einhalten, da es weder wechselnde Winde noch wechselndes Gefälle gibt. Insgesamt haben die Junkmiles auf der Rolle keine Chance gesammelt zu werden, sofern der Athlet sich an ein sinnvolles Trainingsprogramm hält und nicht nur einfach herumrollert.

Passend zum Wintertraining auf der Rolle haben wir für euch vier kurzweilige und leistungssteigernde Workouts zusammengestellt, die jeder absolvieren kann, sofern er gesund ist und seine individuelle anaerobe Schwelle kennt. Denn auch Indoor ist es entscheidend, sich in den „richtigen“ Trainingsbereichen zu belasten, da bei der Leistungsentwicklung sonst einiges „falsch“ laufen kann.

Vor und nach allen aufgeführten Workouts sollten jeweils zehn Minuten im GA1-Bereich locker pedaliert werden – mit einer Trittfrequenz zwischen 80 und 105 Umdrehungen pro Minute.Rollentraining für den Winter - vier Einheiten die schneller machen

Schwellen-Intervalle

Primäres Ziel der sogenannten Schwellen-Intervalle ist die Verbesserung der aeroben Ausdauer beziehungsweise der maximalen Sauerstoffaufnahme. Erreicht wird dies durch den erhöhten Sauerstoffumsatz während des Intervalls, dass zwischen vier und acht Minuten dauern kann. Wie der Name schon sagt, liegt die Intensität während des Intervalls an der individuellen anaeroben Schwelle (ANS). Das bietet den Vorteil, dass die Leistung an der ANS die höchstmögliche Leistung ist, bei der der Laktatabbau noch die Laktatproduktion deckt und es so zu keiner signifikanten Akkumulation des Laktats im Blut kommt. Dadurch lassen sich relativ lange intensive Intervalle mit einer höheren Wiederholungszahl fahren. Der positive Effekt entsteht durch den Mehr-Umsatz an Sauerstoff: Die Aufnahme des Sauerstoffs steigt im submaximalen Bereich linear zur getretenen Leistung. Gehen wir also zum Beispiel von einem Sportler mit einer Schwellenleistung von 250 Watt (GA1-Bereich entsprechend bei 150 Watt) aus, so würde dieser bei einer einstündigen Einheit mit 4x6 Minuten im Schwellenbereich in diesen akkumulierten 24 Minuten etwa 40 Prozent mehr Sauerstoffumsatz haben, als im GA1-Bereich – und das, ohne dass die Laktatproduktion (anaerober Stoffwechsel) zu sehr angeregt wird.

Trainingseinheiten für das Radtraining im Winter auf der Rolle

Intermitted Exercise Training

Dieses hochintensive Training zielt ausschließlich auf die Erhöhung der Sauerstoffaufnahme (VO2max) ab und führt somit zu einer Verbesserung der aeroben Ausdauer – trotz der relativ kurzen, aber eben hochintensiven Belastungen. Die aktive Pause mit 20 oder 30 Sekunden ist so gewählt, dass der Sportler ein wenig regenerieren und etwas Laktat verstoffwechseln kann. Zu Nutze macht man sich durch die kurze Abfolge von Be-und Entlastung die „Trägheit“ der Sauerstoffaufnahme, die während der aktiven Erholung kaum absinkt. Dies ist vergleichbar mit der Herzfrequenz, die nach hochintensiven Belastungen in kurzen Pausen auch kaum absinkt. Durch dieses physiologische Phänomen fährt der Sportler zwar „nur“ zum Beispiel 10x40 Sekunden im hochintensiven Bereich, das aerobe System arbeitet aber quasi kontinuierlich über 10 Minuten auf hohem Niveau.

Mehr im Detail zu Intermitted Exercise im Vergleich zum klassischen Grundlagenausdauertraining in unserer Kategorie Science with STAPS - Wintertraining einmal effizient, bitte!

Trainingseinheiten für das Radtraining im Winter auf der Rolle

Kraftausdauer (K3) - Programm

Die kraftbetonten Einheiten ähneln dem Fahren am Berg, da durch eine geringere Trittfrequenz mit einem erhöhten Kraftanteil gefahren wird. Dadurch werden bewusst die „langsam-zuckenden“ Muskelfasern angesteuert, die im Vergleich zu ihren schnell-zuckenden „Verwandten“ kein Laktat produzieren. Der Gegenspieler der aeroben Ausdauer – die maximale Laktatbildungsrate – wird dadurch minimiert. Angenehme Nebeneffekte dieser Tretmühle: Das Fahren mit dickem Gang stärkt Bänder, Sehnen sowie Gelenke und der Athlet kann sich bei der Leistungsentfaltung auf den Tritt konzentrieren und bewusst die am Bewegungsablauf beteiligten Muskeln ansteuern.

Trainingseinheiten für das Radtraining im Winter auf der Rolle

Trittfrequenztraining

Wer seine Motorik effizient schulen will, sollte spezielle Technikeinheiten wie das Fahren mit hohen Frequenzen, kurze Antritte über 6 Sekunden oder das einbeinige Pedalieren ins Training einbauen. So verlangt das einbeinige Pedalieren vom Sportler einen sauberen Bewegungsablauf, da die ansonsten hilfreiche Unterstützung durch das andere Bein entfällt. Ziel der Einheit: Bei jeder Pedalumdrehung die aufgebrachte Leistung relativ verlustfrei und „flüssig“ in Vortrieb zu generieren. Gerade das Hochziehen des Pedals – im letzten Viertel der Kurbelumdrehung zwischen 270 und 360 Grad – sowie die Übergänge bei den Totpunkten oben und unten werden so geschult. Durch dieses spezielle Techniktraining übt der Sportler einen geschmeidigen Bewegungsablauf und die Zuhilfenahme seiner Beuger- und Steckermuskulatur in der Hüfte.

Trainingseinheiten für das Radtraining im Winter auf der Rolle

 

Copyright Fotos: Schlegel & Header @Jens Erbeck; Canyon @JoJo Harper

Effektives und effizientes Training im Radsport und Triathlon für Ihren sportlichen Erfolg

STAPS on Tour-Gewinnspiel

Am vergangenen Freitag endete unsere diesjährige STAPS on Tour mit unserem letzten Tour-Stopp in Fuschl am See. An der Stelle möchten wir uns bei allen Sportlerinnen und Sportlern sowie unseren Partner für die überaus tolle Resonanz ganz herzlich bedanken. Mit dieser STAPS on Tour schließen wir unsere erfolgreichste Tour in der STAPS-Geschichte ab – vielen Dank!

Gerne möchten wir etwas zurückgeben und heute die Gewinner unseres STAPS on Tour-Gewinnspiels bekannt geben:

Der 1. Preis, eine STAPS Trainingsbetreuung Granfondo RED über 6 Monate, geht an Frank Schulze aus Essen. Wir wünschen dir schon jetzt viel Erfolg in der Vorbereitung auf die Saison 2018 mit uns!

Mit unserem BikeFitting PRO (2. Preis) dürfen wir die Position von Lisa Femerling aus Hamburg optimieren.

Mit dem Garmin Vario Radar geht der 3. Preis nach Dresden. Mario Neudeck wird damit jetzt sicherer auf dem Rad unterwegs sein und hat nicht nur ein neues Rücklicht, sondern sieht auf seinem Radcomputer jetzt auch sich von hinten nähernde Autos inklusive einer Abstandsanzeige.

Wir gratulieren allen Gewinnern herzlich, wünschen euch allen frohe Weihnachtstage und schon jetzt alles Gute für 2018. Wir sehen uns hoffentlich zur nächsten STAPS on Tour im Frühjahr!STAPS on Tour - unsere Leistungsdiagnostiken in Ihrer Nähe!

Unsere Trainingsbetreuungen für ihren sportlichen Erfolg im Radsport und Triathlon

Coached by STAPS - unsere Trainingsbetreuungen

„Ich brauch keinen Trainer, ich bin ja kein Profi.“ Solche Aussagen bekommen wir bei STAPS öfter zu hören, wenn wir erzählen, was wir machen. Oder: „Für einen Coach bin ich zu schlecht - das lohnt sich nicht“ – das sind auch Sätze, die gerne an uns adressiert werden. Dabei ist doch ein gut strukturiertes Training der Schlüssel zum Erfolg. Und wer will schließlich nicht schneller oder besser werden?

Coaching – darunter verstehen wir bei STAPS vielmehr als nur Intensitätsbereiche festzulegen, Trainingspläne zu schreiben und auszuwerten. Unser Verständnis von Coaching besteht aus vielen Facetten, die alle dazu führen, den Athleten besser zu machen; egal ob er Hobbysportler, ambitionierte Jedermann, Amateur oder Profi ist. Und dafür haben wir unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung, von denen unsere Athleten alle profitieren. Dazu zählt neben der Leistungsdiagnostik und dem Schreiben der Trainingspläne sowie dem Analysieren der Einheiten, auch auf ein aufs Training und den Wettkampf abgestimmte Ernährungsvorgabe, das Erarbeiten einer Pacing-Strategie – sei es für Radmarathons und Langstreckenevents, Zeitfahren oder Triathlon -, sowie optional ein individuelles Bike-Fitting, das Verbesserungspotential für Tretökonomie und Kraftübertragung bietet.

Die STAPS-Trainer

Zuallererst einmal profitieren die Sportler, die wir trainieren, von der Kompetenz unseres Trainer-Teams. Diese erstellen ein Stärken-Schwächen-Profil, schreiben die Trainingspläne, reagieren auf Veränderungen, vermitteln wichtiges Wissen z. B. in puncto Ernährung, geben Tipps und Hilfestellung bei der Umsetzung. Wir sind davon überzeugt, dass der persönliche Kontakt zwischen Sportler und Coach elementar für die Weiterentwicklung des Athleten ist und den wohl wichtigsten Das STAPS-Team - die Experten für Leistungsdiagnostiken, Training, Ernährung und SitzpositionenBaustein einer erfolgreichen Trainingsbetreuung darstellt. Und daher legen wir bei der Auswahl unserer Mitarbeiter extremen Wert auf fachliche wie soziale Kompetenz. STAPS-Trainer sind nicht nur studierte Sportwissenschaftler mit einem Bachelor- oder Masterabschluss sowie leistungssportlichem Background (Physiologie, Biomechanik, Ernährungswissenschaft, Psychologie), sondern besitzen zumeist auch eine sportliche Vita (STAPS Trainer Lukas Naegele bei der Berglauf-WM). Außerdem bilden sich die Mitglieder unser Trainer-Team regelmäßig fort, besuchen Kongresse, und studieren bzw. promovieren teilweise noch parallel, um ihr Wissen zu vertiefen und ihren Horizont zu erweitern. Kurzum: Sie alle wissen also, worüber sie schreiben und wovon sie reden – und können das dem Athleten auch vermitteln. Das haben jedenfalls unzählige Feedback-Gespräch, die wir mit den von uns betreuten Sportlern geführt haben, ergeben.

Unsere Coaches halten direkten Kontakt zu den Sportlern über Telefon, Mail und Skype oder korrespondieren face-to-face bei Diagnostik-Terminen oder wennDas STAPS-Team - die Experten für Leistungsdiagnostiken, Training, Ernährung und Sitzpositionen gewünscht auch vor oder bei wichtigen Wettkämpfen. Es wird allerdings nicht nur in eine Richtung gesprochen, denn ein guter Coach steht im ständigen Dialog mit seinem Athleten, „verarbeitet“ immer auch das Feedback. Einer der Gründe, warum wir keine vorgefertigten Trainingspläne herausgeben und neue Trainingspläne immer nur nach Rückmeldung des Athleten geschrieben werden. Für einen echten Leistungsfortschritt ist es elementar, dass der Trainer immer auf die aktuelle Situation des Sportlers – physisch wie psychisch – reagiert.

Unsere Sportwissenschaftlerinnen und Sportwissenschaftler findet ihr hier!

Das STAPS-Team - die Experten für Leistungsdiagnostiken, Training, Ernährung und Sitzpositionen

Die STAPS-Trainingsbetreuung – Strategie und Struktur

Eine erfolgreiche Trainingsbetreuung steht bei STAPS immer auf drei entscheidenden Säulen:

  1. Ein physiologisches Stärken- und Schwächen-Profil des Sportlers, das über die STAPS-Leistungsdiagnostik ermittelt und immer wieder überprüft wird.
  2. Die Rahmenbedingungen des Sportlers, die für das Training wichtig sind. Dazu zählen beispielsweise verfügbare Trainingszeit, spezielle Trainingslager, alternative Trainingsmöglichkeiten und natürlich das soziale Umfeld wie Familie, Beruf sowie sonstige Verpflichtungen. Alles wird aufeinander abgestimmt.
  3. Die Ziele des Sportlers. Das kann eine Platzierung oder eine Zeit bei einem bestimmten Wettkampf sein. Das Ziel kann aber auch sein, Gewicht zu verlieren oder sportlich leistungsfähiger zu werden. Das bestimmt der Sportler selbst, wir unterstützen ihn dabei, sich realistische Ziele zu setzen.Physiologische Stärken und Schwächen des Sports aufdecken, um diese im Training zu verbessern

Das Training bei STAPS

Wer bei STAPS trainiert, wird individuell betreut. Ausgerichtet an den persönlichen Stärken und Schwächen, den Zielen und natürlich dem Zeitbudget bekommt der Athlet sein Training „verschrieben“.

Bevor es aber überhaupt losgeht, gibt es ein persönliches Kennenlernen, erstmal am Telefon und auf jeden Fall direkt bei der ersten Leistungsdiagnostik. Auf diese aufbauend werden erst dann die Trainingspläne geschrieben, um die physiologischen „Baustellen“ zu berücksichtigen. Daher liegt kein Algorithmus wie bei einer Software, einer App oder Trainingsplattform hinter unseren Trainingsplänen.

Bei der Konzeption der Trainingspläne setzen wir auf moderne wissenschaftlich überprüfbare Erkenntnisse. Bei uns gibt es Physiologische Stärken und Schwächen des Sports aufdecken, um diese im Training zu verbessernkeine Philosophie, geprägt von einem bestimmten Trainings-„Duktus“. Das Schrubben zeitaufwendiger Grundlagenkilometer im Winter? Keine Option für einen individuellen Trainingsplan. Für uns gibt es keine Trainingsinhalte, die sich nach der Jahreszeit richten, Übungseinheiten werden ausschließlich auf Basis der drei Säulen des STAPS-Trainings abgestimmt. Auch im Winter kann eine Einheit kurz und knackig sein, wenn es zur Entwicklung des Sportlers beiträgt. (Science with STAPS: Wintertraining einmal effizient bitte!)

Auch gibt es kein Ausprobieren wie „erst mal drei Monate Grundlage, dann mal 2 Wochen intensiv trainieren“. Erstens motiviert solch ein Training nicht sonderlich, zweitens – und viel wichtiger – legt die Leistungsdiagnostik die Schwächen offen, an denen direkt gearbeitet werden kann. Um objektiv festzustellen, dass das Training „anschlägt“ und den gewünschten Effekt erzielt, wird anhand weiterer Diagnostiken der Leistungsfortschritt und die Entwicklung der Physiologie des Sportlers regelmäßig kontrolliert. Daher gibt es bei dieser Konzeption des Trainings eine Art „Garantie“, dass man weder Stunden noch Kilometer großartig verschenkt und nach 3 Monaten feststellt, dass „Grundlage“ eben doch nicht der richtige Ansatz war.

Trainingseinheiten sind lediglich das Tool. Sie miteinander sinnvoll zu verknüpfen, sie individuell auf den Formzustand des Athleten anzustimmen und in den Alltag eines Hobbysportlers zu integrieren, ohne ihn zu überfordern noch zu unterfordern - darin besteht eine wichtige Eigenschaft des modernen Coachings.

Keine andere Sportart als das Radfahren beziehungsweise das Radfahren im Triathlon liefert mehr einfach zugängliche Trainingsdaten. „Leistung“ lässt sich nur in diesen Sportarten präzise messen, analysieren und zur Trainingssteuerung nutzen. Gerade dieses „Fahren nach Zahlen“ ist äußerst effizient und zeitsparend. Es kann sozusagen minutiös geplant werden, kein Meter wird umsonst gefahren und es schützt vor Über- wie Unterforderung gleichermaßen. Das soll aber im Umkehrschluss nicht bedeuten, dass unsere Athleten nicht auch mal nach Lust und Laune einen Roadtrip machen dürfen. Hier können wir genauso über die Analyse der Leistungsdaten Rückschlüsse ziehen und diese Touren als Training einordnen.

Die Datenanalyse – über Leistung oder Herzfrequenz – hilft nicht nur das Training zu kontrollieren, sondern auch Trainingserfolge schnell sichtbar zu machen und den Fortschritt schnell auf die zukünftigen Einheiten anzupassen. Außerdem analysieren unsere Coaches die Leistungsdaten aus den Rennen beziehungsweise Wettkämpfen und können hier sehr schnell Rückschüsse in Abhängigkeit zur Energieversorgung und der eingeschlagenen Pacingstrategie ziehen.

Rennanalyse der Siegerin Laila Orenos beim Ötztaler Radmarathon 2017

Ernährung

Sport und Ernährung gehören zusammen. Bestimmte Trainingseinheiten erfordern zwangsläufig sogar eine Ernährungsstrategie vor, während und nach der Belastung, um das Trainingsziel zu erreichen. Daher ist die Ernährung Teil einer jeden STAPS-Trainingsbetreuung.

So ist ein effizientes Training des Fettstoffwechsels mit gefüllten Glykogenspeicher schlichtweg unmöglich, genauso wenig machen hochintensive Einheiten ohneFettstoffwechseltraining richtig gemacht! eine ausreichendende Versorgung mit dem Treibstoff Kohlenhydrat Sinn. Auch können bestimmte Substanzen wie Nitrate in Form Roter Bete (Science with STAPS: Ökonomischer mit Roter Bete) oder Koffein die Leistungsfähigkeit verbessern; andere dagegen wie zum Beispiel Vitamin C den Trainingsreiz schwächen. All dies berücksichtigen wir bei der individuellen Trainingsplanung unserer Athleten. Genauso wie das Thema Gewicht, dass natürlich gerade bei dem Thema Watt pro Kilogramm eine „schwerwiegende“ Rolle spielt. Allerdings alles in Abhängigkeit von individueller Veranlagung, Training bzw. Wettkampfziel sowie den persönlichen Begleitumständen:

Ein Satz noch zum oftmals falsch verstandenen Thema „Nüchtern-Training“. Hier finden wir den Begriff häufig falsch verstanden. Bei uns fährt man selten nüchtern, stattdessen setzen wir bei der Trainingsform „train low“ auf eine kohlenhydratarme Ernährung und legen mehr Wert auf die Zufuhr von Fett und Eiweiß und versuchen so, dass die Kalorienbilanz auf einem ähnlichen Niveau bleibt wie bei einer kohlenhydratreichen Ernährung. Hungern muss also niemand. Die Angaben lauten eher „Starte die Einheit ohne Kohlenhydrate“, statt das Wort „nüchtern“ zu verwenden. Außerdem wird diese Trainingsform nur dann von uns eingesetzt, wenn bestimmte physiologische Baustellen verändert werden sollen (z.B. Senkung der maximalen Laktatbildungsrate, Verbesserung des Fettstoffwechsels etc.).

Mehr dazu auch in unserem STAPS Advisor #1 zum Fettstoffwechseltraining!

Wir nutzen zudem im Jahresverlauf bestimmte Trainingseinheiten dazu, eine Ernährungsstrategie für den Wettkampf auszuprobieren, damit der Sportler sich sicher sein kann, was er in der Rennhektik verträgt und wann er was essen muss. Wir geben dem Athleten eine Strategie für den Wettkampf mit auf den Weg, damit er weiß, wann er wie viel an Flüssigkeit, Kohlenhydrate, ggf. anderen Makronährstoffen (gerade im Ultra-Ausdauerbereich) zu sich nehmen sollte und wie er Bio-Booster wie rote Bete oder Koffein leistungssteigend einsetzt.

Natürlich „monitoren“ wir auch nach einem Wettkampf diese Strategie und analysieren das Rennen. (Ernährungsstrategie Alpen-Challenge 2017)

Taktik-Tipps: Das perfekte Pacing

Bitte nicht falsch verstehen, wir werden den von uns trainierten Radsportlern niemals sagen, wo sie im Rennen eine Attacke lancieren sollen - dafür sind zum Beispiel im Profisport die sportlichen Leiter zuständig. Was wir anhand der vielen physiologischen Parameter aber problemlos voraussagen können, ist das perfekte Pacing. Also mit welcher Leistung bestimmte Rennabschnitte gefahren werden können, ohne dass der Athlet einbricht. Das gilt natürlich nicht nur für Langstreckenevents oder Radmarathons, sondern besonders für Zeitfahren sowie den Radsplit im Triathlon. Gerade bei letzterem ist es extrem wichtig, clever mit den Kräften hauszuhalten, da ja darauf noch ein (Marathon-) Lauf folgt. Aufgrund der Stoffwechselanalyse und dem Fett- und Kohlenhydrat-Verbrauch, die Teile der STAPS-Leistungsdiagnostik sind, können wie hier sogar bestimmte Zeiten voraussagen.

Fazit

Ihr Wunsch ist es doch, schneller zu fahren bzw. besser zu werden? Dann investieren Sie in den Motor und das sind Sie. Und nicht immer wieder in das Chassis wie die Carbonlaufräder, den superleichten Rahmen oder die elektrische Schaltung. Wir „Tuner“ von STAPS freuen uns schon darauf, ein paar PS mehr aus Ihnen herauszuholen. Noch Fragen? Dann einfach anrufen oder eine Mail schreiben!

Alle Informationen zu unseren Trainingspaketen und -angeboten finden Sie hier: STAPS-Betreuungen