Race Across America-Starter und STAPS-Sportler Guido Löhr

4.800 Kilometer von West nach Ost – STAPS-Sportler beim Race Across America 2017

Niemand wird der Aussage widersprechen, dass das Race Across America das härteste Radrennen der Welt ist. Über 4.800 Kilometer und 30.000 Höhenmeter sind auf dem Weg von Oceanside (Kalifornien) nach Annapolis (Maryland) als Solo-Starter, im 2er-, 4er oder 8er-Team zurück zu legen. Eine Herausforderung, der sich wie schon in den vergangenen Jahren auch dieses Jahr wieder einige STAPS-Sportler stellen.

Nicht nur die Streckenlänge, die zu bewältigenden Höhenmeter und der spätestens am 3. Tag horrende Schlafmangel machen das RAAM besonders. Auch die äußeren Bedingungen sind mehr als widrig: Nach dem Start in Kalifornien durchqueren die Ultraausdauer-Athletinnen und Athleten die Mojawe-Wüste. Temperaturen weit oberhalb der 40 Grad sind dabei quasi „Standard“. Hat man die Wüste hinter sich gelassen, folgen mit den Rocky Mountains nicht nur extrem lange Anstiege, sondern vor allem das dauerhafte Radfahren weit oberhalb von 2.000m über dem Meeresspiegel. Mehr als 1.000 Kilometer der Gesamtstrecke sind oberhalb von 2.000m Höhe zu fahren, der höchste Punkt liegt deutlich über 3.000m – Umgebungsvariablen, die in Europa eigentlich nicht vorzufinden sind.

Race Across America – an Komplexität nicht zu überbieten

Mit dem Race Across America verbindet uns bei STAPS seit Jahren eine ganz besondere Beziehung. Zum einen liefert das Rennen alle extremen Variablen, die in der Sportwissenschaft Anwendung finden. Extreme Temperaturen, die Belastung in großen Höhen, Schlafmangel – wir sind auf allen Ebenen herausgefordert, unsere Expertise in die Praxis umzusetzen. Zum anderen

Stefan Schlegel beim Race Across America

ist das RAAM – anders als man es möglicherweise vermutet – keine „lockere“ Ultra-Fahrt. Um diese Veranstaltung erfolgreich zu beenden, ist eine enorme Leistungsfähigkeit gefragt. Bedenkt man, dass das von uns trainierte Heinemann XP-Team in 2014 die 4.800 Kilometer als 2er-Team in 6 Tagen und 9 Stunden beendete, lässt sich erahnen, welche Intensitäten und Geschwindigkeiten über fast eine Woche Tag und Nacht zu fahren sind. Der Schlüssel zum Erfolg ist neben der Vorbereitung auf die Extrem-Bedingungen und der optimalen Trainingsvorbereitung vor allem eins: die Ernährung der Athleten.

Die Ernährungs-Devise „herkömmlicher“ Rennen auf das Race Across America zu übertragen und zum Beispiel pro Stunde 60-80g Kohlenhydrate aufzunehmen, würde in kläglichem Scheitern enden. Das RAAM ist derartig komplex, dass gerade für die Solo- und 2er-Team-Starter, die nur kaum bis keine Zeit für normale Mahlzeiten haben, ausgefeilte Ernährungsstrategien nötig sind, die weit über Standard-Empfehlungen hinausgehen und individuell auf die Athleten abgestimmt sein müssen.

Die STAPS-Historie beim RAAM

Unsere ersten Athleten hatten wir 2014 am Start des härtesten Radrennens der Welt. Die Solo-Starter Guido Löhr und Stefan Schlegel haben wir dabei auf die Veranstaltung vorbereitet. Die beiden Extremsportler belegten am Ende jeweils Top10-Platzierungen mit Guido Löhr als Rookie des Rennens auf Platz 10, Stefan Schlegel sogar auf Platz 5.

Im gleichen Jahr gelang uns zudem mit dem Heinemann-XP-Team ein besonderer Erfolg: Begleitet von den beiden STAPS-Trainern Jonas Kraienhorst und Björn Geesmann konnte das 2er-Team um die Athleten Anders Asberg und Axel Fehlau das RAAM nicht nur gewinnen, sondern mit 6 Tagen und 9 Stunden gleichzeitig den immer noch bestehenden Streckenrekord aufstellen.

Von den spannenden letzten Meilen, auf denen wir damals ein Duell gegen die „Flying Beasts“ um den Sieg des Ultra-Rennens ausgefochten haben, berichtet dieser Blog-Beitrag:

Throwback-Thursday: Rückblick auf das RAAM 2014

Das Heinemann XP-Team 2.0 und Guido Löhr

RAAM 2017: Guido Löhr, Heinemann XP & GermanG8tors

Auch für die 2017er-Auflage des Rennens durften wir wieder einige Sportler mit unserer Expertise und unseren Erfahrungen auf die 4.800 Kilometer von West nach Ost vorbereiten:

Nach seinem Rookie-Jahr 2014 wagt sich Guido Löhr ein zweites Mal auf die Strecke und möchte in diesem Jahr seine Top10-Platzierung noch einmal nach oben korrigieren.Heinemann XP-Team 2.0 beim Race Across America

Am Start steht auch das Team Heinemann XP 2.0. Ein Mixed-Team bestehend aus Beppo Miebach, Rolf Nett, Rene Döring und Britta Diehl, die ebenfalls in den kommenden Tagen auf die Strecke gehen werden und ihre langjährige RAAM-Erfahrung aus diversen Starts als Fahrer oder Supporter wieder mal unter Beweis stellen wollen.

Ebenfalls dabei ist das 8er-Team der GermanG8tors, von denen einige Fahrer in diesem Jahr von uns auf das RAAM vorbereitet wurden. Teil des Teams ist unter anderem auch unser langjähriger STAPS-Sportler Ralf Schön, der in diesem Jahr neben dem Race Across America auch noch an den Ironman Weltmeisterschaften sowohl auf der 70.3-Distanz (Chattanooga, Tennessee) als auch auf der kompletten Distanz (Kona, Hawaii) teilnehmen wird. Das Besondere bei Ralf: 12 Stunden strukturiertes STAPS-Training pro Woche reichen für derartige Erfolge aus!

RAAM Live-Tracking

Anders, als man es zum Beispiel von Ironman-Veranstaltungen gewohnt ist, ist das Live-Tracking beim Race Across America sehr gut ausgebaut. Dazu empfehlen wir euch folgende Kanäle:

Live-Tracking des Race Across America:

www.raceacrossamerica.org/live-tracking.html

RAAM-Teilnehmer 2017:

www.raceacrossamerica.org/race-roster.html

Blog von Guido Löhr mit allen wichtigen Infos:

www.steilberghoch.com/

Facebook-Kanal Guido Löhr mit zahlreichen Bildern:

www.facebook.com/steilberghoch/

Wir wünschen allen TeilnehmerInnen und Teilnehmern des RAAMs alles Gute, eine verletzungs- und unfallfreie Fahrt durch die Staaten und natürlich viel Spaß und Erfolg!

 

Photocredit Guido Löhr/ Stefan Schlegel: @ Saron Duchardt

Neues STAPS Institut in München!

STAPS München – der nächste Meilenstein

Nach Köln und Hamburg eröffnen wir nun auch ein Institut in München. Ab August 2017 testen und beraten wir euch auch in der bayerischen Landeshauptstadt. Unser neues Institut liegt in der Landsberger Straße 408 in München-Pasing, verkehrsgünstig zu erreichen und nach den neuesten und höchsten Standards in puncto Trainingswissenschaft und Leistungsdiagnostik ausgestattet.

Warum gerade München? Weil wir bereits zahlreiche Sportler aus dem Süden betreuen und auf unseren „STAPS on Tour“-Terminen gemerkt haben, dass eine große Nachfrage nach dauerhafter STAPS München - Institutsleiter Hosea FrickTrainingsbetreuung sowie Diagnostik vor Ort besteht. Zudem bietet uns die Radrennbahn in Augsburg, die nicht einmal eine Autostunde vom Institut entfernt liegt, beste Voraussetzungen um unsere innovativen Aero-Tests durchzuführen. Oder kurz gesagt: Um im Süden Athleten – seien es ambitionierte Hobbysportler, Amateure oder Profis – beim Erreichen ihrer sportlichen Ziele mit unserer Expertise und unseren Erfahrungen zu unterstützen!

Geleitet wird das dritte STAPS Institut von unserem langjährigen und erfahrenen Mitarbeiter Hosea Frick. Der renommierte Sportwissenschaftler (M. Sc. Exercise Science and Coaching, Deutsche Sporthochschule Köln) fährt nicht nur selbst gerne Rad, sondern verkörpert auch die STAPS-Philosophie.

Quälerei auf höchstem Niveau – in unserem neuen Institut

Auf 190 Quadratmetern gibt es in unseren neuen Räumlichkeiten natürlich auch ein Diagnostik-Labor, in dem wir euch immer wieder zu Bestleistungen bringen werden. Um euch eine höchstmögliche Qualität zu bieten, steht Euch nur das beste Test-Equipment zur Verfügung.

Bei den Tests auf dem Rad setzen wir auf ein Hochleistungsergometer der Firma SRM, welches selbst im höchstmöglichen Leistungsbereich, wie z.B. bei den 15-sekündigen Sprint-Tests unserer STAPS-Diagnostik, für Präzision steht. Die Lauf-Diagnostiken absolvieren die Sportler auf einem WOODWAY Pro Das STAPS-Ergometer von SRMXL-Laufband. Ausgestattet mit einer extra großen Lauffläche und bestehend aus einer Vielzahl an Lamellen, zählt dies zu den besten Laufbändern im Diagnostik-Bereich.

Auch sämtliche Analysen der körperlichen Daten wie Atemgase und Blutabnahmen am Ohrläppchen führen wir mit hochqualitativen Geräten durch – Spirometrien der Firma nSpire Health und Laktatanalysegeräten von EKF Diagnostics.

Ebenso wie unsere Institute in Köln und Hamburg zählt auch das neue Münchener Institut zu den am besten ausgestatteten im deutschsprachigen Raum.

Immer gut zu erreichen: perfekte Verkehrsanbindung

Entscheidend bei der Standortwahl all unserer Institute war und ist die Verkehrsanbindung, um euch eine möglichst stressfreie neues STAPS Institut in MünchenAnreise zu gewährleisten. Unser neuer Standort an der Landsberger Straße 408 in München ist in direkter Anbindung zu den Autobahnen A8, A99 und A96 – innerhalb von wenigen Minuten erreicht man uns über den Münchener Autobahnring, ohne in den zentralen Münchener Verkehr zu gelangen. Genügend Parkmöglichkeiten sind selbstverständlich direkt am Institut vorhanden.

Wer nicht mit dem Auto kommt, nutzt die gute Anbindung per öffentlichem Personennahverkehr sowie zum Münchener Flughafen. Der Fernbahnhof Pasing ist zu Fuß zu erreichen (ca. 15 Minuten), zum Münchener Flughafen dauert die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmittel knapp 1 Stunde, mit dem Taxi oder Leihwagen 30 Minuten.

Aerotest get-AERO! – schnelle Anbindung zum Velodrom Augsburg

In den vergangenen Monaten haben wir mit unserem innovativen Aerodynamik-Test get-AERO! schon viel Zeit im Velodrom in Augsburg verbracht. Die Eröffnung unseres neuen Instituts gibt uns die Möglichkeit unsere Aero-Optimierungen bestmöglich mit den Fittings im Labor zu verbinden. Ähnlich wie in Köln und dem Velodrom in Büttgen (bei Neuss) liegt die Anbindung zwischen unserem Institut in München und der Radbahn in Augsburg bei weniger als einer Stunde Fahrtzeit.

Save the date – Eröffnungsfeier am 16. September!

Die Einweihung unseres Instituts wollen wir natürlich mit euch feiern. Daher laden wir alle STAPS-Sportler, Partner und Interessenten zu unserer offiziellen Eröffnungsfeier am Samstag, den 16.09.2017 in das neue Institut ein (genauere Infos folgen). Bereits ab Anfang August könnt ihr in unseren neuen Räumlichkeiten eine STAPS-Diagnostik absolvieren, die Terminvergabe ist schon jetzt über unser Kontaktformular oder telefonisch (0221 46 00 76 90) möglich.

Wir freuen uns schon jetzt auf unser neues Zuhause in München und hoffen euch zur Eröffnungsfeier begrüßen zu dürfen!


Stellenausschreibung: Wir suchen als Verstärkung für unser Institut in München einen Sportwissenschaftler

STAPS München sucht Verstärkung

Im Zuge unserer Institutseröffnung in München suchen wir Verstärkung:

Sportwissenschaftler (w/m) in Teilzeit im Bereich Training & Diagnostik

Du hast weitreichende Kenntnisse der Leistungsphysiologie, Trainingssteuerung, Biomechanik und Aerodynamik sowie ein erfolgreich abgeschlossenes Studium der Sportwissenschaft oder ein aktuell noch laufendes Master-Studium? Darüber hinaus liegt Deine Leidenschaft im Triathlon und/oder Radsport?

Dann findest Du hier eine Stellenausschreibung als STAPS-Trainer (Teilzeit, Perspektive für Vollzeit) ab Juli 2017 (Bewerbungsfrist: 23. Juni 2017): Werde Teil des STAPS-Teams!

Sportwissenschaftler, Physiotherapeut oä. (w/m) in Teilzeit als BikeFitter

Du hast weitreichende Kenntnisse der Biomechanik und Aerodynamik, sowie eine abgeschlossene Ausbildung der Physiotherapie und/oder ein abgeschlossenes Studium der Sportwissenschaft oä.? Du hast Erfahrung in der praktischen Analyse und Arbeit mit Menschen (Physiotherapie oä.) und biomechanischer Messtechnik?

Dann findest Du hier eine Stellenausschreibung als STAPS-BikeFitter (Teilzeit, Perspektive für Vollzeit) ab Juli 2017 (Bewerbungsfrist: 23. Juni 2017): Werde Teil des STAPS-Teams!

Stellenausschreibung: Wir suchen als Verstärkung für unser Institut in München einen Sportwissenschaftler

Stellenausschreibung STAPS: BikeFitter (w/m) in Teilzeit im Bereich Triathlon/ Radsport

Das STAPS Institut hat sich in wenigen Jahren eine führende Stellung in der Trainingsbetreuung, Leistungsdiagnostik und der biomechanischen und aerodynamischen Optimierung von Ausdauersportlern erarbeitet. Unsere Methoden sind weltweit einzigartig und genießen im nationalen und internationalen Freizeit-, Amateur- und Profisport hohe Anerkennung. Im Zuge unserer Institutseröffnung in München suchen wir:

ab Juli 2017 einen Sportwissenschaftler, Physiotherapeuten oä. (w/m) in Festanstellung (Teilzeit, mit Perspektive für Vollzeit) als BikeFitter

Dabei möchten wir betonen, dass sich nach Möglichkeit für die ausgeschriebene Stelle mittelfristig eine Anstellung in Vollzeit anschließt.

Du hast weitreichende Kenntnisse der Biomechanik und Aerodynamik, sowie eine abgeschlossene Ausbildung der Physiotherapie und/oder ein abgeschlossenes Studium der Sportwissenschaft oä.?

Darüber hinaus hast Du Erfahrung in der praktischen Analyse und Arbeit mit Menschen (Physiotherapie oä.) und biomechanischer Messtechnik? Zudem bist du selber leidenschaftlicher Radfahrer oder Triathlet und verfügst über handwerkliche Fähigkeiten in der Rad-Mechanik?

Als neue(r) Mitarbeiter(in) im BikeFitting bei STAPS führst Du vorrangig biomechanische und aerodynamische Diagnostiken durch, berätst Kunden basierend auf den Ergebnissen und arbeitest täglich mit modernster Analysetechnik.

Als Teamplayer bringst Du dabei Deine Erfahrung und Dein Wissen ein, arbeitest dennoch eigenständig und übernimmst Verantwortung. Mit Deinem überdurchschnittlichen Engagement, welches Du teilweise in freier Zeiteinteilung umsetzt, bist Du fester Bestandteil eines jungen Teams bei STAPS. Im täglichen Umgang mit unseren Kunden bist Du kommunikativ und verfügst über ein selbstbewusstes Auftreten.

Hast Du nach dieser Chance gesucht? Dann freuen wir uns auf Deine Bewerbung bis zum 23. Juni 2017, ausschließlich via Email an Björn Geesmann: contact@staps-online.com

Hier geht es zu einer weiteren Stellenausschreibung für einen Sportwissenschaftler im Bereich Training & Diagnostik!

Stellenausschreibung: Wir suchen als Verstärkung für unser Institut in München einen Sportwissenschaftler

Stellenausschreibung STAPS: Sportwissenschaftler (w/m) in Teilzeit im Bereich Triathlon/ Radsport

Das STAPS Institut hat sich in wenigen Jahren eine führende Stellung in der Trainingsbetreuung, Leistungsdiagnostik und der biomechanischen und aerodynamischen Optimierung von Ausdauersportlern erarbeitet. Unsere Methoden sind weltweit einzigartig und genießen im nationalen und internationalen Freizeit-, Amateur- und Profisport hohe Anerkennung. Im Zuge unserer Institutseröffnung in München suchen wir:

ab Juli 2017 einen Sportwissenschaftler (w/m) in Festanstellung (Teilzeit, mit Perspektive für Vollzeit)

Dabei möchten wir betonen, dass sich nach Möglichkeit für die ausgeschriebene Stelle mittelfristig eine Anstellung in Vollzeit anschließt.

Du hast weitreichende Kenntnisse der Leistungsphysiologie, Trainingssteuerung, Biomechanik und Aerodynamik sowie ein erfolgreich abgeschlossenes Studium der Sportwissenschaft (Schwerpunkt Trainingslehre, Leistungsdiagnostik, Leistungssport) oder ein aktuell noch laufendes Master-Studium?

Darüber hinaus verfügst Du über praktisches Wissen und Erfahrung im Bereich Triathlon und/oder Radsport, welches Du wortgewandt vermitteln kannst? Als neue(r) Mitarbeiter(in) bei STAPS führst Du physiologische und biomechanische Diagnostiken durch, berätst Kunden basierend auf den Ergebnissen, erstellst Trainingsprogramme und betreust Sportler(innen) via Email, Telefon und persönlich.

Als Teamplayer bringst Du dabei Deine Erfahrung und Dein Wissen ein, arbeitest dennoch eigenständig und übernimmst Verantwortung. Mit Deinem überdurchschnittlichen Engagement, welches Du teilweise in freier Zeiteinteilung umsetzt, bist Du fester Bestandteil eines jungen Teams bei STAPS. Im täglichen Umgang mit unseren Kunden bist Du kommunikativ und verfügst über ein selbstbewusstes Auftreten.

Hast Du nach dieser Chance gesucht? Dann freuen wir uns auf Deine Bewerbung bis zum 23. Juni 2017, ausschließlich via Email an Björn Geesmann: contact@staps-online.com

Hier geht es zu einer weiteren Stellenausschreibung im Bereich BikeFitting!

Aerodynamik-Test mit Daniela Sämmler, Canyon, gebioMized und STAPS

Wenn Aerodynamik und Biomechanik verschmelzen...

In den vergangenen Monaten haben wir viele tolle Projekte gemeinsam mit gebioMized in den Velodromen in Augsburg, Büttgen & Valencia durchgeführt. Wie ein "Aero-Test" mit uns aussehen kann, erfahrt ihr in unserem Gastbeitrag von Daniel Schade (Geschäftsführer gebioMized):

Wir waren aktuell mal wieder auf der Bahn in Büttgen, um mit unseren Kollegen von STAPS ein weiteres Aero-Projekt durchzuführen. Die schnellen Beine, die getestet und optimiert werden sollten, gehörten in diesem Fall der Profitriathletin Daniela Sämmler, die den gesamten Test durch ihr professionelles und extrem freundliches Auftreten sehr angenehm gestaltet hat. Ihr Trainer Utz Brenner war genauso in das Testprotokoll involviert wie Stefan Keul, der Bike-Experte von Danielas Radsponsor Canyon.

Aerodynamik-Test mit Daniela Sämmler, Canyon, gebioMized und STAPSIn diesem Blog möchte ich euch einige Eindrücke vermitteln, wie so ein Aerofitting von STAPS und gebioMized abläuft:

Physio-Baseline

Zu Beginn steht Danielas eigene Athletik auf dem Prüfstand. In verschiedenen Tests suchen wir nach kleinen Schwachstellen in Bezug auf Beweglichkeit, Flexibilität und Stabilität. Dabei steht vor allem das Optimierungspotential für die aerodynamische Radposition im Vordergrund, lauf- und schwimmspezifische Ursachen werden aber mitberücksichtigt (z.B. wenn eine einseitige Atmung beim Schwimmen zu Asymmetrien im Rücken- bzw. Schulterbereich führt). Bei Daniela werden wir nur bei Kleinigkeiten fündig (z.B. Kräftigung Gluteus medius), die nun im regelmäßigen Athletiktraining berücksichtigt werden können.

Biomechanik-Baseline

Im zweiten Schritt schauen wir uns Danielas Position auf dem Rollentrainer an. Diese „Baseline-Messung“ dient dazu, alle Kontaktstellen per Druckmesstechnik und die Aerodynamik-Test mit Daniela Sämmler, Canyon, gebioMized und STAPSGelenkwinkel (+ Bewegungsqualität) in verschiedenen Kurbelpositionen per Videoanalyse zu analysieren. Auch hier bearbeiten wir die gleichen Fragen: Wo sind Optimierungspotentiale erkennbar, wie stabil ist die Position bereits, wie gut harmonieren Mensch und Kontaktstellen miteinander? Bei Daniela können wir an dieser Stelle einige Punkte notieren:

  • Die Sattelposition und das Sattelmodell führen zu erhöhtem Druck im Bereich der Symphyse (Bild A), was eine instabile Beckenposition und eine erhöhte Anzahl von „Saddle-Shifts“ vermuten lässt
  • Die Fußstellung ist in der Druckphase sehr spitzfüßig , der Kniewinkel ist dabei so weit geöffnet, dass die Sitzhöhe ebenfalls in Frage gestellt wird (Bild 2)
  • Die Position ist so kompakt, dass die Tretbewegung in der Druckphase nach hinten, unten Dies könnte mehr Energie als notwendig kosten.
  • Der Hüftwinkel ist in der obersten Kurbelposition zwar bereits klein, dennoch lässt Danielas extrem gute Beweglichkeit noch Potential erhoffen

Aerodynamik-Test mit Daniela Sämmler, Canyon, gebioMized und STAPS

Alle Vermutungen werden zu diesem Zeitpunkt nur notiert und nicht verändert, da wir objektiv noch nicht wissen, wie aerodynamisch die Position eigentlich ist. Deswegen folgt nun der Wechsel auf die Bahn, um Danielas Luftwiderstand mittels des CdA-Werts, sowie die Stabilität ihrer Position in Echtzeit zu messen. Wir verwenden dazu das Track Aero System (Alphamantis, CA) und eine neue Software-Entwicklung der Satteldruckmessung von gebioMized. Beide Systeme senden ihre Daten in Echtzeit per WLAN, so dass die Ergebnisse bereits während des Runs analysiert werden können, um unmittelbar mögliche Optimierungspotential in unserer Experten-Runde zu diskutieren.

Aero-Baseline

Aerodynamik-Test mit Daniela Sämmler, Canyon, gebioMized und STAPS

Zur Ermittlung des Luftwiderstands, der in der Aerodynamik auch als CdA-Wert bezeichnet wird, benutzen wir am Rad Messtechnik, die Formel 1-würdig ist: Mit einem kleinen Sensor sammeln wir alle ANT+-Signale, die Danielas Canyon während des Testlaufs abgibt: Leistungsdaten, Trittfrequenzen, Geschwindigkeiten, etc. Einkalkuliert werden muss zur sauberen Bestimmung des Widerstands aber nicht nur Daniela und ihr Rad; auch die Umgebungsbedingungen wie die Temperatur, die Luftfeuchtigkeit als auch sämtliche Eigenschaften der Holzbahn (Länge, Kurvenneigung, etc.) werden dabei berücksichtigt. Sobald unsere Messtechnik einsatzbereit ist, darf Daniela fleißig Kilometer abspulen, während wir mit Hilfe des Alphamantis-Systems eine erste Baseline-Messung durchführen und ihren aerodynamischen Eingangswert bestimmen.

Aerodynamik-Test mit Daniela Sämmler, Canyon, gebioMized und STAPS

Die Analyse der Beckenstabilität auf der Bahn zeigt das Optimierungspotential eindeutig: Jeder Ausreißer in der Verlaufskurve steht für einen “Shift”, das heißt für ein „aktives Bewegen des Beckens“ nach hinten. Diese Bewegungen erzeugen Turbulenzen im Rücken- und Hüftbereich und sind deshalb aerodynamisch von Nachteil. Ganz nebenbei wird auch die Kraftübertragung Richtung Pedal durch jeden Shift negativ beeinträchtigt. Bei Daniela messen wir 7,5 Shifts pro Minute, was einem Zeitintervall von 8 Sekunden zwischen den Shifts entspricht. Die Standardabweichung des Kraftangriffspunktes zeigt mit 18,5 ebenfalls einen auffälligen Wert der Instabilität.

Aerodynamik-Test mit Daniela Sämmler, Canyon, gebioMized und STAPSMaßnahmen und Re-Tests:

Nach eingehender Analyse der Baselines erstellen wir nun einen Plan, in welchen Schritten wir Maßnahmen an der Position vornehmen, um (hoffentlich) Optimierungen zu erreichen. Dieser Maßnahmenplan ist für jeden Athleten höchst individuell. Jede Maßnahme wird in einem Re-Test daraufhin geprüft, ob sie wirklich zu einer Verbesserung führt. Bei Daniela sieht unser „Masterplan“ wie folgt aus:

  • Wechsel des Sattelmodells (von SQLab 613 Tri zu COBB JOF 55]
  • Reduzierung der Sitzhöhe
  • Veränderung der Sattelposition nach hinten mit dem Ziel, die Tretbewegung zu optimieren (ohne die Position des Beckens auf dem Sattel zu beeinträchtigen)
  • Anwinkeln der Extensions
  • Test zweier Extension-Positionen
  • Test mit abgesenktem Front-End

Vorher – Nachher Vergleich

Wir kürzen den Bericht an dieser Stelle ab und stellen euch direkt den Vergleich der Ausgangslage zur finalen Position vor. Folgende objektive Veränderungen haben wir erreicht:

Biomechanik & Stabilität

  • Das Becken „steht“ auf dem gleichen Bereich des Sattels wie vorher, aber deutlich stabiler Die Anzahl der Shifts ist von 18 auf 0 reduziert
  • Die Standardabweichung des Kraftangriffspunktes am Sattel reduziert sich von 18,5 auf 3,7 (!)
  • Das Knie hat sich weiter nach hinten verlagert, so dass die Druckphase effektiver nach unten durchgeführt werden kann
  • Die Fußstellung ist um 11°Grad flacher in der untersten Kurbelposition, so dass die Druckphase länger durchgeführt werden kann

Aerodynamik-Test mit Daniela Sämmler, Canyon, gebioMized und STAPS

Aerodynamik

  • die verbesserte Stabilität am Sattel hat bereits nur durch den Satteltausch positive Tendenzen erwirkt (Ersparnis: ca. 1-2 Watt @40km/h)
  • Danielas Position wurde „entzerrt“, um sie weniger komprimiert zu setzen. Dadurch hat sich ihr Rücken etwas abgeflacht und der Kopf gesenkt (Ersparnis: ca. 2-3 Watt @40km/h)
  • der „Gamechanger“ war der Einbau eines 7°-Neigungs-Spacers. Durch die verbesserte Stabilität im Oberkörper und die erhöhte „Länge“ der Arm- und Schulterpartien konnte Daniela den Kopf deutlich weiter senken und die Schulterbreite merklich reduzieren (Ersparnis: ca. 6-8 Watt @40km/h)
  • bei der Materialanalyse haben wir potentielle andere Helm-Hersteller getestet, um zu sehen, ob aerodynamisches Potential bei der Helmauswahl besteht. Wir haben allerdings für Daniela keinen „schnelleren“ Helm gefunden
  • Auf die Ironman Distanz bezogen, haben wir bei Daniela in der Summe ca. 12 Watt bei 40km/h gespart. Für ihr Verhältnisse reden wir demnach über eine Verbesserung oberhalb von 5%, die ihr auf den 180km – in der Theorie – etwa 5:00 Minuten Fahrzeit einsparen

Fazit:

Die Session mit Daniela zeigt, dass Biomechanik und Aerodynamik Hand in Hand gehen sollten, wenn ein Athlet das Optimum für seine Radposition erzielen möchte. Ohne den deutlichen Gewinn an Stabilität wäre der Aero-Benefit nicht so groß ausgefallen, ohne die Änderungen am Cockpit hätten wir ebenfalls keine signifkante CdA-Reduzierung erreicht. Der Parameter „Stabilität“ dient uns als wichtiger Kontrollparameter, um zu erkennen, wann wir noch Spielraum haben  oder es aerodynamisch übertreiben. Zusätzlich vergrößert ein Stabilitätsgewinn die Wahrscheinlichkeit, dass die Position über eine längere Zeit, zum Beispiel auf 180km gefahren werden kann. Dabei versuchen wir immer erst einen „passiven Gewinn“ zu erzielen, das heißt eine schnellere Position zu bauen, die vom Athleten nicht mehr aktiven Körpereinsatz als notwendig verlangt. Zu aktiven Maßnahmen („Shrug“) kann man danach, besonders als Zeitfahrer, immer noch greifen.

Weitere Infos:

Aerodynamik-Tests mit STAPS - der get-AERO! für Profis und Jedermann

BikeFittings für Triathleten - die Pioniere des BikeFittings von gebioMized

 Autoren:

Daniel Schade

Björn Geesmann

Bilder:  ©tomtittmann

STAPS Köln & Hamburg | STAPS on Tour

STAPS News – große Neuigkeiten für den Sommer!

Einige Monate intensiver Planungen und Vorbereitungen liegt hinter uns – jetzt ist es Zeit für die ersten Neuigkeiten: Wir haben in diesem Sommer Großes vor!

Gemeinsam mit euch, unseren Sportlerinnen und Sportlern, möchten wir die erfolgreichen Entwicklungen von STAPS aus den vergangenen Jahren weitergehen. Unser oberstes Ziel ist es, euch auf eurem Weg zum sportlichen Erfolg zu begleiten und zu unterstützen. Ob mit unserer STAPS-Diagnostik, den individuellen Trainingsplänen für euch oder mit unseren Bike- und Aero-Fittings – euer sportliches Ziel ist unsere tägliche Herausforderung!

Um euch den bestmöglichen Support zu bieten, ist es entscheidend, dass wir für euch gut erreichbar sind und ihr die Möglichkeit habt, von unserer STAPS-Diagnostik zu profitieren. In den vergangenen Jahren haben wir daher – neben unserem dauerhaften Dasein in Köln und Hamburg – die STAPS on Tour eingeführt, die uns in zahlreiche Regionen und Städte in Deutschland, Österreich und der Schweiz gebracht hat.

Ab dem kommenden Sommer werden wir einen weiteren großen Schritt gehen und für euch noch besser erreichbar sein. Zu viel möchten wir an dieser Stelle aber noch nicht verraten. Die große Veröffentlichung unseres Vorhabens erfolgt am 24. Mai 2017 – seid gespannt!

Science with STAPS: die VLamax - Treibstoff und Gegenspieler zugleich!

VO2max ist bekannt, die VLamax auch?

VO2max – ein Begriff, der in den vergangenen Monaten immer häufiger im Ausdauersport auftaucht. War er vor Jahren nur „Eingeweihten“ wie Sportwissenschaftlern und Trainern ein Begriff, so schmeißen jetzt auch schon sportlich ambitionierte Hobbyrennradfahrer mit dieser Definition um sich. Kein Wunder, findet sich ihre Erwähnung immer häufiger in Artikeln über Profiradsportler. Doch was bedeutet VO2max und warum ist sie von so großer Bedeutung? Es steht für die maximale Sauerstoffaufnahme und gilt als wichtiges Kriterium der Ausdauerleistungsfähigkeit.

Anders verhält es sich allerdings mit der VLamax – einem Parameter der noch unbekannter, keineswegs aber unwichtiger, ist. Beiden gleich ist sowohl ein "V", dies bezeichnet eine Flussrate, als auch ein „kleines“ max, das den maximalen Zustand der Flussrate beschreibt. Der einzige, wenn auch große Unterschied der beiden Parameter liegt also im transportierten "Stoff": Beim einen ist es Sauerstoff (O2), beim anderen Laktat (La).

Ergo: VLamax steht für die maximale Laktatbildungsrate und gibt Einblick in den anaeroben Stoffwechsel des Sportlers. Vereinfacht erklärt werden im anaeroben Stoffwechsel Kohlenhydrate ohne Zuhilfenahme von Sauerstoff in Laktat umgewandelt. Dadurch spielt die Laktatbildungsrate nicht nur eine entscheidende Rolle bei der Übersäuerung des Sportlers nach höchst-intensiven Belastungen, sondern auch generell bei der Verstoffwechselung von Kohlenhydraten bei klassischen Ausdauerbelastungen.

Gegenspieler der aeroben Leistungsfähigkeit

Warum? Weil das Eine das Andere bedingt! Die VLamax ist der "Gegenspieler" des aeroben Stoffwechsels (VO2max) und nimmt positiven Einfluss auf kurzzeitig-intensive Belastungen, bringt aber ebenso Einschränkungen für die Dauerleistungsfähigkeit des Athleten mit sich – und somit auch auf den Fettstoffwechsel.

Vergleichbar mit der VO2max können mit höherer VLamax auch höhere Leistungen erbracht werden. Dies gilt allerdings nur für kurzzeitige, hochintensive Science with STAPS | Die VLamax - maximale LaktatbildungsrateBelastungen wie Sprints oder Attacken. Überschreiten diese Intensitäten eine kurze Zeitdauer von mehreren Sekunden oder wenigen Minuten, führt die übermäßige Produktion von Laktat schnell zu einer Veränderung des pH-Werts im Blut – und damit zu einer Übersäuerung der Muskulatur und einem Leistungsabfall.

Allerdings hat die VLamax wie schon oben beschrieben großen Einfluss auf die „klassische“ Ausdauerleistungsfähigkeit. Sie beeinflusst die Laktatproduktion und -anhäufung, die Erholungsfähigkeit und die Fähigkeit, Fette zu verstoffwechseln. Für eine hohe Dauerleistungsfähigkeit oder anaerobe Schwelle wäre daher eine sehr geringe VLamax sinnvoll. Siehe hierzu auch die Animation, die verdeutlicht, wie eine geringe VLamax die Kohlenhydrate geradezu schont und vermehrt Fette zur Energiegewinnung heranzieht.Science with STAPS | Die VLamax - maximale Laktatbildungsrate

Denn: Je geringer der Wert, desto niedriger die Aktivität des anaeroben Stoffwechsels. Zur Orientierung: Vermutlich über 95% aller Ausdauersportler liegen im Bereich von 0,3 mmol/l/s (Produktion von Millimol Laktat pro Liter Blut pro Sekunde) bis 0,9 mmol/l/s.

Triathlon: je niedriger, desto besser. Radsport: abhängig von der Rennbelastung

Im Triathlon lässt sich die optimale Ausrichtung des anaeroben Stoffwechsel vorsichtig pauschalisieren: Je geringer die maximale Laktatbildungsrate, desto besser. Selbst auf eine Sprintdistanz ist die Belastung über einen Zeitraum von ca. 20 bis 40 Minuten (je nach Einzeldisziplin) hoch. Umso deutlicher ist es auf der Langdistanz: Eine geringe Laktatproduktion spart durch den ausgeprägten Fettstoffwechsel Kohlenhydrate und erlaubt das Fahren submaximaler Leistungen.

Weniger deutlich ist die Ausrichtung der VLamax im Radsport: Für längere Belastungen ohne Leistungsspitzen (Radmarathons, Einzelzeitfahren, Kletterpartien etc.) sind extrem tiefe Werte (<0,35 mmol/l/s) erstrebenswert. Sind allerdings – wie bei Kriterien, Straßenrennen o. ä. – phasenweise hoch-intensive Belastungen nötig, empfiehlt sich eine Laktatbildungsrate von 0,40 bis 0,50 mmol/l/s. Reine Straßensprinter oder Bahnfahrer liegen bei der VLamax zumeist darüber, da diese Form der Energiebereitstellung bei maximalen Belastungen von hoher Bedeutung ist. Daher lässt sich für den Radsport keine ideale Laktatbildungsrate angeben, da diese von den Anforderungen des Wettkampfs abhängig ist.

Entscheidend ist – sowohl im Radsport als auch im Triathlon –, dass der maximalen Laktatbildungsrate eine gleichfalls entscheidende Rolle bei der Ermittlung der Ausdauerleistungsfähigkeit zukommt. Die Laktatbildungsrate ist erfolgsbestimmend und muss individuell bestimmt werden, um die Hintergründe der Physiologie des Sportlers zu erfahren und diese im Trainingsprozess einbeziehen zu können!

Weitere Beiträge unserer Science with STAPS-Reihe:

Fettstoffwechsel Training Radsport Triathlon

Nach der Saison ist vor der Saison - so gelingt der Saisonstart 2017!

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel – diese Fußballerweisheit lässt sich auf die Rennradsaison übertragen. Nach der Saison ist vor der nächsten Saison; und wer clever ist, nutzt die Erkenntnisse des abgelaufenen Rennradjahres, um Bilanz zu ziehen. Und zwar nicht erst im nächsten Frühling, wenn die Sonne die bleichen Beine wärmt und der Rückblick verklärt und dadurch geschönt ist, sondern jetzt. Überlegen Sie, was lief gut, was lief schief!

Lassen Sie das abgelaufene Sportjahr einmal Revue passieren: Habe ich meine gesteckten Saisonziele erreicht? Wie verliefen meine Hauptwettkämpfe? Habe ich richtig trainiert? Wie viele Jahreskilometer hätte ich mehr fahren oder hätte ich „härter“ trainieren müssen, um in den entscheidenden Phasen noch schneller zu sein? Jeder Athlet kann sich auf diesen selbstreflektierenden Fragen selbst die passenden, wenn auch unliebsamen Antworten geben. Übrigens: Keine Saison verläuft perfekt.

Nach diesem Rückblick kommt der Ausblick. Welche Ziele will ich 2017 erreichen: Meine persönliche Bestzeit bei meinem Lieblings-Radmarathon knacken? Die eigene Langdistanz-Premiere beim Ironman Hamburg feiern? Oder auch nach längerer sportlicher Abstinenz erstmal wieder fit werden und Gewicht verlieren?

Alle Fragen detailliert beantwortet? Gar nicht so einfach – oder? Nicht immer weiß man selbst, worin die Ursache für die Schwäche wirklich liegt und wie man sich möglichst effizient auf das Highlight vorbereitet. Machen Sie es wie die die Profis. Holen Sie sich fürs Bilanzziehen bzw.  die Auswertung wie auch fürs Training für die neuen Saisonziele Unterstützung und nutzen Sie bestimmte Tools. Denn Leistungen in Ausdauerdisziplinen – gerade im Radsport – lassen sich messen. Was zugegebenermaßen technisch und etwas kühl klingt, hat den Vorteil, dass sich das Erreichen der sportlichen Ziele dadurch planbar machen und effizient gestalten lässt. Und wer möchte nicht nach dem Wintertraining behaupten können, dass er im Rahmen seiner verfügbaren Leistungsdiagnostik Radsport und Triathlon | SaisonstartTrainingszeit bestmögliche Fortschritte gemacht hat und bereits im Frühjahr schon richtig aufs Pedal drücken kann anstatt mühsam dann erst beginnen die Form aufzubauen.

Eine gut gemachte Leistungsdiagnostik hilft ihnen dabei, Ihre Stärken und Schwächen schonungslos aufzudecken. Das sagt ja schon der Name Diagnostik. Zu viele Sportler geben sich damit zufrieden, hier ihre individuellen Trainingsbereiche bestimmt zu bekommen. Aber das funktioniert einfacher und ist billiger – hier reicht ein „selbstgemachter“ Critical Power-Test. Eine Leistungsdiagnostik sollte zwar immer ihren Status quo ermitteln bzw. „testen“, aber viel wichtiger ist es, daraus die Schlüsse zu ziehen und die individuellen Baustellen für das Training der kommenden Wochen und Monate aufzudecken.

Vorbereitung: Training und Ernährung vor dem Test

Der ideale Zeitpunkt für einen solchen Auftakt-Check ist abhängig von Ihrer Ambition - zu Beginn des Winter- oder Frühjahrstrainings. Aber bitte einen solchen Test nicht „aus der kalten Buchse“ fahren. Eine erste „Einrollphase“ von zwei bis drei Wochen sollte der Sportler schon hinter sich haben, um leidige Off-Season-Nachwirkungen wie Muskelkater und Co. zu überwinden und bestimmte (besonders neuronale) Prozesse im Körper, die „eingeschlafen“ sind, wieder anzukurbeln. Innerhalb dieser Zeit vor der ersten Leistungsanalyse reichen bis drei Einheiten pro Woche vollkommen aus. Auch die Dauer kann auf 60 bis 90 Minuten pro Einheit beschränkt werden. Dieses „Warm up-Training“ sollte auch erste kürzere Intensitätsspitzen – z.B. kurze Schwellenintervalle, K1-Antritte oder auch hochintensive Intervalle - beinhalten, damit die Ausbelastung während der Leistungsdiagnostik nicht das erstmalige Erreichen des „roten Bereichs“ ist.

Rückt der Testtag näher, sollte der Sportler die Vorbereitungsphase standardisieren. Leistungsdiagnostiken, die einmal nach einem trainingsintensiven Wochenende Montagsmorgens und einmal nach völligem Ruhezustand für mehr als 2 bis 3 Tage absolviert werden, sind eher mäßig vergleichbar. Daher haben wir ein paar Tipps, um die Vergleichbarkeit mehrerer Diagnostiken zu gewährleisten:

Das Training sollte zwei Tage vor einem Leistungstest auf regenerative Einheiten oder Ruhetage beschränkt sein. Die letzte intensive, vielleicht auch längere Einheit spätestens drei Tage vor dem Test absolvieren, damit keine Nachwirkungen die Ergebnisse und spätere Analyse beeinflussen. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfehlen wir zwei Tage vor dem Test eine lockere Regenerationseinheit von maximal 90 Minuten und am Vortag einen Ruhetag.Vorbereitung Leistungsdiagnostik Radsport und Triathlon

Einen erheblichen Einfluss auf die Testergebnisse hat die Ernährung. Startet der Sportler – aus Sorge vor übermäßiger Hautfaltendicke bei der Körperfettmessung – zum Beispiel nach einer dreitägigen kohlenhydratarmen Ernährung zum Test, ist die Aussagekraft der gewonnenen Resultate beeinträchtigt. Es gilt also, sich in den Tagen vor und am Tag der Analyse ausgewogen zu ernähren, zu jeder Mahlzeit eine normale Menge an Kohlenhydraten zu sich zu nehmen und mit ca. zwei Litern Flüssigkeit pro Tag auch den Flüssigkeitshaushalt zu sichern.

An diesem Punkt sei gesagt: Auch das Körpergewicht und der Körperfettanteil liegen zu Beginn des Trainings nicht nahe des Optimums. Daher gibt es keinen Grund zu Hungern und auch keinen Grund sich schon vorab Gedanken zur Körperkonstitution zu machen. Körperfett ist erstmal nur ein „Energiespeicher“. Ob man diesen dann im Laufe der Saison um das ein oder andere Kilogramm reduzieren sollte, oder aber vielleicht auch Acht geben sollte, dass man einen nicht zu geringen Körperfettanteil hat, erklären unsere STAPS-Sportwissenschaftler dann in der späteren Analyse und legen gemeinsam mit dem Sportler auch für diese Zahl einen Fahrplan fest.

Anders als im Wettkampf oder Training sollte der Athlet vor einer Leistungsdiagnostik eines auf jeden Fall reduzieren: Koffein. Um es noch exakter auszudrücken, auch Taurin (z.B. in Red Bull), Teein (das „Koffein“ im Tee) etc. gilt es zu vermeiden. Diese belebenden Substanzen sollten 3 bis 4 Stunden vor dem Test komplett vermieden werden. Findet die Leistungsdiagnostik dagegen erst am Mittag oder Nachmittag statt, wollen wir den Kaffeetrinker aber auch nicht zu sehr auf die Folter spannen: Wer regelmäßig morgens 2 bis 3 Tassen Kaffee trinkt, darf diese auch am Testtag genießen – vorausgesetzt, diese wurden mindestens drei Stunden vor der Belastung getrunken!

Leistungsdiagnostik bei STAPS: Stärken und Schwächen aufdecken – gezielt trainieren!

Und dann beginnt sie, die Quälerei. Bei STAPS beinhaltet eine radspezifische Diagnostik einen maximalen, 15-sekündigen Sprinttest und einen ca. 16- bis 20-minütigen Rampentest (davon 12 Minuten Aufwärmen) bis zur Ausbelastung. Eine Laufdiagnostik setzt sich aus einem 20- bisSTAPS on Tour | Leistungsdiagnostik Radsport Triathlon 30-minütigen submaximalen Test und einem 10- bis 15-minütigen Rampentest bis zur Ausbelastung zusammen. Die Ermittlung des Gewichts und des Körperfettanteils sind natürlich ebenfalls fester Bestandteil. Während dieser Testverfahren sammeln die Sportwissenschaftler alle relevanten Daten, die für die spätere Analyse nötig sind: Blutabnahmen am Ohrläppchen, Messung der Herzfrequenz und Leistung, Ermittlung der Atemgase, Protokollierung von Körpergewicht und Körperfett – die Physiologie des Sportlers wird in Zahlen gefasst.

Dass die Testverfahren bei STAPS anders aufgebaut sind als herkömmliche Testverfahren, hat zwei entscheidende Gründe: Zum einen ist unser Testverfahren genauer als herkömmliche Testmethoden (wie z.B. der klassische Laktatstufentest), zum anderen ist für uns nicht nur der aktuelle Leistungsstand relevant, sondern wir wollen vor allem die physiologischen Hintergründe und Stoffwechselsysteme hinter der Leistung erfahren. Worin besteht der limitierende Faktor des aktuellen Leistungsstands? An welchen Stellschrauben muss gedreht werden, um effektiv leistungsfähiger zu werden? Und wie lassen sich welche Stoffwechselwege auch in Bezug auf die verfügbare Trainingszeit des Sportlers optimieren? Dass herkömmliche Verfahren bei der Beantwortung dieser Fragen schnell an ihre Grenzen stoßen, wurde schon vor Jahren in Fachzeitschriften aufgeschlüsselt.

Die STAPS-Methodik liefert genau auf diese Fragen die passenden Antworten. Durch die Differenzierung unserer Testverfahren erstellen wir für jeden Sportler ein physiologisches Profil (siehe Grafik) mit allen wichtigen Parametern, die wir mit der Diagnostik ermittelt haben.

individuelles Training im Radsport | VO2max | Laktat

Stärken und Schwächen des Sportlers

Entscheidend für eine erfolgreiche Diagnostik zum Saisonstart ist dabei immer ein ausführliches Analysegespräch mit dem Sportler. STAPS entwickelt keine Trainingskonzepte, ohne beispielsweise die realistischen zeitlichen Verfügbarkeiten des Sportlers zu berücksichtigen. Sinnvoll ist ein Training nur dann, wenn die Sportwissenschaftler die Zielsetzung für die Saison 2017 gemeinsam mit dem Athleten abgesteckt haben. Im ausführlichen Auswertungsgespräch – bei dem die Kaffeetrinker übrigens ausreichend mit Koffein versorgt werden – lässt sich auf Basis der Analysen und den individuellen Voraussetzungen des Sportlers, die physiologischen Baustellen priorisieren und einen detaillierten Fahrplan für das Wintertraining festlegen.

Denn genau dieser ist die Motivation, um mit Elan abwechslungsreich durch die kalte und dunkle Jahreszeit zu kommen, ohne dabei stumpf Kilometer abzureißen. Also: Starten Sie schon heute in die Saison 2017!

Ein Blick hinter die Kulissen: STAPS im Canyon.Home

Speedmax, Aeroad, Ultimate – die Produktpalette von Canyon ist uns im Zuge unserer engen Kooperation mit dem Koblenzer Radhersteller aus diversen Aero-Fittings hinreichend bekannt. Boris Stein, Patrick Lange, Tony Martin, das World Tour-Team Katusha-Alpecin; um nur einige Namen von Canyon-Athleten zu nennen, mit denen wir in den letzten Wochen zusammenarbeiten durften.

Optimierungen im Bereich der Aerodynamik gehen immer mit einer hohen Kenntnis über das Material einher. Nicht nur jeder Athlet, auch jedes Rad bringt seine eigenen Eigenschaften, Geometrien und Einstellungsmöglichkeiten mit sich. Da wir gerade im Profisport sehr häufig mit Rädern aus Koblenz arbeiten, wollten wir die Produkte von Canyon noch besser kennen lernen und haben das Canyon.Home besucht.

Blick hinter die Kulissen: STAPS im Canyon.Home!Kurz vor Weihnachten sind wir mit den beiden STAPS-Teams aus Köln und Hamburg der Einladung von Liaison Manager Andreas Walzer gefolgt, der sich federführend um die Belange der Profi-Athleten von Canyon kümmert.

Nach einer Koffein-Supplementierung durch den frisch eingetroffenen Frodissimo-Kaffee im Café des Canyon.Home, haben wir den Show-Room besucht und durch Andreas Walzer zahlreiche Informationen über die verschiedenen Produkte aus dem Straßen-, MTB- und Triathlon-Bereich bekommen.

Die Abteilung des Qualitätsmanagements Canyons sucht sicherlich seines Gleichen. Gordon Koenen, Director Quality Management, hat uns einen Blick hinter die Kulissen der Qualitätskontrolle gegeben: Zahlreiche Stresstests, denen sich Rahmen, Gabeln, Lenker und Co. aussetzen müssen. Ein CT-Scanner, mit dem jede Gabel vor dem Verkauf gescannt wird. Und besonders über das Canyon-interne System: Jedes verbaute Element eines Rahmen-Kits bekommt einen Identifikations-Code. Dadurch lässt sich auch bei einem möglichen Gabel-Bruch während der Kopfsteinpflaster-Passagen Paris-Roubaix' noch im Nachgang auflösen, ob diese Gabel bereits bei Auslieferung fehlerhaft war und ein Defekt ggf. werksseitig übersehen wurde.

Gordon‘s Fazit: Neben des umfangreichen technischen Qualitätsmanagements zählt auch immer das Feedback der Straße. Blick hinter die Kulissen: STAPS im Canyon.Home!Deshalb ist die Forschung in diesem Bereich auch ein nie endendes Projekt: Durch Materialtests im Labor sowie auf der Straße mit den Profis bleibt Canyon jederzeit auf dem aktuellsten Stand und garantiert dadurch die bestmögliche Qualität der Räder.

Im Anschluss an die Abteilung des Qualitätsmanagements informierte uns Sebastian Jadczak, Director Development Road, Produktmanagement, über die neusten Projekte im Hause Canyon. Das bestimmende Thema auch in Koblenz: Scheibenbremsen im Straßenradsport. Seit neustem wird auch das Aeroad mit Scheibenbremsen ausgeliefert. Zudem darf die Radsport-Welt auf viele spannende Entwicklungen aus Koblenz gespannt sein – wir wollen aber noch nicht zu viel verraten!

Das Canyon.Home ist besonders, genau wie die Marke Canyon auch. Für uns war der Besuch in Koblenz ein beeindruckender Blick hinter die Kulissen einer führenden Marke in der Welt des Radsports und Triathlons. Wir freuen uns auf eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit und besonders auf weitere Athleten aus dem Canyon-Lager, die uns in den kommenden Wochen für Aero-Optimierungen besuchen werden – stay tuned!

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Fotos: (c) Saron Duchardt | www.saronduchardt.de

Fettstoffwechsel | Fettstoffwechseltraining | Nüchtern-Training | Radmarathon | Triathlon | Training & Ernährung | maximale Laktatbildungsrate | VLamax

STAPS Advisor #1 - Tipp 5: Empfehlungen für unterwegs!

Viele Mythen und Mysterien ranken sich um den Fettstoffstoffwechsel. Was bedeutet er eigentlich physiologisch und warum ist er gerade für Ausdauersportler so wichtig? Wir geben Ihnen 5 Tipps zum Training Ihres Fettstoffwechsels – der STAPS Advisor #1!

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STAPS Tipp #5: Empfehlungen für unterwegs!

Gerade Low-Carb-Training funktioniert nicht automatisch Fettstoffwechsel | Fettstoffwechseltraining | Nüchtern-Training | Radmarathon | Triathlon | Training & Ernährung | maximale Laktatbildungsrate | VLamaxund sofort. Das Fahren mit reduzierten Kohlenhydratspeichern will geübt sein, da der Körper vermehrt unter Stress gesetzt wird. Daher sollten die ersten Einheiten mit wenigen Kohlenhydraten zunächst 120 Minuten nicht übersteigen. Wer sich das nicht zutraut, kann mit kürzeren Morgeneinheiten auf der Rolle beginnen. Mit etwas Übung können die Einheiten Woche für Woche ausgedehnt werden und gerne auch mit diversen Intervallen, zum Beispiel im Grundlagenbereich 2, gespickt werden.

Hilfreich ist auch, den Organismus durch eine Umstellung der täglichen Ernährung auf weniger Kohlenhydrate und mehr Proteine sowie Fette darauf vorzubereiten.

STAPS Tipp #5: Notfall-Riegel mitnehmen!

Das wichtigste Hilfsmittel während der Einheit ist immer der „Notfall-Riegel“. Wenn das Frühstück kohlenhydratärmer ausfällt und die geplante Drei-Stunden-Einheit vielleicht doch länger dauert, ist es wichtig den anbahnenden Hungerast durch einen Riegel zu verscheuchen. Diesen Riegel auch essen, wenn einen der Hunger überkommt und man sich nicht mehr wohlfühlt. Da der Fettstoffwechsel eine kleine Menge – wenn auch verschwindend gering – an Kohlenhydraten benötigt, um auf Touren zu bleiben, torpediert dies nicht das eigentliche Trainingsziel.

Ist die Einheit beendet, die Speicher direkt wieder auffüllen. Der gerne angeführte „Nachbrenneffekt“ ist ein Mythos, daher zur bestmöglichen Regeneration Flüssigkeit sowie Kohlenhydrate, Proteine und Mineralstoffe aufnehmen!

Um die Trainingseinheit trotz verringerter bzw. ohne Kohlenhydrate effizient zu gestalten, sollten Elektrolyte bzw. Mineralstoffe in die Trinkflasche mit Wasser gefüllt werden. Sie helfen, den Mineralhaushalt auch mit verminderten Kohlenhydraten aufrechtzuerhalten. Dabei immer darauf achten, dass das Elektrolyt-Pulver keine oder nur sehr wenige Kohlenhydrate enthält, um den Fettstoffwechsel nicht zu torpedieren.

Alternativ kann auch eine Messerspitze herkömmliches Kochsalz in die Wasserflasche gefüllt werden.

 Zum Abschluss zwei finale STAPS-Tipps aus dem Profisport:

  • Die Zufuhr von Kohlenhydraten kann dem Körper auch vorgegaukelt werden. Dafür einfach während der Einheit den Mund mit „süßen“ Drinks spülen und die Flüssigkeit anschließend ausspucken („mouth rinse“). Die sensorischen Rezeptoren im Mund bekommen dadurch das Zeichen, dass Kohlenhydrate zugeführt werden und setzen weitere körpereigene Kohlenhydrate frei. So lässt sich das Umschalten in den „Nothaushalt“ des Körpers (z.B. Hungerast etc.) hinauszögern.
  • Wenn der Athlet mit zunehmender Dauer in solch einem Training müde wird und die Trittfrequenz abfällt, können kurze, fünf bis sechs Sekunden dauernde Sprints oder auch Trittfrequenz-Pyramiden helfen, die Motorik der Muskulatur wieder aufzuwecken.

STAPS Advisor #1: 5 Tipps - So trainieren Sie Ihren Fettstoffwechsel!

In unserem STAPS Advisor haben wir 5 Tipps zum optimalen Training des Fettstoffwechsels zusammen gefasst. Unsere Tipps enthalten die Reduzierung des Kohlenhydrat-Stoffwechsels, intensives Training zur Verbesserung des aeroben System, den allgemeinen Umgang mit Kohlenhydraten, Möglichkeiten zum Stoffwechsel-Boost und Tipps für unterwegs.

Alle Tipps finden Sie in unserem Advisor, den Sie hier kostenfrei downloaden können: STAPS Advisor #1