Leistungsdiagnostiken in Hannover bei BIKETIME - STAPS on Tour

STAPS on Tour-Partner – BIKETIME Hannover

STAPS on Tour-Partner: Ein Laden aus Leidenschaft: BIKETIME Hannover

Als wir BIKETIME-Inhaber Alex Mühlbauer gefragt haben, was damals der Grund für die Gründung seines Geschäfts in Hannover war, kam die Antwort ohne große Überlegung: Leidenschaft!

Das in 2014 gegründete Radgeschäft mit Sitz am alten Flughafen in Hannover definiert sich über das Motto „Gutes Rad – Gute Zeit“. Dabei betont das Team um Alex Mühlbauer gleichzeitig, dass die „gute Zeit“ sowohl für die Freude am genussvollen und gemütlichen radeln, als auch für die Geschwindigkeit, die schnellste und beste Leistung steht.STAPS on Tour bei BIKETIME in Hannover

Damit die BIKETIME-Kunden – die im Übrigen sowohl aus Menschen bestehen, die die Fahrt zum Biergarten oder in die Arbeit genießen, oder beim Radrennen auf dem Podium landen wollen – ihre Zeit auf dem Fahrrad genießen können, bietet BIKETIME nicht nur Produkte, sondern auch Dienstleistungen und Anregungen an, die das Fahrerlebnis steigern, den Spaß- und Adrenalin-Faktor erhöhen und stressfreies Bike erlauben.

Sogar ein eigenes Rad-Team, das BIKETIME RaceTeam, fährt unter der Flagge der Rad-Experten aus Hannover.

Warum Alex Mühlbauer mit BIKETIME Teil der STAPS on Tour ist?

„Bevor wir uns entschieden haben, STAPS als Partner für Leistungsdiagnostik aufzunehmen, bin ich selbst nach Hamburg gefahren und habe eine Diagnostik dort gemacht. Quasi ein „Test zum Test“. Der Hamburger Institutsleiter Marc Sauer hat mich dabei direkt überzeugt. Ich habe schon viele Leistungsdiagnostiken und Trainer kennengelernt, aber niemand hat bisher so anschaulich und verständlich erklärt, worauf es ankommt. Besonders gefallen hat mir die sehr individuelle und persönliche Beratung!“

Sofern ihr euch einen der letzten Termine sichern möchtet, hier geht’s zur Anmeldung: www.staps-online.com/tour.

BIKETIME in Hannover findet ihr hier: www.biketime.de

STAPS on Tour - die Experten für Training und Leistungsdiagnostiken sind wieder auf Tour!

STAPS on Tour – Partner: Grupetto Leipzig

STAPS on Tour-Partner: Grupetto Leipzig mit Giro d’Italia-Etappensieger Robert Förster

Am Dienstag, den 07. November dürfen wir erstmals in der Geschichte der STAPS on Tour in Leipzig zu Gast sein. Als Partner unserer Tour könnten wir dabei – im wahrsten Sinne – einen echten Profi gewinnen: Robert Förster. Der ehemalige Gerolsteiner- und Milram-Sprinter widmet sich seit dem Ende seiner aktiven Karriere, in der er unter anderem zwei Etappen des Giro d’Italia gewinnen konnte, seinem Radgeschäft „Grupetto“, welches in Leipzig und Försters Geburtsort Markkleeberg ortsansässig ist.Giro d'Italia Etappensieger Robert Förster als Teil der STAPS on Tour

Die Schwerpunkte bei Grupetto liegen – ähnlich wie bei unseren Sportlern – in den Bereichen Rennrad und MTB. Auch das Grupetto-Team besteht aus leidenschaftlichen Hobby- und Amateur-Radsportlern.

Dass Grupetto und STAPS gut zusammenpassen hat sich bereits nach den ersten Wochen gezeigt: Nahezu alle Termine zur STAPS-Diagnostik für unseren Besuch am 7. November sind bereits vergriffen.

Warum das Team um Robert Förster Teil unserer STAPS on Tour ist?

„Ich weiß aus eigener langjähriger Erfahrung, wie wichtig und entscheidend ein persönlich zugeschnittenes Training, basierend auf einer professionellen Leistungsdiagnostik ist, um bestimmte Ziele zu erreichen und freue mich daher sehr darüber, Teil von STAPS on Tour zu sein.“

Sofern ihr euch einen der letzten Termine sichern möchtet, hier geht’s zur Anmeldung: www.staps-online.com/tour.

Grupetto Leipzig und Markkleeberg findet ihr hier: www.grupetto.de

STAPS on Tour - die Experten für Training und Leistungsdiagnostiken sind wieder auf Tour!

STAPS on Tour-Partner: Radsport Ganser

Triathlon-Institution in NRW – Radsport Ganser

Radsport Ganser ist in der Triathlon-Szene Nordrhein-Westfalens eine Institution. Bereits 1993 eröffnete Markus Ganser – Geschäftsführer, ehemaliger Straßenradsportler und heute erfolgreicher Ironman – in Stolberg bei Aachen sein erstes Ladenlokal und ist seither Spezialist auf dem Triathlon-Sektor.

Mit Radsport Ganser stellen wir Euch gleichzeitig unseren „ältesten“ STAPS on Tour-Partner vor. Als wir 2012 unsere ersten Diagnostiken außerhalb unseres Kölner Instituts angeboten haben, bestand die STAPS on Tour aus insgesamt drei Partnern. Einer davon – und damit die häufigste Anlaufstelle unserer Tour – war Radsport Ganser. Seither sind wir auf jeder Tour zu Gast bei dem Team um den vielfachen Ironman-Hawaii-Starter Markus Ganser gewesen und freuen uns, auch in diesem Winter wieder in Richtung Aachen fahren zu dürfen.

Am 08. November werden wir bei Radsport Ganser zu Gast sein. Es gibt aktuell nur noch wenige freie Plätze für unsere Leistungsdiagnostiken, da sich bereits einige Sportler aus dem Aachener Umfeld angemeldet haben.

Warum Markus Ganser mit seinem Triathlon-Geschäft Teil unserer STAPS on Tour ist:

„Weil ich selbst mit der Arbeit des Instituts nur beste Erfahrungen gesammelt habe und der ein oder andere Kölner ja noch nicht den guten belgischen Reisfladen kennt, den wir hier natürlich gerne anbieten!“

www.radsportganser.de

Erfolgreicher Ironman und Partner auf unserer STAPS on Tour: Markus Ganser

Photocredit: Ingo Kutsche/ Sport- & Eventfotografie

Science with STAPS: Wintertraining einmal effizient, bitte!

Die neue Saison kommt – ganz bestimmt. Daher ist es Zeit, sich langsam aber sicher darauf vorzubereiten: Möge das Wintertraining beginnen!

Bei dem Gedanken an das Training im Winter, denken viele an kalte Temperaturen, die frühe Dunkelheit und häufig sogar nasses Wetter. Dass es mit einem Rollentrainer eine Möglichkeit gibt, den äußeren Einflüssen zu entkommen ist zwar bekannt, macht die Stimmungslage aber häufig nicht viel besser. Stundenlanges Rollenfahren hat oft viele negative BeFredericgleiterscheinungen: Das Fernsehprogramm nervt, die DVD-Sammlung – in Abhängigkeit ihrer Größe – nähert sich dem Ende oder muss sogar wiederiederholt werden – unterm Strich keine wirklich begeisternde Situation.

Schluss mit dem Gejammer und rauf auf die Rolle! – es gibt kein Trainingsgerät für Radfahrer oder Triathleten, auf dem man das Training so effektiv und mit so viel Qualität bestreiten kann, wie auf der Rolle. Um euch das zu veranschaulichen widmet sich unsere “Science with STAPS”-Reihe heute einer examplarischen Rollenheit und zeigt die Effektivität dieser:

Trainingsziel: Steigerung der maximalen Sauerstoffaufnahme (VO2max)

Proband: STAPS-Mitarbeiter

Untersuchung: Grundlageneinheit vs. intensive IE-Einheit (“intermitted exercise”)

Die maximale Sauerstoffaufnahme zählt zu den wichtigsten physiologischen Parametern und ist für uns – gerade bei eingeschränktem Trainingsumfang – eines der ersten Dinge, die wir im Wintertraining anpassen wollen. Als probates Trainingsmittel gilt das sogenannte “intermitted exercise” (IE), welches sich durch hohe Effektivität auszeichnet. Beim IE-Training kann sich der Sportler die Eigenschaften der Sauerstoffaufnahme zu Nutze machen: Die Kinetik der VO2 ist eher träge – vergleichbar, wie z.B. die Herzfrequenz. Das IE-Training ist deshG1-Einheitalb so gestaltet, dass ein IE-Intervall grundsätzlich eine Minute dauert und sich in eine Intervallphase (30-40s, @100% der VO2max) und eine Pausephase (ca. 20-30s, @G1-Bereich) unterteilen lässt. Diese Intervalle werden dann ca. 6-10x nacheinander absolviert. Der große Vorteil liegt darin, dass die Pausenzeiten so kurz gehalten sind, dass die träge Sauerstoffaufnahme sich kaum absenkt und daher für die komplette Dauer auf einem hohen Niveau läuft. Inhaltlich sprechen wir also von 6-10 x 30-40s an der VO2max, für die Sauerstoffaufnahme kommt das aber 6-10 Minuten im Bereich der VO2max gleich.

Unser Mitarbeiter hat für euch einen Vergleich aufgestellt und eine reine G1-Einheit über eine Stunde mit eIE-Einheitiner IE-Einheit (30s Intervall/ 30s Pause) verglichen. Passend zu den Trainingseinheiten haben wir die Leistung [Watt], die Herzfrequenz [1/min] und natürlich die Sauerstoffaufnahme [ml/min] aufgezeichnet:

Die Grundlageneinheit ist er mit 140 Watt durchschnittlich über exakt 60 Minuten gefahren und hat dabei im Mittel eine VO2 von 2.161 ml/min gehabt. Dadurch ergibt sich in der Summe eine O2-Menge von 129 Litern.

Die IE-Einheit war so gestaltet, dass unser Proband sich zunächst 10 Minuten im G1-Bereich aufgewärmt hat, dann 2x10x IEs (30/30) gefahren ist mit kurzer Pause und sich danach ausgerollt hat. Das Ergebnis: die durchschnittliche Leistung lag bei 185 Watt, die VO2 im Mittel bei 2.744 ml/min, wodurch sich eine O2-Menge von 120 Litern ergab – bei 44 Minuten Dauer. Bei fast gleicher Menge an verarbeitetem Sauerstoff hat der Sportler also eine Viertelstunde weniger Tretzeit benötigt und damit 25% Trainingszeit eingespart. Oder anders gesagt: In einer Stunde Trainingszeit ist es durch IE-Einheiten möglich, deutlich mehr Sauerstoff durch den Körper zu schleusen, um so sehr zeiteffektiv für wichtige Anpassungen der VO2max zu sorgen!

Eine perfekte Einheit also für Tage, an denen weniger Trainingszeit zur Verfügung steht, man aber trotzdem qualitativ trainieren möchte. Vielleicht sogar eine Abwechslung für die Mittagspause?

Leertreten geht nicht

Einen Effizienz-Vorteil bietet das Rollentraining gegenüber dem “Draussen-Training” auch bei der Einhaltung der Trainingsbereiche oder überhaupPowerchart outsidet beim “Treten”. Ist man draussen unterwegs, muss man an Ampeln und Kreuzungen anhalten, kann bergab den Trainingsbereich nicht halten, etc. Viele Momente, in denen man nicht tritt – und damit auch nicht trainiert!

Die beiden nebenstehenden Bilder zeigen die Häufigkeitsverteilung der Leistung bei einer 3-stündige Einheit draussen und auf der Rolle. Auffällig ist dabei, dass der Sportler in der Indoor-Einheit lediglich wenige Minuten (<3 Minuten) “leer” tritt. Dem gegenüber zeigt die Outdoor-Einheit eine Leertretzeit (<20 Watt) von ca. 25 Minuten, die aufsummierte Zeit unterhalb des G1-Bereichs dürfte sogar bei >30 Minuten liegen. Ein Sechstel der gesamten Trainingseinheit gehen also draussen verloren!Powerchart inside

Dass gerade das Fahren höherer Umfänge draussen bedeutend schöner ist – da sind sich vermutlich alle Sportler einig. Allerdings gibt es genügend Zeitfenster, in denen man auch mit 30-45min Trainingszeit auf der Rolle sehr effektiv und erfolgreich trainieren kann.

Der goldene Mittelwert macht’s also!

Unsere Trainingsbetreuungen für ihren sportlichen Erfolg im Radsport und Triathlon

Coached by STAPS – unsere Trainingsbetreuungen

„Ich brauch keinen Trainer, ich bin ja kein Profi.“ Solche Aussagen bekommen wir bei STAPS öfter zu hören, wenn wir erzählen, was wir machen. Oder: „Für einen Coach bin ich zu schlecht – das lohnt sich nicht“ – das sind auch Sätze, die gerne an uns adressiert werden. Dabei ist doch ein gut strukturiertes Training der Schlüssel zum Erfolg. Und wer will schließlich nicht schneller oder besser werden?

Coaching – darunter verstehen wir bei STAPS vielmehr als nur Intensitätsbereiche festzulegen, Trainingspläne zu schreiben und auszuwerten. Unser Verständnis von Coaching besteht aus vielen Facetten, die alle dazu führen, den Athleten besser zu machen; egal ob er Hobbysportler, ambitionierte Jedermann, Amateur oder Profi ist. Und dafür haben wir unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung, von denen unsere Athleten alle profitieren. Dazu zählt neben der Leistungsdiagnostik und dem Schreiben der Trainingspläne sowie dem Analysieren der Einheiten, auch auf ein aufs Training und den Wettkampf abgestimmte Ernährungsvorgabe, das Erarbeiten einer Pacing-Strategie – sei es für Radmarathons und Langstreckenevents, Zeitfahren oder Triathlon -, sowie optional ein individuelles Bike-Fitting, das Verbesserungspotential für Tretökonomie und Kraftübertragung bietet.

Die STAPS-Trainer

Zuallererst einmal profitieren die Sportler, die wir trainieren, von der Kompetenz unseres Trainer-Teams. Diese erstellen ein Stärken-Schwächen-Profil, schreiben die Trainingspläne, reagieren auf Veränderungen, vermitteln wichtiges Wissen z. B. in puncto Ernährung, geben Tipps und Hilfestellung bei der Umsetzung. Wir sind davon überzeugt, dass der persönliche Kontakt zwischen Sportler und Coach elementar für die Weiterentwicklung des Athleten ist und den wohl wichtigsten Das STAPS-Team - die Experten für Leistungsdiagnostiken, Training, Ernährung und SitzpositionenBaustein einer erfolgreichen Trainingsbetreuung darstellt. Und daher legen wir bei der Auswahl unserer Mitarbeiter extremen Wert auf fachliche wie soziale Kompetenz. STAPS-Trainer sind nicht nur studierte Sportwissenschaftler mit einem Bachelor- oder Masterabschluss sowie leistungssportlichem Background (Physiologie, Biomechanik, Ernährungswissenschaft, Psychologie), sondern besitzen zumeist auch eine sportliche Vita (STAPS Trainer Lukas Naegele bei der Berglauf-WM). Außerdem bilden sich die Mitglieder unser Trainer-Team regelmäßig fort, besuchen Kongresse, und studieren bzw. promovieren teilweise noch parallel, um ihr Wissen zu vertiefen und ihren Horizont zu erweitern. Kurzum: Sie alle wissen also, worüber sie schreiben und wovon sie reden – und können das dem Athleten auch vermitteln. Das haben jedenfalls unzählige Feedback-Gespräch, die wir mit den von uns betreuten Sportlern geführt haben, ergeben.

Unsere Coaches halten direkten Kontakt zu den Sportlern über Telefon, Mail und Skype oder korrespondieren face-to-face bei Diagnostik-Terminen oder wennDas STAPS-Team - die Experten für Leistungsdiagnostiken, Training, Ernährung und Sitzpositionen gewünscht auch vor oder bei wichtigen Wettkämpfen. Es wird allerdings nicht nur in eine Richtung gesprochen, denn ein guter Coach steht im ständigen Dialog mit seinem Athleten, „verarbeitet“ immer auch das Feedback. Einer der Gründe, warum wir keine vorgefertigten Trainingspläne herausgeben und neue Trainingspläne immer nur nach Rückmeldung des Athleten geschrieben werden. Für einen echten Leistungsfortschritt ist es elementar, dass der Trainer immer auf die aktuelle Situation des Sportlers – physisch wie psychisch – reagiert.

Unsere Sportwissenschaftlerinnen und Sportwissenschaftler findet ihr hier!

Das STAPS-Team - die Experten für Leistungsdiagnostiken, Training, Ernährung und Sitzpositionen

Die STAPS-Trainingsbetreuung – Strategie und Struktur

Eine erfolgreiche Trainingsbetreuung steht bei STAPS immer auf drei entscheidenden Säulen:

  1. Ein physiologisches Stärken- und Schwächen-Profil des Sportlers, das über die STAPS-Leistungsdiagnostik ermittelt und immer wieder überprüft wird.
  2. Die Rahmenbedingungen des Sportlers, die für das Training wichtig sind. Dazu zählen beispielsweise verfügbare Trainingszeit, spezielle Trainingslager, alternative Trainingsmöglichkeiten und natürlich das soziale Umfeld wie Familie, Beruf sowie sonstige Verpflichtungen. Alles wird aufeinander abgestimmt.
  3. Die Ziele des Sportlers. Das kann eine Platzierung oder eine Zeit bei einem bestimmten Wettkampf sein. Das Ziel kann aber auch sein, Gewicht zu verlieren oder sportlich leistungsfähiger zu werden. Das bestimmt der Sportler selbst, wir unterstützen ihn dabei, sich realistische Ziele zu setzen.Physiologische Stärken und Schwächen des Sports aufdecken, um diese im Training zu verbessern

Das Training bei STAPS

Wer bei STAPS trainiert, wird individuell betreut. Ausgerichtet an den persönlichen Stärken und Schwächen, den Zielen und natürlich dem Zeitbudget bekommt der Athlet sein Training „verschrieben“.

Bevor es aber überhaupt losgeht, gibt es ein persönliches Kennenlernen, erstmal am Telefon und auf jeden Fall direkt bei der ersten Leistungsdiagnostik. Auf diese aufbauend werden erst dann die Trainingspläne geschrieben, um die physiologischen „Baustellen“ zu berücksichtigen. Daher liegt kein Algorithmus wie bei einer Software, einer App oder Trainingsplattform hinter unseren Trainingsplänen.

Bei der Konzeption der Trainingspläne setzen wir auf moderne wissenschaftlich überprüfbare Erkenntnisse. Bei uns gibt es Physiologische Stärken und Schwächen des Sports aufdecken, um diese im Training zu verbessernkeine Philosophie, geprägt von einem bestimmten Trainings-„Duktus“. Das Schrubben zeitaufwendiger Grundlagenkilometer im Winter? Keine Option für einen individuellen Trainingsplan. Für uns gibt es keine Trainingsinhalte, die sich nach der Jahreszeit richten, Übungseinheiten werden ausschließlich auf Basis der drei Säulen des STAPS-Trainings abgestimmt. Auch im Winter kann eine Einheit kurz und knackig sein, wenn es zur Entwicklung des Sportlers beiträgt. (Science with STAPS: Wintertraining einmal effizient bitte!)

Auch gibt es kein Ausprobieren wie „erst mal drei Monate Grundlage, dann mal 2 Wochen intensiv trainieren“. Erstens motiviert solch ein Training nicht sonderlich, zweitens – und viel wichtiger – legt die Leistungsdiagnostik die Schwächen offen, an denen direkt gearbeitet werden kann. Um objektiv festzustellen, dass das Training „anschlägt“ und den gewünschten Effekt erzielt, wird anhand weiterer Diagnostiken der Leistungsfortschritt und die Entwicklung der Physiologie des Sportlers regelmäßig kontrolliert. Daher gibt es bei dieser Konzeption des Trainings eine Art „Garantie“, dass man weder Stunden noch Kilometer großartig verschenkt und nach 3 Monaten feststellt, dass „Grundlage“ eben doch nicht der richtige Ansatz war.

Trainingseinheiten sind lediglich das Tool. Sie miteinander sinnvoll zu verknüpfen, sie individuell auf den Formzustand des Athleten anzustimmen und in den Alltag eines Hobbysportlers zu integrieren, ohne ihn zu überfordern noch zu unterfordern – darin besteht eine wichtige Eigenschaft des modernen Coachings.

Keine andere Sportart als das Radfahren beziehungsweise das Radfahren im Triathlon liefert mehr einfach zugängliche Trainingsdaten. „Leistung“ lässt sich nur in diesen Sportarten präzise messen, analysieren und zur Trainingssteuerung nutzen. Gerade dieses „Fahren nach Zahlen“ ist äußerst effizient und zeitsparend. Es kann sozusagen minutiös geplant werden, kein Meter wird umsonst gefahren und es schützt vor Über- wie Unterforderung gleichermaßen. Das soll aber im Umkehrschluss nicht bedeuten, dass unsere Athleten nicht auch mal nach Lust und Laune einen Roadtrip machen dürfen. Hier können wir genauso über die Analyse der Leistungsdaten Rückschlüsse ziehen und diese Touren als Training einordnen.

Die Datenanalyse – über Leistung oder Herzfrequenz – hilft nicht nur das Training zu kontrollieren, sondern auch Trainingserfolge schnell sichtbar zu machen und den Fortschritt schnell auf die zukünftigen Einheiten anzupassen. Außerdem analysieren unsere Coaches die Leistungsdaten aus den Rennen beziehungsweise Wettkämpfen und können hier sehr schnell Rückschüsse in Abhängigkeit zur Energieversorgung und der eingeschlagenen Pacingstrategie ziehen.

Rennanalyse der Siegerin Laila Orenos beim Ötztaler Radmarathon 2017

Ernährung

Sport und Ernährung gehören zusammen. Bestimmte Trainingseinheiten erfordern zwangsläufig sogar eine Ernährungsstrategie vor, während und nach der Belastung, um das Trainingsziel zu erreichen. Daher ist die Ernährung Teil einer jeden STAPS-Trainingsbetreuung.

So ist ein effizientes Training des Fettstoffwechsels mit gefüllten Glykogenspeicher schlichtweg unmöglich, genauso wenig machen hochintensive Einheiten ohneFettstoffwechseltraining richtig gemacht! eine ausreichendende Versorgung mit dem Treibstoff Kohlenhydrat Sinn. Auch können bestimmte Substanzen wie Nitrate in Form Roter Bete (Science with STAPS: Ökonomischer mit Roter Bete) oder Koffein die Leistungsfähigkeit verbessern; andere dagegen wie zum Beispiel Vitamin C den Trainingsreiz schwächen. All dies berücksichtigen wir bei der individuellen Trainingsplanung unserer Athleten. Genauso wie das Thema Gewicht, dass natürlich gerade bei dem Thema Watt pro Kilogramm eine „schwerwiegende“ Rolle spielt. Allerdings alles in Abhängigkeit von individueller Veranlagung, Training bzw. Wettkampfziel sowie den persönlichen Begleitumständen:

Ein Satz noch zum oftmals falsch verstandenen Thema „Nüchtern-Training“. Hier finden wir den Begriff häufig falsch verstanden. Bei uns fährt man selten nüchtern, stattdessen setzen wir bei der Trainingsform „train low“ auf eine kohlenhydratarme Ernährung und legen mehr Wert auf die Zufuhr von Fett und Eiweiß und versuchen so, dass die Kalorienbilanz auf einem ähnlichen Niveau bleibt wie bei einer kohlenhydratreichen Ernährung. Hungern muss also niemand. Die Angaben lauten eher „Starte die Einheit ohne Kohlenhydrate“, statt das Wort „nüchtern“ zu verwenden. Außerdem wird diese Trainingsform nur dann von uns eingesetzt, wenn bestimmte physiologische Baustellen verändert werden sollen (z.B. Senkung der maximalen Laktatbildungsrate, Verbesserung des Fettstoffwechsels etc.).

Mehr dazu auch in unserem STAPS Advisor #1 zum Fettstoffwechseltraining!

Wir nutzen zudem im Jahresverlauf bestimmte Trainingseinheiten dazu, eine Ernährungsstrategie für den Wettkampf auszuprobieren, damit der Sportler sich sicher sein kann, was er in der Rennhektik verträgt und wann er was essen muss. Wir geben dem Athleten eine Strategie für den Wettkampf mit auf den Weg, damit er weiß, wann er wie viel an Flüssigkeit, Kohlenhydrate, ggf. anderen Makronährstoffen (gerade im Ultra-Ausdauerbereich) zu sich nehmen sollte und wie er Bio-Booster wie rote Bete oder Koffein leistungssteigend einsetzt.

Natürlich „monitoren“ wir auch nach einem Wettkampf diese Strategie und analysieren das Rennen. (Ernährungsstrategie Alpen-Challenge 2017)

Taktik-Tipps: Das perfekte Pacing

Bitte nicht falsch verstehen, wir werden den von uns trainierten Radsportlern niemals sagen, wo sie im Rennen eine Attacke lancieren sollen – dafür sind zum Beispiel im Profisport die sportlichen Leiter zuständig. Was wir anhand der vielen physiologischen Parameter aber problemlos voraussagen können, ist das perfekte Pacing. Also mit welcher Leistung bestimmte Rennabschnitte gefahren werden können, ohne dass der Athlet einbricht. Das gilt natürlich nicht nur für Langstreckenevents oder Radmarathons, sondern besonders für Zeitfahren sowie den Radsplit im Triathlon. Gerade bei letzterem ist es extrem wichtig, clever mit den Kräften hauszuhalten, da ja darauf noch ein (Marathon-) Lauf folgt. Aufgrund der Stoffwechselanalyse und dem Fett- und Kohlenhydrat-Verbrauch, die Teile der STAPS-Leistungsdiagnostik sind, können wie hier sogar bestimmte Zeiten voraussagen.

Fazit

Ihr Wunsch ist es doch, schneller zu fahren bzw. besser zu werden? Dann investieren Sie in den Motor und das sind Sie. Und nicht immer wieder in das Chassis wie die Carbonlaufräder, den superleichten Rahmen oder die elektrische Schaltung. Wir „Tuner“ von STAPS freuen uns schon darauf, ein paar PS mehr aus Ihnen herauszuholen. Noch Fragen? Dann einfach anrufen oder eine Mail schreiben!

Alle Informationen zu unseren Trainingspaketen und -angeboten finden Sie hier: STAPS-Betreuungen

Leistungsdiagnostiken für Profis und Jedermann im Check

Leistungsdiagnostiken im Check des TOUR-Magazins

Oldie but Goldie

Der Leistungsdiagnostik-Check “Wie gut bin ich?” (02/2010) aus dem TOUR-Magazin ist mittlerweile sechs Jahre alt, hat dabei aber nicht an Aktualität verloren. Auch Du möchtest zur Vorbereitung auf die neue Saison Deinen Leistungsstand bestimmen und zudem die Hintergründe Deiner Leistungsfähigkeit erfahren? Du möchtest Deine Stärken und Schwächen kennen lernen und wissen, wie effizientes und effektives Training funktionieren kann?

Die TOUR hat dazu passend unterschiedliche Methoden der Leistungsdiagnostik unter die Lupe genommen. Wir wünschen Dir viel Spaß beim Lesen des Artikel und bedanken uns für die Bereitstellung des Artikels beim TOUR Magazin.

Nicht nur, dass die STAPS-Methode Dir die entscheidenden Erkenntnisse für ein effizientes und effektives Training liefert: Wir sind zudem mit der STAPS on Tour ganz in Deiner Nähe. Hier geht es zu unseren Tourdaten – STAPS on Tour Winter 2017!

 

Der Weg zur perfekten Aeroposition

5 Tipps auf dem Weg zur perfekten Aero-Position – Dein Fitting-Fahrplan!

In der Weltelite des Radsports und Triathlons nimmt die Aerodynamik mittlerweile einen immensen Stellenwert ein. Erfolg ist in der Spitze dieser beider Ausdauersportarten eigentlich nicht mehr möglich, ohne die Analyse und Optimierung des eigenen Setups und der Aerodynamik. Aber wie sieht eigentlich der Entstehungsprozess hinter den Aero-Positionen von Jan Frodeno und Tony Martin aus? Und gibt es wirklich einen Unterschied zwischen den Top-Athleten und dem Radfahrer oder Altersklassen-Triathleten? In unserem STAPS Advisor zeigen wir Dir den Weg zu Deiner Aero-Position!

Wir haben für Dich die entscheidenden Tipps zusammengestellt, die Dich richtig schnell machen – zum Download des STAPS Advisor #2!

Die perfekte Aero-Position besteht aus zwei Elementen, die ineinandergreifen: Biomechanik und Aerodynamik. In derAdvisor #2 - 5 Tipps auf dem Weg zur perfekten Aero-Position - dein Fitting-Fahrplan! - Infografik Sportler-Sprache gesprochen umfasst die Biomechanik sämtliche Interaktionen zwischen Mensch und Maschine, in Bezug auf Komfort, Kraftübertragung und Stabilität. Die Aerodynamik beschreibt sämtliche Faktoren, die zur Reduzierung des Luftwiderstands – der hauptsächlich vom Sportler selber ausgeht – beitragen.

Die individuelle aerodynamische Sitzposition muss immer zu den körperlichen Voraussetzungen und der Leistungsfähigkeit des Fahrers passen. Dies rein aus aerodynamischen Gesichtspunkten zu betrachten, wäre kontraproduktiv, denn der Athlet muss die Position auch dauerhaft halten müssen. Rutscht er beispielsweise im Sattel hin und her, beeinflusst er den Tretzyklus derart, dass er an Leistung verliert.

Die Optimierung sowohl der Biomechanik als auch der Aerodynamik sind die Schlüssel zum Erfolg, wenn es um das Finden einer optimalen Aero-Position geht. Diesen Weg gehen wir mit jedem Profiathleten und möchten Dir gerne die einzelnen Bestandteile des Fitting-Prozesses vorstellen.

Ein wichtiges Vorwort von uns: Für den Einzelnen ist nicht jeder Tipp der in diesem Advisor beschriebenen wird, umzusetzen. Vielleicht hast Du bereits eine sehr gute Ausgangsbasis oder benutzt Maßeinlagen, die perfekt funktionieren. Unser Advisor soll lediglich aufzeigen, welche Schritte auf dem Weg zur perfekten Aero-Position alle möglich sind.

Diagnostiken, Training und BikeFittings jetzt auch in München - Eröffnungsfeier unseres neuen Instituts

Eröffnungsfeier unseres neuen Münchener Instituts

O zapft is – das neue Münchener Institut ist eröffnet

Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Besuchern bedanken, die mit uns am vergangenen Samstag die Eröffnung unseres neuen Instituts in München gefeiert haben. Das war ein toller Tag mit vielen spannenden Gesprächen. Es hat uns viel Spaß bereitet, euch unsere neuen Räumlichkeiten zu zeigen. In den nächsten Tagen folgen weitere Bilder aus unserem neuen Diagnostik- und BikeFitting-Labor. Jetzt möchten wir euch erstmal die Bilder unserer Eröffnungsfeier zeigen!

P.s.: De Junga und Madl in den feschn Wiesn-Drachdn san vo STAPS! 😉

Photo: Saron Duchardt | saronduchardt.de

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Optimierung der Sitzposition auf dem Rad - neue BikeFittings bei STAPS

Neu bei STAPS: High-End BikeFittings in Köln, Hamburg und München!

STAPS steht für weltweit einzigartige Leistungsdiagnostiken, individuelle Trainingsbetreuungen und Aero-Fittings, die euch wirklich schneller machen. Das ist eine ganze Menge. Doch wir wollen immer das Beste aus euch herauskitzeln – und aus uns auch. Deshalb erweitern wir unser Angebot und präsentieren unser neues High-End BikeFitting-Labor!

Ihr wisst, dass wir keine halben Sachen machen. Deshalb fangen wir auch nicht mit einem einzigen Labor an, sondern „fitten“ euch an all unseren Standorten in Köln, Hamburg und München. Wir gehen damit den nächsten Schritt, nachdem wir 2015 mit dem STAPS get-AERO! ein Aero-Fitting eingeführt haben, das sich dank unserer Formel-1-ähnlichen Messtechnik und unseres Know-Hows schnell bei Profis wie Jan Frodeno, Tony Martin oder Daniela Sämmler als neuer Standard etabliert hat.

neue Bikefittings bei STAPS zur Optimierung Ihrer SitzpositionWer einmal eine STAPS-Leistungsdiagnostik gemacht hat, kennt es ganz genau: Wir schauen uns nicht nur einen Bereich der Leistungsfähigkeit an, sondern alle für den sportlichen Erfolg relevanten. Daraus erstellen wir ein Diagramm, das euch genau zeigt, wo eure Stärken liegen – aber auch eure Schwächen sichtbar macht.  Gemeinsam arbeiten wir dann an einem möglichst gleichmäßigen Abbild eurer Leistungsfähigkeit.

Mit unserem eigenen Leistungsdiagramm waren wir zuletzt allerdings nicht mehr ganz zufrieden. Was tun? Daran arbeiten! Es neu zeichnen.Satteldruckmessungen am Rad - Die optimale Sitzposition, Herstellung eines Maßsattels

Nachdem wir auf der Radbahn sehr häufig mit der Messtechnik und den Fitting-Experten der Münsteraner Firma gebioMized zusammengearbeitet haben, ist uns aufgefallen, dass unser Fitting-Sektor optimiert werden kann. In Verbindung mit unserem STAPS get-AERO!-Test sehen wir Möglichkeiten, die wir für euch nutzen wollen: Die Videoanalyse während eines dynamischen Fittings, die Messungen von Sattel-, Fuß- und Armpad-Druck an den Kontaktstellen zum Rad sowie die Möglichkeit euch mit Maßeinlagen und Maßsätteln auszustatten. Daher statten wir unsere Standorte mit Laboren aus, die exakt nach dem etablierten Standards eines gebioMized concept labs aufgebaut sind.

Wir machen euch noch schneller!

Mit dem gesamten gebioMized-Team haben wir in den letzten zwei Jahren zahlreiche Profiathleten betreut. Radsportler wie Tony Maßsättel und Maßeinlagen für Ihr Rad und Ihre perfekte Sitzposition - nie wieder SitzbeschwerdenMartin und Nairo Quintana, die Teams von Katusha Alpecin und Movistar, ebenso Triathleten wie Jan Frodeno, Andi Böcherer, Boris Stein, Daniela Sämmler oder Patrick Lange haben wir aero- und biomechanisch optimiert. Jetzt bieten wir die einzigartige Kombination aus biomechanischem und aerodynamischem Fitting auch für Hobby- und Amateur-Sportler an!

Damit begleiten wir euch nicht nur trainingstechnisch. Auch eure Position auf dem Rad perfektionieren wir: Vom ersten Fitting über individuelle Maßprodukte (Maß-Sättel oder Schuh-Einlagen) bis hin zum Aero-Fitting auf der Radbahn – der Weg zu einer perfekten (Aero-) Position ist bereitet – unser STAPS-Diagramm weiter ausgebaut!

BikeFitting bei STAPS. Wir finden eine Sitzposition auf dem Rad für Sie mit Stabilität und Komfort.Die BikeFitting-Produkte bei STAPS

Ihr findet – aufgeteilt für Triathlon und Radsport – jeweils drei unterschiedliche Fitting-Formen (BASIC, ADVANCED und PRO). Hinzu kommt das PRE-AERO-Fitting. Das findet in unseren Laboren statt und dient als Vorab-Optimierung für ein optional folgendes Aero-Fitting – ob direkt am nächsten Tag oder mit zeitlicher Gewöhnung an eine neue Position.

Next level bikefitting – neue Labore ab September in Köln, Hamburg und München

Bereits vor ein paar Wochen haben wir begonnen, unsere neuen Labore „zu fitten“. Das gebioMized concept lab in unserem neuen Institut in München könnt ihr auf unserer Eröffnungsfeier (16.September ab 16 Uhr) genauestens unter die Lupe nehmen. In Hamburg und Köln sind wir ab dem 12. September bereit, eure Positionen zu perfektionieren und euch Maßprodukte zu bauen. In Köln lagern wir unser Fitting aus, da findet ihr unser BikeFitting-Lab in der Siegener Straße 1 – lediglich zwei Kilometer von unserem Institut am Buchheimer Ring entfernt.

Du möchtest mehr über unsere Fittings erfahren? Lass dich beraten und besuche uns in unseren Instituten in Köln, Hamburg und München.

Wir dürfen deine Position direkt optimieren? Hier findest du unseren neuen Fitting-Angebote.

Ironman-Weltmeister Jan Frodeno arbeitet zur Optimierung seiner Aero-Position mit STAPS und gebioMized zusammen

Photocredit Bild Frodeno: Felix Rüdiger

Laila Orenos - Sieg beim Ötztaler Radmarathon 2017

Rennanalyse Laila Orenos Ötztaler Radmarathon 2017

Obwohl unsere STAPS-Sportlerin Laila Orenos den Ötztaler Radmarathon zum vierten Mal in Folge gewinnen konnte, hing ihr Sieg an einem seidenen Faden. In der Rennanalyse wollen wir aufzeigen, wie ihr Wettkampf verlief und erklären, woher die Probleme kamen. Denn Laila hatte nach einer guten Performance plötzlich am Einstieg zum Timmelsjoch starke Muskelkrämpfe und während des Anstiegs war ihr so übel, dass sie nichts essen und kaum etwas trinken konnte.

Kühtai

Obwohl Laila mit diesem Anstieg normalerweise aufgrund der großen Tempowechsel die meisten „Probleme“ hat, konnte sie hier einen guten Rhythmus fahren und fühlte sich auch sehr gut. Die fürs Pacing vorgegebenen Wattwerte hat sie leicht übertroffen, die Herzfrequenzwerte waren allerdings in der Norm. Einen echten Push gab ihr die Abfahrt, als sie zusammen mit Nadja Prieling an allen Frauen vorbei gerauscht ist. „Das war das Highlight des Tages“, sagt sie rückblickend.

Brennerpass

Durch den stark herrschenden Gegenwind war der Brenner im ersten Teil sehr anstrengend zu fahren. Erst im zweiten Teil des Brenners lief es dann ruhiger für Laila, als sie zudem eine gute Gruppe erwischen konnte.

Jaufenpass

Hier ist sie gleich von Beginn an ihr Tempo gefahren. „Es fühlte sich auch hier gut an und ich konnte meinen Rhythmus gut bis oben durchziehen und einen Abstand herausfahren“, sagt sie. Bei der Abfahrt vom Jaufen war sie zügig unterwegs, aber nicht zu schnell, da sie sich für den Schlussanstieg erholen wollte.

Timmelsjoch

Gleich unten am Timmelsjoch bekam sie die ersten Krämpfe. Die konnte sie allerdings in den Griff bekommen und dachte, dass sie gleich danach ihren Rhythmus finden würde. Dies gelang ihr allerdings nicht. Dazu wurde ihr übel und sie konnte auf dem Weg zum Pass nichts essen und nur sehr wenig trinken. Die Krämpfe kamen dann im Gegenanstieg zur Mautstation sowie in der Abfahrt wieder zurück.

Renndatei Wattzahlen Laila Orenos Ötztaler Radmarathon 2017

Rennanalyse von STAPS-Coach Jonas Kraienhorst

Generell hat Laila im Vergleich zu ihrem Sieg im Vorjahr rund 10 Prozent weniger Leistung – in Relation zu ihrer individuellen anaeroben Schwelle – erbracht. Das liegt zum einen daran, dass sie am Brenner eine gute, schnelle Gruppe erwischt hat, zum anderen an dem Leistungseinbruch am Timmelsjoch. Dieser hat uns bei STAPS auch zunächst vor ein Rätsel gestellt. Als wir dann aber die Verpflegung an den jeweiligen Abschnitten separat betrachtet haben, ist uns schnell aufgefallen, dass Laila am Brenner zu viel gegessen hat.

Durch den Verzehr von je einem Riegel, einem Gel sowie das Trinken von 1,5 Flachen mit Kohlenhydratlösung nahm sie hier in einer Stunde 137 Gramm Kohlenhydrate auf. Das sind bei Laila 2,4 Gramm Kohlenhydrate pro Kilogramm Körpergewicht; die allgemeine Empfehlung lautet 1 bis 1,2 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht. In der Vergangenheit hat Laila zwar gezeigt, dass sie auch 90-100 Gramm Kohlenhydrate pro Stunde aufnehmen kann, fast 140 Gramm waren dann aber deutlich zu viel.

Nimmt der Körper zu viele Kohlenhydrate auf, so können diese nicht mehr gut ins Blut gelangen. Diese hohe Konzentration an Kohlenhydraten kann – wie bei Laila leider geschehen – auch dafür Laila Orenos' Leistungswerte beim Ötztaler Radmarathon 2017sorgen, dass der Magen-Darm-Trakt streikt. So komisch es bei der Menge der aufgenommenen Nahrung klingen mag, die Krämpfe und der Leistungseinbruch sind Resultat eines Energiedefizits sowie eines unzureichenden Elektrolyt-Haushalts – im Blut bzw. in der Muskulatur. Durch die hohe Nahrungsaufnahme hat der Mix aus Kohlenhydrate und Flüssigkeit dazu geführt, dass die Osmolalität – umgangssprachlich die Dichte – des Nahrungsbreis zu hoch war. Der Magen-Darm-Trakt ist dadurch überfordert und kann die Oxidation der Kohlenhydrate nicht wie gewohnt fortführen. Hinzu kommt ein kleiner Teufelskreis: Durch den Leistungseinbruch ist zudem die Kohlenhydrat-Aufnahme, die ihren Peak zumeist im Bereich von etwa 70-80% der VO2max hat, reduziert. Es herrscht also ein Umstand aus zu großen Mengen Nahrung – speziell Kohlenhydraten – und Flüssigkeit und einer Drosselung des Kohlenhydrat-Stoffwechsels. Dieser Umstand lässt sich während hoher Belastung nur noch recht schwierig korrigieren, da der Organismus ja Kohlenhydrate benötigt, um Leistung zu erbringen.

Lailas Gesamtkonstitution und ihrem starken Willen ist es zu verdanken, dass sie trotz diese immensen Schwierigkeiten und der reduzierten Leistung, als Erste durchs Ziel fuhr.

Wir haben Lailas Rennen einmal in Zahlen gefasst und mit dem Sieg aus dem Vorjahr verglichen:

Ötztaler Radmarathon 2017

Renndatei Wattzahlen Laila Orenos Ötztaler Radmarathon 2017

 

Ötztaler Radmarathon 2016

Renndatei Wattzahlen Laila Orenos Ötztaler Radmarathon 2017

Photocredit: Ötztal Tourismus

Text: Daniel Beck