Laila Orenos siegt beim Radmarathon Alpen Challenge

Laila Orenos auf dem Weg zur Titelverteidigung beim Ötzi

In diesem Blog wollen wir einen Einblick geben, wie sich die STAPS-Athletin und mehrfache Ötztaler Radmarathon-Siegerin Laila Orenos auf die Titelverteidigung vorbereitet; und warum Pacing-Strategie und Energieaufnahme unmittelbar zusammenhängen – am Beispiel der Alpen Challenge Lenzerheide.

Die unmittelbare Rennvorbereitung auf die Alpen Challenge Lenzerheide startete bei der Schweizerin Laila Orenos am Samstag mit einer Vorbelastung. Wie viele andere Athleten kommt sie damit besser zurecht als mit einem reinen Ruhetag. In dem eineinhalb Stunden dauernden Training sind ganz kurze Intervalle im Spitzenbereich eingebaut. Diese dienen allerdings nicht mehr dazu, einen Trainingsreiz zu setzen, sondern vielmehr den Muskeltonus hoch zu halten, um am Wettkampftag optimal vorbereitet und aktiviert zu sein. Laila fuhr diese Vorbelastung nach einem kohlenhydratreichen Mittagessen und gefüllten Speichern. Schon die gesamte Woche über ernährte sich die Schweizerin kohlenhydratreich, so dass 300 bis 400 Gramm Kohlenhydrate in der Muskulatur und Leber eingelagert werden konnten – Stichwort Carboloading. Zum Abendessen, das sie nicht zu spät – gegen 19:30 – einnahm, gab es Risotto (Reis 150 Gramm trocken) mit Gemüse und ein kleines Schokodessert.

Trainingsplan von Laila Orenos vor der Alpen Challenge zur Vorbereitung auf den Ötztaler Radmarathon

Der Rennsonntag begann wie bei vielen Alpenmarathons äußerst früh – und damit auch die Nahrungsaufnahme. Daher lagen zwischen dem Wecken um 3:50 Uhr Rote Beete im Training und Wettkampfund dem Frühstück nur 20 Minuten. Aufgetischt wurden Haferbrei (ca. 60-70 Gramm trocken) mit Hafermilch, Nüssen und Früchten. Dazu nahm Laila dann einen Rote-Bete-Shot, wie schon an den Vortagen in dieser Woche. Die Rote-Bete zeigt seine leistungssteigernde Wirkung durch das anorganische Nitrat am besten als Kur vor dem Wettkampf – siehe hierzu: Science with STAPS – Rote Beete!

Während des Rennens war ein wichtiges Ziel nicht nur die vorgegebene Pacing-Strategie durchzuziehen, sondern auch genug Energie nachzutranken – und zwar eine möglichst hohe Menge an Kohlenhydrate. Die generelle Empfehlung liegt bei 1 bis 1,2 Gramm Kohlenhydrate pro Kilogramm Körpergewicht. Durch Dauertests im Training und in Marathons hat sich herausgestellt, dass Laila flüssige Produkte (Gels und kohlenhydrathaltige Getränke) besser verträgt als feste Nahrung wie Riegel und mit diesen eine Aufnahmefähigkeit von 80 bis 90 Gramm Kohlenhydrate pro Stunde erreicht. Mit ein wichtiger Grund dafür, dass ihre hohe Pace in den Rennen nah an ihrer Schwellenleistung liegen kann. Der hohe Verbrauch an Kohlenhydraten kann durch ihre hohe Zufuhr zu Teilen kompensiert und der Leistungsabfall damit herausgezögert werden.

Bei der Alpen Challenge war folgendes ihre Marschverpflegung:

Laila Orenos - Energiezufuhr beim Alpen-Marathon

Abzüglich 5 Prozent Restmengen in Flaschen und Gels nahm Laila während des Rennens also insgesamt 567 Gramm Kohlenhydrate zu sich. Bei der Renndauer von 6:51 Stunden bedeutet das, dass sie 83 Gramm Kohlenhydrate oder 1,4 Gramm Kohlenhydrate pro Kilogramm Körpergewicht pro Stunde zuführte. Ihr Gesamtenergieverbrauch lag bei 4.430 Kilokalorien, so dass bei der Energiezufuhr von ca. 2.400 Kilokalorien das Bilanzminus von 2.000 Kilokalorien unter anderem durch das eingelagerte Glykogen in Muskulatur und Leber kompensiert wurde.

Weitere interessante Leistungsdaten, die zeigen, wo die „Energie geblieben ist“:

Durchschnittsleistung (190,6 Kilometer, 6:51 Stunden): 180 Watt

Abulapass (19 Kilometer, 1:07 Stunden): 249 Watt

Splügenpass (28,7 Kilometer, 1:50 Stunden): 223 Watt

Schlussanstieg: (8,2 Kilometer, 0:30 Stunden): 245 Watt

Last but not least, sollten wir bei der Flut an Zahlen und Daten, die Platzierung nicht vergessen. Laila gewann wie die Alpen Challenge Lenzerheide souverän mit 16 Minuten Vorsprung gegenüber der Zweitplatzierten Nina Zoller. Mit ihrer Zeit von 6:51:27 Stunde wäre sie bei den Männern sogar auf Platz zwölf gefahren. Trotz der wechselnden und widrigen Wetterbedingungen blieb sie nur fünf Minuten unter dem von ihr aufgestellten Streckenrekord, damals unter optimalen Bedingungen. Auch der Umstieg auf ihr neues Teamrad mit Scheibenbremsen klappte perfekt, sie fühlte sich in den Abfahrten sehr sicher.

Fazit: Der Ötzi kann kommen!

 

Text: Daniel Beck, Photocredit Header: Sportograf

STAPS München – Start und Eröffnungsfeier

Nach Köln und Hamburg haben wir in dieser Woche auch unser neues Institut in München eröffnet. Dieses liegt in der Landsberger Straße 408 in München-Pasing, verkehrsgünstig zu erreichen und nach den neuesten und höchsten Standards in puncto Trainingswissenschaft und Leistungsdiagnostik ausgestattet.

Warum gerade München? Weil wir bereits zahlreiche Sportler aus dem Süden betreuen und auf unseren „STAPS on Tour“-Terminen gemerkt haben, dass eine große Nachfrage nach dauerhafter STAPS München - Institutsleiter Hosea FrickTrainingsbetreuung sowie Diagnostik vor Ort besteht. Zudem bietet uns die Radrennbahn in Augsburg, die nicht einmal eine Autostunde vom Institut entfernt liegt, beste Voraussetzungen um unsere innovativen Aero-Tests durchzuführen. Oder kurz gesagt: Um im Süden Athleten – seien es ambitionierte Hobbysportler, Amateure oder Profis – beim Erreichen ihrer sportlichen Ziele mit unserer Expertise und unseren Erfahrungen zu unterstützen!

Geleitet wird das dritte STAPS Institut von unserem langjährigen und erfahrenen Mitarbeiter Hosea Frick. Der renommierte Sportwissenschaftler (M. Sc. Exercise Science and Coaching, Deutsche Sporthochschule Köln) fährt nicht nur selbst gerne Rad, sondern verkörpert auch die STAPS-Philosophie.

Quälerei auf höchstem Niveau – in unserem neuen Institut

Auf 190 Quadratmetern gibt es in unseren neuen Räumlichkeiten natürlich auch ein Diagnostik-Labor, in dem wir euch immer wieder zu Bestleistungen bringen werden. Um euch eine höchstmögliche Qualität zu bieten, steht Euch nur das beste Test-Equipment zur Verfügung.

Bei den Tests auf dem Rad setzen wir auf ein Hochleistungsergometer der Firma SRM, welches selbst im höchstmöglichen Leistungsbereich, wie z.B. bei den 15-sekündigen Sprint-Tests unserer STAPS-Diagnostik, für Präzision steht. Die Lauf-Diagnostiken absolvieren die Sportler auf einem WOODWAY Pro Das STAPS-Ergometer von SRMXL-Laufband. Ausgestattet mit einer extra großen Lauffläche und bestehend aus einer Vielzahl an Lamellen, zählt dies zu den besten Laufbändern im Diagnostik-Bereich.

Auch sämtliche Analysen der körperlichen Daten wie Atemgase und Blutabnahmen am Ohrläppchen führen wir mit hochqualitativen Geräten durch – Spirometrien der Firma nSpire Health und Laktatanalysegeräten von EKF Diagnostics.

Ebenso wie unsere Institute in Köln und Hamburg zählt auch das neue Münchener Institut zu den am besten ausgestatteten im deutschsprachigen Raum.

Immer gut zu erreichen: perfekte Verkehrsanbindung

Entscheidend bei der Standortwahl all unserer Institute war und ist die Verkehrsanbindung, um euch eine möglichst stressfreie neues STAPS Institut in MünchenAnreise zu gewährleisten. Unser neuer Standort an der Landsberger Straße 408 in München ist in direkter Anbindung zu den Autobahnen A8, A99 und A96 – innerhalb von wenigen Minuten erreicht man uns über den Münchener Autobahnring, ohne in den zentralen Münchener Verkehr zu gelangen. Genügend Parkmöglichkeiten sind selbstverständlich direkt am Institut vorhanden.

Wer nicht mit dem Auto kommt, nutzt die gute Anbindung per öffentlichem Personennahverkehr sowie zum Münchener Flughafen. Der Fernbahnhof Pasing ist zu Fuß zu erreichen (ca. 15 Minuten), zum Münchener Flughafen dauert die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmittel knapp 1 Stunde, mit dem Taxi oder Leihwagen 30 Minuten.

Aerotest get-AERO! – schnelle Anbindung zum Velodrom Augsburg

In den vergangenen Monaten haben wir mit unserem innovativen Aerodynamik-Test get-AERO! schon viel Zeit im Velodrom in Augsburg verbracht. Die Eröffnung unseres neuen Instituts gibt uns die Möglichkeit unsere Aero-Optimierungen bestmöglich mit den Fittings im Labor zu verbinden. Ähnlich wie in Köln und dem Velodrom in Büttgen (bei Neuss) liegt die Anbindung zwischen unserem Institut in München und der Radbahn in Augsburg bei weniger als einer Stunde Fahrtzeit.

Save the date – Eröffnungsfeier am 16. September!

Die Einweihung unseres Instituts wollen wir natürlich mit euch feiern. Daher laden wir alle STAPS-Sportler, Partner und Interessenten zu unserer offiziellen Eröffnungsfeier am Samstag, den 16.09.2017 ab 16 Uhr in das neue Institut ein. Wir freuen uns auf viele tolle Gäste aus unserem Umfeld – seid dabei und besucht uns am 16. September in München!

Ihr könnt die Eröffnungsfeier nicht mehr abwarten und möchtet schon vorab einen Termin für eine Leistungsdiagnostik oder ein BikeFitting in unseren neuen Räumlichkeiten? Die Termin-Vergabe ist über unser Kontaktformular oder telefonisch (0221 46 00 76 90) möglich.

Wir freuen uns schon jetzt auf unser neues Zuhause in München und hoffen euch zur Eröffnungsfeier begrüßen zu dürfen!

Aerodynamik im Triathlon unter die Lupe genommen von Roy Hinnen

AeRoy Hinnen – Mensch oder Maschine? Was in Sachen Aerodynamik wirklich wichtig ist!

Im vergangenen Jahr haben wir von STAPS gemeinsam mit Triathlon-Coach und Aero-Pionier Roy Hinnen einen ersten Aero-Tag durchgeführt, bei dem wir unterschiedliche Triathlon-Einteiler unter die Lupe genommen haben. Die Resonanz damals: riesig! Grund genug, um unser Projekt gemeinsam mit Roy fortzusetzen und dem „Kind“ einen passenden Namen zu geben: das Projekt AeRoy Hinnen. Wir haben für euch einige Infos zusammengefasst, zudem findet ihr ein Video des Test-Tages am Ende des Artikels.

Anmerkung von STAPS: Die folgenden Ergebnisse sind Einzelfallanalysen, bezogen auf Roy Hinnen. Körper- und positionsspezifischen Unterschiede beziehen sich in diesem Fall auf Roy und werden voraussichtlich bei jedem Sportler zu abweichenden Ergebnissen führen. Grund genug, die eigene Aerodynamik analysieren zu lassen!Aerodynamik im Triathlon unter die Lupe genommen von Roy Hinnen

Mensch oder Maschine? Was in Sachen Aerodynamik wirklich wichtig ist

Die großen Rennen rücken näher. Damit wächst die Aufregung vieler Sportler und gelegentlich auch die Kauf-Motivation. Egal, ob es um Sekunden für eine Quali, die persönliche Bestleistung oder einfach den Kampf gegen die Konkurrenz geht – die Verlockung noch schnell einen neuen Satz Felgen, einen Aerohelm nach Vorbild der Stars oder den vermeintlichen Top-Anzug zu kaufen ist groß. Schließlich suggeriert einem die Werbung, dass all das den entscheidenden Zeitvorteil bringen kann. Doch tut es das wirklich?

Roy Hinnen und STAPS gingen dieser Frage im Augsburger Velodrom nach. „Projekt AeROy Hinnen“ lautete der Arbeitstitel. Dahinter verbarg sich keine geringere Frage als „Mensch oder Maschine?“ Wo verbirgt sich das größte Optimierungspotential in Sachen Aerodynamik auf dem Zeitfahrrad?

Mit der Testplanung und Durchführung war das STAPS Institut aus Köln, Hamburg und München betraut. Geschäftsführer Björn Geesmann arbeitet als Coach seit knapp zehn Jahren mit Athleten aller Leistungsklassen und beschäftigt sich seit langer Zeit mit Aero-Optimierungen. Größen des Triathlon-Sports, wie Jan Frodeno, Andreas Böcherer oder Daniela Sämmler waren in den vergangenen Monaten zu Gast, um auch 2017 perfekt aerodynamisch auf dem Rad zu sitzen.

Roy Hinnen darf man getrost als Aero-Pionier bezeichnen. Immerhin brachte der 50-jährige Schweizer, der seit 1998 auch als Coach tätig ist, schon in den 80er Jahren den Aerolenker nach Europa. „Material hatte im Triathlon schon seit jeher einen hohen Stellenwert,“ erklärt er sein ungebrochenes Interesse an Optimierung. „Wir haben schon damals immensen Aufwand betrieben, um uns und unser Material ständig zu verbessern. Nachdem es seinerzeit noch gar keine entsprechenden Produkte gab, haben wir uns einfach selbst etwas gebaut.“

Vier Testreihen mit unterschiedlichem Fokus

Natürlich lassen sich auch in der Aerodynamik Äpfel nicht mit Birnen vergleichen. Deshalb wurden bereits im Vorfeld vier verschiedene Testdurchläufe ausgearbeitet und geplant. Im wahrsten Sinne von Kopf bis Fuß sollte das Optimierungspotential betrachtet werden. Zunächst ging es um den idealen Helm und die Kopfhaltung. Weiter wurde – wie auch schon beim ersten Aufeinandertreffen von STAPS und Roy Hinnen – im Bereich Kleidung, insbesondere Oberbekleidung, getestet. Ernährung und Transportlösungen, sowie Trittfrequenz und Tretmuster bildeten den Abschluss der zwei Test-Tage.

Dabei wurde vor jedem Test eine sogenannte Baseline ermittelt. Dazu werden zunächst verschiedene Daten in das Alphamantis-System – ein innovatives System, welches den Luftwiderstand des Sportlers in Echtzeit misst – eingegeben. Die Datensammlung ist dabei komplex: Luftdichte, Bahngeometrie, Powermeter-Signale, System-Gewicht aus Rad und Fahrer – die Liste setzt sich weiter fort. Der Testlauf Roy Hinnens erfolgte mit ausgewähltem, und für alle weiteren Testläufe normiertem Material. Rad-Setup, Gang, Position, Anzug, Helm und Brille wurden nach der Baseline nicht mehr verändert, außer sie lagen im Fokus des Tests. Nur so lassen sich akkurate Aussagen bezüglich Watt-Unterschieden treffen.

Test 1: In Deckung! Wie dich die richtige Kopfhaltung schneller macht

Vor wenigen Jahren noch waren die Aerohelme möglichst lang und spitz zulaufend. Bei jeder kleinsten Bewegung, die die windschnittige Kopfbedeckung aus ihrer Idealposition brachte, pfiff es im Wind. Kaum überraschend: Diese Bewegungen kosteten Sekunden. Mittlerweile setzt man deshalb auf fast kugel- besser noch tropfenförmige Helmformen. Doch auch mit diesen Helmen gilt es eine möglichst gute Position einzunehmen und vor allem zu halten. Wie die perfekte Aero-Kopfhaltung aussieht, darum drehte sich die erste Testreihe auf der Radrennbahn in Augsburg.

Aerodynamik im Triathlon unter die Lupe genommen von Roy HinnenDoch beginnen wir mit „preisewerterem“ Material. Warum braucht es überhaupt einen Wettkampfhelm? Tut es nicht auch der ganz normale Straßenhelm? Der Test zeigt deutlich: In sauberer Aeroposition hat die Wettkampfversion durchaus ihre Berechtigung: 8,1 Watt (@40km/h) zusätzlich benötigt beispielsweise ein Specialized S-Works Evade (ein durchaus aerodynamisch optimierter Straßenhelm) im Vergleich zum MET Drone Zeitfahrhelm.

Entscheidend dabei ist jedoch die saubere Aeroposition, wie der Test mit „bewegtem Kopf“ zeigt.

Neben dem MET Drone, der eine leichte Spitze aufweist, schickten wir den deutlich kürzeren Giro Aerohead in den Test. Dabei fuhr Roy Hinnen einmal in je sauberer Aeroposition, im nächsten Durchgang simulierte er eine unruhige Position, schaute in regelmäßigen Abständen nach unten auf den Tacho, und streckte damit die Helmspitze in den Wind.

Das Ergebnis: Der MET Aerohelm brachte in Bewegung sogar 1,6 Watt Verlust. Der Giro 0,5 Watt Verlust. Testsieger war in diesem Fall sogar der Specialized Straßenhelm mit lediglich 0,1 Watt Differenz.

Fazit: Wer tatsächlich vom teuren Aerohelm profitieren möchte, der muss eine optimale Position einnehmen und vor allem auch dauerhaft halten können. Wer dazu neigt, sich viel zu bewegen, der fährt mit dem optimierten Straßenhelm, wie der Specialized einer ist, meist sogar besser.

Wie wichtig die Position selbst in Details ist, zeigten weitere Tests: Ein aufgerichtetes Fahren im „Basebar“ beispielsweise erfordert 51,6 Watt mehr Aufwand bei 40 km/h Geschwindigkeit als das windschnittige Ducken auf dem Zeitfahrlenker. Gut, das Ergebnis dürfte nun nicht überraschend sein.

Anders sieht es bei der Veränderung von Kleinigkeiten aus: Schon eine schmalere Armhaltung kann aus aerodynamischer Sicht von Vorteil sein. Während die breite Position der Extensions (Armpads auf 28,5cm, Extensions auf 16cm) bei Roy Hinnen 255,8 Watt Leistung bei 40 km/h erfordert, sind es bei dem Testlauf mit schmalster möglicher Einstellung (Armpads 25,5cm, Extensions auf 8cm) 252,1 Watt – immerhin 3,7 Watt weniger.Aerodynamik im Triathlon unter die Lupe genommen von Roy Hinnen

Noch besser schneidet derjenige ab, der den Kopf dauerhaft mit Blick nach vorne zwischen den Schultern einziehen kann. Der sogenannte „Shoulder Shrug”, der die Silhouette noch schmaler macht, bringt ganze 9,8 Watt Ersparnis.

Fazit: Mit idealer Sitzposition und kleinen Veränderungen lassen sich deutlich Watt einsparen. Voraussetzung ist jedoch, dass man die Position einnehmen kann (Schlagwort Beweglichkeit) und diese auch dauerhaft halten kann (Schlagwort Stabilität).

Test 2: Kleider machen (schnelle) Leute – Wie du mit der richtigen Wettkampfkleidung Sekunden sparst

Der windschnittige Einteiler findet sich mittlerweile in jedem triathletischen Kleiderschrank. Bereits im letzten Jahr bewiesen Roy Hinnen und STAPS mit einem groß angelegten Aerotest, was für den Wettkampfzwirn am wichtigsten ist: Die perfekte Passform entscheidet über Sekunden. Doch was, wenn das Wettkampf-Wettrikot einmal nicht mitspielt? Was, wenn kaltes Wetter zusätzliche Kleidung nötig macht, oder Hitze nach Kühlung verlangt?

Wer eine Regenjacke zum Witterungsschutz über den Einteiler anzieht, muss mit bis zu 15,8 Watt zusätzlichem Aufwand rechnen. Das normale Radtrikot schneidet mit 6,5 zusätzlichen Watt im Vergleich zum Einteiler ebenfalls nicht besonders gut ab. Es lohnt sich also in einen gutsitzenden Einteiler zu investieren. Wie der Test Aerodynamik im Triathlon unter die Lupe genommen von Roy Hinnendes letzten Jahres zeigte, kommt es aber auch hier nicht auf das Topmodell an, sondern eher darauf, dass er perfekt und faltenlos sitzt. Denn jede Falte kostet Zeit.

Habt ihr euch bei kaltem und regnerischen Wetter nicht auch schon einmal gefragt wie aerodynamisch ein Neoprenanzug ist? Oder bei Hitze, wie es wäre, nur in Shorts zu fahren?

Im „Nur-zum-Spaß-Test“ – schließlich sind beide Varianten laut Regelwerk nicht erlaubt – schneidet der Neo mit lediglich 3,5 zusätzlichen Watt gar nicht schlecht ab. Knapp zehn Watt mehr ergab ein separater Vergleich zur Baseline mit Trikot bei 40 km/h zwischen Fahren mit Oberbekleidung und ohne.

Test 3: So kommst du in Tritt: Wie Trittfrequenz und Tretmuster deine Radzeit beeinflussen

Dampflok oder Turbo-Turbine? Während die einen auf eine hohe Trittfrequenz setzen, schwören die anderen auf wenige Umdrehungen. Auf der Suche nach dem „perfekten“ Tritt werden seit jeher Rad- und Triathlon-Profis analysiert und dennoch ist es schwer eine Antwort darauf zu finden. Warum das so ist, das versuchten Roy Hinnen und STAPS herauszufinden.

Zunächst stellte sich das Team die Frage, ob die Trittfrequenz eine Auswirkung auf die Aerodynamik hat. Dazu wurde Roy mit Trittfrequenzmesser losgeschickt. Mit 65, 85 und 100 Umdrehungen pro Minute fuhr er je einen Testdurchgang. Der Hintergedanke: Kostet die zusätzliche Bewegung bei hoher Trittfrequenz Watt? Das Testergebnis bei 40 Kilometern pro Stunde ergab kaum Unterschiede bei 65 U/min benötigte der Schweizer 262,2 Watt, bei 85 U/min 262,7 Watt und bei 100 U/min 263,2 Watt. vernachlässigbare Größen.

Ähnlich geringe Auswirkungen zeigte ein Testdurchgang mit verändertem Tretmuster. Fuhr Roy mit nach außen gedrehten Knien benötigte er 264,7 Watt – lediglich 0,8 Watt mehr als mit seiner normalen, schmalen Kniehaltung.

Etwas deutlicher sah der Unterschied aus, schafft man es, die Sattelhöhe zu verringern. Was beispielsweise dann nötig ist, wenn der Schuh flacher gebaut ist, oder sich die Cleat-Position in die Mitte des Schuhes verschiebt. Bei einer Baseline von 264,9 Watt wurde die Sattelhöhe um 1 cm verringert. Die Veränderung brachte eine Reduktion auf 262,9 Watt mit sich – zwei Watt Ersparnis. Setzt man im Gegensatz dazu den Athleten um 1cm höher auf das Rad wirkt sich dies mit 0,5 Watt zusätzlichem Aufwand aus.

Test 4: Ernährung im Aerotest – wenn dich deine Wettkampfverpflegung langsam macht

Wer im Ausdauersport konstant Leistung bringen und schnellstmöglich ins Ziel kommen will, der muss sich unterwegs verpflegen. Deshalb wird eingepackt: Zwei Flaschen hinter dem Sattel, eine ins Rahmendreieck, Verpflegung ins Oberrohrtäschchen und zwischen den Extensions. Doch verändert das Gepäck die Aerodynamik? Macht dich deine Verpflegung vielleicht sogar langsam?

Nicht umsonst wurde in den vergangenen Jahren in Sachen Zeitfahrrad vor allem an einer Stelle weiterentwickelt: Systemintegration. Denn klar ist: Ungünstig platzierte Verpflegung macht langsam!Aerodynamik im Triathlon unter die Lupe genommen von Roy Hinnen

Wo also hin, mit all den Flaschen, Riegeln und Gels? Aero-Sieger, wenn es um Gels und Riegel geht, ist mit lediglich 1,2 Watt Verlust die radeigene vollintegrierte Box des Canyon Zeitfahrrad. Sie versteckt sich so gut, dass kaum aerodynamische Nachteile zu finden sind. Dagegen bringen die auf dem Oberrohr aufgeklebten Gels 2,8 Watt Mehraufwand. Wer sich also ein neues Rad zulegen möchte, der sollte auf gut integrierte Verstaumöglichkeiten achten. Alternative ist das Oberrohrtäschchen, das sich mit Klett anbringen lässt. Wichtig dabei ist jedoch, dass es sauber am Steuerrohr abschließt und nichts absteht.

Ebenso im Test waren verschiedene Möglichkeiten der Trinkflaschenbefestigung. Einerseits wäre da die klassische Unterbringung im Rahmendreieck. Oder aber, man montiert einen Flaschenhalter hinter dem Sattel. Dritte Variante ist das Anbringen eines der vielfältigen Lenker-Trinksysteme.

Im Test zeigte die Profile Trinklösung mit flach gelegter Flasche zwischen den Lenkerextensions einen Mehraufwand von 2,9 Watt. Die kompakte Einschieb-Flasche für zwischen die Extensions mit etwas mehr Füllmenge und demnach Aerodynamik im Triathlon unter die Lupe genommen von Roy Hinnenauch Volumen kostet 1,9 Watt bei 40km/h im Vergleich zur Baseline ohne Trinksysteme. Die klassisch im Rahmendreieck platzierten Flaschen waren mit 11,7 zusätzlichen Watt bei 40km/h die denkbar schlechteste Lösung.

Die deutlich günstigste Variante in Sachen Aerodynamik ist es jedoch, Flaschen hinter dem Sattel anzubringen. Wer ganz akribisch ist, der achtet hier zudem auf die Position und rückt die Flaschen so nah wie möglich an den Sattel heran und richtet sie im 45° Winkel nach hinten. Im Vergleich zu senkrecht platzierten Flaschen (0,9 Watt mehr gegenüber ohne Flaschen) bringt der Winkel sogar 0,5 Watt Ersparnis.

Fazit: Mensch UND Maschine

Um auf die Ausgangsfrage nach Mensch und Maschine zurückzukommen: Natürlich hat Material einen großen Einfluss auf die Aerodynamik. Allerdings ist in Bezug auf die Windschnittigkeit weniger entscheidend, ob ein Schein mehr oder weniger über die Ladentheke wechselt. Viel mehr gilt es das Material perfekt auf den Athleten abzustimmen. Wenn das Zusammenspiel funktioniert, dann sind auch die Aerowerte gut. Deshalb rät STAPS Geschäftsführer Björn Geesmann: „Man sollte immer erst an die eigene Position denken, bevor man unnötig viel Geld z.B. in Laufräder investiert. 80% Luftwiderstand gehen vom Sportler selbst aus, da wäre es im ersten Schritt deutlich sinnvoller 500 Euro für eine Sitzpositionsoptimierung oder besser einen Aerotest zu investieren, um 80% Widerstand zu optimieren, als 2.000 € für einen Satz Laufräder bei maximal 5-8% Optimierungspotential.

 

Photo & Text: Christine Waitz

Laila Orenos beim Engadiner Radmarathon – eine Rennanalyse

Auf dem Weg zum Ötzi mit Laila Orenos

Die von uns betreute Schweizerin Laila Orenos ist die Seriensiegerin des Ötztaler Radmarathons und bereitet sich gerade auf die Titelverteidigung vor. Sie nutzte den Engadiner Radmarathon um sich für den Ötztaler Radmarathon in Form zu bringen. Ganz nebenbei gelang es der 34-Jährigen auch, den Streckenrekord auf der langen Runde zu brechen.

Mit Ofenpass, Forcola die Livigno, Bernina-, Flüela- und Albulapass standen bei der 221 Kilometer lange Runde durch das Engadin fünf wahre Giganten aus Stein im Weg, an denen Laila Orenos Laila Orenos - Rennanalyse des Engadiner Radmarathon in der Vorbereitung auf den Ötztaler Radmarathonihre Pacingstrategie für den Ötztaler Radmarathon durchspielen sowie ihre Form testen wollte. Rund sieben Wochen vor dem Saisonhighlight ist das ein idealer Zeitpunkt, um zu sehen, wo der Athlet steht und gegebenenfalls noch das Training zu verändern.

Wir haben uns mit Laila zusammen den Engadiner Radmarathon bewusst ausgesucht, damit sie unter Wettkampfbedingungen kürzere Anstiege schneller fährt. Denn an der Spitze des Frauenfeldes beim Ötzi wird oft sehr unrhythmisch gefahren, was bedeutet, dass phasenweise zum Beispiel auch oberhalb der Schwelle gefahren werden muss, um dranzubleiben. In Zahlen ausgedrückt: die kürzeren Anstiege beim Engadiner Radmarathon sollen mit 30 bis 40 Watt mehr Leistung gefahren werden, als die längeren Anstiege beim Ötzi. Der zweite wichtige Punkt, der aus unsere Sicht für den Radmarathon in der Schweiz sprach, war die Tatsache, dass der Albulapass mit seinen 24 Kilometern dazu genutzt werden soll, gegen Ende des Rennens – nach ca. fünf Stunden – noch möglichst die Ötzipace aufrecht zu erhalten. Laila sollte selbst „erfahren“, dass auch höhere Intensitäten zu Beginn eines Rennens, die Leistung “hinten raus” nicht unbedingt negativ beeinflussen müssen – eine clevere Pacing-Strategie vorausgesetzt.

Laila Orenos - Rennanalyse des Engadiner Radmarathon in der Vorbereitung auf den Ötztaler Radmarathon

Das Rennen im Detail

Erster Anstieg: Ova Spin

Das Rennen startet gleich mit einem ca. sieben Kilometer langen Anstieg in Richtung Ofenpass, der immer sehr schnell gefahren wird. „Hier Emma Pooley zu folgen wäre für mich aber nicht möglich, sie fährt diesen Abschnitt deutlich schneller als ich“, sagt Laila Orenos. Zur Erklärung: Emma Pooley ist eine ehemalige Weltklasserennradfahrerin, sowie aktive -duathletin, die extrem hohe Intensitäten fahren kann. Für Laila Orenos ging es am Ofenpass darum, nicht zu viel Zeit zu verlieren, damit sie eine schnelle Gruppe erwischt, mit der sie kräftesparend aber zügig über die Flachstücke bis zum nächste Anstieg kommt. Das gelang ihr, sie konnte die Zielvorgabe umsetzen.

Länge: 5,8 Kilometer

Zeit: 20:26 min

Zielvorgabe: 270-275 Watt

Erzielte Leistung: 274 Watt

Zweiter Anstieg: Forcola di Livigno

„Auf dem Flachstück bis zur Forcola di Livigno, konnte ich mich gut erholen und verpflegen“ erklärt Orenos, da es dort keine Attacken gab und man dieses Stück einfach als Transfer nutzte. „Erst am Anstieg wurde wieder mehr Druck gemacht. Wir sind dann in einer großen Gruppe auf den Pass gefahren. Nina Zoller und ich blieben zusammen und sind gemeinsam in die Abfahrt“, so Orenos weiter. Die Pacingvorgabe wurde nicht ganz erreicht, da es mit der Gruppe langsam in den Anstieg ging.

Länge: 10 km

Zeit: 27:24 min

Zielvorgabe: 250-260 Watt

Erzielte Leistung: 238 Watt // letzten 4km (14min) 260W

Dritter Anstieg: Berninapass

Nach nur einer kurzen Abfahrt vom Forcola di Livigno, ging es gleich mit Vollgas in den Anstieg zum Bernina. „Da nicht viel Zeit zur Erholung blieb, musste ich reißen lassen, konnte die kleine Lücke aber bis zum Pass wieder schließen“, sagt Orenos. „Oben auf dem Berninapass ist es sehr wichtig mit einer Gruppe in die Abfahrt zu gehen, da es die nächsten 40 Kilometer tendenziell bergab geht“, so Orenos weiter, die dann mit ihrem Peloton im flacheren Teil auf die Gruppe vor ihr auffuhr, in der sich auch Emma Pooley befand.

Länge: 2,8km

Zeit: ca. 12:18 min

Zielvorgabe: 250-260 Watt

Erzielte Leistung: 263 Watt

Vierter Anstieg: Flüelapass

„Hier musste ich zuerst wieder den Rhythmus finden, versuchte trotzdem zügig in den Pass zu fahren. Es reichte aber nicht Nina und Emma zu folgen und ich bin für mich mein Tempo gefahren“,Laila Orenos - Rennanalyse des Engadiner Radmarathon in der Vorbereitung auf den Ötztaler Radmarathon sagt Laila Orenos. Als erstes am Passschild kam Emma Pooley an, 30 Sekunden dahinter Nina Zoller und wieder 30 Sekunden später Laila Orenos. In der unteren Hälfte der Abfahrt konnte Laila Orenos wieder auf Nina Zoller aufschließen. Da Emma Pooley auf dem Flüelapass einen Hungerast erlitt und sich am Gipfel ordentlich verpflegen musste, konnte sie den Rückstand nicht mehr verringern. „Als Zweier-Team sind Nina und ich die gut 30 Kilometer von Davos bis nach Alvaneu gefahren“, so Orenos.

Länge: 12,6 km

Zeit: 51:47min

Zielvorgabe: 240-250 Watt

Erzielte Leistung: 243 Watt  // Beginn des Anstiegs 4km (17min) 254W // Rest 237W

Fünfter Anstieg: Albulapass

Kurz vor dem Anstieg wurde das Duo von einer Gruppe aufgefahren. „Da Emma Pooley aber nicht dabei war, sind Nina und ich zügig in den Albula gefahren. Nach dem ersten Drittel des langenLaila Orenos - Rennanalyse des Engadiner Radmarathon in der Vorbereitung auf den Ötztaler Radmarathon Anstiegs musste mich Nina ziehen lassen und es gelang mir, bis zur Passhöhe meinen Vorsprung kontinuierlich auf 10 Minuten auszubauen“, sagt Laila Orenos, die mit 216 Watt im Durchschnitt unter ihrer Zielvorgabe – der angestrebten Pace beim Ötzi – blieb. Auf den letzten 24 Kilometern bekam die Schweizerin thermische Unterstützung – nämlich Rückenwind, der ihr auch half ihren Vorsprung zu verteidigen. Sie holte sich nicht nur den Sieg, sondern konnte mit ihrer Zeit von 6:51:04 Stunden auch einen neuen Streckenrekord aufstellen.

Länge: 24 km

Zeit: 1:29:32 h

Zielvorgabe: 230-245 Watt

Erzielte Leistung: 216 Watt // ca. 1. Drittel 229W // Rest 213W

Fazit

Wir, wie auch Laila sind sehr zufrieden mit dem Rennen und ihrer Leistungsfähigkeit. Sie konnte trotz eines sehr unrhythmischen Rennens die Leistungsvorgaben aufrecht halten, gerade auch nach der langen Fahrzeit, und wird den diesjährigen Ötzi voraussichtlich mit etwas mehr Leitungsfähigkeit bestreiten können als im Jahr zuvor. „Mir hat diese Bestätigung sehr gut getan und ich weiß jetzt, dass ich auf dem richtigen Weg bin“, so die Appenzellerin. Die nächsten Schritte auf dem Weg zur angestrebten Titelverteidigung und dem damit verbundenem vierten Sieg (!) in Folge sind ein Trainingslager in den Bergen Mitte Juli, sowie Anfang August die Alpen Challenge in Lenzerheide, die dem Ötzi noch näherkommt, in Bezug auf Länge und Steigungsgrade der Pässe.Laila Orenos - Rennanalyse des Engadiner Radmarathon in der Vorbereitung auf den Ötztaler Radmarathon

Photocredit Beitragsbild Laila Orenos: Alpen Challenge/Henning Angerer

Race Across America-Starter und STAPS-Sportler Guido Löhr

4.800 Kilometer von West nach Ost – STAPS-Sportler beim Race Across America 2017

Niemand wird der Aussage widersprechen, dass das Race Across America das härteste Radrennen der Welt ist. Über 4.800 Kilometer und 30.000 Höhenmeter sind auf dem Weg von Oceanside (Kalifornien) nach Annapolis (Maryland) als Solo-Starter, im 2er-, 4er oder 8er-Team zurück zu legen. Eine Herausforderung, der sich wie schon in den vergangenen Jahren auch dieses Jahr wieder einige STAPS-Sportler stellen.

Nicht nur die Streckenlänge, die zu bewältigenden Höhenmeter und der spätestens am 3. Tag horrende Schlafmangel machen das RAAM besonders. Auch die äußeren Bedingungen sind mehr als widrig: Nach dem Start in Kalifornien durchqueren die Ultraausdauer-Athletinnen und Athleten die Mojawe-Wüste. Temperaturen weit oberhalb der 40 Grad sind dabei quasi „Standard“. Hat man die Wüste hinter sich gelassen, folgen mit den Rocky Mountains nicht nur extrem lange Anstiege, sondern vor allem das dauerhafte Radfahren weit oberhalb von 2.000m über dem Meeresspiegel. Mehr als 1.000 Kilometer der Gesamtstrecke sind oberhalb von 2.000m Höhe zu fahren, der höchste Punkt liegt deutlich über 3.000m – Umgebungsvariablen, die in Europa eigentlich nicht vorzufinden sind.

Race Across America – an Komplexität nicht zu überbieten

Mit dem Race Across America verbindet uns bei STAPS seit Jahren eine ganz besondere Beziehung. Zum einen liefert das Rennen alle extremen Variablen, die in der Sportwissenschaft Anwendung finden. Extreme Temperaturen, die Belastung in großen Höhen, Schlafmangel – wir sind auf allen Ebenen herausgefordert, unsere Expertise in die Praxis umzusetzen. Zum anderen

Stefan Schlegel beim Race Across America

ist das RAAM – anders als man es möglicherweise vermutet – keine „lockere“ Ultra-Fahrt. Um diese Veranstaltung erfolgreich zu beenden, ist eine enorme Leistungsfähigkeit gefragt. Bedenkt man, dass das von uns trainierte Heinemann XP-Team in 2014 die 4.800 Kilometer als 2er-Team in 6 Tagen und 9 Stunden beendete, lässt sich erahnen, welche Intensitäten und Geschwindigkeiten über fast eine Woche Tag und Nacht zu fahren sind. Der Schlüssel zum Erfolg ist neben der Vorbereitung auf die Extrem-Bedingungen und der optimalen Trainingsvorbereitung vor allem eins: die Ernährung der Athleten.

Die Ernährungs-Devise „herkömmlicher“ Rennen auf das Race Across America zu übertragen und zum Beispiel pro Stunde 60-80g Kohlenhydrate aufzunehmen, würde in kläglichem Scheitern enden. Das RAAM ist derartig komplex, dass gerade für die Solo- und 2er-Team-Starter, die nur kaum bis keine Zeit für normale Mahlzeiten haben, ausgefeilte Ernährungsstrategien nötig sind, die weit über Standard-Empfehlungen hinausgehen und individuell auf die Athleten abgestimmt sein müssen.

Die STAPS-Historie beim RAAM

Unsere ersten Athleten hatten wir 2014 am Start des härtesten Radrennens der Welt. Die Solo-Starter Guido Löhr und Stefan Schlegel haben wir dabei auf die Veranstaltung vorbereitet. Die beiden Extremsportler belegten am Ende jeweils Top10-Platzierungen mit Guido Löhr als Rookie des Rennens auf Platz 10, Stefan Schlegel sogar auf Platz 5.

Im gleichen Jahr gelang uns zudem mit dem Heinemann-XP-Team ein besonderer Erfolg: Begleitet von den beiden STAPS-Trainern Jonas Kraienhorst und Björn Geesmann konnte das 2er-Team um die Athleten Anders Asberg und Axel Fehlau das RAAM nicht nur gewinnen, sondern mit 6 Tagen und 9 Stunden gleichzeitig den immer noch bestehenden Streckenrekord aufstellen.

Von den spannenden letzten Meilen, auf denen wir damals ein Duell gegen die „Flying Beasts“ um den Sieg des Ultra-Rennens ausgefochten haben, berichtet dieser Blog-Beitrag:

Throwback-Thursday: Rückblick auf das RAAM 2014

Das Heinemann XP-Team 2.0 und Guido Löhr

RAAM 2017: Guido Löhr, Heinemann XP & GermanG8tors

Auch für die 2017er-Auflage des Rennens durften wir wieder einige Sportler mit unserer Expertise und unseren Erfahrungen auf die 4.800 Kilometer von West nach Ost vorbereiten:

Nach seinem Rookie-Jahr 2014 wagt sich Guido Löhr ein zweites Mal auf die Strecke und möchte in diesem Jahr seine Top10-Platzierung noch einmal nach oben korrigieren.Heinemann XP-Team 2.0 beim Race Across America

Am Start steht auch das Team Heinemann XP 2.0. Ein Mixed-Team bestehend aus Beppo Miebach, Rolf Nett, Rene Döring und Britta Diehl, die ebenfalls in den kommenden Tagen auf die Strecke gehen werden und ihre langjährige RAAM-Erfahrung aus diversen Starts als Fahrer oder Supporter wieder mal unter Beweis stellen wollen.

Ebenfalls dabei ist das 8er-Team der GermanG8tors, von denen einige Fahrer in diesem Jahr von uns auf das RAAM vorbereitet wurden. Teil des Teams ist unter anderem auch unser langjähriger STAPS-Sportler Ralf Schön, der in diesem Jahr neben dem Race Across America auch noch an den Ironman Weltmeisterschaften sowohl auf der 70.3-Distanz (Chattanooga, Tennessee) als auch auf der kompletten Distanz (Kona, Hawaii) teilnehmen wird. Das Besondere bei Ralf: 12 Stunden strukturiertes STAPS-Training pro Woche reichen für derartige Erfolge aus!

RAAM Live-Tracking

Anders, als man es zum Beispiel von Ironman-Veranstaltungen gewohnt ist, ist das Live-Tracking beim Race Across America sehr gut ausgebaut. Dazu empfehlen wir euch folgende Kanäle:

Live-Tracking des Race Across America:

www.raceacrossamerica.org/live-tracking.html

RAAM-Teilnehmer 2017:

www.raceacrossamerica.org/race-roster.html

Blog von Guido Löhr mit allen wichtigen Infos:

www.steilberghoch.com/

Facebook-Kanal Guido Löhr mit zahlreichen Bildern:

www.facebook.com/steilberghoch/

Wir wünschen allen TeilnehmerInnen und Teilnehmern des RAAMs alles Gute, eine verletzungs- und unfallfreie Fahrt durch die Staaten und natürlich viel Spaß und Erfolg!

 

Photocredit Guido Löhr/ Stefan Schlegel: @ Saron Duchardt

Gregor Mühlberger gewinnt Rund um Köln

Rund um Köln 2017 – STAPS am Start, Mühlberger gewinnt!

Rund um Köln – der Kreis schließt sich!

Fast 5 Jahre ist es her, dass Gregor Mühlberger das erste Mal in Köln war. Am 21. November 2012 absolvierte der damals 18-Jährige seine erste STAPS-Leistungsdiagnostik am Buchheimer Ring 87 zur Vorbereitung auf die erste Saison im Continental-Bereich – der Weg in den Profiradsport sollte beginnen.

Nachdem Gregor bereits diverse Junioren-Klassen durchlaufen hatte, wurde besonders Roland Pils – damals sportlicher Leiter des Tirol Cycling Team – auf den jungen Österreicher aufmerksam und verpflichtete ihn als Nachwuchsfahrer für die Tiroler Mannschaft.

Sein heutiger Arbeitgeber BORA-hansgrohe wurde erstmalig 2014 in seinem zweiten U23-Jahr – in dem Gregor bereits einige hochdekorierte Rennen gewinnen Mühlberger im Trikot des Tirol Cycling Teamskonnte und zudem „Glocknerkönig“ der Österreich-Rundfahrt wurde – auf ihn aufmerksam. Damals, noch unter dem Sponsor NetApp Endura, verpflichtete die Equipe um Ralph Denk ihn für die zweite Jahreshälfte als „Praktikanten“. Im gleichen Jahr fuhr der heute 23-Jährige auch erstmalig Rund um Köln, belegte auch damals einen Platz in der Ausreißergruppe und sicherte sich diverse Berg- und Sprintwertungen. Für den Sieg beim Kölner Frühjahrsklassiker (damals noch am Ostermontag) sollte es noch nicht reichen, den sicherte sich in 2014 sein heutiger Sprintkapitän Sam Bennett (BORA-hansgrohe), der auch am gestrigen Sonntag in Köln zu den Favoriten zählte.

Nach einem Abstecher zu Felbermayr-Simplon Wels in 2015 und den Gesamtsiegen der Friedensfahrt (Course de la Paix, 2. Ncup) und der Oberösterreich-Rundfahrt (2.2) konnte er das deutsche Pro-Continental Team BORA-Argon 18 endgültig von sich überzeugen und fuhr von der Saison 2016 an in den Teamfarben des heutigen WorldTour-Teams um Peter Sagan.

In gewisser Art und Weise schloss sich gestern der Kreis für Gregor Mühlberger: Nach seiner Auftakt-Diagnostik auf dem Weg zum Tirol Cycling Team in Köln vor fast 5 Jahren, feierte er gestern nach einer Attacke aus einer 10-köpfigen Spitzengruppe seinen ersten Profisieg bei der 101. Austragung von Rund um Köln.

Herzlichen Glückwunsch, Gregor!

Gregors Profil unter den STAPS-Athleten


Die jungen Helden von Rund um Köln

Wie schon in den vergangenen Jahren waren Teile unseres STAPS-Team auch in diesem Jahr wieder bei Rund um Köln für einen guten Zweck am Start. Als Teil des Teams „Rund um Köln mit Herz“, unterstützt von der Organspende-Organisation „Junge Helden“, absolvierten Jonas Kraienhorst, Anne Schlüchtermann und Björn Geesmann die 68 Kilometer durchs bergische Land.

In den vergangenen Jahren durften wir immer wieder Herz- und Lungentransplantierte bis zum Schloss Bensberg und zurückbegleiten, um die WichtigkeitRund um Köln mit STAPS der Organspende hervorzuheben. Auch in diesem Jahr versammelte sich wieder ein Team um den Transplantierten Christoph Biermann, mit einigen engagierten Studenten der Deutschen Sporthochschule Köln und eben unseren drei STAPSlern.

An dieser Stelle möchten wir noch einmal darauf aufmerksam machen, dass Organspenden Leben retten können. Ohne Organspender hätten wir in den letzten Jahren nicht mit Christoph Biermann, Elmar Sprink und Co. zusammen Rund um Köln fahren können. Daher unser Wunsch: Setzt euch mit dem Thema auseinander, vielleicht möchtet ja auch ihr Organspender werden.

Hier geht es zu deinem Organspendeausweis: Junge Helden – Organspende

Bericht über “Rund um Köln mit Herz 2016”

Rund um Köln mit STAPS

Neues STAPS Institut in München!

STAPS München – der nächste Meilenstein

Nach Köln und Hamburg eröffnen wir nun auch ein Institut in München. Ab August 2017 testen und beraten wir euch auch in der bayerischen Landeshauptstadt. Unser neues Institut liegt in der Landsberger Straße 408 in München-Pasing, verkehrsgünstig zu erreichen und nach den neuesten und höchsten Standards in puncto Trainingswissenschaft und Leistungsdiagnostik ausgestattet.

Warum gerade München? Weil wir bereits zahlreiche Sportler aus dem Süden betreuen und auf unseren „STAPS on Tour“-Terminen gemerkt haben, dass eine große Nachfrage nach dauerhafter STAPS München - Institutsleiter Hosea FrickTrainingsbetreuung sowie Diagnostik vor Ort besteht. Zudem bietet uns die Radrennbahn in Augsburg, die nicht einmal eine Autostunde vom Institut entfernt liegt, beste Voraussetzungen um unsere innovativen Aero-Tests durchzuführen. Oder kurz gesagt: Um im Süden Athleten – seien es ambitionierte Hobbysportler, Amateure oder Profis – beim Erreichen ihrer sportlichen Ziele mit unserer Expertise und unseren Erfahrungen zu unterstützen!

Geleitet wird das dritte STAPS Institut von unserem langjährigen und erfahrenen Mitarbeiter Hosea Frick. Der renommierte Sportwissenschaftler (M. Sc. Exercise Science and Coaching, Deutsche Sporthochschule Köln) fährt nicht nur selbst gerne Rad, sondern verkörpert auch die STAPS-Philosophie.

Quälerei auf höchstem Niveau – in unserem neuen Institut

Auf 190 Quadratmetern gibt es in unseren neuen Räumlichkeiten natürlich auch ein Diagnostik-Labor, in dem wir euch immer wieder zu Bestleistungen bringen werden. Um euch eine höchstmögliche Qualität zu bieten, steht Euch nur das beste Test-Equipment zur Verfügung.

Bei den Tests auf dem Rad setzen wir auf ein Hochleistungsergometer der Firma SRM, welches selbst im höchstmöglichen Leistungsbereich, wie z.B. bei den 15-sekündigen Sprint-Tests unserer STAPS-Diagnostik, für Präzision steht. Die Lauf-Diagnostiken absolvieren die Sportler auf einem WOODWAY Pro Das STAPS-Ergometer von SRMXL-Laufband. Ausgestattet mit einer extra großen Lauffläche und bestehend aus einer Vielzahl an Lamellen, zählt dies zu den besten Laufbändern im Diagnostik-Bereich.

Auch sämtliche Analysen der körperlichen Daten wie Atemgase und Blutabnahmen am Ohrläppchen führen wir mit hochqualitativen Geräten durch – Spirometrien der Firma nSpire Health und Laktatanalysegeräten von EKF Diagnostics.

Ebenso wie unsere Institute in Köln und Hamburg zählt auch das neue Münchener Institut zu den am besten ausgestatteten im deutschsprachigen Raum.

Immer gut zu erreichen: perfekte Verkehrsanbindung

Entscheidend bei der Standortwahl all unserer Institute war und ist die Verkehrsanbindung, um euch eine möglichst stressfreie neues STAPS Institut in MünchenAnreise zu gewährleisten. Unser neuer Standort an der Landsberger Straße 408 in München ist in direkter Anbindung zu den Autobahnen A8, A99 und A96 – innerhalb von wenigen Minuten erreicht man uns über den Münchener Autobahnring, ohne in den zentralen Münchener Verkehr zu gelangen. Genügend Parkmöglichkeiten sind selbstverständlich direkt am Institut vorhanden.

Wer nicht mit dem Auto kommt, nutzt die gute Anbindung per öffentlichem Personennahverkehr sowie zum Münchener Flughafen. Der Fernbahnhof Pasing ist zu Fuß zu erreichen (ca. 15 Minuten), zum Münchener Flughafen dauert die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmittel knapp 1 Stunde, mit dem Taxi oder Leihwagen 30 Minuten.

Aerotest get-AERO! – schnelle Anbindung zum Velodrom Augsburg

In den vergangenen Monaten haben wir mit unserem innovativen Aerodynamik-Test get-AERO! schon viel Zeit im Velodrom in Augsburg verbracht. Die Eröffnung unseres neuen Instituts gibt uns die Möglichkeit unsere Aero-Optimierungen bestmöglich mit den Fittings im Labor zu verbinden. Ähnlich wie in Köln und dem Velodrom in Büttgen (bei Neuss) liegt die Anbindung zwischen unserem Institut in München und der Radbahn in Augsburg bei weniger als einer Stunde Fahrtzeit.

Save the date – Eröffnungsfeier am 16. September!

Die Einweihung unseres Instituts wollen wir natürlich mit euch feiern. Daher laden wir alle STAPS-Sportler, Partner und Interessenten zu unserer offiziellen Eröffnungsfeier am Samstag, den 16.09.2017 in das neue Institut ein (genauere Infos folgen). Bereits ab Anfang August könnt ihr in unseren neuen Räumlichkeiten eine STAPS-Diagnostik absolvieren, die Terminvergabe ist schon jetzt über unser Kontaktformular oder telefonisch (0221 46 00 76 90) möglich.

Wir freuen uns schon jetzt auf unser neues Zuhause in München und hoffen euch zur Eröffnungsfeier begrüßen zu dürfen!


Stellenausschreibung: Wir suchen als Verstärkung für unser Institut in München einen Sportwissenschaftler

STAPS München sucht Verstärkung

Im Zuge unserer Institutseröffnung in München suchen wir Verstärkung:

Sportwissenschaftler (w/m) in Teilzeit im Bereich Training & Diagnostik

Du hast weitreichende Kenntnisse der Leistungsphysiologie, Trainingssteuerung, Biomechanik und Aerodynamik sowie ein erfolgreich abgeschlossenes Studium der Sportwissenschaft oder ein aktuell noch laufendes Master-Studium? Darüber hinaus liegt Deine Leidenschaft im Triathlon und/oder Radsport?

Dann findest Du hier eine Stellenausschreibung als STAPS-Trainer (Teilzeit, Perspektive für Vollzeit) ab Juli 2017 (Bewerbungsfrist: 23. Juni 2017): Werde Teil des STAPS-Teams!

Sportwissenschaftler, Physiotherapeut oä. (w/m) in Teilzeit als BikeFitter

Du hast weitreichende Kenntnisse der Biomechanik und Aerodynamik, sowie eine abgeschlossene Ausbildung der Physiotherapie und/oder ein abgeschlossenes Studium der Sportwissenschaft oä.? Du hast Erfahrung in der praktischen Analyse und Arbeit mit Menschen (Physiotherapie oä.) und biomechanischer Messtechnik?

Dann findest Du hier eine Stellenausschreibung als STAPS-BikeFitter (Teilzeit, Perspektive für Vollzeit) ab Juli 2017 (Bewerbungsfrist: 23. Juni 2017): Werde Teil des STAPS-Teams!

Stellenausschreibung: Wir suchen als Verstärkung für unser Institut in München einen Sportwissenschaftler

Stellenausschreibung STAPS: BikeFitter (w/m) in Teilzeit im Bereich Triathlon/ Radsport

Das STAPS Institut hat sich in wenigen Jahren eine führende Stellung in der Trainingsbetreuung, Leistungsdiagnostik und der biomechanischen und aerodynamischen Optimierung von Ausdauersportlern erarbeitet. Unsere Methoden sind weltweit einzigartig und genießen im nationalen und internationalen Freizeit-, Amateur- und Profisport hohe Anerkennung. Im Zuge unserer Institutseröffnung in München suchen wir:

ab Juli 2017 einen Sportwissenschaftler, Physiotherapeuten oä. (w/m) in Festanstellung (Teilzeit, mit Perspektive für Vollzeit) als BikeFitter

Dabei möchten wir betonen, dass sich nach Möglichkeit für die ausgeschriebene Stelle mittelfristig eine Anstellung in Vollzeit anschließt.

Du hast weitreichende Kenntnisse der Biomechanik und Aerodynamik, sowie eine abgeschlossene Ausbildung der Physiotherapie und/oder ein abgeschlossenes Studium der Sportwissenschaft oä.?

Darüber hinaus hast Du Erfahrung in der praktischen Analyse und Arbeit mit Menschen (Physiotherapie oä.) und biomechanischer Messtechnik? Zudem bist du selber leidenschaftlicher Radfahrer oder Triathlet und verfügst über handwerkliche Fähigkeiten in der Rad-Mechanik?

Als neue(r) Mitarbeiter(in) im BikeFitting bei STAPS führst Du vorrangig biomechanische und aerodynamische Diagnostiken durch, berätst Kunden basierend auf den Ergebnissen und arbeitest täglich mit modernster Analysetechnik.

Als Teamplayer bringst Du dabei Deine Erfahrung und Dein Wissen ein, arbeitest dennoch eigenständig und übernimmst Verantwortung. Mit Deinem überdurchschnittlichen Engagement, welches Du teilweise in freier Zeiteinteilung umsetzt, bist Du fester Bestandteil eines jungen Teams bei STAPS. Im täglichen Umgang mit unseren Kunden bist Du kommunikativ und verfügst über ein selbstbewusstes Auftreten.

Hast Du nach dieser Chance gesucht? Dann freuen wir uns auf Deine Bewerbung bis zum 23. Juni 2017, ausschließlich via Email an Björn Geesmann: contact@staps-online.com

Hier geht es zu einer weiteren Stellenausschreibung für einen Sportwissenschaftler im Bereich Training & Diagnostik!

Stellenausschreibung: Wir suchen als Verstärkung für unser Institut in München einen Sportwissenschaftler

Stellenausschreibung STAPS: Sportwissenschaftler (w/m) in Teilzeit im Bereich Triathlon/ Radsport

Das STAPS Institut hat sich in wenigen Jahren eine führende Stellung in der Trainingsbetreuung, Leistungsdiagnostik und der biomechanischen und aerodynamischen Optimierung von Ausdauersportlern erarbeitet. Unsere Methoden sind weltweit einzigartig und genießen im nationalen und internationalen Freizeit-, Amateur- und Profisport hohe Anerkennung. Im Zuge unserer Institutseröffnung in München suchen wir:

ab Juli 2017 einen Sportwissenschaftler (w/m) in Festanstellung (Teilzeit, mit Perspektive für Vollzeit)

Dabei möchten wir betonen, dass sich nach Möglichkeit für die ausgeschriebene Stelle mittelfristig eine Anstellung in Vollzeit anschließt.

Du hast weitreichende Kenntnisse der Leistungsphysiologie, Trainingssteuerung, Biomechanik und Aerodynamik sowie ein erfolgreich abgeschlossenes Studium der Sportwissenschaft (Schwerpunkt Trainingslehre, Leistungsdiagnostik, Leistungssport) oder ein aktuell noch laufendes Master-Studium?

Darüber hinaus verfügst Du über praktisches Wissen und Erfahrung im Bereich Triathlon und/oder Radsport, welches Du wortgewandt vermitteln kannst? Als neue(r) Mitarbeiter(in) bei STAPS führst Du physiologische und biomechanische Diagnostiken durch, berätst Kunden basierend auf den Ergebnissen, erstellst Trainingsprogramme und betreust Sportler(innen) via Email, Telefon und persönlich.

Als Teamplayer bringst Du dabei Deine Erfahrung und Dein Wissen ein, arbeitest dennoch eigenständig und übernimmst Verantwortung. Mit Deinem überdurchschnittlichen Engagement, welches Du teilweise in freier Zeiteinteilung umsetzt, bist Du fester Bestandteil eines jungen Teams bei STAPS. Im täglichen Umgang mit unseren Kunden bist Du kommunikativ und verfügst über ein selbstbewusstes Auftreten.

Hast Du nach dieser Chance gesucht? Dann freuen wir uns auf Deine Bewerbung bis zum 23. Juni 2017, ausschließlich via Email an Björn Geesmann: contact@staps-online.com

Hier geht es zu einer weiteren Stellenausschreibung im Bereich BikeFitting!

STAPS Köln & Hamburg | STAPS on Tour

STAPS News – große Neuigkeiten für den Sommer!

Einige Monate intensiver Planungen und Vorbereitungen liegt hinter uns – jetzt ist es Zeit für die ersten Neuigkeiten: Wir haben in diesem Sommer Großes vor!

Gemeinsam mit euch, unseren Sportlerinnen und Sportlern, möchten wir die erfolgreichen Entwicklungen von STAPS aus den vergangenen Jahren weitergehen. Unser oberstes Ziel ist es, euch auf eurem Weg zum sportlichen Erfolg zu begleiten und zu unterstützen. Ob mit unserer STAPS-Diagnostik, den individuellen Trainingsplänen für euch oder mit unseren Bike- und Aero-Fittings – euer sportliches Ziel ist unsere tägliche Herausforderung!

Um euch den bestmöglichen Support zu bieten, ist es entscheidend, dass wir für euch gut erreichbar sind und ihr die Möglichkeit habt, von unserer STAPS-Diagnostik zu profitieren. In den vergangenen Jahren haben wir daher – neben unserem dauerhaften Dasein in Köln und Hamburg – die STAPS on Tour eingeführt, die uns in zahlreiche Regionen und Städte in Deutschland, Österreich und der Schweiz gebracht hat.

Ab dem kommenden Sommer werden wir einen weiteren großen Schritt gehen und für euch noch besser erreichbar sein. Zu viel möchten wir an dieser Stelle aber noch nicht verraten. Die große Veröffentlichung unseres Vorhabens erfolgt am 24. Mai 2017 – seid gespannt!