Das Optimum aus Mensch und Maschine - der Selbstversuch im BikeFitting des RennRad-Magazins

Leistung = Komfort x Zeit - ein BikeFitting-Selbstversuch im RennRad-Magazin

Das Optimum aus Mensch und Maschine - der Selbstversuch im BikeFitting des RennRad-MagazinsDie Gründe für ein optimal eingestelltes Rennrad sind offensichtlich. Viel Zeit, Energie und Geld investieren Rennradfahrer in Training und Material. Doch das optimale Zusammenspiel von Mensch und Maschine birgt für Viele noch ungenutztes Leistungspotential. Johann Fährmann vom RennRad-Magazin hat uns in unserem Münchner Institut besucht und einen Selbstversuch in puncto BikeFitting gestartet. Freundlicherweise hat uns das Magazin exklusiv für Euch den Artikel zur Verfügung gestellt.

Warum ein BikeFitting - unabhängig jeder Leistungs- und Altersklasse - zu mehr Spaß auf dem Rad verhelfen kann, lest ihr im Artikel des RennRad-Magazins 03/2018. Hier gehts zum kostenfreien Download: Leistung = Komfort x Zeit - BikeFitting Selbstversuch

Videoanalysen, Druckmessungen am Sattel, der Pedalen und den Armpads und die Expertise unserer BikeFitter verhelfen Ihnen zur optimalen Sitzposition

BikeFitting - Handwerk oder Wissenschaft? Eine Übersicht über unsere Sitzpositionsanalyse!

Handwerk oder Wissenschaft?

Ist Bike-Fitting Handwerk oder Wissenschaft? Diese Frage stellen wir uns bei STAPS auch immer wieder und sind der Meinung, dass beides notwendig ist, um einen Radsportler oder Triathleten perfekt aufs Rad zu setzen. Denn einerseits fließen viele wissenschaftliche Erkenntnisse ein, damit der Athlet komfortabel aber auch leistungsfähig im Sattel sitzt. Andererseits müssen diese auch in den richtigen Kontext gesetzt und dann praktikabel umgesetzt werden. Denn nicht jeder kann beispielsweise die aerodynamisch günstigste oder biomechanisch beste Position stundenlang fahren beziehungsweise halten. Wir arbeiten mit Menschen, daher ist das handwerklich-individuelle Anpassen genauso wichtig wie die wissenschaftlichen Erkenntnisse dazu. Und der Bike-Fitter selbst – also der Mensch – spielt eine sehr wichtige Rolle. Er muss die Ergebnisse und Bilder interpretieren und die Erkenntnisse umsetzen – in einem begrenzten Spielraum. Denn: Auf dem Rad ist der Athlet durch die Kontaktpunkte am Lenker, Sattel und den Pedalen in eine Position „gezwungen“. Dafür haben aber kleine Veränderungen oft große Auswirkungen.

Videoanalysen, Druckmessungen am Sattel, der Pedalen und den Armpads und die Expertise unserer BikeFitter verhelfen Ihnen zur optimalen Sitzposition

Schneller fahren bei gleicher Anstrengung und dabei mehr Komfort beziehungsweise weniger Schmerzen haben. Das klingt verheißungsvoll, ist aber in der Praxis auch tatsächlich möglich. Denn mit dem Wissen um die Biomechanik des menschlichen Körpers können wir beinahe jeden Sportler optimal aufs Rad setzen. Entscheidend ist für uns nicht nur, dass er komfortabel - sprich schmerzfrei und stabil - auf dem Rad sitzt, sondern dass er auch das Optimum an Leistung aus dieser Position erbringen kann. Komfort und Leistungsoptimierung für sich betrachtet ist auch möglich, erfüllt aber nicht unseren Anspruch an eine Sitzpositionsanalyse unserer Sportler. Es wäre doch auch schade, wenn Watt liegengelassen werden und der Athlet dann letztendlich länger im Sattel sitzen muss als nötig. Daher ist auch die Kraftübertragung aufs Pedal einer der wichtigsten Punkte, die bei unseren Fittings im Fokus stehen. Immer in Kombination mit den individuellen Stärken und Schwächen des Sportlers sowie seinen sportlichen Zielen.

Mit einem Bike-Fitting passen wir das Rad an die Biomechanik und die Ziele des Athleten an. Und hier macht es keinen Unterschied, ob der Radfahrer gerade mit dem Sport begonnen hat, schonVideoanalysen, Druckmessungen am Sattel, der Pedalen und den Armpads und die Expertise unserer BikeFitter verhelfen Ihnen zur optimalen Sitzposition Jahre lang fährt oder vielleicht sogar Profi-Radsportler ist (Bike-Fitting Marcel Kittel vom Team Katusha Alpecin). Gerade für Einsteiger bietet ein Bike-Fitting die Möglichkeit sich möglichst früh an eine ergonomische Position zu gewöhnen und Beschwerden zu vermeiden. Gesundheitliche Probleme, die sich aus einer schlechten Sitzposition ergeben, tauchen erst gar nicht auf und müssen nicht langwierig abgewöhnt werden. Auch arrivierte Athleten sollten über ein Bike-Fitting nachdenken. Denn sobald sich beispielsweise die passiven Strukturen (Sehnen, Bänder etc.) oder die Muskulatur verändert oder das Ziel eines Athleten abweicht, macht es Sinn, die Position zu überprüfen.

Die wichtigsten Vorteile eines guten Bike-Fittings im Überblick:

  • Schmerzsymptome reduzieren oder vorbeugen
  • besseres Wohlbefinden / mehr Komfort
  • Leistung/Effizienz optimieren
  • Kraftübertragung verbessern
  • Ermüdungsminderung
  • Verletzungsrisiko reduzieren
  • Basis für aggressivere Aero-Positionen legen
  • passendes Equipment finden (welche Schuhe, welcher Lenker, welche Kurbellänge passt am besten)

Warum Pauschalitäten und Standardisierungen nicht zu einem Bike-Fitting passen

Doch warum überhaupt ein solch umfangreiches Bike-Fitting mit Videoanalysen und Druckmessbilder – die Sitzhöhe lässt sich doch viel einfacher ermitteln? Wirklich. Schneller vielleicht, aber keineswegs besser. Darüber sind wir uns mit allen Bike-Fittern einig.

Bike-Fitting ist eine sehr individuelle Angelegenheit. Daher ähnelt keine Sitzpositionsanalyse der anderen. Natürlich gibt es standardisierte Assessment-Tools beziehungsweise Techniken die eingesetzt werden, allerdings sind die Interpretation der Ergebnisse von Athlet zu Athlet unterschiedlich umzusetzen. Denn keine zwei Menschen sind genau gleich, nicht einmal Zwillinge.

Videoanalysen, Druckmessungen am Sattel, der Pedalen und den Armpads und die Expertise unserer BikeFitter verhelfen Ihnen zur optimalen Sitzposition

Die klassischen Regeln des Bike-Fittings mit Formeln a la „Sitzhöhe = Beinlänge x 0,885“ sind pauschalisiert und gehen demnach auch von einem Prototyp bzw. einem bestimmten menschlichen Modell aus, dass so in der Realität gar nicht zu finden ist. Mögen diese Systeme für alltägliche Fahrten mit dem Rad zur Arbeit für fünf oder zehn Minuten durchaus erfolgversprechend bzw. nützlich sein, so können sie gar nicht die komplette und komplexe Bandbreite einer individuellen optimalen Sitzposition abbilden. Wie auch?

Die menschliche Anatomie ist stark unterschiedlich, deswegen ist die Standardeinstellung nach Faustformeln in den meisten Fällen sehr weit weg vom Optimum. Bei gleichen Körpermaßen – also Bein, Rumpf- und Armlänge – kann alleine eine unterschiedliche Flexibilität in der Hüfte, Differenzen in der optimalen Sitzlänge von bis zu fünf Zentimetern ausmachen.

Ein Beispiel: Der Po schmerzt nach ungefähr einer Stunde im Sattel. Was ist die Lösung? Natürlich kann man überlegen sich einen neuen Sattel oder eine neue Hose zu kaufen und dieses Spiel mehrfach wiederholen. Es kann aber auch durchaus sein, dass man in einer ungünstigen Position – bedingt durch Sitzhöhe, Sattelneigung und Nachsitz – auf dem Sattel sitzt und daher einen Videoanalysen, Druckmessungen am Sattel, der Pedalen und den Armpads und die Expertise unserer BikeFitter verhelfen Ihnen zur optimalen Sitzpositionextrem hohen Druck ertragen muss. In solch einem Fall, ist es fast egal, welchen Sattel man fährt, solange die Position nicht optimal ist. Ähnliches gilt bei Problemen mit den Füßen wie brennende Sohle oder einschlafende Zehen. Man kann sich ständig neue Schuhe und auch Sohlen kaufen, man kann aber auch einmal fachmännisch kontrollieren lassen, woran es denn wirklich liegt und vielleicht war es am Ende ja „nur“ die Position der Cleats – vertikal wie horizontal.

Was bei den klassischen Sitzpositionsregeln und -messungen ja noch hinzu kommt: Sie unterscheiden nicht, wie derjenige auf dem Rad sitzt –  mehr „aerodynamischer“ Rennfahrer oder mehr „komfortabler“ Marathon-Fahrer. Auch berücksichtigen diese Sitzpositionsvorgaben selten die bevorzugte Griffposition am Lenker.

Daher sind solche Aussagen wie „Mit diesen 5 Tipps sitzen Sie optimal auf dem Rad“ genauso mit Vorsicht zu genießen wie „2 Kilo Gewicht verlieren in nur 3 Tagen“. Es ist durchaus möglich 2 Kilogramm leichter zu werden in drei Tagen, allerdings hat man da nicht das tatsächliche Körpergewicht beispielsweise über Körperfett verloren, sondern meist einfach Wasser ausgeschwemmt.

Klassischer Ablauf des Bike-Fittings

Interview

Noch bevor wir mit dem Messen und Optimieren überhaupt beginnen, besprechen wir mit dem Sportler, welche Ziele genau dieses Bike-Fitting haben soll und welche Ziele er auf dem Rad selbst anstrebt.Videoanalysen, Druckmessungen am Sattel, der Pedalen und den Armpads und die Expertise unserer BikeFitter verhelfen Ihnen zur optimalen Sitzposition

Prefit

Mit verschiedenen körperlichen Assessments ermitteln wir, wie flexibel aber auch stabil der Athlet selbst ist und ob irgendwelche Einschränkungen oder Vorschädigungen vorliegen.

Bike-Fitting durch Videoanalyse und Druckmessung:

Wir versuchen immer so realistisch wie möglich zu testen, daher machen wir alle Messungen im dynamischen Bewegungsablauf und auf dem Rad des Sportlers. Durch das gebioMized -System bekommen wir detaillierte Informationen über die Bewegungen auf dem Rad, die uns dabei helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Wir erklären die Messergebnisse, dabei bleibt das Vorgehen transparent und der Sportler kann alle Maßnahmen nachvollziehen. Eigene Einschätzungen der Veränderungen sowie Nachfragen sind immer erwünscht.

Zuallererst nehmen wir eine sogenannte Baseline auf. Das bedeutet: Wir analysieren, wie sich der Athlet bisher auf dem Bike bewegt. Davon ausgehend analysieren wir das Verbesserungspotenzial im Hinblick auf Beschwerden und Ziele. Über Druckmessfolien im Sattel, in den Schuhsohlen und den Armpads erhalten wir in Echtzeit sofort Informationen darüber, ob das Becken stabil im Sattel ‚sitzt‘ und ob sich bei Anpassungen von beispielsweise der Sitzhöhe oder des Nachsitzes die Kraftübertragung verändert.

Wenn auf den ersten Blick keine schwerwiegenden Probleme erkennbar sind, beginnen wir mit der Einstellung der Cleats am Schuh. Denn deren Positionierung beeinflusst die Sitzhöhe und die Position in der der Fahrer im Sattel sitzt. Fallen aber nach der Baseline-Messung bzw. der Betrachtung der Videosequenzen schon erste größere Baustellen auf, wie zum Beispiel eine viel zu hohe Sitzhöhe, so beginnen wir damit, diesen Umstand zu beheben. So kann es durchaus vorkommen, dass manchmal zwei Schritte vor und einer zurück gemacht werden müssen. Oder man manchmal sogar einen Schritt vor und zwei wieder zurück machen muss, da man während des Fitting-Prozesses erkennen muss, dass bestimmte Positionen nicht miteinander korrelieren.

Videoanalysen, Druckmessungen am Sattel, der Pedalen und den Armpads und die Expertise unserer BikeFitter verhelfen Ihnen zur optimalen Sitzposition

Doch jetzt aber weiter im Fitting-Prozess. Nach der Positionierung der Cleats bestimmen wir die optimale Sitzhöhe. Hierfür wird während der Pedalierbewegung besonders auf die Öffnung des Hüftgelenks sowie die Bewegung des Kniegelenks geachtet, da diese Aspekte unter anderem für die Kraftübertagung entscheidend sind.

Im Anschluss wird die horizontale Sattelposition im Zusammenspiel mit Sitzlänge und Lenkerhöhe eingestellt. Je nach Umfang des Bike-Fittings können neben den Videoanalysen auch Druckmessungen an der Sohle sowie dem Sattel helfen, die Positionierung fein zu tunen. Gerade bei Sitzbeschwerden hilft die Messung des Satteldrucks – kombiniert mit verschiedenen Sattel- und Hosenmodell – enorm, um diese Probleme zu beheben. Auch lässt sich bei der Satteldruckmessung sehr gut erkennen, wo die tatsächlichen Kontaktstellen zwischen Videoanalysen, Druckmessungen am Sattel, der Pedalen und den Armpads und die Expertise unserer BikeFitter verhelfen Ihnen zur optimalen SitzpositionFahrerpo und Satteldecke sind. Gerade die detaillierte Position auf dem Sattel wirkt sich extrem auf die Sitzhöhe auf.

Ähnlich verhält es sich bei der Kraftübertragung im Schuh, da auch hier die Druckmessfolien direkt - also live - zeigen, ob der Druck über den Fußballen bzw. der Fußsohle verteilt wird und das Ganze auch während der Trittfrequenz optimal eingesetzt wird.

Details, wie die Veränderung der Bremshebelposition oder Sattelneigung, werden je nach Potential und Bedarf zwischendurch eingebaut.

Neben der Dokumentation und Messung jedes einzelnen Zwischenschritts, machen wir abschließend wieder eine komplette finale Messung und können durch den Vergleich zur Baseline bzw. Ausgangslage ein Fazit ziehen, an welchen Punkten was verändert wurde, wie sich diese Optimierung dann auch in Zahlen „niederschlägt“ und vor allem, an welchen Stellen es über Anpassungen, Training und das Erledigen von Hausaufgaben weiteres Potential zur Verbesserung im fortlaufenden Fitting-Prozess der nächsten Monate gibt.

Report

Die festgelegte neue Sitzposition wird dokumentiert und in einem Report mit Vorher-Nachher- Bildern zusammengefasst und dem Sportler ausgehändigt. Denn für uns bei STAPS gilt immer der Grundsatz, Maßnahmen und Veränderungen an Mensch und Maschine nur zu ergreifen, wenn wir diese im Vorher-Nachher-Vergleich überprüfen und validieren können.

Zu unseren Bike-Fittings geht es hier: STAPS Bike-Fitting

Wir suchen einen neuen BikeFitter für unser Hamburger Institut

Stellenausschreibung STAPS Hamburg: BikeFitterIn & SportwissenschaftlerIn im Bereich Triathlon/ Radsport

STAPS zählt zu den führenden Instituten in der Trainingsbetreuung, Leistungsdiagnostik und der biomechanischen und aerodynamischen Optimierung von Ausdauersportlern im deutschsprachigen Raum. Unsere Methoden sind weltweit einzigartig und genießen im nationalen und internationalen Freizeit-, Amateur- und Profisport hohe Anerkennung. Für unserer Hamburger Institut suchen wir jetzt Verstärkung:

ab April/ Mai 2018 einen Sportwissenschaftler/ Physiotherapeuten/ Zweirad-Mechaniker oä. (w/m) in Festanstellung oder freier Mitarbeit (Teilzeit, Perspektive für Vollzeit) als BikeFitter

Dabei möchten wir betonen, dass sich nach Möglichkeit für die ausgeschriebene Stelle mittelfristig (maximal 24 Monate) eine Anstellung in Vollzeit anschließt.

Du hast weitreichende Kenntnisse der Biomechanik und Aerodynamik, sowie eine abgeschlossene Ausbildung als Physiotherapeut/ Zweirad-Mechaniker und/oder ein abgeschlossenes Studium der Sportwissenschaft?

Dann findest du hier die ideale Stellenausschreibung für dich: BikeFitter HamburgBikefitter und Sportwissenschaftler gesucht als Verstärkung für unser Hamburger Institut


ab April/ Mai 2018 einen Sportwissenschaftler (w/m) in Festanstellung (Teilzeit, Perspektive für Vollzeit)

Dabei möchten wir betonen, dass sich nach Möglichkeit für die ausgeschriebene Stelle mittelfristig (maximal 24 Monate) eine Anstellung in Vollzeit anschließt.

Du hast weitreichende Kenntnisse der Leistungsphysiologie, Trainingssteuerung, Biomechanik und Aerodynamik sowie ein erfolgreich abgeschlossenes Studium der Sportwissenschaft (Schwerpunkt Trainingslehre, Leistungsdiagnostik, Leistungssport) oder ein aktuell noch laufendes Master-Studium?

Dann findest du hier die ideale Stellenausschreibung für dich: Sportwissenschaftler HamburgBikefitter und Sportwissenschaftler gesucht als Verstärkung für unser Hamburger Institut

AeroFittings und BikeFittings/ Sitzpositionsoptimierung im Profi-Radsport mit dem Team Katusha Alpecin auf Mallorca

BikeFitting mit Marcel Kittel - Herausforderungen nach dem Teamwechsel

Alles auf Anfang! Wenn ein Fahrer das Team wechselt, ändert sich für ihn alles. Er bekommt nicht nur andere Teamkollegen und Trikots, sondern zumeist auch ein komplett neues Rad. Worüber sich jeder Hobbyfahrer freut, stellt den Profi, aber vor allem das Performance-Team der Equipe, dann doch vor Herausforderungen. Damit alles reibungslos läuft und der Fahrer dann auch auf dem neuen Material seine Leistung voll abrufen kann und dabei genauso komfortabel sitzt wie bisher – im Idealfall sogar noch besser–, waren wir zu Besuch in den beiden Trainingslagern des WorldTour-Teams Katusha Alpecin und haben dort nicht nur die Aero-Tests auf der Radbahn, sondern auch die Bikefittings der Rennräder durchgeführt. Am Beispiel von Marcel Kittel wollen wir Euch zeigen, wie solch ein STAPS-Bikefitting abläuft und was da genau passiert. Übrigens gleicht eine solche Sitzpositionsanalyse auch den BikeFittings, die wir in unseren gebioMized Concept-Laboren in Köln, München und Hamburg anbieten.

Für das Fitting der Katusha Alpecin-Profis haben wir unser mobiles Fitting-Labor mit nach Mallorca genommen, um die Bewegung der Fahrer zu analysieren, Videoanalyen zu erstellen und von den Kontaktstellen Sattel sowie Schuhsohle wichtige Druckbilder in Aktion zu erhalten. Analyse und Anpassung der Sitzposition von Marcel KittelMarcel war für uns als „Proband“ besonders spannend, da er so ziemlich alles tauschen musste, was für einen Rennradfahrer wichtig ist. Im Detail die fürs Bikefitting relevanten „Teile“ wie Rahmen, Sattel, Lenker, Vorbau, Pedale und Hose. „Ich habe verschiedene Produkte unserer Komponentenpartner ausgiebig getestet, um dann das Beste für mich zu finden. Ich bin mit allen Parts wirklich zufrieden“, so der Team Katusha Alpecin-Neuzugang Marcel Kittel. Eines vorweg: eine Position lässt sich von dem einen Radmodell auf ein anderes nie eins zu eins übernehmen, da es nicht nur ein komplett anderer Rahmen ist, sondern bei den Profis auch die Parts unterschiedlich sind. Die Kontaktpunkte Schuh-Pedal, Hose-Sattel und Hand (-Schuh)-Lenker werden durch die neuen Parts sehr stark verändert. Das Dreieck aus Kraftübertragung am Pedal, Aerodynamik im Cockpit und Stabilität am Sattel beeinflusst sich gegenseitig. Greift man an einem Punkt ein, verändern sich auch die anderen.

Stabilität der Sitzposition: Sattel als wichtigster Faktor

Beim Bikefitting beginnen wir immer als erstes mit der Stabilität der Position und dafür ist die Kontaktstelle Sattel der bedeutendste Faktor. Für uns ist sehr wichtig, dass es zu keinem Kraftverlust kommt und dass der Tretzyklus nicht gestört wird. In diesem Teil des BikfetittingsAeroFittings und BikeFittings/ Sitzpositionsoptimierung im Profi-Radsport mit dem Team Katusha Alpecin auf Mallorca werden auch die Sitzhöhe und der Nachsitz justiert. Mittels der Druckmessfolien am Sattel und in den Schuhsohlen erhalten wir live sofort Ergebnisse bzw. Bilder, die zeigen, ob der Fahrer stabil im Sattel „sitzt“ beziehungsweise wieviel sich der Fahrer auf dem Sattel bewegt (siehe rote Linie in der Grafik – Kennzeichnung des Kraftangriffspunkt des Sportlers), ob sich die Kraftübertragung verändert und welcher Druck auf dem Hintern des Fahrers sowie seinen Fußsohlen lastet. Beim ersten Fitting mit Marcel im Dezember haben wir vier Sättel ausprobiert: Flite Flow, Flite SuperFlow, SLR Flow und SP-01 Tekno Flow von Selle Italia allerdings in Kombination mit seiner alte Etixx-Quickstep-Radhose. Entschieden haben wir uns dann für den Flite SuperFlow. Er zeigte nicht nur ein sehr gutes Druckbild, auch Marcels Rückmeldung war positiv. Der Sattel ist immer Geschmackssache. Da muss man wissen was man will und auch etwas testen und ausprobieren. Das Gleiche gilt für die Hose. Das Sitzpolster ist sehr wichtig. Wir haben da komfortable Bekleidung von KATUSHA Sports, die individuell auf uns zugeschnitten sind. Sattel und Hose müssen unbedingt im Zusammenspiel eingefahren werden. Damit gewöhnt man sich daran und nach kurzer Zeit werden mögliche Probleme gelöst“, so Kittel.

 

Der Vergleich des Satteldrucks des Selle Italia Super Flow und Flow am Beispiel von Marcel Kittel (Katusha Alpecin)

Der Vergleich des Satteldrucks des Selle Italia Super Flow und Flow am Beispiel von Marcel Kittel (Katusha Alpecin)

Im Detail: Der maximale Druck beim Flite SuperFlow betrug 1.057 mbar, im Vergleich dazu der SLR Flow mit 1.217 mbar. Der Kraftangriffspunkt (rote Linie in der Grafik), der im Idealfall zwischen 0 bis 20 Millimeter hinter der Sattelmitte liegt, veränderte sich im Vergleich zu seinem alten Rad, da wir den Nachsitz um 5 Millimeter reduzierten und die Sitzhöhe um 3 Millimeter verringerten. Diese Veränderungen haben wir vorgenommen, um den Kniewinkel von 150 auf 148 Grad zu verringern. Zwar sollte dieser idealerweise 140 Grad +/- 2 Grad betragen. Allerdings lässt sich der Kniewinkel – wie auch viele weitere Aspekte aus dem Zusammenspiel aus Mensch und Material - nicht sofort drastisch ändern, da der Fahrer ausreichend Zeit benötigt eine Sitzhöhenveränderung überhaupt zu adaptieren. Solch ein geänderter Kniewinkel erfordert eine veränderte muskuläre Koordination und wirkt sich zum Beispiel auf die Kraft-Längen-Relation der Beinmuskulatur aus.

Um bestmöglichen Halt, gerade in den Höchstgeschwindigkeits-Sprints von Marcel, auch am Pedal zu haben, fiel die Wahl zunächst auf Look-Cleats mit 4,5 Grad Bewegungsfreiheit.

Auswirkungen des "Härteverlust" des Sattels nach wenigen hunderte Kilometern Einfahrphase auf den Kniewinkel

Auswirkungen des "Härteverlust" des Sattels nach wenigen hunderte Kilometern Einfahrphase auf den Kniewinkel

Überprüfung nach Einfahrphase: Material und Position passen sich an

Mit diesem neu „eingestellten“ Rad fuhr Marcel dann knapp drei Wochen und einige 100 Kilometer zwischen dem ersten und zweiten Trainingslager. „Die Eingewöhnung ging sehr schnell, weil das Team in enger Zusammenarbeit mit Canyon und STAPS das Rad und die Komponenten BikeFitting mit Marcel Kittel von Katusha Alpecinideal auf meine Position angepasst hat. Da hatte ich keine großen Probleme“, sagte der 14-fache Tour de France-Etappensieger. Beim Camp im Januar 2018, das ebenfalls auf Mallorca stattfand, kontrollierten wir die Einstellungen noch mal. Dabei stellten wir fest, dass der nagelneue Flite SuperFlow-Sattel schon komplett durchgesessen war und an „Härte“ verloren hat. Dadurch betrug der Kniewinkel nur noch 145 Grad. In Abstimmung mit Marcel wechselten wir auf den SLR Flow zurück und konnten mit einer weiteren Veränderung des Kniewinkels auf 146 Grad die Stabilität beibehalten. Zwar hat der „durchgesessene“ Flite Superflow ein gutes Druckbild geliefert, es ist allerdings zu erwarten gewesen, dass das Material des Sattels weiter abbaut und Marcel dadurch weiter an Sitzhöhe verliert. Dadurch hätte sich der Kniewinkel vermutlich in den kommenden Monaten weiter verändert, wodurch ein erhöhtes Risiko für Reizungen - gerade der passiven Strukturen wie Sehnen und Bänder - im Knie bestanden hätte.

STAPS-Tipp: Der „Härteverlust“ des Sattels ist etwas, was auch jeder Hobby- und Amateursportler sensibel überwachen sollte. Je nach Qualität des Sattels reduziert sich die Härte, ebenso wie zum Beispiel die Dicke des Sitzpolsters der Hose. Deutliche Veränderungen in der Sitzhöhe sind dadurch zu erwarten und sollten zur Sicherheit überprüft werden.

Da Marcel selbst zudem ein deutlich instabileres Gefühl im Pedal bemängelte, kontrollierten wir die Pedalplatten und deren Auslösehärte. Für Marcel war die Umstellung von Shimano auf Look schon eine extreme Umgewöhnung, da die Pedale unterschiedlich konstruiert sind und die Auflagefläche differiert. Während wir im Dezember graue Cleats mit geringerer Auslösehärte montierten, wechselten wir nun auf schwarze Platten mit wenig Bewegungsfreiheit und höherer Auslösehärte. Die Position der Cleats mussten wir nicht ändern, da sie erstens eine optimale Kraftübertragung ermöglichten und Marcel mit den neuen Cleats einen deutlich besseren Stand im Pedal rückmeldete.

Das Beispiel dieses Bikefittings ist exemplarisch und es zeigt eindrücklich, dass eine Sitzpositionsanpassung von vielen Faktoren beeinflusst wird. Daher ist ein Bikefitting immer ein Prozess, der die Adaptationen des Fahrers als auch des Materials berücksichtigen muss. Ein regelmäßiges Überprüfen wird daher empfohlen – sowohl für Profisportler wie Marcel, aber auch für jeden Hobby- und Amateursportler!

Hier geht es zu unseren BikeFitting-Angeboten!

Analysen der Sitzposition mit Katusha Alpecin und Ilnur Zakarin

Photocredit Bilder Katusha Alpecin: JoJoHarper

AeroFittings und BikeFittings/ Sitzpositionsoptimierung im Profi-Radsport mit dem Team Katusha Alpecin auf Mallorca

STAPS erneut „Performance Partner“ von Katusha Alpecin – enge technologische Zusammenarbeit mit dem Team um Marcel Kittel & Tony Martin auch in der Saison 2018

Der Jahreswechsel hat auch in der Welt des Profi-Radsports eine besondere Bedeutung: Die Fahrer-Transfers sind abgeschlossen, die neuen Trikots mit allen Sponsoren dürfen nun auch auf der Straße getragen werden, denn die neue Saison hat offiziell begonnen. Das ist auch für uns von STAPS der passende Zeitpunkt, um unsere Partnerschaften für die Saison 2018 zu verkünden!

Wie auch schon in der Saison 2017 werden wir auch im Jahr 2018 „Performance Partner“ des Teams Katusha Alpecin sein. Über den Ausbau derAeroFittings und BikeFittings/ Sitzpositionsoptimierung im Profi-Radsport mit dem Team Katusha Alpecin auf Mallorca Partnerschaft mit einem der besten WorldTour-Teams freuen wir uns besonders. Da wir die Positionen der weltbesten Fahrer bis ins kleinste Detail auf dem Straßen- sowie dem Zeitfahrrad optimieren dürfen, entsteht auf einem der wichtigsten Performance-Sektoren – dem Bike- und AeroFitting – eine große Nachhaltigkeit.

Damit die Fahrer des Teams schon perfekt „gefittet“ bei den ersten Rennen in Australien, die in den kommenden Tagen starten, im Sattel sitzen, haben wir schon ordentlich vorgearbeitet. Bereits Anfang Dezember waren unsere Mitarbeiter Johnny Pölt, Benni Schwan und Björn Geesmann zu den ersten Sitzpositionsoptimierungen eine ganze Woche auf Mallorca. Das Fitting-Prozedere aufAeroFittings und BikeFittings/ Sitzpositionsoptimierung im Profi-Radsport mit dem Team Katusha Alpecin auf Mallorca dem Rennrad sowie dem Zeitfahrrad läuft bei den Profis ähnlich ab wie für jeden Hobby- und Amateursportler, der sich an einem unserer drei Institutsstandorte optimieren lässt: per gebioMized concept lab. Damit lassen sich mobil und standortunabhängig Videoanalysen durchführen sowie wichtige Daten bei Druckmessungen an Fuß, Sattel und an den Armpads sowie der Analyse von Gelenkwinkel erheben. Alles mit dem Ziel, den Fahrer aerodynamischer und zugleich biomechanisch effizienter auf das Rad zu setzen. Unser Fittingraum auf Mallorca war das „Fitness-Studio“ im Robinson Club Cala Serena in Cala d‘Or. Denn ehe wir mit den Profis des Teams AeroFittings im Velodrom von Palma de Mallorca durchführen, beginnen wir immer mit einem PRE-AERO-Fitting auf dem Rollentrainer, um eine Basis für spätere Aero-Optimierungen zu legen.AeroFittings und BikeFittings/ Sitzpositionsoptimierung im Profi-Radsport mit dem Team Katusha Alpecin auf Mallorca

Die Position des Radprofis ist eh perfekt? Keinesfalls!

Wer glaubt, dass die Position eines Radprofis perfekt ist und keinerlei Anpassung benötigt, der irrt. Eine der größten Herausforderungen sind Änderungen am „Material“ wie zum Beispiel im Zuge eines Teams- beziehungsweise Sponsorenwechsels. Nehmen wir das prominenteste Beispiel des Teams, Marcel Kittel, über dessen Wechsel zu Katusha Alpecin wir uns sehr gefreut haben. Natürlich ist Marcels Position schon nahe dem Optimum. Das beweisen die beeindruckenden Erfolge der vergangenen Jahre. Nicht nur seine Performance in den Sprints, sondern auch beim Zeitfahren wie der Sieg bei der Mannschaftszeitfahrweltmeisterschaft 2016 und zuletzt Platz 9 beim Auftaktzeitfahren der Tour de France in Düsseldorf. Wichtig zu wissen ist, dass durch den Teamwechsel von Quick-Step Floors zu Katusha Alpecin jegliche Arbeitsmaterialie von Marcel gewechselt wurde: Neues Rad, neuer Sattel, neue Schuhe – selbst Hosenpolster sowie Pedalsystem und die Griffhaltung am neuen Rad sind neu. Grund genug, um auch die Position eines 14-fachen Tour-de-France-Etappensiegers noch einmal genauestens unter die Lupe zu nehmen.

Einblick in die Bike- und AeroFittings von Katusha Alpecin folgen!

Wie solch ein Bike-Fitting eines Radprofis im Detail aussieht, vor welche Herausforderungen wir dabei gestellt werden und diese lösen und wie wichtig das Zusammenspiel aus Aerodynamik und Biomechanik ist, erklären wir in den nächsten Artikeln. Dabei werfen wir auch einen Blick hinter die Kulissen dieses Performance Sektors bei einem World Tour-Team.

In Kürze berichten wir live aus Mallorca, da wir bereits ab dem 11. Januar wieder das    Team in seinem zweiten Trainingslager besuchen.

AeroFittings und BikeFittings/ Sitzpositionsoptimierung im Profi-Radsport mit dem Team Katusha Alpecin auf Mallorca

Photo-Credit: @JoJoHarper

Aerodynamik_Canyon_Boris Stein_Patrick Lange | gebioMized | CdA Wert

Kampf gegen Widerstände - Aero-Optimierung mit Canyon & gebioMized

Radfahren ist immer auch ein Kampf gegen Widerstände –  Rollwiderstand, Gewichtswiderstand, am schlimmsten ist aber doch der Luftwiderstand. Denn er verändert sich rasant:  je schneller der Athlet unterwegs ist, desto stärker nimmt dieser zu. Andererseits lässt sich dies schnell ändern, vorausgesetzt man weiß wie.

Die Aerodynamik von Mensch und Maschine zu verbessern – das ist eines der großen Projekte, denen wir uns bei STAPS verschrieben haben. Eine optimale Aerodynamik im Radsport und Triathlon muss zwei wesentliche Aspekte berücksichtigen: Den Luftwiderstand des Setups aus Mensch, Maschine und Material minimieren und dabei aber auch die für die Leistungsentfaltung wichtige Stabilität und den Komfort bieten. Die große Kunst liegt dabei im Zusammenspiel aus diesen Aspekten. In diesem Beitrag möchten wir euch einen Überblick geben, wie ein Aerodynamik-Test im Velodrom auf Profi-Level aussieht.

In den vergangenen Wochen haben wir gemeinsam mit unserem Partner gebioMized aus Münster – die Experten für Druckmessungen im Radsport und Triathlon – ein Setup zur aerodynamischen Optimierung entwickelt, welches das Feld der Aerodynamik-Tests auf der Bahn revolutioniert. Unsere ersten „Probanden“ für dieses Setup sind die Triathleten des Koblenzer Radherstellers Canyon gewesen: Patrick Lange, Markus Fachbach und Boris Stein.

Auf der Suche nach dem optimalen Aero-Setup

Auf der Suche nach dem optimalen Aero-Setup gilt folgendes zu bedenken: Aero-Optimierungen sind ein Prozess, der zumeist nicht an einem einzelnen TagAerodynamik_Canyon_Boris Stein_Patrick Lange | gebioMized | CdA Wert vollendet ist. Unsere Gedankenspiele rund um die Position und das Material des Athleten teilen wir grundsätzlich in mehrere Phasen; in kurz-, mittel- und langfristig. Für Boris Stein und Patrick Lange sind sechs Wochen vor den Ironman- Weltmeisterschaften auf Hawaii dramatische Positionsveränderungen – sofern keine großen Mängel vorliegen – quasi ausgeschlossen, um keine Probleme zu riskieren. Weiterführende Ideen und größere Veränderungen die Potential bergen, gehen wir dann im Optimierungs-Prozess mittel- oder langfristig an.

Key-Learnings für die Triathleten des Canyon-Teams

Im Hobby- und Amateurbereich liegt die durchschnittliche Leistungsersparnis unserer Aero-Optimierungen im Bereich von 6 bis 8 Prozent. Das Optimieren im Profi-Bereich unterscheidet sich davon natürlich deutlich, da der Profi-Triathlet zumeist schon diverse Bike-Fittings oder sogar Aerodynamik-Tests absolviert hat – es ist also Detailarbeit gefragt! Wir geben euch einen Einblick in die Key-Learnings der Hawaii-Starter Boris Stein und Patrick Lange:

Boris Stein (Körpergröße: 1,88 m) ist bis zum Test eine Position mit einer Sattelüberhöhung von 22 Zentimetern gefahren. Ein Ausmaß, welches wir aus Aerodynamik_Canyon_Boris Stein_Patrick Lange | gebioMized | CdA Wertdem Zeitfahr-Sektor des Profiradsports kennen. Seine Aerodynamik war eingangs schon sehr gut, welches sich anhand des ermittelten CdA-Werts (CdA: 0,232; 277W @ 43km/h) verdeutlichte. Anhand von Druckmessungen an den Kontaktstellen von Sattel und Armpads konnten wir zudem messen, dass seine Position extrem stabil war und nur kleine Änderungen am Sattel nötig waren, um seinen Komfort dort zu verbessern. Am Ende waren die Details entscheidend: Durch eine Erhöhung seiner Pads inkl. Extensions um 3 Zentimeter (!) haben wir seinen Oberkörper entlastet und - im Hinblick auf den Marathon - seinen Hüftwinkel etwas geöffnet. Zudem konnten wir die Breite, die die Armpads auseinanderliegen, um 2 Zentimeter verringern und darüber seinen CdA-Wert verbessern und drei Watt einsparen. Eine weitere Ersparnis von fünf Watt ermöglichten uns Materialveränderungen durch einen anderen Helm seines Sponsors UVEX. Mit diesen „kleinen“ Veränderungen spart der diesjährige Sieger des Ironman 70.3 Kraichgau im Hinblick auf Hawaii 2,8 Prozent Leistung ein. Was zunächst nach wenig klingt, wirkt sich bei gleicher Zielleistung mit einem halben Kilometer mehr Weg pro Stunde auf der Ironman-Distanz aus – eine Ersparnis von ca. 2:50 Minuten auf der 180 Kilometer langen Radstrecke auf Big Island.

Fazit Boris: Position komfortabler (Entlastung im Oberkörper und Öffnung des Hüftwinkels) und zudem um 0,5 km/h (Ironman-Distanz) schneller!

Mit meiner neuen Position bin beim Radfahren voll zufrieden. Ich habe den Eindruck durch den größeren Hüftwinkel einfacher Druck auf das Pedal  bringen zu können! (Boris Stein)

Weniger stabil, aber ebenfalls schon mit einer sehr guten Aerodynamik versehen war Patrick Lange. Der 1,78 Meter große Gewinner des Ironman Texas konnte schon bei der Baseline-Messung mit einem CdA-Wert von 0,215 überzeugen. Werte, die selbst im Profiradsport als „sehr gut“ bewertet würden. Ein Aerodynamik_Canyon_Boris Stein_Patrick Lange | gebioMized | CdA WertProblem war allerdings Patricks Stabilität, da er sich alle 8 bis 9 Sekunden auf dem Sattel in vertikaler Richtung (y-Richtung) bewegte – er rutschte (Shifts) also zunächst leicht vor, um die Sattelposition dann nach wenigen Sekunden nach hinten zu korrigieren (siehe „Ausreißer“/ Shifts in Grafik). Es war wieder Detailarbeit gefragt: Nach dem Tausch auf einen für Patrick optimaleren Sattel und einer leichten Reduzierung seiner Sitzhöhe (-2 Millimeter) wurde seine Position deutlich stabiler; die Shifts auf dem Sattel waren nahezu vollständig behoben (siehe „Ausreißer“/ Shifts in Grafik). Weitere Stabilität und eine weitere kleine Verbesserung seiner Aerodynamik konnten wir Patrick durch das Neigen seiner Extensions ermöglichen. Um 7 Grad haben wir seine Extensions inkl. Armpads nach oben geneigt, seine Reaktion dadurch war ein verbessertes „Reinfallen lassen“ in die Aeroposition, wodurch er seinen CdA-Wert von 0,215 auf 0,211 verbesserte und bei einer Geschwindigkeit 43 km/h vier Watt sparen konnte.

Fazit Patrick: Position viel stabiler (siehe Shifts) und zudem 1,6 Prozent Leistung gespart!

Ich bin mega happy mit den Einstellungen und dem Gesamtpaket. Selbst beim Lauf [..der 70.3 EM..] konnte ich in Bestleistungsbereiche vordringen, was wiederum zeigt wie gut die Position für mich ist. (Patrick Lange)

Aerodynamik_Canyon_Boris Stein_Patrick Lange | gebioMized | CdA Wert

Die Kooperation mit Canyon und ihren Triathleten in den vergangenen Wochen war für uns sehr spannend und erkenntnisreich. Durch die gemeinsame Arbeit mit gebioMized haben wir den wohl detailreichsten und innovativsten Aerodynamik-Test im Velodrom entwickelt und gemeinsam mit Canyon verfeinert.

Im Hinblick auf den Ironman Hawaii freuen wir uns, dass wir Boris und Patrick in ihrer Vorbereitung unterstützen konnten und wünschen beiden viel Erfolg!

STAPS get-AERO! – ihre individuelle Aero-Analyse!

Unsere Aerodynamik-Optimierungen bieten wir natürlich nicht nur für Profi-Triathleten an. Auch Hobbysportler und Jedermänner können solch eine Aero-Optimierung bei uns machen. Denn mit STAPS get-AERO! haben wir ein Verfahren entwickelt, welches unsere langjährige Expertise in der Aerodynamik mit modernster Messtechnik vereint.

Sie möchten Ihre Aerodynamik verbessern und Ihren Luftwiderstand reduzieren? Dann vereinbaren Sie jetzt mit uns ein kostenfreies 20-minütiges Analysegespräch Ihrer Aero-Position. Alle Details dazu finden Sie hier: Aero-Analyse STAPS!

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Fotos: (c) Saron Duchardt | www.saronduchardt.de

Unsere letzte Beiträge zum Thema Aerodynamik:

STAPS beim Ironman auf Hawaii – ein kleiner Einblick

Aloha liebe Sportsfreunde,

viele Grüße aus Kailua-Kona wünsch ich euch!

Meine Uhr zeigt 18.00 Uhr an, ich habe also noch eine Nacht vor mir, bevor morgen um 6.35 Uhr der Startschuss zu den legendären Ironman-Weltmeisterschaften hier auf Hawaii fällt. Diese Nacht wird kurz: Um 4.45 Uhr in der Früh werde ich das Hotel verlassen und mich in Richtung Dig me beach begeben, um die über 2.400 Startern beim Schwimmstart am Pier anzufeuern.

Seit nunmehr einer Woche bin ich jetzt auf Hawaii und darf mir zum ersten Mal das Spektakel rund um dieses Multisport-Event vor Ort anschauen. Ich habe versucht möglichst viel von der Stimmung aufzusaugen: Das morgendliche Schwimmen am Pier zum Coffee-boat, dieNationenparade beim Ironman auf Hawaii Nationenparade am Ali’i Drive, den hawaiianischen Kaffee, das „Castaway“ der Kona Brewing Company, rohen Thunfisch, das Bestaunen der Schildkröten im Pazifik und vieles mehr. Natürlich habe ich mir auch die verschiedensten Materialentwicklungen auf der Expo angeschaut, Partner besucht, tolle Gespräche geführt und mich sehr darüber gefreut, am gefühlt anderen Ende der Welt so viele bekannte Gesichter zu sehen.

Ich habe aber vor allem versucht zu verstehen, warum dieses Rennen die Bezeichnung des härtesten Rennens der Welt trägt. Das war mir aber bereits nach zwei Tagen klar:

Es ist hier - speziell heute - heiß. Wobei man heiß relativieren muss: Es hat eigentlich „nur“ um die 32 Grad Celsius, allerdings ist die Luftfeuchtigkeit so hoch, dass die Luft sehr drückend und schwül wirkt. Aufgrund leichten Jetlags bin ich an den ersten Tagen noch um 5.30 Uhr laufen gewesen, was – gerade in Gedenken an den wohl vorherrschenden deutschen Winter bei der Rückkehr nächste Woche – noch recht angenehm war. Verschiebt man den Lauf aber um etwa eine Stunde nach hinten (so wie heute Morgen), gilt gefühlt die Faustformel, dass man nach Beendigung des Laufs noch etwa selbige Zeit, wie für den Lauf selber benötigt wurde, stillsitzen muss, um Herr über das Schwitzen zu werden. Das direkte Duschen nach dem Laufen macht keinen Sinn.

Auch das Schwimmen ist ungewohnt. Im Fühlinger See Kölns schmeckt das Wasser weitaus weniger salzig und der Schwimmen am Dig me beach - Pier beim Ironman auf HawaiiWellengang ist bedeutend geringer. Gerade das „Durchschaukeln“ aufgrund der starken Wellen, gepaart mit großem Durst aufgrund des salzigen Wassers sorgte für das ein oder andere flaue Gefühl. Gut, der Anblick des bunten Fischtreibens unter mir und der morgendliche Kaffee im Wasser beim Coffee-boat sind natürlich jeden Salzgeschmack wert. Auch Schildkröten gibt es im Fühlinger weniger. Aber ich bin mir sicher, dass die Athleten morgen keinen Gedanken ans Coffee-boat verschwenden und keinen Blick für die bunten Fische unter sich haben werden.

Vorgestern bin ich Teile der Radstrecke abgefahren. Was mir als Hawaii-Theoretiker bis dato klar war: Es ist windig und heiß auf der Radstrecke. Was mir aber – offen gesprochen – nicht klar war, ist die widerlich wellige Streckentopografie. Flach ist es eigentlich nie. Es geht nur hoch oder runter – im Übrigen ebenso beim Laufen. Einen gleichmäßigen Rhythmus zu finden ist quasi unmöglich, sodass man immer wieder reflektieren muss, um nicht zu überpacen. Hinzu kommt der sich drehende Wind. Auf dem Rückweg von Hawi haben die Jan Frodenos und Sebastian Kienles dieser Welt wohl zu erwartenden Rückenwind und fahren per se eher 46 km/h als 36 km/h. Dadurch wirken die „Anstiege“ auch eher wie Wellen, sodass diese Jungs das kleine Kettenblatt vorne wohl auch in Kailua hätten lassen können. Da sich der Wind aber gegen Mittag zu drehen beginnt, hat der Agegrouper im worst case auf Hin- und Rückweg Gegenwind. Das fand ich schon früher in der Theorie immer sehr zermürbend. Als ich jetzt draußen auf dem Highway war und verstanden habe, was der Hawaiianer mit Gegenwind meint, ist mir zudem noch mal ganz deutlich in Erinnerung gerufen worden, warum ich hier – wie bei jedem Ironman, aber hier eben noch mal etwas mehr – wahnsinnigen Respekt vor jedem einzelnen Teilnehmer habe.

Lange Rede, kurzer ehrfürchtiger Sinn: Schon als Tourist wird klar, was den Ironman auf Hawaii auszeichnet. Ich habe in dieser Woche viel über das Rennen gelernt und freu mich über diese Erfahrung. Die hawaiianischen Bedingungen morgen im Rennen zu erleben und an diesem Tag erfolgreich zu finishen – dafür wünsche ich schon jetzt jedem Athleten viel Erfolg und einen tollen Tag!

Expertentalks auf tri-mag.de

Natürlich habe ich auch versucht ein paar Tipps und Infos für die Vorbereitungen auf Hawaii oder im Hinblick auf eine mögliche Qualifikation für die Ironman-WM zu geben. Dazu habe ich mir bis dato drei Mal gemeinsam mit dem triathlon-Magazin-Herausgeber Frank Wechsel ein schattiges Plätzchen auf der Insel gesucht, um spontan und frei heraus über das Training, die Ernährung, das Material und vieles mehr zu plaudern.

Hier unsere „Expertentalks“:

Teil 1 – Was braucht man für eine Hawaii-Qualifikation?

Teil 2 – Das Radfahren beim Ironman Hawaii

Teil 3 – Der Weg zum Ironman Hawaii 2018 beginnt jetzt!

Ab morgen bin ich Fan!

Am heutigen Pre-Race-Abend werde ich noch letzte Vorbereitungen für morgen treffen und mich dann zu diversen Nerd-Talks mit dem ein oder anderen Szene-Mitglied treffen. Zudem findet nebenan die „Thank God I am not racing“-Party statt – das klingt nach einer Veranstaltung auf der ich richtig bin.

Eines zieht sich seit nunmehr einer Woche durch jeden Tag: Die Vorfreude auf das Rennen morgen. Morgen bin ich hier nicht als Sportwissenschaftler oder Coach, sondern vor allem als Fan eines beeindruckenden Rennens mit inspirierenden Athleten. Ich werde an zahlreichen Streckenabschnitten stehen und, wenn schon nicht auf der Strecke selber, aber dann zumindest vom Streckenrand aus, Vollgas zu geben. Ich freu mich wahnsinnig auf alle Athleten, mit denen wir in den letzten Monaten zusammengearbeitet haben wie die Canyon-Athleten um Jan Frodeno, Patrick Lange und Nick Kastelein; aber auch auf jeden einzelnen Age-Grouper, den wir hierher begleiten durften. Tipp für euch für morgen: Erschreckt euch bitte nicht, wenn es plötzlich laut wird! 😉

Euch zuhause wünsche ich viel Spaß in eurer persönlichen langen Hawaii-Nacht. Viel Spaß mit den zahlreichen Berichterstattungen und spezielle Grüße auch nach Hamburg zur langen Hawaii-Nacht des triathlon-Magazins in unserem Institut!

Liebe Grüße,

Björn

Der Weg zur perfekten Aeroposition

5 Tipps auf dem Weg zur perfekten Aero-Position – Dein Fitting-Fahrplan!

In der Weltelite des Radsports und Triathlons nimmt die Aerodynamik mittlerweile einen immensen Stellenwert ein. Erfolg ist in der Spitze dieser beider Ausdauersportarten eigentlich nicht mehr möglich, ohne die Analyse und Optimierung des eigenen Setups und der Aerodynamik. Aber wie sieht eigentlich der Entstehungsprozess hinter den Aero-Positionen von Jan Frodeno und Tony Martin aus? Und gibt es wirklich einen Unterschied zwischen den Top-Athleten und dem Radfahrer oder Altersklassen-Triathleten? In unserem STAPS Advisor zeigen wir Dir den Weg zu Deiner Aero-Position!

Wir haben für Dich die entscheidenden Tipps zusammengestellt, die Dich richtig schnell machen - zum Download des STAPS Advisor #2!

Die perfekte Aero-Position besteht aus zwei Elementen, die ineinandergreifen: Biomechanik und Aerodynamik. In derAdvisor #2 - 5 Tipps auf dem Weg zur perfekten Aero-Position - dein Fitting-Fahrplan! - Infografik Sportler-Sprache gesprochen umfasst die Biomechanik sämtliche Interaktionen zwischen Mensch und Maschine, in Bezug auf Komfort, Kraftübertragung und Stabilität. Die Aerodynamik beschreibt sämtliche Faktoren, die zur Reduzierung des Luftwiderstands – der hauptsächlich vom Sportler selber ausgeht – beitragen.

Die individuelle aerodynamische Sitzposition muss immer zu den körperlichen Voraussetzungen und der Leistungsfähigkeit des Fahrers passen. Dies rein aus aerodynamischen Gesichtspunkten zu betrachten, wäre kontraproduktiv, denn der Athlet muss die Position auch dauerhaft halten müssen. Rutscht er beispielsweise im Sattel hin und her, beeinflusst er den Tretzyklus derart, dass er an Leistung verliert.

Die Optimierung sowohl der Biomechanik als auch der Aerodynamik sind die Schlüssel zum Erfolg, wenn es um das Finden einer optimalen Aero-Position geht. Diesen Weg gehen wir mit jedem Profiathleten und möchten Dir gerne die einzelnen Bestandteile des Fitting-Prozesses vorstellen.

Ein wichtiges Vorwort von uns: Für den Einzelnen ist nicht jeder Tipp der in diesem Advisor beschriebenen wird, umzusetzen. Vielleicht hast Du bereits eine sehr gute Ausgangsbasis oder benutzt Maßeinlagen, die perfekt funktionieren. Unser Advisor soll lediglich aufzeigen, welche Schritte auf dem Weg zur perfekten Aero-Position alle möglich sind.

Optimierung der Sitzposition auf dem Rad - neue BikeFittings bei STAPS

Neu bei STAPS: High-End BikeFittings in Köln, Hamburg und München!

STAPS steht für weltweit einzigartige Leistungsdiagnostiken, individuelle Trainingsbetreuungen und Aero-Fittings, die euch wirklich schneller machen. Das ist eine ganze Menge. Doch wir wollen immer das Beste aus euch herauskitzeln – und aus uns auch. Deshalb erweitern wir unser Angebot und präsentieren unser neues High-End BikeFitting-Labor!

Ihr wisst, dass wir keine halben Sachen machen. Deshalb fangen wir auch nicht mit einem einzigen Labor an, sondern „fitten“ euch an all unseren Standorten in Köln, Hamburg und München. Wir gehen damit den nächsten Schritt, nachdem wir 2015 mit dem STAPS get-AERO! ein Aero-Fitting eingeführt haben, das sich dank unserer Formel-1-ähnlichen Messtechnik und unseres Know-Hows schnell bei Profis wie Jan Frodeno, Tony Martin oder Daniela Sämmler als neuer Standard etabliert hat.

neue Bikefittings bei STAPS zur Optimierung Ihrer SitzpositionWer einmal eine STAPS-Leistungsdiagnostik gemacht hat, kennt es ganz genau: Wir schauen uns nicht nur einen Bereich der Leistungsfähigkeit an, sondern alle für den sportlichen Erfolg relevanten. Daraus erstellen wir ein Diagramm, das euch genau zeigt, wo eure Stärken liegen – aber auch eure Schwächen sichtbar macht.  Gemeinsam arbeiten wir dann an einem möglichst gleichmäßigen Abbild eurer Leistungsfähigkeit.

Mit unserem eigenen Leistungsdiagramm waren wir zuletzt allerdings nicht mehr ganz zufrieden. Was tun? Daran arbeiten! Es neu zeichnen.Satteldruckmessungen am Rad - Die optimale Sitzposition, Herstellung eines Maßsattels

Nachdem wir auf der Radbahn sehr häufig mit der Messtechnik und den Fitting-Experten der Münsteraner Firma gebioMized zusammengearbeitet haben, ist uns aufgefallen, dass unser Fitting-Sektor optimiert werden kann. In Verbindung mit unserem STAPS get-AERO!-Test sehen wir Möglichkeiten, die wir für euch nutzen wollen: Die Videoanalyse während eines dynamischen Fittings, die Messungen von Sattel-, Fuß- und Armpad-Druck an den Kontaktstellen zum Rad sowie die Möglichkeit euch mit Maßeinlagen und Maßsätteln auszustatten. Daher statten wir unsere Standorte mit Laboren aus, die exakt nach dem etablierten Standards eines gebioMized concept labs aufgebaut sind.

Wir machen euch noch schneller!

Mit dem gesamten gebioMized-Team haben wir in den letzten zwei Jahren zahlreiche Profiathleten betreut. Radsportler wie Tony Maßsättel und Maßeinlagen für Ihr Rad und Ihre perfekte Sitzposition - nie wieder SitzbeschwerdenMartin und Nairo Quintana, die Teams von Katusha Alpecin und Movistar, ebenso Triathleten wie Jan Frodeno, Andi Böcherer, Boris Stein, Daniela Sämmler oder Patrick Lange haben wir aero- und biomechanisch optimiert. Jetzt bieten wir die einzigartige Kombination aus biomechanischem und aerodynamischem Fitting auch für Hobby- und Amateur-Sportler an!

Damit begleiten wir euch nicht nur trainingstechnisch. Auch eure Position auf dem Rad perfektionieren wir: Vom ersten Fitting über individuelle Maßprodukte (Maß-Sättel oder Schuh-Einlagen) bis hin zum Aero-Fitting auf der Radbahn – der Weg zu einer perfekten (Aero-) Position ist bereitet – unser STAPS-Diagramm weiter ausgebaut!

BikeFitting bei STAPS. Wir finden eine Sitzposition auf dem Rad für Sie mit Stabilität und Komfort.Die BikeFitting-Produkte bei STAPS

Ihr findet – aufgeteilt für Triathlon und Radsport – jeweils drei unterschiedliche Fitting-Formen (BASIC, ADVANCED und PRO). Hinzu kommt das PRE-AERO-Fitting. Das findet in unseren Laboren statt und dient als Vorab-Optimierung für ein optional folgendes Aero-Fitting – ob direkt am nächsten Tag oder mit zeitlicher Gewöhnung an eine neue Position.

Next level bikefitting – neue Labore ab September in Köln, Hamburg und München

Bereits vor ein paar Wochen haben wir begonnen, unsere neuen Labore „zu fitten“. Das gebioMized concept lab in unserem neuen Institut in München könnt ihr auf unserer Eröffnungsfeier (16.September ab 16 Uhr) genauestens unter die Lupe nehmen. In Hamburg und Köln sind wir ab dem 12. September bereit, eure Positionen zu perfektionieren und euch Maßprodukte zu bauen. In Köln lagern wir unser Fitting aus, da findet ihr unser BikeFitting-Lab in der Siegener Straße 1 – lediglich zwei Kilometer von unserem Institut am Buchheimer Ring entfernt.

Du möchtest mehr über unsere Fittings erfahren? Lass dich beraten und besuche uns in unseren Instituten in Köln, Hamburg und München.

Wir dürfen deine Position direkt optimieren? Hier findest du unseren neuen Fitting-Angebote.

Ironman-Weltmeister Jan Frodeno arbeitet zur Optimierung seiner Aero-Position mit STAPS und gebioMized zusammen

Photocredit Bild Frodeno: Felix Rüdiger

Ironman-Weltmeister Jan Frodeno arbeitet zur Optimierung seiner Aero-Position mit STAPS und gebioMized zusammen

Road to Kona: Jan Frodeno auf dem Weg nach Hawaii

Wird er dieses Jahr zum dritten Mal in Folge Ironman-Weltmeister werden können? Nichts weniger ist das Ziel für Jan Frodeno. Auf seinem Weg zur erneuten Titelverteidigung begleiten wir ihn gemeinsam mit gebioMized. Unsere Herausforderung dabei: Die optimale Kombination aus perfekter Aerodynamik und maximalem Komfort.

Wir geben euch einen Einblick in unsere Arbeit mit Jan Frodeno:

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Photocredit: Felix Rüdiger

Jan Frodeno auf dem Weg zum Ironman Hawaii - Positionsoptimierungen zur Verbesserung der Aerodynamik