Tony Martins Vorbereitung im Kampf um das gelbe Trikot der Tour de France

Go for gelb! – Einblick in die Aero-Vorbereitung von Tony Martin

Wenn am Samstagnachmittag Tony Martin ins Auftaktzeitfahren der Tour de France startet, werden zwei Zuschauer ganz gespannt am Streckenrad stehen und Stilstudien betreiben – Björn Geesmann von STAPS und Daniel Schade von gebioMized. Sie sind die Väter von Tony Martins aerodynamischer Position, die ihn auf hohe Geschwindigkeiten bringen und zu Gelb führen soll. Geesmann und Schade arbeiten schon seit Jahren mit Tony Martin zusammen, doch das Projekt Tour-Sieg in Düsseldorf ist schon etwas Einzigartiges. Bereits im vergangenen Herbst, nach den Weltmeisterschaften in Doha, ging das Team auf die Bahn und feilte an Martins Position. „Die große Herausforderung war, dass Tony mit dem Wechsel zu Katusha Alpecin mit komplett neuem Material ausgestattet wurde“, erklärt Geesmann. Nicht nur das Zeitfahrrad änderte sich – vom Specialized Shiv zum Canyon Speedmax –; auch die Parts wie Lenker oder Sattel sowie das gesamte Equipment wie Bekleidung und Helm waren aufgrund der Ausrüsterverträge des neuen Teams komplett andere. „Eigentlich mussten wir bei null beginnen“, sagt Björn Geesmann. „Wir haben sogar die Rahmengröße in Frage gestellt und ein Modell in S und eines in M aufgebaut“, erklärt Geesmann.

Doch bevor überhaupt auf der Bahn nach dem Einsparpotenzial geforscht wurde, ging es zum sogenannten Pre-Fitting. Denn aller Anfang ist ein sogenanntes biomechanischer Check-up. Hier wird zuallererst dieTony Martins Vorbereitung im Kampf um das gelbe Trikot der Tour de France Stabilität des Beckens im Sattel und die Kraftübertragung der Fußsohle am Pedal untersucht. „Nur, wenn der Fahrer stabil im Sattel sitzt, funktioniert die Kraftübertragung auch verlustfrei“, erklärt Daniel Schade. Erkennen lässt sich eine instabile Position beziehungsweise „schlechte“ Position an den sogenannten Shifts – so bezeichnen die Experten das kurze Vor- oder Zurücksetzen auf dem Sattel – sowie bei der Begutachtung des Schaubildes der Druckmessfolie am Sattel. Was liegt im grünen Bereich, welche Stellen sind gelb- oder gar rotgefärbt; und wie hoch ist der Druck hier auf wenigen Quadratzentimetern? „Die Beantwortung ist nicht ganz unerheblich, gerade für Zeitfahren, die etwas länger sind. Der Fahrer muss eine Position auch immer halten können“, erklärt Schade. „Wenn wir hier sehen, dass ungeheuer hoher Druck flächendeckend auf dem Sattel lastet, ist das ein klares Indiz dafür, etwas an der Position oder dem Sattelmodell zu ändern“, so Schade weiter. Ob die Sitzposition dem Optimum nahe kommt, zeigt sich auch direkt an der Messung der Leistung mittels Druckmessfolien in den Schuhsohlen. „Kommt zu wenig bzw. zu ungleichmäßig Leistung an, müssen wir evaluieren“ erklärt Schade. Erst wenn diese beiden Kontaktstellen „abgearbeitet“ sind, beginnen die tatsächlichen aerodynamischen Tests und das magische Dreieck aus den Schenkeln Kraftübertragung am Pedal, Stabilität im Sattel wird durch die Aerodynamik im Cockpit komplettiert.

 

Die Herausforderung bei Tony Martin bestand darin, ein passendes Sattelmodell seines neuen Ausrüsters zu finden, und in Kombination mit der Sitzhöhe und dem Vor- und Nachsitz des Sattels ihn so zu positionieren, dass er sowohl stabil als auch komfortabel im Sattel sitzt. „Für uns war es ganz angenehm, dass er seinen Schuhausstatter nicht wechseln musste– so hatten wir eine Baustelle weniger“, sagt Daniel Schade.

„Früher hat man unglaublich viel Wert auf die Aerodynamik gelegt und sich bei der Position im Sattel sowie der Kraftübertragung aufs Pedal auf das Gefühl das Athleten verlassen“, sagt Björn Geesmann. DieseTony Martins Vorbereitung im Kampf um das gelbe Trikot der Tour de France Zeiten sind vorbei. Heute kann alles sichtbar gemacht werden – in Echtzeit. Und so wird auch bei Aerodynamik-Tests nicht nur der momentane Luftwiderstand des Fahrers ermittelt, sondern auch immer wieder kontrolliert, inwieweit sich die biomechanischen Werte am Sattel bzw. den Fußsohlen verändern. „Wir können einen Fahrer in eine radikale, sehr tiefe Position bringen, dann aber dafür in Kauf nehmen, dass er dies nur kurze Zeit halten kann beziehungsweise dadurch sein Power-Output verringert wird“, erklärt Geesmann. Hier ist immer die Frage zu beantworten, was ist für den Wettkampf besonders wichtig – Komfort, Stabilität oder Aerodynamik? „Gerade für Sprinter baut man Prolog-Positionen, die wirklich schmerzen, dafür unheimlich aerodynamisch sind“, erklärt Schade. Die Strapazen nimmt der Fahrer dann aber gern in Kauf – für fünf Minuten und eine Top-Platzierung.Aerodynamik-Test mit Tony Martin zur Vorbereitung auf die Tour de France

Wenn STAPS und gebioMized auf der Bahn Aerodynamik-Checks machen, erinnert das stark an Formel-1-Tests. In Echtzeit bekommen die Männer an den Laptops jede Veränderung des Luftwiderstands (CdA) mitgeteilt. Möglich macht dies moderne Alphamantis-Technik, die Leistungsdaten, Geschwindigkeit sowie Trittfrequenz aufzeichnet und per WLAN an den Rechner schickt. Die Software errechnet damit unter Berücksichtigung von Parametern wie Bahnlänge, Kurvenneigung und aktuell herrschender Luftdichte den Aero-Wert aus, wodurch sich Prognosen abgeben lassen, welche Auswirkungen die Veränderungen auf einer vorher festgelegte Strecke haben. „Noch während der Fahrer seine Runden dreht, können wir sehen, was welcher Wechsel mit sich bringt“, erklärt Björn Geesmann.
Im Fall von Tony Martin wurde nicht nur das Set-up des Rades unter die Lupe genommen und moderat verändert; es wurden auch verschiedene Helm- und Zeitfahrmodelle sowie Überschuhe und Aerosocken dem Aerodynamik-Check unterzogen. Mit Erfolg, denn es wurde einiges an Watt eingespart. Dies muss dann am Samstag nicht zur Überwindung des Luftwiderstandes eingesetzt werden, sondern kann direkt in Vortrieb verwandelt werden – Go for „Gelb“!

Aero-Interview mit Tony Martin

Übrigens: Tony Martin ist nicht der einzige Tour-de-France-Teilnehmer, der durch die Hände von Björn Geesmann und Daniel Schade ging. Die Equipe Movistar mit dem junge Deutsche Jasha Sütterlin, der die Chance hat, beim Zeitfahren in die Top 5 zu fahren und das Weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers zu holen, genauso wie Fahrer des Teams Katusha Alpecin. Geesmann und Schade haben also genug zu tun, Stilstudien zu betreiben.

 

Photo: Saron Duchardt | saronduchardt.de

Videos: Canyon & Seb Montaz Studio

Race Across America-Starter und STAPS-Sportler Guido Löhr

4.800 Kilometer von West nach Ost – STAPS-Sportler beim Race Across America 2017

Niemand wird der Aussage widersprechen, dass das Race Across America das härteste Radrennen der Welt ist. Über 4.800 Kilometer und 30.000 Höhenmeter sind auf dem Weg von Oceanside (Kalifornien) nach Annapolis (Maryland) als Solo-Starter, im 2er-, 4er oder 8er-Team zurück zu legen. Eine Herausforderung, der sich wie schon in den vergangenen Jahren auch dieses Jahr wieder einige STAPS-Sportler stellen.

Nicht nur die Streckenlänge, die zu bewältigenden Höhenmeter und der spätestens am 3. Tag horrende Schlafmangel machen das RAAM besonders. Auch die äußeren Bedingungen sind mehr als widrig: Nach dem Start in Kalifornien durchqueren die Ultraausdauer-Athletinnen und Athleten die Mojawe-Wüste. Temperaturen weit oberhalb der 40 Grad sind dabei quasi „Standard“. Hat man die Wüste hinter sich gelassen, folgen mit den Rocky Mountains nicht nur extrem lange Anstiege, sondern vor allem das dauerhafte Radfahren weit oberhalb von 2.000m über dem Meeresspiegel. Mehr als 1.000 Kilometer der Gesamtstrecke sind oberhalb von 2.000m Höhe zu fahren, der höchste Punkt liegt deutlich über 3.000m – Umgebungsvariablen, die in Europa eigentlich nicht vorzufinden sind.

Race Across America – an Komplexität nicht zu überbieten

Mit dem Race Across America verbindet uns bei STAPS seit Jahren eine ganz besondere Beziehung. Zum einen liefert das Rennen alle extremen Variablen, die in der Sportwissenschaft Anwendung finden. Extreme Temperaturen, die Belastung in großen Höhen, Schlafmangel – wir sind auf allen Ebenen herausgefordert, unsere Expertise in die Praxis umzusetzen. Zum anderen

Stefan Schlegel beim Race Across America

ist das RAAM – anders als man es möglicherweise vermutet – keine „lockere“ Ultra-Fahrt. Um diese Veranstaltung erfolgreich zu beenden, ist eine enorme Leistungsfähigkeit gefragt. Bedenkt man, dass das von uns trainierte Heinemann XP-Team in 2014 die 4.800 Kilometer als 2er-Team in 6 Tagen und 9 Stunden beendete, lässt sich erahnen, welche Intensitäten und Geschwindigkeiten über fast eine Woche Tag und Nacht zu fahren sind. Der Schlüssel zum Erfolg ist neben der Vorbereitung auf die Extrem-Bedingungen und der optimalen Trainingsvorbereitung vor allem eins: die Ernährung der Athleten.

Die Ernährungs-Devise „herkömmlicher“ Rennen auf das Race Across America zu übertragen und zum Beispiel pro Stunde 60-80g Kohlenhydrate aufzunehmen, würde in kläglichem Scheitern enden. Das RAAM ist derartig komplex, dass gerade für die Solo- und 2er-Team-Starter, die nur kaum bis keine Zeit für normale Mahlzeiten haben, ausgefeilte Ernährungsstrategien nötig sind, die weit über Standard-Empfehlungen hinausgehen und individuell auf die Athleten abgestimmt sein müssen.

Die STAPS-Historie beim RAAM

Unsere ersten Athleten hatten wir 2014 am Start des härtesten Radrennens der Welt. Die Solo-Starter Guido Löhr und Stefan Schlegel haben wir dabei auf die Veranstaltung vorbereitet. Die beiden Extremsportler belegten am Ende jeweils Top10-Platzierungen mit Guido Löhr als Rookie des Rennens auf Platz 10, Stefan Schlegel sogar auf Platz 5.

Im gleichen Jahr gelang uns zudem mit dem Heinemann-XP-Team ein besonderer Erfolg: Begleitet von den beiden STAPS-Trainern Jonas Kraienhorst und Björn Geesmann konnte das 2er-Team um die Athleten Anders Asberg und Axel Fehlau das RAAM nicht nur gewinnen, sondern mit 6 Tagen und 9 Stunden gleichzeitig den immer noch bestehenden Streckenrekord aufstellen.

Von den spannenden letzten Meilen, auf denen wir damals ein Duell gegen die „Flying Beasts“ um den Sieg des Ultra-Rennens ausgefochten haben, berichtet dieser Blog-Beitrag:

Throwback-Thursday: Rückblick auf das RAAM 2014

Das Heinemann XP-Team 2.0 und Guido Löhr

RAAM 2017: Guido Löhr, Heinemann XP & GermanG8tors

Auch für die 2017er-Auflage des Rennens durften wir wieder einige Sportler mit unserer Expertise und unseren Erfahrungen auf die 4.800 Kilometer von West nach Ost vorbereiten:

Nach seinem Rookie-Jahr 2014 wagt sich Guido Löhr ein zweites Mal auf die Strecke und möchte in diesem Jahr seine Top10-Platzierung noch einmal nach oben korrigieren.Heinemann XP-Team 2.0 beim Race Across America

Am Start steht auch das Team Heinemann XP 2.0. Ein Mixed-Team bestehend aus Beppo Miebach, Rolf Nett, Rene Döring und Britta Diehl, die ebenfalls in den kommenden Tagen auf die Strecke gehen werden und ihre langjährige RAAM-Erfahrung aus diversen Starts als Fahrer oder Supporter wieder mal unter Beweis stellen wollen.

Ebenfalls dabei ist das 8er-Team der GermanG8tors, von denen einige Fahrer in diesem Jahr von uns auf das RAAM vorbereitet wurden. Teil des Teams ist unter anderem auch unser langjähriger STAPS-Sportler Ralf Schön, der in diesem Jahr neben dem Race Across America auch noch an den Ironman Weltmeisterschaften sowohl auf der 70.3-Distanz (Chattanooga, Tennessee) als auch auf der kompletten Distanz (Kona, Hawaii) teilnehmen wird. Das Besondere bei Ralf: 12 Stunden strukturiertes STAPS-Training pro Woche reichen für derartige Erfolge aus!

RAAM Live-Tracking

Anders, als man es zum Beispiel von Ironman-Veranstaltungen gewohnt ist, ist das Live-Tracking beim Race Across America sehr gut ausgebaut. Dazu empfehlen wir euch folgende Kanäle:

Live-Tracking des Race Across America:

www.raceacrossamerica.org/live-tracking.html

RAAM-Teilnehmer 2017:

www.raceacrossamerica.org/race-roster.html

Blog von Guido Löhr mit allen wichtigen Infos:

www.steilberghoch.com/

Facebook-Kanal Guido Löhr mit zahlreichen Bildern:

www.facebook.com/steilberghoch/

Wir wünschen allen TeilnehmerInnen und Teilnehmern des RAAMs alles Gute, eine verletzungs- und unfallfreie Fahrt durch die Staaten und natürlich viel Spaß und Erfolg!

 

Photocredit Guido Löhr/ Stefan Schlegel: @ Saron Duchardt

Gregor Mühlberger gewinnt Rund um Köln

Rund um Köln 2017 – STAPS am Start, Mühlberger gewinnt!

Rund um Köln – der Kreis schließt sich!

Fast 5 Jahre ist es her, dass Gregor Mühlberger das erste Mal in Köln war. Am 21. November 2012 absolvierte der damals 18-Jährige seine erste STAPS-Leistungsdiagnostik am Buchheimer Ring 87 zur Vorbereitung auf die erste Saison im Continental-Bereich – der Weg in den Profiradsport sollte beginnen.

Nachdem Gregor bereits diverse Junioren-Klassen durchlaufen hatte, wurde besonders Roland Pils – damals sportlicher Leiter des Tirol Cycling Team – auf den jungen Österreicher aufmerksam und verpflichtete ihn als Nachwuchsfahrer für die Tiroler Mannschaft.

Sein heutiger Arbeitgeber BORA-hansgrohe wurde erstmalig 2014 in seinem zweiten U23-Jahr – in dem Gregor bereits einige hochdekorierte Rennen gewinnen Mühlberger im Trikot des Tirol Cycling Teamskonnte und zudem „Glocknerkönig“ der Österreich-Rundfahrt wurde – auf ihn aufmerksam. Damals, noch unter dem Sponsor NetApp Endura, verpflichtete die Equipe um Ralph Denk ihn für die zweite Jahreshälfte als „Praktikanten“. Im gleichen Jahr fuhr der heute 23-Jährige auch erstmalig Rund um Köln, belegte auch damals einen Platz in der Ausreißergruppe und sicherte sich diverse Berg- und Sprintwertungen. Für den Sieg beim Kölner Frühjahrsklassiker (damals noch am Ostermontag) sollte es noch nicht reichen, den sicherte sich in 2014 sein heutiger Sprintkapitän Sam Bennett (BORA-hansgrohe), der auch am gestrigen Sonntag in Köln zu den Favoriten zählte.

Nach einem Abstecher zu Felbermayr-Simplon Wels in 2015 und den Gesamtsiegen der Friedensfahrt (Course de la Paix, 2. Ncup) und der Oberösterreich-Rundfahrt (2.2) konnte er das deutsche Pro-Continental Team BORA-Argon 18 endgültig von sich überzeugen und fuhr von der Saison 2016 an in den Teamfarben des heutigen WorldTour-Teams um Peter Sagan.

In gewisser Art und Weise schloss sich gestern der Kreis für Gregor Mühlberger: Nach seiner Auftakt-Diagnostik auf dem Weg zum Tirol Cycling Team in Köln vor fast 5 Jahren, feierte er gestern nach einer Attacke aus einer 10-köpfigen Spitzengruppe seinen ersten Profisieg bei der 101. Austragung von Rund um Köln.

Herzlichen Glückwunsch, Gregor!

Gregors Profil unter den STAPS-Athleten


Die jungen Helden von Rund um Köln

Wie schon in den vergangenen Jahren waren Teile unseres STAPS-Team auch in diesem Jahr wieder bei Rund um Köln für einen guten Zweck am Start. Als Teil des Teams „Rund um Köln mit Herz“, unterstützt von der Organspende-Organisation „Junge Helden“, absolvierten Jonas Kraienhorst, Anne Schlüchtermann und Björn Geesmann die 68 Kilometer durchs bergische Land.

In den vergangenen Jahren durften wir immer wieder Herz- und Lungentransplantierte bis zum Schloss Bensberg und zurückbegleiten, um die WichtigkeitRund um Köln mit STAPS der Organspende hervorzuheben. Auch in diesem Jahr versammelte sich wieder ein Team um den Transplantierten Christoph Biermann, mit einigen engagierten Studenten der Deutschen Sporthochschule Köln und eben unseren drei STAPSlern.

An dieser Stelle möchten wir noch einmal darauf aufmerksam machen, dass Organspenden Leben retten können. Ohne Organspender hätten wir in den letzten Jahren nicht mit Christoph Biermann, Elmar Sprink und Co. zusammen Rund um Köln fahren können. Daher unser Wunsch: Setzt euch mit dem Thema auseinander, vielleicht möchtet ja auch ihr Organspender werden.

Hier geht es zu deinem Organspendeausweis: Junge Helden – Organspende

Bericht über “Rund um Köln mit Herz 2016”

Rund um Köln mit STAPS