Multipower Tri-Team zum Triathlontest bei STAPS | Canyon | ITU Hamburg

Multipower Tri-Team powered by STAPS

Viele hundert Triathleten haben sich im Mai diesen Jahres für das Multipower Tri-Team beworben. Unter diesen wurden fünf Triathleten ausgelost: Sarah, Marieke, Mark, Matti und Johann.

Teil des Multipower Tri-Teams zu sein bedeutet für die fünf nicht nur ein Startplatz beim ITU Triathlon in Hamburg am 17. Juli, die Gewinner erhalten vor allem professionelle Unterstützung auf dem Weg zur Olympischen Distanz in der Hansestadt. Neben Zeitfahr-Rädern und Neopren-Anzügen stand beim ersten Aufeinander-Treffen auch einen STAPS Triathlon-Test auf dem Programm.

Medial begleitet wird die Vorbereitung und der ITU Triathlon von der triathlon/ tri-mag.de. Wir freuen uns, dass wir euch an dieser Stelle einen ersten bildlichen Eindruck vom Multipower Tri-Team geben dürfen!

Zu den Artikeln auf tri-mag.de!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Tirol Cycling Team | Markus Freiberger | Patrick Gamper | Gregor Mühlberger | Meisterschaften Österreich

Voller Erfolg auch bei den österreichischen Staatsmeisterschaften!

STAPS-Sportler auf U23-Podium

Das Tirol Cycling Team besetzte beim U23-Zeitfahren in Österreich am vergangenen Samstag gleich alle drei Plätze. Mit Patrick Gamper ist ein STAPS-Sportler neuer Zeitfahr-Meister der U23, gefolgt von unseren Sportlern Patrick Bosman und Sebastian Schönberger.

Glückwunsch an alle drei Sportler und das gesamte Tirol Cycling Team zu diesem tollen Erfolg!

Gregor Mühlberger (BORA-ARGON18) neuer Vizemeister

Die entscheidende Gruppe des Tages war hochkarätig besetzt: Mit Matthias Brändle (IAM Cycling), Michael Gogl (Tinkoff) und Marco Haller (Katusha) waren gleich drei WorldTour-Fahrer in der 5-köpfigen Ausreißergruppe. Mit dabei auch STAPS-Sportler Gregor Mühlberger (BORA-ARGON18) und Clemens Fankhauser (Tirol Cycling Team). Am Ende entschied Matthias Brändle das Rennen für sich, Gregor Mühlberger wurde Vizemeister auf der Straße.

Glückwunsch an Gregor zu dieser tollen Leistung und natürlich auch an Matthias Brändle zu seinem Double!

Photo: Tirol Cycling Team/ BORA-ARGON18

Zeitfahren Deutsche Meisterschaft | Trixi Worrack | Tony Martin

DM-Einzelzeitfahren in STAPS-Händen – Worrack und Martin nicht zu schlagen!

Deutsche Meisterin, Nieren-OP, Deutsche Meisterin

Grob lassen sich die letzten zwölf Monate Trixi Worracks so zusammenfassen. Nach dem DM-Titel auf der Straße im letzten Jahr fiel Trixi im Frühjahr nach einem schweren Sturz inklusive einer Not-Operation monatelang aus. Nachdem sie vor zwei Wochen ihre Rückkehr ins Renngeschehen bei den Auensteiner Radsporttagen feierte, gewann Trixi heute in beeindruckender Manier das Einzelzeitfahren der Frauen bei den Deutschen Meisterschaften in Erfurt.

Bei sehr heißen Temperaturen verwies Trixi Stefanie Pohl mit 22 Sekunden und die Deutsche Meisterin aus 2014 Lisa Brennauer mit 49 Sekunden auf die Plätze 2 und 3.

Nach vielen Monaten harter Arbeit freuen wir uns sehr, dass Trixi sich heute den Sieg sichern konnte. Herzlichen Glückwunsch, Trixi!

Unser Interview mit Trixi über ihr Training, das Comeback und Olympia noch einmal zum Nachlesen hier: Interview Trixi Worrack und Björn Geesmann

6. Titel für den Favoriten

Souverän sicherte sich bei den Männern mit Tony Martin ebenfalls ein STAPS-Sportler den Titel als Deutscher Meister im Einzelzeitfahren. Nach 41km mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 49,97 km/h siegte Tony Martin vor Jasha Sütterlin und Nils Politt und sicherte sich damit den 6. DM-Titel im Einzelzeitfahren.

Einen Überraschungserfolg landete mit Florian Bissinger (WSA-Greenlife) ein weiterer STAPS-Akteur, der sich 3:58min hinter Tony den 7. Rang sicherte.

Herzlichen Glückwunsch zum Titel und viel Erfolg für die Tour, Tony!

Photo-Credit: Cor Vos / Team Canyon-SRAM Racing

#ThrowbackThursday: Rückblick auf das RAAM 2014

#ThrowbackThursday: Passend zum aktuell laufenden Race Across America blicken wir zwei Jahre zurück. Unkommentiert und in der Originalfassung hier der erste Fazit-Versuch nach der Rekordfahrt des Heinemann XP-Teams:

Was für ein verrücktes Radrennen?!

Hallo an alle,

das Rennen ist vorbei. Wir haben gewonnen. Und wir haben den neuen Rekord für das 2er-Team! Aber eins nach dem anderen…

Tag 3 und 4 waren ok, aber nicht unbedingt auf Sieg-Kurs. Nach dem leider die Biking Vikings ausgeschieden sind, lagen wir zwar in unserer Altersklasse in Führung, hatten aber mit den “Flying Cyclasana Beasts” ein weiteres 2er-Team der älteren Altersklasse (50-59) vor uns. Eine Sache, die uns so irgendwie überhaupt nicht gefallen hat.

Am 4. Tag wussten wir, dass wir für einen neuen Impuls sorgen mussten und die Crew etwas verändern mussten. Ich habe dann am 5. Renntag in der Tagschicht in Axels Crew gewechselt und versucht, ihn nach dem ein oder anderen Durchhänger zurück in seinen Rhythmus zu holen. Die Flying Cyclasana Beasts waren teilweise aber auch schon über 2,5h vor uns und wir hatten die Augen zunächst erstmal auf der Verteidigung der Führung in der AK 18-50.Race Across America | Heinemann XP

Am 5. Tag habe ich versucht, Axel mit Hilfe seines Powermeters zurück in den Race-Modus zu bekommen. Seine erste Aufgabe für den ersten 2h-Turn: 1.200 kJ zu verbrauchen. Das sind in etwa 166 W im Durschnitt. Klingt nicht nach viel, wir hatten zuvor aber Turns, bei denen das nicht gelungen ist. Nachdem ihm im ersten Turn 50 kJ fehlten, war die Ansage für den zweiten Turn klar: 1.200 kJ + die 50 fehlenden kJ zu verbrauchen. Nach 164W und 177W, beendete Axel den dritten und letzten Turn in der Tagschicht mit 188 W im Durchschnitt.

Parallel dazu legte Anders einen wahnsinnigen Ritt nach dem anderen hin. Bis hin zu über 260W im Durchschnitt, teilweise noch am 6. Renntag.

Wir konnten also den Abstand nach hinten vergrößern und uns war am Anfang des 6. Tages klar, dass wir eigentlich nicht mehr eingeholt werden können. Nach vorne verringerte sich der Vorsprung der Flying Cyclasana Beasts in jeder Schicht um etwa 20-30min. Und dann begann der vielleicht verrückteste Renntag, den ich je erlebt habe:

Morgens um 6 Uhr begann meine Schicht. Etwas früher als geplant und zunächst bei Anders im Auto, da die Nachtschicht ziemlich müde war. Am Vorabend hatten wir noch über 1,5h Abstand, am Morgen dann nur noch 1h und 4 Minuten. Uns war klar, dass wir jetzt ziemlich viel auf Karte setzen mussten um  am Ende nicht nur den Rekord unserer AK, sondern den Gesamtrekord einzusammeln.

Wir haben Axel und Anders also nochmal voll angetrieben. Es gab fast keinen Turn mehr unter 200W im Durchschnitt und wir konnten den Abstand immer weiter verringern.Race Across America | Heinemann XP

Zu den Flying Cyclasana Beasts sei gesagt, dass die beiden Jungs ganz erfahrene RAAM-Starter sind. Einer der Fahrer ist Joel Sothern, der Sportler mit den meisten Rekorden beim RAAM. Die Jungs waren wirklich eisenhart…

An der Time Station in Hanover, PA – also knapp 90mi vor dem Ende – bekamen wir die Jungs in Sichtweite und waren die ersten Meilen direkt hinter ihnen. Nach über 2.900 mi hatte das Rennen also “so richtig” begonnen und es entwickelte sich ein Schlagabstausch, der uns wirklich alles abverlangt hat.

Wir haben die beiden etwa bei Meile 2.930 überholt und haben einen Vorsprung von 2 Minuten rausgefahren. Es wurde dunkel und wir waren langsam aber sicher ziemlich alleine auf der Strecke, auch ohne viel Verkehr. 10 Meilen vor der Time Station in Mt. Airy, MD rauschten dann aber die Flying Beasts an uns vorbei, mit dem dezenten, aber deutlich artikuliertem Hinweis: “It’s time to play, guys!!!”. Die Jungs waren definitiv heiß, auf ein ganz verrücktes Finish.

Axel gaben wir die Anweisung, dass er bis zur Time Station in Mt. Airy, MD erstmal nur direkt hinter den Jungs bleiben sollte. Wir waren uns zwar sicher, dass wir die stärkeren Fahrer haben, die Jungs der Flying Beasts waren aber wirklich unberechenbar. Taktisch haben wir uns einiges zurecht gelegt: Wir haben uns detailliert die kommenden Profile ausgerechnet, abgewogen ob wir die Zeitfahr-Räder oder die normalen Rennräder verwenden und haben uns dann auf den sehr wichtigen Wechsel in Mt. Airy vorbereitet, bei dem wir Anders wieder ins Rennen geschickt haben.

Der Wechsel hat perfekt funktioniert, die Flying Beasts waren weiterhin – bis auf 100m Sicherheitsabstand – vor uns und wir wollten erstmal dran bleiben. Ganz wichtig war die Erkenntnis, dass wir hinter den Jungs in Oceanside gestartet sind. Das heißt, dass unsere Racetime (die am Ende zählt) quasi noch um 2min kürzer war. Wir wollten die Jungs also so lange verfolgen und sie uns so zurecht legen, dass wir sie endgültig müde machen.

Anders – wie eigentlich kaum anders zu erwarten – fuhr nahezu Anschlag hinter der Konkurrenz her, bis ich irgendwann über Funk die Ansage von Rene bekam, dass Anders platt war und richtig kämpfen müsse. Ganz ehrlich: Ich hab mich darüber richtig gefreut. Mir war ganz klar, dass wenn Anders, der in den 6 Tagen Race Across America einen unfassbaren Ritt nach dem anderen hingelegt hat, kaputt ist, dann müssen die Flying Beasts gleich komplett eingehen.Race Across America | Heinemann XP

Und genau das passierte: Nach etwa 15 Meilen zwischen Mt. Airy und Odenton haben die Flying Beasts ihr Aufbäumen beendet und konnten einfach nicht mehr mithalten. Anders ist noch 5 Meilen mit Druck bis zum nächsten Wechselpunkt gefahren, wo wir Axel in einer leicht welligen Abfahrt wieder ins Rennen geschickt haben. Axel haben wir keine Ansage über den Rennstatus gemacht und ihm vorgegeben, dass die Jungs in Reichweite sind. Als Axel dann bis zur Time Station in Odenton, MD knapp 23 Meilen pro Stunde im Durchschnitt gefahren ist, war uns klar, dass wir das Rennen gewinnen werden und auch den Rekord brechen werden.

Wir wurden dann ab Ortseingang Annapolis von einem Official ins Ziel begleitet, beide Radfahrer konnten die letzten 5 Meilen in einer neutralisierten Zone genießen und die Anspannung war endlich vorbei.

Unterm Strich ein unfassbar verrückter letzter Tag. Axel und Anders sind ein beeindruckendes Rennen gefahren, aber auch die Flying Beasts, mit denen wir hinter noch ein Bier zusammen getrunken haben, haben eine sensationelle Leistung abgeliefert. Das war wirklich ganz großer Radsport…

In den nächsten Tagen werde ich mal versuchen mit einer sicheren Internetverbindung ein paar mehr Fotos hoch zu laden und noch etwas über das Rennen zu schreiben. Wir packen jetzt und fahren dann zur Party und zum Empfang im Zielbereich.

Die letzte Woche war wirklich toll, wir hatten im Team unendlich viel Spaß und haben alle unser Bestes gegeben. Eine echt sensationelle Erfahrung, die dann auch noch sehr erfolgreich geendet ist.

Bis bald,

Björn

Race Across America | Heinemann XP

Race Across America | Stefan Schlegel

RAAM 2016 – Team Stefan Schlegel: Day 1

Das Race Across America 2016 ist in vollem Gange!

Mittlerweile 20 Stunden liegen hinter den Solo-Startern. Unser Team um Stefan Schlegel und Jonas Kraienhorst schlägt sich bisher beeindruckend und liegt in Führung. Seit zwei Time Stations ist das Team #454 in Arizona und befindet sich langsam aber sicher im Anstieg in Richtung Flagstaff. Die Time Station 5 erreichte Stefan nach 17h 45min und lag dort etwa eine Stunde vor den Verfolgern Aske Soby, Pierre Bischoff und dem Team Dizzy.

Wir drücken die Daumen, dass die Mannschaft sehr gut durch den Tag und dann vorallem durch die zweite Nacht kommt!

Live-Tracking Race Across America

 

get-AERO! Termine für Juli & August

An alle Feinde des Luftwiderstands: Wir haben unsere nächsten Termine für den STAPS get-AERO! fixiert!

Im Juni haben wir uns aufgrund einiger Wettkampf-Teilnahmen (u.a. Race Across America/ Trondheim-Oslo) eine aerodynamische Ruhephase gegönnt, für die zweite Jahreshälfte haben wir jetzt bereits alle Termine geplant. Im Folgenden unsere nächsten Aerodynamik-Tests in Augsburg und Büttgen:

  • 12.07.2016 – BüttgenAerodynamik-Test Radsport/ Triathlon
  • 13.07.2016 – Büttgen
  • 28.07.2016 – Büttgen
  • 09.08.2016 – Augsburg
  • 10.08.2016 – Augsburg
  • 11.08.2016 – Augsburg
  • 23.08.2016 – Büttgen
  • 24.08.2016 – Büttgen

Alle wichtigen Informationen zu unserem STAPS get-AERO! erhaltet ihr unter staps-online.com/get-aero.

Falls wir euch schon vorab in puncto Aerodynamik beraten dürfen oder ihr euch von uns aerodynamisch optimieren lassen möchtet, erreicht ihr uns via Mail an contact@staps-online.com oder telefonisch unter 0221 46 00 76 90.

Race Across America | Stefan Schlegel

Möge das Rennen beginnen: Race Across America 2016

Das härteste Radrennen der Welt – zweifelsfrei. Wenn heute (Dienstag, 14.06.2016) um 21 Uhr MEZ (12 Uhr Ortszeit) in Oceanside, Kalifornien, das Race Across America startet, liegen vor den Fahrern 9 bis 12 Tage mit allem, was dieses Rennen zum härtesten der Welt macht: 4.800km Solo-Fahrt, ca. 30.000 zu überwindende Höhenmeter, mehr als 1.000km oberhalb von 2.000m über NN, extreme Temperaturen von bis zu 48 Grad, Gipfel mit 3.300m Höhe, Wüste und im schlimmsten Fall Unwetter. Das RAAM bringt alles mit sich, was man sich auf dem Rad vorstellen kann!

Unsere Race Across America-Historie beim RAAM ist schon einige Jahre alt: Im Jahr 2014 haben wir mit Stefan Schlegel und Guido Löhr zwei Solo-Finisher Race Across America | Stefan Schlegelaus den Top Ten betreut. Zudem konnten wir mit dem Heinemann XP-Team nicht nur den Sieg, sondern auch den Streckenrekord der 2er-Teams einfahren. Vor zwei Jahren waren mit Jonas Kraienhorst und Björn Geesmann zwei STAPS-Trainer beim RAAM als Crew-Mitglieder des Heinemann-Teams vor Ort und finishten das Rennen als Teil des Teams nach 6 Tagen und 9 Stunden – der Rekord hat bis heute Bestand!

In diesem Jahr sind wir wieder beim RAAM vertreten und freuen uns auf ein spannendes Solo-Rennen: Jonas Kraienhorst begleitet bei seiner 2. RAAM-Teilnahme den Solo-Starter und 2-maligen Finisher Stefan Schlegel als Team-Chef. Die Vorbereitungen liefen in den letzten Wochen auf Hochtouren, das Team befindet sich seit fast einer Woche geschlossen in Kalifornien. Der Startschuss für Stefan Schlegel und sein Team fällt heute um 22:15 Uhr (1:15pm local time).

Das Rennen der Solo-Starter ist in diesem Jahr offen wie lange nicht: Mit dem Serien-Sieger Christoph Strasser und dem Vorjahres-Sieger Severin Zotter sind zwei große Favoriten in diesem Jahr leider nicht am Start. Mit dem letztjährigen Zweiten David Haase (USA), den 4-maligen Finishern Mark Pattinson (UK) und Mark Baloh (SLO) und dem Österreicher Race Across America | Stefan SchlegelGerhard Gulewicz (5x Finisher, 2x 2. Platz) stehen einige Fahrer am Start, die in diesem Jahr weit vorne platziert in Annapolis ankommen möchten. Mit dabei im erweiterten Favoritenkreis natürlich auch Stefan Schlegel: Bei seinen bisherigen Teilnahmen in 2012 und 2014 konnte Stefan sich jeweils in den Top Ten platziern. Vor zwei Jahren wurde er früh durch einen schweren Sturz ausgebremst, konnte sich im weiteren Verlauf des Rennens aber trotzdem bis auf den 5. Platz vorarbeiten.

Wir sind sehr gespannt, wie sich das Team um Stefan und Jonas in diesem Jahr schlägt und drücken der gesamten Mannschaft die Daumen!

Bestmöglich versuchen wir von der Veranstaltung immer wieder zu berichten, stellen Fotos bereit und liefern nach Möglichkeit alle wichtigen Infos aus den USA. Vorab haben wir für euch schon einmal einige Quellen bereitgestellt, auf denen ihr viele Input zum RAAM erhaltet:

Live-Tracking Race Across America

Facebook-Seite Stefan Schlegel mit vielen Updates, Videos & Fotos

Homepage Stefan Schlegel

Die Crew um Jonas und Stefan

Homepage des RAAMs

Überblick über die Solo-Starter

Rund um Köln | Jan Köppen | Elmar Sprink | Organspende

Rund um Köln mit Herz 2016

Dass Organspenden Leben retten können, hat man vermutlich bereits gehört. Dass sogar Herztransplantierte Rund um Köln fahren können, ist immer wieder inspiriernd:

Wie schon in den vergangenen drei Jahren durften wir auch in diesem Jahr wieder eine Gruppe Transplantierter über die 68-km lange Runde durch das bergische Land begleiten. Unser 20-Fahrer starkes Team konnte sich sehen lassen: An Bord neben STAPS-Sportler Elmar Sprink weitere sieben Herztransplantierte, zudem RTL-Moderator und Junge-Helden-Gesicht Jan Köppen, Olympiasieger Udo Hempel, vom-Junkie-zum-Ironman Andreas Niedrig und viele weitere Sportler aus dem Umfeld der Deutschen Sporthochschule Köln.

Dass wir gemeinsam mit diesem tollen Team bei Rund um Köln an den Start gehen durften, verdanken wir besonders zwei Institutionen, die auf das lebensrettende Thema der Organspende aufmerksam machen: Der Förderverein der Kölner Herzzentrums und den Jungen Helden! Und natürlich den Organspendern, die dafür gesorgt haben, das unsere Teamkollegen auch in diesem Jahr wieder im Rheinauhafen finishen durften.

Du hast noch keinen Organspendeausweis? Hier kannst du einen beantragen und helfen: junge-helden.org/organspende/ausweis/

Ein kleiner Artikel über unser Team im Kölner Stadt-Anzeiger!Rund um Köln | Jan Köppen | Elmar Sprink | Organspende

Trixi Worrack & Björn Geesmann

Eine sportliche Liaison – Interview mit Trixi Worrack und Björn Geesmann

Eine sportliche Liaison – Interview mit Trixi Worrack und Björn Geesmann

Oft sind Zufälle wichtig, um im Leben voranzukommen. Auf solch einem Zufall beruht auch die Zusammenarbeit von Trixi Worrack, einer der weltbesten Frauen im Straßenradsport, und Björn Geesmann, Inhaber von STAPS. „Ein Bekannter von mir, der schon länger bei STAPS trainiert, hat mir das Institut und besonders Björn empfohlen“ sagt Worrack, die in dieser Saison für das Team CANYON//SRAM Racing fährt. Gleich gefunkt hat es bei der sportlichen Liaison – sagen übereinstimmend beide, was das Verhältnis zwischen Coach und Athlet betrifft. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um das typische klassische Rollenmodell, in dem der Coach unumstößlich vorgibt, was der Sportler zu tun und zu lassen hat. „Trixi hat so viel Erfahrung im Leistungssport, da wäre es ja töricht von mir auf diese Qualitäten zu verzichten“, sagt Sportwissenschaftler Geesmann. So schreibt er zwar die Trainingspläne für Trixi Worrack, aber bei vielem lässt er ihr auch freie Hand. „Trixi macht das jetzt schon so lange und sie weiß genau wie eine Vorbelastung vor dem Rennen aussieht, außerdem ist es ja auch so, dass manchmal nur wenig Zeit bleibt zwischen den einzelnen Rennen und da wird dann zu Hause das trainiert, was der Athlet will beziehungsweise was er in diesem Moment für sich selbst für gut befindet“, so Geesmann. Die Leistungsdaten solcher Einheiten schaut sich Geesmann natürlich an, wie auch die Aufzeichnungen aus den Rennen und arbeitet sie in seine weiteren Planungen mit ein.

“Qualitativer, nicht mehr so viele Stunden”

Geesmann und sein Institut STAPS kommen dann verstärkt ins Spiel wenn es um einen langfristigen Form- beziehungsweise Trainingsaufbau geht, so wie beispielsweise im Winter oder auf dem Weg nach Rio. Da profitiert Trixi Worrack enorm von den Trainingsmethoden und Tests, die Geesmann und seine Mitarbeiter bei STAPS anbieten beziehungsweise durchführen. „Ich muss schon sagen, dass ich im Vergleich zu früher qualitativer trainiere; und – wenn ich es hochrechne – nicht mehr so viele Stunden fahre“, erklärt Worrack. In den Anfangszeiten ihrer Karriere unterwarf sich Worrack wider besseren Wissens dem klassischen Trainingsmodell mit hohen Umfänge im Training – sprich stundenlange Grundlagenausdauerfahrten – gepaart mit hohen Intensitäten im Rennen. „Damals hat das noch funktioniert, weil es ja alle so gemacht haben, heute ist das schlichtweg unmöglich, da wir schon früh im Jahr bei wichtigen Rennen in guter Form am Start stehen müssen“, so Worrack.

„Das Training eines Radprofis ist gar nicht so einfach zu planen“, erklärt Björn Geesmann, der diese Herausforderung gerne annimmt. Das Training muss auch immer gut angepasst an die Renn- und Reisetage sein. Oftmals ist es in Wettkampf-intensiven Wochen gar nicht möglich richtig zu trainieren bzw. es Trixi Worrack & Björn Geesmannmuss improvisiert werden, je nachdem wie das Rennen gelaufen ist. Man kann ja nicht wirklich voraussagen, welche Intensitäten wie lange in einem Rennen gefahren werden. „Das kommt natürlich viel darauf an, ob man in der Spitzengruppe mitfährt oder ein Trikot zu beschützen hat“, sagt Worrack. „Für einen Profi muss man eigentlich rund um die Uhr da sein und sehr flexibel sein. Die Trainingspläne, die man während der Saison schreibt,  sind in der Regel auch nicht länger als für vier Tage“, so Geesmann.

Die amtierende deutsche Straßenmeisterin Worrack beschreibt das an einem Beispiel: „Das ist natürlich schon ein Unterschied, ob ich bei einer Rundfahrt einfach nur so mitrolle, oder selbst nach den ersten Etappen in Führung bin beziehungsweise wir eine Fahrerin in unserer Mannschaft haben, die  wir beschützen müssen.“ Dementsprechend sind auch die Intensitäten in den Rennen vorher gar nicht planbar. Bei rund 60 Renntagen pro Jahr kommt hier natürlich einiges an Eventualitäten zusammen.

„Doch solche Rennen sind eminent wichtig, um die Form aufzubauen und sich Rennhärte zu holen, sagt Björn Geesmann. „Natürlich kann man einem Athleten auch aufschreiben im hochintensiven Bereich Dinge zu trainieren, aber tatsächlich fällt es den meisten Athleten im Rennen viel leichter sich dazu zu motivieren – und es wäre auch komisch wenn es nicht so wäre.“

Schwerer Sturz im Frühjahr

Doch in dieser Saison ist das komplett anders – leider. Denn Trixi Worrack verletzte sich im März dieses Jahres bei einem Sturz im Radrennen Trofeo Alfredo Binda so schwer, dass ihr in einer Notoperation eine Niere entfernt werden musste. Erst langsam konnte sie ihr Training wieder aufnehmen und hatte eine ungeplante und ungewollt lange Aufbauperiode in der laufenden Saison. Aus diesem Grund arbeitet sie extrem nach Plan und überprüft ihre Form auch mit Leistungstests im STAPS-Institut wie zuletzt bei ihrem Besuch im Mai in Hamburg. „Bei LeistungsdiagnostikenTrixi Worrack & Björn Geesmann lassen sich ganz ohne äußere Einflüsse letztendlich sehen ob und wie sich der Sportler in welchen Bereichen verbessert hat bzw. wie seine aktuelle Leistungsfähigkeit ist“, sagt Geesmann. Denn: Ein Rennen gewinnt nicht immer der physiologisch Stärkste, sondern der Sieg ist oft vielen Umständen und Fähigkeiten wie zum beispielsweise der Taktik geschuldet. Worrack untermauert dies mit einem Beispiel: „Ich war bei der Ladies Tour of Qatar zu Beginn des Jahres nicht besser als alle anderen, ich hab nur versucht, mich taktisch clever anzustellen“, sagt die in Cottbus geborene Worrack, die diese Rundfahrt ohne Etappensieg gewann.

Bei Trixi Worrack ging es bei ihrem ersten Leistungstest nach der schweren Operation in erster Linie darum, den Status Quo zu bestimmen, um für den Weg nach Rio – die Olympischen Spiele sind nach wie vor das erklärte Ziel der 34-Jährigen – das Training anzupassen. „Man merkt Ihr die Trainingspause an, aber sie verfügt nach über zwei Jahrzehnten Leistungssport natürlich über eine unglaubliche Basis“, so STAPS-Coach Björn Geesmann zuversichtlich.

Gesucht: Eine olympische Medailie

Was ihr in ihrer über 15 Jahre dauernden Profi-Karriere mit etlichen nationalen und Weltmeistertiteln sowie Siegen fehlt, ist eine Olympische Medaille. „Der Kurs in Rio kommt ihr entgegen“, sagt Geesmann. „Denn er ist anspruchsvoll und das Rennen ist schwer zu kontrollieren. Da haben Fahrerinnen mit einem sehr guten Renninstinkt wie Trixi klare Vorteile.“

„Rio ist für uns Frauen enorm wichtig“, sagt Trixi Worrack. „Die Olympischen Spiele haben bei uns Frauen sozusagen den gleichen Stellenwert wie die Tour de France bei den Männern.“ Denn eine Tour de France für Frauen gibt es schon seit Jahren nicht mehr, auch wichtige Rundfahrten sind in der Vergangenheit gestrichen worden.

Ob danach Schluss ist? Wohl kaum, denn Trixi Worrack wirkt, obwohl sie seit 2000 als Profi fährt, kein bisschen müde. Und schwächer als früher fühlt sie sich heute auch nicht: „Ich brauche vielleicht länger zum Regenerieren, aber im Rennen selbst merke ich das Alter nicht“, so Trixi Worrack. Einzig worüber sie sich wundert:  dass sie an den längeren Anstiegen nicht mehr so stark ist wie in ihren wilden Zwanzigern, in denen sie namhafte schwere Rundfahrten wie die Tour de l‘Aude und den Giro della Toscana gewann. „Daran arbeiten wir noch“, sagt Björn Geesmann schmunzelnd „aber erst nach Rio“.

Interview und Text: Daniel BeckTrixi Worrack & Björn Geesmann

tri-mag.de & RoadBIKE | Tapering & optimales Wettkampf-Gewicht

Tapering und optimales Wettkampfgewicht – STAPS in RoadBIKE und triathlon

Noch einmal tief Luft holen – triathlon Juni 2016

In der aktuellen Ausgabe des triathlon-Magazins haben wir gemeinsam mit Lennart Klocke zahlreiche Tipps zum Tapering vor dem Wettkampf gegeben. Dietri-mag.de & RoadBIKE | Tapering & optimales Wettkampf-Gewicht Taperingphase sollte dabei natürlich zur Erholung dienen, die Aktivierung der Muskulatur, des Herz-Kreislauf-Systems und der passiven Sturkturen sollte aber trotzdem nicht verloren gehen. Zudem findet ihr in der Ausgabe Juni 2016 u.a. Tipps zum “Bed-use”, zur passenden Koffein-Supplementierung und zum optimierten Schlafverhalten.

Verlustgeschäft – RoadBIKE 06/2016

Wieviel Zeit spart man am Anstieg hoch nach Alpe d’Huez, wenn sich das Körpergewicht von anfänglichen 80 auf 70kg reduziert? Allein durch dentri-mag.de & RoadBIKE | Tapering & optimales Wettkampf-Gewicht Gewichtsverlust hebt sich die realtive anaerobe Schwelle von 3,4 W/kg auf über 4 W/kg Körpergewicht. Dadurch spart der Radfahrer auf den 21 Kehren hoch nach Alpe d’Huez über 10 Minuten!

Viele weitere Tipps zum Tapering und zur Gewichtsoptimierung gibt es in den beiden aktuellen Ausgaben der triathlon und RoadBIKE. Zu den e-Papern hier entlang:

RoadBIKE ePaper Heft 06/2016 – hier!

triathlon 140: Juni 2016 – hier!