Training mit dem Powermeter/ Leistungsmesser | RoadBIKE

Powermeter – eine Liebeserklärung von Björn Geesmann

Powermeter – Eine Liebeserklärung von Björn Geesmann (RoadBIKE 03/2016)

“Powermeter zählen sicherlich zu den wichtigsten Erfindungen im Radsport, seit findige Urzeitler feststellten, dass Räder grundsätzlich besser rollen, wenn sie rund sind.

Mit einem – akkurat funktionierendem, richtig kalibriert und eingestelltem – Powermeter lassen sich nicht nur Trainingseinheiten sekundengenau steuern und Rennen analysieren; selbst die Bestimmung der menschlichen Physiologie, verschiedener Stoffwechselsysteme und individueller Stärken und Schwächen sind spätestens seit Einführung erster Leistungsmesser vor 25 Jahren möglich. Auch wenn es dem Radsport vielleicht ein Stück Romantik nimmt: Keine andere Sportart der Welt lässt sich so differenziert in Zahlen fassen wie es im Radsport möglich ist.

Aber: Der Leistungsmesser ist kein Spielzeug, welches am Rad angebracht werden sollte, um als Konsequenz eine Zahl (Leistung) mehr auf dem Tacho zu haben. Die Bandbreite der Funktionen, detaillierte Analysen von Training und Wettkampf, die Kontrolle der Leistungsentwicklung und die Perfektionierung der Trainingssteuerung erfordern Expertise, dezente Zahlenverliebheit und ein gewisses Faible für dieses technische Gerät – oder eben professionelle Unterstützung durch erfahrene Sportwissenschaftler, Trainer oä. Bei aller Lobhudelei meinerseits, ein Powermeter bleibt ein Hilfsmittel. Ein Hilfsmittel, welches erst all seine Eigenschaften offenlegt, wenn es den Experten (egal ob Radsportler oder Sportwissenschaftler) gibt, der dieses Gerät beherrscht. Jeder Sportler sollte sich vor dem Anbringen eines Powermeters immer die Frage stellen, warum er diesen Schritt geht: Weil der Trainingskollege auch ein Powermeter hat? Nein, weil das Training damit auf ein neues, außergewöhnliches Level gehoben werden kann!”

Den ausführlichen Artikel über Powermeter, Training mit dem Leistungsmesser etc. von Daniel Beck gibt es in der RoadBIKE 03/2016. Erhältlich als E-Paper oder Heft.Training mit dem Powermeter/ Leistungsmesser | RoadBIKE

Alban Lakata und Lisa Brandau beim Cape Epic, Südafrika

Absa Cape Epic – STAPS-Sportler Alban Lakata und Lisa Brandau mit guten Chancen!

Seit mittlerweile 12 Jahren zieht es die Weltelite des Mountainbike-Sports einmal im Jahr nach Südafrika. Der Grund: das Absa Cape Epic – das vielleicht härteste MTB-Rennen der Welt.

Die Besonderheit des Rennens liegt darin, dass sich bei der Etappenfahrt die Route jährlich ändert und immer neue Strecken auf die Mountainbiker warten. Wenn die Weltelite in diesem Jahr das Ziel am südafrikanischen Westkap erreicht, liegen 652km und über 15.000 Höhenmeter hinter den MTB-Duos.

In diesem Jahr haben wir zwei aussichtsreiche STAPS-Sportler am Start: die amtierende deutsche Meisterin im Cross, Lisa Brandau, die gemeinsam mit Hielke Elferink (Niederlande) für das Team Meerendal Rocky EBE’s am Start stehen wird. Ein Favorit aus dem Männer-Feld stammt ebenfalls aus unseren Reihen: der österreichische MTB-Weltmeister Alban Lakata arbeitet seit 2015 mit uns zusammen und will bei seiner diesjährigen achten Teilnahme ganz oben angreifen.

Lisa Brandau nach gutem Winter zum zweiten Mal beim Cape Epic

Nachdem die Saison 2015 als Wiedereinstieg nach der Babypause diente, verlief bereits der Winter mehr als zufriedenstellend. So konnte sich Lisa – neben Siegen in Magstadt und Vaihingen – nach mehreren zweiten Plätzen in den Vorjahren bei der Cross DM in Vechta das begehrte Trikot in den Landesfarben sichern.

Alban Lakata und Lisa Brandau beim Cape Epic, Südafrika

Copyright: Lisa Brandau

Auch mit dem Wechsel vom Crosser auf das Mountainbike setzte sich der Erfolg fort: Die 30-jährige konnte mit Etappensiegen beim Weltcup auf der griechischen Insel Salamina einen starken Einstieg feiern. Nachdem sie sich bei der ersten Rundfahrt (S1) den Gesamtsieg noch auf der letzten Etappe um 7 Sekunden nehmen ließ, führte eine Woche später beim zweiten Hellas – Salamina Island MTB XCO (S2) kein Weg an Lisa vorbei und sie sicherte sich den Gesamtsieg mit deutlichem Vorsprung.

Von einer Insel auf die nächste. Auf Zypern stand der Cyprus Sunshine Cup (C1) auf dem Programm. Hier konnte Lisa gegen die internationale Spitze um Fahrerinnen wie Gunn-Rita Dahle und Sabine Spitz bestehen und sicherte sich neben dem Prolog auch die ersten beiden Etappen. Ein technischer Defekt auf der vorletzten Etappe machte jedoch alle Hoffnungen auf einen Gesamtsieg zunichte.

Mit den guten Ergebnissen im Rücken bereitet sich Lisa aktuell akribisch auf das Cape Epic vor. Wir werden in den nächsten Tagen berichten und drücken Lisa die Daumen!

www.elisabeth-brandau.de

Alban Lakata

Alban Lakata und Lisa Brandau beim Cape Epic, Südafrika

Copyright: RTI Sports GmbH

Den Albanator braucht man eigentlich nicht vorstellen, schließlich ist der 36-jährige im MTB-Bereich eine feste Größe. Mittlerweile zwei Mal konnte er den Weltmeister-Titel ergattern (2010 & 2015), wurde zwei Mal Europameister (2008 & 2013) und startet in diesem Jahr zu seiner achten Teilnahme beim Absa Cape Epic.

Trotz seiner sehr erfolgreichen Karriere konnte Alban beim Cape Epic bisher noch nie ganz oben auf dem Treppchen stehen: 4., 6., 10., 3., 5., 2. – so seine bisherigen Platzierungen in der Gesamtwertung. In diesem Jahr wird er gemeinsam mit Team-Kollege Kristian Hynek (Tschechien) – der 2014 zusammen mit STAPS-Sportler Robert Mennen (Karriere-Ende 2015) gewann – für das Team Topeak Ergon Racing nach dem Podium greifen.

Das Männer-Rennen ist vielleicht so gut besetzt wie nie zuvor und wir sind sehr gespannt, wie sich der Albanator schlagen wird. Viel Erfolg, Alban!

www.albanlakata.de

Live-Tracking ab Sonntag, den 13. März

Start der 8-tägigen Rundfahrt ist am kommenden Sonntag, den 13. März in Meerendal, Cape Town. Alle wichtigen Informationen zur Strecke, zum Teilnehmerfeld etc. gibt es unter www.cape-epic.com. Um die Sportler live zu verfolgen findet ihr alle Informationen hier: http://www.cape-epic.com/fans/watch-from-home/live-rider-tracking

Wir wünschen Lisa und Alban alles Gute, möglichst wenig technische Defekte und vor allem viel Erfolg. Wir drücken euch die Daumen!

get-AERO! mit Triathlon-Profi Andi Böcherer | neue get-AERO! – Termine

Nicht nur bei Zeitfahrern, sondern selbst unter Triathleten auf der Langdistanz bekommt die Aerodynamik eine immer größere Bedeutung. Mittlerweile ist jeder Triathlet mit Hochprofil-Rädern aus Carbon sowie einem Aero-Helm ausgestattet. Auch die Zeitfahr-Boliden entwickeln sich rasant. Bei der individuellen Aero-Entwicklung lassen viele Sportler bis dato aber den wichtigsten und luftwiderständigsten Faktor außen vor: Den eigenen Körper!

Mit über 70% fällt der größte Posten beim Luftwiderstand der eigenen Position zu. Grund genug, um diese unter standardisierten Bedingungen zu optimieren. Wenn diese Optimierungen dann auch noch für „Jedermann“ zugänglich sind und mittlerweile in Echtzeit gemessen und live übertragen werden können, dann ist man beim get-AERO! richtig – dem neuen innovativen Aerodynamik-Test von STAPS.

Andi Böcherer zu GastAerodynamik-Test | Andi Böcherer | Ironman Frankfurt & Hawaii

In der vergangenen Woche hatten wir wieder einen Profi zu Gast: der letztjährige 3. Platzierte beim Ironman Frankfurt und 3-fache Mitteldistanz-Sieger Andi Böcherer besuchte uns in Augsburg.

Den gesamten Tag über haben wir uns der Position des Kuota-Athleten gewidmet, haben verschiedene Grenzen ausgelotet und dabei natürlich nie den Komfort-Aspekt außer Acht gelassen, der für die anschließende Laufleistung unerlässlich ist. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Bei Ironman-Wettkampf-Tempo (42km/h) haben wir eine Ersparnis von 12 Watt erzielt – oder auch 4% der angestrebten Zielleistung auf der 180km Rad-Strecke. In Geschwindigkeit gesprochen ist Andi bei gleicher Leistung damit 0,5km/h schneller, was errechnet eine Verbesserung des Rad-Splits um 03:03min ausmachen kann. Die Dimensionen dieser Leistungsersparnis/ Geschwindigkeitssteigerung bei gleicher Leistung wird dann besonders deutlich, wenn man bedenkt, dass Andi in 2015 den 2. Platz (Sebastian Kienle) bei den Europameisterschaften in Frankfurt nur um 2:10min verpasste und dabei 2:59min auf der Radstrecke gegenüber Sebastian Kienle „verlor“.

Ein erfolgreicher Tag für uns auf der Augsburger Radbahn – wir freuen uns, dass wir Andi aerodynamisch optimieren durften. Für die Saison 2016 und speziell für den Ironman in Frankfurt wünschen wir ihm viel Erfolg!

Neue get-AERO! – Termine

Natürlich optimieren wir nicht nur Profis: Je länger der Rad-Split dauert, desto größer wird die Zeitersparnis auf der Langstrecke! Auch im März Aerodynamik-Test | Andi Böcherer | Ironman Frankfurt & Hawaiiund April werden wir wieder Leistung sparen – dieses Mal wieder auf der Radbahn in Büttgen. Unsere nächsten freien Termine für den get-AERO!:

  • Dienstag, der 15. März (Büttgen)
  • Mittwoch, der 6. April (Büttgen)
  • Donnerstag, der 7. April (Büttgen)
  • Mittwoch, der 27. April (Büttgen)

Alle weiteren Infos zum get-AERO! findet ihr unter www.staps-online.com/get-aero. Zur Test-Anmeldung oder für eine weiterführende Beratung kontaktiert uns gerne per Mail an contact@staps-online.com oder telefonisch unter 0221 46 00 76 90.