Teil 3 – Von der Couch-Potato zum MTB-Marathon-Sieger!

Nachdem wir euch schon den Teaser und den den ersten Teil vorgestellt haben, wollen wir euch natürlich den Testablauf des STAPS-Tests von Gregor Iwanoff nicht vorenthalten!

Schaut euch an, wie unser Sprint-Test abläuft, wie eine Körperfettmessung aussieht und zum krönenden Abschluss der VO2max-Test folgt. Hier das Video zum STAPS-Test, die ersten beiden Videos haben wir zur Erinnerung noch mal unten aufgezeigt:

Der STAPS-Test von Gregor Iwanoff

Die Erklärung zum Test (hier geht’s zum Artikel!)

 

Der Teaser: Verschafft euch einen ersten Eindruck! (hier geht’s zum Artikel!)

www.gregoriwanoff.de

www.facebook.com/gregoriwanoff

Ein Dank an die Videoproduktion an Thomas Fritscher | thomas@enizehates.de

Wir möchten uns weiter verbessern!

Wir möchten unser Know-How, unsere Leistungen sowie unsere Kommunikation bestmöglich gestalten und optimieren. Dafür brauchen wir eure Hilfe!Umfrage

Zur Qualitätssicherung möchten wir euch bitten, an der folgenden Umfrage  teilzunehmen. Die Teilnahme erfolgt selbstverständlich anonym und dauert ca. 5 Minuten. Wir bitten dabei nicht nur die STAPS-Sportler um Feedback, sondern auch alle anderen, die bis dato wenig oder auch keinen Kontakt zu uns hatten. Über Weiterleitungen im Bekanntenkreis freuen wir uns also ebenso.

Zur Umfrage bitte hier klicken!

Unter allen Teilnehmern verlosen wir als Dankeschön:

1x STAPS-Leistungsdiagnostik RED (Sportart nach Wahl)
2x STAPS BikeFit
1x ein Paar Schwalbe One Reifen inkl. Schläuchen
1x ein Paar Schwalbe Ironman Reifen inkl. Schläuchen

Vielen Dank für eure Unterstützung!

Science & Cycling Utrecht: Hitze-Akklimatisation und Pre-Cooling

Seit dem 4. Juli ist die Tour de France in vollem Gang. Bereits drei Tage vorher fand am Startort in Utrecht der “2. Science & Cycling” – Kongress statt. Am 1. & 2. Juli trafen daGeesmann_Utrecht2015bei internationale Wissenschaftler auf die Trainer & Wissenschaftler der Tour-Teams. Mit dabei auch STAPS-Inhaber Björn Geesmann, der die wichtigsten Erkenntnisse mitgebracht hat. Diese werden wir in einer kleinen Serie vorstellen:

Hitze-Thema beschäftigt Tour-Teams

Die vorhergesagte Hitze für das Auftaktzeitfahren in Utrecht beschäftigte auf dem Kongress alle – die internationale Experten, die Tour-Teams, aber auch die Kongress-Teilnehmer, die in nicht-klimatisierten Hörsälen bei 35° Grad schwitzten.

Hervorgehoben wurden dabei zwei Themen: Die Akklimatisation and die Hitze und das Pre-Cooling vor dem Wettkampf.

“Heat acclimatization leads to impressive adaptations”

Der optimale Zeitraum für eine Akklimatisation sollte mindestens 7 bis 10 Tage betragen. Erst dann ist der Körper in der Lage, sich auf die erhöhten Temperaturen einzustellen und mit Mechanismen wie vermehrtem Schwitzen für eine bessere Kühlung zu sorgen (Daanen et al., 2011). Sollte sich der Körper einmal angepasst haben, ist es sehr erstaunlich, dass dieser – trotz Rückkehr zu normalen Temperaturen – bis zu einem Monat nachwirkend “hitze-beständig” bleibt (Weller et al., 2007).

Für die Vorbereitung auf die Mojawe-Wüste beim Race Across America oder vorhersehbare hohe Temperaturen wie beim Ironman in Frankfurt würde zur Hitzeanpassung z.B. ein 10-tägiges Trainingslager in heißen Gefilden (z.B. Lanzarote, Palm Springs oä.) circa 3 Wochen vor dem Wettkampf geeignet sein.

“Pre-cooling has positive effects on time-trial performance”

Foto: Twitter

Eine zu hohe Körperkerntemperatur ist leistungslimitierend. Als probates Mittel, um die Temperatur z.B. beim Aufwärmen vor dem Wettkampf normal zu halten, können zum Beispiel Kühlkleidungen verwendet werden. Das Prinzip lässt sich vereinfacht darstellen: Je mehr Körperoberfläche ich mit Kühlbekleidung ausstatte, desto höher die kühlenden Effekte. Vorsicht ist dabei etwas bei der direkt arbeitenden Muskulatur (z.B. Beine beim Radfahren) geboten, die nicht zu sehr runtergekühlt werden sollten.

Durch adäquate Pre-Kühlung steigt die Körperkerntemperatur dann im Wettkampf von einem tieferen Niveau an, wodurch die Limitierung durch zu hohe Temperaturen vermindert wird – am vergangenen Samstag in Utrecht ein sehr häufig beobachtetes Bild!

Mit dem Fixie 1.200km Radfahren | Paris-Brest-Paris mit einem Gang!

“Ich fahre mit dem Fixie kurze Kriterien…. und möchte im August Paris-Brest-Paris fahren.”, so die einleitenden (und kurzzeitig auch irritierenden) Worte von Benny, als wir ihn im Frühjahr bei einem unserer Vorträge in Hamburg kennenlernten. Vor ein paar Tage besuchte uns Benny im Institut für seine erste Leistungsdiagnostik, über die er einen Erfahrungsbericht geschrieben hat. Lest selbst:

Erfahrungsbericht zum STAPS Granfondo BLACK von Hardbraker Benny

Being an overall curious cyclist and engineer who loves to optimize things and who loves to wrap his mind around numbers and diagrams, Ben signed up for a STAPS performance diagnostics.  He was the first fixed gear rider at the institute. Here is his review:

It was a mouth to mouth recommendation by a biking friend who successfully took part at various long distance events including Race Across Austria and Paris-Brest-Paris. My interest was also fueled by a presentation the STAPS team had given in Hamburg earlier this year. And since I always wanted to do a performance diagnostics I simply took the opportuBenny_Hardbrakersnity and got in contact with Björn of the STAPS team for further details. He helped me to decide on which test makes the most sense for the riding I do, which is a mix of track and long distance cycling, fixed gear of course. STAPS calls the chosen test “Granfondo Black Edition”. It includes the determination of body fat, training zones, VLa_max, VO2_max, acceleration and force measurements, the specific use of carbohydrates and fat as a fuel and many other things. A detailed list can be found here.

As STAPS is currently located in Cologne I combined my visit with the RAD RACE Crit that I wanted to compete in. At the end of the summer another facility will actually open in Hamburg, but I did not wanna wait that long. I am sure we will see each other again for another test.

One of the reasons why I did not want to wait is the upcoming Hardbrakers Grandtour from Warsaw via Riga, Tallinn, St.Petersburg to Helsinki with over 2,000km and one week later, my ultimate challenge, Paris-Brest-Paris, a long distance brevet of 1,230km and a personal time limit of 84 hours. I wanted to use the results of the test to ride smarter and adapt my training to those challenges.

So what did I learn about?

I learned about the different ways of fueling the body during exercise. STAPS determined the power output and how it is composed by using fat or carbohydrates as my body’s fuel sources. Some of the results are shown below. In total I received a detailed report of six pages with various figures and values including my training zones (bpm and watts).

What to do with this?

This test was just a momentarily set of measurements. It allows me to optimize my training time and shows me my weak spot. Btw, my weakest point is my bodies’ uBenny_Hardbrakers2se of carbohydrates. I am mainly depending on the very limited amount of energy stored within my muscles, liver and blood and take too little use of my body fat. But I can train my body to slowly change, e.g. by training in the morning before breakfast and only having a low carb dinner the night before. To actually re-evaluate my performance I have to take another test at a later point of time. Also the training zones will shift with time which also calls for a future test.

Does such a test make me any faster?

Hell no. It helps to evaluate my current performance. By correctly interpreting the results and adapting my training the performance diagnostics can only provide a fundamental basis to becoming faster.

Would I suggest the STAPS test?

Yes, I would. I know it is expensive but everybody who is either interested in facts and figures and/or interested in stepping up the game and training more efficient should go for it. Of course you can always train more to step up the game, but what stimulation does your body really need? And what if you cannot train more due to limited time but want to train more efficient?! The results of the diagnostics provide the basic background to answer those questions.

Thanks a lot to Marc of the STAPS team for answering a million questions and walking me through all the tests. It was a pleasure and I learned a whole lot!

Now have a look at the pictures, facts and figures below.

Also, here is a little youtube video for all the German speaking audience that was just recently published by someone else who took the test.

Bennys Bericht auf hardbrakers.com!

BORA-ARGON 18 verpflichtet zwei STAPS-Sportler

Das deutsche Pro-Continental-Team BORA-ARGON 18 treibt seine Personalplanungen parallel zur Tour de France-Teilnahme voran:

Der Rennstall um den deutschen Meister Emanuel Buchmann kündigte heute die Verpflichtung der beiden STAPS-Sportler Lukas Pöstlberger (Tirol Cycling Team) und Gregor Mühlberger (Felbermayr – Simplon Wels) an. Die beiden Österreicher werden ab dem 1. August als Stagiaire für BORA-ARGON 18 fahren.

“In diesem Jahr haben wir ganz gezielt nach deutschsprachigen Rundfahrttalenten Ausschau gehalten. Gregor hatten wir einen der Plätze garantiert und im Nachhinein hat er dieses Vertrauen mit seinen großartigen Erfolgen bestätigt. Er hat außergewöhnliche körperliche Voraussetzungen und ist gleichzeitig kletter- und zeitfahrstark – ein perfekter Rundfahrer. Lukas haben wir schon etwas länger auf dem Radar und seine Erfolge in dieser Saison haben uns endgültig überzeugt. Trotz seines jungen Alters fährt er sehr konstant auf einem hohen Niveau“, so Ralph Denk in der Pressemitteilung des Teams.

Uns freut es natürlich besonders, dass sich unsere Arbeit mit diesen jungen Talenten so erfolgreich entwickelt. Wir wünschen Mühli und Pösti viel Erfolg für die zweite Saisonhälfte!

PM_BoraArgon18

Homepage BORA-ARGON 18

Hamburg, wir kommen! – Besucht uns auf zahlreichen Veranstaltungen!

Unsere Vorfreude ist riesig – wir freuen uns sehr auf den Start unseres neuen Instituts in der Hafenstadt!

Die Renovierungsarbeiten im neuen Institutsgebäude schreiten voran, in dieser Woche haben wir sogar schon unsere STAPS-Wohnung in Hamburg bezogen. In den nächsten Tagen wird man uns schon phasenweise in und um Hamburg antreffen, bevor wir dann Mitte August unser Institut offiziell – und sehr gerne mit euch zusammen – eröffnen. Folgende Termine bitte in den Kalender eintragen:

Eröffnungsfeier des STAPS Instituts am Samstag, den 15.08.2015InstitutHamburg

Wir öffnen unsere Türen am Samstag, den 15.08.2015 und möchten unseren Start in Hamburg gemeinsam mit euch feiern. Dafür begrüßen wir euch herzlich zwischen 12-18 Uhr in unserem neuen Institut in der Altonaer Poststraße 13a. Genauere Infos zu unserer Eröffnungsfeier werden wir noch veröffentlichen, möchten aber schon jetzt sicherstellen, dass dieser Termin in eurem Kalender rot markiert ist. Wir freuen uns sehr auf euch!

ITU Triathlon Hamburg am 18. & 19. Juli

Der größte Triathlon der Welt findet am kommenden Wochenende in Hamburg statt. Natürlich dürfen wir da in unserer neuen Heimat nicht fehlen und sind auf der Messe am Jungfernstieg vertreten. Ihr findet uns am Stand von unseren Freunden und Partnern des Specialized Concept Stores aus Hamburg.Hamburg ITU

Eine tolle Besonderheit: Der Specialized Concept Store bietet heute ab 17 Uhr ein “Warm up & cool down” an. Dabei geht es um 17 Uhr auf eine kleine 2-stündige Radrunde mit Start und Ziel am Store in der Kollaustraße 67-69. Ab 19 Uhr gibt es dort ein leckeres BBQ und kleine Vorträge mit Ausblick auf den ITU Triathlon am Wochenende. STAPS-Mitarbeiter und Neu-Hamburger Marc Sauer wird zum Thema der Ernährung auf der olympischen Distanz referieren und hat wichtige Tipps dabei!

Homepage ITU Triathlon Hamburg

Ostseeman in Glücksburg und Red Bull Tri Islandsred-bull-tri-islands

Am Wochenende des 1. & 2. Augusts besuchen wir die Ostsee und sind beim Ostseemann in Glücksburg auf der Sportexpo dabei. Ganz gespannt sind wir auch auf den Red Bull Tri Islands, der am 16. August erstmalig stattfindet. In einem einzigartigen Knock-Out-System findet der Triathlon auf den Inseln Föhr, Sylt und Amrum statt. Auf diesen beiden Veranstaltungen findet ihr uns auch am Specialized-Stand.

Homepage Ostseemann & Homepage Tri Islands

Vattenfall Cyclassics vom 21.-23. August

Fehlen dürfen wir natürlich auch nicht bei dem diesjährigen 20-jährigen Jubiläum der Vattenfall Cyclassics in Hamburg. Während über 20.000 Teilnehmer beim Jedermann- oder World-Tour-Rennen über den Waseberg bis zur Mönckebergstraße radeln, befinden wir uns vom 21. bis 23. August auf der Messe am Rathausmarkt/ dem Jungfernstieg. Natürlich auch hier wieder am Stand von Specialized!

Homepage Vattenfall Cyclassics

Paris-Brest-Paris 2015 – Info-Tag bei STAPS am 18.07.2015

Liebe Langstreckler_innen,

am 16.08 fällt der Startschuss für die 18. Auflage Paris-Brest-Paris – auch zalhreiche STAPS-Sportler sind wieder dabei!

Unsere umfangreichen sportwissenschaftlichen Untersuchungen bei vergangenen Ultra-Belastungen wie dem Race Across America 2014 und der vorherigen Ausgabe von Paris-Brest-Paris in 2011 haben uns wertvolle Erkenntnisse im Bereich der Langstrecke gebracht. Dieses Know-How möchten wir euch gerne für PBP 2015 und natürlich auch vergleichbare Langstreckenrennen mit auf den Weg geben.

Deshalb laden wir zu einem Info-Tag am kommenden Samstag, den 18.07.2015 zu uns ins Institut ein. Wir haben für euch folgende Inhalte:

  • ein Vortrag über die Energetik bei Ultra-Belastungen (Referent: Jonas Kraienhorst) – alle wichtigen Infos rund um die Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme
  • anschließende Diskussionsrunde mit erfahrenen PBP-Fahrern zu logistischen Herausforderungen der Veranstaltung

Beginn: 18.07.2015 um 11:00Uhr
Ort: STAPS Institut – Buchheimer Ring 87, 51067 Köln

Anmeldungen bitte per Mail an contact@staps-online.com.

Für STAPS-Sportler ist die Veranstaltung natürlich kostenfrei, zudem hat jeder STAPS-Sportler die Möglichkeit einen weiteren Gast mitzubringen. Für alle weiteren Gäste erheben wir eine Gebühr von 75€.

Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Viele Grüße,

euer STAPS-Team

Science & Cycling Utrecht: Nahrungs-Anforderungen Tour de France

Seit dem 4. Juli ist die Tour de France in vollem Gang. Bereits drei Tage vorher fand am Startort in Utrecht der “2. Science & Cycling” – Kongress statt. Am 1. & 2. Juli trafen dabei internationale Wissenschaftler auf die Trainer & Wissenschaftler der Tour-Teams. Mit dabei auch STAPS-Inhaber Björn Geesmann, der die wichtigsten Erkenntnisse mitgebracht hat. Diese werden wir in einer kleinen Serie vorstellen:

Eine der größten Herausforderungen der Tour: Nahrungsaufnahme!

3.360km sind in 21 Tagen zu bewältigen. Durch die Alpen, die Pyrenäen, auf dem Zeitfahrrad und die Muy de Hur hoch. Anspruchsvoll genug müsste man meinenGeesmann_Utrecht2015, jedoch wird eine der größten Herausforderungen der Tour de France dabei fast vergessen: die adäquate Energiezufuhr zur Deckung des Energieverbrauchs.

Ein Gewichtsverlust muss während der dreiwöchigen Frankreich-Runde unbedingt vermieden werden, um nicht zu früh zu ermüden und wichtige Reserven zu verlieren. Das bedeutet für jeden Einzelnen, den Energieverbrauch durch die Nahrung und durch Flüssigkeiten täglich zu decken.

Der Energieumsatz einer Tour-Etappe liegt beim 2-4-fachen im Vergleich zu einem normalen männlichen Erwachsenen und damit bei bis zu 9.000 kcal. Besonders anschaulich stelle der Ernährungs-Experte Asker Jeukendrup diesen Kalorien-Verbrauch anhand von Cheeseburgern dar (siehe Bild). Knapp 9.000 kcal bedeutet nicht weniger als 27 Chesseburger – pro Tag!

Man stelle sich also vor, wie es sich anfühlt über 3 Wochen 27 Chesseburger pro Tag zu essen. Natürlich ernährt sich der Tour de France-Fahrer nicht von Cheeseburgern, allerdings wird ChesseburgerTourdurch diesen Vergleich sehr gut deutlich, dass eine Tour-Etappe nicht nach dem Überfahren der Ziellinie endet, sondern mit der adäquaten Energiezufuhr in den Folgestunden weiter geht.

Doch die Herausforderung der Energiemenge ist nicht alles: Der Sportler hat während der 4 bis 6-stündigen Etappe nur bedingt die Möglichkeit gemütlich am Pasta-Buffett zu schlemmen. Daher beschränkt sich die Energiezufuhr während der Etappe auf die nötigste Versorgung – speziell an Kohlenhydrate – die erforderlich ist, um die volle Leistung abzurufen.

Mittlerweile immer häufiger zu sehen ist, dass die Fahrer, gerade auf flacheren Teilstücken, gegen Ende des Rennens noch Riegel etc. zuführen. Das Prinzip ist dabei klar: Nach der Etappe ist vor der Etappe. Je eher ich also mit dem Essen beginne, desto höher ist die Chance meine Kohlenhydrat-Speicher wieder annähernd zu füllen und meinen Energieverbrauch zu decken!

Mei woas a buam – Pösti gewinnt 7. Etappe der Ö-Tour

Parallel zur Tour de France findet in Österreich die 67. Auflage der Österreich-Rundfahrt (2. HC) statt. Trotz der Konkurrenz-Veranstaltung der Tour ist auch die “Ö-Tour” staÖ-Tour2015_Pöstlbergerrk besetzt: die World-Tour-Teams Cannondale-Garmin, Katusha, BMC Racing Team, IAM Cycling, Tinkoff-Saxo und AG2R La Mondiale sind vertreten. Mit von der Partie ist natürlich auch das von STAPS betreute Tirol Cycling Team. Natürlich nur in einer Aussenseiter-Rolle, aus der das Tirol-Team in den vergangenen 7 Tagen aber das absolut Beste gemacht hat:

Von Beginn an war das Tirol Team täglich in Ausreißergruppen präsent. Unter anderem auch durch Lukas Pöstlberger, der sich auf der 5. Etappe schon bis kurz vor Schluss in einer 3-köpfigen Spitzengruppe halten konnte. Dann wurde “Pösti” 800m vor dem Ziel Behind1vom Hauptfeld eingeholt und konnte keine Rolle mehr um den Tagessieg spielen.

Viele andere Fahrer würden den Kopf hängen lassen. Nicht so Lukas, der es heute wieder in eine Ausreißergruppe schaffte und dann sogar in beeindruckender Manier das 124-km lange Teilstück nach Innsbruck für sich entscheiden konnte.

„Es war eine unglaubliche Etappe. Acht Kilometer vor dem Ziel habe ich alles auf eine Karte gesetzt und bei der 1-km-Marke wusste ich: Den Sieg habe ich! Es ist unglaublich, vor allem in der Heimat so einen Sieg zu landen“, so Pösti zu radsport-news.com.

Dass das Tirol Cycling Team dann auch noch ausgerechnet am eigenen Standort in Innsbruck eine Etappe der Ö-Tour gewinnt, ist das i-Tüpfelchen für eine tolle Rundfahrt.

Chapeau Jungs, eine wirklich beeindruckende Leistung in dieser Woche. Feiert euch!

Artikel auf radsport-news.com

www.radlandtirol.at

STAPS & die Tour de France – Teil 1

Der Ursprung im Profisport

Die STAPS-Methodik ist anders als herkömmliche Methoden. Durch die Bestimmung des anaeroben Stoffwechsel (VLamax) bestimmen wir bei STAPS nicht nur die anaerobe Schwelle deutlich präziser als herkömmliche Methoden, wir wissen vor allem, aus welchen physiologischen Voraussetzungen sich die individuelle Leistungsfähigkeit zusammensetzt.

Mit den Erkenntnissen der STAPS-Methodik lässt sich das Training revolutionieren und individueller, präziser, vor allem aber effektiver gestalten. Als Erstes erkannte das 2007 neuformierteTOUR DE FRANCE 2015 - 4. Etappe Seraing - Cambrai Team Telekom diesen Vorteil und wurde das erste World-Tour-Team, welches wir betreut haben. Seither sind wir durchgehend in der World-Tour vertreten: Von 2008 bis 2011 war STAPS-Gründer Sebastian Weber Team-Trainer der Talentschmiede von HTC-Highroad und wir begleiteten das Team in die Trainingslager, um die STAPS-Tests anzuwenden. In 2012 und 2013 betreuten wir das Team Katusha, in 2014 das Team Cannondale. Auch in 2015 besuchten wir schon das Team Cannondale-Garmin auf Mallorca.

Unsere Sportler-Akte ist groß: Weltmeister, Olympia-Sieger, unzählige nationale Meister, Grand-Tour-Etappensieger und Klassiker-Sieger. Besonders deutlich wird das auch in diesem Jahr an der Tour de France:

Trikotträger nach der 5. Etappe

Wir haben alle Trikotträger farblich markiert, die in den vergangenen Jahren schon mal durch STAPS betreut/ getestet worden sind. Das Besondere: Jeder aktuelle Trikotträger der Tour de France hat schon mal auf unserem Ergometer Platz genommen!

  • Trikots (nach 5. Etappe)
  • Gelbes Trikot (Gesamtwertung)
  • Grünes Trikot (Sprintwertung)
  • Weißes Trikot (Nachwuchswertung)
  • Gepunktetes Trikot (Bergwertung)
  • Trikotträger (nach 5. Etappe)
  • Tony Martin (EQS)
  • André Greipel (LTS)
  • Peter Sagan (TCS)
  • Joaquim Rodriguez (KAT)

 Etappensieger der ersten Etappen

Zugegebenermaßen, Auftaktsieger Rohan Dennis von BMC haben wir noch nie getestet. Dafür aber alle anderen Profis, die auf den ersten fünf Etappen einen Tagessieg für sich entscheiden konnten!

  • Etappen
  • 1. Etappe (TT – 13,8km)
  • 2. Etappe (166km)
  • 3. Etappe (159,5km)
  • 4. Etappe (223,5km)
  • 5. Etappe (189,5km)
  • Etappensieger
  • Rohan Dennis (BMC)
  • André Greipel (LTS)
  • Joaquim Rodriguez (KAT)
  • Tony Martin (EQS)
  • André Greipel (LTS)